Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Informatiker » Dienstag 26. Mai 2020, 15:14

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 12:36
"Online" verschafft dir keinen sozialen Anschluss. Nur logischerweise - bis auf Weiteres - noch mehr (unsoziale) Stunden vorm Bildschirm. Meinst du, die 30jähirgen in deiner Gegend verstecken sich alle im Internet und warten daraauf, dort wie im Adventure-game entdeckt zu werden - um dann mit dir offline Abenteuer zu erleben?
Ich will keinen sozialen Anschluss sondern eine Freundin. Der ist nur Mittel zum Zweck. Ich kann mir in meiner Freizeit besseres vorstellen als pumpen zu gehen oder sinnlos durch die Gegend zu rennen.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 12:36
Wie geht das, wenn du niemandem "in echt" begegnest? Dein "echtes Leben" ist im Moment allein. Und weil du meinst,m kein "echtes Leben sozial" haben zu können, verlagerst du dein echtes Leben allein vor den Bildschirm ... und hast dann was?
Mit niemanden war kein weibliches Wesen in unserem Alter gemeint.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Hoppala » Dienstag 26. Mai 2020, 15:36

Volta hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:36
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:22
Ich weise darauf hin, dass das geäußerte Bedürfnis und der anvisierte Weg zur Bedürfnisbefriedigung im Ansatz schlecht zusammenpassen -
Du behauptest: ""Online" verschafft dir keinen sozialen Anschluss"

Ich sage, das ist so pauschal falsch und aufgrund der aktuellen Lage gibt es auch sehr wahrscheinlich gar keinen anderen Weg. Gerade deshalb sollte man aktuell jemanden, der den Online-Weg einschlägt, dafür loben.
Nein, das habe ich nicht behauptet.
Ich habe die Frage in den Raum gestellt, ob man die Zeit und den emotionalen Aufwand, den "online" halt auch kostet, nicht besser in reale Umfeldveränderung steckt, wenn man - wie Schlomo schrieb - damit unzufrieden ist. (Das hat mit der aktuellen Lage auch erst mal wenig zu tun).
Denn am Ende wird auch online dann nur funktioneiren, wenn es das Umfeld verändert. Da sidn die Reibungsverluste ohne Umweg mutmaßlich geringer.

Ganz gewiss werde ich niemanden, der soziale Kontakte vermisst, dafür loben, sich zwecks Problemlösung vor enen Bildschirm zu klemmen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Sind Kontakte die man online knüpft, denn weniger real?
Ja.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Sind diese Menschen für dich weniger echt?
Die Menschen sind natürlich echt. Davo hast du aber nichts, weil du nur irgendwelche Repräsentationen auf dem Bildschirm vor dir siehst. Die Menschen in einem Fernsehfilm sind auch echt. Es erweitert aber nicht dein soziales Umfeld, dir das allein anzugucken.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Diese Dichotomie gibt es bei mir nicht. Aber ich finde es tatsächlich immer wieder sehr faszinierend, wie viele Menschen dort für sich einen (künstlichen) Bedeutungsunterschied schaffen.
Ich finde es erschreckend, dass es inzwischen viele Menschen gibt, die zwischen einer tatsäclichen menschlichen Begegnung und einem auf komplexen und weithin unüberschaubaren medial/digital vermittelten Zeichenaustausch keinen Unterschied mehr sehen (woillen).
Schon mal die Frage gestellt, ob es dir wirklich reicht, wenn man dich als deine Bildschirmpräsenz auf anderer Leute Bildschirmen definiert -mit einem "echten", aber nicht weiter bekannten materiellen Ausgangspunkt irgendwo?

Um jemand kennenzulernen: kann man aufs Digitale im Zweifel verzichten.
Auf die Begegnung nicht.
Wie kann man da beides gleichwertig sein?
Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:14
Ich will keinen sozialen Anschluss sondern eine Freundin. Der ist nur Mittel zum Zweck. Ich kann mir in meiner Freizeit besseres vorstellen als pumpen zu gehen oder sinnlos durch die Gegend zu rennen.
Ich kann den Zusammenhang zwischen dem ersten und zweiten Satz nicht erkennen.
Der zweite Satz trifft ohne Frage zu - aber das kann doch nicht die relevante Alternativoption sein!?
Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:01
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 12:36
Wie geht das, wenn du niemandem "in echt" begegnest? Dein "echtes Leben" ist im Moment allein. Und weil du meinst,m kein "echtes Leben sozial" haben zu können, verlagerst du dein echtes Leben allein vor den Bildschirm ... und hast dann was?
Mit niemanden war kein weibliches Wesen in unserem Alter gemeint.
Darauf trift die Aussage auch zu.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Hoppala » Dienstag 26. Mai 2020, 15:36

Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:01
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:22
Es steht doch in dem, was du zitierst: "Ich dachte, es geht um soziale Aktivitäten". Das Stichwort hat Schlomo in seinem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, als Bedürfnis aufgebracht.
Stimmt schon, wobei das ja nur ein Bedürfnis ist, um zu einem Ziel zu kommen: Eine Partnerin zu finden. Ansonsten sind meine sozialen Bedürfnisse stark unterentwickelt. Nicht nicht-existent, aber auch nicht lebenswichtig.
Du meinst, das kann so klappen? Bedenke: deine Partnerin müsste Interesse an jemand wie dir haben. Wo und wie würde die sich wohl umgucken? (Das ist ein Hinweis auf eine geeignete Suchstrategie, egal ob on- oder offline).
Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:01
Wenn ich dieses Ziel auch durch Online-Dating erreichen kann, eventuell sogar besser aufgrund der beschriebenen Umstände, macht das schlicht Sinn.
Das ist ein sehr fettes WENN.
Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:01
Das klingt für mich nach: Wenn es offline nicht klappt, brauchst du es online ja auch nicht versuchen. Das macht für mich keinen Sinn. Sollte das anders gemeint sein, verstehe ich es nicht.
Es heißt, was ich gesagt habe: Online kostet Zeit und emotonale Energie. "Echt" auch. Aber womit wirst du am Ende mehr erreichen - online bei bestehendem Umfeld? Oder "in echt" bei verändertem Umfeld?
Online hockst du halt nochmal paar Stunden extra vorm Bildschirm.
"In Echt" bist du eventuell noch mal paar Stunden "umsonst" unterwegs gewesen. Was ist auf Dauer - falls es so oder so nicht klappen sollte - schlechter verwendete Zeit?
("paar Stunden" = sehr optimistsiche Schätzung ...)
Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:01
Das heißt ja nicht, das ich mich darauf beschränke. Ich kann theoretisch beides.
"Nciht darauf beschränken" heißt es nur, wenn du beides auch praktisch tust.
Noch mehr Zeit- und Energieeinsatz.

Manchmal kann es lohnen, scheinbare "das geht gar nicht"-Optionen doch noch mal in den Blick zu nehmen.
Vor Corona hätte man jeden ausgelacht, der vorgeschlagen hätte, mal eben alles dicht zu machen und den Menschen polizeilich Abstandsregeln aufzuzwingen ... ne Menge geht.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Dienstag 26. Mai 2020, 15:44

Online ist man zumindest mit der Teilnahme im Geschäft/Spiel, wenn auch einem ziemlich harten.
Mit einem warmen, partnerhaltigen Umfeld bist du um mehrere Klassen besser dran.
Nur "rausgehen" und Kaltansprachen ist noch einmal erheblich härter als Online.
Aber momentan ist live eben auch nahezu unmöglich ein neues Umfeld zu generieren, da Vereine, Treffs aber auch Börsen wie spontacts nicht oder nur doch wieder online laufen.

Bliebe die Frage, ob man ggf. alte kalte Kontakte sucht und versucht aufzuwärmen. Andere haben auch Coronalangeweile.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Reinhard » Dienstag 26. Mai 2020, 15:47

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Bedenke: deine Partnerin müsste Interesse an jemand wie dir haben. Wo und wie würde die sich wohl umgucken? (Das ist ein Hinweis auf eine geeignete Suchstrategie, egal ob on- oder offline).
Und genau wegen dieser Überlegung gehe ich davon aus, dass es so eine Partnerin entweder gar nicht gibt, oder es gibt keine geeignete Suchstrategie. :crybaby:
Wir müssen jetzt zusammenstehen, indem wir nicht zusammen stehen.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Volta » Dienstag 26. Mai 2020, 15:52

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Nein, das habe ich nicht behauptet.
Na doch, kann doch jeder nachlesen?

Siehe:
https://abload.de/image.php?img=2020_05 ... e0rjwj.png

Ich habe die Frage in den Raum gestellt, ob man die Zeit und den emotionalen Aufwand, den "online" halt auch kostet, nicht besser in reale Umfeldveränderung steckt, wenn man - wie Schlomo schrieb - damit unzufrieden ist. (Das hat mit der aktuellen Lage auch erst mal wenig zu tun).
Die aktuelle Umsetzbarkeit hat mit der aktuellen Lage alles zu tun.

Ansonsten betreibt man ja nur Fantasieerzählungen ohne Verankerung in der Realität.
Ganz gewiss werde ich niemanden, der soziale Kontakte vermisst, dafür loben, sich zwecks Problemlösung vor enen Bildschirm zu klemmen.
Was soll man zu solcher Realitätsverweigerung noch sagen?

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Schlomo » Dienstag 26. Mai 2020, 15:55

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Du meinst, das kann so klappen? Bedenke: deine Partnerin müsste Interesse an jemand wie dir haben. Wo und wie würde die sich wohl umgucken? (Das ist ein Hinweis auf eine geeignete Suchstrategie, egal ob on- oder offline).
Letzten Endes muss das so klappen. Ich werde ganz sicher nicht zu einer supersozialen Kreatur werden. Ich bin ja zu der einen oder anderen Änderung bereit, aber mein gesamtes Wesen werde ich nicht ändern.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Das ist ein sehr fettes WENN.
Das ist mir klar. Immer noch besser als das fette NICHTS, vor dem ich momentan stehe.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Es heißt, was ich gesagt habe: Online kostet Zeit und emotonale Energie. "Echt" auch. Aber womit wirst du am Ende mehr erreichen - online bei bestehendem Umfeld? Oder "in echt" bei verändertem Umfeld?
Verändertes Umfeld ist nicht möglich. Zumindest nicht eine Änderung meiner Lokalitäten. Wenn du darauf hinweist, dass ich mein soziales Umfeld ändern sollte: Siehe oben. Schaffe ich momentan nicht.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Online hockst du halt nochmal paar Stunden extra vorm Bildschirm.
"In Echt" bist du eventuell noch mal paar Stunden "umsonst" unterwegs gewesen. Was ist auf Dauer - falls es so oder so nicht klappen sollte - schlechter verwendete Zeit?
Das weiß man hinterher. Die am schlechtesten verwendete Zeit ist die, die nichts bringt.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
"Nciht darauf beschränken" heißt es nur, wenn du beides auch praktisch tust.
Noch mehr Zeit- und Energieeinsatz.
Korrekt. Muss ich dann durch.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Manchmal kann es lohnen, scheinbare "das geht gar nicht"-Optionen doch noch mal in den Blick zu nehmen.
Vermutlich ein Hinweis auf Umfeldänderung. Siehe oben.

--------

Ich werde momentan auf dem Gebiet eh nichts unternehmen. Ich bin mit mir selber noch lange nicht zufrieden. Sobald ich das bin (falls ich das kann), werde ich mein bestes geben, "offline" was hinzubekommen. Wenn ich das nicht schaffe, werde ich, wie am Anfang schon formuliert, schlicht keine Wahl haben.

Es geht hier nicht um das, was ich möchte, sondern was ich muss, um nicht alleine zu sterben.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 26. Mai 2020, 16:04

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:47
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Bedenke: deine Partnerin müsste Interesse an jemand wie dir haben. Wo und wie würde die sich wohl umgucken? (Das ist ein Hinweis auf eine geeignete Suchstrategie, egal ob on- oder offline).
Und genau wegen dieser Überlegung gehe ich davon aus, dass es so eine Partnerin entweder gar nicht gibt, oder es gibt keine geeignete Suchstrategie. :crybaby:
Was mir angeht:

In trickfilmstudios..?
Auf comicsbörsen...?
Mit sicherheit nicht auf wilden partys, in kneipen, diskos - auch wenn ich da unregelmäßig mal in meinen engen künstlerkreis war, aber nie um dort neuen menschen kennen zu lernen - oder sportvereine......
Eine partnerin, die mich will, soll interesse an einen nicht sehr sozialen, nicht sehr extravertierten, unsportlichen mann haben. An jemanden der auch in seinen beziehung nicht abend am abend seinen freizeitvergnügen außer haus suchen würde. Eher nur so ab und zu. An jemanden der nicht ständig neuen menschen kennen lernen will, und seinen freizeit am liebsten im engen vertauten kreis verbringt, oder alleine. Eine frau, die mit so einen mann nichts kann, wäre bei mir schlecht drann. So eine braucht mich auch nicht 'finden'.
Sie würde mich an orten treffen, wo es männer wie ich gelegentlich auch mal gibt.
Alles andere wäre falsche signale senden und ein falsches bild vermitteln.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Captain Unsichtbar » Dienstag 26. Mai 2020, 16:54

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Sind Kontakte die man online knüpft, denn weniger real?
Ja.
Dann zwei Fragen:
1. Weshalb macht das Kontakteknüpfen online, das Ergebnis zu einem "unechten" Kontakt? Was daran ist für dich unecht, wenn das Ergebnis dasselbe ist?
2. Was macht für dich einen Kontakt aus?
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Sind diese Menschen für dich weniger echt?
Die Menschen sind natürlich echt. Davo hast du aber nichts, weil du nur irgendwelche Repräsentationen auf dem Bildschirm vor dir siehst.
Willst du jetzt daraus ernsthaft eine philosophische Diskussion daraus machen, was einen Menschen ausmacht? :roll:
Ausser fehlender Haptik und Geruch gibt es für mich keinen Unterschied. Kommunikation wird für mich nicht deshalb unechter, weil wir nicht im selben Raum sitzen.

Das "dich" habe ich übrigens deswegen so betont, weil du ja immer sehr bei dir bist und davon ausgehst, dass deine Werteskala und Sichtweisen auch automatisch für andere gilt oder gelten sollte. Was natürlich (und zum Glück) nicht der Fall ist. Es steht uns selbstverständlich immer frei, uns eine Welt nach der eigenen Ideologie zu erträumen, in der Realität müssen wir aber damit leben, dass andere Menschen andere Ansichten haben. ;)
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Vogel » Dienstag 26. Mai 2020, 16:58

Vor allem frage ich mich, was Hoppala die ganze Zeit hier im Forum macht, wenn er das eigentlich ablehnt? :gruebel:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Vogel » Dienstag 26. Mai 2020, 17:07

Informatiker hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 06:41
Hosen runter: Wie viele Likes habt ihr als AB auf Tinder? Ich habe bei mehr als 5026 Swipes im letzten halben Jahr 59 Likes. Den Großteil habe ich innerhalb der ersten Wochen bekommen.

Ist das normal? Oder bin ich insgeheim doch stark unterdurchschnittlich? :sadwoman:

https://www.help.tinder.com/hc/en-us/ar ... onal-data-
Ich hab gestern meine Daten mal angefordert, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen hatte- bis jetzt immer noch nicht erhalten. Wie lange hast Du drauf gewartet?

Ansonsten, ich glaube schon das das normal ist. Auch wenn da vermutlich eher Geschäftspraktik dahinter steckt. Nachdem ich Tinder Gold gekündigt hatte, kamen plötzlich wieder Likes und Matches.
Ich vermute aber meine Swipe-Likes-Relation deutlich niedriger. Und wenn schon- ein Date ergab sich ja mit Tinder trotzdem nie.... :sadman:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Hoppala » Dienstag 26. Mai 2020, 17:19

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:44
Nur "rausgehen" und Kaltansprachen ist noch einmal erheblich härter als Online.
Aber momentan ist live eben auch nahezu unmöglich ein neues Umfeld zu generieren,
Das ist deine individuelle Einschätzung, de dir natürlich unbenommen ist.
Es gibt grundsätzlich weitere Möglichkeiten. Klar, im Moment ist das insgesamt etwas karger geworden als "vor Corona".
Problematisch finde ich die objektivierenden Formulierungen: als wenn das für jeden so sein muss.
Volta hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:52
Ich habe die Frage in den Raum gestellt, ob man die Zeit und den emotionalen Aufwand, den "online" halt auch kostet, nicht besser in reale Umfeldveränderung steckt, wenn man - wie Schlomo schrieb - damit unzufrieden ist. (Das hat mit der aktuellen Lage auch erst mal wenig zu tun).
Die aktuelle Umsetzbarkeit hat mit der aktuellen Lage alles zu tun.

Ansonsten betreibt man ja nur Fantasieerzählungen ohne Verankerung in der Realität.
Das ändert an der Relevanz meiner Frage nichts.
Die individuelle Abwägung muss jeder selbst treffen. Ich habe die Frage formuliert und Aspekte geäußert, die meines Erachtens dabei berücksichtigt werden sollten.
Volta hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:52
Ganz gewiss werde ich niemanden, der soziale Kontakte vermisst, dafür loben, sich zwecks Problemlösung vor enen Bildschirm zu klemmen.
Was soll man zu solcher Realitätsverweigerung noch sagen?
Das seh ich auch so.


Ach: du meinst das bestimmt ganz anders, als es da steht! Ich meine es so, wie es da steht.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 16:54
1. Weshalb macht das Kontakteknüpfen online, das Ergebnis zu einem "unechten" Kontakt? Was daran ist für dich unecht, wenn das Ergebnis dasselbe ist?
2. Was macht für dich einen Kontakt aus?
1. Keine Ahnung. Dazu hab ich mich nicht geäußert. Ich habe gesagt, dass der Online-Kontakt kein "echter" Kontakt ist. Im Grunde bestätigt deine Frag diese Dichotomie, die du vorher abgelehnt hast. Offenbar ist das "Ergebnis", der echte Kontakt, was anderes als der Online-Weg. Ohne Online spart man sich diesen Weg und hat gleich nen echten Kontakt. Klar: dafür hat man vorher "echten" Weg - d. h. nicht vorm Bildschirm.
2. "Kontakt" ist hier ein vielschichtig verwendeter Begriff. Wenn es um Kontakte im Sinne von "jemand kennenlernen" geht, zählt einzig die tatsächliche Begegnung.
Klar kann ein Like unter nem FB-Beitrag auch kein Kontakt sein. Das wäre hier aber wohl nicht gemeint. Vor weiteren Fragen dazu mach bitte klar, was du hier als "Kontakt" bezeichnen willst. Bis dahin gehe ich von "jemand kennenlernen" aus, also;: von jemand begegnen.

Grundsätzlich: vorm Bildschirm sitzen macht einsam.
Wer Einsamkeit vermeiden möchte, sollte deshalb nicht noch mehr von diesem Mittel zu sich nehmen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:52
Sind diese Menschen für dich weniger echt?
Die Menschen sind natürlich echt. Davo hast du aber nichts, weil du nur irgendwelche Repräsentationen auf dem Bildschirm vor dir siehst.
Willst du jetzt daraus ernsthaft eine philosophische Diskussion daraus machen, was einen Menschen ausmacht? :roll:
Ausser fehlender Haptik und Geruch gibt es für mich keinen Unterschied. Kommunikation wird für mich nicht deshalb unechter, weil wir nicht im selben Raum sitzen./quote]Du hast gefragt. Beschwer dich bitte nicht über die Antwort. Es iist unumgänglich ein philosophisches Thema. Und deine Sichtweise blendet wesentliche Ebenen aus. Schade für dich, du verpasst was.
Nur Haptik und Geruch? Wirklich? Mich erschreckt diese - aus meiner Sicht - verflachte Wahrnehmung.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 16:54
Das "dich" habe ich übrigens deswegen so betont, weil du ja immer sehr bei dir bist und davon ausgehst, dass deine Werteskala und Sichtweisen auch automatisch für andere gilt oder gelten sollte. Was natürlich (und zum Glück) nicht der Fall ist. Es steht uns selbstverständlich immer frei, uns eine Welt nach der eigenen Ideologie zu erträumen, in der Realität müssen wir aber damit leben, dass andere Menschen andere Ansichten haben. ;)
Wenn du meinst. ;-)
Vogel hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 16:58
Vor allem frage ich mich, was Hoppala die ganze Zeit hier im Forum macht, wenn er das eigentlich ablehnt? :gruebel:
Wo hast du denn gelesen, das ich das Forum ablehne?
Zuletzt geändert von Hoppala am Dienstag 26. Mai 2020, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Hoppala » Dienstag 26. Mai 2020, 17:20

Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:55
Letzten Endes muss das so klappen.
Das finde ich eine sehr betrübliche Sicht der Dinge.
Schlomo hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:55
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Online hockst du halt nochmal paar Stunden extra vorm Bildschirm.
"In Echt" bist du eventuell noch mal paar Stunden "umsonst" unterwegs gewesen. Was ist auf Dauer - falls es so oder so nicht klappen sollte - schlechter verwendete Zeit?
Das weiß man hinterher. Die am schlechtesten verwendete Zeit ist die, die nichts bringt.
Versuch macht kluch, stimmt schon.
Wenn er denn klug macht. Im Forum gibt es leider Gegenbeispiele.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Vogel » Dienstag 26. Mai 2020, 17:34

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 17:19
Vogel hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 16:58
Vor allem frage ich mich, was Hoppala die ganze Zeit hier im Forum macht, wenn er das eigentlich ablehnt? :gruebel:
Wo hast du denn gelesen, das ich das Forum ablehne?
Stimmt- das Forum nicht. Dan anders gefragt: Aber warum verbringst Du trotzdem soviel Zeit hier, wenn Du offline Kontakte für sinnvoller hälst?

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Dienstag 26. Mai 2020, 18:12

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:36
Du meinst, das kann so klappen? Bedenke: deine Partnerin müsste Interesse an jemand wie dir haben. Wo und wie würde die sich wohl umgucken?
Was suchen die Frauen denn so und wo suchen sie denn dann da jeweils?
Wenn du ihm das gesagt hast, kann er ja schauen ob er da irgendwo reinpasst.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Hoppala » Dienstag 26. Mai 2020, 19:37

Vogel hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 17:34
Aber warum verbringst Du trotzdem soviel Zeit hier, wenn Du offline Kontakte für sinnvoller hälst?
Ich sitze notgedrungen (zu) viel vorm Bildschirm bei Arbeiten, die ich lieber nicht tun müsste, (digital nimmt leider zu und ist immer schwieriger zu vermeiden; und manchmal ist es auch wirklich praktisch/nützlich) und nutze die schnelle Gelegenheit, hier zu äußern was ich für richtig halte auf Themen/Aspekte, die mir äußernswert erschienen. Ein paar Gedanken aufzunehmen und loszuwerden, die ich akut so nicht in gleicher Qualität anders aufnehmen und loswerden könnte.

Wie kannst du das Forum (oder irgendein Online-Forum) in einen Kontrast zu "offline kontakten" (= Begegnungen) bringen? Das sind 2 verschiedene Welten. Ist wie fragen, warum jemand 2 Stunden spazieren geht, wenn er doch in der Zeit auch vom nahen Flugplatz aus irgendwo hin fliegen könnte. Hat schlicht keinen gemeinsamen Nenner.

Und vielleicht belassen wir es dabei, denn es gehört nun wirklich nicht ins Threadthema.
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 18:12
Was suchen die Frauen denn so und wo suchen sie denn dann da jeweils?
Wenn du ihm das gesagt hast, kann er ja schauen ob er da irgendwo reinpasst.
Ich rate auf jeden Fall, die Aufgabe nicht mit unlösbaren und somit untauglichen Fragestellungen und Schritten anzugehen.
Hoffentlich macht Schlomo das etwas angemessener. Na: ziemlich sicher macht er das.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Informatiker » Mittwoch 27. Mai 2020, 09:01

Vogel hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 17:07
Ich hab gestern meine Daten mal angefordert, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen hatte- bis jetzt immer noch nicht erhalten. Wie lange hast Du drauf gewartet?
Ein paar Tage.
Vogel hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 17:07
Ansonsten, ich glaube schon das das normal ist. Auch wenn da vermutlich eher Geschäftspraktik dahinter steckt. Nachdem ich Tinder Gold gekündigt hatte, kamen plötzlich wieder Likes und Matches.
Ist mir bei Tinder Plus auch schon aufgefallen.
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:44
Nur "rausgehen" und Kaltansprachen ist noch einmal erheblich härter als Online.
Eine Kaltansprache kostet natürlich mehr Überwindung als jemanden nach rechts zu wischen oder anzuschreiben. Aber die Chance auf ein Date ist im echten Leben deutlich höher.
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 15:44
Aber momentan ist live eben auch nahezu unmöglich ein neues Umfeld zu generieren, da Vereine, Treffs aber auch Börsen wie spontacts nicht oder nur doch wieder online laufen.
Mir fällt auch nichts ein wo ich in den nächsten Monaten Frauen kennenlernen kann.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von knopper » Mittwoch 27. Mai 2020, 13:48

Informatiker hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 09:01
Eine Kaltansprache kostet natürlich mehr Überwindung als jemanden nach rechts zu wischen oder anzuschreiben. Aber die Chance auf ein Date ist im echten Leben deutlich höher.
tjo...trotzdem sehe ich so im Alltag recht wenige Männer die dies auch wirklich tun, also einer nach der anderen ansprechen und ihr Glück versuchen.
Mag auch stets situationsabhängig sein... aber ja die Überwindung ist um einiges größer, da ja sehr viel mehr mit reinspielt.

Das gegenüber hört sofort die Stimme, nimmt Körpersprache wahr (ja das können alle Frauen gut :D ), und sieht eben auch wie man in real aussieht (Klamotten, Frisur, schlank / dick). Das wird unterbewusst alles sofort gecheckt...Einrichtung der Evolution und so :hammer:

Aber klar wenn es die richtige ist, sofort Sympathie besteht, sie Single ist, sie "mehr will"...dann ist die Chance so zum EX-AB zu werden natürlich ehr viel höher als online.... man muss es halt nur machen. :D
Bin mir auch sicher es fühlt sich hinterher als Mann so richtig gut an zu sagen "klaaaar hab ich sie angeprochen". :D ...ein echter Mann halt.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von captain-slow » Sonntag 7. Juni 2020, 17:07

Ich war nun auch eine Weile bei Tinder, irgendwas zwischen 6 und 9 Monaten mit Unterbrechungen. Ich sehe nicht aus wie Brad Pitt, eher so durchschnittlich, absolut kein Poser.

Eigentlich bekam ich nur in den ersten paar Tagen als kostenloses Mitglied einigermassen Matches, danach eher sporadisch. Ich war nie Premium oder Goldmitglied, vielleicht läuft damit mehr.

Insgesamt hatte ich in dem Zeitraum über Tinder ganze 4 Dates, nicht wirklich viel.

1 Date gefiel mir beim persönlichen Treffen nicht
1 Date habe ich selber vermasselt :hammer:
1 Date von beiden Seiten keine Anziehung, aber sie sah wesentlich besser aus als auf den Fotos, erlebt man nicht oft
1 Date wurde zu 3 aber auch nichts langfristiges draus, aber immerhin besser als gar nichts

Und ich habe meine Nachbarin bei Tinder entdeckt :lol:

Mein persönliches Fazit:

Die App ist zwar professionell gemacht und leicht bedienbar, aber aber die meiste Frauen sind sehr oberflächlich (Typ Instagram-Modell) und habe auch selten einen Profiltext wo man was mit anfangen kann. Filtern kann man so gut wie gar nicht, nur nach Entfernung und Alter. Sehr hohe Tattoo- und Hundebesitzer Quote (das mag jeder sehen wie er will).

Als "Spiel" ist es lustig zu swipen aber sonst eher keine Empfehlung.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Veptun » Dienstag 9. Juni 2020, 01:47

Witzig. Vor einigen Tagen ging meine 6-monatige Tinder-Gold-Zeit zu Ende.

Insgesamt waren es wohl so 40 Likes und 20 Matches.
Als ich bei den Matches nachfragte, was die Dame an meinem Profil angesprochen hat, wurden etwa 15 Matches von seiten der Frau aufgelöst.
Ich hatte nämlich im Text stehen, dass ich mich für Astrologie bzw. Psychologie und auch Tantra interessiere.

Ein einziges Mal kam es mit einer anderen Hobby-Astrologin zu einem Date.
Aber irgendwie passte es nicht so richtig, was ich auch schon anhand des Kosmogramms gesehen hatte. Aber ich wollte den Realitäts-Check :lach:

Viele Likes kamen ganz zu Anfang und jetzt wieder am Schluss. Dazwischen war es echt dünn.

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