Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

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Daniog
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Daniog » Dienstag 24. März 2020, 22:21

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:18
Für manch einen ist das Alter einfach nebensächlich, für mich in einem gewissen Rahmen auch, wobei ich den Rahmen nicht an einer bestimmten Zahl festmachen kann. Es gibt einfach Wichtigeres als eine Zahl.
Ich bin bei verschiedenen Singleportalen angemeldet. Manch ein Mann dort sieht mit 35 aus wie über 60. Das finde ich überhaupt nicht anziehend. Auf der anderen Seite lerne ich bspw beim Tanzen gehen Männer kennen, die ich so einschätze, dass sie in meinem Alter sind. Oft kommt dann raus, dass sie Anfang 20 sind. Leider verliere ich dann das Interesse. Ihnen scheint es aber nicht anders zu gehen. Ich werde jünger geschätzt und wenn ich dann sage, dass ich 37 bin, ist das Interesse weg.
Das ist eines meiner Probleme ich werde grundsätzlich 10-15 Jahre älter geschätzt als wirklich bin.

fredstiller
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von fredstiller » Dienstag 24. März 2020, 22:33

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:18
Auf der anderen Seite lerne ich bspw beim Tanzen gehen Männer kennen, die ich so einschätze, dass sie in meinem Alter sind. Oft kommt dann raus, dass sie Anfang 20 sind. Leider verliere ich dann das Interesse.
"Suchst du Ausreden? Wenn du garkeine Beziehung suchst, ist das doch in Ordnung."

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von nobodywants » Dienstag 24. März 2020, 22:35

schmog hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 15:56
Agnar hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 15:52
Man muss aber auch ehrlich dazu sagen, viele haben auch einfach nur Glück. Zur rechten Zeit, am rechten Ort, den richtigen Menschen.
:daumen: Meine Rede!

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Hanuta
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Hanuta » Dienstag 24. März 2020, 22:42

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:15
Das geht auch schon, obwohl er nie bei einem Marathonlauf mitgemacht hat.
Na, wenn für dich eine Partnerin zu haben genau so viel Wert ist wie einen Marathon zu laufen, dann ist das wohl so.
Also ich persönlich kann den Marathon super aus meinem Leben streichen.
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:15
Entsprechend sind auch die Bemühungen von Menschen zu würdigen, die versuchen, sozialkompetenter zu werden, oder weniger soziophob oder attraktiver oder was auch immer sie tun, um einer Beziehung näher zu kommen.
Das witzige ist doch, dass es gerade die Menschen selbst sind, die das nicht zu würdigen schätzen, weil am Ende eines Treffens ja doch keine Beziehung entstanden ist. Dass sich die Frau aber sichtlich wohlgefühlt hat und gerne mit einem geredet hat, scheint für einen selbst wenig Wert zu sein. Außenstehende hingegen würden das sogar als vollen Erfolg werten.
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
Wenn du von demjenigen der hinten dran ist das gleiche erwartest, wie von demjenigen der es nicht ist, erwartest du von dem ersteren doch eigentlich deutlich mehr.
Nicht wirklich. Ich gehe nämlich davon aus, dass man für sich selbst step by step an sein Problem rangeht. D.h. man geht nicht sofort über zu Dateanfrage, sondern sammelt erstmal überhaupt Erfahrung.
Wer generell Probleme hat Gespräche mit Frauen zu führen, sollte eben da erstmal ansetzen ein Gespräch länger als eine selbst gesetzte Zeit hinaus zu kommen. Kann man ungezwungen ein Gespräch mit einer Frau führen, dann könnte man ja daran arbeiten ab und zu mal ein Kompliment fallen zu lassen. Man tastet sich also Schritt für Schritt an, um die jeweiligen Barrieren abzubauen. Natürlich ist das nicht einfach mal so in einer Woche erledigt, aber immerhin hat man dann einen Ansatz woran man arbeiten kann.
Irgendwann kann man dann dazu übergehen Frauen auf ein Date zu fragen.
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
Ich verstehe nicht, warum man nicht damit argumentieren können sollte, dass ein Korb für den einen evtl. mehr weh tut als für einen anderen. Es sind nuneinmal nicht alle gleich.
Weil du dann davon ausgehst, dass es für die anderen die sich trauen vermeintlich weniger schlimm ist. Das weißt du aber nicht. Du siehst ja lediglich die Resultate. Hinzu kommt, dass vieles einfach nur Übung ist und wenn man nie anfängt, wird das natürlich auch nie besser.
Ich finde man redet sich das einfach nur schön.
Wenn ich das mal mit dem Fitnessstudio vergleiche, dann ist das natürlich immer schön, wenn Leute die es einfach nicht regelmäßig schaffen, obwohl sie könnten, sich einreden können, dass die anderen ja von "Natur" aus besser veranlagt sind und daher einen höheren Drive haben.
Jeder der ernsthaft mal über längere Zeit trainiert hat weiß, dass das Unsinn ist.
Es gilt nur eine gewisse Routine reinzubringen und beim Dating haben sich die Leute, die keinen Korb riskieren wollen daran gewöhnt sich immer etwas neues einfallen zu lassen, warum das gerade in dem Moment nicht klappt.
Ich bin selbst schuldig, weil ich mir selbst solche Rechtfertigungen in der Vergangenheit vorgelegt habe, um ja nicht aktiv zu werden.
Kann man letztlich auch mit einem Motor vergleichen. Zum starten benötigt er sehr viel Power, aber wenn er erstmal läuft, dann braucht man nicht mal halb so viel.
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
. Besser ist immer zu versuchen eine Ebene tiefer zu gehen und zu überlegen wie man das jeweilige Problem anders angehen könnte.
Die Sache ist, dass man immer und immer wieder auf die gleiche Hürde stoßen wird. Es wird immer wieder darauf hinauslaufen, dass man das Risiko eingehen muss einen Korb zu riskieren.
Klar kann man da Schritt für Schritt rangehen, aber letztendlich suchen hier viele nach einer Möglichkeit, wo sie eben keinen Korb riskieren, aber sich gleichzeitig interessant für eine Frau machen. Das wäre nur dann gegeben, wenn Frau unmissverständlich den Mann verführt und selbst dann nicht zurückschreckt, wenn er erstmal verwirrt ist.

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Wenn die 20% Typen in der Oberstufe, welche vom Jungengymnasium rüberkommen, sich offenkundig schon weitestgehend bedient haben, beim Rüberschauen das Gesicht missbillig verzogen wird und auf "seriöse" Kontaktversuche schon was von "fette Schlampe" murmeln, dann kann sie das durchaus auch als Korb werten, ohne noch einmal explizit nachgefragt zu haben.
Und das ist dir in den letzten 10 Jahren häufig passiert?
Zumal es ja wohl genügend andere Menschen gibt. Warum muss man sich auf Leute besinnen, die einen nicht mögen?
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Bliebe immer noch zu bewiesen, dass er woanders dann bessere Erfahrungen machen würde als bei seinen bisherigen Fehlversuchen (in seinem nativen oder gar eher förderlichen, wenn auch spärlich besetzten Hobbyumfeld), - so es denn solche gegeben hat.
Oder besser noch, direkt mal sagen, wo das dann sein soll?
Der Beweis liegt bereits darin begründet, dass andere Männer mit ähnlichen Profilen woanders mehr Chancen haben. Allein schon aufgrund der höheren Anzahl sollte eine höhere Chance bestehen.
Wo? Na, das kommt ja wohl stark darauf an was das Individuum gerne machen würde bzw. wozu das Individuum bereit ist Zeit zu investieren.
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Ja, aber was dann bitte?
Die wichtige Information wäre ja nicht das Was - das ist trivial - , sondern das umsetzbare Wie.
Helfen wie den Betreffenden ermutigen kann doch nur dann auch aufzuzeigen, wie jemand aus einer bestimmten aktuell ungünstigen Ausgangssituation sich da verbessern kann.
Die Punkte lösen sich in der Praxis ja nicht von selbst oder auch nur "eigenem Willen". Der gehört dazu, ersetzt aber nicht das Wissen, was nun wie praktisch zu ändern wäre.
Und da dann auch im Forum nichts Verwertbares zu bekommen und statt dessen ggf. noch Hohn nachgeschoben zu bekommen, bestärkt dann eben auch in der Vorstellung, dass es unter den erkennbaren persönlichen Umständen voraussichtlich nicht behebbar ist -> Aufgabeentschluss.
Wenn du mir ein konkretes Beispiel von einer Person nennst mit all den Umständen, kann ich meine persönliche Handlungsempfehlung dazu abgeben, aber solange nichts konkretes vorliegt, ist leider nichts zu machen.
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Nebenbei:
Der zumindest früher öfters mal auftauchende "Tipp": "Bleib locker, bleib wie du bist und lass dich finden" ist effektiv auch Aufgabegleichwertig.
Ich stimme bei "Bleib locker, bleib wie du bist" zu. Nur lese ich das nicht so wörtlich wie manch anderer, sondern das was es aussagen soll.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Finnlandfreundin » Mittwoch 25. März 2020, 00:06

fredstiller hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:33
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:18
Auf der anderen Seite lerne ich bspw beim Tanzen gehen Männer kennen, die ich so einschätze, dass sie in meinem Alter sind. Oft kommt dann raus, dass sie Anfang 20 sind. Leider verliere ich dann das Interesse.
"Suchst du Ausreden? Wenn du garkeine Beziehung suchst, ist das doch in Ordnung."
Aber ich suche eine Beziehung und keine Affäre.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von fredstiller » Mittwoch 25. März 2020, 01:01

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 00:06
Aber ich suche eine Beziehung und keine Affäre.
„Darf“ der Mann für eine Beziehung nicht jünger sein?
Bzw. könntest du erklären, warum du aufgrund des („zu jungen“) Alters das Interesse verlörest?

Das müsste ja entweder eine nur oberflächliche Einstellung sein - oder eine unwillkürliche Reaktion!?
Denn eigentlich kann eine ältere Frau ja auch mit einem (deutlich) jüngeren Mann eine Beziehung führen.
Auch wenn der Altersunterschied dann - zugegeben - dem gesellschaftlichen Stereotyp widerspräche.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Cornerback » Mittwoch 25. März 2020, 01:15

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
Wenn du von demjenigen der hinten dran ist das gleiche erwartest, wie von demjenigen der es nicht ist, erwartest du von dem ersteren doch eigentlich deutlich mehr.
Nicht wirklich. Ich gehe nämlich davon aus, dass man für sich selbst step by step an sein Problem rangeht. D.h. man geht nicht sofort über zu Dateanfrage, sondern sammelt erstmal überhaupt Erfahrung.
Wer generell Probleme hat Gespräche mit Frauen zu führen, sollte eben da erstmal ansetzen ein Gespräch länger als eine selbst gesetzte Zeit hinaus zu kommen. Kann man ungezwungen ein Gespräch mit einer Frau führen, dann könnte man ja daran arbeiten ab und zu mal ein Kompliment fallen zu lassen. Man tastet sich also Schritt für Schritt an, um die jeweiligen Barrieren abzubauen. Natürlich ist das nicht einfach mal so in einer Woche erledigt, aber immerhin hat man dann einen Ansatz woran man arbeiten kann.
Irgendwann kann man dann dazu übergehen Frauen auf ein Date zu fragen.
Aber all diese Schritte muss man erstmal angehen und erfolgreich meistern. Das sind Dinge, die jemand der nicht "hinten dran" ist, eben nicht mehr machen muss. Wenn du jetzt von beiden das gleiche Ergebnis erwartest, dann unterstellst du, dass die Zwischenschritte alle sicher funktionieren. Das ist aber nicht der Fall. Natürlich kann man an sich arbeiten. Es geht aber darum, dass derjenige der hinten dran ist viel mehr Arbeit reinstecken muss um den Rückstand aufzuholen und gleichzeitig viel weniger Sicherheiten hat in Form von Erfahrungen auf die er zurückgreifen kann.
Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
Ich verstehe nicht, warum man nicht damit argumentieren können sollte, dass ein Korb für den einen evtl. mehr weh tut als für einen anderen. Es sind nuneinmal nicht alle gleich.
Weil du dann davon ausgehst, dass es für die anderen die sich trauen vermeintlich weniger schlimm ist. Das weißt du aber nicht. Du siehst ja lediglich die Resultate. Hinzu kommt, dass vieles einfach nur Übung ist und wenn man nie anfängt, wird das natürlich auch nie besser.
Ich finde man redet sich das einfach nur schön.
Wenn ich das mal mit dem Fitnessstudio vergleiche, dann ist das natürlich immer schön, wenn Leute die es einfach nicht regelmäßig schaffen, obwohl sie könnten, sich einreden können, dass die anderen ja von "Natur" aus besser veranlagt sind und daher einen höheren Drive haben.
Jeder der ernsthaft mal über längere Zeit trainiert hat weiß, dass das Unsinn ist.
Es gilt nur eine gewisse Routine reinzubringen und beim Dating haben sich die Leute, die keinen Korb riskieren wollen daran gewöhnt sich immer etwas neues einfallen zu lassen, warum das gerade in dem Moment nicht klappt.
Ich bin selbst schuldig, weil ich mir selbst solche Rechtfertigungen in der Vergangenheit vorgelegt habe, um ja nicht aktiv zu werden.
Kann man letztlich auch mit einem Motor vergleichen. Zum starten benötigt er sehr viel Power, aber wenn er erstmal läuft, dann braucht man nicht mal halb so viel.
Genausowenig wie du weißt, ob es nicht doch für manche tatsächlich schlimmer ist, inwiefern relativiert das also meine Aussage? Wie will man als außenstehender seriös bewerten, ob jemand ausreichend etwas wollte, der sich etwas nicht traut. Da sehe ich kein Argument was dafür spricht, warum derjengie irgendwie beweisen müsste (oder könnte), dass für ihn die Hemmungen größer sind als für andere. Beim Training könnte man es schon eher beweisen - hier geht das aber eben nicht, weil das Problem ja schon das "machen" ist.

Ich stimme dir ja insofern zu, dass man sich keine Dinge einreden sollte um nicht aktiv zu werden, dass man vorsichtig sein sollte und solche Schutzreflexe genau reflektieren muss. Aber wenn jemand zu einer bestimmten Überzeugung gelangt ist, dann sollte man das als Außenstehender auch einfach mal so akzeptieren, anstatt die Leute - aus welchem Grund auch immer - in die Ecke zu drängen. Jeder ist ja für sein eigenes Leben verantwortlich und dabei kann man es auch einfach mal belassen, anstatt die Leute unter Druck zu setzen und damit auch nichts konstruktives zu erreichen. Ich verstehe absolut nicht, warum du immer wieder so erpicht darauf bist, den Leuten mangelnden Willen, Faulheit, etc. einzureden.
Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Cornerback hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:01
Besser ist immer zu versuchen eine Ebene tiefer zu gehen und zu überlegen wie man das jeweilige Problem anders angehen könnte.
Die Sache ist, dass man immer und immer wieder auf die gleiche Hürde stoßen wird. Es wird immer wieder darauf hinauslaufen, dass man das Risiko eingehen muss einen Korb zu riskieren.
Klar kann man da Schritt für Schritt rangehen, aber letztendlich suchen hier viele nach einer Möglichkeit, wo sie eben keinen Korb riskieren, aber sich gleichzeitig interessant für eine Frau machen. Das wäre nur dann gegeben, wenn Frau unmissverständlich den Mann verführt und selbst dann nicht zurückschreckt, wenn er erstmal verwirrt ist.
Davon habe ich aber nichts gesagt. Natürlich muss man irgendwann einen Korb riskieren. Die Punkt ist evtl. erstmal herauszufinden, was einen genau davon abhält sich etwas zu trauen. Es bringt nichts auf "ich trau mich nicht" zu antworten "aber du musst dich irgendwann trauen". Das ist zwar an sich richtig, aber keine Hilfe bei dem Problem.
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Gano » Mittwoch 25. März 2020, 08:17

Patti hat geschrieben:
Donnerstag 19. März 2020, 19:27
...Meine Frage.... wie alt wart ihr bei dieser Erkenntniss hier und geht es euch wirklich besser wenn ihrnichtmehr auf Suche seit???
Ich habe ungefähr Anfang 30 aufgegeben. Ich bin stark durch meinen Beruf ausgelastet und habe keine Zeit, Energie und Nerven um all die Defizite wirksam anzugehen, die mir auf dem Partnermarkt im Weg stehen würden.
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von schmog » Mittwoch 25. März 2020, 08:36

nobodywants hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:35
schmog hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 15:56
Agnar hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 15:52
Man muss aber auch ehrlich dazu sagen, viele haben auch einfach nur Glück. Zur rechten Zeit, am rechten Ort, den richtigen Menschen.
:daumen: Meine Rede!

(Schon seit Jahren)
Das sollte der goldene Button unseres Forums werden ähnlich dem Youtube Play Button, würde sowas auch kaufen :D
So ist es!

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von NBUC » Mittwoch 25. März 2020, 08:46

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:18
Auf der anderen Seite lerne ich bspw beim Tanzen gehen Männer kennen, die ich so einschätze, dass sie in meinem Alter sind. Oft kommt dann raus, dass sie Anfang 20 sind. Leider verliere ich dann das Interesse. Ihnen scheint es aber nicht anders zu gehen. Ich werde jünger geschätzt und wenn ich dann sage, dass ich 37 bin, ist das Interesse weg.
So ein Zufall, dass sagen die Studentinnenjäger ja auch immer... :mrgreen:

Ich würde ja gerne mal ein paar Tage lang bei allen Leute, die man so trifft, das Alter auf der Stirn sehen. Nur um prüfen zu können, wie weit mein Raten daneben liegt oder auch nicht.

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Das witzige ist doch, dass es gerade die Menschen selbst sind, die das nicht zu würdigen schätzen, weil am Ende eines Treffens ja doch keine Beziehung entstanden ist. Dass sich die Frau aber sichtlich wohlgefühlt hat und gerne mit einem geredet hat, scheint für einen selbst wenig Wert zu sein. Außenstehende hingegen würden das sogar als vollen Erfolg werten.
Wer soll das sein?
Eine Date zu bekommen bzw mit einer Kandidatin gut unterhalten zu haben und ggf soagr Rückmeldung bekommen zu haben wäre schon ein Teilerfolg.
Kein Teilerfolg ist es eien anfrage gestellt zu haben und direkt abgebügelt worden zu sein.
Und nur das Date schon als Vollerfolg zu sehen kann nur jemandem einfaleln, der eben (selbst) gar keine Beziehung will und damit an "voll" gar nicht interessiert ist, aber als Außenstehender zB. klugscheißen will.

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Wer generell Probleme hat Gespräche mit Frauen zu führen, sollte eben da erstmal ansetzen ein Gespräch länger als eine selbst gesetzte Zeit hinaus zu kommen. Kann man ungezwungen ein Gespräch mit einer Frau führen, dann könnte man ja daran arbeiten ab und zu mal ein Kompliment fallen zu lassen...
Ja, aber das ist dann nicht "einfach mal", sondern ein eigenes, für den Betreffenden schwieriges Teilproblem und nicht schon die Lösung.


Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Die Sache ist, dass man immer und immer wieder auf die gleiche Hürde stoßen wird. Es wird immer wieder darauf hinauslaufen, dass man das Risiko eingehen muss einen Korb zu riskieren.
Klar kann man da Schritt für Schritt rangehen, aber letztendlich suchen hier viele nach einer Möglichkeit, wo sie eben keinen Korb riskieren, aber sich gleichzeitig interessant für eine Frau machen. Das wäre nur dann gegeben, wenn Frau unmissverständlich den Mann verführt und selbst dann nicht zurückschreckt, wenn er erstmal verwirrt ist.
Nein, es geht darum die Lage zu verbessern, damit sich die Chancen gegegenüber den bisherigen Versagenserlebnissen verbessern.
Die Chance durch eine Anfrage prüfen muss man dann hinterher immer noch und Garantien sind ein alberner Strohmann, der von denen aufgestellt worden ist, deren "Tipps" eine Prüfung auf Sinn und Verstand nicht durchhalten.

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Wenn die 20% Typen in der Oberstufe, welche vom Jungengymnasium rüberkommen, sich offenkundig schon weitestgehend bedient haben, beim Rüberschauen das Gesicht missbillig verzogen wird und auf "seriöse" Kontaktversuche schon was von "fette Schlampe" murmeln, dann kann sie das durchaus auch als Korb werten, ohne noch einmal explizit nachgefragt zu haben.
Und das ist dir in den letzten 10 Jahren häufig passiert?
Zumal es ja wohl genügend andere Menschen gibt. Warum muss man sich auf Leute besinnen, die einen nicht mögen?
Die letzten 10 Jahre ist hier Blödsinn, da du das mit der Schule in dem Beispiel gesetzt hast.

Aber ja, ähnliches ist mir auch später noch passiert, auch wenn die nominellen Manieren sich schon gebessert haben.
Und das Problem ist dabei, dass der Anteil derer, die einen mögen, aus dem warmen Bereich stammt, entsprechend wenige sind - und dann eben entweder vergeben, anders orientiert oder aus dem Altersbereich draußen sind.
Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 18:51
Bliebe immer noch zu bewiesen, dass er woanders dann bessere Erfahrungen machen würde als bei seinen bisherigen Fehlversuchen (in seinem nativen oder gar eher förderlichen, wenn auch spärlich besetzten Hobbyumfeld), - so es denn solche gegeben hat.
Oder besser noch, direkt mal sagen, wo das dann sein soll?
Der Beweis liegt bereits darin begründet, dass andere Männer mit ähnlichen Profilen woanders mehr Chancen haben. Allein schon aufgrund der höheren Anzahl sollte eine höhere Chance bestehen.
Wo? Na, das kommt ja wohl stark darauf an was das Individuum gerne machen würde bzw. wozu das Individuum bereit ist Zeit zu investieren.
Das würde ich gerne im Detail belegt sehen, da ich dies für ausdrücklich falsch halte.
Mit der höheren Anzahl an Singles des anderen Geschlechts geht typischerweise auch eine höhere Anzahl des eigenen an Konkurrenz einher. Dazu verliert man aber außerdem die Attribute als Bonus, welche in der eigenen Nische zumindest etwas für Status gesorgt haben. Die Einzelchancen fallen also von niedrig auf quasi 0. Dazu sind andere Pools auch nicht mehr so groß jenseits der Ausbildung und im kalten Umfeld wird es dann ganz abstrus hart und oberflächlich.
Und das zu tun, was das Indiviudum gerne macht, wäre genau das weiter, was es bisher gemacht hat (man hat sich seine Hobbies ja nicht umsonst ausgesucht) - mit dem entsprechenden negativen/einschränkenden Effekt auf die Partnersuche.

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Wenn du mir ein konkretes Beispiel von einer Person nennst mit all den Umständen, kann ich meine persönliche Handlungsempfehlung dazu abgeben, aber solange nichts konkretes vorliegt, ist leider nichts zu machen.
Wenn du Ahnung hast, könntest du das zumindest basierend auf typische Problemfälle beispielhaft auf die üblichen Probleme herunterbrechen und dafür dann behandeln. Das ist nicht ideal, aber ein Anfang. (Und noch einmal extra für dich: typischer Problemfall ist NICHT: "du wirst von einer tollen Frau angemacht")
Wenn du keine Ahnung hast, solltest du dir deine Belehrungen und Vorwürfe auch sparen.
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Brax » Mittwoch 25. März 2020, 09:03

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:35
Irgendetwas an der Aussage scheint dich zu triggern.
An welcher Aussage? Von dem was du gesagt hast, hat mich nichts getriggert.

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:35
Du arbeitest dich hier an Einzelnen ab, die Frauen wie dich ausschließen und sich selbst dadurch in eine Situation bringen, die es ihnen schwerer machen dürfte, eine Frau für sich zu finden.
Was stört dich daran, daß die sich ins Abseits schießen?
Es geht mir nicht darum, ob jemand mich ausschließt, sondern darum, dass ich bei manchen immer wieder den Eindruck bekomme, Frauen seien Konsumgüter. Und da will man dann natürlich das hochwertigste Exemplar haben. Völlig egal, ob man damit auch tatsächlich etwas Sinnvolles (z. B. zufriedenstellende Beziehung führen) anfangen kann (Disc.: NBUC, du bist hier nicht gemeint.). Aber du hast recht, es kann mir eigentlich egal sein. :hut:

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:46
Du hast es aber nicht bei "du" aka Mugwump belassen, also fragte ich nach deinem "ihr".
Ja, gut, ich hätte auch "du" schreiben können. Das "ihr" kommt daher, dass solche Seitenhiebe gegen Frauen immer mal wieder auftauchen, auch von anderen als Mugwump.

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:46
Genau das ist es ja: eine ERWEITERUNG des Suchpools. Das die Einzelchancen weiter unten nicht besser werden, habe ich ja auch schon geschrieben, aber sie füllen den arg leeren Pool insgesamt auf.
Dazu ist das üblicherweise auch nicht von wo auch immer direkt auf AK20, sondern stückchenweise von der eigenen AK runter
Und warum erweitert man dann die AK nicht auch stückchenweise nach oben? Das würde die Chancen sehr viel eher vergrößern als wenn man mit 40 sagt "Gut, wenn ich keine 23-Jährige bekomme, dann versuch ichs jetzt auch bei den 20-Jährigen". Was soll das bringen?

Was ich eigentlich noch als Nachtrag zu meinem letzten Beitrag schreiben wollte: Auch was das Ausgelachtwerden angeht, halte ich es für sinnvoller, sich nach oben zu orientieren. Es scheint zwar logisch, dass jemand mit wenig Erfahrung (also jemand Junges) wenig Erfahrung eher toleriert, aber ich glaube, das ist ein Trugschluss. Je älter Leute sind und je mehr sie schon erlebt haben, desto eher wissen sie, dass nicht bei jedem das Leben nach Plan läuft. Junge Leute haben da eher noch einen strengen Plan im Kopf, wann man was normalerweise erreicht hat und finden die Abweichler davon creepy. Außerdem ist Alter relativ: Für jemanden mit 40 bist du mit 30 noch jung, für jemanden mit 20 bist du mit 30 schon alt. Ich würde daher eher einer Person mit 40 (egal ob Mann oder Frau) meine Unerfahrenheit mitteilen, aber niemals jemandem mit 20. Da auf Verständnis zu hoffen, halte ich für Russisch Roulette.

Mugwump hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 17:30
Nicht mehr zu wollen, ist gleichbedeutend mit einem Austeilenwollen?

Da habe ich spontan das Gefühl, dass frau mit Zweierlei Maß misst. Oder anders ausgedrückt: Ein Kerl hat es zu akzeptieren, wenn ein Mädchen nein sagt (wie infam der Grund auch sein mag), und wenn sie sich bei den Quarterbacks gegen die weibliche Konkurrenz nicht durchsetzen konnte, dann hat man als Mann freudestrahlend die Pflicht, ihren Willen zu erfüllen, weil der Wille eines Mannes weniger wert ist als der einer Frau, und man als Frau das Gott gegebene Recht auf einen austauschbaren Erfüllungsgehilfen hat.
Mugwump, es kommt auf die Formulierung an. Das hier ist wieder so eine. Du scheinst von Frauen ja nicht viel zu halten. Natürlich musst du nicht eine Beziehung wollen. Aber man kann es so oder so formulieren. Und natürlich war das eine Verunglimpfung von dir. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass du hinterher einfach sagst, es sei keine gewesen.

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:17
Es dreht einfach die Kausalität um, jemandem vorzuhalten, mit der Einstellung würde er keine Frau finden. Ja, kann in dem Moment richtig sein. Aber die Einstellung ist recht sicher nicht die Ursache des Keine-Frau-Findens, sondern umgekehrt.
Natürlich ist er frustriert, weil er keine Frau findet. Wenn er aber gegen Frauen rumfrustet, findet er auch weiterhin keine. Übrigens legitimiert das nach wie vor nicht dazu, pauschal gegen Frauen herumzugiften. Andere sind auch frustriert und trotzdem respektvoll.

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Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 25. März 2020, 09:42

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:03
Es geht mir nicht darum, ob jemand mich ausschließt, sondern darum, dass ich bei manchen immer wieder den Eindruck bekomme, Frauen seien Konsumgüter. Und da will man dann natürlich das hochwertigste Exemplar haben. Völlig egal, ob man damit auch tatsächlich etwas Sinnvolles (z. B. zufriedenstellende Beziehung führen) anfangen kann (Disc.: NBUC, du bist hier nicht gemeint.). Aber du hast recht, es kann mir eigentlich egal sein. :hut:
Man kann auch anspruchs-AB sein ohne frauen als konsumgut/statussymbol zu sehen.

Normalstand bei mir, wann ich nicht verliebt bin: Kein beziehungsbedarf, kein sexbedarf, kein kuschelbedarf, kein konsumbedarf.
Austauschbaren frauen sollen mich gerne mal vom leib bleiben.
Inklusive die hübschen.
Ich bin nicht aktiv auf der suche.
Trauere nur mein letztes OdB nach.
Bis mir mal zufälligerweise jemanden über den weg lauft, der diese lücke füllen kann.
(Was recht selten passiert)

Ausnahmezustand, wann ich mich mal ungeplant verliebt habe: Ich will kuscheln, sex, beziehung. Aber NUR mit diesen einen frau.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

Automobilist

Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 25. März 2020, 10:20

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:42
Man kann auch anspruchs-AB sein ohne frauen als konsumgut/statussymbol zu sehen.In der Tat...so jemanden kenne ich auch.

Normalstand bei mir, wann ich nicht verliebt bin: Kein beziehungsbedarf, kein kuschelbedarf, kein konsumbedarf.
Austauschbaren frauen sollen mich gerne mal vom leib bleiben.Je weiter, je besser !
Inklusive die hübschen.Ob es von dieser Species auf der Welt wohl zweistellige Zahlen gibt...? Für mich nicht.
Ich bin nicht aktiv auf der suche.
Trauere nur mein letztes OdB nach.
Bis mir mal zufälligerweise jemanden über den weg lauft, der diese lücke füllen kann.
(Was recht selten passiert)Wird mir niemals passieren - außer eine Bestimmte.

Ausnahmezustand, wann ich mich mal ungeplant verliebt habe: Ich will kuscheln, sex, beziehung. Aber NUR mit diesen einen frau.So und nicht anders.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Agnar » Mittwoch 25. März 2020, 10:24

Gano hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 08:17
Patti hat geschrieben:
Donnerstag 19. März 2020, 19:27
...Meine Frage.... wie alt wart ihr bei dieser Erkenntniss hier und geht es euch wirklich besser wenn ihrnichtmehr auf Suche seit???
Ich habe ungefähr Anfang 30 aufgegeben. Ich bin stark durch meinen Beruf ausgelastet und habe keine Zeit, Energie und Nerven um all die Defizite wirksam anzugehen, die mir auf dem Partnermarkt im Weg stehen würden.
Ja, da sagst du was entscheidendes. Woher die Energie nehmen?

NBUC
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von NBUC » Mittwoch 25. März 2020, 10:30

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:03
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:46
Genau das ist es ja: eine ERWEITERUNG des Suchpools. Das die Einzelchancen weiter unten nicht besser werden, habe ich ja auch schon geschrieben, aber sie füllen den arg leeren Pool insgesamt auf.
Dazu ist das üblicherweise auch nicht von wo auch immer direkt auf AK20, sondern stückchenweise von der eigenen AK runter
Und warum erweitert man dann die AK nicht auch stückchenweise nach oben? Das würde die Chancen sehr viel eher vergrößern als wenn man mit 40 sagt "Gut, wenn ich keine 23-Jährige bekomme, dann versuch ichs jetzt auch bei den 20-Jährigen". Was soll das bringen?

Was ich eigentlich noch als Nachtrag zu meinem letzten Beitrag schreiben wollte: Auch was das Ausgelachtwerden angeht, halte ich es für sinnvoller, sich nach oben zu orientieren. Es scheint zwar logisch, dass jemand mit wenig Erfahrung (also jemand Junges) wenig Erfahrung eher toleriert, aber ich glaube, das ist ein Trugschluss. Je älter Leute sind und je mehr sie schon erlebt haben, desto eher wissen sie, dass nicht bei jedem das Leben nach Plan läuft. Junge Leute haben da eher noch einen strengen Plan im Kopf, wann man was normalerweise erreicht hat und finden die Abweichler davon creepy. Außerdem ist Alter relativ: Für jemanden mit 40 bist du mit 30 noch jung, für jemanden mit 20 bist du mit 30 schon alt. Ich würde daher eher einer Person mit 40 (egal ob Mann oder Frau) meine Unerfahrenheit mitteilen, aber niemals jemandem mit 20. Da auf Verständnis zu hoffen, halte ich für Russisch Roulette.
Man sagt mit 40 nicht 23 -> 20 sondern doch wohl eher 35+ ->30+.

Die Anforderungen bzw. die Lebensweltüberschneidung werden ja mit höherem Alter nicht besser. Der Umgangsstil mag sich teils bessern, aber generell wetten wollte ich darauf auch nicht. Und wir reden eben NICHT von komplett unreifen 20 sondern AK30 und 35.

Ein wichtiger Faktor für Männer Anfang Mitte 40 dürfte der Gedanke sein, dass vielleicht doch noch Familie zustande kommen könnte. Damit sind die älteren Frauen einfach raus.
Die Partner aus der "zweiten Runde" haben eine deutlich andere Lebens-/Beziehungserfahrung - insbesondere, wenn Kinder da waren. Das merke ich ja auch bei den Gesprächen mit Leuten, welche sich in diesen Bereich reinentwickeln.

Es wird also letztlich nach Leuten gesucht, welche auch noch entwicklungstechnische "Spätzünder" (nicht nur auf Sex, eher gar noch auf generelle Lebensführung bezogen) sind und mit ebenfalls wachsendem Druck ggf. ihre Anforderungen noch einmal überdenken. Mit 45+ ist das abgeschlossen und ich sehe ja selbst, wie das meine Anforderungen verändert und auch erhöht hat. Wenn mein Druck weg ist, sinkt die Kompromiss-/Leidensbereitschaft halt entsprechend.

Ich weiß hier nicht, wie das bei anderen ist, aber ein Problem ist für mich auch noch Kinder. Kleine Kinder wären jetzt kein problem oder bei entsprechender Gesamtlage sogar ein Bonus, aber bei Teenagern hört es dann schlagartig auf. Und bei AK50+ reden wir hier ja teils schon von Kindern, die selbst in das Suchraster zu rücken beginnen oder gar von Enkeln. Da setzt bei mir dann die Hirnschmelze ein.

In der breiten Bevölkerung dürfte dazu noch ein erheblicher Attraktivitätsverlust einhergehen (wobei hier die Frarge ist, wo beginnt das und wir wieder bei der Altersschätzung wären). Im Sport ist das jetzt nicht so extrem, so dass es da rein optisch durchaus ein paar Kandidaten gäbe.
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Lazarus Long » Mittwoch 25. März 2020, 10:42

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:03
Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 14:35
Irgendetwas an der Aussage scheint dich zu triggern.
An welcher Aussage? Von dem was du gesagt hast, hat mich nichts getriggert.
Was dich nach meinem Eindruck getriggert hat, war, daß einige der älteren Männer hier, deutlich jünger Frauen wollen.

Aber vielleicht habe ich das nur falsch verstanden. :gruebel:
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 25. März 2020, 13:33

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 08:46
Wenn du Ahnung hast, könntest du das zumindest basierend auf typische Problemfälle beispielhaft auf die üblichen Probleme herunterbrechen und dafür dann behandeln. Das ist nicht ideal, aber ein Anfang.
Das ist kein Anfang und auch nicht ideal, sondern irreführend.
So kannst du dich dem individuellen Einzelfall nicht nähern. So kannst du nur ein auf bestimmten Voraussetzungen, Paradigmen und ZIelvorstellungen beruhendes Kompendium erstellen. Gäbe es das, wärst du der erste, der fragt: "Und nun? Das hilft nicht. Ich weiß immer noch nicht, wie ich's mache."
Deine Methodik ist dem Problem unangemessen. Du musst bei dir anfangen, konkret. Ohne das nutzen Abstraktion und Theorie nichts. Logischerweise ergibt sich daraus immer eine individuelle Theorie.
Ergo: nix "typische Problemfälle"
NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 08:46
Wenn du keine Ahnung hast, solltest du dir deine Belehrungen und Vorwürfe auch sparen.
Wie immer sympathisch, der NBUC ...
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Finnlandfreundin » Mittwoch 25. März 2020, 17:02

fredstiller hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 01:01
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 00:06
Aber ich suche eine Beziehung und keine Affäre.
„Darf“ der Mann für eine Beziehung nicht jünger sein?
Bzw. könntest du erklären, warum du aufgrund des („zu jungen“) Alters das Interesse verlörest?

Das müsste ja entweder eine nur oberflächliche Einstellung sein - oder eine unwillkürliche Reaktion!?
Denn eigentlich kann eine ältere Frau ja auch mit einem (deutlich) jüngeren Mann eine Beziehung führen.
Auch wenn der Altersunterschied dann - zugegeben - dem gesellschaftlichen Stereotyp widerspräche.
Doch, darf er im Grunde, aber oft war es so, dass ich dann abgelehnt wurde. Das prägt.

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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 25. März 2020, 19:54

Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:15
Das geht auch schon, obwohl er nie bei einem Marathonlauf mitgemacht hat.
Na, wenn für dich eine Partnerin zu haben genau so viel Wert ist wie einen Marathon zu laufen, dann ist das wohl so.
Also ich persönlich kann den Marathon super aus meinem Leben streichen.
Ich habe doch nicht behauptet, dass es leicht ist. :cry:


Hanuta hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:42
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 20:15
Entsprechend sind auch die Bemühungen von Menschen zu würdigen, die versuchen, sozialkompetenter zu werden, oder weniger soziophob oder attraktiver oder was auch immer sie tun, um einer Beziehung näher zu kommen.
Das witzige ist doch, dass es gerade die Menschen selbst sind, die das nicht zu würdigen schätzen, weil am Ende eines Treffens ja doch keine Beziehung entstanden ist. Dass sich die Frau aber sichtlich wohlgefühlt hat und gerne mit einem geredet hat, scheint für einen selbst wenig Wert zu sein. Außenstehende hingegen würden das sogar als vollen Erfolg werten.
Wen meinst du mit deiner Aussage? Ich sehe es schon als einen Fortschritt an, wenn ich ein normales Gespräch mit einer Frau führe.
Man wird bescheiden in seinen Ansprüchen ...
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Re: Ich gebe es langsam auf, wie alt wart ihr bei der Entscheidung?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 25. März 2020, 20:05

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:03
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 21:17
Es dreht einfach die Kausalität um, jemandem vorzuhalten, mit der Einstellung würde er keine Frau finden. Ja, kann in dem Moment richtig sein. Aber die Einstellung ist recht sicher nicht die Ursache des Keine-Frau-Findens, sondern umgekehrt.
Natürlich ist er frustriert, weil er keine Frau findet. Wenn er aber gegen Frauen rumfrustet, findet er auch weiterhin keine.
Aber man kann den Frust ja nicht wegen dieser Begründung einstellen.

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 09:03
Übrigens legitimiert das nach wie vor nicht dazu, pauschal gegen Frauen herumzugiften. Andere sind auch frustriert und trotzdem respektvoll.
Stimmt natürlich.

Ich habe das aber auch nicht pauschales Herumgiften verstanden, sondern als die Erfahrungen, die zu der Bewertung von Frauen geführt hat. Unterschiedliche Wahrnehmung ...
Wir müssen jetzt zusammenstehen, indem wir nicht zusammen stehen.

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