Kommunikationsproblem

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Peter
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Peter » Donnerstag 27. Juni 2019, 15:34

Stefan_T hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:18
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 14:16
Ich muss jetzt echt nicht darüber debattieren, welche Art von Kleidung für den Durchschnittspädophilen aufreizender wirkt :hammer:
Du klopfst dir den Hammer auf den Kopf und für mich wäre das eine entscheidende Frage. :-)

Wenn es nämlich so wäre, dass ein Mädchen mit Bikinioberteil einen Pädophilen im Durchschnitt mehr erregt als ein Mädchen mit nacktem Oberkörper, dann würde der von den Eltern gewünschte "Schutz" sogar nach hinten losgehen.

Wenn ich mich oder mein Kind vor etwas schützen will, dann muss und will ich doch wissen, WIE ich es am besten schütze.

Und schon wieder bin ich an einem Punkt, wo ich interessiert diskutieren würde und die Gegenseite schon "genug" hat. :-)
Das kann man kurz klären. Es gibt keine Möglichkeit über Nacktheit und Sexualität im Bezug auf Kinder zu reden ohne das es komisch rüber kommt. Erst recht, wenn es sich um die Kinder des Gesprächspartners handelt. Also lässt man es am Besten. Es gibt schließlich noch unendlich viele andere Themen.

Ich kann mich sehr leicht in die Eltern hinein versetzen, die es wahrscheinlich merkwürdig fanden, dass Du Dich für mehr Nacktheit ihres Kindes ausgesprochen hast. Das verursacht einfach ein ungutes Gefühl und führt schnell zu einem argwöhnischem Verhalten.
Du warst da etwas unbedarft, weil Du keine Hintergedanken hattest. Aber unglücklich war es trotzdem von Dir.
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von VollAB » Donnerstag 27. Juni 2019, 16:55

Peter hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 14:51
Merkwürdig an der ganzen Diskussion ist, dass einfach über das Mädchen hinweg diskutiert wird.
Hier wird ernsthaft darüber diskutiert, was man selbst für richtig hält. Stellt diese Meinung über die Meinung anderer, obwohl man selbst überhaupt nicht betroffen ist und ignoriert vollkommen die Meinung des Menschen, dem es am meisten angeht. Von diesem betroffenen Menschen kennen wir die Meinung gar nicht. Von daher erübrigt sich eigentlich die ganze Diskussion.
Also ehrlich gesagt habe ich noch keine Eltern kennenlernen dürfen, die in einem so jungen Alter das Kind immer danach fragen, was es denn jetzt will. Mich und alle anderen Bekannten von mir hat man auch nicht gefragt, ob ich als Junge eine Topffrisur haben möchte oder nicht, sondern meine Eltern haben es dann einfach gemacht und mich hat es auch gar nicht gejuckt.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von VollAB » Donnerstag 27. Juni 2019, 16:59

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:33
Stefan_T hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:18
Wenn ich mich oder mein Kind vor etwas schützen will, dann muss und will ich doch wissen, WIE ich es am besten schütze.
Ja, ginge es um Dich oder Dein Kind, und hättest Du den Wunsch geäußert, hinsichtlich des bestmöglichen Schutzes beraten zu werden, dann könntest Du nach Herzenslust diskutieren. Hier geht es aber um das Kind anderer Leute, die augenscheinlich nicht den Wunsch hatten, in dieser Hinsicht beraten zu werden. Insbesondere nicht von jemandem, der kein erkennbarer Experte auf diesem Gebiet ist.

Hättest Du mal gesagt "also mich als Pädophilen macht diese Betonung des Mädchenhaften durch entsprechende Kleidung total scharf" - was glaubst Du, wie schnell man auf Dich gehört hätte? Aber so bist Du nur ein Laie, der seine privaten Ansichten penetrant darstellen und durchsetzen will und nicht aufhört, bevor man ihm scharfe Geschütze entgegenstellt.

Lust am Diskutieren kann ich durchaus nachvollziehen. Aber nicht, wenn mein Gegenüber diese nicht teilt. Und insbesondere bemühe ich mich, mit unerbetenen Ratschlägen zurückhaltend zu sein. Will ja kein Daywalker2.0 werden.
Da stellst du aber wieder die emotionale Seite in den Vordergrund und übergehst komplett den Fakt, dass er theoretisch trotzdem recht haben könnte.
Und klar, ich würde mich auf so eine Diskussion auch nicht einlassen, weil ich ganz genau weiß, dass dies eine emotionale Angelegenheit ist und es nur Stress bedeutet, wenn man sich darauf einlässt. Gegen Emotionen kann man eben nicht argumentieren, genau so wenig wie man mit rationalen Argumenten eine Frau für sich gewinnen kann.
Nichtsdestotrotz hat er auf einer sachlichen Debatte womöglich recht.
Dies auf eine angeblich pädophile Schiene zu ziehen ist halt ziemlich schwach.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von yes_or_no » Donnerstag 27. Juni 2019, 17:03

Also ehrlich gesagt habe ich noch keine Eltern kennenlernen dürfen, die in einem so jungen Alter das Kind immer danach fragen, was es denn jetzt will. Mich und alle anderen Bekannten von mir hat man auch nicht gefragt, ob ich als Junge eine Topffrisur haben möchte oder nicht, sondern meine Eltern haben es dann einfach gemacht und mich hat es auch gar nicht gejuckt.
Mein Bruder und ich durften uns die Klamotten teilweise schon als Kind aussuchen, wobei wir zur damaligen Zeit üblich eher nen kindischen Geschmack hatten und Dinge mit bunten Aufdrucken wollten und nicht irgendwas, was erwachsen aussehen würde ^^
Und wenn Kinder was bei Freunden sehen, wollen sie es meistens selbst ebenfalls haben und quängeln dann rum, dass es für viele Eltern schwer wird, bei NEIN zu bleiben.
Für Kinder ist glaub schon wichtig, dass sie "ähnlich viel haben/dürfen" wie ihre Freunde, wenn es bei Kindern irgendwie üblich geworden ist, Bikinis zu haben, dann wollen Kinder das auch. Ich hatte als Kind auch zwei Badeanzüge btw, aber war da glaub auch schon in der Grundschule dann. Bikini hatte ich glaub ich erst später dann :P

Aber geht es hier in dem Thread jetzt echt um Bikinis bei kleinen Mädchen oder wie man vermeiden kann, in blöde Situationen zu kommen? ;)

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Melli » Donnerstag 27. Juni 2019, 18:13

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 14:18
Ich persönlich finde es ziemlich albern, wenn so kleine Mädchen ein Bikinioberteil anhaben.
Mich entsetzt diese Aussage aus einem ganz anderen als den bislang angeführten Einwänden. Ich bin doch nicht mit 6 noch ein geschlechtsloses Etwas, das erst mit 12 sich mal so langsam zu fragen anfängt, ob aus mir einmal eine Frau werden könnte 👧🏾
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 14:18
Wo nichts ist, ist auch nichts zu verdecken.
"Wo nichts ist" -? Guter Mann, da bin ich.
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Tania » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:00

VollAB hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 16:59

Da stellst du aber wieder die emotionale Seite in den Vordergrund und übergehst komplett den Fakt, dass er theoretisch trotzdem recht haben könnte.
Wie kann ich denn etwas in den Vordergrund stellen, was bereits unübersehbar im Vordergrund steht??? Es ging in der Debatte nicht um "Sollten kleine Mädchen Bikinis tragen?" sondern um ein ganz konkretes, anwesendes Kind. Und die Diskussion wurde mit dessen ihm emotional verbundenen Eltern geführt. Da ist es mit Verlaub SCHEISSEGAL, ob er theoretisch rational recht hat.

Ebensogut könnte man eine wildfremde Frau auf der Straße ansprechen und ihr detailliert darlegen, warum es rational betrachtet ne super Sache wäre, jetzt spontan miteinander Sex zu haben. Selbst wenn sie keinen einzigen rationalen Grund dagegen findet - so lange sie emotional nicht überzeugt ist, wird es keinen Sex geben. Und wenn man trotz anfänglicher Ablehnung auf dem Thema beharrt, winkt ne Anzeige wegen Belästigung.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Gatem » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:15

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:00
Wie kann ich denn etwas in den Vordergrund stellen, was bereits unübersehbar im Vordergrund steht??? Es ging in der Debatte nicht um "Sollten kleine Mädchen Bikinis tragen?" sondern um ein ganz konkretes, anwesendes Kind.
Lies den Ursprungspost nochmal. So wie er es beschreibt hat er eben nicht über ein konkretes anwesendes Kind gesprochen, sondern das Thema ganz allgemein betrachtet.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Volta » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:26

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:15
Lies den Ursprungspost nochmal. So wie er es beschreibt hat er eben nicht über ein konkretes anwesendes Kind gesprochen, sondern das Thema ganz allgemein betrachtet.
Ne, das stimmt so nicht.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Hathor » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:33

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:26
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:15
Lies den Ursprungspost nochmal. So wie er es beschreibt hat er eben nicht über ein konkretes anwesendes Kind gesprochen, sondern das Thema ganz allgemein betrachtet.
Ne, das stimmt so nicht.
Er schreibt von fünf Kindern: zwei Jungs und drei Mädchen. Die Diskussion entspann sich dann mit den Eltern der Mädchen. Gut, dann hat er halt nicht über ein konkretes Kind gesprochen, sondern über drei. :mrgreen:

Da waren also drei Elternpaare von Töchtern zugegen - sprich: Vertreter der Personengruppe, über deren Badebekleidung er sich geäußert hat, sprich: Betroffene. Selbst wenn er seine Bemerkung über Bikinioberteile bei kleinen Mädchen - aus seiner Sicht - ganz beiläufig und allgemein in die Runde gemacht haben sollte, ist es unter diesen Umständen doch klar wie Kloßbrühe, dass die Eltern der anwesenden kleinen Mädchen seine Äußerungen zwangsläufig auf sich bzw. ihre Kinder beziehen würden. :roll:
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Hathor » Donnerstag 27. Juni 2019, 20:03

Volta hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:26
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:15
Lies den Ursprungspost nochmal. So wie er es beschreibt hat er eben nicht über ein konkretes anwesendes Kind gesprochen, sondern das Thema ganz allgemein betrachtet.
Ne, das stimmt so nicht.
Er schreibt von fünf Kindern: zwei Jungs und drei Mädchen. Die Diskussion entspann sich dann mit den Eltern der Mädchen. Gut, dann hat er halt nicht über ein konkretes Kind gesprochen, sondern über drei. :mrgreen:

Da waren also in Gestalt einiger Eltern und deren Töchter Vertreter genau jener Personengruppe zugegen, über deren Badebekleidung er sich geäußert hat, sprich: Betroffene. Selbst wenn er seine Bemerkung über Bikinioberteile bei kleinen Mädchen - aus seiner Sicht - ganz beiläufig und allgemein in die Runde gemacht haben sollte, ist es unter diesen Umständen doch klar wie Kloßbrühe, dass die Eltern der anwesenden kleinen Mädchen seine Äußerungen zwangsläufig auf sich bzw. ihre Kinder beziehen würden. :roll:
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Antonia » Donnerstag 27. Juni 2019, 20:40

Melli hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 18:13
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 14:18
Ich persönlich finde es ziemlich albern, wenn so kleine Mädchen ein Bikinioberteil anhaben.
Mich entsetzt diese Aussage aus einem ganz anderen als den bislang angeführten Einwänden. Ich bin doch nicht mit 6 noch ein geschlechtsloses Etwas, das erst mit 12 sich mal so langsam zu fragen anfängt, ob aus mir einmal eine Frau werden könnte 👧🏾
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 14:18
Wo nichts ist, ist auch nichts zu verdecken.
"Wo nichts ist" -? Guter Mann, da bin ich.
Genau das kam mir beim Lesen auch in den Sinn. Und gerade Kinder haben schon ein sehr ausgeprägtes Schamgefühl.
Das Schamgefühl nimmt mit dem Alter ab...mich wundert z.B. überhaupt nicht mehr, dass man so viele alte Leute nackt baden sieht im Gegensatz zu vielen jungen Leuten, die Badekleidung tragen. Aber das nur nebenbei, ist ja nicht das eigentliche Thema.
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Ninja Turtle » Donnerstag 27. Juni 2019, 20:47

Antonia hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 20:40
Das Schamgefühl nimmt mit dem Alter ab...
Ist das so? Hätte das eher umgekehrt gedacht. Bzw als Kurve. Erst entwickelt es sich und dann wird es irgendwann egal. :mrgreen:
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Kalypso » Donnerstag 27. Juni 2019, 21:32

Scham entsteht im Kindergartenalter, somit haben fünfjährige Kinder schon Schamgefühle.
Bereits im Kindergartenalter ist man durch die Persönlichkeitsentwicklung in der Lage die eigenen Unzulänglichkeiten in Bezug auf bestimmte Wertmaßstäbe und Regeln zu erkennen. Allerdings ist die Voraussetzung für eine solche Emotion, dass eine als beschämend empfundene Situation unter den Augen anderer Menschen passiert. Die Anlässe sich bereits im Kindergartenalter zu schämen sind verschieden, z.B. Leistungsscham, moralische Scham, oder eben auch Körperscham (Nackheit und Toilettengang).
Kinder wissen bereits, wie sie von anderen gesehen werden, und das Bewusstsein über die eigenen "Schwächen" und die daraus entstehende Schamreaktion, geht mit diesem Wissen Hand in Hand.
Das Schamgefühl wird massiv von den Eltern vorgelebt, da die Eltern entscheiden wie mit Nacktheit in ihrer Familie umgegangen wird.
Das Schamgefühl ist aber auch von den geltenden Normen einer Gesellschaft geprägt. So laufen in den prüden USA sogar Kleinkinder nicht ohne Badebekleidung am Strand herum, während es hierzulande als normal gilt, wenn Babys und Kleinkinder nackt am Strand herumkrabbeln.


Anmerken möchte ich noch Folgendes:
  • Es gibt fünfjährige Kinder, die von Gleichaltrigen gehänselt wurden, weil sie wie "ein Baby" ohne Bikinioberteil herumliefen.
    So eine Lektion lernt man dann schnell, und achtet in Zukunft darauf, keine Blöße mehr zu zeigen.
  • Kleine Mädchen möchten gerne so aussehen wie die Mama. Sie schlüpfen in die Highheels der Mutter, benutzen die Schminke und wollen dann eben auch so ein Oberteil am Strand tragen wie Mama.
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We're the captains of our own souls
There's no way for us to come away


"It's OK, I got lost on the way
But I'm a super girl
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Kief » Freitag 28. Juni 2019, 00:23

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 13:28
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 12:17
Und letztendlich entscheidest nicht Du, dass Deine Vorgehensweise konfliktfrei ist, sondern das muss ein Konsens sein.
Und woher soll ich den Konsens kennen, ohne das Thema zur Sprache zu bringen?
Nur um das nochmal zu verdeutlichen: In diesem speziellen Subthema der Diskussion ging es um die Frage: „Woher weiß ich vorher, dass ich ein Thema meiden sollte?“ [ ... ]
Aber wenn ich das nun zur Grundlage der Abwägung nehmen würde, dann wäre die logische Konsequenz ja zwangsläufig, dass ich gar nicht mehr kommunizieren dürfte.
Das Thema ist nur selten das Kriterium.
Deshalb ist die Frage nur begrenzt zu beantworten.

Wichtig ist, wie mit Differenzen umgegangen wird.
Bzw. mit unbekanntem Fahrwasser,
oder eine dritte Perspektive: ob man die Grenzen anderer erkennt und einhalten kann.



Wenn Du bemerken und darauf Ruecksicht nehmen kannst, wenn Du anderen zu nahe trittst,
dann kannst Du auch Tabu-Themen ansprechen.
Das Kriterium "tabu" ist keine abgrenzbare Klassifikation, sondern ist eher ein Spektrum und sanfter Verlauf zwischen unterschiedlich brisanten und verschieden sicheren Themen.
Je feiner Deine Beobachtungsgabe und Faehigkeit zur Ruecksichtnahme ist, desto kniffligere/tabuisiertere Themen kannst Du mit anderen ansprechen.

Die zustaendige Kompetenz ist also nicht das Wissen und die Liste von Tabuthemen, sondern das Erkennen und der Umgang mit den Grenzen anderer.
Wenn es da hapert, kann sich fast jedes Thema zu einem Streit in tabu-Klassifikation entwickeln. Bei jedem Thema kannst Du beispielsweise bei Godwins law landen, wenn Grenzen immer weiter ueberschritten werden.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

Kief
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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Kief » Freitag 28. Juni 2019, 00:36

Stefan_T hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 13:36
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 12:57
Stefan_T hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 12:51
Ich sehe einfach einige Probleme nicht. Für mich sind das ganz normale Gespräche und andere kippen dann halb in Ohnmacht aufgrund meiner "Tabuüberschreitung".
Kennst Du Situationen, bei denen Du eine "Tabuüberschreitung" empfindest?
Solange es sich um GESPRÄCHE handelt, fällt mir persönlich kein Tabuthema ein. Ich lebe und finde, dass man über alles REDEN können muss. Frei seine MEINUNG sagen zu können und darüber zu DISKUTIEREN können empfinde ich als wichtig und eigentlich grundlegend für eine freie Gesellschaft.
[ ... ]
Dass mich alleine die geäußerte MEINUNG eines anderen schockieren oder irritieren könnte, das kenne ich persönlich so nicht. Und ich denke, dass hier auch eine Ursache meines Problems steckt. Andere sind da nicht so "unempfindlich" und können sich schon bei geäußerten Meinungen angegriffen fühlen.
Vielleicht faellt es Dir deshalb schwer, nachzuempfinden, weshalb Persoenlichkeitsgrenzen einzuhalten relevant ist?

Wenn ich mal unterstelle, dass Du das Konzept einer "Seele" zulaesst:
kannst Du Dir vorstellen, dass Menschen auch seelischen Schaden nehmen koennen?
Und das deshalb sie entsprechende Gespraeche und verbale Uebergriffe nicht zulassen wollen?

Es geht hier nicht um das allgemeine Recht auf Meinungsaeusserung und die Notwendigkeit von Diskussionen.
Sondern darum, wo diese Konzepte ihre Grenzen haben - naemlich beim Schutz der Persoenlichkeit, der Psyche und Gesundheit.
Man kann Themen ruecksichtsvoll oder ruecksichtslos ansprechen.
"tabu" kannst Du letztendlich als Grenze behandeln, die ungern geklaert und definiert wird, die man aber nicht ueberschreiten soll.

Da Du zu meiner Frage keine Tabuueberschreitung benennen konntest: hast Du mal Mobbing erlebt?
Als Ziel des Mobbings oder als Aussenstehender?
Kennst Du dort die beabsichtigte Grenzueberschreitung?


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Krausig » Freitag 28. Juni 2019, 08:20

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 13:28
Lazarus Long hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 11:49
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 10:46
Toleranz
Ich finde es schon erstaunlich, wenn du dies für deine intolerante und weltfremde Meinung einforderst ...
Ich bin ein toleranter Mensch. Es gibt nur zwei Dinge auf dieser Welt, denen ich absolut keinerlei Toleranz entgegen bringe: Intoleranz und bewusste Dummheit (also eine bewusste Entscheidung dazu etwas unsinniges/dummes zu tun).
Beides erkenne ich hier in diesem Beispiel auf Seiten der Eltern und damit ist dann von mir auch keine Toleranz mehr zu erwarten.
Und was dumm ist bestimmst du? Sehr tolerante Einstellung! :lol:

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von hesperus » Freitag 28. Juni 2019, 09:00

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 14:18
Hallo zusammen,

ich merke bei mir immer wieder mal, dass bei mir wohl etwas im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation nicht ganz so rund läuft wie bei anderen.

Ich bin gerne auch mit Freunden und Bekannten zusammen und unternehmen auch gemeinsam was. Ich mache das auch gerne. Nur merke ich hin und wieder, dass ich mich manchmal "unglücklich" verständlich mache. Dass ich wohl manchmal etwas "schräg" rüberkomme, wenn ich was erklären will.

Aktuelles Beispiel war letztes Wochenende. Ich war mit einer Gruppe Bekannter meiner Cousine an einem Badesee. Ich kenne die meisten von ihnen und deshalb bin ich auch gerne mit.

Es waren auch insgesamt fünf Kinder von ihnen mit dabei, was ich mitbekommen habe, alle so im älteren Kindergartenalter (5 oder 6 Jahre alt). Die zwei Jungs hatten Badehosen und die drei Mädchen Bikinis an.

Ich persönlich finde es ziemlich albern, wenn so kleine Mädchen ein Bikinioberteil anhaben. Frei nach dem Motto: Wo nichts ist, ist auch nichts zu verdecken. In meiner Kindheit hatten selbst im Grundschulalter die Mädchen am Badesee nur eine Badehose an.

Worauf ich eigentlich hinaus will: Ich habe das dann auch so in die Runde gesagt, eher beiläufig und wie ich es empfand neutral.

Die Eltern der Mädchen hatten mich wegen dieser Aussage ziemlich schräg angeschaut und mir eine Predigt gehalten, ob ich wisse, dass es genug "Perverse" (Zitat) und Pädophile gibt, die sich an halbnackten Kindern sexuell erregen?

Ich entgegnete dann, dass das schon sein kann, aber doch wohl nur wenige Einzelne. Und es ist auch nicht konsequent, weil die Jungs "oben ohne" rumlaufen würden. Mädchen in dem Alter sehen "obenrum" auch nicht anders aus als die Jungs.

Irgendwie hat sich die Stimmung dann gedreht und mir wurde tatsächlich die Frage gestellt, ob ich denn die Mädchen unbedingt "oben ohne" sehen will?

Und ab da war es für mich gelaufen. Wie konnte sich das Gespräch so drehen? Ich empfinde eben überhaupt nichts Sexuelles an Kindern. Es sind Kinder und deswegen finde ich es "sinnlos" und eher albern, wenn da ein Bikinioberteil "rumbaumelt". Und weil ich das äußere, wird mir am Ende zugetraut, ich wäre pädophil angehaucht und würde die Mädchen gerne "oben ohne" sehen wollen.

Irgendwo dazwischen muss ich kommunikationstechnisch den Draht verloren haben. Ich weiß nur nicht wo.

Und solche Situationen passieren mir immer wieder mal. Ich will eigentlich X sagen und ausdrücken und es kommt aber Y an.

Ist natürlich dann extrem blöd, wenn ich mit einer Frau im Gespräch bin und mein Anliegen kommt ganz falsch an.

Ich erwarte mir jetzt gar keine Hilfe. Ich wollte es einfach mal so (für mich) niederschreiben, weil gerade aktuell wieder so eine Situation war.
Ich kann das Entsetzen verstehen. Schließlich hast du mit deiner Aussage als erwachsener Mann ein kleines Mädchen sexualisiert. Das geht gar nicht...

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von hesperus » Freitag 28. Juni 2019, 09:41

Ich frage mich auch, wie eng befreundet der Threaderöffner mit den Eltern des Mädchens ist. Wenn ihr seit Jahren vertraute "Busenfreunde" seid, könnte man vielleicht so einen Kommentar mit nem Augenzwinkern loswerden.
In allen anderen Fällen ist es nicht nur fehl am Platze, sondern zeugt auch vom durch und durch fehlendem Geschick für zwischenmenschliche Kommunikation und nicht vorhandenem Gespür für Situationen.
Warum? Weil es dich absolut nix angeht und so eine Frage dich einfach nur cringe erscheinen lässt.
Wenn du also öfter so einen ungeschickten und unreflektierten Stuss von dir gibst, wundert es mich nicht weiter, dass es mit den Menschen nicht so wirklich klappen will.

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Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von Peter » Freitag 28. Juni 2019, 10:14

hesperus hat geschrieben:
Freitag 28. Juni 2019, 09:41
Ich frage mich auch, wie eng befreundet der Threaderöffner mit den Eltern des Mädchens ist. Wenn ihr seit Jahren vertraute "Busenfreunde" seid, könnte man vielleicht so einen Kommentar mit nem Augenzwinkern loswerden.
In allen anderen Fällen ist es nicht nur fehl am Platze, sondern zeugt auch vom durch und durch fehlendem Geschick für zwischenmenschliche Kommunikation und nicht vorhandenem Gespür für Situationen.
Warum? Weil es dich absolut nix angeht und so eine Frage dich einfach nur cringe erscheinen lässt.
Wenn du also öfter so einen ungeschickten und unreflektierten Stuss von dir gibst, wundert es mich nicht weiter, dass es mit den Menschen nicht so wirklich klappen will.
Das kann man auch sachlicher und ohne persönlichen Angriff formulieren. Er hat es ja nicht mit Absicht getan und fragt bewusst nach, wie er so etwas zukünftig vermeiden kann.
VollAB hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 16:59
Nichtsdestotrotz hat er auf einer sachlichen Debatte womöglich recht.
Ich denke nicht, dass er auf einer sachlichen Ebene recht hat. Aber für die eigentliche Fragestellung von Stefan ist das auch nicht so relevant.

Ihm ist etwas passiert, was jedem passieren kann. Ihm ist ein Gedanke durch den Kopf gegangen und er hat ihn geäußert. Im Anschluss ist ihm die Situation entglitten. Ist jedem schon mal passiert.
Wenn das häufiger passiert, muss man überlegen, warum das so ist. Und darum geht es ihm ja.

Er hat in diesem Fall zwei Fettnäpfchen erwischt.

Das erste war, dass er ein sensibles Thema aufgegriffen hat. Diesbezüglich muss man bei sensiblen Themen entweder auch entsprechend sensibel vorgehen oder es gar nicht erst ansprechen. Was in diesem Fall kein Problem gewesen wäre, weil es nicht wirklich wichtig war.
Problematisch ist es dann, wenn man selbst nicht erkennt, dass es sich um ein sensibles Thema handelt.

Das zweite Fettnäpfchen war, dass es sich (indirekt) um einen Vorwurf handelte. Und somit die Gesprächspartner in eine Verteidigungsposition geraden sind. Was für das Gesprächsklima nicht förderlich ist.
Auch hier gilt, sensibel formulieren um möglichst das Gefühl von Vorwurf zu vermeiden. Oder eben gar nicht erst ansprechen. Was auch hier kein Problem gewesen wäre, weil die Situation kein Einschreiten verlangt hat.
Es wäre etwas anderes gewesen, wenn die Eltern ihre Kinder bei brennender Sonne ohne Kopfschutz oder Sonnencreme hätten spielen lassen. Dann hätte man zum Wohle der Kinder durchaus (möglichst sensibel) darauf hinweisen müssen.

Aber auch hier gilt, man muss natürlich erkennen, dass das gesagte als Vorwurf aufgefasst werden kann.

Von daher wäre es sinnvoll darüber zu diskutieren, wie man sensible Themen für sich erkennt und wie man erkennt, dass das gesagte als Vorwurf aufgefasst werden kann. Und zwar, bevor man es sagt.
Es geht immer um Andrea!

zumsel

Re: Kommunikationsproblem

Beitrag von zumsel » Freitag 28. Juni 2019, 11:25

Der genannte Fall des Threaderstellers sagt aus, dass er:

a) auf der Sachebene reden wollte
b) er die Beziehungsebene ignorieren wollte, in dem er nur Fakten als Argumente gelten ließ
c) von sich selbst mitteilte, dass er Kinder lieber nackt sieht
d) einen Apell an die Eltern richtete: zieht eure Kinder aus

Jeder genannte Punkt ist höchst brisanter Zündstoff.
Warum hat der Threadersteller das nicht erkannt?
Sind es fehlende Empathie, fehlende Skills im Sozialverhalten?
Ich weiß es nicht.

Interessant finde ich es, dass ich bei AB-Treffen häufig sehr ähnliches Kommunikationsverhalten erlebt habe.
Die Beziehungsebene in der Kommunikation wurde von der Mehrheit komplett ignoriert. Stattdessen wurden Themen wie Straßenbau, Politikverdrossenheit usw angeregt. Wie auf den Treffen, so denke ich auch bei einigen Beiträgen hier:"Ey Leute, das kanns doch echt nicht sein."- Und haue dann auf den Putz um runterzukommen von der meiner Meinung nach völlig übbertriebenen Sachlichkeit. Zahlen Daten Fakten schaffen keine Verbindung. Keine Definition, kein noch so toller Link kann einem das geben, was gemeinsames Lachen einem bringen kann.

Führt Schüchternheit dazu, dass man sich auf die sicheren Ebenen von Zahlen, Daten, Fakten versteift, oder sind sie nur das Symptom eines Innenlebens, dass generell Probleme hat Zwischenmenschlichkeit in seiner Komplexität zu erkennen und zu Leben. Ich weiß es nicht. Aber ich halte das Symptom ungeeigneter Kommunikation für eines der größten Probleme auf dem Weg heraus aus dem Singleleben. Aussehen , Job etc sind dagegen fast schon vernachlässigbar. -Meine Meinung.

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