Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

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pacman

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von pacman » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:01

Neri hat geschrieben:Ich frage mich immer wieder wozu mir meine Eltern einen Vornamen gegeben haben... :gruebel:
Ich weiß ja nicht ob du vergeben bist, aber meine Partner mit Vornamen anzureden finde ich sehr seltsam. Also ich merke immer, wenn wir uns beim Vornamen ansprechen, dann heißt es, es gibt Ärger :-) Im Ernst, wenn man so intim und vertraut miteinander ist, fände ich es seltsam, einander so "offiziell" anzusprechen. Das schafft m.E. irgendwie Distanz. Man spricht jeden mit dem Namen an, der Partner ist aber etwas Besonderes und das drücken die meisten gern durch einen persönlichen Kosenamen aus. In der Öffentlichkeit sind Vornamen definitiv angebrachter, aber privat, wenn man zu zweit ist, finde ich es seltsam. Meine Meinung.

Und "mein Mädchen" finde ich persönlich sehr süß. Ich finde, es drückt Zugehörigkeit aus und ein wenig Beschützerinstinkt. Ich fühle mich als erwachsene, gleichberechtigte Frau und ich weiß, wo ich im Leben stehe. Dies ständig verbal in den Vordergrund zu zwingen, spricht für mich eher vom Gegenteil.

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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von fab_tom » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:08

pacman hat geschrieben: Ich weiß ja nicht ob du vergeben bist, aber meine Partner mit Vornamen anzureden finde ich sehr seltsam. Also ich merke immer, wenn wir uns beim Vornamen ansprechen, dann heißt es, es gibt Ärger :-) Im Ernst, wenn man so intim und vertraut miteinander ist, fände ich es seltsam, einander so "offiziell" anzusprechen. Das schafft m.E. irgendwie Distanz. Man spricht jeden mit dem Namen an, der Partner ist aber etwas Besonderes und das drücken die meisten gern durch einen persönlichen Kosenamen aus. In der Öffentlichkeit sind Vornamen definitiv angebrachter, aber privat, wenn man zu zweit ist, finde ich es seltsam. Meine Meinung.

Und "mein Mädchen" finde ich persönlich sehr süß. Ich finde, es drückt Zugehörigkeit aus und ein wenig Beschützerinstinkt. Ich fühle mich als erwachsene, gleichberechtigte Frau und ich weiß, wo ich im Leben stehe. Dies ständig verbal in den Vordergrund zu zwingen, spricht für mich eher vom Gegenteil.
Gut geschrieben. Man muss bei Kosenamen eben drauf achten, dass diese für Außenstehende fast immer etwas seltsam klingen aber für die betreffenden Perrsonen bedeuten diese viel mehr... Solang es nicht völlig ins Lächerliche abdriftet habe ich gegen solche nichts und auch selbst schon verwendet.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Neri » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:21

pacman hat geschrieben:
Neri hat geschrieben:Ich frage mich immer wieder wozu mir meine Eltern einen Vornamen gegeben haben... :gruebel:
Ich weiß ja nicht ob du vergeben bist, aber meine Partner mit Vornamen anzureden finde ich sehr seltsam. Also ich merke immer, wenn wir uns beim Vornamen ansprechen, dann heißt es, es gibt Ärger :-) Im Ernst, wenn man so intim und vertraut miteinander ist, fände ich es seltsam, einander so "offiziell" anzusprechen. Das schafft m.E. irgendwie Distanz. Man spricht jeden mit dem Namen an, der Partner ist aber etwas Besonderes und das drücken die meisten gern durch einen persönlichen Kosenamen aus. In der Öffentlichkeit sind Vornamen definitiv angebrachter, aber privat, wenn man zu zweit ist, finde ich es seltsam. Meine Meinung.

Und "mein Mädchen" finde ich persönlich sehr süß. Ich finde, es drückt Zugehörigkeit aus und ein wenig Beschützerinstinkt. Ich fühle mich als erwachsene, gleichberechtigte Frau und ich weiß, wo ich im Leben stehe. Dies ständig verbal in den Vordergrund zu zwingen, spricht für mich eher vom Gegenteil.
Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Angesichts der Vielzahl von Bedürftigen muss man sparsam sein mit seiner Verachtung.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von fab_tom » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:25

Neri hat geschrieben: Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Aber Schatzi, wiesu denn bluß?
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Dichter » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:27

Ich denke problematisch wird es, wenn man als AB oder Single Frauen als Mädchen bezeichnet. Ansonsten in einer bestehenden Beziehung kann ein Mädchen ein Kosewort sein. Angela Merkel wurde ja auch von Helmut Kohl als Mädchen bezeichnet. ;-) Jetzt wird sie von allen Mutti genannt. ;-)
Vielleicht hat ja eine Frau mit reifem Geist und Intellekt Lust einen humorvollen kreativen Chaoten aus NRW kennenzulernen. Ich verfüge über schöne grünbraune Augen, bin 1,82 groß und bin etwas mollig. Wer will kann sich melden Ich beiße auch nicht. ;-)

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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Ijhana » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:29

Also "mein Mädchen" fände ich komisch. Da käme ich mir vor wie ein Kind.
Ich hab nichts gegen "Süße, Kleine, Schatz(i) (auch wenn ich das für ziemlich abgegriffen halte), Teufelchen, Engelchen" o. was auch immer. Aber "mein Mädchen" klingt, naja. Als ich das gelesen habe ist mir zuerst Jörg Kachelmann eingefallen, der hat seine Freundinnen ja auch "sein Lausemädchen" (oder wie war das noch mal genau?) genannt.
Ne, für den "Kosenamen" gäbs nen dicken Rüffel.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Dichter » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:31

Ijhana hat geschrieben:Also "mein Mädchen" fände ich komisch. Da käme ich mir vor wie ein Kind.
Ich hab nichts gegen "Süße, Kleine, Schatz(i) (auch wenn ich das für ziemlich abgegriffen halte), Teufelchen, Engelchen" o. was auch immer. Aber "mein Mädchen" klingt, naja. Als ich das gelesen habe ist mir zuerst Jörg Kachelmann eingefallen, der hat seine Freundinnen ja auch "sein Lausemädchen" (oder wie war das noch mal genau?) genannt.
Ne, für den "Kosenamen" gäbs nen dicken Rüffel.

Ist das Wort wegen Jörg Kachelmann verbrannt? ;-)
Vielleicht hat ja eine Frau mit reifem Geist und Intellekt Lust einen humorvollen kreativen Chaoten aus NRW kennenzulernen. Ich verfüge über schöne grünbraune Augen, bin 1,82 groß und bin etwas mollig. Wer will kann sich melden Ich beiße auch nicht. ;-)

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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von fab_tom » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:32

Ijhana hat geschrieben: Ne, für den "Kosenamen" gäbs nen dicken Rüffel.
Klingt schon sehr nach TFLschen Maßnahmen. ;P Erstmal musst du hier mal ganz klar die moralische Verkommenheit des Mannes vor dir herausstellen.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von pacman » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:36

Neri hat geschrieben:Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Naja, allein bist du sicher nicht. Aber es ist wahrscheinlich insbesondere für Männer gut zu wissen, dass es da keine allgemeingültigen Regeln gibt und Frauen eben auf verschiedene Dinge abfahren.

Aber ich finde es immer noch irgendwie befremdlich, neben einander im Bett zu liegen, sich tief in die Augen zu schauen, über die gemeinsame Zukunft zu reden und sich währenddessen mit "Gertrud und Wilhelm" anzusprechen...da geht doch irgendwie die Intimität verloren, nicht?

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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Neri » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:39

fab_tom hat geschrieben:
Neri hat geschrieben: Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Aber Schatzi, wiesu denn bluß?
:fluchen2:

Aber naja, Du hast ne Ausnahmegenehmigung Pupsi!
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Neri » Mittwoch 2. Februar 2011, 17:49

pacman hat geschrieben:
Neri hat geschrieben:Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Naja, allein bist du sicher nicht. Aber es ist wahrscheinlich insbesondere für Männer gut zu wissen, dass es da keine allgemeingültigen Regeln gibt und Frauen eben auf verschiedene Dinge abfahren.
:yes:
pacman hat geschrieben:Aber ich finde es immer noch irgendwie befremdlich, neben einander im Bett zu liegen, sich tief in die Augen zu schauen, über die gemeinsame Zukunft zu reden und sich währenddessen mit "Gertrud und Wilhelm" anzusprechen...da geht doch irgendwie die Intimität verloren, nicht?
Hmm, für mich nicht. Ich persönlich finde es schöner wenn der Mann meinen Namen nicht nur anderen gegenüber erwähnt, sondern auch mir gegenüber.
"Schatzi" etc. werden täglich mehr Menschen genannt als es Leute mit meinem Namen gibt (obwohl es ein gewöhnlicher und häufiger Name ist). Und "Schatzi" hat er alle Frauen vor mir genannt und wird auch alle Folgenden so nennen. Da aber vermutlich nicht alle anderen Frauen so hießen und heißen werden wie ich, finde ich den Vornamen persönlicher.
Angesichts der Vielzahl von Bedürftigen muss man sparsam sein mit seiner Verachtung.
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HenryLee

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von HenryLee » Mittwoch 2. Februar 2011, 18:36

Eine meine Nachbarinnen zu Studentenzeiten hat auch mehr oder weniger alle männlichen Bekannten Schatzi genannt, als einer meiner Freunde das leicht errötend aber trotzdem erfreut zur Kenntnis nahm ( die hat Schatzi zu mir gesagt, die will was von mir :shylove: ) meinte sie nur ganz trocken, "Weisst du Schatzi, Schatzi sage ich auch zu meinem Hund. Was ich zu meinem Freund sage geht dich nix an" :mrgreen:

Trallalalala

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Trallalalala » Mittwoch 2. Februar 2011, 19:14

FrankBN hat geschrieben:Haarspalterei ist es defintiv, aber nicht nur. Es sagt mir auch ein bisschen was ueber dich Asynedon ;)

Mädchen wuerd ich persoenlich nie sagen, wenn dann ehr Mädel. Beides beinhaltet eine gewisse m.E. Verniedlichung.
Wobei ich neutral ehr "Freundin" sagen wuerde, emotionaler dann "Schatz" oder "Liebling", und als Verniedlichung "Kleine" (das kommt aber sehr auf die Umstaende an *g*).

Aber, dass dich das "Mädchen" stoert Asynedon, das wuerde mich stoeren. Nicht weil ich das Wort unbedingt so sagen will, aber du machst auf mich naemlich damit den Eindruck, dass du krampfhaft versuchst eine "starke" Frau darzustellen. Du bist dir dessen aber nicht sicher, oder willst das immer in den Vordergrund stellen, weswegen du alles vermeidest was dich "klein" machen koennte.
(.. soweit meine unverlangte, ganz subjektive Psychoanalyse :mrgreen:)
Guter Einwand. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen dass ich diese Diskussion zum Anlass nehmen würde irl einen riesigen Bogen um Asyndeton zu machen. Als Mann ist man ja sowieso in permanenter Gefahr aus typisch männlicher Gedankenlosigkeit bei Frauen ins Fettnäpfchen zu treten und endlos-unangenehme Konfliktgespräche aus (aus männlicher Sicht) nichtigsten Anlässen führen zu müssen. Asyndeton scheint dabei nochmals eine Kategorie heikler zu sein als man es ohnehin zu erwarten hat. Wahrscheinlich zu kleinlich für einen harmoniebedürftigen Menschen wie mich.

Trallalalala

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Trallalalala » Mittwoch 2. Februar 2011, 19:20

pacman hat geschrieben:
Neri hat geschrieben:Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Naja, allein bist du sicher nicht. Aber es ist wahrscheinlich insbesondere für Männer gut zu wissen, dass es da keine allgemeingültigen Regeln gibt und Frauen eben auf verschiedene Dinge abfahren.

Aber ich finde es immer noch irgendwie befremdlich, neben einander im Bett zu liegen, sich tief in die Augen zu schauen, über die gemeinsame Zukunft zu reden und sich währenddessen mit "Gertrud und Wilhelm" anzusprechen...da geht doch irgendwie die Intimität verloren, nicht?
Vor allem wenn man in Wirklichkeit "Franz und Helga" heißt. :kopfstand:

Kimi

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Kimi » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:03

Neri hat geschrieben:
pacman hat geschrieben:
Neri hat geschrieben:Ich frage mich immer wieder wozu mir meine Eltern einen Vornamen gegeben haben... :gruebel:
Hmm, dann sind wir da wohl verschieden. Mich hat noch nie ein Mann "Schnucki-Hasi-Pupsi" oder so ähnlich genannt und ich lege darauf auch in Zukunft keinen Wert.
Aber ich ahnte schon, dass ich mit dieser Ansicht recht allein auf weiter Flur bin! ;)
Nein, bist Du nicht. Ich denke genauso. :daumen:

Analyser

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von Analyser » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:21

Asyndeton hat geschrieben: Mir ist aufgefallen, dass so viele verliebte Männer immer von "mein Mädchen" sprechen, wenn sie ihre Freundin meinen.
Wenn das mal eben so im Spaß daher gesagt ist- ok, nicht weiter schlimm.
Aber sobald mich ein Partner ernsthaft als "(mein) Mädchen" bezeichnen würde, würde ich wohl (zumindest innerlich) an die Decke gehen, denn ich möchte als erwachsene Frau und ebenbürtige Partnerin wahrgenommen werden, aber bitte nicht als (kleines) Mädchen (das man beschützen muss).
Nachvollziehbar?
Jaein, da das eine das andere ja nicht unbedingt ausschließt (also das ernst genommen werden) und es ja auch immer auf den ankommt, der es sagt und natürlich auch wie.
In der Öffentlichkeit würde ich aber niemanden so bezeichnen. Da wären der Vorname und/oder Schatz, Liebling angebrachter.
Asyndeton hat geschrieben: An die vergebenen Männer:
Bezeichnet Ihr Eure Freundin manchmal als "Mädchen" statt als "Frau"? Falls ja, warum?
Einfache Frage, einfache Antwort: Nein.

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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von graueKatze » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:28

Ich bevorzuge auch die Variante 'Meine Freundin'/Vorname, fände andere Bezeichnungen jetzt nicht so schlimm. Mich würde es aber auch stören, wenn die Beziehung nicht gleichberechtigt ist. Nach nem starken Beschützer hab ich mich noch nie gesehnt und will auch umgekehrt diese Rolle nicht erfüllen. Wenn man aus diesem Rollenmuster rausfällt, ist es sicher unwahrscheinlicher, ein passendes Gegenstück zu finden, aber auch nicht unmöglich.

P.S.: Aus dem Fräulein abzuleiten, dass sich eventuelle Bemühungen lohnen könnten, halte ich nicht für schlau. Es soll ja auch Fräuleins geben, die diesen Status sehr gerne behalten möchten sowie offen eingestellte verheiratete Frauen.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:46

"mein Mädchen" würde ich ebenfalls als abwertend sehen. Es gibt viele Männer die dann "meine Frau" sagen. Fände ich auch komisch wenn nicht die Ehefrau gemeint ist. Aber noch mehr stört mich das Wort "mein". Bin ja kein Besitz!

Die Vornamen finde ich auch am besten. Vielleicht sogar eher einen Spitznamen verwenden, das fände ich ganz gut. Sowas wie Tobi, Michi, Andi, Nicki, Alex, Maxi, Ben etc.
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Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von HenryLee » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:52

bettaweib hat geschrieben:"mein Mädchen" würde ich ebenfalls als abwertend sehen. Es gibt viele Männer die dann "meine Frau" sagen. Fände ich auch komisch wenn nicht die Ehefrau gemeint ist. Aber noch mehr stört mich das Wort "mein". Bin ja kein Besitz!
Also "das ist meine Freundin bzw. Frau" halte ich eigentlich für eine ganz normale Aussage :gruebel:

FrankBN

Re: Kurze Frage an die Frauen (und die vergebenen Männer)

Beitrag von FrankBN » Mittwoch 2. Februar 2011, 20:55

Konstatiere hier verbreitet eine typisch weiblich-emanzipatorische Überbetonung von Unabhängigkeit! :mrgreen:

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