Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

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BartS
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Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von BartS » Freitag 27. Juli 2018, 16:56

Es mag Zufall sein, dass die gefühlte Zahl an Eskalationen innerhalb der Threads zugenommen hat. Ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen. Allerdings gibt es für mich Grenzen. Schwere Angriffe auf die Person gehören nicht hier her. Auch versuche ich trotzdem freundlich zu bleiben und soweit es geht, nicht die Sachebene zu verlassen. Und wenn ich merke, dass ich einen Fehler gemacht habe, bin ich auch in der Lage, den einzuräumen und die Verantwortung nicht auf andere abzuwälzen.

Letzteres vermisse ich hier im Forum öfters. Man kann sich immer mal in Diskussionen verrennen, aber man erlebt es selten, dass jemand mal einen eigenen Fehler einräumt. Es würde zur Deeskalation beitragen. Sonst passiert es oft, dass zwei (oder mehr) Personen nicht mehr ohne Gesichtsverlust nachgeben können. Ärgerlich finde ich auch, wenn einige User andere wie dumme Jungen (oder Mädchen) behandeln und statt auf der Sachebene zu bleiben, persönliche Angriffe fahren. Sowas muss echt nicht sein.

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von astian » Mittwoch 12. September 2018, 14:16

Als ich als mAB vor zehn Jahren und mehr hier war, gab es das gleiche Problem. Es trieb viele Leute zum Austritt aus dem Forum, und dieses Muster hat man auch in anderen Foren mit anderen Gruppen. Ich höre mich an wie ein Soziologe der Gruppenverhalten studiert... aber das ist nicht mein Fachgebiet.

Das Problem ist, wenn ein AB sich äussert und intimste Dinge preisgibt, ist das stressig....kostet Überwindung, trotz der relativ guten Anonymität im Netz, weil man mit Leuten kommuniziert die sehr weit fort sind. Es ist auch für mich immer hart Dinge zu kommunizieren, die mir wichtig sind, wo ich unzufrienden bin, und ich erlebe es nach wie vor, dass Leute dann das ganze als unwichtig abtun....in professionellem Rahmen erlebe ich Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten Kollegen und habe schon Vorwürfe zurückweisen müssen, ich hätte Dinge früher sagen müssen... weil irgendein Projekt nicht zu einem Termin fertig wird. Passiert ständig überall, nicht nur mir.

Leider denke ich wird das anhalten, ich würde wirklich sagen, man sollte sich nicht zu sehr mit Trollen, oder Überempfindlichen Menschen online aufhalten.



Das Problem ist, das man hier kaum diskuttieren kann, man muss die Quengelkinder ignorieren. Nicht immer leicht, aber es funktioniert.
Zuletzt geändert von Esperanza am Mittwoch 12. September 2018, 15:22, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Bitte keine politische Diskussion starten! Politische Anteile des Beitrags wurden entfernt!

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Pierre » Donnerstag 13. September 2018, 03:25

BartS hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 16:56
Es mag Zufall sein, dass die gefühlte Zahl an Eskalationen innerhalb der Threads zugenommen hat. Ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen. Allerdings gibt es für mich Grenzen. Schwere Angriffe auf die Person gehören nicht hier her. Auch versuche ich trotzdem freundlich zu bleiben und soweit es geht, nicht die Sachebene zu verlassen. Und wenn ich merke, dass ich einen Fehler gemacht habe, bin ich auch in der Lage, den einzuräumen und die Verantwortung nicht auf andere abzuwälzen.
Ja, das scheint mir aber in erster Linie ein systemisches Problem zu sein. In normalen Gruppen hat man i.d.R. einen inhaltlichen Rahmen, irgendetwas was es zu diskutieren oder zu bearbeiten gibt - und damit ergibt sich eine einfache Unterscheidung: es gibt Leute, die das Thema voranbringen, und es gibt Störer, die zu streiten anfangen (und das Thema nicht voranbringen). Und da an der stelle der Mechanismus sichtbar wird, und es eben auch den positive Möglichkeit gibt, ein Thema wirksam inhaltlich voranzubringen, wirkt das für die meisten als Ansporn, sich lieber dem nützlichen zu widmen, und somit ergibt sich eine Art "Selbstheilungskraft", d.h. trotz gelegentlicher Aufruhr balanciert sich die Situation im allgemeinen aus.

Nun haben wir hier aber einen Sonderfall, weil es hier Moderatoren gibt. Und die Moderatoren wollen verhindern, dass irgendwelche Themen aufkommen, die konstruktiv weitergeführt werden und zu Erkenntnis führen könnten. Wenn sowas aufkommt, wird sofort zensiert oder die Leute rausgeschmissen, denn man will eher auf ein Niveau einer Förderschule für geistig Behinderte hinzielen (Thema: ich habe heute gegessen/ich trinke gerade/ich höre gerade/usw.), und verhindern, dass die Teilnehmer irgendwie was groß anderes machen als sich in Selbstmitleid suhlen.
Damit gibt es aber kaum eine Möglichkeit, sich positiv einzubringen und irgendwas konstruktiv voranzutreiben - und in so einer Situation wird die aufgestaute Energie leicht in Aggressionen und Feindseligkeiten umgeleitet - obwohl sie eigentlich konstruktiv genutzt werden könnte, wenn es dafür Möglichkeiten gäbe. Ist halt so gewollt, kann man nix machen - und fällt wahrscheinlich eh nur denen auf, die sich was konstruktives wünschen...
Zuletzt geändert von Esperanza am Donnerstag 13. September 2018, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Lilia » Donnerstag 13. September 2018, 05:41

Pierre hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 03:25
Nun haben wir hier aber einen Sonderfall, weil es hier Moderatoren gibt. Und die Moderatoren wollen verhindern, dass irgendwelche Themen aufkommen, die konstruktiv weitergeführt werden und zu Erkenntnis führen könnten. Wenn sowas aufkommt, wird sofort zensiert oder die Leute rausgeschmissen, denn man will eher auf ein Niveau einer Förderschule für geistig Behinderte hinzielen (Thema: ich habe heute gegessen/ich trinke gerade/ich höre gerade/usw.), und verhindern, dass die Teilnehmer irgendwie was groß anderes machen als sich in Selbstmitleid suhlen.
Find ich eine Frechheit denjenigen gegenüber, die hier ihre Freizeit in das Forum stecken.

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Wuchtbrumme » Donnerstag 13. September 2018, 06:47

Bart. Du bist doch einer von denen, die so lange Themen ad absurdum führen, bis keiner mehr mitreden mag.

Die anderen Nervensägen sagen doch derzeit gar nichts oder nur Harmloses. Der Schaden ist längst angerichtet, inzwischen ist Ruhe.
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von zumsel » Donnerstag 13. September 2018, 07:56

Das Diskussionen irgedwann thematisch aus dem Ruder laufen halte ich für ganz normal. In jedem Gruppengespräch passiert so etwas, weil oft ein Thema zum anderen führt. Wenn jemand das Ursprungsthema wichtig ist, dann kenne ich es so, dass derjenige dann sagt: "hey, aber nochmal zurück zum Anfang..." und so passiert das ja hier teilweise auch, das sich die Gruppe selbst reguliert. Das finde ich gut. Dazu braucht es nicht immer eine erzieherische Intervention von Moderatorenseite.

Das AB-Forum ist aber kein "normales" Forum. Hier sind Leute, die keinen Partner finden. Einer der Gründe ist ein ungüstiges Kommunikationsverhalten, das man nicht einfach so ablegen kann. In direkten Gesprächen geht man einfach weg und sucht sich andere Gesprächspartner. Im Forum sieht man aber immer wieder die gleichen Threads und gesprächsbremsenden Beiträge. Da geht halt ab und zu jemand auf die Palme, weil es ihn nervt. Ist mir auch schon passiert. Finde es aber blöd, wenn es dann persönlich wird. Das muss nicht sein.

Mir juckt auch immer wieder die Pelle etwas eskalierender zu schreiben. Zum Beispiel wenn eine ganz konkrete Frage gestellt wird: "Welche Lieblingsfarbe habt ihr ?" und geantwortet wird "man kann blau mögen" anstatt "Ich mag blau". Dann ticke ich manchmal innerlich aus und denke: "verdammt noch mal sag doch mal was DU magst oder denkst und sprich nicht so allgemein als wärst du ein Politiker, der sich nicht festlegen will" :lach:

Aber meistens hilft es im zweiten Tab eine Porno Seite zu öffnen, um mich.... äh...achso... muss mal deeskalieren. Ciao

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Der Schussel » Donnerstag 13. September 2018, 12:08

Eigentlich sind es doch immer dieselben paar Leute, die aneinander geraten. Das unerfreuliche ist, dass sie die Diskussionen dann mit ihrem Kleinkrieg dominieren, in dem dann auch mal unangemessen hart ausgeteilt wird. Aber öffentlich einen Fehler einzugestehen ist wahrscheinlich nicht jedermanns Stärke.
Vielleicht würde manche Diskussion sachlicher oder einfach im Sande verlaufen, wenn sie per PN geführt würde.

Ich sehe den ABTreff ja als Selbsthilfeforum für Leute, die nicht mehr AB sein wollen und nicht als Debattierclub. Insofern sind mir diese ausschweifenden Diskussionen eh ein Dorn im Auge, weil sie oft mit zunehmender Länge viele Worte aber nur wenig Erkenntnis bringen. Aber das wäre jetzt zu off topic.
Am besten macht es wohl, wie zumsel es beschrieben hat: Man geht und sucht sich eine andere Gesprächsrunde (hier: einen anderen Thread) oder macht einen zweiten Tab auf... :mrgreen:
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 13. September 2018, 12:33

Der Schussel hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:08
Ich sehe den ABTreff ja als Selbsthilfeforum für Leute, die nicht mehr AB sein wollen und nicht als Debattierclub.
Es bleibt schwierig... :kopfstand:
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von dipa90 » Donnerstag 13. September 2018, 12:34

BartS hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 16:56
Es mag Zufall sein, dass die gefühlte Zahl an Eskalationen innerhalb der Threads zugenommen hat. Ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen. Allerdings gibt es für mich Grenzen. Schwere Angriffe auf die Person gehören nicht hier her. Auch versuche ich trotzdem freundlich zu bleiben und soweit es geht, nicht die Sachebene zu verlassen. Und wenn ich merke, dass ich einen Fehler gemacht habe, bin ich auch in der Lage, den einzuräumen und die Verantwortung nicht auf andere abzuwälzen.

Letzteres vermisse ich hier im Forum öfters. Man kann sich immer mal in Diskussionen verrennen, aber man erlebt es selten, dass jemand mal einen eigenen Fehler einräumt. Es würde zur Deeskalation beitragen. Sonst passiert es oft, dass zwei (oder mehr) Personen nicht mehr ohne Gesichtsverlust nachgeben können. Ärgerlich finde ich auch, wenn einige User andere wie dumme Jungen (oder Mädchen) behandeln und statt auf der Sachebene zu bleiben, persönliche Angriffe fahren. Sowas muss echt nicht sein.

Danke fürs Lesen.
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Esperanza » Donnerstag 13. September 2018, 13:34

Ah, so ist das. 🤔Ich verfolge eher das therapeutische Konzept von Verwarnungen und sperren.😉
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Endura » Donnerstag 13. September 2018, 13:39

Esperanza hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:34
Ah, so ist das. 🤔Ich verfolge eher das therapeutische Konzept von Verwarnungen und sperren.😉
:lach:

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Wuchtbrumme » Donnerstag 13. September 2018, 14:00

Esperanza hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:34
Ah, so ist das. 🤔Ich verfolge eher das therapeutische Konzept von Verwarnungen und sperren.😉
Du bist ja auch MÄCHTIG :flirten: :frech2: :good:

Wahrscheinlich bist Du deshalb Abine, die Jungs haben Schisssssssss ... ;)
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von marcus80 » Donnerstag 13. September 2018, 14:05

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:33
Der Schussel hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 12:08
Ich sehe den ABTreff ja als Selbsthilfeforum für Leute, die nicht mehr AB sein wollen und nicht als Debattierclub.
Es bleibt schwierig... :kopfstand:
Das scheint mir des Pudels Kern zu sein.

Es macht auf mich leider den Eindruck, dass viele hier auf Hilfe hoffen, die sie hier nicht bekommen können.
Mir musste es leider erst sehr dreckig gehen, bevor ich mir professionelle Hilfe wegen meiner Depression und Angststörung gesucht hatte. Ich hatte jede Menge Vorurteile (kannte sowas ja nur aus dem Fehrnsehen) und brauchte auch erst mal (jeder dort) eine Weile, um Vertrauen zu fassen und die angebotene Hilfe anzunehmen.
Dort lernt man aber auch recht schnell, das man schon selbst an sich arbeiten muss. Keiner kommt mit dem Rettungshubschrauber angeflogen und zieht einen aus der Depression raus!
Mir haben die 6 Wochen dort sehr viel gebracht. Man lernt auch ne menge lustige Vögel kennen ( und sogar Frauen gibs da;))

Klugscheißermodus an:
So ein Forum hier kann einem leider nicht, oder nur sehr bedingt, dabei helfen, seine "Dämonen" in den Griff zu bekommen. Das hat nichts mit "nicht helfen wollen" zu tun, oder das euch hier keiner mag, wirklich.
Meiner Meinung nach ist es auch nicht ratsam zu denken, eine Beziehung würde auf ein mal "alles" ändern, und die Probleme verpuffen von selbst. Das wird nicht passieren.

Ich kann solchen Personen nur raten, als ersten Schritt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich erst dann mit dem AB Problem zu beschäftigen.

Bevor gleich das Geschreie los geht: Mir ist schon klar, dass die Probleme und die AB Problematik teils sehr dicht zusammen hängen!
:Klugscheißermodus aus

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von t385 » Donnerstag 13. September 2018, 14:08

Pierre hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 03:25
Nun haben wir hier aber einen Sonderfall, weil es hier Moderatoren gibt. Und die Moderatoren wollen verhindern, dass irgendwelche Themen aufkommen, die konstruktiv weitergeführt werden und zu Erkenntnis führen könnten. Wenn sowas aufkommt, wird sofort zensiert oder die Leute rausgeschmissen, denn man will eher auf ein Niveau einer Förderschule für geistig Behinderte hinzielen (Thema: ich habe heute gegessen/ich trinke gerade/ich höre gerade/usw.), und verhindern, dass die Teilnehmer irgendwie was groß anderes machen als sich in Selbstmitleid suhlen.
Damit gibt es aber kaum eine Möglichkeit, sich positiv einzubringen und irgendwas konstruktiv voranzutreiben - und in so einer Situation wird die aufgestaute Energie leicht in Aggressionen und Feindseligkeiten umgeleitet - obwohl sie eigentlich konstruktiv genutzt werden könnte, wenn es dafür Möglichkeiten gäbe. Ist halt so gewollt, kann man nix machen - und fällt wahrscheinlich eh nur denen auf, die sich was konstruktives wünschen...
Das ist so nicht korrekt. Du übertreibst mal wieder.

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von dipa90 » Donnerstag 13. September 2018, 14:32

Esperanza hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:34
Ah, so ist das. 🤔Ich verfolge eher das therapeutische Konzept von Verwarnungen und sperren.😉
Congratulations Mademoiselle! Melde Patent an! :-* :D
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 13. September 2018, 16:24

marcus80 hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 14:05
Es macht auf mich leider den Eindruck, dass viele hier auf Hilfe hoffen, die sie hier nicht bekommen können.
Mensch muss sich in der Tat eingestehen, dass mensch ein Problem hat.

"Ich bin ganz normal. Alles okay. Nur mysteriöserweise lerne ich keine Männer/Frauen kennen."
Oftmals ergänzt mit: "Ich gehe halt nicht in Clubs und trinke keinen Alkohol."

Und was schreibt der geneigte Mitforist dann dazu? Herzlich willkommen ist nicht falsch. Bringt aber auch nicht so viel.
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Endura » Donnerstag 13. September 2018, 16:27

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 16:24
"Ich bin ganz normal. Alles okay. Nur mysteriöserweise lerne ich keine Männer/Frauen kennen."
Oftmals ergänzt mit: "Ich gehe halt nicht in Clubs und trinke keinen Alkohol."
Und trinkt man dann mal etwas Alkohol, dann wird einen gleich ein schweres Suchtproblem unterstellt.

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 13. September 2018, 16:48

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 16:24
Oftmals ergänzt mit: "Ich gehe halt nicht in Clubs und trinke keinen Alkohol."
Und was ist daran unnormal? :gruebel:
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 13. September 2018, 16:53

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 16:48
Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 16:24
Oftmals ergänzt mit: "Ich gehe halt nicht in Clubs und trinke keinen Alkohol."
Und was ist daran unnormal?
Darum geht es nicht. Bitte den ganzen Beitrag (und im Kontext der Diskussion mit @Marcus80) lesen. Danke.
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Re: Fehlende Deeskalation in den Diskussionen

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 13. September 2018, 17:02

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 16:53
Darum geht es nicht. Bitte den ganzen Beitrag (und im Kontext der Diskussion mit @Marcus80) lesen. Danke.
habe ich und das ist die Frage die sich mir daraus ergibt ;)
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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