Beteiligung an Sammelaktionen

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Beteiligt ihr euch an Sammelaktionen bei Hochzeiten und der Geburt von Kindern?

m: grundsätzlich nein
3
9%
m: nur im engen Familien- und Freundeskreis
5
15%
m: grundsätzlich ja
9
27%
w: grundsätzlich nein
1
3%
w: nur im engen Familien- und Freundeskreis
6
18%
w: grundsätzlich ja
9
27%
d: grundsätzlich nein
0
Keine Stimmen
d: nur im engen Familien- und Freundeskreis
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Keine Stimmen
d: grundsätzlich ja
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Maverick
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Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 21:52

Guten Abend zusammen,

eine vor einer Stunde an meiner Türe klingelnde Nachbarin hat mich auf die Idee zu diesem Thema gebracht. Der Sachverhalt:

Letztes Jahr ist hier ein junges Ehepaar (Ende 20) in das Zehn-Parteienhaus, in dem ich wohne, eingezogen. Letzte Woche gebar die Frau einen scheinbar gesunden Balg, der relativ viel schreit.

Eine andere Nachbarin kam gerade vorbei und wollte einen Obolus in Höhe von 5 Euro für das Geschenk von mir haben. Da ich die komplette Woche auf Dienstreise war, habe sie mein Einverständnis vorausgesetzt. Da ich kein WhatsApp habe, habe sie mich nicht erreichen können.

Hierauf antwortete ich, dass das eine gute Idee sei, ich mich aber nicht bei Hochzeiten und der Geburt von Kindern finanziell beteilige, insbesondere wenn ich die Leute kaum kenne. Hierauf reagierte sie mit Unverständnis, gerade weil sie davon ausgehe, dass ich gut verdiene. Außerdem hätte ich mich auch immer an der jährlich vor Weihnachten stattfindenden Sammelaktion für den Hausmeister beteiligt. Hierzu sagte ich nur, dass der Hausmeister ja auch eine Leistung erbringe. Sollte ich noch zu einer Babyparty eingeladen werden, würde ich selbstverständlich ein Geschenk besorgen. Dann zog sie, ohne sich zu verabschieden, von dannen. Zur Erklärung: Im Haus leben neun Paare bis höchstens Mitte 30, ich bin der einzige Single.

Auch auf der Arbeit oder in Sportvereinen beteilige ich mich nicht an diesen Sammlungen für Hochzeiten und Geburten. Gleichwohl gebe ich immer Geld, wenn Runde Geburtstage anstehen.

Ich sehe es nicht ein, für Hochzeiten und Geburten von Bälgen Geld zu geben. Ich zahle Unsummen an Steuern, mit denen ich das Ehegattensplitting und die ganzen Familienleistungen mitfinanziere. Außerdem erhöhen sich jetzt die allgemeinen Nebenkosten, wo die Frau in Elternzeit zuhause bleibt. Bei einer 70/30-Aufteilung ist das nicht ohne.
Vor allem da ich mittlerweile selbst davon ausgehe, mangels Frau nicht zu heiraten und keine Kinder zu bekommen, gebe ich nichts. Die Entscheidung für das Kind war zudem deren höchst persönliche.

Bei der Hochzeit einer Kollegin werde ich mich aber im September beteiligen, da ich hier auch eingeladen bin. Auch wenn ich wegen eines ortsabwesenden Urlaubs leider nicht teilnehmen kann. Bei ihr hätte ich mich aber auch so beteiligt, da sie seit vier Jahren meine direkte Kollegin ist und wir auch ein gutes Verhältnis haben.

Auch gebe ich im ganz engen Freundes- und im Familienkreis natürlich etwas. Aber Nachbarn, die ich vielleicht zwanzig Mal im Jahr sehe, Kollegen, mit denen ich kaum Kontakt habe oder andere Personen, die ich am liebsten von hinten sehe, kriegen von mir nichts.

Wie steht ihr zu dem Thema?
Zuletzt geändert von Maverick am Sonntag 30. Juni 2019, 22:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Automobilist » Sonntag 30. Juni 2019, 21:59

Derartiges habe ich noch niemals erlebt; mein Nachbar ist 100 Meter entfernt - und selbstverständlich gäbe es von mir nicht einen Sou für so etwas. Im " Freundes " und " Familien " kreise gibt es unter Garantie keine Geburten; auch da gäbe es von mir nichts. Dixi.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 22:03

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 21:59
gäbe es von mir nicht einen Sou für so etwas.
Hat Frankreich den Euro wieder abgeschafft? :cooler:

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Automobilist » Sonntag 30. Juni 2019, 22:08

Bislang leider nicht - aber man wäre erstaunt in D, wenn man wüßte, wieviele Leute ( altersunabhängig ) mit " anciens francs " rechnen ( gemeint damit sind die Francs bis zur Abwertung 1957 ) !
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 30. Juni 2019, 22:12

Ich habe niemanden der mich sowas fragen würde, von daher... In der Familie vielleicht noch, für irgendwelche Nachbarn sicher nicht.

edit: Ups, verklickt. Ich wollte Option 2 statt 1 treffen. :oops:
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 22:20

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:12
edit: Ups, verklickt. Ich wollte Option 2 statt 1 treffen. :oops:
Ich konnte die Umfrage noch anpassen :D

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Lilia » Sonntag 30. Juni 2019, 22:24

Ich finde es gut, dass Leute, die wohl als Erwachsene zur Welt gekommen sind und Babys als "Bälger" bezeichnen, nicht den Anschein erwecken, sie würden sich für andere über deren Familienzuwachs freuen. Ich hoffe nur, du, Maverick, investierst das so ersparte Geld in Kondome - für den Fall der Fälle.

Ich beteilige mich generell an Sammelaktionen für Kollegen, Freunde Mitbewohner, Nachbarn etc, sofern sie mir nicht unsympathisch sind. Sie sind Teil meines Lebens und ich freue mich gerne für andere. Ich verschenke auch, wenn keine Sammelaktionen anstehen oder ohne weiteren Anlass, wenn ich etwas sehe, worüber sich der andere freuen würde.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Swenja » Sonntag 30. Juni 2019, 22:26

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Ich finde es gut, dass Leute, die wohl als Erwachsene zur Welt gekommen sind und Babys als "Bälger" bezeichnen, nicht den Anschein erwecken, sie würden sich für andere über deren Familienzuwachs freuen. Ich hoffe nur, du, Maverick, investierst das so ersparte Geld in Kondome - für den Fall der Fälle.
....
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 30. Juni 2019, 22:28

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:20
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:12
edit: Ups, verklickt. Ich wollte Option 2 statt 1 treffen. :oops:
Ich konnte die Umfrage noch anpassen :D
ist korrigiert. :daumen:
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Brax » Sonntag 30. Juni 2019, 22:39

Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Bei mir hat noch nie jemand was für ein Kind oder eine Hochzeit gesammelt. Kenne es nur so, dass man den Leuten selbst was schenkt oder sich ggf. mit anderen abspricht, was man schenkt, wenn man zur Hochzeit eingeladen ist oder die frischgebackenen Eltern gut kennt (dann geht man aber auch selbst vorbei und bringt das Geschenk persönlich hin). Dass im Mietshaus gesammelt wird habe ich noch nie erlebt und finde ich, ehrlich gesagt, auch reichlich schräg.

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Sie sind Teil meines Lebens
Ich schätze, das ist der Knackpunkt. Wenn ich Maverick richtig verstanden habe, kennt er das Paar nicht weiter, oder?

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 21:52
Eine andere Nachbarin kam gerade vorbei und wollte einen Obolus in Höhe von 5 Euro für das Geschenk von mir haben. Da ich die komplette Woche auf Dienstreise war, habe sie mein Einverständnis vorausgesetzt.
D.h. sie hat es dir ohne dein Wissen "ausgelegt"? Finde ich reichlich unverschämt.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Nell The Sentinel » Sonntag 30. Juni 2019, 22:44

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Ich finde es gut, dass Leute, die wohl als Erwachsene zur Welt gekommen sind und Babys als "Bälger" bezeichnen, nicht den Anschein erwecken, sie würden sich für andere über deren Familienzuwachs freuen. Ich hoffe nur, du, Maverick, investierst das so ersparte Geld in Kondome - für den Fall der Fälle.
Die Aussage finde ich sehr krass. Auch wenn ich Mavericks Aussage ebenfalls unsympathisch finde, ist dein Post ganz schön unter die Gürtellinie gerutscht in meinen Augen.

Zum Thema: Ich hab erst kürzlich darüber nachgedacht, weil einige unserer Teilnehmer bald Geburtstag haben und gemerkt, dass ich nicht für Jeden was geben würde. Doof fände ich, das irgendwie zu erklären, weshalb ich für den Einen mein weniges Geld geben würde und für den Anderen nicht. Von daher bin ich azch ganz froh, dass mein Sozialkreis so klein ist, dass solche Feiern nie stattfinden.
Erwachsensein ist schon scheiße

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 22:47

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Ich finde es gut, dass Leute, die wohl als Erwachsene zur Welt gekommen sind und Babys als "Bälger" bezeichnen, nicht den Anschein erwecken, sie würden sich für andere über deren Familienzuwachs freuen.
Das ist jetzt sehr suggestiv der Satz. Als meine Cousine letztes Jahr entbunden hat, habe ich mich darüber gefreut.

Bei meinen Nachbarn hat mich das jetzt nicht gefreut - aber auch nicht geärgert. Mir ist es einfach egal. Ich habe mit denen nichts zu zu tun, außer dass man sich im Hausflur grüßt.
Ich hoffe nur, du, Maverick, investierst das so ersparte Geld in Kondome - für den Fall der Fälle.
Das täte ich auf jeden Fall. Ich möchte mir nicht ungewollt ein Kind andrehen lassen. Manche Frauen sind da ja nicht zimperlich. Du auch nicht Lilia, oder woher kommt der Rat?

Den Begriff „Balg“ sehe ich nicht als abwertend an, auch wenn der Duden das so hergibt. In der Region aus der ich komme, ist er ganz normal und gebräuchlich (Moresnet).
Zuletzt geändert von Maverick am Sonntag 30. Juni 2019, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Girassol » Sonntag 30. Juni 2019, 22:58

Ich habe mich bisher immer an solchen Sammelaktionen beteiligt. Von den Nachbarn kenne ich das nicht, aber eben von der Arbeit. Manchmal nimmt das ganze etwas überhand, da dort nicht nur bei Hochzeiten und Geburten gesammelt wird, sondern auch bei Geburtstagen und Ausständen.

Allerdings war es immer freigestellt, ob man etwas gibt oder nicht und auch wieviel. Da hat einfach die Kollegin, die das organisiert hat, eine Rundmail mit dem Anlass geschrieben und das am Empfang eine Karte und ein Umschlag hinterlegt sind. Dort konnte dann auf der Karte unterschrieben und/oder Geld in den Umschlag gelegt werden, wenn man das wollte. Je nachdem, wieviel zusammen gekommen ist, wurde dann ein passendes Geschenk besorgt.
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 22:58

Brax hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:39
Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Bei mir hat noch nie jemand was für ein Kind oder eine Hochzeit gesammelt. Kenne es nur so, dass man den Leuten selbst was schenkt oder sich ggf. mit anderen abspricht, was man schenkt, wenn man zur Hochzeit eingeladen ist oder die frischgebackenen Eltern gut kennt (dann geht man aber auch selbst vorbei und bringt das Geschenk persönlich hin). Dass im Mietshaus gesammelt wird habe ich noch nie erlebt und finde ich, ehrlich gesagt, auch reichlich schräg.

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Sie sind Teil meines Lebens
Ich schätze, das ist der Knackpunkt. Wenn ich Maverick richtig verstanden habe, kennt er das Paar nicht weiter, oder?

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 21:52
Eine andere Nachbarin kam gerade vorbei und wollte einen Obolus in Höhe von 5 Euro für das Geschenk von mir haben. Da ich die komplette Woche auf Dienstreise war, habe sie mein Einverständnis vorausgesetzt.
D.h. sie hat es dir ohne dein Wissen "ausgelegt"? Finde ich reichlich unverschämt.
Das mit dem Sammeln ist bei mir auf der Arbeit üblich. Im Mietshaus ist das das zweite Kind und es gab eine Hochzeit. Ich habe den Eindruck, als wollten die Nachbarn sich mit diesen Sammelaktionen selbst feiern und in ihrer Lebensweise bestätigen. Davon abgesehen sind wir im Haus alle zwischen 25 und 35 Jahre alt und damit recht jung. Ich wohne seit fünf Jahren hier und bin dienstältester, aber zweitjüngster, Mieter. Letztes Jahr auf der Hochzeit hatte ich mich auch beteiligt, war aber auch auf der Grillfeier eingeladen. Beim ersten Kind vor zwei Jahren habe ich aber auch nichts gegeben.

Ich finde es nicht komisch, dass im Haus gesammelt wird. Es finden häufiger mal Grillabende oder im Winter Trinkabende statt. Hier gehe ich aber in der Regel nicht hin, weil ich mich da nicht wohlfühle unter neun Paaren. Ich komme mir da immer fremd vor und bei den meisten Gesprächsthemen kann ich häufig nicht mitreden. Da ich dann aber häufig etwas anderes vorhabe bin ich auch nicht zuhause. Das wäre auch suboptimal, weil die Nachbarn das sehen würden.

Dreist fand ich das jetzt von der Nachbarin nicht. Vor zwei Jahren lebte sie hier noch nicht und letztes Jahr auf der Hochzeit hatte ich mich ja beteiligt.
Zuletzt geändert von Maverick am Sonntag 30. Juni 2019, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 23:03

Girassol hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:58
Ich habe mich bisher immer an solchen Sammelaktionen beteiligt. Von den Nachbarn kenne ich das nicht, aber eben von der Arbeit. Manchmal nimmt das ganze etwas überhand, da dort nicht nur bei Hochzeiten und Geburten gesammelt wird, sondern auch bei Geburtstagen und Ausständen.

Allerdings war es immer freigestellt, ob man etwas gibt oder nicht und auch wieviel. Da hat einfach die Kollegin, die das organisiert hat, eine Rundmail mit dem Anlass geschrieben und das am Empfang eine Karte und ein Umschlag hinterlegt sind. Dort konnte dann auf der Karte unterschrieben und/oder Geld in den Umschlag gelegt werden, wenn man das wollte. Je nachdem, wieviel zusammen gekommen ist, wurde dann ein passendes Geschenk besorgt.
So war das auf meiner alten Arbeitsstelle. Auf der neuen Stelle kommt die Sekretärin des Chefs mit einem Umschlag von Tür zu Tür und sammelt ein. Wir sind in der Abteilung um die 40 Kolleginnen und Kollegen.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Maverick » Sonntag 30. Juni 2019, 23:13

Nell The Sentinel hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:44
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:24
Ich finde es gut, dass Leute, die wohl als Erwachsene zur Welt gekommen sind und Babys als "Bälger" bezeichnen, nicht den Anschein erwecken, sie würden sich für andere über deren Familienzuwachs freuen. Ich hoffe nur, du, Maverick, investierst das so ersparte Geld in Kondome - für den Fall der Fälle.
Die Aussage finde ich sehr krass. Auch wenn ich Mavericks Aussage ebenfalls unsympathisch finde, ist dein Post ganz schön unter die Gürtellinie gerutscht in meinen Augen.

Zum Thema: Ich hab erst kürzlich darüber nachgedacht, weil einige unserer Teilnehmer bald Geburtstag haben und gemerkt, dass ich nicht für Jeden was geben würde. Doof fände ich, das irgendwie zu erklären, weshalb ich für den Einen mein weniges Geld geben würde und für den Anderen nicht. Von daher bin ich azch ganz froh, dass mein Sozialkreis so klein ist, dass solche Feiern nie stattfinden.
Danke. Mit der Aussage kann ich schon umgehen. Mich kann man damit nicht verletzen.

Mein ganz enger Freundeskreis ist auch sehr klein. Ich habe sehr viele flüchtige Bekannte über den Sportverein, die politischen Institutionen, in denen ich mich engagiere usw. Da wird halt auch oft gesammelt. Ich könnte es mir zum Glück erlauben, etwas zu geben. Andererseits kenne ich sie nur flüchtig. Das führe ich dann immer als Grund an, wenn ich nichts gebe.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von AviferAureus » Sonntag 30. Juni 2019, 23:23

Wenn eine Sammlung an einen kommuniziert wird, dann steht dahinter ja eine gewisse Erwartung und auch die Einschätzung, dass diese Erwartung im Rahmen des sozial Üblichen ist. Ich muss das nicht unbedingt teilen, aber ich muss das im Normalfall jetzt nicht unbedingt hinterfragen. Ich hätte, etwas gegeben. Allerdings bin ich kaum zu Hause, so dass mich wohl niemand angetroffen hätte.
Generell beteilige ich mich, wenn ich das nicht vergesse. Tw. habe ich auf der Arbeit keinerlei Ahnung, wer das ist, aber das ist mir egal.
Von Arbeitsstellen kenne ich auch jährliche Sammlungen, tw. sogar nach Gehaltsgruppen gestaffelt, aus der dann die Geschenke finanziert werden. Das ist eigentlich sehr praktisch. Tw. bekommt dann jeder zum Geburtstag einfach einen Blumenstrauß.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Brax » Sonntag 30. Juni 2019, 23:26

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 22:58
Ich finde es nicht komisch, dass im Haus gesammelt wird. Es finden häufiger mal Grillabende oder im Winter Trinkabende statt.

Dreist fand ich das jetzt von der Nachbarin nicht. Vor zwei Jahren lebte sie hier noch nicht und letztes Jahr auf der Hochzeit hatte ich mich ja beteiligt.
Ach so, na dann ist das was anderes. Interessantes Haus, wo alle was miteinander machen. :surprise:
Ich kenn das eher so, dass man seine Nachbarn nicht kennt.

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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Nell The Sentinel » Sonntag 30. Juni 2019, 23:28

Maverick hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 23:13
Danke. Mit der Aussage kann ich schon umgehen. Mich kann man damit nicht verletzen.

Mein ganz enger Freundeskreis ist auch sehr klein. Ich habe sehr viele flüchtige Bekannte über den Sportverein, die politischen Institutionen, in denen ich mich engagiere usw. Da wird halt auch oft gesammelt. Ich könnte es mir zum Glück erlauben, etwas zu geben. Andererseits kenne ich sie nur flüchtig. Das führe ich dann immer als Grund an, wenn ich nichts gebe.
Ist schon okay. Mir gings um den Umgangston.

Wenn das so angenommen wird, ohne dass sie dir ein schlechtes Gewissen einreden, dann finde ich das gut (Stichwort: ein Nein akzeptieren).
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Re: Beteiligung an Sammelaktionen

Beitrag von Tyralis Fiena » Montag 1. Juli 2019, 00:24

Hm, ich kenne so etwas auch nicht. Bei mir im Haus lebt auch nur ein Paar mit Kindern, und dort wurde ich nie nach einem Obolus gefragt. Wahrscheinlich würde ich wohl auch nichts geben. 5 Euro bedeuten für mich 2-3 Tage Essen. Da ich nicht viel habe, muss ich alles zusammenhalten und reagiere dementsprechend egozentrisch. Nach Möglichkeit halte ich auch lieber Distanz.

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