Depressionen

Alle Themen, die sonst nirgendwo hineinpassen

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Antworten
Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3268
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Freitag 8. Juli 2016, 11:36

Einfach nur ich hat geschrieben: Wer einmal seine Zulassung als Psychotherapeut in der Tasche hat, darf lebenslang vor sich hinwursteln, selbst wenn er/sie grottenschlechte Ergebnisse liefert und den Patienten mehr schadet als nützt.
Das ist meines Wissens nich trichtig.
In D zumindest müssen Therapeuten eine sogenannte Supervision nachweisen (quasi Fachgespräche mit einem anderen Therapeuten, der quasi verhindern soll, dass der Therapeut selbst überfordert ist und so auf seine Kienten losgeht).
Außérdem sind sie zu bestimmten Fortbildungen verpflichtet.
Bei Unzufriedenheit kann man sich - wie bei allen ärztlichen Leistungen - bei zuständigen Kammern beschweren., und im Zweifel wird dann auch die Therapeuitenleistung begutachtet.

Natrlich stößt das an die allgemeinen Grenzen der Kontrolle und Selbstkontrolle im Mediziinbereich (die Entscheider und GUtachter sind notwendigerweise selbst Therapeuten/Ärzte, und haben kein Interesse, den Berufsstand durch eklatant Mängelfeststellung zu schädigen - die Patienten können die in der Vergangenheit liegende Sachlage nur schwer nachweisen bzw. snid auf die Dokumentation des Arztes angewiesen). Das ist aber keine Besondeheit der Psyhcotherapie.
Was allein bei Zahnärzten an Pfusch abgeliefert wird ... WENN es da denn mal eine flächendeckende Kontrollle gäbe, inwieweit die Diagnosen und Behandlungen nach allen offiziellen Regeln der Kunst durchgeführt wurden (aber dann würden sie mit den zugewiesenen Abrechnungspunktzahlen auch nicht mehr hinkommen ....)
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

A Vier Blue
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 55
Registriert: Freitag 18. März 2016, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: AB unter 30
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Norddeutschland

Re: Depressionen

Beitrag von A Vier Blue » Freitag 8. Juli 2016, 14:01

Hoppala hat geschrieben: In D zumindest müssen Therapeuten eine sogenannte Supervision nachweisen (quasi Fachgespräche mit einem anderen Therapeuten, der quasi verhindern soll, dass der Therapeut selbst überfordert ist und so auf seine Kienten losgeht).
Mein Therapeut ist letzte Sitzung quasi auf mich losgegangen, das war aber so von mir gewollt ^^
Ich habe öfters das Problem das ich mich nicht entscheiden kann und deshalb soll er sobald ich wieder ein Konjunktiv benutze oder halt mir unsicher bin aggressiv ein Entscheidung forcieren, sonst klappt das ja nie bei mir :D

Benutzeravatar
TheRealDeal
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5099
Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 20:55
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 8. Juli 2016, 18:27

A Vier Blue hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben: In D zumindest müssen Therapeuten eine sogenannte Supervision nachweisen (quasi Fachgespräche mit einem anderen Therapeuten, der quasi verhindern soll, dass der Therapeut selbst überfordert ist und so auf seine Kienten losgeht).
Mein Therapeut ist letzte Sitzung quasi auf mich losgegangen, das war aber so von mir gewollt ^^
Ich habe öfters das Problem das ich mich nicht entscheiden kann und deshalb soll er sobald ich wieder ein Konjunktiv benutze oder halt mir unsicher bin aggressiv ein Entscheidung forcieren, sonst klappt das ja nie bei mir :D
"Don't be a maybe". Der Ansatz ist schon mal gut. :daumen: Meine Therapeutin macht wohl auch freiwillige Supervisionen. Auch, weil Sie vermeintliche "Härtefälle" nicht aufgeben möchte. Davor habe ich großen Respekt, wenn Menschen, die es aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation selbst wissen müssten, sagen: "Ich brauche Hilfe, ich komme hier nicht weiter." Fort- und Weiterbildungen besucht Sie sowieso.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

Einfach nur ich
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 343
Registriert: Freitag 26. September 2014, 20:02
Geschlecht: männlich
AB Status: am Thema interessiert

Re: Depressionen

Beitrag von Einfach nur ich » Freitag 8. Juli 2016, 19:50

@Hoppala: Diese vorgeschriebenen Fortbildungspunkte werden mitunter für ziemlich fragwürdige Veranstaltungen ohne Wert vergeben. Im TV sah ich mal eine Bericht, wo es diesen "Fortbildungsnachweis" für ein Wellness-Wochenende an einem bayerischen See in einem Golfhotel gab. Ach ja, ein Fachvortrag war fürs Offizielle natürlich inbegriffen. Supervisionen sind meines Wissens nicht obligatorisch. Alles ändert aber nichts daran, dass es keine unabhängigen Qualitätskontrollen gibt und dass jeder, der die Zulassung als Psychotherapeut erst einmal besitzt, diese später als Lizenz zum Geldmachen missbrauchen kann, wenn er/sie es denn so will.

Man sollte sich vor Augen führen, dass Therapeuten ihren Patienten auch rein nichts bringen, ihnen im schlimmsten Fall sogar massiv schaden können. Im Zweifel sollte man seinem Bauchgefühl folgen und ggf. die Therapie auch abbrechen. Und vor allem bitte nicht zum Erstbesten rennen und eine Therapie ohne probatorische Sizungen starten, der gerade einen Termin anbieten kann.
"Nachts, wenn alle anderen schlafen, dann dividiere ich heimlich durch null."

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3268
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Freitag 8. Juli 2016, 21:11

Einfach nur ich hat geschrieben:@Hoppala: Diese vorgeschriebenen Fortbildungspunkte werden mitunter für ziemlich fragwürdige Veranstaltungen ohne Wert vergeben. Im TV sah ich mal eine Bericht, wo es diesen "Fortbildungsnachweis" für ein Wellness-Wochenende an einem bayerischen See in einem Golfhotel gab. Ach ja, ein Fachvortrag war fürs Offizielle natürlich inbegriffen. Supervisionen sind meines Wissens nicht obligatorisch. Alles ändert aber nichts daran, dass es keine unabhängigen Qualitätskontrollen gibt und dass jeder, der die Zulassung als Psychotherapeut erst einmal besitzt, diese später als Lizenz zum Geldmachen missbrauchen kann, wenn er/sie es denn so will.
Das ist kein spezielles Problem der Psychotherapie, sondern in der Medizinbranche generell möglich (und üblich - "klassische" Medizinier sind in dieser Hinsicht deutlich gefährdeter ...).

Das ist auch kein Problem der Medizinbranche, sondern in jedem Berufsfeld generell möglich.
Oft wird es sogar mit besonderer gessellschaftlicher Hochachtung bedacht und ausdrücklich gefördert und gewünscht, dass jemand mit seinem Beruf viel Geld verdient und es sich gut gehen lässt - ganz egal, ob er dabei irgendeinen gesellschaftlichen Nutzwert hinterlässt.

Mir fehlt hier noch das Argument, dass man sich beim Psychotherapeuten ja auch mit Schnupfen anstecken könnte ...
Einfach nur ich hat geschrieben:Man sollte sich vor Augen führen, dass Therapeuten ihren Patienten auch rein nichts bringen, ihnen im schlimmsten Fall sogar massiv schaden können.
Man sollte sich vor Augen führen, dass es nicihts bringt, die mangelnde Fähigkeit, Vertrauen aufbringen zu können und Menschen zu erkennen, denen man es entgegenbringen kann, mit Allerwelts"argumenten" auch noch zu bestärken. Und auf diese Weise mögliche und eventuell sogar einzige Hilfen grundsätzlich auszuschließen, weil man überall "Betrug" wittert.
Ja, den gibt es. Aber es ist nicht die Regel.
Einfach nur ich hat geschrieben:Im Zweifel sollte man seinem Bauchgefühl folgen und ggf. die Therapie auch abbrechen. Und vor allem bitte nicht zum Erstbesten rennen und eine Therapie ohne probatorische Sizungen starten, der gerade einen Termin anbieten kann.
Das ist selbstverständlich, wird in sämtlichen "offiziellen Anleitungen" zum Thema - also gerade auch von Therapeuten - deutlich gesagt, und wurde von mir gerade erst genau so gesagt.

Während es eher die Regel hier im Forum ist, dass ein Skeptiker, der sich dennoch Therapie überlegt, am liebsten im Vorhinein wissen will, wie er den einen richtigen Therapeuten denn ausfindig macht, ohne jemals einem anderen begegnen zu müssen .... und wie der dann den "Erfolg" garantieren könne ....


Woher stammt diese (nicht nur bei dir) enorme Skepsis, ja Abwehr Menschen gegenüber, die eine lange Ausbildung absolviert haben, um anschließend als kleine Selbständige (meist) in Abhängigkeit von nich tallzu dollen Krankenkassen-Honoraren (richtig Geld gibt es erst für Gerätemedizin, die hier komplett wegfällt) Menschen zu helfen, ihre verkorkste Gefühlswelt zu sortieren?

Die Tätigkeit selbst ist so alt wie der Homo sapiens, nur hier in ein Berufsprofil mit staatlich anerkannten Ausbildungen und Prüfungen gegossen. Nicht jeder kann das, und noch weniger wollen das. Ich für mein Teil kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der diesen Ausbildungsweg hinter sich hat, so blöd ist, dann mutwillig nicht sein Bestes zu tun, um seinen Klienten zu helfen. Ob er es dann auch kann - nun, dieses Preoblem haben wir bei Zahnärzten und andere Klempnern ganz genauso. Allgemeine Lebensrisiken sind auch für Therapie"kunden" nicht vollständig zu eliminieren... :mrgreen:
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

A Vier Blue
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 55
Registriert: Freitag 18. März 2016, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: AB unter 30
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Norddeutschland

Re: Depressionen

Beitrag von A Vier Blue » Samstag 9. Juli 2016, 02:23

Einfach nur ich hat geschrieben:Im Zweifel sollte man seinem Bauchgefühl folgen und ggf. die Therapie auch abbrechen. Und vor allem bitte nicht zum Erstbesten rennen und eine Therapie ohne probatorische Sizungen starten, der gerade einen Termin anbieten kann.
Da sag ich nur: Viel Spaß beim warten.
Es hat ein Jahr gebraucht bis ich einen Termin bekommen habe und das auch nur weil ich jeden Monat angerufen habe. Es gibt einfach zu wenig Therapie-Plätze in Deutschland. Ich eher bei starker Depression empfehlen den erstbesten zu nehmen und wenn es nicht passt während der Therapie einen anderen zu suchen ohne die aktuelle zu unterbrechen. Vielleicht ist es aber auch in anderen Städten ja besser.

Benutzeravatar
Nell The Sentinel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2740
Registriert: Samstag 21. März 2015, 18:28
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB unter 30

Re: Depressionen

Beitrag von Nell The Sentinel » Samstag 9. Juli 2016, 03:35

A Vier Blue hat geschrieben:
Einfach nur ich hat geschrieben:Im Zweifel sollte man seinem Bauchgefühl folgen und ggf. die Therapie auch abbrechen. Und vor allem bitte nicht zum Erstbesten rennen und eine Therapie ohne probatorische Sizungen starten, der gerade einen Termin anbieten kann.
Da sag ich nur: Viel Spaß beim warten.
Es hat ein Jahr gebraucht bis ich einen Termin bekommen habe und das auch nur weil ich jeden Monat angerufen habe. Es gibt einfach zu wenig Therapie-Plätze in Deutschland. Ich eher bei starker Depression empfehlen den erstbesten zu nehmen und wenn es nicht passt während der Therapie einen anderen zu suchen ohne die aktuelle zu unterbrechen. Vielleicht ist es aber auch in anderen Städten ja besser.
Bei einer schweren Depression sind ein stationärer Aufenthalt plus einer medikamentösen Therapie zu empfehlen. Ersteres bekommt man noch eher und ist medizinisch besser abgesichert, wenn es hart auf hart kommt (wobei auch das nicht selbstverständlich ist, wie ich leider erfahren musste). Zumindest wäre man da in einem geschützten Setting, welches grundsätzlich Auffangmöglichkeiten bietet. Man sollte aber auch Behandler haben, die eine schwere Depression erkennen und dementsprechend behandeln. Und um das zu bekommen, ist es wichtig, dass man verbalisieren kann, was einem das Leben schwer macht.

Den Erstbesten zu nehmen macht es nur schlimmer, weil jede therapeutische Arbeit Zeit braucht, bis jede Seite sicherer ist. Ich habe so einige Therapeuten getroffen, die mein Leid nicht verbessert haben oder sogar verschlimmerten. Die Suche nach einem geeigneten Therapeuten dauert eine Weile und diese Zeit haben manche nicht, weil sie sich bis dahin vielleicht in den Tod stürzen. Da ist im Falle des Falles eine geschlossene Station noch besser.
Erwachsensein ist schon scheiße

Oh nein, Bernie... Du unterreagierst!!!

Benutzeravatar
TheRealDeal
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5099
Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 20:55
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 9. Juli 2016, 19:19

Nell The Sentinel hat geschrieben: Den Erstbesten zu nehmen macht es nur schlimmer, weil jede therapeutische Arbeit Zeit braucht, bis jede Seite sicherer ist. Ich habe so einige Therapeuten getroffen, die mein Leid nicht verbessert haben oder sogar verschlimmerten. Die Suche nach einem geeigneten Therapeuten dauert eine Weile und diese Zeit haben manche nicht, weil sie sich bis dahin vielleicht in den Tod stürzen. Da ist im Falle des Falles eine geschlossene Station noch besser.
Wobei Menschen, die akut unter einer schweren Depressiven Phase leiden, erst recht mit suizidalen Gedanken, sowieso nicht therapiefähig sind.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

A Vier Blue
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 55
Registriert: Freitag 18. März 2016, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: AB unter 30
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Norddeutschland

Re: Depressionen

Beitrag von A Vier Blue » Dienstag 19. Juli 2016, 16:47

Letzte Woche im Gespräch mit meinem Psychologen haben wir die Ursache und den Startpunkt meiner Depression festgemacht. War echt erstaunt wie einfach das geht wenn man seine inneren Barrieren mit Hilfe des Psychologen einreißt und plötzlich ganz anders über Sachen redet.

Zum Hintergrund: Bevor man wirklich in Behandlung geht macht der Psychologe ja eine Anamnese und da kommt ja auch die Kindheit mit ins Spiel. Nun habe ich immer objektiv meine Kindheit beschrieben, das wollte der Psychologe ja aber nicht hören, aber das war das einzige was ich erzählen wollte. Nun hat er mich dazu ausgetrickst mal über meine Gefühle zu sprechen die ich während der Kindheit hatte (ich war den Tränen nahe) und da stellte sich heraus das ich seit der Scheidung meiner Eltern eig. keine echten Gefühle mehr hatte. Es war alles gleichgültig, überschwappende Gefühle wurden unterdrückt. Dies hat die Grundlage gelegt für die Depression und durch das Studium (man war plötzlich allein, man war nicht mehr einer der besten, man hat viele Sachen nicht mehr hinbekommen und geriet in Probleme) bin ich wohl in meine schweren Depressionen reingerutscht.

Rosi

Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Dienstag 19. Juli 2016, 17:02

A Vier Blue hat geschrieben:Letzte Woche im Gespräch mit meinem Psychologen haben wir die Ursache und den Startpunkt meiner Depression festgemacht. War echt erstaunt wie einfach das geht wenn man seine inneren Barrieren mit Hilfe des Psychologen einreißt und plötzlich ganz anders über Sachen redet.

Zum Hintergrund: Bevor man wirklich in Behandlung geht macht der Psychologe ja eine Anamnese und da kommt ja auch die Kindheit mit ins Spiel. Nun habe ich immer objektiv meine Kindheit beschrieben, das wollte der Psychologe ja aber nicht hören, aber das war das einzige was ich erzählen wollte. Nun hat er mich dazu ausgetrickst mal über meine Gefühle zu sprechen die ich während der Kindheit hatte (ich war den Tränen nahe) und da stellte sich heraus das ich seit der Scheidung meiner Eltern eig. keine echten Gefühle mehr hatte. Es war alles gleichgültig, überschwappende Gefühle wurden unterdrückt. Dies hat die Grundlage gelegt für die Depression und durch das Studium (man war plötzlich allein, man war nicht mehr einer der besten, man hat viele Sachen nicht mehr hinbekommen und geriet in Probleme) bin ich wohl in meine schweren Depressionen reingerutscht.
Wie geht der Psychologe jetzt damit um? Worin besteht die Behandlung?
Ich selbst habe auch Bedarf die Scheidung meiner Eltern aufzuarbeiten. Es passiert mir auch heute noch leicht, dass ich in Tränen ausbreche, wenn ich etwas intensiver über dieses Thema spreche. Ich bin allerdings allgemein ängstlich und habe daher auch vor einer psychologischen Behandlung Angst. Eine Wunderheilung von außen kann man nicht erwarten. Man muss selbst an sich arbeiten, aber ich frage mich wie? Was soll man tun, wenn man durch Erlebnisse verletzt ist? Ist es gut diese Themen anzurühren und dadurch aufzuwühlen? Hilft tatsächlich das bloße reden? Ich kann mir das nicht vorstellen.

A Vier Blue
Tauscht Gedanken aus
Beiträge: 55
Registriert: Freitag 18. März 2016, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: AB unter 30
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Norddeutschland

Re: Depressionen

Beitrag von A Vier Blue » Dienstag 19. Juli 2016, 17:06

Das werde ich am Donnerstag sehen, leider hat man ja nur einstündige Sitzungen und die habe ich mehr als ausgereizt (zum Glück kam die nächste Patientin zu spät sonst hätte man mittendrin aufhören müssen)

Benutzeravatar
TheRealDeal
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5099
Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 20:55
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 19. Juli 2016, 17:52

Rosi hat geschrieben:
A Vier Blue hat geschrieben:Letzte Woche im Gespräch mit meinem Psychologen haben wir die Ursache und den Startpunkt meiner Depression festgemacht. War echt erstaunt wie einfach das geht wenn man seine inneren Barrieren mit Hilfe des Psychologen einreißt und plötzlich ganz anders über Sachen redet.

Zum Hintergrund: Bevor man wirklich in Behandlung geht macht der Psychologe ja eine Anamnese und da kommt ja auch die Kindheit mit ins Spiel. Nun habe ich immer objektiv meine Kindheit beschrieben, das wollte der Psychologe ja aber nicht hören, aber das war das einzige was ich erzählen wollte. Nun hat er mich dazu ausgetrickst mal über meine Gefühle zu sprechen die ich während der Kindheit hatte (ich war den Tränen nahe) und da stellte sich heraus das ich seit der Scheidung meiner Eltern eig. keine echten Gefühle mehr hatte. Es war alles gleichgültig, überschwappende Gefühle wurden unterdrückt. Dies hat die Grundlage gelegt für die Depression und durch das Studium (man war plötzlich allein, man war nicht mehr einer der besten, man hat viele Sachen nicht mehr hinbekommen und geriet in Probleme) bin ich wohl in meine schweren Depressionen reingerutscht.
Wie geht der Psychologe jetzt damit um? Worin besteht die Behandlung?
Ich selbst habe auch Bedarf die Scheidung meiner Eltern aufzuarbeiten. Es passiert mir auch heute noch leicht, dass ich in Tränen ausbreche, wenn ich etwas intensiver über dieses Thema spreche. Ich bin allerdings allgemein ängstlich und habe daher auch vor einer psychologischen Behandlung Angst. Eine Wunderheilung von außen kann man nicht erwarten. Man muss selbst an sich arbeiten, aber ich frage mich wie? Was soll man tun, wenn man durch Erlebnisse verletzt ist? Ist es gut diese Themen anzurühren und dadurch aufzuwühlen? Hilft tatsächlich das bloße reden? Ich kann mir das nicht vorstellen.
Wenn du aufmerksam bist, wirst du merken, ob das dir etwas bringt, bzw. es dir genug bringt. Es ist auch immer die Frage, welche Therapieform die richtige für einen ist. Der Eine kann die Hürden des Lebens mit Verhaltenstherapie lösen, der Andere will vielleicht alles ganz genau wissen und fühlt sich mit einer Tiefenpsychologischen Therapie am Wohlsten. Ich wusste, dass eine Verhaltenstherapie nicht die gewünschte Wirkung hat, war nicht an Ursachen, sondern an Lösungen interessiert. Ich war depressiv, traumatisiert und hatte eine Bindungstörung entwickelt. Grundsätzlich war ich damals aber gut reflektiert und trotzdem psychisch relativ gesund und "aufgeräumt". Meine Therapieform war daher eine Kleingruppentherapie zur Bindungsförderung. Und irgendwann habe ich das Ziel definiert, dass ich gerne eine glückliche Liebesbeziehung mit einer Frau führen möchte. Konkret daran gearbeitet habe ich allerdings nicht, es führte halt dahin, weil ich viel für mich getan habe und der Meinung war und bin, dass ich es mir auch verdient habe. Sehr sogar. Wenn mich Frauen interessieren spreche ich sie an. Und ich habe keinerlei Selbstzweifel. Also Fragen, ob ich für jemanden gut genug bin, stelle ich mir nicht mehr. Ich bin es halt. ;)
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

Rosi

Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Dienstag 19. Juli 2016, 19:42

TheRealDeal hat geschrieben:Wenn du aufmerksam bist, wirst du merken, ob das dir etwas bringt, bzw. es dir genug bringt. Es ist auch immer die Frage, welche Therapieform die richtige für einen ist. Der Eine kann die Hürden des Lebens mit Verhaltenstherapie lösen, der Andere will vielleicht alles ganz genau wissen und fühlt sich mit einer Tiefenpsychologischen Therapie am Wohlsten. Ich wusste, dass eine Verhaltenstherapie nicht die gewünschte Wirkung hat, war nicht an Ursachen, sondern an Lösungen interessiert. Ich war depressiv, traumatisiert und hatte eine Bindungstörung entwickelt. Grundsätzlich war ich damals aber gut reflektiert und trotzdem psychisch relativ gesund und "aufgeräumt". Meine Therapieform war daher eine Kleingruppentherapie zur Bindungsförderung. Und irgendwann habe ich das Ziel definiert, dass ich gerne eine glückliche Liebesbeziehung mit einer Frau führen möchte. Konkret daran gearbeitet habe ich allerdings nicht, es führte halt dahin, weil ich viel für mich getan habe und der Meinung war und bin, dass ich es mir auch verdient habe. Sehr sogar. Wenn mich Frauen interessieren spreche ich sie an. Und ich habe keinerlei Selbstzweifel. Also Fragen, ob ich für jemanden gut genug bin, stelle ich mir nicht mehr. Ich bin es halt. ;)
Na ja, ich finde das eben sehr schwierig, da hier ja schon geschrieben wurde, dass einem letztendlich niemand von außen helfen kann, sondern man sich selbst ändern muss. Merkt man keine Wirkung, ist man dann selbst Schuld oder der Therapeut oder die Therapieform hat nicht gepasst?
Noch etwas anderes...ich hätte gedacht eine Verhaltenstherapie wäre lösungsorientiert? Auch verstehe ich den Satz nicht "gut reflektiert und trotzdem psychisch relativ gesund"...schließt sich das aus? Könnte ja heißen, dass man lieber nicht zu viel nachdenken soll und in der Psyche rumwühlen.
Wenn ich dich jetzt nicht durch mein nachbohren abgeschreckt habe, würde mich noch interessieren wie diese Kleingruppentherapie funktioniert ;) .

Benutzeravatar
TheRealDeal
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5099
Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 20:55
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 19. Juli 2016, 20:18

Rosi hat geschrieben:
TheRealDeal hat geschrieben:Wenn du aufmerksam bist, wirst du merken, ob das dir etwas bringt, bzw. es dir genug bringt. Es ist auch immer die Frage, welche Therapieform die richtige für einen ist. Der Eine kann die Hürden des Lebens mit Verhaltenstherapie lösen, der Andere will vielleicht alles ganz genau wissen und fühlt sich mit einer Tiefenpsychologischen Therapie am Wohlsten. Ich wusste, dass eine Verhaltenstherapie nicht die gewünschte Wirkung hat, war nicht an Ursachen, sondern an Lösungen interessiert. Ich war depressiv, traumatisiert und hatte eine Bindungstörung entwickelt. Grundsätzlich war ich damals aber gut reflektiert und trotzdem psychisch relativ gesund und "aufgeräumt". Meine Therapieform war daher eine Kleingruppentherapie zur Bindungsförderung. Und irgendwann habe ich das Ziel definiert, dass ich gerne eine glückliche Liebesbeziehung mit einer Frau führen möchte. Konkret daran gearbeitet habe ich allerdings nicht, es führte halt dahin, weil ich viel für mich getan habe und der Meinung war und bin, dass ich es mir auch verdient habe. Sehr sogar. Wenn mich Frauen interessieren spreche ich sie an. Und ich habe keinerlei Selbstzweifel. Also Fragen, ob ich für jemanden gut genug bin, stelle ich mir nicht mehr. Ich bin es halt. ;)
Na ja, ich finde das eben sehr schwierig, da hier ja schon geschrieben wurde, dass einem letztendlich niemand von außen helfen kann, sondern man sich selbst ändern muss. Merkt man keine Wirkung, ist man dann selbst Schuld oder der Therapeut oder die Therapieform hat nicht gepasst?
Noch etwas anderes...ich hätte gedacht eine Verhaltenstherapie wäre lösungsorientiert? Auch verstehe ich den Satz nicht "gut reflektiert und trotzdem psychisch relativ gesund"...schließt sich das aus? Könnte ja heißen, dass man lieber nicht zu viel nachdenken soll und in der Psyche rumwühlen.
Wenn ich dich jetzt nicht durch mein nachbohren abgeschreckt habe, würde mich noch interessieren wie diese Kleingruppentherapie funktioniert ;) .
Ja, eine Verhaltenstherapie ist unbedingt lösungsorientiert. Nur nicht das, was mir geholfen hat. Schuld hat niemand, wenn eine Therapie nicht fruchtet. Das ist dann eben so. Und ja, im Grunde therapierst du dich selbst. Allerdings mit fachkundiger Begleitung. Und müssen musst du nichts, außer sterben.

Weil ich traumatisiert war, konnte also Dinge nicht so umsetzen, wie ich es gewollt habe. Ich war psychisch gesund, obwohl traumatisiert und depressiv.

Abschrecken kann mich so schnell keiner. Alles gut. :)
Also es war eine Kleingruppentherapie mit vier Personen. Treffpunkt einmal im Monat für vier Stunden. 10 mal. Das habe ich zwei mal gemacht. Durch die regelmäßigen Treffen, konnte ich quasi gar nicht anders, als zu diesen Menschen eine Bindung aufzubauen. :daumen: Erst klassische Gesprächsrunde über die Ereignisse im letzten Monat, bzw. was einem auf Herzen lag. Dann sehr variabele Übungen aus vielen Bereichen. Trancen, Hypnosen, Meditationen, Bonding, Körperübungen. Dazu Elemente aus "Innerer Kind-Arbeit". Und einiges mehr. Meine Therapeutin hat sich auf die Behandlung von "Frühen Störungen" spezialisiert. Und dafür alles erlernt, was sie dazu braucht.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

Einfach nur ich
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 343
Registriert: Freitag 26. September 2014, 20:02
Geschlecht: männlich
AB Status: am Thema interessiert

Re: Depressionen

Beitrag von Einfach nur ich » Dienstag 19. Juli 2016, 20:32

@TheRealDeal: Du schriebst, du seist psychisch gesund und dabei gleichzeitig depressiv gewesen. Dass das ein Widerspruch in sich ist, ist dir schon klar, oder? Eine Depression ist eine psychische Erkrankung gemäß ICD-10.
"Nachts, wenn alle anderen schlafen, dann dividiere ich heimlich durch null."

Benutzeravatar
TheRealDeal
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5099
Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 20:55
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 19. Juli 2016, 21:02

Einfach nur ich hat geschrieben:@TheRealDeal: Du schriebst, du seist psychisch gesund und dabei gleichzeitig depressiv gewesen. Dass das ein Widerspruch in sich ist, ist dir schon klar, oder? Eine Depression ist eine psychische Erkrankung gemäß ICD-10.
Ja, eine. Von hunderten. Daher "relativ gesund". Das ist kein Widerspruch.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

OlliP
Ein guter Bekannter
Beiträge: 80
Registriert: Dienstag 28. Januar 2014, 23:07
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.

Re: Depressionen

Beitrag von OlliP » Sonntag 31. Juli 2016, 15:08

Hallo,

ich denke ich hatte auch mal eine Depression. Als ich mich endlich durchrang und zum Psycho-Therapeuten gegangen bin war wohl schon das Schlimmste vorbei. Ich meditiere jetzt seit 2 Jahren regelmäßig fast jeden Tag. Mal besser mal schlechter, aber es geht mir deutlich besser. Es gibt dazu auch wissenschaftliche Untersuchungen:

http://www.faz.net/aktuell/stil/leib-se ... 29776.html

Wenn man beim Meditieren übt die Gedanken ziehen zu lassen, merkt man nach einiger Zeit, dass die Gedanken nicht real sind. Aus negativen Gedanken entstehen noch negativere, usw. Wenn man das unterbricht, hört das auf. Wenn man nicht voll von negativen Gedanken ist, fühlt man sich klar im Kopf.

Ich bin jetzt sowieso durch viel Glück aus dem AB-Dasein draußen. Aber mit dem Ende des AB-Seins ist nicht einfach das Ende aller Leiden da. Das ist auch so eine große Illusion. Deswegen macht es auch gar keinen Sinn das Alleinsein als das Schlimmste aller Dinge anzusehen.

Ich würde empfehlen es mal mit Meditieren zu versuchen. Mit einfach Stillsitzen kann man nicht von irgendwas infiltriert werden, schaden kann es nicht. Man muss allerdings schon mind. eine 1/2 Stunde am Tag investieren und vor einem 1/2 Jahr spürt man keine Veränderung. All die über Jahre aufgebauten negativen Gedanken laufen nicht so schnell aus. Man hat sich so lange an sie gewöhnt, dass die Entwöhnung auch etwas dauert. Aber es gibt aus meiner Sicht nur diesen Weg oder zum Therapeuten.

Viele Grüße, OlliP

Benutzeravatar
Darth Vegan
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 118
Registriert: Freitag 12. Dezember 2014, 03:41
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.
Wohnort: Zürich

Re: Depressionen

Beitrag von Darth Vegan » Mittwoch 7. September 2016, 03:54

Hallo

Vieles was ich hier so gelesen habe kenne ich gut da ich mit Depressionen ebenfalls nur zu gut vertraut bin. Meiner Meinung nach ist die beste Therapie einfach verstanden zu werden so wie man ist, das Gefühl zu bekommen wohin zu passen. Mir persönlich ist beispielsweise schon lange aufgefallen, dass ich mich am besten mit Leuten verstehe welche man wohl als depressiv bezeichnen würde da diese einfach wissen wie das ist und einen nicht mit irgend welchen Glückskekssprüchen kommen bis man nur noch eine heitere Fassade zeigt. Filme, Lieder und Geschichten in welchen man sich wieder findet können einem auch viel Kraft geben um seine Innenwelt zu festigen und so ziemlich alles zu überdauern was einen belastet. Ich denke für mich wurde im Laufe der Zeit die Innenwelt auch immer mehr zu einer Art Meditation, einem zentralen Ort um zu überleben. Was immer gutes man findet das einem helfen kann muss man sich bewahren und Stück für Stück weiter ausbauen.
Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.

Rosi

Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 7. September 2016, 09:22

Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass gerade Leute, die selbst schon eine Depression hatten, Abstand nehmen. Wahrscheinlich aus Angst, dass sie herunter gezogen werden können.

Endura

Re: Depressionen

Beitrag von Endura » Mittwoch 7. September 2016, 11:47

Rosi hat geschrieben:Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass gerade Leute, die selbst schon eine Depression hatten, Abstand nehmen. Wahrscheinlich aus Angst, dass sie herunter gezogen werden können.
Kann ich bestätigen. Eine Zeitlang hat man zwar eine gute Gesprächsbasis, aber auf Dauer will niemand etwas mit einem Depressiven zu tun haben.

Antworten

Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste