Beteiligung an Sammelaktionen

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Beteiligt ihr euch an Sammelaktionen bei Hochzeiten und der Geburt von Kindern?

m: grundsätzlich nein
3
9%
m: nur im engen Familien- und Freundeskreis
5
15%
m: grundsätzlich ja
9
27%
w: grundsätzlich nein
1
3%
w: nur im engen Familien- und Freundeskreis
6
18%
w: grundsätzlich ja
9
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d: grundsätzlich nein
0
Keine Stimmen
d: nur im engen Familien- und Freundeskreis
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d: grundsätzlich ja
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Melli
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Melli » Dienstag 2. Juli 2019, 11:29

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Na gut, mit dem Verhalten brauch man sich dann auch nicht wundern wenn man irgendwann nur noch als komischer Kautz betrachtet wird den man in Ruhe lässt und auch zu nichts mehr einlädt.
Glücklicherweise habe ich nie in einem solchen Haus wohnen müssen.

Von mir aus kann mich gerne irgendwer als Kauz abschreiben, Hauptsache ich habe dann meine Ruhe vor solchem Unfug 🦉 Wahrscheinlich würde ich solchen Nachbarn ohnehin nicht die Tür öffnen. Wenn sie was wollen, dann sollen sie mir doch schreiben :mrgreen:

Und Leute, die ankommen: "Ich habe bereits für Sie entschieden, Sie müssen nur noch zahlen," können mich wirklich mal am Abend besuchen 🌆
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Auf der Arbeit gebe ich immer was wenn gesammelt wird. Die 5€ tun mir nicht weh.
Ich kann mich gar nicht mehr an Sammelaktionen erinnern. Bei anderen Gelegenheiten war ich allerdings ein kleines bißchen großzügiger :oops:
Milkman hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 09:17
Gilbert hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 22:12
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
"Bälger"
'Bankert'
Ach, ihr meintet 'Borscht'?
Oder 'Wänster'?
Hier lernt man wenigstens noch was (und seien es (Schmipf-) Wörter) :daumen:
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Siegfried
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Siegfried » Dienstag 2. Juli 2019, 12:05

Melli hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 11:29
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Na gut, mit dem Verhalten brauch man sich dann auch nicht wundern wenn man irgendwann nur noch als komischer Kautz betrachtet wird den man in Ruhe lässt und auch zu nichts mehr einlädt.
Glücklicherweise habe ich nie in einem solchen Haus wohnen müssen.

Von mir aus kann mich gerne irgendwer als Kauz abschreiben, Hauptsache ich habe dann meine Ruhe vor solchem Unfug 🦉 Wahrscheinlich würde ich solchen Nachbarn ohnehin nicht die Tür öffnen. Wenn sie was wollen, dann sollen sie mir doch schreiben :mrgreen:

Und Leute, die ankommen: "Ich habe bereits für Sie entschieden, Sie müssen nur noch zahlen," können mich wirklich mal am Abend besuchen 🌆
Einfach bei nächster Gelegenheit den Hausbewohnern vor versammelter Mannschaft mitteilen das sie sich verpissen und einen in Ruhe lassen sollen weil man mit den Leuten nix zu tun haben will. Dann sollte sich das erledigt haben. :hierlang:

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Gatem
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Gatem » Dienstag 2. Juli 2019, 12:12

Arsonist hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 23:17
Diese "Sammelaktionen" gab es bei mir immer nur auf der Arbeit. Fand es ehrlich gesagt ziemlich nervig weil dauernd jemand geheiratet, Kinder bekommen oder die Firma verlassen hat. Ich habe eigentlich nur aus Gruppenzwang immer 5€ dazugegeben. Da ist schon eine Menge für drauf gegangen. Irgendwie finde ich diese ganzen Aktionen auch ein bisschen lächerlich weil die Leute für die gesammelt wird sich alles prinzipiell auch selbst kaufen können und nicht auf Hilfe angewiesen sind. Warum soll ich dauernd Leuten die ohnehin schon genug haben Geld schenken? Ich gebe trotzdem Geld dazu weil der Gruppenzwang einfach zu stark ist und ich nicht geizig wirken möchte.
Bei uns auf der Arbeit wird auch für jeden Geburtstag gesammelt… ob es freiwillig ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, habe noch nie probiert abzulehnen, u.a. wegen dem genannten Gruppenzwang.
Sinnvoll finde ich die Sammelei allerdings auch nicht. Faktisch wird für jeden die gleiche Summe (5 €) eingesammelt und dann meist – in Ermangelung besserer Ideen – ein Gutschein eines großen internationalen Versandhandels besorgt. Unterm Strich handelt es sich für jeden einzelnen um ein Nullsummenspiel, da er die kleinen Geldbeträge, die er über's Jahr verteilt für die anderen Kollegen ausgibt, dann an seinem Geburtstag als Gutschein zurück erhält. Aber gerade dadurch finde ich es auch relativ sinnfrei.

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Melli
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Melli » Dienstag 2. Juli 2019, 12:14

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 12:05
Einfach bei nächster Gelegenheit den Hausbewohnern vor versammelter Mannschaft mitteilen das sie sich verpissen und einen in Ruhe lassen sollen weil man mit den Leuten nix zu tun haben will. Dann sollte sich das erledigt haben. :hierlang:
Genau: "Nur wegen Leuten wie euch hat man die Misanthropie erfunden!" :lach: :prost:
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Maverick
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Dienstag 2. Juli 2019, 15:29

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Meiner Meinung nach spricht hier der reine Frust über die eigene Situation. :tanzen2: Den glücklichen Pärchen auch noch Geld geben während man selbst ungewollt immer alleine ist...die können mich mal. :fluchen:
Na gut, mit dem Verhalten brauch man sich dann auch nicht wundern wenn man irgendwann nur noch als komischer Kautz betrachtet wird den man in Ruhe lässt und auch zu nichts mehr einlädt. Auf der anderen Seite ist es auch nur frustrierend da nur mit Pärchen zusammen zu hocken wo man ständig gezeigt bekommt was man selbst nicht hat.


Auf der Arbeit gebe ich immer was wenn gesammelt wird. Die 5€ tun mir nicht weh.
Ein bisschen hast du recht, Siegfried. Es spielt da aber vielmehr Unverständnis rein. Die "glücklichen Pärchen" haben für mich in den letzten zwei Jahren, als ich je ein Mal befördert wurde, auch nichts gesammelt. Ich frage mich halt, warum speziell nur für Hochzeit und Kinder, nicht aber für andere, freudige Ereignisse gesammelt wird. Jeder Mensch hat halt auch andere Lebensziel, und bei mir sind das mittlerweile Beförderungen. Entweder man sammelt dann für jeden, für den ein freudiges, einschneidendes Ereignis eintritt, oder für niemanden. Oder wirklich nur für Geburtstage, die ja wirklich jeder hat.

Aber wenn für mich nicht gesammelt wird brauchen sich die Nachbarn nicht wundern, wenn ich nicht für sie sammle/gebe.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Dienstag 2. Juli 2019, 15:32

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 12:12
Bei uns auf der Arbeit wird auch für jeden Geburtstag gesammelt… ob es freiwillig ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, habe noch nie probiert abzulehnen, u.a. wegen dem genannten Gruppenzwang.
Das ist definitiv nur freiwillig. Man kann dazu nicht verpflichtet werden. Selbiges gilt auch für Kassen, wo jeder jährlich Betrag X einzahlt.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Dienstag 2. Juli 2019, 15:37

Milkman hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 09:17
Die Pärchen, wenn sie zusammenkommen, heiraten und Kinder kriegen, tun das auch eher nicht, um diesem einen Single, den sie da im Bekanntenkreis haben, eins auszuwischen. Man munkelt, es gäbe dafür andere Gründe...
Die Pärchen sollen ja ruhig heiraten und Kinder kriegen. Das kritisiere ich auch nicht. Aber warum resultiert da raus die Erwartungshaltung, dass ich dafür etwas geben soll? Für meine Lebensplanung bekomme ich ja auch nichts geschenkt.

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Lazarus Long
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 2. Juli 2019, 15:40

Ein Bankert ist eigentlich ein abfälliger Ausdruck für ein uneheliches Kind. :gruebel:
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Siegfried
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Siegfried » Dienstag 2. Juli 2019, 18:30

Maverick hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 15:29
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Meiner Meinung nach spricht hier der reine Frust über die eigene Situation. :tanzen2: Den glücklichen Pärchen auch noch Geld geben während man selbst ungewollt immer alleine ist...die können mich mal. :fluchen:
Na gut, mit dem Verhalten brauch man sich dann auch nicht wundern wenn man irgendwann nur noch als komischer Kautz betrachtet wird den man in Ruhe lässt und auch zu nichts mehr einlädt. Auf der anderen Seite ist es auch nur frustrierend da nur mit Pärchen zusammen zu hocken wo man ständig gezeigt bekommt was man selbst nicht hat.


Auf der Arbeit gebe ich immer was wenn gesammelt wird. Die 5€ tun mir nicht weh.
Ein bisschen hast du recht, Siegfried. Es spielt da aber vielmehr Unverständnis rein. Die "glücklichen Pärchen" haben für mich in den letzten zwei Jahren, als ich je ein Mal befördert wurde, auch nichts gesammelt. Ich frage mich halt, warum speziell nur für Hochzeit und Kinder, nicht aber für andere, freudige Ereignisse gesammelt wird. Jeder Mensch hat halt auch andere Lebensziel, und bei mir sind das mittlerweile Beförderungen. Entweder man sammelt dann für jeden, für den ein freudiges, einschneidendes Ereignis eintritt, oder für niemanden. Oder wirklich nur für Geburtstage, die ja wirklich jeder hat.

Aber wenn für mich nicht gesammelt wird brauchen sich die Nachbarn nicht wundern, wenn ich nicht für sie sammle/gebe.
Bei einer Beförderung würde ich eher sagen das du als begünstigster eine Party schmeißen müsstest und die anderen Einladen um das Ereigniss zu feiern... für sowas wird wohl nirgends gesammelt.
Bei Hochzeit, Kinder aber auch Beeredigungen und runden Geburstagen wo gesammelt wird entstehen für die Betroffenen auch immer Kosten (neue Wohnung einrichten, Kindersachen kaufen, Beerdigungskosten etc.) wo dann das gesammelte eine Symbolische Spende ist um seine Unterstützung zu zeigen. Da sehe ich schon einen Unterschied zu einer einfachen Beförderung die einem ja nur positives bringt.
Da ist ja auch ein wenig Tradition dahinter für was normalerweise gesammelt wird und für was nicht und nicht auf dem Mist der betroffenen gewachsen.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Lilia » Dienstag 2. Juli 2019, 18:46

Arsonist hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 23:17
Irgendwie finde ich diese ganzen Aktionen auch ein bisschen lächerlich weil die Leute für die gesammelt wird sich alles prinzipiell auch selbst kaufen können und nicht auf Hilfe angewiesen sind.
Schenken ist ein sozialer Akt , weil man damit Sympathie oder gar Zuneigung ausdrückt oder Zusammengehörigkeit, weil man damit soziale Bindungen schafft und erhält. Es heißt nicht umsonst: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft".

Es kommt dabei nicht drauf an, was man schenkt, sondern dass man in der Lage ist, etwas zu schenken. Insofern sind Sachgeschenke zwar schöner (weil sich der Schenkende i.d.R. mehr Gedanken gemacht hat, womit er der Person eine Freude machen kann), aber ein Geldgeschenk tut es auch. Und ob sich der Beschenkte sich das hätte selbst leisten könnte, ist insofern egal, weil etwas zu schenken etwas anderes in uns auslöst (oder auslösen sollte) als finanzielle Hintergründe analysieren zu müssen.

Das Schenken löst in dem Schenkenden wie in dem Beschenkten idealerweise Glücksgefühle aus, was sich wiederum auf das soziale Umfeld positiv auswirkt. Da glückliche Menschen angeblich eher etwas verschenken als weniger glückliche, gibt es einen Schneeballeffekt. Kurz: Schenken tut einer Gemeinschaft gut, egal was.

So. Und zu guter Letzt und weil ich ein glücklicher Mensch bin/ sein möchte, beschenke ich das Forum abschließend mit einem link zum Thema "Studie bestätigt: Schenken macht glücklich" , auf dass alle sich damit beglückt fühlen und damit beschäftigen, womit man Freunde, Verwandte, Nachbarn, neue Erdenbürger, etc beschenken kann. Und wenn sich da keine potenziellen Beschenkungskandidaten finden, kann man sich immer noch überlegen, ob man zur Not irgendeine himmlische Macht nötigt, ein Geschenk anzunehmen. Da gibt´s Obst, Geld, Kerzen, ...- je nach Religion. Sucht euch was aus.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Lilia » Dienstag 2. Juli 2019, 18:48

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 18:30
Maverick hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 15:29
Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 08:39
Meiner Meinung nach spricht hier der reine Frust über die eigene Situation. :tanzen2: Den glücklichen Pärchen auch noch Geld geben während man selbst ungewollt immer alleine ist...die können mich mal. :fluchen:
Na gut, mit dem Verhalten brauch man sich dann auch nicht wundern wenn man irgendwann nur noch als komischer Kautz betrachtet wird den man in Ruhe lässt und auch zu nichts mehr einlädt. Auf der anderen Seite ist es auch nur frustrierend da nur mit Pärchen zusammen zu hocken wo man ständig gezeigt bekommt was man selbst nicht hat.


Auf der Arbeit gebe ich immer was wenn gesammelt wird. Die 5€ tun mir nicht weh.
Ein bisschen hast du recht, Siegfried. Es spielt da aber vielmehr Unverständnis rein. Die "glücklichen Pärchen" haben für mich in den letzten zwei Jahren, als ich je ein Mal befördert wurde, auch nichts gesammelt. Ich frage mich halt, warum speziell nur für Hochzeit und Kinder, nicht aber für andere, freudige Ereignisse gesammelt wird. Jeder Mensch hat halt auch andere Lebensziel, und bei mir sind das mittlerweile Beförderungen. Entweder man sammelt dann für jeden, für den ein freudiges, einschneidendes Ereignis eintritt, oder für niemanden. Oder wirklich nur für Geburtstage, die ja wirklich jeder hat.

Aber wenn für mich nicht gesammelt wird brauchen sich die Nachbarn nicht wundern, wenn ich nicht für sie sammle/gebe.
Bei einer Beförderung würde ich eher sagen das du als begünstigster eine Party schmeißen müsstest und die anderen Einladen um das Ereigniss zu feiern... für sowas wird wohl nirgends gesammelt.
Bei Hochzeit, Kinder aber auch Beeredigungen und runden Geburstagen wo gesammelt wird entstehen für die Betroffenen auch immer Kosten (neue Wohnung einrichten, Kindersachen kaufen, Beerdigungskosten etc.) wo dann das gesammelte eine Symbolische Spende ist um seine Unterstützung zu zeigen. Da sehe ich schon einen Unterschied zu einer einfachen Beförderung die einem ja nur positives bringt.
Da ist ja auch ein wenig Tradition dahinter für was normalerweise gesammelt wird und für was nicht und nicht auf dem Mist der betroffenen gewachsen.
Siegfried, wenn du weiter so gute Beiträge schreibst, muss ich dir irgendwann doch noch einen Heiratsantrag machen. :flirten:

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Swenja » Dienstag 2. Juli 2019, 18:54

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 18:30
...
Bei einer Beförderung würde ich eher sagen das du als begünstigster eine Party schmeißen müsstest und die anderen Einladen um das Ereigniss zu feiern... für sowas wird wohl nirgends gesammelt.
Bei Hochzeit, Kinder aber auch Beeredigungen und runden Geburstagen wo gesammelt wird entstehen für die Betroffenen auch immer Kosten (neue Wohnung einrichten, Kindersachen kaufen, Beerdigungskosten etc.) wo dann das gesammelte eine Symbolische Spende ist um seine Unterstützung zu zeigen. Da sehe ich schon einen Unterschied zu einer einfachen Beförderung die einem ja nur positives bringt.
Da ist ja auch ein wenig Tradition dahinter für was normalerweise gesammelt wird und für was nicht und nicht auf dem Mist der betroffenen gewachsen.
+ 1
Lilia hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 18:46
...
Schenken ist ein sozialer Akt , weil man damit Sympathie oder gar Zuneigung ausdrückt oder Zusammengehörigkeit, weil man damit soziale Bindungen schafft und erhält. Es heißt nicht umsonst: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft".

Es kommt dabei nicht drauf an, was man schenkt, sondern dass man in der Lage ist, etwas zu schenken. Insofern sind Sachgeschenke zwar schöner (weil sich der Schenkende i.d.R. mehr Gedanken gemacht hat, womit er der Person eine Freude machen kann), aber ein Geldgeschenk tut es auch. Und ob sich der Beschenkte sich das hätte selbst leisten könnte, ist insofern egal, weil etwas zu schenken etwas anderes in uns auslöst (oder auslösen sollte) als finanzielle Hintergründe analysieren zu müssen.

Das Schenken löst in dem Schenkenden wie in dem Beschenkten idealerweise Glücksgefühle aus, was sich wiederum auf das soziale Umfeld positiv auswirkt. Da glückliche Menschen angeblich eher etwas verschenken als weniger glückliche, gibt es einen Schneeballeffekt. Kurz: Schenken tut einer Gemeinschaft gut, egal was. ...
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Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Melli » Dienstag 2. Juli 2019, 19:05

Maverick hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 15:32
Selbiges gilt auch für Kassen, wo jeder jährlich Betrag X einzahlt.
Weiß jetzt nicht sicher was Du meinst. An der Uni war das Einkommensgefüge ja, gelinde gesagt, schon immer etwas komplexer :( Da hat Kaffee mitgebracht, wem gerade danach war. Oder Essen und Trinken bei Feten. Da habe ich auch schonmal gerne für Abwechslung gesorgt, indem ich Hochprozentigeres einkaufte :coolsmoke:
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 3. Juli 2019, 01:38

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 15:40
Ein Bankert ist eigentlich ein abfälliger Ausdruck für ein uneheliches Kind. :gruebel:
Mag sein, daß es im Hochdeutschen so ist oder war. Hier im Dialekt des Rheingau/Pfälzisch/Badischen bis rauf nach Bayern verschwimmt es jedoch in seiner abfälligen Bedeutung. Als schweres Beleidigungswort habe ich nur den Heckebankert (streundender Hund) wahrgenommen.


https://www.mundmische.de/bedeutung/39767-Bankert

https://www.bayrisches-woerterbuch.de/b ... rt-bangat/
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 3. Juli 2019, 07:29

Meine nachbarn kenne ich kaum, im haus wird nicht gesammelt und ich würde auch nichts geben.

In den früheren arbeit gab es im durchschnitt etwa 80 mitarbeiter und würde demenstsprechend häufig wegen geburtstage gesammelt. Je nach wieviel man mit den kollegen zu tun hatte würde mehr oder weniger gegeben. Ich habe da schon immer was gespendet. Seit es bei uns viele zeichner gab waren die karten etwas großer und haben die meisten eine kleine personsbezogene zeichnung hinzu gefügt.

Ob gegeben würde war auf freiwilliger basis und volkommen anonym. Für der inneren kreis gab es eher privaten geschenke.

Es was alles künstlerbereich; an hochzeiten oder geburten kann ich mich da nicht erinnern.
Die kollegen die geheiratet haben/kinder bekommen haben, taten das später als ehemaligen kollegen, nicht in der periode das sie kollegen waren.
Vielen leben einfach unverheiratet zusammen und bekamen nie kinder.
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 3. Juli 2019, 08:49

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 21:52
Auch auf der Arbeit oder in Sportvereinen beteilige ich mich nicht an diesen Sammlungen für Hochzeiten und Geburten. Gleichwohl gebe ich immer Geld, wenn Runde Geburtstage anstehen.
Ich gebe immer und großzügig. Anlass ist mir egal. Auch schon als HC-mAB. Wollte nie als komischer Kauz dastehen.
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Siegfried » Mittwoch 3. Juli 2019, 09:31

Lilia hat geschrieben:
Dienstag 2. Juli 2019, 18:48
Siegfried, wenn du weiter so gute Beiträge schreibst, muss ich dir irgendwann doch noch einen Heiratsantrag machen. :flirten:
:oops:

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 3. Juli 2019, 13:19

Bei Geburtstagen und Abschiedsgeschenken zahle ich mit, für was anderes wurde ich noch nie gefragt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 3. Juli 2019, 15:10

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 13:19
Bei Geburtstagen und Abschiedsgeschenken zahle ich mit, für was anderes wurde ich noch nie gefragt.
Auf der Arbeit wurde auch einmal für eine Beerdigung gesammelt. Die KOllegin ist ein JAhr nach der Pensionierung verstorben. Soweit ich weiß alleinstehend und ohne Kinder. Die Verwandtschaft wollte offiziell keine Blumen und bat um Spenden für irgendwas Karitatives. Habs vergessen. Dafür wurde tatsächlich gesammelt. Unsere Sekretärin hat dann der Mischpoke die Spendenquittung geschickt!!!111 Wozu auch immer... Zum Dank habense den Termin der BEerdigung geheim gehalten und damit auch den Umtrunk gespart. Tolle Bande...
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von NeC » Mittwoch 3. Juli 2019, 16:56

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 15:10
Auf der Arbeit wurde auch einmal für eine Beerdigung gesammelt.
(...)
Zum Dank habense den Termin der BEerdigung geheim gehalten und damit auch den Umtrunk gespart. Tolle Bande...
Naja ... der Tod naher Angehöriger ist irgendwie auch eine private Sache, finde ich. Schon der oft stattfindende Leichenschmaus nach der Beerdigung ist irgendwie nicht meins. Ich verstehe, dass es den Trauernden helfen kann, nicht in Melancholie oder Schmerz zu versinken, aber ich finde es trotzdem einen unschönen Brauch.

Soll heißen: ich kann gut nachvollziehen, wenn man die Beerdigung lieber im kleinen Rahmen halten möchte.

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