Reiten - Anfängerprobleme

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Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von bettaweib » Dienstag 21. August 2018, 19:27

Ich habe vor ein paar Wochen wieder angefangen zu reiten. Eigentlich macht es mir Spaß, aber das Schulpferd läßt mich zunehmend frustriert auf dem Pferd sitzen.

Zur Zeit reite ich allein in der Halle, bin noch in keiner Reitstunde. Die Reitlehrerin ist nett und geduldig. Aber das Pferd....jedes mal dasselbe abgestumpfte lahmarsch Pony.
Egal wie ich auch vorgehe. Hilfe hier, Schenkeldruck dort, es reagiert kaum oder garnicht. Dabei bin ich ja nicht blöd. Einmal hatte ich Unterricht bei einer Vertretung mit einem anderen Pferd. Da fluppte alles wunderbar.

Aber dieses eine Pony...immer und immer wieder. Da kann ich noch so sehr mich abrackern und bemühen. Es latscht förmlich durch die Halle und schläft dabei fast ein. In den Trab will es garnicht. Zirkel werden schnell zu Eiern oder Rechtecken. Ich kam mir heute vor wie Dödelinchen vom Dienst....Vollversagerin auf dem Pferd.

Was soll ich bloß noch tun?! Ich will keine Brutalo-Abine sein und es am Zügel zerren um es zum Stehen oder in den Zirkel zu bringen. Aber anders reagiert es nicht.

Ist es normal, das Schulpferde schon so abgestumpft sind?
Und wie schaffe ich es in die Reitstunde? Aber wenn ich da auch das Pony bekomme...... :omg:
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 21. August 2018, 19:31

Kannst du es ansprechen?
Gute Reitschulen achten darauf, dass nicht ein Pferd von den Anfängern "stumpf geritten" wird, sondern auch durchgewechselt wird. Es sollte zwischendurch immer wieder jemand Erfahrenes das Pferd durchbewegen. Das wäre auch ein Qualitätsmerkmal der Reitschule... und ist natürlich für das Pferd besser. Manche Pferde merken auch die Unerfahrenheit und schlafen dann erstmal ne Runde. Frag doch mal, ob du ein anderes Pferd bekommen kannst.

Falls du kannst, würde ich ansonsten evtl. auch über einen Wechsel der Reitschule nachdenken, falls die Pferde alle so sind. Es liegt letztendlich nicht am Pferd, sondern daran, wie es über längere Zeit gehalten und behandelt wird.
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von bettaweib » Dienstag 21. August 2018, 19:44

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 19:31
Manche Pferde merken auch die Unerfahrenheit und schlafen dann erstmal ne Runde. Frag doch mal, ob du ein anderes Pferd bekommen kannst.
Und was mache ich dann? Wie schaffe ich es, das es stärker in den Gang geht? Vielleicht treibe ich falsch!?
Und in den Trab will es auch nicht, auch mit Gerte nicht.
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Mannanna » Mittwoch 22. August 2018, 07:08

Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Descartes)

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Kathy » Mittwoch 22. August 2018, 07:24

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Ich finde ja, man sollte sich nicht nur danach richten, was den anderen gefällt, sondern was einem selbst gefällt und Spaß macht.

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Endura » Mittwoch 22. August 2018, 07:28

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Ich finde reitende Frauen total sexy. :shylove:

Und ein eigenes Pferd? Sogar dafür hätte ich Platz anzubieten. Auch ausmisten kann ich. :mrgreen:

Leider ist Reiten ein Hobby für reiche Mädchen, was wollen die mit einem armen Schlucker wie mir?

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Tania » Mittwoch 22. August 2018, 08:09

Endura hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:28
Leider ist Reiten ein Hobby für reiche Mädchen, was wollen die mit einem armen Schlucker wie mir?
Na, irgendwas zum Schlucken wirst Du doch anzubieten haben ... :pfeif:

scnr

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Genosse Premier » Mittwoch 22. August 2018, 10:07

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Ist das so? Mir wäre das jedenfalls egal. Mag aber auch dran liegen, dass ich vom Land komme.
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 22. August 2018, 11:32

bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 19:44
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 19:31
Manche Pferde merken auch die Unerfahrenheit und schlafen dann erstmal ne Runde. Frag doch mal, ob du ein anderes Pferd bekommen kannst.
Und was mache ich dann? Wie schaffe ich es, das es stärker in den Gang geht? Vielleicht treibe ich falsch!?
Und in den Trab will es auch nicht, auch mit Gerte nicht.
Ich glaube, das kannst du mit diesem Pferd nicht lösen. Das würde wahrscheinlich nur ein sehr versierter Reiter können. Ist es ein altes Pony? Wie lange läuft es schon im Reitschulbetrieb?

Allgemeine Tipps wären: Tief in den Sattel setzen, lange Beine, energisch treiben, ruhige Hände, Gerte kurz einsetzen, "vorwärts wollen" (mindset -> angeblich merken Pferde das). Wenn das Pferd dir vertraut läuft es in der Regel besser (was aber als Anfänger schwierig ist). Sobald du eine Weile lang "drauf rumhämmerst" (mit Gerte und Treiben) ist der Effekt weg. Ich schätze mal, dass du die Gerte auch nicht so einsetzen möchtest, dass das Pferd Schmerzen hat (was m.E. auch wirklich keine gute Praxis wäre!). Meine Vermutung ist, dass dieses Pferd einfach "durch" ist, vielleicht hat es schon zu viele Anfänger erlebt und ist nun durch kaum noch etwas zu motivieren. Aus meiner Sicht spricht das nicht so für die Reitschule. Es ist ja für das Pferd auch nicht schön. Oder kennst du das Pferd unter anderen Reitern anders? Welche Tipps gibt dir denn die Reitlehrerin?

Ich bin da übrigens kein Experte, habe nur aus der Erinnerung gesprochen ;-) Ich bin als Kind geritten und habe mich damals sehr für Pferde interessiert. Heute fehlt mir leider die Zeit zum Reiten (außer mal im Urlaub).
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Gucki » Mittwoch 22. August 2018, 11:57

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
na, da habe ich dann offenbar 2x Glück gehabt :roll:

Ida-Margarethe

Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ida-Margarethe » Mittwoch 22. August 2018, 12:20

Ringelnatz hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 11:32
bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 19:44
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 19:31
Manche Pferde merken auch die Unerfahrenheit und schlafen dann erstmal ne Runde. Frag doch mal, ob du ein anderes Pferd bekommen kannst.
Und was mache ich dann? Wie schaffe ich es, das es stärker in den Gang geht? Vielleicht treibe ich falsch!?
Und in den Trab will es auch nicht, auch mit Gerte nicht.
Ich glaube, das kannst du mit diesem Pferd nicht lösen. Das würde wahrscheinlich nur ein sehr versierter Reiter können. Ist es ein altes Pony? Wie lange läuft es schon im Reitschulbetrieb?

Allgemeine Tipps wären: Tief in den Sattel setzen, lange Beine, energisch treiben, ruhige Hände, Gerte kurz einsetzen, "vorwärts wollen" (mindset -> angeblich merken Pferde das). Wenn das Pferd dir vertraut läuft es in der Regel besser (was aber als Anfänger schwierig ist). Sobald du eine Weile lang "drauf rumhämmerst" (mit Gerte und Treiben) ist der Effekt weg. Ich schätze mal, dass du die Gerte auch nicht so einsetzen möchtest, dass das Pferd Schmerzen hat (was m.E. auch wirklich keine gute Praxis wäre!). Meine Vermutung ist, dass dieses Pferd einfach "durch" ist, vielleicht hat es schon zu viele Anfänger erlebt und ist nun durch kaum noch etwas zu motivieren. Aus meiner Sicht spricht das nicht so für die Reitschule. Es ist ja für das Pferd auch nicht schön. Oder kennst du das Pferd unter anderen Reitern anders? Welche Tipps gibt dir denn die Reitlehrerin?

Ich bin da übrigens kein Experte, habe nur aus der Erinnerung gesprochen ;-) Ich bin als Kind geritten und habe mich damals sehr für Pferde interessiert. Heute fehlt mir leider die Zeit zum Reiten (außer mal im Urlaub).
ich denke, das arme Tier ist völlig abgestumpft vom Schulpferdbetrieb - oder eben wirklich alt und/oder krank. Jedenfalls nicht Korrekturgeritten. ich an deiner Stelle würde den Reitstall wechseln.
Vielleicht gibt es in deiner Gegend Pferdehalter, die gerne Reitbeteiligungen hätten? Privatpferde sollten auf keinen Fall abgestumpft sein.
Auf Höfen mit Privateinstellern hast du meistens auch die Möglichkeit, Unterricht zu nehmen. Der Vorteil bei solchen Höfen ist, daß die Pferdebesitzerinnen sich den Unterricht selber organisieren müssen und daher oft verschiedene Trainer kommen. Da hast du dann eine Auswahl.

Ach, und nochwas: Zugang zu solchen abgestumpften Pferden bekommst du nicht durch am Zügel zerren, die Gerte einsetzen oder bis zum kalten Umfallen den selben Käse reiten, sondern durch Abwechslung. Abwechlung für das Tier. Im Fall von diesem Pony (sofern es keine gesundheitlichen Probleme hat) würde das heißen, ab ins Gelände und schöne, gemütliche Ausritte machen (also nicht gallern) und viel Bodenarbeit. Dualaktivierung etc.
Zuletzt geändert von Ida-Margarethe am Mittwoch 22. August 2018, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.

Ida-Margarethe

Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ida-Margarethe » Mittwoch 22. August 2018, 12:21

Und was hier in Sachen "Männer und reitende Frauen" von sich gegeben wird, hat das Niveau von "Frauen und fußballverrückte Männer"

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 22. August 2018, 13:21

Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
ich denke, das arme Tier ist völlig abgestumpft vom Schulpferdbetrieb - oder eben wirklich alt und/oder krank. Jedenfalls nicht Korrekturgeritten.
Ja, das war auch meine Vermutung.
Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
Ach, und nochwas: Zugang zu solchen abgestumpften Pferden bekommst du nicht durch am Zügel zerren, die Gerte einsetzen oder bis zum kalten Umfallen den selben Käse reiten, sondern durch Abwechslung. Abwechlung für das Tier. Im Fall von diesem Pony (sofern es keine gesundheitlichen Probleme hat) würde das heißen, ab ins Gelände und schöne, gemütliche Ausritte machen (also nicht gallern) und viel Bodenarbeit. Dualaktivierung etc.
Ich denke mal, dass bettaweib nicht wirklich Einfluss darauf nehmen kann, wie das Pony bewegt wird. Als Reitschüler kann man höchstens darauf achten, wie die Reitschule das insgesamt handhabt...
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ida-Margarethe » Mittwoch 22. August 2018, 15:03

Ringelnatz hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 13:21
Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
ich denke, das arme Tier ist völlig abgestumpft vom Schulpferdbetrieb - oder eben wirklich alt und/oder krank. Jedenfalls nicht Korrekturgeritten.
Ja, das war auch meine Vermutung.
Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
Ach, und nochwas: Zugang zu solchen abgestumpften Pferden bekommst du nicht durch am Zügel zerren, die Gerte einsetzen oder bis zum kalten Umfallen den selben Käse reiten, sondern durch Abwechslung. Abwechlung für das Tier. Im Fall von diesem Pony (sofern es keine gesundheitlichen Probleme hat) würde das heißen, ab ins Gelände und schöne, gemütliche Ausritte machen (also nicht gallern) und viel Bodenarbeit. Dualaktivierung etc.
Ich denke mal, dass bettaweib nicht wirklich Einfluss darauf nehmen kann, wie das Pony bewegt wird. Als Reitschüler kann man höchstens darauf achten, wie die Reitschule das insgesamt handhabt...
Reitschüler können insofern auf den Umgang mit den Schulpferden Einfluss nehmen, als das sie dann eben den Stall wechseln. Das habe ich ja auch geschrieben

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 22. August 2018, 15:18

Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Als Abine bin ich ja auch ohne Pferd schon ein NoGo... :sadwoman:

Der Reitstall hat eigentlich einen guten Ruf. Die bieten auch Reitherapie an.
Jetzt habe ich erstmal den Vertrag unterschrieben. Letzte Woche war es immerhin nicht ganz so schlimm wie gestern. Vielleicht mache ich doch etwas falsch?! Und das Pferd gehört nur zu den etwas eigenwilligen....

Nur das Antraben will nicht funktionieren.....was kann ich da noch machen?
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ida-Margarethe » Mittwoch 22. August 2018, 15:42

Ringelnatz hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 13:21
Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
ich denke, das arme Tier ist völlig abgestumpft vom Schulpferdbetrieb - oder eben wirklich alt und/oder krank. Jedenfalls nicht Korrekturgeritten.
Ja, das war auch meine Vermutung.
Ida-Margarethe hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:20
Ach, und nochwas: Zugang zu solchen abgestumpften Pferden bekommst du nicht durch am Zügel zerren, die Gerte einsetzen oder bis zum kalten Umfallen den selben Käse reiten, sondern durch Abwechslung. Abwechlung für das Tier. Im Fall von diesem Pony (sofern es keine gesundheitlichen Probleme hat) würde das heißen, ab ins Gelände und schöne, gemütliche Ausritte machen (also nicht gallern) und viel Bodenarbeit. Dualaktivierung etc.
Ich denke mal, dass bettaweib nicht wirklich Einfluss darauf nehmen kann, wie das Pony bewegt wird. Als Reitschüler kann man höchstens darauf achten, wie die Reitschule das insgesamt handhabt...
Reitschüler können insofern auf den Umgang mit den Schulpferden Einfluss nehmen, als das sie dann eben den Stall wechseln. Das habe ich ja auch geschrieben

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von grenouille » Mittwoch 22. August 2018, 17:11

Hmm, habe gerade gelesen, dass schon das Antraben nicht klappt. Sonst hätte ich zu vielen Schritt-Trab-Übergängen geraten. Allgemein kurze Intervalle, da wacht nämlich die Stute, um die ich mich ab und zu kümmere, immer recht schnell auf. Sie ist sonst leider auch eher ein Faultier. Oder eine kleine Runde im Gelände vor der Arbeit auf dem Platz, das kann wahre Wunder wirken. Aber ich habe gut reden, denn ich reite kein Schulpferd.

Übrigens habe ich noch nicht festgestellt, dass Reiten als Hobby ein Hindernis bei der Männerwahl ist. Wenn das Thema aufkam, wollten Männer schon öfters mehr darüber erfahren. Hat mich sehr überrascht. Männer haben höchstens Angst vor Hardcore-Pferdefrauen, die jeden Tag im Stall verbringen, am besten den Partner noch für Hilfsarbeiten einspannen und das Tier über alles, inklusive Beziehung, stellen. :lol:
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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Pferdefreundin » Mittwoch 22. August 2018, 19:15

Das gute Pony ist wahrscheinlich wie so viele andere Schulis leider schon total abgestumpft.

Und lass dich von diesem Männerkommentar nicht verunsichern. Männer, die unser Hobby nicht akzeptieren können, sind ein absolutes NoGo.
Ich trink' Mokka mit 'nem Quokka .

Ida-Margarethe

Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Ida-Margarethe » Mittwoch 22. August 2018, 20:32

Pferdefreundin hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 19:15
Das gute Pony ist wahrscheinlich wie so viele andere Schulis leider schon total abgestumpft.

Und lass dich von diesem Männerkommentar nicht verunsichern. Männer, die unser Hobby nicht akzeptieren können, sind ein absolutes NoGo.
Sagen wir mal so: Jeder hat seine Interessen. Es gibt SEHR viel Männer die nicht reiten, aber die Arbeiten am Stall mögen. Die sind dann eben gute Handwerker, die es lieben, sich auszutoben.
Viele Männer mögen auch den Umgang mit den großen landwirtschaftlichen Maschinen. Wenn kein eigener Hof zur Verfügung steht, sondern Frau Einstellerin ist, dann "schleimen" die sich bei den Hofbesitzern ein und sind stolz wie Bolle, wenn die die großen Frontlader etc fahren dürfen.

Und dann gibt es eben Männer, die nichts davon mögen und nicht die Toleranz aufbringen, einer Partnerin einfach ihr Hobby zu lassen.
Das macht ja aber auch nichts - Frauen müssen Männern auch nicht ihr Hobby lassen. Wenn's nicht paßt, paßt's halt nicht.
Bei uns auf dem Hof sind etliche Männer. Einer fährt turniermäßig Kutsche. Die anderen Handwerkern. Und einige reiten auch.

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Re: Reiten - Anfängerprobleme

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 22. August 2018, 23:35

bettaweib hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 15:18
Mannanna hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 07:08
Du bist dir aber klar darüber, daß Frauen mit dem Reithobby für viele Männer ein NoGo sind? Da drunter kommt nur noch: "Frau reitet UND hat eigenes Pferd."
Als Abine bin ich ja auch ohne Pferd schon ein NoGo... :sadwoman:
Ich weiß wie sich das anfühlt :sadman:

Hey Kopf hoch, der Traumprinz auf dem weißen Schimmel ist noch da draußen und wartet auf dich :) Und lass dir von der Dohle deine Hobbies nicht schlecht reden.
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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