Bist du ein Mutter Söhnchen?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Gesperrt
Benutzeravatar
Egil
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 195
Registriert: Donnerstag 15. Februar 2018, 20:06
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Der echte Norden

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Egil » Freitag 25. Oktober 2019, 21:24

Zwerg hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 10:19
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 10:06
...
Natürlich ist Unabhängigkeit eine plausible Begründung.

Wenn Du schreibst, man solle bei seinen Eltern wohnen um das Klima zu schützen wird es hanebüchen.
Hanebüchen finde ich jetzt eher deine Aussage.
I don't care too much for the money, and money can't buy me love,
Can't buy me love, no no no.

Benutzeravatar
Hanuta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1204
Registriert: Montag 5. August 2019, 13:05
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Hanuta » Freitag 25. Oktober 2019, 21:27

Xiangni hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:14
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 19:48
Aber als Argument taugt das nicht wirklich: Damit würdest du ja zwangsweise voraussetzen, dass jemand, der zu Hause lebt, dies nicht wüsste.
Das wäre in etwa genauso, als würde man argumentieren: „Ich will keinen Partner, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Mein Partner muss wissen wie man ein Auto fährt.“
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Also ich wusste damals als ich noch zu Hause wohnte wirklich nicht wie die Waschmaschine funktioniert, wie man das Bad richtig putzt etc.
Jetzt weiss ich es, indem ich es mir selber beigebracht habe / es mir von anderen gezeigt wurde.
Genau. Wenn man Zuhause wohnt und der Mutter die Arbeit überlässt, dann fällt einem selbst gar nicht auf wie viel Arbeit das alles ist. Es ist ja immerhin selbstverständlich, dass die Wäsche pünktlich gewaschen ist und das Essen zeitig auf dem Tisch steht. An all das hat man sich die letzten Jahrzehnte gewöhnt und man merkt nicht, dass es auch anstrengend sein kann.
Da reicht es auch nicht, wenn der Sohnemann dann einmal alle paar Tage den Müll rausbringt.

Benutzeravatar
Egil
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 195
Registriert: Donnerstag 15. Februar 2018, 20:06
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Der echte Norden

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Egil » Freitag 25. Oktober 2019, 21:40

Brax hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 18:07
Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 17:37
Man baute ein Zwei- bis Dreifamilienhaus, in eine Wohnung zog man selber ein, in eine die Eltern und die dritte, nicht benötigte Wohnung wurde zunächst für ca. 10 bis 20 Jahre an Fremde vermietet (mit den Mieteinnahmen konnte man die Schulden vom Hausbau auch schneller tilgen), und wenn die Kinder erwachsen waren, wurde den Mietern gekündigt und die (erwachsenen) Kinder zogen mitsamt den Partnern / Partnerinnen in eine der freiwerdenden Wohnungen. Damals gingen auch die meisten "Kinder" noch in eine Ausbildung und nicht in ein Studium und blieben am Ort.
Was ich mich da frage:
1) Wenn die Eltern bei den Kindern mit in ihr neu gebautes Haus einzogen, was wurde dann aus dem alten? Die Eltern hatten doch bestimmt auch schon eins? Warum ist "man" nicht bei den Eltern geblieben, die ja auch schon eine (vielleicht schon freie) "Oma"-Wohnung und eine "Kinder"-Wohnung in ihrem Haus hatten? Wer ist die Generation, die sich dann doch ein eigenes Haus baut?
2) Woher hatte "man" das Geld, um ein Drei-Parteien-Haus zu bauen?
3) Was, wenn zwei Kinder zusammengefunden haben, deren Eltern jeweils beide eine Wohnung für sie vorbereitet hatten? Zoff...?
Hm, vermutlich ad1) haben die Häuslebauer früher in Mietwohnungen gelebt - waren vielleicht die irgendwo oben erwähnten Kinder, für die keine Eltern mehr übrig waren, zu denen man ziehen konnte ad2) Bauen war früher deutlich günstiger. Bauland war billiger, und eine Energieeinsparverordnung gab es auch noch nicht (dafür Handwerker, die z.B. nach Feierabend schwarz gearbeitet haben) ad3) Na, das ist bestimmt vorgekommen, und da hast du doch auch schon eine mögliche Antwort auf deine erste Frage
I don't care too much for the money, and money can't buy me love,
Can't buy me love, no no no.

Benutzeravatar
Gatem
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 920
Registriert: Samstag 21. April 2018, 12:03
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Gatem » Freitag 25. Oktober 2019, 22:01

Xiangni hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:14
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 19:48
Aber als Argument taugt das nicht wirklich: Damit würdest du ja zwangsweise voraussetzen, dass jemand, der zu Hause lebt, dies nicht wüsste.
Das wäre in etwa genauso, als würde man argumentieren: „Ich will keinen Partner, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Mein Partner muss wissen wie man ein Auto fährt.“
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Also ich wusste damals als ich noch zu Hause wohnte wirklich nicht wie die Waschmaschine funktioniert, wie man das Bad richtig putzt etc.
Jetzt weiss ich es, indem ich es mir selber beigebracht habe / es mir von anderen gezeigt wurde.
Du schließt also lediglich von dir auf andere… macht es aus meiner Sicht nicht besser.

Ich will ja nicht abstreiten, dass es tatsächlich Menschen gibt, die wirklich keine Ahnung von den enstprechenden Dingen haben. Aber ob (oder ob nicht) diese Kenntnisse vorhanden sind steht nunmal in absolut keinem kausalen Zusammenhang zur Wohnsituation.
Im übrigen kann auch derjenige, der alleine wohnt, völlig ahnungslos sein (z.B. Wäsche in die Wäscherei und für's Bad 'ne Reinigungskraft).

Insofern (und das geht jetzt eher an Hanuta) finde ich den Vergleich absolut passend: Ob jemand die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt oder nicht sagt eben überhaupt nichts darüber aus, ob die Person weiß, wie man ein Auto fährt oder nicht.

Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.

Benutzeravatar
Hanuta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1204
Registriert: Montag 5. August 2019, 13:05
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Hanuta » Freitag 25. Oktober 2019, 22:16

Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:01
Xiangni hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:14
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 19:48
Aber als Argument taugt das nicht wirklich: Damit würdest du ja zwangsweise voraussetzen, dass jemand, der zu Hause lebt, dies nicht wüsste.
Das wäre in etwa genauso, als würde man argumentieren: „Ich will keinen Partner, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Mein Partner muss wissen wie man ein Auto fährt.“
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Also ich wusste damals als ich noch zu Hause wohnte wirklich nicht wie die Waschmaschine funktioniert, wie man das Bad richtig putzt etc.
Jetzt weiss ich es, indem ich es mir selber beigebracht habe / es mir von anderen gezeigt wurde.
Du schließt also lediglich von dir auf andere… macht es aus meiner Sicht nicht besser.

Ich will ja nicht abstreiten, dass es tatsächlich Menschen gibt, die wirklich keine Ahnung von den enstprechenden Dingen haben. Aber ob (oder ob nicht) diese Kenntnisse vorhanden sind steht nunmal in absolut keinem kausalen Zusammenhang zur Wohnsituation.
Im übrigen kann auch derjenige, der alleine wohnt, völlig ahnungslos sein (z.B. Wäsche in die Wäscherei und für's Bad 'ne Reinigungskraft).

Insofern (und das geht jetzt eher an Hanuta) finde ich den Vergleich absolut passend: Ob jemand die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt oder nicht sagt eben überhaupt nichts darüber aus, ob die Person weiß, wie man ein Auto fährt oder nicht.

Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.
Folgendes Szenario:
Bert spielt seit 15 Jahren Fußball.
Arnold spielt seit 5 Monaten Fußball.
Ein Spiel 1 gegen 1. Es geht um 100€.
Du wärst in deiner Wahl also indifferent zwischen Arnold und Bert?

Wo ist da die Logik?
Dass die Welt nicht nur aus mathematischen Formeln besteht und jede zwischenmenschliche Interaktion einer bestimmten Kausalität folgt, sollte wohl einleuchtend sein, denn dann gäbe es ja keine Ausnahmen ;)

Dein Vergleich passt leider gar nicht. Wo ist der Lerneffekt für's Autofahren, der durch die Benutzung der Öffis aufkommt?(Oder eben andersrum)

Und dass es sein kann, dass derjenige dann einen Butler oder ein Hausmädchen hat, kann natürlich sein. Wollen wir in dem Zuge vielleicht auch noch sagen, dass jeder Sportler für den Körper auch theoretisch Steroide nehmen könnte und gar nicht so viel trainiert?
Wollen wir auch noch hinzuziehen, dass der Arbeitslose in Wirklichkeit ein Millionär ist und deshalb nicht mehr arbeiten geht und man daher Arbeitslosigkeit nicht als Ausschlusskriterium verwenden darf?
Wir können auch sagen, dass das Eigenheim auch keine Rolle spielt, weil das könnte ja von gestohlenem Geld gekauft worden sein und die Polizei ist gerade dran zu ermitteln wo das Geld herkommt.

Benutzeravatar
Gatem
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 920
Registriert: Samstag 21. April 2018, 12:03
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Gatem » Freitag 25. Oktober 2019, 22:26

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:16
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:01
Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.
Folgendes Szenario:
Bert spielt seit 15 Jahren Fußball.
Arnold spielt seit 5 Monaten Fußball.
Ein Spiel 1 gegen 1. Es geht um 100€.
Du wärst in deiner Wahl also indifferent zwischen Arnold und Bert?
Natürlich. Nach den vorliegenden Informationen gibt es keinen Grund anzunehmen, dass der eine besser ist als der andere.
Deine Informationen sind auch ziemlich dürftig… ich denke mit folgenden theoretischen Szenarien dürfte dir schnell klar werden, worauf ich hinaus will:
a) Bert ist 1,50 m groß, Arnold 2,10 m; oder
b) Bert spielt einmal im Monat 'ne halbe Stunde, Arnold täglich eine Stunde
c) Bert hat sich vor einer Woche ein Bein gebrochen
und so weiter.

Wie du siehst gibt es endlose Möglichkeiten das Szenario so weiter zu spinnen, so dass sich die scheinbaren(!) Chancen verändern. Um eine tatsächliche Abwägung zu treffen müsstest du schon alle verfügbaren Parameter kennen.

Oder um nochmal zu meiner ursprünglichen Formulierung zurückzukommen: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Information seit wann Bert und Arnold Fußball spielen (A) und der Information wie gut sie dabei sind (B).
Von A auf B zu schließen ist unsinnig.

Solalala

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Solalala » Freitag 25. Oktober 2019, 22:34

Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:01
Ich will ja nicht abstreiten, dass es tatsächlich Menschen gibt, die wirklich keine Ahnung von den enstprechenden Dingen haben. Aber ob (oder ob nicht) diese Kenntnisse vorhanden sind steht nunmal in absolut keinem kausalen Zusammenhang zur Wohnsituation.
Im übrigen kann auch derjenige, der alleine wohnt, völlig ahnungslos sein (z.B. Wäsche in die Wäscherei und für's Bad 'ne Reinigungskraft).

Insofern (und das geht jetzt eher an Hanuta) finde ich den Vergleich absolut passend: Ob jemand die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt oder nicht sagt eben überhaupt nichts darüber aus, ob die Person weiß, wie man ein Auto fährt oder nicht.

Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.
Die Tochter der schwäbischen Hausfrau würde sich von Heuristiken leiten lassen nicht mit aufs Kinderzimmer kommen. Ich kann's ihr nicht nicht verdenken.

Benutzeravatar
Hanuta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1204
Registriert: Montag 5. August 2019, 13:05
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Hanuta » Freitag 25. Oktober 2019, 22:36

Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:26
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:16
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:01
Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.
Folgendes Szenario:
Bert spielt seit 15 Jahren Fußball.
Arnold spielt seit 5 Monaten Fußball.
Ein Spiel 1 gegen 1. Es geht um 100€.
Du wärst in deiner Wahl also indifferent zwischen Arnold und Bert?
Natürlich. Nach den vorliegenden Informationen gibt es keinen Grund anzunehmen, dass der eine besser ist als der andere.
Deine Informationen sind auch ziemlich dürftig… ich denke mit folgenden theoretischen Szenarien dürfte dir schnell klar werden, worauf ich hinaus will:
a) Bert ist 1,50 m groß, Arnold 2,10 m; oder
b) Bert spielt einmal im Monat 'ne halbe Stunde, Arnold täglich eine Stunde
c) Bert hat sich vor einer Woche ein Bein gebrochen
und so weiter.

Wie du siehst gibt es endlose Möglichkeiten das Szenario so weiter zu spinnen, so dass sich die scheinbaren(!) Chancen verändern. Um eine tatsächliche Abwägung zu treffen müsstest du schon alle verfügbaren Parameter kennen.

Oder um nochmal zu meiner ursprünglichen Formulierung zurückzukommen: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Information seit wann Bert und Arnold Fußball spielen (A) und der Information wie gut sie dabei sind (B).
Von A auf B zu schließen ist unsinnig.
Oder man könnte auch einfach annehmen, dass im Szenario beide gesund sind und beide durchschnittlich lang Fußball spielen.
Du würdest also auf Arnold setzen?

Benutzeravatar
Brax
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3438
Registriert: Dienstag 25. November 2014, 21:42
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB 30+

Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Freitag 25. Oktober 2019, 22:44

Egil hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:40
und da hast du doch auch schon eine mögliche Antwort auf deine erste Frage
Inwiefern?

Benutzeravatar
Gatem
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 920
Registriert: Samstag 21. April 2018, 12:03
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Gatem » Freitag 25. Oktober 2019, 23:07

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:36
Oder man könnte auch einfach annehmen, dass im Szenario beide gesund sind und beide durchschnittlich lang Fußball spielen.
Du würdest also auf Arnold setzen?
Anhand der von dir angegebenen Informationen (also lediglich die Info wann mit dem Fußball angefangen wurde), sehe ich absolut keinen plausiblen Grund nicht auf ihn zu setzen. Genauso existiert jedoch kein plausibler Grund gegen ihn zu setzen. Ergo würde ich mich enthalten.
Wäre dies nicht möglich und ein Zwang zur Entscheidung vorhanden, würde ich wohl eine Münze werfen.

Benutzeravatar
Hanuta
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1204
Registriert: Montag 5. August 2019, 13:05
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Hanuta » Samstag 26. Oktober 2019, 00:03

Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 23:07
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:36
Oder man könnte auch einfach annehmen, dass im Szenario beide gesund sind und beide durchschnittlich lang Fußball spielen.
Du würdest also auf Arnold setzen?
Anhand der von dir angegebenen Informationen (also lediglich die Info wann mit dem Fußball angefangen wurde), sehe ich absolut keinen plausiblen Grund nicht auf ihn zu setzen. Genauso existiert jedoch kein plausibler Grund gegen ihn zu setzen. Ergo würde ich mich enthalten.
Wäre dies nicht möglich und ein Zwang zur Entscheidung vorhanden, würde ich wohl eine Münze werfen.
Wie würdest du dir dann erklären, dass Bert in einem theoretischen Szenario 95x gewinnen würde und Arnold lediglich 5x?
Der FC Bayern ist wohl dann auch nicht besser als Hoffenheim.

Benutzeravatar
LonesomeCoder
Meisterschreiberling
Beiträge: 7292
Registriert: Samstag 15. Oktober 2016, 21:50
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 26. Oktober 2019, 00:52

Xiangni hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:14
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 19:48
Aber als Argument taugt das nicht wirklich: Damit würdest du ja zwangsweise voraussetzen, dass jemand, der zu Hause lebt, dies nicht wüsste.
Das wäre in etwa genauso, als würde man argumentieren: „Ich will keinen Partner, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Mein Partner muss wissen wie man ein Auto fährt.“
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.
Also ich wusste damals als ich noch zu Hause wohnte wirklich nicht wie die Waschmaschine funktioniert, wie man das Bad richtig putzt etc.
Jetzt weiss ich es, indem ich es mir selber beigebracht habe / es mir von anderen gezeigt wurde.
Meinst du, ein Mann der das nicht kann, wäre nicht in der Lage, so was einfaches zu lernen, wenn er es für eine gemeinsame Wohnung brauchen würde? Eine Waschmaschine oder ein Bügeleisen bedienen ist deutlich einfacher als das, was die meisten in ihrem Beruf machen müssen.

Wenn jemand oberflächliche Ansprüche hat, soll er oder sie doch dazu stehen und nicht rationale Argumente zur Rechtfertigung an den Haaren herbeiziehen. Ist doch wenns gegen Leute mit Übergewicht das Gleiche: da wird auch selten zugegeben, dass es nicht gefällt, sondern lieber mit was anderen wie der verringerten Lebenserwartung argumentiert. Nur komisch, dass das beim (schlanken) Raucher kein Thema ist. Und das, obwohl Rauchen etwa 3x so viele Lebensjahre als Adipositas kostet. Oder die Veranlagung für schwere Krankheiten wie Darmkrebs interessiert bei Dates meist auch nicht. So zeigt sich, dass das Argument mit der verringerten Lebenserwartung bei der Ablehnung von Übergewichtigen nur vorgeschoben ist. Weil wenn sie wichtig wäre, müssten viele andere Punkte noch geklärt werden.

Ich jedenfalls finde es sehr oberflächlich, wenn die geistige Reife anderer an der Wohnsituation festgemacht wird oder sich jemand für was Besseres hält, nur weil er ausgezogen ist.
Gatem hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:01
Und wer ein bisschen Ahnung von Logik hat sollte erkennen, dass es unsinnig ist von einem bekannten A auf ein unbekanntes B zu schließen, wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen A und B gibt.
+1 Jep, manche alleine wohnende Leute haben eine Messi-Wohnung oder die Wäsche wird zum Waschen zu den Eltern gebracht. Oder die Mutter kommt sogar regelmäßig für den Putz vorbei. Oder jemand, der bei den Eltern wohnt, kann das auch alleine bzw. würde es können wenn er müsste und würde sich in einer gemeinsamen Wohnung mit einer Frau fair einbringen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

t385
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1154
Registriert: Montag 2. Oktober 2017, 07:08
AB Status: AB Vergangenheit
Wohnort: Hannover

Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von t385 » Samstag 26. Oktober 2019, 01:05

Brax hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 21:08
Warum brauchst du so sehr die explizite Absolution deiner Eltern? Wenn du es willst, dann zieh doch einfach aus!
Dieses! :coolgun:

Benutzeravatar
LonesomeCoder
Meisterschreiberling
Beiträge: 7292
Registriert: Samstag 15. Oktober 2016, 21:50
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 26. Oktober 2019, 01:17

Man sollte auch mal das bedenken: im Normalfall überleben Kinder ihrer Eltern um viele Jahre. Die Zeit, wo sich die Frage nach dem Leben mit oder ohne Eltern im Haus nicht mehr stellt, weil es die Eltern nicht mehr gibt, wird meist lange sein. Könnte doch auch sein, dass man später die große Distanz/seltenen Kontakt bereuen würde.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

Solalala

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Solalala » Samstag 26. Oktober 2019, 08:01

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 26. Oktober 2019, 00:52
Meinst du, ein Mann der das nicht kann, wäre nicht in der Lage, so was einfaches zu lernen, wenn er es für eine gemeinsame Wohnung brauchen würde? Eine Waschmaschine oder ein Bügeleisen bedienen ist deutlich einfacher als das, was die meisten in ihrem Beruf machen müssen.
Das Problem sind nicht die mangelnden Fähigkeiten, sondern die fehlenden Gewohnheiten.

Im Erwachsenenalter zusammen zu ziehen, erfordert eine große Umstellung. Ganz jenseits aller praktischen Probleme. Wenn dann noch hinzukommt, dass der eine den anderen zur Ordentlichkeit erziehen muss...

Einige Beiträge in diesem Thread sind nur mit einer Verteidigung vor dem Strafrichter zu vergleichen. Nur gilt vor diesem die Unschuldsvermutung, im übrigen Leben meist nicht.

Benutzeravatar
Nonkonformist
Meisterschreiberling
Beiträge: 7552
Registriert: Sonntag 4. Januar 2015, 20:23
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 26. Oktober 2019, 08:52

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 25. Oktober 2019, 22:16
Folgendes Szenario:
Bert spielt seit 15 Jahren Fußball.
Arnold spielt seit 5 Monaten Fußball.
Ein Spiel 1 gegen 1. Es geht um 100€.
Du wärst in deiner Wahl also indifferent zwischen Arnold und Bert?
Ich würde mich entscheiden für der frau in den ich verliebt bin
Scheißegal wer von den beiden besser kocht, wäsche wascht, putzt, länger in einen eigenen wohnung lebt, etc.....
(Ich hatte von den meisten meiner Odbs kein schimmer wie gut die deren hausälte führen. Viele meiner OdBs waren da eher ein wenig chaotisch; nur eine einzige hat as thema haushalt führen wichtig gefunden.)

Deine analogie ist fehlerhaft; ich will mit meinen OdB nicht gegen andere haushälte ankämpfen....
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

Solalala

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Solalala » Samstag 26. Oktober 2019, 10:00

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 26. Oktober 2019, 08:52

Ich würde mich entscheiden für der frau in den ich verliebt bin
Scheißegal wer von den beiden besser kocht, wäsche wascht, putzt, länger in einen eigenen wohnung lebt, etc.....
Die Frage ist halt, ob in der Frau die Verliebtheit überhaupt aufkeimt, wenn die Lebenssituation des Mannes Erinnerungen an vergangene Kämpfe um Abwasch, Wäsche und Hygienestandards triggert.

Benutzeravatar
Nonkonformist
Meisterschreiberling
Beiträge: 7552
Registriert: Sonntag 4. Januar 2015, 20:23
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 26. Oktober 2019, 10:16

Solalala hat geschrieben:
Samstag 26. Oktober 2019, 10:00
Die Frage ist halt, ob in der Frau die Verliebtheit überhaupt aufkeimt, wenn die Lebenssituation des Mannes Erinnerungen an vergangene Kämpfe um Abwasch, Wäsche und Hygienestandards triggert.
Keine ahnung.
Bei mir sind eher frauen mit übertriebener putzwahn ein No-Go; ist bei mir ein zeichen für unflexibilität.....
In makellos saubere gepflegte wohnungen fühle ich mich sogar unwohl. Ich brauche da ein bisschen unordnung.
(Nein, ein messi sollte sie natürlich auch nicht sein.)

Kein mädchen/keine frau, die mir jemals einen liebesgeständnis gemacht hat, war jemals in meinen wohnung.
Und bei den OdBs bei denen ich eingeladen worden bin, war ich in den moment bereits verliebt, oder es war sogar erst nachdem ich gekorbt würde.

Eine korrelation mit der zustand der wohnung und meinen verliebtheit hat es da noch nie gegeben.

(Eine meiner OdBs, eine Dänin die seit ein halbes jahr in der stadt war, in der ich frisch verliebt war, hatte ein stuhl, ein kleiner tisch, eine matratze auf den laminat-boden. Und weiter nichts. In eine ihrer ecken auf den boden einen haufen mit ihren sauberen kleidung, in einen anderen ecke ihre schmutzige wäsche. Hat mich nicht im geringsten abgeschreckt.)
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

Benutzeravatar
LonesomeCoder
Meisterschreiberling
Beiträge: 7292
Registriert: Samstag 15. Oktober 2016, 21:50
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Bist du ein Mutter Söhnchen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 26. Oktober 2019, 13:39

Solalala hat geschrieben:
Samstag 26. Oktober 2019, 08:01
Im Erwachsenenalter zusammen zu ziehen, erfordert eine große Umstellung. Ganz jenseits aller praktischen Probleme. Wenn dann noch hinzukommt, dass der eine den anderen zur Ordentlichkeit erziehen muss...

Einige Beiträge in diesem Thread sind nur mit einer Verteidigung vor dem Strafrichter zu vergleichen. Nur gilt vor diesem die Unschuldsvermutung, im übrigen Leben meist nicht.
Gibt auch Fernbeziehungen oder LAT (living apart together). Zusammen wohnen scheint (ohne Kinder) heutzutage kein Muss mehr zu sein.
Wie Gatem schon sagte: die Wohnsituation ist was privates, was eigentlich niemanden was angeht und von daher sollte es einem auch egal sein, was andere hier über einen denken und ob sie die Gründe nun glauben und gut finden oder nicht. Ich habe meine guten Gründe und eine Frau, die mir nicht glaubt oder sie nicht versteht, kann mir gestohlen bleiben. Ich sehe das ähnlich wie etwa die sexuelle Orientierung: dafür muss sich auch niemand erklären oder entschuldigen, etwa warum er schwul ist.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

Benutzeravatar
AskHer
Ein guter Bekannter
Beiträge: 89
Registriert: Dienstag 30. Juli 2019, 00:03
Geschlecht: weiblich
AB Status: am Thema interessiert
Ich bin ...: offen für alles.
Ich suche hier ...: Freunde.

Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von AskHer » Samstag 26. Oktober 2019, 13:51

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 24. Oktober 2019, 14:12
Hatten wir so einen Thread nicht erst vor kurzem?
AskHer hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:27
Wie steht ihr eigentlich zum Thema Muttersöhnchen? Sprich Sohn Mitte 30 wohnt zusammen mit Mama in der gleichen Wohnung.
Wieso zieht ein solcher Mann nicht einfach aus?
Wenn er doch immer wieder erwähnt wie wichtig ihm dieser Schritt eigentlich wäre?
Meint ihr das eine Beziehung zu solch eingeschränkten Männern überhaupt Sinn machen würde?

Also ich persönlich finde es gar nicht schlimm, eigentlich. Ich finde es auch nicht schlimm wenn ein Mann ein kleiner Nerd ist, eigentlich.
Irgendwie sehe ich hier einen massiven Widerspruch in deiner Sprache. Alleine die Wortwahl deutet stark darauf hin, dass du es durchaus als negativ auffasst.

Grundsätzlich ist es m.E. ersteinmal der Normalzustand, dass ein Kind bei seinen Eltern lebt. Solange es keine Gründe für ein Ausziehen aus dem Elternhaus gibt, sollte dies auch so anhalten. Nur wer an diesem Status was ändern will, sollte dafür auch Gründe haben.
Oh nein absolut nicht.
Verdreht mir nicht meine Worte :schwitzen:
Muttersöhnchen ist ja nun mal die Bezeichnung für einen nicht gelungenen Abnabelungsprozess, mich stört es wie gesagt nur wenn der Mann von Mitte 30 sich bevormunden lässt. Er muss schon ein eigenständiges Dasein Leben, den Teil hast du leider nicht mehr zitiert :vielglueck:
Wenn das Glück nebenan wohnt, ist der Weg nicht so weit. Also sei wie die Sonne und scheine, auch wenn der Tag zuvor stürmisch war 😊💕

Gesperrt

Zurück zu „Austausch“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Chase29, dometox, Don Rosa, Fleur bleue, Freier Mensch, Google [Bot], Hathor, Informatiker, Kisuli, Melli, Monozyt, Nichtmehrab, Thespian und 45 Gäste