Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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kim
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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von kim » Dienstag 19. Juli 2016, 18:21

Ich frage mich beim Lesen des Threads, wie man sich so extrem lange (hier sind ja Jahre! im Gespräch) in "Geduld üben" kann, wenn es sich um so gravierende Probleme des Partners handelt und die gemeinsame Beziehung darunter so sehr in Mitleidenschaft (im wahrsten Sinn des Wortes) gezogen wird?

Ich gehe hier von meiner persönlichen Erfahrung aus und bin der Meinung, dass sich Leute im Regelfall nicht deutlich und dauerhaft ändern (können). Der tiefe persönliche Charakter bzw. die entscheidenenden Wesenszüge sind bei einem Erwachsenene doch weitestgehend festgelegt.

Insofern halte ich Bemühungen, jemanden zu ändern oder zu hoffen, dass er sich auch längerfristig ändert, in der Hinsicht für "verschwendete Lebenszeit". Es wird in 99,9% der Fälle wohl nicht passieren.

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ogor
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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von ogor » Freitag 22. Juli 2016, 11:31

kim hat geschrieben:Insofern halte ich Bemühungen, jemanden zu ändern oder zu hoffen, dass er sich auch längerfristig ändert, in der Hinsicht für "verschwendete Lebenszeit". Es wird in 99,9% der Fälle wohl nicht passieren.
Da fällt mir ein Spruch ein, den mein Opa ein paar Mal von sich gelassen hat:

"Wenn du ein Pferd willst, dann kauf dir ein Pferd. Es bringt nichts, dem Schwein beibringen zu wollen, dass du auf ihm reiten kannst." ;)

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Jennie und Jochen » Samstag 23. Juli 2016, 14:20

Das ist genau der Punkt: Ich will meinen Partner ja nicht ändern!!! :brille1:

Ich wollte ihm lediglich " etwas in die Schuhe " helfen ;-) :gewinner:

Und das war gut so!
Zuletzt geändert von Jennie und Jochen am Samstag 23. Juli 2016, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Reni » Samstag 23. Juli 2016, 14:21

Jennie und Jochen hat geschrieben:Das ist genau der Punkt: Ich will meinen Partner ja nicht ändern!!! :brille1:
Du willst nur, dass er sich ändert? ;)

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Shisouka » Montag 25. Juli 2016, 08:48

Reni hat geschrieben:
Jennie und Jochen hat geschrieben:Das ist genau der Punkt: Ich will meinen Partner ja nicht ändern!!! :brille1:
Du willst nur, dass er sich ändert? ;)
Wohl eher, dass er seinem Leben neue horizontale Facetten hinzufügt .. :holy:
Samy Molcho erklärt das Flirten: http://www.youtube.com/watch?v=Xk0w0Fq5wVg

Es passiert allen: https://www.youtube.com/watch?v=qtsNbxgPngA

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von kim » Montag 25. Juli 2016, 13:02

Jennie und Jochen hat geschrieben:Das ist genau der Punkt: Ich will meinen Partner ja nicht ändern!!! :brille1:
Du diskutierst in diesem Thread nun schon fast unzählige Beiträge lang, wie du deinen Partner ändern könntest, dahingehend dass er sich so verhält, wie du es gerne hättest.

Kann sein, dass es dir selbst nicht so bewusst ist, aber falls dein Partner so bleibt, wie er ist, dann wird sich an deinem Problem mit ihm nichts ändern.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von TheRealDeal » Montag 25. Juli 2016, 18:04

Auch wenn man einen Menschen gerne anders hätte, als er ist, will man ihn ändern. Mich gibt es deshalb auch nur genau so, wie ich bin. Ich würde es außerdem als übergriffig empfinden, wenn man (oder Frau) an mir "herum schrauben" würde. Ich bin gut genug, dass weiß ich. Die Frau, die mit mir zusammen sein möchte, wird das auch sein, daher sehe ich da kein Problem darin, dass wir uns beide so lassen können, wie wir sind. Stur wie ein Gebirgsesel bin ich da. Aber glücklicherweise Argumenten zugänglich. Guten Argumenten. ;)
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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Freitag 9. Dezember 2016, 16:41

Ach jah :brille1: nach langer Zeit bin ich auch einmal wieder hier gelandet. Okay, zugegeben, ich habe in der Zwischenzeit oft still mitgelesen, aber zum Schreiben fehlte mir die Motivation.

Ich wollte nur einmal vermelden, dass ich und "mein mAB" nach wie vor unseren Weg gemeinsam gehen.
Nach mehr als einem Jahr Abstinenz, stehe ich allerdings nach wie vor, vor demselben Problem, wie noch vor einigen Monaten.

Dies sind also nicht die spannensten Neuigkeiten.

Allerdings gestaltet sich auch alles weitere schwierig, wenn man diesen Schritt nicht meistert.
Alle Zukunftsplanung kann man nun einmal nicht anfangen zu planen, wenn ungewiss ist, ob der Partner es jemals schafft, sich vollständig auf einen einzulassen.

Daher kann man wohl wenig spannendes beitragen.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Sunshine Lady » Sonntag 11. Dezember 2016, 13:21

Ihr tretet seit einem Jahr auf der stelle? Respekt du musst ihn echt gern haben. Woran liegt es? Redet ihr da drüber? Was sagt er warum das so ist?
Zuletzt geändert von Sunshine Lady am Sonntag 11. Dezember 2016, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Sunshine Lady » Sonntag 11. Dezember 2016, 13:24

marwie hat geschrieben:Sich 2-3 Monate oder auch mal ein halbes Jahr zeit lassen ist ja schon ok, aber danach bringt mehr Zeit lassen wohl meist nicht wirklich viel, sondern die Situation fährt sich fest. Ich finde, in so einer Situation darf durchaus die Frau die Initative ergreifen (aber immer schön steigern, also nicht gleich Sex, sondern zuerst mal "fummeln" dann Petting, oral etc.). Wenn das zu nichts führt, ist wohl eine Therapie angebracht, da die Probleme offenbar tieferliegend sind.
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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Montag 12. Dezember 2016, 18:02

Sunshine Lady hat geschrieben:Ihr tretet seit einem Jahr auf der stelle? Respekt du musst ihn echt gern haben. Woran liegt es? Redet ihr da drüber? Was sagt er warum das so ist?
Natürlich hab ich ihn gern :shylove: ich glaube, sonst wäre das gar nicht möglich. :oops:

Ja wir reden, aber wirklich aussagekräftig sind die Antworten auch nicht. Im wesentlichen sagt er, dass er selbst nicht weiß woran es liegt. Wir sind die unterschiedlichsten Theorien durch gegangen, aber bisher nur mit mäßigem Erfolg.

Wirklich ein "auf der Stelle treten" ist es ja nicht seit einem Jahr. Wir sind ja nicht ganz bei Null, aber der "entscheidende" Schritt ist wiederum auch nicht getan.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Sunshine Lady » Montag 12. Dezember 2016, 18:48

Romeca hat geschrieben:
Sunshine Lady hat geschrieben:Ihr tretet seit einem Jahr auf der stelle? Respekt du musst ihn echt gern haben. Woran liegt es? Redet ihr da drüber? Was sagt er warum das so ist?
Natürlich hab ich ihn gern :shylove: ich glaube, sonst wäre das gar nicht möglich. :oops:

Ja wir reden, aber wirklich aussagekräftig sind die Antworten auch nicht. Im wesentlichen sagt er, dass er selbst nicht weiß woran es liegt. Wir sind die unterschiedlichsten Theorien durch gegangen, aber bisher nur mit mäßigem Erfolg.

Wirklich ein "auf der Stelle treten" ist es ja nicht seit einem Jahr. Wir sind ja nicht ganz bei Null, aber der "entscheidende" Schritt ist wiederum auch nicht getan.
Und warum ziehst du es dann nicht einfach durch? Vertrauensbasis muss nach so langer Zeit sicher passen oder? Ich würde einfach wen n ihr mal dabei seid weiter machen ohne langes reden

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Montag 12. Dezember 2016, 22:59

Erwähnenswert: Ich ignoriere die Frage nicht, es geht nur per PN weiter ;)

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von marwie » Dienstag 13. Dezember 2016, 22:09

Sunshine Lady hat geschrieben:
Romeca hat geschrieben:
Sunshine Lady hat geschrieben:Ihr tretet seit einem Jahr auf der stelle? Respekt du musst ihn echt gern haben. Woran liegt es? Redet ihr da drüber? Was sagt er warum das so ist?
Natürlich hab ich ihn gern :shylove: ich glaube, sonst wäre das gar nicht möglich. :oops:

Ja wir reden, aber wirklich aussagekräftig sind die Antworten auch nicht. Im wesentlichen sagt er, dass er selbst nicht weiß woran es liegt. Wir sind die unterschiedlichsten Theorien durch gegangen, aber bisher nur mit mäßigem Erfolg.

Wirklich ein "auf der Stelle treten" ist es ja nicht seit einem Jahr. Wir sind ja nicht ganz bei Null, aber der "entscheidende" Schritt ist wiederum auch nicht getan.
Und warum ziehst du es dann nicht einfach durch? Vertrauensbasis muss nach so langer Zeit sicher passen oder? Ich würde einfach wen n ihr mal dabei seid weiter machen ohne langes reden
Wenn es mich nicht täuscht steht weiter vorne im Thread, dass sie es zwar versucht haben, aber es u.a. mangels richtiger Errektion nicht geklappt hat, da bringt natürlich "weiter machen ohne langes reden" auch nicht viel...
War er schon mal bei einem Psychologen o.ä. wegen dem Problem? scheint ja eher ein psychisches als ein Gesundheitliches Problem zu sein.
Viagra oder ein ähnliches Mittel könnte Anfangs vielleicht helfen, auch wenn das Problem eher psychisch ist. Aber eben, ein Experte kann da sicher besser weiterhelfen. Es muss einem auch nicht peinlich sein, zu einem Experten zu gehen deswegen, für so Probleme sind die ja da!

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Dienstag 13. Dezember 2016, 22:39

marwie hat geschrieben: Wenn es mich nicht täuscht steht weiter vorne im Thread, dass sie es zwar versucht haben, aber es u.a. mangels richtiger Errektion nicht geklappt hat, da bringt natürlich "weiter machen ohne langes reden" auch nicht viel...
War er schon mal bei einem Psychologen o.ä. wegen dem Problem? scheint ja eher ein psychisches als ein Gesundheitliches Problem zu sein.
Viagra oder ein ähnliches Mittel könnte Anfangs vielleicht helfen, auch wenn das Problem eher psychisch ist. Aber eben, ein Experte kann da sicher besser weiterhelfen. Es muss einem auch nicht peinlich sein, zu einem Experten zu gehen deswegen, für so Probleme sind die ja da!
Stimmt, das hatte ich hier schon einmal angesprochen. Also einfach weiter machen, funktioniert so natürlich nicht.

In dem letzten Jahr war er auf jeden Fall nicht bei einem Psychologen, wenn er je bei einem gewesen wäre, würde er es verheimlichen. Also ich denke eher nicht.
Viagra ist so weit ich weiß verschreibungspflichtig(?). Dass er mit jemandem über das Problem redet, selbst wenn es "nur" um eine "errektionshilfe aka Viagra" geht, halte ich leider für sehr unwahrscheinlich. Das ganze Thema ist ihm extrem unangenehm (sonst würde er sicher auch zu einem Psychologen gehen) und es hat schon viel Zeit gebraucht, bis er halbwegs normal mit mir darüber reden konnte.

Ich weiß das klingt alles so, als würde ich für alles eine Ausrede finden, warum solche Ratschläge nicht funktionieren. Aber Fakt ist nuneinmal leider, dass ich auch schon fast alles was mir einfiel, oder der ein oder andere hier vorgeschlagen hat, versucht habe.
Ich kann ihn ja nicht dazu zwingen etwas zu machen, was er nicht machen will und darauf bestehen kann ich auch nicht. Beziehungsweise, will ich nicht, weil mir das nicht richtig vorkommt, ihn unter Druck zu setzen.

Ja ich könnte sagen, dass er einfach mal zu einem Arzt gehen muss, anstatt es nur kleinlaut vorzuschlagen. Aber dann frage ich mich wieder, woher ich das Recht nehme, ihn in so eine unangenehme Lage zu bringen.

Ich denke, ich hoffe immer noch auf einen Lösungsweg, der nicht darin besteht, ihm zu sagen, dass es ohne Experten nicht funktionieren wird.
Denn der einzige Weg den ich sehe, dass er zu einem solchen geht, ist ihm die sprichwörtliche Pistole auf die Brust zu setzen und zu sagen "entweder du tust was, oder du besiegelst durch bloses nichts tun, den (späteren) Untergang dieser Beziehung".

Denn ja, ohne Sex wird es nicht ewig funktionieren, ich hab dieses Bedürfnis nun einmal.
Aber ich glaube ich bin selber einfach noch nicht an dem Punkt, an dem es so akut ist, dass es eine unmittelbare Bedrohung für die Beziehung dar stellt. Die Frage ist, ob man an diesen Punkt überhaupt wirklich ankommen will.

Wer weiß, vielleicht klappt es ja doch einfach so, ganz plötzlich. Ein bisschen Träumen darf man ja noch.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von marwie » Dienstag 13. Dezember 2016, 22:58

Romeca hat geschrieben:
marwie hat geschrieben: Wenn es mich nicht täuscht steht weiter vorne im Thread, dass sie es zwar versucht haben, aber es u.a. mangels richtiger Errektion nicht geklappt hat, da bringt natürlich "weiter machen ohne langes reden" auch nicht viel...
War er schon mal bei einem Psychologen o.ä. wegen dem Problem? scheint ja eher ein psychisches als ein Gesundheitliches Problem zu sein.
Viagra oder ein ähnliches Mittel könnte Anfangs vielleicht helfen, auch wenn das Problem eher psychisch ist. Aber eben, ein Experte kann da sicher besser weiterhelfen. Es muss einem auch nicht peinlich sein, zu einem Experten zu gehen deswegen, für so Probleme sind die ja da!
Stimmt, das hatte ich hier schon einmal angesprochen. Also einfach weiter machen, funktioniert so natürlich nicht.

In dem letzten Jahr war er auf jeden Fall nicht bei einem Psychologen, wenn er je bei einem gewesen wäre, würde er es verheimlichen. Also ich denke eher nicht.
Viagra ist so weit ich weiß verschreibungspflichtig(?). Dass er mit jemandem über das Problem redet, selbst wenn es "nur" um eine "errektionshilfe aka Viagra" geht, halte ich leider für sehr unwahrscheinlich. Das ganze Thema ist ihm extrem unangenehm (sonst würde er sicher auch zu einem Psychologen gehen) und es hat schon viel Zeit gebraucht, bis er halbwegs normal mit mir darüber reden konnte.

Ich weiß das klingt alles so, als würde ich für alles eine Ausrede finden, warum solche Ratschläge nicht funktionieren. Aber Fakt ist nuneinmal leider, dass ich auch schon fast alles was mir einfiel, oder der ein oder andere hier vorgeschlagen hat, versucht habe.
Ich kann ihn ja nicht dazu zwingen etwas zu machen, was er nicht machen will und darauf bestehen kann ich auch nicht. Beziehungsweise, will ich nicht, weil mir das nicht richtig vorkommt, ihn unter Druck zu setzen.

Ja ich könnte sagen, dass er einfach mal zu einem Arzt gehen muss, anstatt es nur kleinlaut vorzuschlagen. Aber dann frage ich mich wieder, woher ich das Recht nehme, ihn in so eine unangenehme Lage zu bringen.

Ich denke, ich hoffe immer noch auf einen Lösungsweg, der nicht darin besteht, ihm zu sagen, dass es ohne Experten nicht funktionieren wird.
Denn der einzige Weg den ich sehe, dass er zu einem solchen geht, ist ihm die sprichwörtliche Pistole auf die Brust zu setzen und zu sagen "entweder du tust was, oder du besiegelst durch bloses nichts tun, den (späteren) Untergang dieser Beziehung".

Denn ja, ohne Sex wird es nicht ewig funktionieren, ich hab dieses Bedürfnis nun einmal.
Aber ich glaube ich bin selber einfach noch nicht an dem Punkt, an dem es so akut ist, dass es eine unmittelbare Bedrohung für die Beziehung dar stellt. Die Frage ist, ob man an diesen Punkt überhaupt wirklich ankommen will.

Wer weiß, vielleicht klappt es ja doch einfach so, ganz plötzlich. Ein bisschen Träumen darf man ja noch.
Ist ein schwieriges Thema. Ich denke aber, ein bisschen Druck darfst du durchaus auf ihn ausüben. Oder macht er dann gleich ganz dicht?
Hast du ihm mal vorgeschlagen, zu einem Experten zu gehen? ev. wäre auch eine Paarthereapie eine Möglichkeit.
Wäre jedenfalls echt schade, wenn die Beziehung daran scheitern würde, dass es mit dem Sex nicht klappt...

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Dienstag 13. Dezember 2016, 23:22

Er hat lange nicht mehr einfach zu gemacht, ich weiß nicht ob er es jetzt noch würde. Allerdings ist er ein Meister im "Sachen herunter spielen". Also so zu tun, als wäre das gar nicht so ernst und würde schon noch klappen, wenn man nur noch ein bisschen mehr Geduld hat.

Das heißt, es ist schwierig solche Gespräche mit der nötigen Ernsthaftigkeit auf seiner Seite zu führen. Deshalb auch die sprichwörtliche Pistole.

Verstehe mich nicht falsch, ich bin definitiv noch wirklich nicht an dem Punkt, an dem es hop oder top heißt. Aber ich bin realistisch genug zu wissen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine sexfreie Beziehung etwas für den Rest meines Lebens ist.
Ich weiß auch, dass ihm das nicht komplett unbewusst ist und er die Angst hat, dass es daran scheitert und sie nur ausblendet.


Das klingt alles so grausam oberflächlich, wenn man sagt, dass eine Beziehung an so etwas zwangsläufig scheitern würde, wenn sich nichts andert, aber ob das irgendjemand ewig aushalten würde?

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Murphy's Law » Mittwoch 14. Dezember 2016, 12:08

Hallo Romeca,

Für mich liest sich das so, als wüsste er ganz genau, was in deinem Kopf vorgeht. Ihm ist klar, dass das für dich auf lange Sicht ein No-Go ist. Dafür macht er dir wohl keine Vorwürfe - und das spricht eindeutig für ihn und für euch. Es ist zwar absolut nachvollziehbar, dass du so fühlst, aber in murksigen Beziehungen wird aus sowas trotzdem gerne mal ein bitterer Streit und üble Vorwürfe.

Das Fiese mit Erektionen ist aber leider, dass sie nicht das tun, was Mann will. Und wenn er sich denkt "das muss doch jetzt endlich mal klappen, ansonsten verliere ich sie irgendwann..." - dann ist das totales Gift. Funktioniert umgekehrt allerdings auch. Zum Beispiel kann der Gedanke "Hhhmmm, fühlt sich alles sehr schön an... Wenn wir jetzt nicht gleich aufstehen müssten, dann könnte man..." zu ganz fabelhaften Ergebnissen führen... :flirten:

Wir hatten am Anfang unserer Beziehung genau das gleiche Problem. Es hat sich nicht ganz so lang gezogen, aber mehrere Monate waren es schon. Irgendwann hat es dann tatsächlich geklappt. Warum kann ich nicht so richtig erklären. Er auch nicht. Deshalb kann ich dir so schlecht einen Rat geben. Aber irgendwie haben wir es damals hinbekommen, dass das Thema nicht mehr so wichtig war. Wir haben uns auf das konzentriert, was funktioniert hat, und dem anderen nicht so viel Raum gegeben. Und irgendwann ist der Knoten im Kopf irgendwie aufgegangen...

Deshalb:
Wer weiß, vielleicht klappt es ja doch einfach so, ganz plötzlich. Ein bisschen Träumen darf man ja noch.
Absolut! Nur nicht die Hoffnung verlieren! Und vielleicht auch nicht so viel drüber nachdenken. Auch wenn das ganz schön schwierig ist.
:vielglueck:

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von marwie » Donnerstag 15. Dezember 2016, 01:41

Hast du nun mal oral bei ihm versucht? Die Initiative müsste von dir aus gehen, aber glaube es gibt kaum einen Mann, der das nicht mag... Oral geht auch ohne vollständige Erektion und wer weiss, vielleicht kann er sich so entspannen und es wird mit der zeit was mit der Erektion.

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Re: Als normalo eine Beziehung mit einem AB

Beitrag von Romeca » Samstag 17. Dezember 2016, 00:17

Tatsächlich haben wir das inzwischen schon probiert und nach einigen Anlaufschwierigkeiten gefällt es ihm auch ;)
Interessanter Weise, ist seine Erektion, während ich das mache, "richtig" da. Allerdings davor und danach immer noch nur Etappenweise, wenn überhaupt.

Jetzt könnte man meinen, dass ihm meine Handtechnik eventuell nicht zusagt, allerdings funktioniert es auch nicht besser, wenn er selbst Hand anlegt während ich dabei bin.
Im Stillen, für sich alleine, hat er laut eigener Aussage keine Probleme.

Was wahrscheinlich schon wieder für ein psychisches Problem spricht, nicht wahr? :?

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