Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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The Poet
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von The Poet » Donnerstag 5. September 2019, 14:35

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Zunächst einmal: Ich arbeite schon länger daran, meinen Verstand mit Hilfe meines Verstandes abzuschaffen. Ich behaupte mal, dass 95% der Menschen die hier angemeldet sind, oder waren, irgendwann in Ihrem Leben eine glückliche Liebesbeziehung führen wollten, bzw. wollen.
Nimm's mir nicht übel, aber den Verstand abzuschaffen finde ich ziemlich bescheuert. Rationales Denken zu komplementieren durch die Gefühlsebene klänge für mich wenigstens noch halbwegs nachvollziehbar (weil wir Säugetiere sind und Gefühle daher für unser Wohlbefinden und das Ausbalancieren unseres Alltags und Erkennen sowie Erfüllung unserer Bedürfnisse wichtig sind) und sinnvoll.
Letzten Endes sind wir Menschen zwar alle*⁾ einfach nur Biomatsch (kommen von da, sind es während unserer Existenz und am "Ende" gehen wir auch wieder dahin), aber wenn "ich" (also ich als mein Geist als Summe allen Erlebens, Denkens und Fühlens) jetzt schon mal da bin, warum sollte ich dann auf höhere Kognition verzichten? Was genau hab ich davon? Ich bin eigentlich ganz froh, dass ich heute weiß, was ich weiß - und ohne Verstand wüsste ich das alles nicht.

____
*⁾ (wahrscheinlich)
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Es handelt sich also um eine Herzensangelegenheit, für dessen Wahrnehmung und Einlassung kein Verstand von Nöten ist.
Ja, für das Erkennen dieser Herzensangelegenheit "braucht" man ihn tatsächlich erstmal nicht. Aber wie erhöht man denn seine Wahrscheinlichkeit für eine Beziehung? Doch durchs Nachdenken über die optimale Strategie dafür. (Natürlich gehört Tun dann am Ende auch dazu - aber wenn man wie viele von uns ABs nun mal in der Region gelandet ist, wo wir eben nicht intuitiv wissen, wie "es" geht (denn sonst hätten wir ja schon eine Beziehung gefunden/gehabt), dann hilft "Tun" allein auch nix. Beweisstück A - ich: Getan hab ich in meinem Leben schon alles Mögliche, um das hinzubekommen, aber geholfen hat das auch nix. Dann braucht man also erstmal irgendeine Art von Strategie, oder Wissen, oder Hilfe von anderen halbwegs intelligenten Menschen, um die fehlende Intuition durch die mangelnden Vorerfahrungen in der Jugend auszugleichen. Alles Dinge, die man zumindest teilweise mit dem Verstand regelt.) Sowie durch Schritte, die mich in die "richtige" Richtung bringen, und dazu muss ich stets vergleichen (lies: analysieren - guck an, schon wieder Verstand!): Wohin bin ich bis jetzt gegangen? Half das? Nein. Also Alternativroute suchen. Half die? Naja, vielleicht ein bisschen. Ok. Also Route tweaken. Oh, Mist, schon wieder verrannt. Also halt doch neue, effizientere suchen. Usw..
Oder wie erhöht man denn seine Wahrscheinlichkeit für eine "gute" Beziehung, sofern man schon eine hat? Doch z.B. dadurch, dass man sich überlegt, was zu deren Gelingen beiträgt. Dafür wiederum brauchst du den Verstand entweder direkt, oder indirekt wenn du liest über das, was andere geschrieben haben und reflektierst es kritisch, etc..
Außerdem: Wie findest du morgens zur Arbeit? Wie erledigst du (Teile deiner) Arbeit? Wie lernst du neue Dinge? Bei allem ist Rationalität/logisches Denken entweder unabdingbar oder zumindest hilfreich in unserer heutigen Gesellschaft.
(Klar machen Menschen auch häufig einfach Dinge nach, die andere vormachen, ohne intensiv drüber nachzudenken, das stelle ich damit nicht in Abrede.)
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Auf dem rationalen "Tripp" war ich auch mal. Von diesem habe ich mich weitestgehend gelöst, weil ich Dinge erfahren habe, die rational nicht zu erklären sind.
Zum Beispiel? Ich würde mit dir wetten, dass alles, was du bislang als "übersinnlich" (oder wie auch immer dein Wunschterm dafür lautet) oder sonstwie "erfahren" hast (all die "Zufälle"?), einfach nur kognitive/psychologische Bias-se eben deines Säugergehirns sind, die dich davon überzeugt haben, dass da irgendwas Übernatürliches ist. Aber das ist leider kein Existenzbeweis dafür, dass da auch wirklich etwas Übernatürliches ist.

(Umgekehrt erbringe ich hier jedoch auch keinen Nichtexistenzbeweis. Weil es den höchstwahrscheinlich ebenfalls nicht geben kann. Nicht, dass wir uns da missverstehen. Ich bin da agnostisch.)
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
In Sachen Zufälle sage ich: Es gibt keine Zufälle.
Toll, sagst du! Ja dann können wir ja jetzt nach Hause gehen, Herr Osho. :mrgreen:
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Nur weil ich Dinge nicht verstehen, oder wahrnehmen kann, muss das, was wie ein Zufall um die Ecke kommt, noch lange keiner sein...
Ja, stimmt, aber wie schon angedeutet: Daraus, dass es möglicherweise Dinge gibt, die du nicht verstehen oder wahrnehmen kannst, kannst du auch nicht umgekehrt schlussfolgern, dass es keine Zufälle gibt. :mrgreen: Logik ist schon tricky.
Es kann auch jenseits all der Dinge D, die wir nicht direkt erkennen können (bzw. Regeln folgen, die wir nicht erkennen können), und die für uns wie Zufälle wirken (aber nicht zufällig sind), immer noch Dinge E geben, die für uns wie Zufälle wirken und auch wirklich zufällig sind.**⁾

Außerdem: Hast du dir mal die Mühe gemacht, es rational verstehen zu wollen? Falls ja, dann nevermind.
Das versuche ich nämlich bei mir: Hart und rigoros meine Denkfehler zu erkennen und auszumerzen (soweit es mir und meinen begrenzten kognitiven Ressourcen halt möglich ist, man fällt ja leider trotzdem immer wieder in die emotionale Schlammgrube aus Inkonsistenz und Irrationalität und denkt sich: "Oh beim großen fliegenden Spaghettimonster, Poet - warum hast du den Quatsch denn schon wieder gedacht gerade eben? Waren gerade Sitze frei in der Erleuchtungs-Achterbahn?").

____
**⁾ Und außerdem gilt ja vielleicht für die erstere Menge D irgendwann (sofern unsere Zivilisation so lange hält & die Menschheit den Atomkrieg und den Klimawandel überlebt) nach sehr viel Forschungsbemühungen (und evtl. Einsetzen einer KI, die das für uns erforscht, weil wir schlichtweg zu doof sind), dass sie leer wird. Klar: Werden wir niemals sicher wissen können (also ob sie leer geworden ist, selbst wenn sie just leer geworden ist - oder ob noch ein paar Überraschungseier drin sind), aber theoretisch wäre das denkbar.
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Abschließend sage ich, dass man vermutlich relativ angstfrei und selbstsicher sein muss, um diesen Weg gehen zu können, denn ich habe auf meinem Weg viel Kontrolle abgegeben und mich den Kräften oft ziemlich stark ausgeliefert. Aber meist dann, wenn mein Säugetiergehirn mir nichts verwertbares mehr ausgegeben hat. Das war insbesondere in meinen schweren depressiven Phasen der Fall. Aber weil jede einzelne von ihnen etwas in mir ausgelöst hat, bin ich sehr dankbar, diese erlebt haben zu dürfen. Wenn der Weg der Erkenntnis auch sehr anstrengend und hart erkämpft war...
Wenn dir "dein Weg" geholfen hat, dann super. Also v.a. super, dass du aus den Depressionen raus bist. Das wünsche ich wirklich jedem Menschen.
Für mich trieft halt leider das meiste von dem, was du schreibst, nur so von esoterischem Blahblah (no offense, ist halt nicht meine Welt), und damit ist es sicher nicht mein Weg. Denn mit Esoterik und irrationalem Blödsinn ist mir früher mein Vater schon genug auf die Nerven gegangen ^^. (Zum Glück hat er vor einer Weile endlich damit aufgehört, auch wenn ich befürchte, dass er immer noch an den Hokuspokus glaubt... *seufz*.)
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Saraj » Donnerstag 5. September 2019, 16:17

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Zunächst einmal: Ich arbeite schon länger daran, meinen Verstand mit Hilfe meines Verstandes abzuschaffen.
Du willst deinen Verstand abschaffen? Für immer?
Wenn du herausgefunden hast, wie das geht, kannst du mir dann Bescheid sagen?

Saraj
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Saraj » Donnerstag 5. September 2019, 16:20

TheRealDeal hat geschrieben:
Mittwoch 4. September 2019, 19:06
Es interessiert mich nicht. Und wenn mich meine Langweiligkeit nicht interessiert, warum sollte es andere Menschen interessieren?
Das finde ich richtig gut. :good:

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 5. September 2019, 17:07

Saraj hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 16:17
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Zunächst einmal: Ich arbeite schon länger daran, meinen Verstand mit Hilfe meines Verstandes abzuschaffen.
Du willst deinen Verstand abschaffen? Für immer?
Wenn du herausgefunden hast, wie das geht, kannst du mir dann Bescheid sagen?
Für dieses Leben zumindest... ;)

Klar doch... Du bist der erste Mensch, dem ich davon kundtun wollen würde. Das meine ich ernst... :umarmung2:

@ The Poet: Womit wir beim Thema wären: Ich glaube fest an die Existenz von Seelen. Also etwas, was jenseits unseres Geistes liegt. Mir ist klar, dass das, was ich schreibe, wie Esoterik klingen mag. Das, was ich gesendet habe, sind aber Bereiche meiner Spiritualität, also ohne Anleitung aus mir selbst entwickelt. Esoterik ist für mich etwas, was von außen kommt und bei dem ich eine Anleitung brauche, wenn ich es anwenden möchte...

Eines meiner Themen ist halt der Tod. Seit meiner Geburt. Um sich mit dem Thema auseinandersetzen zu können, kommt man wohl ohne Spiritualität nicht ganz da hin, wo die Antworten liegen... Außerdem war mein Leben deutlich schwerer zu ertragen, als ich meine Spiritualität noch nicht für mich entdeckt hatte. So ergeben viele meiner Erfahrungen und Wahrnehmungen Sinn. Vorher trieben mich Fragen um wie "Warum ich?" "Warum ist alles so schwer?" "Warum komme ich nicht weiter?" "Warum bin ich depressiv?" und noch einiges mehr. Meine Antwort in Kurzfassung: Weil ich stark genug bin, das alles verkraften zu können. Der Schöpfer ist nämlich so gütig und lädt Menschen nur so viel an Lasten auf, wie sie auch bewältigen können. Für diejenigen Menschen, die das Gefühl haben, dass ihnen alles zu viel und zu schwer wird, rege ich an, prüfen zu lassen, ob die Steine, die sie in ihrem Bündel mit sich herum tragen, wirklich auch alle ihnen gehören.
Zuletzt geändert von TheRealDeal am Donnerstag 5. September 2019, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Saraj » Donnerstag 5. September 2019, 17:19

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Saraj hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 16:17
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Zunächst einmal: Ich arbeite schon länger daran, meinen Verstand mit Hilfe meines Verstandes abzuschaffen.
Du willst deinen Verstand abschaffen? Für immer?
Wenn du herausgefunden hast, wie das geht, kannst du mir dann Bescheid sagen?
Für dieses Leben zumindest... ;)

Klar doch... Du bist der erste Mensch, dem ich davon kundtun wollen würde. Das meine ich ernst... :umarmung2:
Ich hoffe, daran erinnerst du dich noch, wenn du nicht mehr bei Verstand bist ;-)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 5. September 2019, 17:20

Saraj hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:19
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Saraj hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 16:17

Du willst deinen Verstand abschaffen? Für immer?
Wenn du herausgefunden hast, wie das geht, kannst du mir dann Bescheid sagen?
Für dieses Leben zumindest... ;)

Klar doch... Du bist der erste Mensch, dem ich davon kundtun wollen würde. Das meine ich ernst... :umarmung2:
Ich hoffe, daran erinnerst du dich noch, wenn du nicht mehr bei Verstand bist ;-)
Das war der heutige Logik-Test... ;)

Ich habe hier gelesen, dass du glaubst, dass es einfach nur Glück war, dass du jetzt vergeben, bzw. eine Ex-Abine bist. Nach meiner bescheidenen Meinung bist du deshalb keine Abine mehr, weil du es geschafft hast, einen Mann davon zu überzeugen, dass du es wert bist, dass er um Deine Gunst wirbt. Und das ist eben auch das Ergebnis davon, dass Du Dich in den letzten Monaten und Jahren weiterentwickelt hast.
Zuletzt geändert von TheRealDeal am Donnerstag 5. September 2019, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Saraj » Donnerstag 5. September 2019, 17:22

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:20
Saraj hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:19
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Für dieses Leben zumindest... ;)

Klar doch... Du bist der erste Mensch, dem ich davon kundtun wollen würde. Das meine ich ernst... :umarmung2:
Ich hoffe, daran erinnerst du dich noch, wenn du nicht mehr bei Verstand bist ;-)
Das war der heutige Logik-Test... ;)
Den Sinn von Logik hab ich eh noch nie verstanden. :-D

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von The Poet » Donnerstag 5. September 2019, 18:57

Okay, danke für deine Antworten - und v.a. die erste, die ja eine Bitte meinerseits erfüllt hat, auch wenn ich im wesentlichen so schlau wie vorher bin :mrgreen: .
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
@ The Poet: Womit wir beim Thema wären: Ich glaube fest an die Existenz von Seelen. Also etwas, was jenseits unseres Geistes liegt.
Verstehe. Diese Prämisse teile ich allerdings halt nicht.
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Mir ist klar, dass das, was ich schreibe, wie Esoterik klingen mag. Das, was ich gesendet habe, sind aber Bereiche meiner Spiritualität, also ohne Anleitung aus mir selbst entwickelt. Esoterik ist für mich etwas, was von außen kommt und bei dem ich eine Anleitung brauche, wenn ich es anwenden möchte...
Ok. Egal ob esoterisch oder nicht: Solange du nicht Guru wirst und irgendwelche Jünger zu irgendwas Komischem verführst (außer zu zügellosem Gruppensex, dann wäre ich evtl. noch mal bereit ein Auge zuzudrücken :mrgreen: ), ist mir das im Großen und Ganzen egal - soll jeder glücklich werden wie er mag ;) .
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Eines meiner Themen ist halt der Tod. Seit meiner Geburt. Um sich mit dem Thema auseinandersetzen zu können, kommt man wohl ohne Spiritualität nicht ganz da hin, wo die Antworten liegen...
Naja, kommt drauf an. Man kann auch einfach annehmen: Ende des Lebens = Klappe zu, Affe tot. Kein Afterlife usw.. Dann kommt man ohne Spiritualität aus. (Und: Es ist eine mögliche Antwort, wenn auch keine "schöne". Man muss folglich natürlich möglicherweise stattdessen zu Spirituosen greifen.)

Oder, die Langfassung:
Ist zugegebenermaßen ziemlich desillusionierend und niederschmetternd für unser "Ego", dass es so sein könnte, aber welches (bekannte) Naturgesetz oder welches (bekannte, gut belegte) sonstige Prinzip widerspricht einer Welt, in der der Geist/Seele/Bewusstsein/whatever von Primaten am Ende ihrer physischen Existenz einfach erlischt? Bild Logisch ausgeschlossen ist das nicht.

Ich hab da keine Antwort drauf. Kann "danach" (wobei das mit dem Zeitverlauf bei sowas wie Tod / überraumzeitlichen Metadimensionalitäten ja wahrscheinlich etwas schwierig wird - vielleicht kennt "Seele", sofern existent, das Konzept Zeit gar nicht) weitergehen, oder auch nicht. Ich halte letzteres für wahrscheinlicher auf Basis der mir bekannten Daten und Fakten. Aber ich kann auch verstehen, wenn Menschen sich in Metaphysisches flüchten, weil diese Aussicht einfach zu bedrückend ist.
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Außerdem war mein Leben deutlich schwerer zu ertragen, als ich meine Spiritualität noch nicht für mich entdeckt hatte.
Na damit hätten wir schon mal einen möglichen psychologischen Bias gefunden, auf den du "reingefallen" bist. Denn: "Sich besser fühlen dank Spiritualität." ≠ "Wissen, was wirklich Sache ist, mit Tod und so." (Bzw. mit TOD, der anthropomorphen Personifizierung, wem das Discworld-Environment besser gefällt ^^.)

Nicht dass ich wüsste, was "wirklich Sache" ist.

Und ich verstehe auch, dass alles, was einem dazu verhilft, dass es einem besser geht, sicher gern genommen wird vom durchschnittlichen Homo Sapiens (mich eingeschlossen, ich schrieb ja schon von meinen Denkfehlern). Nur "sollte" man daraus halt keine Schlüsse über die Natur der Realität ziehen, auch wenn's weh tut. (Meine Ansicht.)
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
So ergeben viele meiner Erfahrungen und Wahrnehmungen Sinn. Vorher trieben mich Fragen um wie "Warum ich?" "Warum ist alles so schwer?" "Warum komme ich nicht weiter?" "Warum bin ich depressiv?" und noch einiges mehr. Meine Antwort in Kurzfassung: Weil ich stark genug bin, das alles verkraften zu können. Der Schöpfer ist nämlich so gütig und lädt Menschen nur so viel an Lasten auf, wie sie auch bewältigen können. Für diejenigen Menschen, die das Gefühl haben, dass ihnen alles zu viel und zu schwer wird, rege ich an, prüfen zu lassen, ob die Steine, die sie in ihrem Bündel mit sich herum tragen, wirklich auch alle ihnen gehören.
Gegenbeispiel zum Unterstrichenen: An Hunger sterbende Menschen in Übersee? Depressive, die sich umbringen, und eben nicht aus der Depression rausfinden? Hatte der Schöpfer da grade keine Zeit sich drum zu kümmern und es kam zum "Lastabwurf" im psychoenergetischen Powergrid, oder wie?

Fuck off, Schöpfergott, der du sowas erlaubst. (← Wäre mein Einwand.)

Oder überhaupt: Millionen von Samen und Pflanzenpollen und Millionen von Tier-Spermien und -Eiern, die zwar die Potenzialität eines Lebewesens in sich tragen, aber niemals Realisation erlangen? Warum wurde gerade ich geboren, aber mein Freund, also zur Hälfte das Spermium neben mir im damaligen Eggrace gerade nicht?
Kollege Zufall erklärt eben das ziemlich gut.


Also mir hätte dieses Konzept zu viele innere Widersprüche. Mir haben eigentlich alle religiösen / metaphysisch-spirituellen Konzepte zu viele innere Widersprüche, als dass ich daran "glauben" könnte/möchte.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von klecks » Donnerstag 5. September 2019, 19:08

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57

Naja, kommt drauf an. Man kann auch einfach annehmen: Ende des Lebens = Klappe zu, Affe tot. Kein Afterlife usw.. Dann kommt man ohne Spiritualität aus. (Und: Es ist eine mögliche Antwort, wenn auch keine "schöne". Man muss folglich natürlich möglicherweise stattdessen zu Spirituosen greifen.)

Oder, die Langfassung:
Ist zugegebenermaßen ziemlich desillusionierend und niederschmetternd für unser "Ego", dass es so sein könnte, ...
Ich finde nicht zwangsläufig, dass es niederschmetternd sein muss ...

Klar, wenn da keine ordnende Macht ist, niemand, der uns aus dem Off zuschaut und den Daumen nach oben oder nach unten zeigt, niemand, der uns am Ende des Lebens eine Medaille um den Hals hängt für so viele durchstandene traurige Momente im Leben - dann sind wir sehr auf uns selbst zurückgeworfen. Aber - und das meine ich nicht zynisch: Kann diese Sicht nicht auch sehr erleichtern? Wir müssen uns den Sinn im Leben selbst suchen - er ist nicht vorgegeben. Und es gibt auch keinen Masterplan für Zufriedenheit - wir müssen ihn uns jeden Tag wieder selbst erschaffen. Es gibt aber eben auch keine vorgegebene Struktur, der wir nicht genügen können oder so.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von The Poet » Donnerstag 5. September 2019, 19:22

klecks hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 19:08
Ich finde nicht zwangsläufig, dass es niederschmetternd sein muss ...

Klar, wenn da keine ordnende Macht ist, niemand, der uns aus dem Off zuschaut und den Daumen nach oben oder nach unten zeigt, niemand, der uns am Ende des Lebens eine Medaille um den Hals hängt für so viele durchstandene traurige Momente im Leben - dann sind wir sehr auf uns selbst zurückgeworfen. Aber - und das meine ich nicht zynisch: Kann diese Sicht nicht auch sehr erleichtern? Wir müssen uns den Sinn im Leben selbst suchen - er ist nicht vorgegeben. Und es gibt auch keinen Masterplan für Zufriedenheit - wir müssen ihn uns jeden Tag wieder selbst erschaffen. Es gibt aber eben auch keine vorgegebene Struktur, der wir nicht genügen können oder so.
Wir sind frei - um Guten wie im Schlechten ...
Stimmt :daumen: .
V.a. kann man endlich vögeln, ohne dass einem ein Gott dabei zuguckt*⁾ :fluchen: (was denkt der sich eigentlich dabei... einfach mal bei Fremden ins Schlafzimmer spannen - ich glaub es hackt? Und so jemand soll moralisches Vorbild sein? ... :hammer: )

Okay, dafür guckt einem heute die NSA zu... Und Marc Zuckerberg. Und alle Mitarbeiter von Google, Apple, Samsung, Twitter, F*c*book, Microblöd, usw.. Und alle sonstigen Geheimdienste der Welt. ...shit. We have completely fucked up, we homo sapiens. :roll: Aber immerhin sind wir in dem Fall selbst Schuld - und könnten das ganze zurückrollen. Theoretisch. Und es gibt Zufluchtsorte. Weiß zwar gerade nicht genau wo, aber bestimmt gibt es die noch. Vielleicht auf der Uranus. Oder im Kuiper-Gürtel.

Aber zurück zu der Schöpfungsfrage: Das Tolle ist auch, der Erfolgsdruck ist weg! Die Gewinner sterben am Ende genauso wie die Verlierer. Also kann man sich das Gewinnen-Wollen auch gleich sparen, bringt ja nix. Die Erfolgreichen sterben wie die Nicht-erfolgreichen, die Reichen sterben wie die Armen. Etc..

____
*⁾ Also sofern man kein AB ist - dann fällt das natürlich "flach". Dann kann man das "V"-Wort aber auch gerne ersetzen durch das "M"-Wort und es macht wieder Sinn.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 5. September 2019, 21:17

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Eines meiner Themen ist halt der Tod. Seit meiner Geburt. Um sich mit dem Thema auseinandersetzen zu können, kommt man wohl ohne Spiritualität nicht ganz da hin, wo die Antworten liegen...
Naja, kommt drauf an. Man kann auch einfach annehmen: Ende des Lebens = Klappe zu, Affe tot. Kein Afterlife usw.. Dann kommt man ohne Spiritualität aus. (Und: Es ist eine mögliche Antwort, wenn auch keine "schöne". Man muss folglich natürlich möglicherweise stattdessen zu Spirituosen greifen.)
Ja, man kommt ohne aus ... das ist aber nur relevant für Ockhams Rasiermesser, sonst nicht. Und wenn -- WENN (ich gedankenspiele nur) -- die Wahl besteht zwischen einem Leben in Freude mit der unbenötigten Zusatzannahme, eine Seele zu haben; und einem Leben in Verzweiflung über ein finales Lebensende ... dann kann man sich doch tatsächlich für die Annahme entscheiden, eine Seele zu haben. (Genaugenommen falsch, richtiger: eine Seele zu sein, die gerade einen Körper hat. ... Details ...)

Aber was das Besserfühlen angeht, man muss nicht gleich alle Folgerungen aus Spiritualität sich aneignen, wenn man die Lehren nur nutzen will, damit es einem besser geht. Ich habe letzthin mal ein paar Gespräche von Eckhart Tolle im Depressionen-Thread verlinkt, weil ich denke, dass die einem durchaus helfen können, den großen Plapperer und Lästerer im Kopf einzudämmen. Und zwar ohne, dass man gleich spirituell werden muss, oder gar esoterisch (falls das eine Steigerungsform ist?). Wurde aber gleich abgebügelt. :cry:

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
Außerdem war mein Leben deutlich schwerer zu ertragen, als ich meine Spiritualität noch nicht für mich entdeckt hatte.
Na damit hätten wir schon mal einen möglichen psychologischen Bias gefunden, auf den du "reingefallen" bist. Denn: "Sich besser fühlen dank Spiritualität." ≠ "Wissen, was wirklich Sache ist, mit Tod und so." (Bzw. mit TOD, der anthropomorphen Personifizierung, wem das Discworld-Environment besser gefällt ^^.)
Ja, man sollte seine Hypothesen darüber auf andere Dinge basieren, als was sich gut für einen anfühlt. :hierlang:

Es gibt aber anekdotische Erfahrungen, die man durchaus wissenschaftlich untersuchen kann. Nahtoderlerbnisse, Begegnungen mit kürzlich Verstorbenen, Kinder, die von Dingen berichten, die sie nicht wissen können, die aber zu Erlebnissen von vorher verstorbenen Menschen passen ... sowas. Klar kann man jetzt sagen, das sind Einbildungen / noch-unerforschte-Gehirnmechanismen, die zu gleichartigen Erlebnissen führen / Geschichtenerzähler / Konfabulationen / Beutelschneiderei, was weiß ich. Möchte ich gar nicht bestreiten, dass es das alles gibt. Aber es bleibt doch ein gewisser Rest übrig und es passen Berichte aus verschiedenen Richtungen gut zueinander ... da kann man dann Ockhams Rasiermesser auch mal anders anwenden: ab wann ist die Annahme, dass die Leute gemeinsam einen Scheißdreck erzählen, unplausibel?

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 17:07
So ergeben viele meiner Erfahrungen und Wahrnehmungen Sinn. Vorher trieben mich Fragen um wie "Warum ich?" "Warum ist alles so schwer?" "Warum komme ich nicht weiter?" "Warum bin ich depressiv?" und noch einiges mehr. Meine Antwort in Kurzfassung: Weil ich stark genug bin, das alles verkraften zu können. Der Schöpfer ist nämlich so gütig und lädt Menschen nur so viel an Lasten auf, wie sie auch bewältigen können. Für diejenigen Menschen, die das Gefühl haben, dass ihnen alles zu viel und zu schwer wird, rege ich an, prüfen zu lassen, ob die Steine, die sie in ihrem Bündel mit sich herum tragen, wirklich auch alle ihnen gehören.
Gegenbeispiel zum Unterstrichenen: An Hunger sterbende Menschen in Übersee? Depressive, die sich umbringen, und eben nicht aus der Depression rausfinden? Hatte der Schöpfer da grade keine Zeit sich drum zu kümmern und es kam zum "Lastabwurf" im psychoenergetischen Powergrid, oder wie?
Auch dazu gibt es Erklärungsversuche ... :gruebel: führt jetzt aber vielleicht abseits. (Wir sind eh schon weit offtopic.)

Aber noch eine Gegenfrage und eine rhetorische: du kennst doch sicher den Film: "Und täglich grüßt das Murmeltier"? Kannst du nachvollziehen, was der von Bill Murray gespielte Charakter alles probiert hat, nachdem er nach einer Weile genervt war von dem Ganzen?

---

Jedenfalls sollte man sich von der Vorstellung des prüf-straf-rachenden Gotts aus dem alten Testament lösen. Der taugt nur zum Kindererschrecken. (Verschwörungstheorie: genau wegen dieser Eignung ist er so.)

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57
Oder überhaupt: Millionen von Samen und Pflanzenpollen und Millionen von Tier-Spermien und -Eiern, die zwar die Potenzialität eines Lebewesens in sich tragen, aber niemals Realisation erlangen? Warum wurde gerade ich geboren, aber mein Freund, also zur Hälfte das Spermium neben mir im damaligen Eggrace gerade nicht?
Kollege Zufall erklärt eben das ziemlich gut.
Meinst du, der Chromosomensatz im Spermium macht DICH aus? Manche Sachen sind vielleicht einfach irrelevant ...

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 18:57

Also mir hätte dieses Konzept zu viele innere Widersprüche. Mir haben eigentlich alle religiösen / metaphysisch-spirituellen Konzepte zu viele innere Widersprüche, als dass ich daran "glauben" könnte/möchte.
Weiß nicht. Manche innere Widersprüche sehen vielleicht nur von außen so aus. Den Effekt gibt es wohl öfter. :hierlang:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von alex321 » Donnerstag 5. September 2019, 21:44

Könnt ihr für diese Offtopic-Diskussionen keinen eigenen Thread aufmachen? Es ist mühsam dem eigentlichen Thread-Thema zu folgen wenn seitenweise über Gott und die Welt diskutiert wird. Offtopic gehende Diskussionen scheinen generell ein Problem in diesem Forum zu sein ...

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von alex321 » Donnerstag 5. September 2019, 22:07

Lavender hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 11:16
- ein Nutzer hat beschrieben, dass er sich in seiner Wohnung unwohl fühlt (hier waren es Anfänge von Messiverhalten, so schlimm war es bei mir nicht aber unwohl habe ich mich dennoch gefühlt) und er niemanden, nicht mal Arbeitskollegen oder Freunde zu sich einlädt, was bei mir so ähnlich war. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, bin ich in eine größere Wohnung gezogen, mit vielen Fenstern einem kleinen Garten (damit hatte ich gleichzeitig ein neues Hobby) und habe mir diese zum ersten Mal so richtig nach meinen eigenen Vorstellungen eingerichtet.

- weiterhin habe ich an meinem Äußeren gearbeitet (auch eine Erkenntnis aus dem Forum), weil ich, wenn ich so zurückblicke, doch sehr langweilig daher kam (weißes Shirt, Jeans, alte Brille, Standardhemd, weiß/schwarz, 0815-Frisur etc.). Also habe ich beim Umzug radikal ausgemistet und mich nach und nach neu eingekleidet, immer ein Stück mehr Farbe, auch mal kurze Hosen, neue moderne Anzüge für Arbeit, neue Nerdbrille und einfach mal zur Friseurin mit einem Augenzwinkern gesagt: "Mach es so, dass es dir gefällt."

- Ich war sehr schüchtern und bin es eigentlich heute noch und auch wenig kommunikativ. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, gerade im Alltag mich mit Leuten, auch wenn es nur kurz an der Kasse war, zu unterhalten (Tipp aus dem Forum). Klar gab es auch Rückschläge/ Tage wo es mal nicht so lief und die Vorsätze dahin waren aber ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, damit ich eine gewisse Routine in der Unterhaltung bekomme. Heute läuft es noch immer nicht optimal aber ich bin schon etwas aufgetaut, was auch mein Umfeld wohlwollend feststellt.

- Was auch wichtig war: Ich war fest in meinem Umfeld, immer die selben Leute, habe wenig ausprobiert, bin immer mehr zum Einsiedler geworden usw.. Das wollte ich aktiv ändern. Ich habe mich bei verschiedenen Onlineportalen angemeldet (Ok, aus Frust auch mal abgemeldet) und/aber nie ganz aufgegeben. Habe verschiedene Dates gehabt (die fast alle mehr schlecht als recht liefen) aber immer weiter gemacht und daraus gelernt. Weiterhin habe ich mit dem Fotografieren angefangen (Erkenntnis aus einer Diskussion hier), damit ich raus kam und Kontakt mit anderen Menschen hab. Außerdem hat man beim Date auch was zu erzählen. ;)
Wie genau diese Liste meine Probleme beschreibt ist schon unheimlich. Von daher wirken die Tipps wie maßgeschneidert für mich^^

Lavender hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 11:16
- Was auch wichtig war: Ich war fest in meinem Umfeld, immer die selben Leute, habe wenig ausprobiert, bin immer mehr zum Einsiedler geworden usw.. Das wollte ich aktiv ändern. Ich habe mich bei verschiedenen Onlineportalen angemeldet (Ok, aus Frust auch mal abgemeldet) und/aber nie ganz aufgegeben. Habe verschiedene Dates gehabt (die fast alle mehr schlecht als recht liefen) aber immer weiter gemacht und daraus gelernt. Weiterhin habe ich mit dem Fotografieren angefangen (Erkenntnis aus einer Diskussion hier), damit ich raus kam und Kontakt mit anderen Menschen hab. Außerdem hat man beim Date auch was zu erzählen. ;)
Was für Onlineportale waren das konkret? Singlebörsen? Ich bin online auch sehr aktiv, hauptsächlich in Foren und Chats zu meinen Hobbies und Interessen (Informatik, Videospiele, Politik, etc), echte Kontakte haben sich so aber nie ergeben. Die sind meisens auch gar nicht möglich weil die anderen Nutzer auf der ganzen Welt verstreut sind (sind fast alles englischsprachige Foren und Chats).

Es wundert mich deswegen auch dass Leute immer wieder sagen sie haben X online kennengelernt. Wo denn? Welche Platformen? Facebook? Gibt es eigene Platformen zum Freunde finden?
Zuletzt geändert von alex321 am Donnerstag 5. September 2019, 22:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von The Poet » Donnerstag 5. September 2019, 22:09

@Reinhard: Ja, ich weiß, das Thema ist (logischerweise :lol: ) kompexer, als man es in 1-2 Postings zusammenfassen kann, und jedes der von dir angesprochenen Sub-Themen ebenso, und all die Einwände von dir sind sicher berechtigt, v.a. weil ich einige der Fragen davon mir selbst auch schon gestellt habe. (Ecki kannte ich übrigens lustigerweise auch schon ;) .)
Ich bin aber gerade zu müde für eine ausführliche Antwort, und weiß auch nicht, ob das überhaupt weiterführen würde.

@alex321: Sorry. Shit happens. :oops:
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 6. September 2019, 15:22

The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 14:35
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Es handelt sich also um eine Herzensangelegenheit, für dessen Wahrnehmung und Einlassung kein Verstand von Nöten ist.
Ja, für das Erkennen dieser Herzensangelegenheit "braucht" man ihn tatsächlich erstmal nicht. Aber wie erhöht man denn seine Wahrscheinlichkeit für eine Beziehung? Doch durchs Nachdenken über die optimale Strategie dafür.
Ich habe das nicht getan. Denn ich bin gut genug, so wie ich bin. Entweder reicht das, oder nicht. Kompliment an meine Eltern, die einen guten Job gemacht haben und ich das seit meiner Kindheit so sehen kann. Sicher, meine Erfolgschancen hätten mit der passenden Strategie steigen können. Aber was ist, wenn die 1. Strategie nicht "zieht"? Dann mache ich mich unglaubwürdig und werde zunehmend angespannter und verzweifelter. Ich ruhe aber in mir selbst und bin nicht verzweifelt. Daher waren auch Misserfolge einkalkuliert, bzw. ich habe mir zugestanden auch scheitern zu dürfen. Diese innere Haltung lässt mich relativ entspannt, klar und souverän wirken. Authentisch noch dazu. Ich weiß es ja nicht genau, aber ich vermute mal, dass das mir auch konkret geholfen hat, eine Partnerin zu finden. Außerdem kann ich sehr hart, als auch sehr gefühlvoll sein. Ein breites Gefühlsspektrum abdecken zu können (weil ich da jetzt Zugang zu habe), lässt mich menschlicher erscheinen. Auch diese Entwicklung von mir halte ich konkret für zumindest günstig, wenn man(n) eine glückliche Liebesbeziehung führen will.

Zu guter Letzt würde ich sagen, dass mir einfach auch die Zeit geholfen hat. Denn Frauen um die 40 wollen häufig zur Ruhe kommen und einen Mann für's Leben finden. Normalerweise hatten sie vorher Partner, die vom Typ zwar reizvoll waren, aber eben nicht für längerfristige Beziehungen taugen. Und ich möchte auch zur Ruhe kommen, bzw. meine Ruhe behalten...
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von The Poet » Samstag 7. September 2019, 09:37

TheRealDeal hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 15:22
Kompliment an meine Eltern, die einen guten Job gemacht haben und ich das seit meiner Kindheit so sehen kann.
Glückwunsch. Ich musste mir das erst hart erkämpfen. Am Ende hat mir tatsächlich wieder mal der Verstand geholfen: Das Grundgesetz bzw. die humanistische Philosophie. "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Sprich mein Wert hängt nicht von irgendwelchen Externalitäten ab, wie ich das früher immer "geglaubt" habe (bzw. wie es im "automatisch" arbeitenden Teil meines Gehirns wahrscheinlich durch Erziehung und Mobbing usw. verankert war). Diesen Fakt hab ich zwar früher auch "gewusst" (auf abstrakter Ebene), aber hab nicht verstand-en, was das konkret in Bezug auf mich und mein Leben heißt/heißen könnte. Das musste ich erstmal ne Weile durchanalysieren, und als es mir klar wurde und einleuchtete*, wurde es besser.

* Soll heißen: Ich hab das jetzt einfach so lange in mein Gefühl reingeprügelt, dass ich langsam auch anfange, das zu glauben.
TheRealDeal hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 15:22
The Poet hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 14:35
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 10:10
Es handelt sich also um eine Herzensangelegenheit, für dessen Wahrnehmung und Einlassung kein Verstand von Nöten ist.
Ja, für das Erkennen dieser Herzensangelegenheit "braucht" man ihn tatsächlich erstmal nicht. Aber wie erhöht man denn seine Wahrscheinlichkeit für eine Beziehung? Doch durchs Nachdenken über die optimale Strategie dafür.
Ich habe das nicht getan. Denn ich bin gut genug, so wie ich bin.
Ja toll... ich bin auch gut genug so, wie ich bin. Aber was nützt mit das in Bezug auf Frauen? Von denen werde ich eigentlich permanent ignoriert, völlig unabhängig davon, ob ich mit meinem Selbstwert im Reinen bin oder nicht. Ich muss also irgendwie von mir aus auftreten, mich bemerkbar machen. (Was ich echt hasse wie Sau, btw ... mich in den Mittelpunkt zu spielen und diese ganze Alpha-Scheiße... das ist so dermaßen wider meine Natur. Aber was muss, das muss.)
Was aber irgendwie auch normal bzw. verständlich ist, weil die ungeschriebene social convention ja wie wir alle wissen eben die ist, dass der Mann den ersten (aktiven) Schritt gehen muss ("aktiv" = ansprechen und eskalieren und den ganzen Kram). Also: Hilft mir das "ich bin gut genug so, wie ich bin" in Bezug auf Beziehung/Frauen? Nö. Exakt Null. Ich bin immer noch so beziehungs-, sex- und planlos (letzteres sogar im wahrsten Sinne des Wortes, in Bezug auf die Strategie-Geschichte weiter unten) wie früher auch.
(V.a. neige ich extrem dazu, zu Hause herumzufaulenzen und zu -gammeln und gar nicht erst auf die Pirsch zu gehen, wenn ich gerade in den extremeren Formen meines "mit mir ist ja alles in Ordnung"-State bin. Wenn ich in diesem State bin, mache ich eigentlich gar nix mehr, es sei denn, irgendwelche niederen körperlichen Bedürfnisse melden sich. Dieser "alles in Ordnung"-Zustand ist bei mir also sogar eher kontraproduktiv. Ich brauch immer irgendeinen Druck, um mich überhaupt zu bewegen. Tja, so sind die Menschen verschieden.)
Ergo: Ich muss mir 1. in den Arsch treten und was tun, wenn ich (erfolgreich) Kontakte mit Frauen haben will ("erfolgreich" = Kontakte, die am Ende in der Koje, bei Freundschaft⊕, Partnerschaft oder vorm Altar enden, je nachdem wie die persönliche Präferenz ist. Und nicht stuck in the friendzone), und 2. sind wir damit wieder bei der Strategie-Geschichte: Sie kann mir dabei helfen, das zu erreichen, bevor ich tot bin.
Oder sagen wir, weniger zugespitzt: Es (hoffentlich) effektiver zu erreichen, damit ich nicht unendlich viel Zeit mit sinnlosem Herumsuchen und Ablaufen aller garantiert nicht funktionierenden Pfade im Handlungsgraphen verbringe (auch wenn ich trotz Strategie sicher noch genug Herumsuchen muss).
TheRealDeal hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 15:22
Sicher, meine Erfolgschancen hätten mit der passenden Strategie steigen können. Aber was ist, wenn die 1. Strategie nicht "zieht"? Dann mache ich mich unglaubwürdig und werde zunehmend angespannter und verzweifelter.
Wieso das? Versteh ich nicht. Ich kann doch einfach neutral verschiedene Strategien durchtesten - und sei es nur, dass eine "Strategie" (von vielen möglichen) darin besteht, mir vorher auszumalen, wo die Dichte an Frauen, die mich höchstwahrscheinlich interessieren, am höchsten ist, um die Wahrscheinlichkeit, dass da zumindest ein zu mir passendes Exemplar ist, zu maximieren. (Ich maximiere doch z.B. auch meine Kosten-Nutzen-Funktion in Bezug auf Arbeit, bzw. das ist zumindest idealerweise das Ziel: Ich versuche einen möglichst hohen Stundensatz hinzubekommen, damit ich mit möglichst wenig nervtötender Arbeit in möglichst kurzer Zeit auf das Einkommen komme, mit dem ich meine Unkosten decke. Um mehr Zeit zu haben für die schönen Dinge des Lebens. (Bestimmt kann Erwerbsarbeit bei der/dem ein[en] oder anderen auch ganz schön sein und er/sie hat einen erfüllenden Beruf, aber seien wir ehrlich: Das betrifft... keine Ahnung? 5%? Oder 10% der Bevölkerung? Mich auf jeden Fall nicht.)) Wieso "wirke ich dadurch verzweifelt"? Das Leben ist kurz. Wenn ich das nicht tu, irre ich noch mit 70 ungefickt auf Irrpfaden durch den Wahrscheinlichkeitsdschungel der Möglichkeiten. Und selbst wenn's dann doch noch endlich mal klappen sollte, ist's eigentlich eh schon wieder zu spät, weil ich dann n alter Sack bin, der keinen mehr hoch kriegt. Und den wahrscheinlich auch keine sexy Frau mehr will. (Außer er ist Millionär oder heißt Hugh Hefner oder sowas. Oder es handelt sich um Chuck Norris :mrgreen: . Der sagt einfach der Zeit: Dreh dich um 42 Jahre zurück, du... du... chronometrische Bitch, du! Und die Zeit gehorcht.)
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 22. September 2019, 22:08

Sich zwingen, hart zu sich sein, sich nicht auf sein Glück verlassen, den inneren Schweinehund überwinden - und vor allem: naiv sein.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 22. September 2019, 22:10

TheRealDeal hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 15:22
Denn ich bin gut genug, so wie ich bin. Entweder reicht das, oder nicht.
Tja, würde ich so denken, wäre ich heute wohl Dauerarbeitsloser.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 22. September 2019, 23:17

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 22:08
Sich zwingen, hart zu sich sein, sich nicht auf sein Glück verlassen, den inneren Schweinehund überwinden - und vor allem: naiv sein.
Ich kann aber naive Leute nicht leiden und will selbst nicht so werden - auch wenn sie oft sehr glücklich zu sein scheinen und mit einfachen Antworten (die aber meist falsch sind) auf schwere Probleme zufrieden sind.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 22. September 2019, 23:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 23:17
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 22:08
Sich zwingen, hart zu sich sein, sich nicht auf sein Glück verlassen, den inneren Schweinehund überwinden - und vor allem: naiv sein.
Ich kann aber naive Leute nicht leiden und will selbst nicht so werden - auch wenn sie oft sehr glücklich zu sein scheinen und mit einfachen Antworten (die aber meist falsch sind) auf schwere Probleme zufrieden sind.
Ich werde auch nicht mehr naiv. Das kann man nicht einschalten bzw. kann man Erfahrungen nicht ausschalten.
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