Depressionen

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Danger Mouse
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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Montag 12. September 2016, 15:15

Vielleicht Angst das alles noch viel schlimmer wird. Das nichts so wird wie ich mir das vorstelle. Das war schon vor ein paar Jahren so als ich auf Wohnungssuche gegangen bin. 7 Wohnungen angeguckt und es war nur scheiße dabei. Da war ich dann schon wieder so niedergeschlagen. Als mir dann noch eine sehr gute Wohnung vor der Nase weggeschnappt wurde, hab ich es dann gelassen. Da habe ich mich dann gefragt warum anderen so coole Wohnungen haben aber nur ich keine bekommen kann. Bei der Job suche ist es das gleiche. "Oh Gott, kann ich nicht, wird nichts ... etc" Obwohl, letztens hatte ich ein interessantes Erlebnis. Bei der Bewerbung für ein Zweit Studium habe ich eine Firmenbesichtigung mitgemacht. Bei einer Jobbeschreibung im Internet für eine bestimmte Abteilung hätte ich aus der Ferne gesagt: kann ich nicht. So Vorort habe die auch nur alle mit Wasser gekocht.

Ich bin jetzt Anfang dreißig, wohne zuhause bei meinen Eltern, habe Angst hier abends wegzugehen, weil zu viele Leute schon mitbekommen haben das ich es nicht hinbekomme eine Frau kennenzulernen oder weil mir Frauen gegen meinen Willen hingestellt werden. Gleichaltrige haben mit einer ihrer besten Zeiten in ihrem Leben und ich hocke zuhause. Ist ja irgendwie logisch das man da depressiv wird.

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Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Montag 12. September 2016, 17:07

Danger Mouse hat geschrieben:Vielleicht Angst das alles noch viel schlimmer wird. Das nichts so wird wie ich mir das vorstelle. Das war schon vor ein paar Jahren so als ich auf Wohnungssuche gegangen bin. 7 Wohnungen angeguckt und es war nur scheiße dabei. Da war ich dann schon wieder so niedergeschlagen. Als mir dann noch eine sehr gute Wohnung vor der Nase weggeschnappt wurde, hab ich es dann gelassen. Da habe ich mich dann gefragt warum anderen so coole Wohnungen haben aber nur ich keine bekommen kann. Bei der Job suche ist es das gleiche. "Oh Gott, kann ich nicht, wird nichts ... etc" Obwohl, letztens hatte ich ein interessantes Erlebnis. Bei der Bewerbung für ein Zweit Studium habe ich eine Firmenbesichtigung mitgemacht. Bei einer Jobbeschreibung im Internet für eine bestimmte Abteilung hätte ich aus der Ferne gesagt: kann ich nicht. So Vorort habe die auch nur alle mit Wasser gekocht.

Ich bin jetzt Anfang dreißig, wohne zuhause bei meinen Eltern, habe Angst hier abends wegzugehen, weil zu viele Leute schon mitbekommen haben das ich es nicht hinbekomme eine Frau kennenzulernen oder weil mir Frauen gegen meinen Willen hingestellt werden. Gleichaltrige haben mit einer ihrer besten Zeiten in ihrem Leben und ich hocke zuhause. Ist ja irgendwie logisch das man da depressiv wird.
Du solltest unter anderem die Realität akzeptieren lernen. Die hat - wie du eigentlich selbst weißt - angenehme und wenier angenehme Seiten. Du wertest die unangenehmen aber sehr hoch. 7 Wohnungsbesichtigungen sind ein Klacks. Da hört man nicht auf, das ist der Anfang. Dass man mal Pech hat: uist kein Grund zum Aufhören, sondern zum Weitermachen: "Aha, es gibt also doch anständige Wohnungen!". Du hast erlebt, dass die Beschrebung von Wünschen (Job-Beschreiobung) nicht der Realiutät der Umsetzung entspricht ("auch nur Wasser"!.
Dasselbe gilt für deine Angst, auszugehen., Nur dass du hier deine eigene "Jobbechreibung" erstellst (="ich werde unangenehm auffallen" oder so).
Nein, es ist nicht "logisch", dass du depressiv wirst. So wie du es beschriebst, tust du selbst einen ordentlichen Teil dazu.
Ändern den. Stück für Stück. Es beginnt mit Kleinigkeiten, mit denen du dich der profanen Reallität näherst. Zum Beispiel, den einen Fehlschlag mehr auch noch auszuhalten. Die anderen kochen auch nur mit Wasser.
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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Montag 12. September 2016, 17:30

Mit kleinen Schritten ist das leider nicht so einfach. Den Job im Familienbetrieb mag ich nicht und die Stadt hier bietet nicht viel. Gleichzeitig denke ich, dass ich hier Leute im Stich lasse wenn ich gehe und ich vieles unvollendet zurück lasse. Einen anderen Job bekomme ich nicht so leicht, weil mein Lebenslauf ein paar Kerben hat und ich in den Bereich wo ich gerne arbeiten möchte keine Berufserfahrung habe, nur einen Abschluss der schon Jahre zurück liegt. Folglich trau ich mir in dem Bereich nicht viel zu. Eigentlich weiß ich gar nicht ob mir das Spaß bringen würde. Das was ich jetzt mach bringt mir keinen Spaß. Ich will auch nicht am Arsch der Welt einen Job annehmen müssen nur weil die Firma da keine Leute bekommt und da keiner hin will. Alles nur um mir ein paar Jahre Berufserfahrung anzusammeln. Mit Ende 30 brauch ich nicht mehr auf die Piste gehen. Ich fühle mich jetzt schon als Fremdkörper wenn ich irgendwo abends bin. Meine Unerfahrenheit kann ich leider nicht so untern tischen spielen wie ich das gerne möchte. Und wenn dann irgendjemand das herausbekommt ist das für mich zutiefst verletzend und ich fühle mich extrem minderwertig.
Dasselbe gilt für deine Angst, auszugehen. Nur dass du hier deine eigene "Jobbechreibung" erstellst (="ich werde unangenehm auffallen" oder so).
Das kann ich leider nicht so einfach wegwischen. Ich ertrag es einfach nicht wenn andere über mein AB Dasein Bescheid wissen. Noch weniger Ertrag ich es wenn Leute anfangen und wollen mich verkuppeln. Irgendwelche Arschlöcher aus meinem Umfeld machen das aber immer wieder. Ich frage immer nach und das einzige was mir gesagt wird, das ich einen an der Klatsche habe.

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Montag 12. September 2016, 20:40

Und wenn du einfach mal damit anfängst Bewerbungen zu schreiben? Ohne Druck. Weil du ja einen Job hast. Und spüre, was das mit dir macht. Bin gespannt. :)
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Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Dienstag 13. September 2016, 02:04

Danger Mouse hat geschrieben:Mit kleinen Schritten ist das leider nicht so einfach.
Dann mach noch kleinere Schritte.

Der Vollständigkeit halber: wenn ich mich dabei ertappe, dass mir "sinnvolle" Schritte nicht möglich erscheinen, und noch kleinere als nicht sinnvoll - dann müssen eben die ganz großen Schritte her. Klare und deutliche Abschiede von bisherigen Situationen und Verpflichtungen. Raum schaffen für Neues. Sprung ins kalte Wasser, notfalls Augen zu und durch.
Denn nichts ist schlimmer, als in einer unliebsamen, dauernd "quälenden" Situation festzustecken - wobei ein Teil der Hindernisse selbstgemachte sind (Gefühl voin Verpflichtung, "ich kann doch nicht einfach", "was sollen die denken", "schaff ich das?").
Im Zweifel: alles Käse. Die Antworten der Reihe nach: Ich muss andere leider in ihre Verantwortung entlassen, wenn es mir nicht gut geht, kann ich auch meine Verpflichtungen nicht erfüllen; Klar kann ich; mir doch egal; aber warum denn nicht - viel schwerer als die aktuelle Situation noch länger auszuhalten, kann es kaum werden.
Dasselbe gilt für deine Angst, auszugehen. Nur dass du hier deine eigene "Jobbechreibung" erstellst (="ich werde unangenehm auffallen" oder so).
Das kann ich leider nicht so einfach wegwischen. Ich ertrag es einfach nicht wenn andere über mein AB Dasein Bescheid wissen. Noch weniger Ertrag ich es wenn Leute anfangen und wollen mich verkuppeln. Irgendwelche Arschlöcher aus meinem Umfeld machen das aber immer wieder. Ich frage immer nach und das einzige was mir gesagt wird, das ich einen an der Klatsche habe.[/quote]
Denkst du, wie du schreibst? Siehe meine Betonung in deinem Zitat.
Du findest es dann also bedauerlich, dass du eine Option zur Veränderung nich ohne Weiteres ad acta legen kannst, sondenr erst noch drüber nachdenken musst?
Du legst dir selbst Fesseln an.

Da brauchst du dein Umfeld, dass dir helfen möchte (womöglich unbeholfen und untauglich, aber immerhin) und dafür von dir in Gedanken beleidigt wird, noch ga rnicht mal erwähnen.

Hast du dich schon mal gefragt, ob dein "Umfeld" eventuell nicht ganz unrecht hat? Garantiert hast du das. Also warum sollten andere, die darüber ne Meinung haben, blöder sein als du? Nicht jede Meinug kann richtig sein - warum also deine?

Einfache Frage: Willst du tatsächlich was verändern?

Oder gefällt dir die aktuelle Situation eigentlich schon ganz gut - man kann sich unter anderem in ihr so schön schlecht fühlen und schimpfen, ohne Konsequenzen zu haben, die die Situation noch schlechter machen?
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Re: Depressionen

Beitrag von Endura » Dienstag 13. September 2016, 09:09

Danger Mouse hat geschrieben:Vielleicht Angst das alles noch viel schlimmer wird. Das nichts so wird wie ich mir das vorstelle. Das war schon vor ein paar Jahren so als ich auf Wohnungssuche gegangen bin. 7 Wohnungen angeguckt und es war nur scheiße dabei. Da war ich dann schon wieder so niedergeschlagen. Als mir dann noch eine sehr gute Wohnung vor der Nase weggeschnappt wurde, hab ich es dann gelassen. Da habe ich mich dann gefragt warum anderen so coole Wohnungen haben aber nur ich keine bekommen kann.
Ich habe insgesamt drei (!) Jahre lang für meine jetzige Wohnung gesucht. Ich hatte eine suboptimale Zwischenlösung, hab dann wieder ein paar Monate bei den Eltern gewohnt. Und dann bin ich mehr durch Zufall auf die jetzige gestoßen. Gut Ding braucht Weile.

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Re: Depressionen

Beitrag von Gucki » Dienstag 13. September 2016, 12:08

Danger Mouse hat geschrieben: Das war schon vor ein paar Jahren so als ich auf Wohnungssuche gegangen bin. 7 Wohnungen angeguckt und es war nur scheiße dabei. Da war ich dann schon wieder so niedergeschlagen. Als mir dann noch eine sehr gute Wohnung vor der Nase weggeschnappt wurde, hab ich es dann gelassen. Da habe ich mich dann gefragt warum anderen so coole Wohnungen haben aber nur ich keine bekommen kann.
... weil andere nicht nach 7 Wohnungsbesichtigungen aufgeben, sondern weitersuchen?
Wir haben fast 3 Jahre gesucht, bis wir unser Traum-Eigentumswohnung gefunden haben!

Endura

Re: Depressionen

Beitrag von Endura » Dienstag 13. September 2016, 12:34

Gucki hat geschrieben:
Danger Mouse hat geschrieben: Das war schon vor ein paar Jahren so als ich auf Wohnungssuche gegangen bin. 7 Wohnungen angeguckt und es war nur scheiße dabei. Da war ich dann schon wieder so niedergeschlagen. Als mir dann noch eine sehr gute Wohnung vor der Nase weggeschnappt wurde, hab ich es dann gelassen. Da habe ich mich dann gefragt warum anderen so coole Wohnungen haben aber nur ich keine bekommen kann.
... weil andere nicht nach 7 Wohnungsbesichtigungen aufgeben, sondern weitersuchen?
Wir haben fast 3 Jahre gesucht, bis wir unser Traum-Eigentumswohnung gefunden haben!
Wobei, innerhalb des letzten Jahres habe ich nur eine einzige Wohnung besichtigt, und die ist es dann geworden. :frech:

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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Dienstag 13. September 2016, 19:41

Hast du dich schon mal gefragt, ob dein "Umfeld" eventuell nicht ganz unrecht hat? Garantiert hast du das. Also warum sollten andere, die darüber ne Meinung haben, blöder sein als du? Nicht jede Meinug kann richtig sein - warum also deine?
Im Grund habe ich fast gar keine Freund mehr. Die einzigen die übrig bleiben sind meine Familie oder jemand den ich nicht zuordnen kann. Es macht mir Angst wenn jemand in der Lage ist jemand dort hinzuschicken wo ich abends weggehe. Die Person hat mich vorher begutachtet und ist mir dann mit alle ihren Freunden wieder in der gleichen Disco begegnet(das war definitiv kein Zufall) hat dort wie ein Kartoffelsack gewartet und geguckt ob ich anspringe. Das sie dann noch am Flughafen gewartet hat war mir dann schon zuviel. Als sie dann vor einem halben Jahr auch noch gesagt hat, dass ich zuhause Wohne treibt es auf die spitze. Ich habe null Kontakt zu der Person und ich kann es mir auch nicht erklären wer Kontakt zu der Person haben könnte. Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein würde da wahrscheinlich drüber stehen. Ich bin aber leider ein sehr unsicherer Mensch und ich will einfach nicht das Menschen über mein Leben entscheiden. Ja und es gibt noch andere Vorfälle mit andern Personen.
Einfache Frage: Willst du tatsächlich was verändern?

Oder gefällt dir die aktuelle Situation eigentlich schon ganz gut - man kann sich unter anderem in ihr so schön schlecht fühlen und schimpfen, ohne Konsequenzen zu haben, die die Situation noch schlechter machen?
Ich habe mich mit der Situation schon abgefunden. Vor ein paar Jahren wurde ich irgendwann einmal nervös und habe dann angefangen alleine wegzugehen, weil ich nie wirklich jemand hatte mit dem ich abends weggehen konnte. Ich weiß noch ganz genau wie es war als ich Abends nach Hause gefahren bin und gesehen habe wie zwei Mädels sich aufgemacht haben auszugehen. Ich empfand es als unfair warum ich nicht das gleiche erleben kann wie die beiden. Damals war die Situation noch so schlimm das ich versucht habe es zu kompensieren. Ich habe exzessiv Sport gemacht um mir ein Hochgefühl zu verschaffen. Natürlich hat das geklappt. Nach dem Sport war die Welt in Ordnung. Dann habe ich mit dem Kiffen angefangen. Das war natürlich alles nur Symptom Behandlung. Da ich auf der Piste niemanden kennengelernt habe und oft Tage lang danach enttäuscht war hat sich da etwas angestaut. Ich war sehr unzufrieden mit mir. Eines Nachts bin ich dann aufgewacht. Panikattacke und mit dem Rettungswagen ab ins Krankenhaus. Zu dem Zeitpunkt dachte ich das hört gar nicht mehr auf. Das ist jetzt schon 3 Jahre her und in der Zeit ist viel passiert. Zum Glück habe ich diese Panikattacken nicht mehr und ich bin ruhiger geworden. Die Dinge die mich damals beschäftigt haben sind nicht mehr so wichtig. Zum Glück hatte ich zwischen durch ein bisschen Erfolg bei Frauen. Trotzdem habe ich mich mit meinem eigenen Gefängnis abgefunden. Schmerzlich ist es immer dann wenn ich mal raus komme und die Realität sehe. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Bei Dingen die ich angehen will fühle ich mich schnell überfordert. Ich habe kein positive Einstellung das trifft es wohl am besten. Als ich im Familienbetrieb angefangen habe, hatte ich in den ersten 3 Jahren sehr viel Leerlauf. Ich habe Tagelang wirklich gar nichts gemacht. Ich habe mich nutzlos gefühlt. Inzwischen ist es oft zuviel. In den letzten 2 Jahren ist es sehr viel interessanter geworden. Ich merke aber das ich nicht mit dem Herzen dabei bin. Ich habe das Gefühl etwas wegzuwerfen.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 13. September 2016, 22:08

Danger Mouse hat geschrieben:Die einzigen die übrig bleiben sind meine Familie oder jemand den ich nicht zuordnen kann. Es macht mir Angst wenn jemand in der Lage ist jemand dort hinzuschicken wo ich abends weggehe. Die Person hat mich vorher begutachtet und ist mir dann mit alle ihren Freunden wieder in der gleichen Disco begegnet(das war definitiv kein Zufall) hat dort wie ein Kartoffelsack gewartet und geguckt ob ich anspringe. Das sie dann noch am Flughafen gewartet hat war mir dann schon zuviel. Als sie dann vor einem halben Jahr auch noch gesagt hat, dass ich zuhause Wohne treibt es auf die spitze. Ich habe null Kontakt zu der Person und ich kann es mir auch nicht erklären wer Kontakt zu der Person haben könnte. Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein würde da wahrscheinlich drüber stehen. Ich bin aber leider ein sehr unsicherer Mensch und ich will einfach nicht das Menschen über mein Leben entscheiden. Ja und es gibt noch andere Vorfälle mit andern Personen.
Nimm es mir nicht übel, Danger Mouse, aber bist du dir sicher, dass die vielen Vorfälle mit Personen, die dich beobachten und dir später wieder begegnen und von denen du oft annimmst, dass sie "von jemandem hingestellt wurden" wirklich so auf dich bezogen sind? Hast du dich mal psychiatrisch durchchecken lassen?
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 13. September 2016, 22:59

Ich bin ja kein Fachmann, aber diese nebulösen Familiensystemverstrickungen sind auffällig für mich. Familienaufstellungen nach Hellinger kenne ich gut. Das wäre etwas, wo Danger Mouse etwas abklären lassen könnte. Im Wesentlichen, warum er da nicht raus kommt. Als wirksames Mittel ohne sich direkt krank fühlen zu müssen. Die Aufsteller sehen einiges und können meistens auch zu entsprechenden weitergehenden Maßnahmen raten. :vielglueck:
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Re: Depressionen

Beitrag von schmog » Mittwoch 14. September 2016, 16:06

Was Angehörige bei Depressionen wissen sollten.
http://www.blick.ch/gesundheit/medizin/ ... 89638.html
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Mittwoch 14. September 2016, 21:27

Das einfachste ist natürlich mich als bekloppt abzustempeln. Dumm nur wenn das wahr ist, dann hättet ihr auch keine Lust mehr wegzugehen.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 14. September 2016, 21:41

Danger Mouse hat geschrieben:Das einfachste ist natürlich mich als bekloppt abzustempeln. Dumm nur wenn das wahr ist, dann hättet ihr auch keine Lust mehr wegzugehen.
Hey, ich wollte dich nicht beleidigen Danger Mouse. Es ist aber doch echt blöd, wenn du dich ständig verfolgt und beobachtet fühlen musst. Da würde ich tatsächlich auch nicht mehr gerne weggehen...

Ich sage außerdem nicht, dass du bekloppt bist. Deine Schilderungen erinnern mich einfach nur an bestimmte Krankheitssymptome. Ich bin da aber kein Fachmann. Ich dachte, es könnte dir vielleicht helfen, wenn du das abklären lässt. Nicht um dich abzustempeln. Eher um dich besser zu verstehen. :umarmung2:
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

Rosi

Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 14. September 2016, 21:45

@Danger mouse
Hast du schon mal eine Therapie gemacht?
Ich denke, wenn du in dem Familienbetrieb so unglücklich bist, solltest du das ernst nehmen und das mit geeigneten Leuten besprechen. Manchmal geht es einfach nicht mehr so weiter wie bisher. Mir kommt das alles sehr bekannt vor.

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Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 14. September 2016, 22:15

Danger Mouse hat geschrieben:Das einfachste ist natürlich mich als bekloppt abzustempeln.
Das Einfachste für dich scheint zu ssein, Anregungen und Ideen einfach als ungerechtfertigt abzustempeln.

Wenn jemand niest und man fragt, ob er vielleicht nen Schnupfen hat, ist das noch lange kein Totenschein. Die übermäßige Wertung "bekloppt" machst du selbst, und tust damit denen, die deine Probleme Ernst nehmen, Unrecht.
Danger Mouse hat geschrieben:Dumm nur wenn das wahr ist, dann hättet ihr auch keine Lust mehr wegzugehen.
Wenn das wahr ist, hätte ich sofort größte Lust, die Situation zu meinen Gunsten zu verändern. Zu Haus bleiben hieße, "den anderen" Kontrolle über mein Leben gewinnen zu lassen.
Du lässt dir dein Leben wegnehmen, Ob nun von anderen, oder von dir selbst bzw. deinen Ängsten.

Ich hätte nicht nur, sondenn habe dann große Lust, "nicht mit mir!" und "jetzt erst Recht!" zu realisieren.

Warum du nicht?

Nach allem, was du bisher schilderst, scheinst du sehr schnell aufzugeben.
Das lässt sich verändern, ggf, mit fachlicher Unterstützung.
Die Frage ist nur, ob du deine Situation verbessern willst.

Du schreibst, du hättest dich "abgefunden", die Lage "akzeptiert". Warum schreibst du dann hier über deine Situation, wennn doch soweit alles für dich in Butter ist?
Oder WILLST du dich vielleicht abfinden - so wie du anderen Konflikten und Frust ausweichst?

Das Problem mit dem "Aich-Abfinden-wollen" ist, das es automatisch zu noch viel mehr Frust führt, wenn es ein "Wollen" bleibt.
Wäre es kein Wollen mehr, bräuchtest du hier nicht schreiben, weil die Situation für dich "akzeptiert", also okay ist.

Du kannst nicht beides haben Entscheide dich, und handle entsprechend.
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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Mittwoch 14. September 2016, 22:29

Nach meiner ersten Panikattacke kamen nach paar Monaten noch zwei weitere. Danach war es dann so schlimm das ich sogar Angst hatte einzuschlafen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich teilweise nur 2 bis 3 Stunden am Stück schlafen und bin dann immer wieder hochgeschreckt. Das war total schlimm. Ich dachte schon, dass das Aufgrund der Kifferei gar nicht mehr weggeht. Ich bin dann zu einem Allgemeinmediziner gegangen der die WingWave Methode anbietet, aufgrund von Empfehlungen. Besonders wohl gefühlt habe ich mich dort nicht. Nach ein paar Sitzungen habe ich es dann sein gelassen, weil ich ihm "keinen richtigen Auftrag geben konnte". Dieser Arzt und der Arzt beim letzten Notaufnahmeaufenhalt haben zusammen die Diagnose bzw. den Verdacht Depression gestellt. Damals habe ich auch noch sehr viel gegrübelt. Teilweise stundenlang. Man wollte mir dann Anti Depressiva verschreiben. Die habe ich aus Angst vor den Nebenwirkungen abgelehnt und habe dann die Alternative Johanneskraut gewählt. Das hält aber oft nur für ein bis zwei Monate. Danach werde ich davon extrem träge. Ein bisschen hat mir auch eine Internet Bekanntschaft geholfen da ich mit ihr ein bisschen weiter gekommen bin. Was irgendwie auch ein bisschen blöd ist, da ich jetzt oft die Nähe vermisse. Im Moment ist die Akupunktur ganz gut. Im Vergleich zu den Jahren davor muss ich aber sagen das ich die innere Unruhe verloren habe. Die Unruhe diese Situation nicht zu akzeptieren. Teilweise merke ich auch das meine mentale Leistungsfähigkeit eingebüßt hat. Ich habe öfters Probleme mich an Dinge zu erinnern.
Zuletzt geändert von Danger Mouse am Mittwoch 14. September 2016, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Depressionen

Beitrag von Danger Mouse » Mittwoch 14. September 2016, 22:38

Hoppala hat geschrieben:
Danger Mouse hat geschrieben:Das einfachste ist natürlich mich als bekloppt abzustempeln.
Das Einfachste für dich scheint zu ssein, Anregungen und Ideen einfach als ungerechtfertigt abzustempeln.
Tut mir leid. Mein Umfeld reagiert ab und zu so oder wirft mir sehr extreme Dinge an den Kopf.
Danger Mouse hat geschrieben:Dumm nur wenn das wahr ist, dann hättet ihr auch keine Lust mehr wegzugehen.
Wenn das wahr ist, hätte ich sofort größte Lust, die Situation zu meinen Gunsten zu verändern. Zu Haus bleiben hieße, "den anderen" Kontrolle über mein Leben gewinnen zu lassen.
Du lässt dir dein Leben wegnehmen, Ob nun von anderen, oder von dir selbst bzw. deinen Ängsten.
Ja, das stimmt. Ich fühle mich da ein bisschen ohnmächtig.
Nach allem, was du bisher schilderst, scheinst du sehr schnell aufzugeben.
Das ist ein sehr großes Problem. Bei Dingen wo ich keine Lösung sehe und natürlich auch beim Thema Frauen.
Das lässt sich verändern, ggf, mit fachlicher Unterstützung.
Die Frage ist nur, ob du deine Situation verbessern willst.
Welche fachliche Unterstüzung soll ich denn in Anspruch nehmen und wie sehe denn diese Unterstüzung aus. Mit Fragen:"Was wollen Sie denn" komme ich nicht weiter.

Rosi

Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 14. September 2016, 23:07

Therapie, Lebensberatung, Coach, Religionsgemeinde...

Endura

Re: Depressionen

Beitrag von Endura » Donnerstag 15. September 2016, 09:01

Danger Mouse hat geschrieben:Ich dachte schon, dass das Aufgrund der Kifferei gar nicht mehr weggeht. Ich bin dann zu einem Allgemeinmediziner gegangen der die WingWave Methode anbietet, aufgrund von Empfehlungen. Besonders wohl gefühlt habe ich mich dort nicht. Nach ein paar Sitzungen habe ich es dann sein gelassen, weil ich ihm "keinen richtigen Auftrag geben konnte". Dieser Arzt und der Arzt beim letzten Notaufnahmeaufenhalt haben zusammen die Diagnose bzw. den Verdacht Depression gestellt. Damals habe ich auch noch sehr viel gegrübelt. Teilweise stundenlang. Man wollte mir dann Anti Depressiva verschreiben. Die habe ich aus Angst vor den Nebenwirkungen abgelehnt und habe dann die Alternative Johanneskraut gewählt. Das hält aber oft nur für ein bis zwei Monate.
Du hast Angst vor Nebenwirkungen, kiffst aber. Hast du deinen Arzt überhaupt von deinem Drogenproblem erzählt?

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