Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 14. Mai 2018, 10:51

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 21:36
Alles ziemlich weit von deine welt entfernt, so weit ich es einschaetzen kann.
Das können wir beide nicht wissen. Jedenfalls kenne ich Trennungsschmerz gut und der Schmerz über enttäuschte Hoffnungen hat mir oft noch mehr weh getan. Beides hat mich vielfach auch blockiert. Immer wieder war ich nicht fähig, so zu handeln, dass sich meine Situation verbessert.
Brauchst du im durchschniit mehrere monate bevor bei dir eine romantische interesse in eine frau entsteht, und sind bevor diese zeit koerperliche intimitaeten dir unangenehm? So verliebe ich mich, also nichts mit schnelle ergebnisse und next.
Desto laenger ich zum verlieben brauche (rekord liegt bei ueber zehn jahre !!!), desto schieriger ich die frau emotional auch wieder los wird. (Ausnahme war die einzige frau in den ich mich auf den ersten blick verliebte. Habe sie ueber jahrenlang nachgetrauert, auch wann wir null gepasst haetten. Stress ihrentwegen hat mich einen gastritis besorgt, und dazu gefuehrt, das seitdem meinen magen kein vitamin B12 mehr aufnehmen kann. Monatliche vitamin B12 injektionen erinnern mich immer noch an ihr.)
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Manchmal erschien mir meine Situation absurd: Mir schien, dass der Schmerz über meine Beziehungslosigkeit mich daran hindert, auch nur in die Nähe von Beziehung zu kommen.
Meine beziehungslosigkeit schmerzt mich nicht.
Als demi-sexueller ist meinen sexualtrieb so lange als ich nicht verliebt bin nahezu non-existent.
Nicht verliebt sein empfinde ich haufig wie ein segen, wie eine oase der ruhe.
Die ablehnungen meiner OdBs, und die verpasste chancen bei denen (manche OdBs verschwanden aus meinem leben ohne das ich ein wirklicher schritt gemacht habe, und wissen wahrscheinlich nicht mal das ich verliebt war), das ist was bei mir schmerzt.
Mein probleme sind 1) angst fuer eine ablehnung, weil das mir, sogar im guenstigsten fall, monatelange liebeskummer bringt, haufig auch laenger, und 2) angst fuer erfolg, weil ich eine ziemlich ausgepraegte bindungsangst/verlassensangst habe. Sowohl den miserfolg so wie den potentiellen erfolg bereiten mich einen riesenangst. Dabei in vergleich ist eine zustand der beziehungslosigkeit sehr bequem.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 21:36
Der Drehpunkt war, dass ich meine Prioritäten umgereiht habe. Mich in meinem Leben wohl zu fühlen nehme ich seit her wichtiger, als viele andere (wichtige) Dinge. Davor dachte ich, ich müsste erst in Beziehung kommen, dann könnte ich erfahren, wie gute Beziehung funktioniert und dann würde ich glücklich werden. Das hat nicht funktioniert.
Das idee hatte ich noch nie: eine beziehung war fuer mich auch immer ein extra fass mit probleme, nicht nur gluecksaeligkeit.
Ich bin nicht religioes, glaube nicht das das leben einen hoheren sinn hat, das es nach den tod weiter geht, etc. Der normale alltag ist fuer mich monoton, repetetiv und zum schreien stinklangweilig und uninteressant. Immobilien, autos, statussymbole, sport, und andere arte der wettwewerb, haben mich noch nie interessiert, ich habe nicht mal ein fuehrerschein. Was fuer mich mein leben ein sinn gegeben hat ist selbstverwirklichung. Meine strategie war meinen hobby zum beruf machen. In diesen kuenstlerkollegenkreis traf ich auch endlich auf menschen die mir aehnlich waren. Mein job hat mich ausser ein einkommen auch einen sinn und ein sozialkreis wo ich mich wohl fuehlte gebracht, und der einzige ort wo ich mich nachdem noch verliebte. Eine schoene gesammtloesing, die es seit einige jahren aber nicht mehr gibt (zeichnerische trickfilm ist nahezu verschwunden)
Bis auf meinem liebeskummer war ich in meine periode als trickfilmzeichner/regisseur durchaus gluecklich und zufrieden. Ich habe ziemlich fuer diesen job gelebt, und mein sozialkreis, das waren meine after work-aktivitaeten mit den chaotischen unangepasste idioten aus meinem kollegenkreis.

Von dem allen ist mir nichts geblieben, die kollegen waren freiberufler aus vielen laender, und sind grossteilig wieder weggezogen. Momentan habe ich am besten einen bekanntenkreis, kein freundeskreis mehr, und keinerlei bezugspersonen.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Mal sehen, ob ich die allgemeinen Themenbereiche geordnet in die Tastatur kriege. Das ist einfach das Ergebnis meiner Selbstreflexion zu einer glücklichen Entwicklung. Die Diskussion ist für mich ein Anlass für das Formulieren und Zusammenfassen.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Als die wichtigsten, von der Prioritätenänderung weiter führenden Entwicklungsbereiche haben sich die folgenden herausgestellt:
* Selbstschutz:
das möglicherweise schmerzende Verhalten anderer rechtzeitig erkennen, bevor es weh tut;
Wann man fuers este mal seit viele jahren endlich mal wieder etwas fuer eine frau empfindest, akzeptiert man manchmal ein bisschen zuviel. Wer sich selten verliebt hat viel zu verlieren wanns endlich mal wieder passiert. (Das letzte mal das ich mich neu verliebte war 2011. Es gab haufiger luecken von mehr als fuenf jahre. Mich wirklich fuer eine frau interssieren ist bei mir eine absolute ausnahmezustand. (Sogar bei insgesammt 15 OdBs)

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
* Verantwortung für das eigene Handeln:

gnadenlos ansehen, was man verbockt hat und wie (- dabei strikt auf der Handlungsebene bleiben);
Frauen mit eine art grundinteresse an mir hats immer schon gegeben, ich habe auch einige liebesgestaendnisse bekommen, wuerde auch von sehr huebschen frauen auf dates gefragt, es gab eine menge frauen die mit mir geflirtet haben; da liegt mein problem schon mal nicht. Ich bin generell fuer frauen attraktiv, ohne das ich dafuer jemals was tun musste.

Meine problemstellen:
Als demi-sexueller HSP brauche ich meist wochen bis monate bevor ich eine romantisch-sexuelle interesse in eine frau bekomme.
Ein halbes jahr zum verlieben, bei taegliche begegnung in einen arbeits-oder schul-umgebung mt taegliche begegnungen, war bei mir keine ausnahme. Bevor ich eine romantische interesse habe, ertrage ich nicht sehr viel koerperliche naehe, nicht mal wann die betreffende frau sehr huebsch ist. Meist fangt der dynamik damit an, das eine frau mit mir flirtet. Es kann dennoch monate lang dauern bis sich bei mir gefuehle entwickeln, und manchmal entwickelt sich auch gar nichts bei mir, ich kanns auch am anfang nicht immer einschaetzen in wem ich mich verliebe und in wem nicht. Ich schaetze, die meisten frauen haken bevor ich so weit bin ab. Bevor ich verliebt bin habe ich keinerlei handlungsbedarf. Ich glaube auch nicht das ich daran was aendern will. (oder gar kann, wann ich nichts fuehle, dann fuehle ich auch einfach nichts)

Zweites problem: einmal verliebt bin ich in absoluter panikzustand: wo ich vor diese zeit noch locker flirten konnte, kriege ich jetzt kaum noch ein wort ueber die lippen, und ich erstarre in momenten wo was 'eskalieren' konnte: ein unterbewustes automatismus, und ich vermute eine art nicht kontrollierbare bindungsangst, der das zustande kommen einer beziehung sabotiert. Meine OdBs sind ploetzlich konfrontiert mit eine neue variante von mir, der anders agiert als vorher. Ich bin mich davon bewusst das ich erstarre und weiss in den moment rationell das ich was machen soll, aber bin stattdessen handlungsunfaehig und der gelegenheit verschwindet ohne das ich diese ausgenutzt habe - was bei den frauen wahrscheinlich als ablehnung interpretiert wird. Auch meine thearapeutin hat da noch keine gute strategie gefunden. Gelegenheiten wo es was zu ueben gaebe, gibt es sowieso nur selten, da koenen viele jahren zwisschen meine gute chancen vergehen. Bis auf meine 15 OdBs (ich bin jetz 54, also im durchschnitt so eine auf beziehungsebene interesante frau pro 3 jahre) gab es keine frauen mit den ich mich eine beziehung gewuenscht habe. Und mit frauen in den ich keinerlei interesse habe, uebe ich aus prinzip nicht.

Aus deine sehr pragmatische posts habe ich den vermutung das du liebesstil pragma sein koentest: die gehen ziemlich systematisch und unemotional an der sache drann. Mich verlieben ist fuer mich als HSP ein sehr emotionales prozess. Lasse ich diese emotionen nicht zu, wird ich mich auch nicht verlieben, und diese frau nicht in meine nah an mich rann lassen. Eine checkliste per social media wird bei mir keine gefuehle ausloesen. Ich brauche direktes kontakt, und das ueber eine lange periode. Mich verlieben bedeutet fuer mich ein hohes emotionales risiko angehen. Meist wehre ich mich am anfang sogar gegen eine potentielle verliebtheit.
Wann es mir relativ agal ist, wann ich bei eine frau scheitere, bedeutet das fuer mich auch, das ich gar nichts mit diese frau hatte, das sie mir gar nicht wichtig war, und das ich froh sein kann das nichts draus georden ist. If you don't mind losing it, it was not worh having to begin with.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
* Selbstwert und Selbstakzeptanz:
Unabhängig werden von der Karriere, Beziehung und anderen Äusserlichkeiten;
Halte ich fuer esoterische unsinn.
Wer unabhaengig von sein umfeld trippt bei den anblick in seinen spiegel, ist meinen geschmack nach auf eine art drogentrip.
Ich weiss das al diese grausamen gluecksgurus mit deren selbsthilfebuecher und die ganzen Ophrah Winfreys oder Dr Phils oder Wayne Dyers drauf bestehen, aber fuer mich ist das der grosste quatsch die es nur gibt. Ohne umfeld, ohne interaktion mit der welt, hat nichts was wir sind oder was wir tun einigerlei sinn.
Ich kann tausende comics schreiben, fuer mich, aber wann die nicht publizuiert werden und nicht gelesen werden, existieren sie auch im grunde nicht. Die wirklichkeit, das ist fuer mich die interaktion mit der welt, nicht ein mantra mit dem man sich gehirrnwaescht.

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
* Zulassen der Liebe die man erlebt hat:
all das Wunderbare ganz in sich ankommen lassen;
Mal schauen.
Ungekusst mit 54.
Keinerlei kuscheleien.
Hier und dort ein hug.
Etwa 25 dates oder so, die fuer meine OdBs wahrscheinlich nur auf freundschaftlich-platonische ebene stattfgefunden haben.
Jede menge flirts und zweideutigkeiten-innuendo von der seite der OdBs die mich dazu gebracht haben mich zu verlieben.
Ich habe daran gute erinnerugen, aber immer den gefuehl im ersten zehn minuten der liebesfilm stecken geblieben zu sein, bevor den interessanten szenen.

Und das wars bis jetzt mit all das wunderbares.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
* Akzeptanz der Frauen, denen man begegnet ist, so wie sie sind:
sie mit ihren Schwächen und Irrtümern lieben.
Konnte ich nur bei meine OdBs, ich haette nichts an denen aendern wollen.

Bei nicht OdBs ist mir diese einstellung nicht moeglich, das sind einfach alle frauen die ich, in beziehungstechnische sinne, nicht so akzeptiere so wie sie sind. Akzeptieren so wie sie sind kann ich nur in ausnahmefaelle.
(Meine normale haltung gegenueber menschen ist das Friedsame an einander vorbei - tolerant gegenueber alle lebensstile, aber ich muess mich dafuer nicht zwangshaft mit jedem anfreunden, oder jeden lebensstil guthalten: das sich selbst sein koennen sie gerne auch mal von einen grosseren distanz. Meine devise ist das jeder die freiheiten fuer sich haben soll die ich fuer mich selbst auch wuensche, auch bezueglich sachen die gar nicht meins sind. Nachbarn koennen sein was sie wollen, unter meinem dach ist eine andere geschichte, da bin ich wesentlich weniger tolerant. Und ich muess schon sehr sehr verliebt sein um grosse unterschiede zu akzeptieren.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
* Parallel zur Reflexion immer auch ein wenig aktiv bleiben:
den eventuell vorhandenen Aktionismus los lassen. Zumindest in Alltagsgesprächen für die Themen aufmerksam bleiben. Nach und nach behutsam wieder aktiver werden.
Mich verlieben war fuer mich immer vor allem ein passives prozess - die frauen waren aktiv, haben mit mir geflirtet, den kontakt mit mir gesucht, und ich habe mich dann nach eine langsame uebergangsfase in denen verliebt.
Aus einseitige aktive handlungen meinerseits entstand noch nie eine verliebtheit.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Wie von selbst verschwinden dann der Groll und die Blockaden.
Bezweiffele ich sehr.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 21:36
Ich kann auf mehreren meiner frueheren OdBs auch mit guten erinnerungen zurueck blicken ...
So weit ich deine Beschreibung verstehe, hast du da das Wichtigste schon begonnen.
Konnte ich aber immer schon, ist nichts neues.
Bei einige meiner OdBs kam ich ohne grosse liebeskummer davon.
Die, die ich nie meine gefuehle gezeigt habe, haben mich auch nie gekorbt, mich solche traumas gespart.
Einige meiner OdBs haben mich gewollt verletzt, andere nicht. An die, die mich nie verletzt haben, habe ich bessere erinnerungen als an die, die mich verletzten.
Vor allem die kleinere verliebtheiten ohne jahrenlange liebeskummer sind die mit den guten erinerungen - es sind aber nicht die die mir am meisten fehlen.
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 08:38
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 21:36
... aber bei keinen einzigen ist der schmerz komplett verschwunden: ich trage alle meine frueheren verliebtheiten immer noch als ballast, als ein dauertrauma, mit mich rum, und das hat noch keine therapie bis jetzt geaendert.
Das ist der Bereich, wo du noch viel verändern kannst. Das ist auch der Bereich, in dem du relevante Veränderungen leicht erkennen kannst.
So zusammengefasst erscheint es riesig.
Wie immer im Leben, geht es darum, die nächsten Schritte zu tun - die nächsten Ziegel zu setzen.
Bei jedem Schritt helfen die angeführten Entwicklungsbereiche.

Ich kann nicht wissen, was für dich ein bewältigbarer nächster Schritt sein könnte.
Ich bin im gunde ein melancholiker der viel zeit in der vergangenheit verbringt, der vergangenheit nachtrauern war immer ein wesentlicher teil meiner persoenlichkeit,sie praegt auch meinem musikgeschmack, und geschmack fuer filme, und sie ist auch eine wichtige quelkle meiner kuenstlericher kreativitaet. (Kunst wird eher geboren aus leiden und sehnsuechten als aus freude.)
Ich weiss nicht ob ich mich da grossartig aendern kann oder gar will.

Ja, ich bin ziemlich verletzlich.
Aber diese verletzlichkeit ist fuer mich auch etwas das mich auszeichnet, das mich zu den person macht der ich bin.
Ich mag kindliche naivitaet viel mehr als der elefantenhaut der erwachsenen.
Ich mag emotionale idealistische menschen, kann mit den pragmatischen coolen typen die sich emotional nie aus den fassung bringen lassen recht wenig anfangen, geschweige das ich so einer werden moechte. Ich trraue mir berteits viel weniger emotionen als frueher, und das ist fuer mich vor allem ein verlust, kein gewinn.

Ich denke, das es auch eine sache der wertvorstellungen ist, zu was fuer ein person mich sich entwickeln will.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 12:08

Du hast meinen Beitrag sehr sehr oberflächlich gelesen. Deine Antworten gehn kaum auf meine Äusserungen ein.
Das ist schon ok. Darum lasse ich das jetzt so.
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 10:51
...
Meine beziehungslosigkeit schmerzt mich nicht.
...
Ich weiss nicht ob ich mich da grossartig aendern kann oder gar will.
...
Das ist das Wichtigste, klingt doch gut.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 12:28

Rob_HBS hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 22:46
... gerade die letzten beiden absätze liegen doch auf der hand und sind mir bewusst o0
Super.
Ich habe diese beiden Punkte auch nur vorsichtshalber erwähnt, weil das wirklich nicht jedem klar ist, und ich mich allgemein verständlich ausdrücken wollte.
Rob_HBS hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 22:46
... ich suche durchaus weiter, ...
Wenn du sinnvoll weiter suchst und du fortlaufend viele kleine und mittlere Erfolge und positive Feedbacks registrierst, dann freue ich mich mit dir. Dann ist die Entwicklung in die richtige Richtung ja bereits voll in Gang.
So werden die grossen Erfolge wohl auch bald eintreten.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 14. Mai 2018, 12:32

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 12:08
Du hast meinen Beitrag sehr sehr oberflächlich gelesen. Deine Antworten gehn kaum auf meine Äusserungen ein.
Das ist schon ok. Darum lasse ich das jetzt so.
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 10:51
...
Meine beziehungslosigkeit schmerzt mich nicht.
...
Ich weiss nicht ob ich mich da grossartig aendern kann oder gar will.
...
Das ist das Wichtigste, klingt doch gut.
Ist auch nur wie man es interpretiert.
Mein beziehungslosigkeit als algemeine zustand gegenueber millionen frauen die mir beziehungstechnisch egal sind, das schmerzt nicht.
Es koennen mir unzaehlige huebsche nette frauen vorbei laufen, mir tut es nichts. Es gibt bei mir keine offene stelle fuer lebenspartner.
Nur die ganz wenigen, in denen ich mich verliebe, kommen fuer diese stelle in anmerkung.

Der liebeskummer wegen meinen letzten Grossen OdB, also wegen eine person, nicht der beziehungszustand, die gibt es aber noch immer. Bereits seit zehn jahre, so lange als ich gebraucht habe mich ueberhaupt in sie zu verlieben: 1998 hat es damit angefangen das sie mir auf einen kinodate gefragt hat, und hatte sie mehr interesse an mir als ich an sie.
Der zustand der beziehungslosigkeit schmerzt nicht, das verschwinden der geliebten personen aus meinem leben um so mehr. Meine schmerzen sind personsbezogen, nicht zustandbezogen. Jede meiner OdBs hat ihre eigene leere hinterlassen, dort wo ich mich mit diese OdBs verbunden gefuehlt habe, und die leeren sind immer geblieben. Keine einzige narbe ist da jemals voellig geheilt.

Also ja, es gibt schmerz, und zwar auf eine art, das ich mich ungerne erneut verlieben wuerde und eine zusaetsliche neue leere in mir riskiere.

Ich weiss nicht ob man das mit Klingt doch gut bezeichnen kann....
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 13:11

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 12:32
Der zustand der beziehungslosigkeit schmerzt nicht, das verschwinden der geliebten personen aus meinem leben um so mehr.
Da fehlt jetzt etwas in der Beschreibung. Der Mittelteil fehlt.
Wenn dir die Beziehung nicht abgeht, dann besteht keine Gefahr, dass du verlassen wirst.
Wenn die Möglichkeit besteht, von einer geliebten Person verlassen zu werden, dann gibt es einen Grund, mit einer geliebten Person zusammen zu kommen.

Die obige Beschreibung wird vollständig, wenn du da im Mittelteil irgendetwas einfügst, das der Grund für eine Beziehung zu einer geliebten Person sein könnte.

Die Menschen haben die unterschiedlichsten Gründe und Motivationen, um sich auf andere Menschen ein zu lassen, die sie entweder schon vorher lieben oder die sie erst später lieben.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 14. Mai 2018, 13:47

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 13:11
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 12:32
Der zustand der beziehungslosigkeit schmerzt nicht, das verschwinden der geliebten personen aus meinem leben um so mehr.
Da fehlt jetzt etwas in der Beschreibung. Der Mittelteil fehlt.
Wenn dir die Beziehung nicht abgeht, dann besteht keine Gefahr, dass du verlassen wirst.
Wenn die Möglichkeit besteht, von einer geliebten Person verlassen zu werden, dann gibt es einen Grund, mit einer geliebten Person zusammen zu kommen.

Die obige Beschreibung wird vollständig, wenn du da im Mittelteil irgendetwas einfügst, das der Grund für eine Beziehung zu einer geliebten Person sein könnte.

Die Menschen haben die unterschiedlichsten Gründe und Motivationen, um sich auf andere Menschen ein zu lassen, die sie entweder schon vorher lieben oder die sie erst später lieben.
Was du jetzt mit das word Mittelteil meinst verstehe ich nicht.
Das ich unterbewusst das entstehen einer beziehung sabotiere, weil irgendwas in mir lieber auf der art meine OdB verjagt, als das ich aktiv, um wer ich bin, ebentuell von sie verlassen wird, ist mir wohl klar. (Auch wann ich rein rational auch nicht erklaeren kann warum ich soviel angst habe das sie mich verlassen wuerde.) Wie denn auch, im grunde korbe ich in gewisse weise meine OdBs bevor sie mich korben koennen. Manchmal indirekt und subtil ueber laengeren zeit und manchmal auch sehr direkt. Oder zumindestens tut ein - bis jetzt - unkontrollierbares teil in mir das, und kann das teil in mir das diese beziehung angehen will es nicht verhindern, trotz das mein gehirrn mehr als einmal laut geschrieen hat Tu doch was, du idiot, oder du wirst sie verlieren!! Das teil konnte schreien was es wollte, ich habe mich wie jemanden der von einen tiger bedroht wird panisch von angst tot gehalten. Bis die chance vorbei war.
Es gibt einige momente wo mir ganz klar ist genau wann und wie ich es versaut habe, auch in den moment selbst, wann es passierte (oder besser, wann ich nichts passieren liess, verhinderte das etwas passierte)
Obwohl ich nach eine beziehung fuers leben sehne mit jemanden der ich sehr liebe, (vor allem der emotional-empatische komponente, der geistige naehe) hat ein teil in mir todesangst fuer gerade diese zustand. Es gibt mehreren theorieen wie so (angefangen mit den katastrophal schlechte ehen in meine direkte familie, ins besonderen meine eltern, so wie angst fuer den verlust von meinen autonomie und freiheit, ich bin schon ziemlich einzelgaengerisch. Oder der schlechte drahrt mit meinen vater, der ein gotteswahnsinnigen tyran war, der gerne psychisch, manchmal auch koerperlich, seine familie unterdrueckt hat, und nach meine outing als Atheist 11 jahre lang nicht mehr mit mir reden wollte, zuerst sogar gedroht hat mich zu ermorden.) Das ich dermassen erstarre kann ich trotzdem rationell nicht nachvollziehen, es findet auch eher wortlos auf nicht-rationelle ebene statt. Der panische angst hat keine stimme der mit mir redet, der erstarrt mich nur, loest einen fluechtreflex aus. Ich empfinde es eher als bauchreaktion als als kopfreaktion. (Vergleichbar mit der angst die ich als kleinkind hatte wann meinen Vater mich angebruellt hat: das wortlose erstarren hat aehnlichkeiten - meine OdBs bruellen aber nicht.) Es war mehr als einmal hauptthema waehrend meine therapie, aber zu einen endgueltigen theorie kam es bist jetzt noch nicht.
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Montag 14. Mai 2018, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von knopper » Montag 14. Mai 2018, 13:54

Brax hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 18:02
Tania hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 12:25
oder man verabredet sich online und schickt der Freundin dann Handynummer, Autokennzeichen und Adresse des Herren.
Schneeleopard hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 13:52
Wenn es geplant ist kann ich jedem nur raten sich 'covern' zu lassen. Damit ist gemeint, dass man die Daten des Treffens (incl. Perso-Nr.) einer vertrauenswürdigen Person mitteilt und sich so gegen einen großen Teil der Eventualitäten absichert.
Macht ihr das echt? Ist ja megaromantisch. Ich hätte sicher keine Lust, einer Freundin vorher ne Mail zu schreiben "Du, ich hab morgen um 20:15 Uhr einen ONS. Das sind seine Daten: .... (am besten googelt sie ihn auch gleich noch).

hm ja, was ich so mitbekommen habe war das bei meinen Dates auch jedes Mal so...scheine wohl einen nicht so vertrauenswürdigen Eindruck zu hinterlassen. :D
Beides mal war es die Schwester, wo sie sich dann während des Dates per whatsapp melden sollte..... einfach so mitten im Gespräch. Hinterlässt natürlich einen entsprechenden Eindruck, und zwar das man ein übler Vergewaltiger oder so hätte sein können.

...ich weiß ja is nur zur Sicherheit, aber wenn schon dann muss man es nicht so offensichtlich während des Gesprächs machen.

Das mit den Daten is natürlich noch krasser und absolut unangebracht...aber das is wieder son aktuelles Thema bzw. auch von den Medien gepusht.

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 14:05

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 13:47
... beziehung fuers leben sehne mit jemanden der ich sehr liebe ...
Das ist der Kernpunkt. Diese Sehnsucht.
Pflege sie. Sie zeigt dir die Richtung.
Wie du offensichtlich schon weisst: Man muss sich nicht unter Druck setzen. Man muss nicht nicht in Aktionismus fallen.

Aber gehe der Sehnsucht in ruhigen Gedanken nach.
Wie sieht das Lieben aus?
Wie sieht das Leben aus?
Wie kann jemand aussehen, mit der du das leben könntest?
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 14:20

knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 13:54
... aber wenn schon dann muss man es nicht so offensichtlich während des Gesprächs machen.
Das war schon immer so. Das ist die Kunst des Netzwerkens von Frauen. Sei nicht paranoid. Das ist einfach toll. Frauen schauen gut auf sich. Ohne Bodyguard machen sie das, einfach mit ihren Mitteln. Ich finde das attraktiv, das ist selbstbewusst, sie ist es sich wert, dass sie sich um sich kümmert. Ein Mädel das gut auf seine Sicherheit schauen kann finde ich immer beruhigend.

Nutze einfach den Kontakt mit der Schwester. Sei kreativ.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 14. Mai 2018, 14:37

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:05

Aber gehe der Sehnsucht in ruhigen Gedanken nach.
Wie sieht das Lieben aus?
Eher zaertlich, nicht uebertieben sexualisiert, vor allem geistig-emotional-empatisch-'kulturell', monogam. (Ich verwende das wort kulturell lieber als romantisch, aber eigentlich ist das ziemlich deckungsgleich, es represaentiert fur mich die liebe als ausserrung der neo-kortex, das geistig-idealisierte teil, das mich mehr anzieht als die rein animalischen aspekte.)
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:05
Wie sieht das Leben aus?
Mein leben definiert sich aus verschiedene elementen: einerseits klinisch (ich glaube an sehr wenig, und empfinde der mensch als ein ziemlich mislungenes gruppentier, wo ich meist nur mit den aussenseiter auskomme), als gegenreaktion der escapismus (desto weiter weg aus der realtaet, desto weniger teil der des gesellschaftlichen hamsterrads, desto besser, eine hauptgrund trickfilmzeichner in maerchenwelten zu werden (Gewalttaetige Animes sind zb total nicht mein ding). Selbstverwirklichung und seine traume und leidenschaften leben, statt das gesellschaftliche pflichtprogramm. (was mir eine periode lang auch so gelungen ist) individuell und bis in einen gewissen mass unkonventionell. Keine verpflichtungen wie hypotheken, kinder, etc, die fuer mich wie eine freiheitslimtiierende zwangsjacke sind. Wanns leben kein sinn hat, ist der einzige sinn das zu tun, was einem wichtig ist, was einem begeistert, was man liebt, und sich nur seine eigene prioritaeten zu 'versklaven", keine nebensachen.. Ohne himmel nach den tod ist der einzige art der himmel zu erreichen hier auf erden. (und wie diese himmel aussieht ist fuer mich eine sehr individuelle sache, der jede mensch anders sehen wird.)
Bodensstaendigkeit und ich sind keine gute freunde: idealismus statt pragmatismus.

(Mein jetziges leben empfinde ich eher so wie eine trummerhaufen, von der idealzustand ist kaum noch was uebrig. )
Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:05
Wie kann jemand aussehen, mit der du das leben könntest?
Sehr weit jenseits des spiessertums (aber auch nicht krass rebellisch). Wahrscheinlich eher hochsensibel so wie ich, ich komme mit normalsensibelen in der regel nicht gut aus. Bis jetzt fand ich derartige frauen nur in meinen trickfilmkreisen. (Die OdBs aus meinen schulzeit haetten zu meinen jetzigen ich kaum noch gepasst, ich war damals aber auch selbst noch viel spiessiger. So zwisschen mein 20en und 35en lebensjahr habe ich mich ziemlich geaendert, in einige hinsichten.)

Es sind alles sachen die ich bereits seit jahren ueberdacht habe, ich habe ein ziemlich klares bild was ich vom leben will, was mich gluecklich macht und was nicht.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von knopper » Montag 14. Mai 2018, 14:58

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:20
knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 13:54
... aber wenn schon dann muss man es nicht so offensichtlich während des Gesprächs machen.
Das war schon immer so. Das ist die Kunst des Netzwerkens von Frauen. Sei nicht paranoid. Das ist einfach toll. Frauen schauen gut auf sich. Ohne Bodyguard machen sie das, einfach mit ihren Mitteln. Ich finde das attraktiv, das ist selbstbewusst, sie ist es sich wert, dass sie sich um sich kümmert. Ein Mädel das gut auf seine Sicherheit schauen kann finde ich immer beruhigend.

Nutze einfach den Kontakt mit der Schwester. Sei kreativ.

naja ok...aber ist es nicht noch ein wenig selbstbewusster wenn die Frau von sich aus aufpasst? Käme bei mir jedenfalls so an. Eben gerade weil es diese Aufpasserin gibt wirkt sie doch selber irgendwie verletzlich und das ganze sagt aus "Sei lieber vorsichtig, ich hab meine Leute" oder so...
Das schreckt irgendwie erstmal ab.

Aber ok sieht jeder sicherlich anders. :D

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 15:02

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:37
Eher ...
Klingt gut.
Ich bin zwar ein Mann und stehe auf Frauen, aber ich finde, dass das attraktiv ist, was du so beschreibst.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 15:17

knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:58
aber ist es nicht noch ein wenig selbstbewusster wenn die Frau von sich aus aufpasst?
Da hast du die Frauen noch nicht richtig verstanden.
Erstens ist sie tatsächlich körperlich schwächer als die meisten potentiellen Angreifer.
Zweitens ist das ein genetisch angelegtes Programm, das sie da nutzt.
knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:58
... wirkt sie doch selber irgendwie verletzlich ...
Nein, sie wirkt nicht verletzlich. Sie ist verletzlich. Sie hat jeden Schutz und auch ihren Selbstschutz in ihrem Netzwerk verdient.
knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:58
... das ganze sagt aus "Sei lieber vorsichtig, ich hab meine Leute" oder so...
Das ist doch das Schönste überhaupt: Eine Partnerin die mir selbstbewusst entgegentritt, wenn ich mich einmal in irgendeine Blödheit verrenne.
Eine Partnerin, die in der Beziehung selbstbewusst ihren Platz einnimmt. Was gibt es Besseres?
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von knopper » Montag 14. Mai 2018, 15:32

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 15:17

Das ist doch das Schönste überhaupt: Eine Partnerin die mir selbstbewusst entgegentritt, wenn ich mich einmal in irgendeine Blödheit verrenne.
Eine Partnerin, die in der Beziehung selbstbewusst ihren Platz einnimmt. Was gibt es Besseres?

naja das funktioniert alles so lange super und gut, solange man selber das nötige Selbstbewusstsein mitbringt...gerade in ner Beziehung.
Denke da hapert es bei mir noch...an so einigen Stellen....aber ok nicht umsonst bin ich ja AB. :D

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 14. Mai 2018, 15:45

Stabil hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 15:02
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 14:37
Eher ...
Klingt gut.
Ich bin zwar ein Mann und stehe auf Frauen, aber ich finde, dass das attraktiv ist, was du so beschreibst.
Ja, bis auf ein kleines problem.
Meine spaetere OdBs passten alle ziemlich gut in meinem "traumpartner"-muster.
Mein selbstsabotagesystem war trotzdem auf autopilot und hat mich scheitern lassen.
Ich wird wohl nicht bei alle meiner OdBs sehr gute chancen gehabt haben, bei einige aber schon.

Diese autopilot aus zu schalten waere ein notwendigkeit, sonnst bringen auch die best passenden OdBs mir wenig.
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 16:40

knopper hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 15:32
naja das funktioniert alles so lange super und gut, solange man selber das nötige Selbstbewusstsein mitbringt...gerade in ner Beziehung.
Denke da hapert es ...
Oh ja, das kenne ich.

Ich denke, deine Vermutungen gehen in die richtige Richtung.
Wahrscheinlich meinst du das Selbstwertgefühl. Umgangssprachlich wird das meist als Selbstbewusstsein bezeichnet.
Am Selbstwertgefühl arbeiten lohnt sich immer. Das ist für einen selbst schon gut, und attraktiv macht es auch!
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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Stabil » Montag 14. Mai 2018, 16:54

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 15:45
Ja, bis auf ein kleines problem.
Meine spaetere OdBs passten alle ziemlich gut in meinem "traumpartner"-muster.
Mein selbstsabotagesystem war trotzdem auf autopilot und hat mich scheitern lassen.
Ich wird wohl nicht bei alle meiner OdBs sehr gute chancen gehabt haben, bei einige aber schon.
Verhaltensmuster auf Autopilot sind eine hartnäckige Sache.

Es gibt einige Zugänge, in der Therapie wirst du manche kennen gelernt haben.
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 15:45
Diese autopilot aus zu schalten waere ein notwendigkeit, sonnst bringen auch die best passenden OdBs mir wenig.
Ausschalten ist ein Zugang, der ganz sicher nicht funktioniert.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Isia98 » Montag 14. Mai 2018, 22:00

Dieerrax hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 23:27
Isia98 hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 17:53
Dazu kommt das Problem, dass ich nicht wirklich mit Männern reden kann, also auch unter normalen Umständen.
Du machst lieber Interpretationstanz...? :tanzen2:
Nee, wie meinst du das? Also so auch im Laden oder so nicht?
Wenn's ein junger Mann ist eher nicht. Je mehr mir der Mann gefällt oder je mehr ich einen Mann mag, desto eher kann ich nicht mit ihm sprechen. Bzw ich Rede nur Blödsinn oder werde rot. Ergo vermeide ich die Situation.

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von Teenage Kicks » Montag 14. Mai 2018, 23:18

Isia98 hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 22:00
Dieerrax hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 23:27
Isia98 hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 17:53
Dazu kommt das Problem, dass ich nicht wirklich mit Männern reden kann, also auch unter normalen Umständen.
Du machst lieber Interpretationstanz...? :tanzen2:
Nee, wie meinst du das? Also so auch im Laden oder so nicht?
Wenn's ein junger Mann ist eher nicht. Je mehr mir der Mann gefällt oder je mehr ich einen Mann mag, desto eher kann ich nicht mit ihm sprechen. Bzw ich Rede nur Blödsinn oder werde rot. Ergo vermeide ich die Situation.
Ich habe damals auch den großen Fehler(!) gemacht und diese Situationen gemieden, da ich die große Angst hatte mich "lächerlich zu machen".
Wenn ich die Zahl hinter deinem Nick richtig deute, bist Du ja nochmal knapp 10 Jahre jünger als ich, rückblickend betrachtet kann ich Dir sagen das es in dem Alter noch relativ normal ist so ein Verhalten an den Tag zu legen und da geht es vielen "Normalos" in deinem Alter auch nicht viel anders. Creepy wird es erst wenn Du als fast dreißig jähriger Mensch noch ein solches Verhalten zeigst :oops:
In meinem Fall ist es aber immerhin schon mal dahingehend besser geworden das ich mittlerweile wenigstens ein paar weibliche Freunde habe, was damals auch undenkbar gewesen wäre.
Doch gegenüber Frauen an denen ich ein gewisses Interesse habe, verhalte ich mich leider immer noch so :oops: :schuechtern:

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Re: Willst du lieber einen sexuell erfahrenen Partner o. ein AB?

Beitrag von huschhusch » Donnerstag 9. Mai 2019, 20:05

Ich hab mir darüber nie so Gedanken gemacht in meiner HC AB Zeit, obwohl ich schon etwas Angst hatte einen weitaus erfahrenen Mann kennenzulernen.
Schlussendlich hab ich meinen Freund kennen gelernt er war SC HC. Für perfekt so konnten wir beide Erfahrungen sammeln auf gleichen Niveau.

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