Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

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NBUC
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von NBUC » Montag 29. April 2019, 21:55

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Ähnlich bzgl. der Ansichten aufs Leben. Da hast du recht.
Ziel ist es ja eine private Atmosphäre zu schaffen, in der man den Menschen kennenlernt. Durch Fragen nach den Hobbys lernt man ja keine Menschen kennen, zumindest wenn sie dafür keine Passion hat. Deshalb empfinde ich es als wenig relevant sich da so auf vermeintliche Hobbys zu versteifen. Viel interessanter sind da doch Fragen nach dem Wohlbefinden der Person oder was die Person im Leben gemacht hat und warum.
Selbst eine Abneigung ggü. des Musikgeschmacks des Gegenübers kann zu einer persönlichen Konversation führen, in der die Person die Möglichkeit hat zu erzählen, was ihr an der Musik missfällt.
Die Passion ist nur ein Verstärker. Wenn das Hobby negativ belegt ist, dann vesrtärkt auch die Passion. interessant erzählen zu können kann vielleicht etwas retten, wenn das gegenüber noch halbwegs neutral zum Thema steht.

Das Hobby ist ansonsten genauso - und je nach Passion ein bestimmender - Teil dessen, was die Leute im Leben so gemacht haben und Emotionsträger. Das sagt denke ich deutlich mehr aus, als welche Kneipen man jetzt so weit kennt oder was zuletzt im Kino / BigBrother/ Bundesliga/ ESC lief.

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Und worüber redet man dann um dort "gut" anzukommen?
Genau hier hapert es vermutlich halt.
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
A:"Was machst du gerne?"
B:"Reisen und Sport."
A:"Oh cool. In welchen Ländern warst du bereits und was machst du?"
B:"Ich war in Frankreich, Italien, Spanien, Neuseeland, Australien und spiele Fußball. Und du?"
A:"Ist ja interessant. In Frankreich und Italien war ich auch schon und Fußball spiele ich auch"
B:"Hey, echt voll der Zufall. Cool."
(STILLE)
(STILLE)
A:"Und wo warst du in Frankreich?"
B:"Natürlich Paris. Beste haha"
A:"Hahaha, da war ich auch"
B:"Ja, Paris ist schon eine coole Stadt"

Das ist so das typische Gespräch, was ich öfters Mal auf Partys mitbekomme. Ich glaube kaum, dass solche Gespräche da, auch wenn die Themen eher dem Mainstream entsprechen, so besser ankommen.
Klar, als Icebreaker hilft das sicherlich, dass man schon mal ein bisschen reden kann, aber darüber hinaus macht das keinen Unterschied, weshalb ich der Meinung bin, dass Hobbys absolut keine Rolle spielen.
Meiner Erfahrung nach zählt nicht, dass man etwas macht, sondern das "Warum?" dahinter. Dadurch lernt man eine Person kennen. Dass man Fußball spielt hat noch keinem einen Bonus gegeben.
Im Falle vom Paris würde ich annehmen, dass die Leute sich dann auch über Details auszutauschen beginnen und damit dann "Leben zeigen". (was im übrigen von Nerds dann genauso Freak!Reaktionen hervorruft wie umgekehrt ... )

Hobby spielt in dem Sinne eine Rolle, dass ein schlecht angesehenes Hobby Minuspunkte bringt bzw. für viele Nichtmainstreamer das Hobby oder deren Kombination schon das definierende ist. Mit dem Edv-Job läßt sich ja halt so einfach kein Eindruck schinden. (Und fürs Protokoll: Sport auch nicht in Nicht-trend/fansportarten - zumindest unterhalb von "Zeitungsinterviewlevel". Triathlon, Skifahrer oder Profi (oder zumindest einer lokalen Traditionsmannschaft) zieht vielleicht, Tischtennis, Laufen, Schwimmen, ... wiederum :fessel: )
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von xerxes1981 » Montag 29. April 2019, 22:06

klecks hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 12:41
xerxes1981 hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 21:38
"Eigentlich steht im Titel schon (fast) alles: Welche 3-5 Schritte/Einsichten/Erkenntnisse/Veränderungen haben euch im Rückblick wirklich geholfen?"


1. Menschen kennenlernen
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...
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 29. April 2019, 22:10

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:16
Wenn eine potentielle Kandidatin mit deiner Passion für Synth ein Date hätte bzw. sich entscheiden müsste, ob sie mit deiner Passion für Synth ein Date eingehen würde, dann magst du sogar ziemlich recht haben. Es gibt in der Tat wenige Menschen, die sich so sehr dafür interessieren wie du es tust. Doch die Frau möchte in der Regel den Mann Le Chiffre Zero kennenlernen und vielleicht erfahren, was dich gerade an dieser Musik fasziniert. Sie wird sich weniger dafür interessieren, dass du für Synth eine Leidenschaft hegst und ihr jedes Detail davon erzählen kannst.
Ich habe noch einiges mehr an Hobbys. Die sind aber alle durch die Bank „woman repellent“ genug, um „den Mann Le Chiffre Zéro“ fürs Partnerschaftliche nachhaltig zu vergiften.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 19:04
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Und worüber redet man dann um dort "gut" anzukommen?
A:"Was machst du gerne?"
B:"Reisen und Sport."
A:"Oh cool. In welchen Ländern warst du bereits und was machst du?"
B:"Ich war in Frankreich, Italien, Spanien, Neuseeland, Australien und spiele Fußball. Und du?"
A:"Ist ja interessant. In Frankreich und Italien war ich auch schon und Fußball spiele ich auch"
B:"Hey, echt voll der Zufall. Cool."
(STILLE)
(STILLE)
A:"Und wo warst du in Frankreich?"
B:"Natürlich Paris. Beste haha"
A:"Hahaha, da war ich auch"
B:"Ja, Paris ist schon eine coole Stadt"
Sicher funktioniert es nicht immer, aber die Chancen wären besser als wie wenn man hier nichts überzeugendes zu sagen hat.

Mit mir wäre das so:
A: Ich war in Australien backpacken und als nächstes gehts zum Wandern nach Schottland. *zeigt Fotos auf dem Handy her*
Ich: Wow, super Landschaften. Ich war in X, Wellnessurlaub.
A: Du bist doch erst 30, solche Reisen machen sonst nur Rentner. Wie war da der Altersschnitt?
Ich: So um die 65 vllt.
A: Rentnerurlaub, sage ich doch. Den ganzen Tag in der Sauna oder einem Pool liegen ist doch fad. Mit wem den?
Ich: Alleine, kenne keinen, der mitwollte.
A: Hast du schon Pläne für heuer?
Ich: Wieder nach X, Wellnessurlaub, Urlaub soll für mich Erholung sein.
A: Warum schon wieder? Warst doch erst da. Die Welt ist groß, warum schaust du sie dir nicht mal an?
Ich: Es passt mir da und ich weiß, was ich bekomme. Ich mag keine Fernreisen, weil ich es nicht so lange in einem Flieger aushalten würde. Außerdem wäre mir das zu teuer. Über andere Kulturen informieren kann ich mich auch mittels Büchern und Dokus.
Ich müsste mich als extremer Intro und jemand mit nur durchschnittlichen Einkommen outen.
Deshalb habe ich gelernt: besser zum Thema "Reisen" nichts persönliches sagen.
Was soll ich dann sagen?

A: Wo warst du zuletzt im Urlaub?
Ich: Zählen auch verlängerte Wochenenden im Inland?
A: Was anderes machst du nicht?
Ich: Nicht über mehrere Wochen oder so, das kann ich mir nicht leisten. Ich fahre immer nur über verlängerte Wochenenden zu Events, die ich besuchen möchte. Die sind aber auch mal im Ausland.
A: Aha. Was für Events?
Ich: (müßte an dieser Stelle zugeben, zu Conventions zu fahren, und auch, was das für Conventions sind, tue es aber aus guten Gründen nicht) Events eben. Unwichtig, was das genau ist.
A: Sag’ mal, was für Events?
Ich: Ist unwichtig.
A: Nee, komm’, sag’ mal!
Ich: Ist unwichtig!
A: … Okay, und wo fährst du dann so hin?
Ich: Nur Ausland oder auch Inland?
A: Erstmal Ausland, man macht ja normalerweise Urlaub im Ausland.
Ich: Also, zuletzt war ich in Haarlem.
A: New York?
Ich: Westlich von Amsterdam, also in den Niederlanden.
A: Aha.

Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?

Jemandem, der kein militanter Autofahrer und radikaler Radfahrerhasser ist, könnte ich von den Vorzügen des Radwegesystems in den Niederlanden erzählen. Wer viel öffentliche Verkehrsmittel nutzt, ist vielleicht interessiert am OV-Chipkaart-System, das zwar nicht perfekt ist, sich aber sehr geschmeidig nutzen läßt. Und wer weder Veganer ist noch unbedingt eine Modelfigur halten will, dem könnte ich von gewissen kulinarischen Spezialitäten erzählen, angefangen bei den Fritten, nach denen man deutsches Fastfood mit anderen Augen sieht (wobei belgische Fritten nochmals eine ganz andere Klasse sind, aber in Belgien war ich zu lange nicht mehr), aufgehört bei den Desserts.

Aber wer regelmäßig, womöglich mehrmals im Jahr, um die halbe Welt in die exotischsten Gegenden fliegt, wird sich sicherlich nicht für so etwas Banales wie die Niederlande interessieren – erst recht nicht, wenn darin weder das Amsterdamer Rotlichtviertel noch ein Koffieshop-Besuch nebst Marihuanaschmuggel nach Deutschland vorkommt (oder je nach Zuhörer der Konsum von etwas Fritiertem im legendären ’t Pleintje in Maaskantje Schijndel).

Auf meine nächste geplante Auslandsreise angesprochen, müßte ich mit „Prag“ antworten. Unmittelbar darauf müßte ich erklären, daß das keine Sauftour wird. Dann wiederum müßte ich mich vielleicht sogar noch dafür rechtfertigen, nach Prag zu fahren und daraus eben keine Sauftour zu machen.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von ComebackCat » Montag 29. April 2019, 22:34

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10


Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Ich finde eigentlich die meisten Nachbarländer Deutschlands interessanter als Frankreich, zumindest Polen, Tschechien, Österreich, Belgien und die Niederlande. Die Schweiz, Dänemark (insbesondere Kopenhagen) und Luxemburg sind mir etwas zu teuer, bzw. für Letzteres genügen eigentlich auch Tagesausflüge von den Nachbarländern aus. Womit ich aber auch nicht sagen will, dass ich Frankreich uninteressant finde; ich war da schon oft und den Louvre muss ich mir z.B. definitiv auch nochmal ansehen; aber insbesondere z.B. das Essen ist so gar nicht mein Fall und gutes Bier gibt es auch eher selten. Aber ich bin keine Frau, daher ist meine Antwort sicher auch nicht sonderlich relevant für dich. :-)
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Volta » Montag 29. April 2019, 22:38

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10


Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Wie kommst du darauf?

https://www.sueddeutsche.de/news/leben/ ... -99-374639

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Brax » Montag 29. April 2019, 22:51

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 19:04
Mit mir wäre das so:
A: Ich war in Australien backpacken und als nächstes gehts zum Wandern nach Schottland. *zeigt Fotos auf dem Handy her*
Ich: Wow, super Landschaften. Ich war in X, Wellnessurlaub.
A: Du bist doch erst 30, solche Reisen machen sonst nur Rentner. Wie war da der Altersschnitt?
...
Le Chiffre Zéro hat geschrieben: A: Wo warst du zuletzt im Urlaub?
Ich: Zählen auch verlängerte Wochenenden im Inland?
A: Was anderes machst du nicht?
Le Chiffre Zéro hat geschrieben: Auf meine nächste geplante Auslandsreise angesprochen, müßte ich mit „Prag“ antworten. Unmittelbar darauf müßte ich erklären, daß das keine Sauftour wird. Dann wiederum müßte ich mich vielleicht sogar noch dafür rechtfertigen, nach Prag zu fahren und daraus eben keine Sauftour zu machen.
Natürlich ist es völlig ausgeschlossen, dass das Gespräch einen anderen Verlauf nehmen könnte. [/ironieoff]

Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Sorry, aber manchmal wirds hier echt absurd, wenn ihr so krampfhaft versucht, eure eigene Unvermittelbarkeit zu beweisen. Ich glaube, so gut wie jeder meiner Bekannten war mal zumindest in einem dieser Länder.

Aber wer regelmäßig, womöglich mehrmals im Jahr, um die halbe Welt in die exotischsten Gegenden fliegt, wird sich sicherlich nicht für so etwas Banales wie die Niederlande interessieren – erst recht nicht, wenn darin weder das Amsterdamer Rotlichtviertel noch ein Koffieshop-Besuch nebst Marihuanaschmuggel nach Deutschland vorkommt (oder je nach Zuhörer der Konsum von etwas Fritiertem im legendären ’t Pleintje in Maaskantje Schijndel).
Oh doch. Ich kenne einige Leute (mich selbst eingeschlossen), die, je mehr sie gesehen haben, immer mehr wieder auf Deutschland und Europa zurückfallen. Weil es irgendwann eben nicht mehr darum geht, einfach nur möglichst weit weg gewesen zu sein, sondern weil man vor allem was Schönes angucken und angenehm seine Zeit verbringen will. Mir dürftest du gerne von den Niederlanden erzählen und gerade mit Rotlicht und Marihuana würdest du mich ziemlich abschrecken.
Aber falls deine Zielgruppe wie hier nicht unüblich 20-jährige Studentinnen sein sollten, dann kann es durchaus sein, dass die noch im "Hauptsache-exotisch-und-weit-weg"-Modus stecken. :pfeif:

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Tania » Montag 29. April 2019, 23:07

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10
Ich habe noch einiges mehr an Hobbys. Die sind aber alle durch die Bank „woman repellent“ genug, um „den Mann Le Chiffre Zéro“ fürs Partnerschaftliche nachhaltig zu vergiften.
Ich fühle mich gerade ausgesprochen unweiblich. ;)

Einen anderen Grund kann es ja kaum geben, dass ich die Dinge, die Du über Deine Hobbys erzählst, echt interessant finde. Nein, ich teile sie nicht (obwohl ich in Deinen Playlists durchaus Dinge entdeckt habe, die ich mag) - aber ich könnte Dir trotzdem stundenlang zuhören, wenn Du drüber redest. Und das nicht nur wegen Deiner schönen Stimme ;)

Ich: Nicht über mehrere Wochen oder so, das kann ich mir nicht leisten. Ich fahre immer nur über verlängerte Wochenenden zu Events, die ich besuchen möchte. Die sind aber auch mal im Ausland.
A: Aha. Was für Events?
Ich: (müßte an dieser Stelle zugeben, zu Conventions zu fahren, und auch, was das für Conventions sind, tue es aber aus guten Gründen nicht) Events eben. Unwichtig, was das genau ist.
A: Sag’ mal, was für Events?
Ich: Ist unwichtig.
A: Nee, komm’, sag’ mal!
Ich: Ist unwichtig!
Creepy daran ist weniger das Event, als die beharrliche Weigerung, darüber zu reden. Die Phantasie der Leute ist immer schlimmer als das, was Du tatsächlich tust. Die Chancen stehen gut, dass Dein Gesprächspartner nach diesem Dialog noch lange überlegt, ob Du jetzt zur BoundCon oder zur Fetisch Fair reist - oder doch nur zu einem Symposium über die Analyse von Insektenlarven in den Gedärmen von Mordopfern.
Aber wer regelmäßig, womöglich mehrmals im Jahr, um die halbe Welt in die exotischsten Gegenden fliegt, wird sich sicherlich nicht für so etwas Banales wie die Niederlande interessieren
Könntest Du überhaupt etwas mit Menschen anfangen, die regelmäßig mehrmals im Jahr um die halbe Welt fliegen?

Eigentlich sind solche Gespräche doch ein guter Filter. Die Leute, die mit dem, was man ihnen erzählt, nix anfangen können, gehören meist auch zu den Leuten, mit denen man selbst nix anfangen kann.
Auf meine nächste geplante Auslandsreise angesprochen, müßte ich mit „Prag“ antworten. Unmittelbar darauf müßte ich erklären, daß das keine Sauftour wird. Dann wiederum müßte ich mich vielleicht sogar noch dafür rechtfertigen, nach Prag zu fahren und daraus eben keine Sauftour zu machen.
Red einfach nicht so viel mit Leuten, denen bei "Prag" nur "Saufen" einfällt ;)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 29. April 2019, 23:12

ComebackCat hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:34
Ich finde eigentlich die meisten Nachbarländer Deutschlands interessanter als Frankreich, zumindest Polen, Tschechien, Österreich, Belgien und die Niederlande. Die Schweiz, Dänemark (insbesondere Kopenhagen) und Luxemburg sind mir etwas zu teuer, bzw. für Letzteres genügen eigentlich auch Tagesausflüge von den Nachbarländern aus.
Ich bin mir nicht sicher, ob „Dänemark light“ noch geht: über die Grenze nach Apenrade auf einen Hotdog med rød pølse.

(Zumindest) In Belgien kommt es darauf an, wohin man fährt. In Brüssel dürften die Hotelpreise derart jenseits von Gut und Böse sein, daß es sich eher lohnt, in die Stadt zu pendeln oder den einen oder anderen Tagesausflug machen (würde ich aber sowieso). In Antwerpen sind Hotels in Stadtlage auch nicht unerheblich. Aber ich glaube, da wird Amsterdam nicht groß anders sein. Wie gut, daß die umliegenden Städte gut mit nicht zu teuren Hotels versorgt sind.
ComebackCat hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:34
Womit ich aber auch nicht sagen will, dass ich Frankreich uninteressant finde; ich war da schon oft und den Louvre muss ich mir z.B. definitiv auch nochmal ansehen; aber insbesondere z.B. das Essen ist so gar nicht mein Fall und gutes Bier gibt es auch eher selten.
J.B.O. haben doch das Pariser Bier besungen, und zwar nicht gerade mit Lob. (Auch wenn der Grund dafür ein ganz anderer ist.)

Aber in puncto Bier könnte Belgien wieder punkten. Ich bin kein Biertrinker, aber ich habe mir sagen lassen, auf jeden Fall sollte man versuchen, einen Bogen um die omnipräsente Touristenlorke Stella Artois zu machen, die die Belgier selbst meines Wissens gar nicht anfassen – wozu auch bei der sonstigen Auswahl.

Kulinarisch ist auch Belgien ein Land, das man nicht mit Diätvorsatz besuchen sollte. Fritten (Pflichtprogramm), Waffeln (sollte man auch mitnehmen, wenn sich die Gelegenheit bietet), Pralinen (das ist dann die Kür) …
Volta hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:38
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10


Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Wie kommst du darauf?

https://www.sueddeutsche.de/news/leben/ ... -99-374639
Jetzt vergleiche man das einmal mit den Unmengen an Touristen, die jeden Sommer ans Mittelmeer fliegen.

Amsterdam ist zumindest ein populäres Ziel junger Backpacker, die legal kiffen wollen. Außerhalb trifft man eher Freizeitradler im gesetzten Alter an, die sich auf den niederländischen Radwegen noch mehr danebenbenehmen als die Niederländer selbst.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Volta » Montag 29. April 2019, 23:18

Vergleichen kann man sicher vieles, mir schien deine Aussage "wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?", eher absolut. Aber egal, kein Grund sich zu streiten.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 00:14

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 23:12
ComebackCat hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:34
Ich finde eigentlich die meisten Nachbarländer Deutschlands interessanter als Frankreich, zumindest Polen, Tschechien, Österreich, Belgien und die Niederlande. Die Schweiz, Dänemark (insbesondere Kopenhagen) und Luxemburg sind mir etwas zu teuer, bzw. für Letzteres genügen eigentlich auch Tagesausflüge von den Nachbarländern aus.
Ich bin mir nicht sicher, ob „Dänemark light“ noch geht: über die Grenze nach Apenrade auf einen Hotdog med rød pølse.

(Zumindest) In Belgien kommt es darauf an, wohin man fährt. In Brüssel dürften die Hotelpreise derart jenseits von Gut und Böse sein, daß es sich eher lohnt, in die Stadt zu pendeln oder den einen oder anderen Tagesausflug machen (würde ich aber sowieso). In Antwerpen sind Hotels in Stadtlage auch nicht unerheblich. Aber ich glaube, da wird Amsterdam nicht groß anders sein. Wie gut, daß die umliegenden Städte gut mit nicht zu teuren Hotels versorgt sind.
ComebackCat hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:34
Womit ich aber auch nicht sagen will, dass ich Frankreich uninteressant finde; ich war da schon oft und den Louvre muss ich mir z.B. definitiv auch nochmal ansehen; aber insbesondere z.B. das Essen ist so gar nicht mein Fall und gutes Bier gibt es auch eher selten.
J.B.O. haben doch das Pariser Bier besungen, und zwar nicht gerade mit Lob. (Auch wenn der Grund dafür ein ganz anderer ist.)

Aber in puncto Bier könnte Belgien wieder punkten. Ich bin kein Biertrinker, aber ich habe mir sagen lassen, auf jeden Fall sollte man versuchen, einen Bogen um die omnipräsente Touristenlorke Stella Artois zu machen, die die Belgier selbst meines Wissens gar nicht anfassen – wozu auch bei der sonstigen Auswahl.

Kulinarisch ist auch Belgien ein Land, das man nicht mit Diätvorsatz besuchen sollte. Fritten (Pflichtprogramm), Waffeln (sollte man auch mitnehmen, wenn sich die Gelegenheit bietet), Pralinen (das ist dann die Kür) …
Volta hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:38
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10


Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Wie kommst du darauf?

https://www.sueddeutsche.de/news/leben/ ... -99-374639
Jetzt vergleiche man das einmal mit den Unmengen an Touristen, die jeden Sommer ans Mittelmeer fliegen.

Amsterdam ist zumindest ein populäres Ziel junger Backpacker, die legal kiffen wollen. Außerhalb trifft man eher Freizeitradler im gesetzten Alter an, die sich auf den niederländischen Radwegen noch mehr danebenbenehmen als die Niederländer selbst.
Und warum genau ist es jetzt schlecht über sowas reden zu können? Scheinbar fasziniert dich ja so einiges in den Ländern, die du bereist und es wäre schade zu denken, dass solche Erfahrungen nicht erwähnenswert seien, weil sich ja angeblich keiner dafür interessieren würde.
Ich finde du denkst viel zu sehr daran, ob der Inhalt deines potentiell gesagten auch praktisch von anderen Menschen und vor allem Frauen interessant gefunden wird. Es ist weniger der Inhalt mit dem man Leute fesselt, sondern die Energie mit der man sein Erlebtes mit seinen Mitmenschen teilt.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Kief » Dienstag 30. April 2019, 00:49

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 12:22
zumsel hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 19:58
Für mich war es ein sehr langer Weg dahin offen und direkt zu werden. Je offener und direkter ich wurde desto offener wurde die Welt für mich.
Bei mir ist es anders rum: Je offener und direkter ich werde, desto unbeliebter mache ich mich.
Wenn der Kontakt zu anderen grundsaetzlich nicht funktioniert, dann bringen alle Tipps herzlich wenig.

Erst wenn Du weisst, wie Du nen grundsaetzlichen Kontakt aufrechterhalten kannst, und dies als naechsten Schritt mit Offenheit und Direktheit verknuepfst, dann kannst Du dem funktionierenden Kontakt weitere Qualitaeten hinzufuegen.

Solange Du nicht weisst, ob das Blech vor Dir Kofferraum, Motorhaube, Dach oder Schweller ist, kannst Du auch nicht zuordnen, wo der Heckspoiler ueberhaupt und in welche Position er gehoert.


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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Gahaltan » Dienstag 30. April 2019, 00:51

Volta hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:38
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10


Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?
Wie kommst du darauf?

https://www.sueddeutsche.de/news/leben/ ... -99-374639
special-snowflake-syndrom. wenn man selbst etwas mag, muss das automatisch bedeuten, dass es anti-mainstream ist, sonst wäre man ja ncihts besonderes mehr.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 01:22

NBUC hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 21:55
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Ähnlich bzgl. der Ansichten aufs Leben. Da hast du recht.
Ziel ist es ja eine private Atmosphäre zu schaffen, in der man den Menschen kennenlernt. Durch Fragen nach den Hobbys lernt man ja keine Menschen kennen, zumindest wenn sie dafür keine Passion hat. Deshalb empfinde ich es als wenig relevant sich da so auf vermeintliche Hobbys zu versteifen. Viel interessanter sind da doch Fragen nach dem Wohlbefinden der Person oder was die Person im Leben gemacht hat und warum.
Selbst eine Abneigung ggü. des Musikgeschmacks des Gegenübers kann zu einer persönlichen Konversation führen, in der die Person die Möglichkeit hat zu erzählen, was ihr an der Musik missfällt.
Die Passion ist nur ein Verstärker. Wenn das Hobby negativ belegt ist, dann vesrtärkt auch die Passion. interessant erzählen zu können kann vielleicht etwas retten, wenn das gegenüber noch halbwegs neutral zum Thema steht.

Das Hobby ist ansonsten genauso - und je nach Passion ein bestimmender - Teil dessen, was die Leute im Leben so gemacht haben und Emotionsträger. Das sagt denke ich deutlich mehr aus, als welche Kneipen man jetzt so weit kennt oder was zuletzt im Kino / BigBrother/ Bundesliga/ ESC lief.

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Und worüber redet man dann um dort "gut" anzukommen?
Genau hier hapert es vermutlich halt.
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
A:"Was machst du gerne?"
B:"Reisen und Sport."
A:"Oh cool. In welchen Ländern warst du bereits und was machst du?"
B:"Ich war in Frankreich, Italien, Spanien, Neuseeland, Australien und spiele Fußball. Und du?"
A:"Ist ja interessant. In Frankreich und Italien war ich auch schon und Fußball spiele ich auch"
B:"Hey, echt voll der Zufall. Cool."
(STILLE)
(STILLE)
A:"Und wo warst du in Frankreich?"
B:"Natürlich Paris. Beste haha"
A:"Hahaha, da war ich auch"
B:"Ja, Paris ist schon eine coole Stadt"

Das ist so das typische Gespräch, was ich öfters Mal auf Partys mitbekomme. Ich glaube kaum, dass solche Gespräche da, auch wenn die Themen eher dem Mainstream entsprechen, so besser ankommen.
Klar, als Icebreaker hilft das sicherlich, dass man schon mal ein bisschen reden kann, aber darüber hinaus macht das keinen Unterschied, weshalb ich der Meinung bin, dass Hobbys absolut keine Rolle spielen.
Meiner Erfahrung nach zählt nicht, dass man etwas macht, sondern das "Warum?" dahinter. Dadurch lernt man eine Person kennen. Dass man Fußball spielt hat noch keinem einen Bonus gegeben.
Im Falle vom Paris würde ich annehmen, dass die Leute sich dann auch über Details auszutauschen beginnen und damit dann "Leben zeigen". (was im übrigen von Nerds dann genauso Freak!Reaktionen hervorruft wie umgekehrt ... )

Hobby spielt in dem Sinne eine Rolle, dass ein schlecht angesehenes Hobby Minuspunkte bringt bzw. für viele Nichtmainstreamer das Hobby oder deren Kombination schon das definierende ist. Mit dem Edv-Job läßt sich ja halt so einfach kein Eindruck schinden. (Und fürs Protokoll: Sport auch nicht in Nicht-trend/fansportarten - zumindest unterhalb von "Zeitungsinterviewlevel". Triathlon, Skifahrer oder Profi (oder zumindest einer lokalen Traditionsmannschaft) zieht vielleicht, Tischtennis, Laufen, Schwimmen, ... wiederum :fessel: )
Für mich kann ein Hobby nicht "negativ" besetzt sein. Zumindest nicht in dem Maße als dass es eine Person wirklich langfristig belasten würde. Ja, es gibt durchaus Vorurteile und die habe ich bzgl. z.B. Modelleisenbahnliebhaber oder Briefmarkensammler ja auch. Ich kenne sogar im Bekanntenkreis eine Person, die auf Modelleisenbahnen abfährt und zu seinem Unglück verhält er sich eben auch genau so wie ich es erwarten würde. Die Person hat zwar eine Freundin aus dem fernen Osten, aber er ist eben so der Klischeenerd, den man sich vorstellt, wenn man an Modelleisenbahnliebhaber denkt. Muss das jetzt aber so sein? Keinesfalls. Tendenziell ist das leider aber so, weshalb es diese Klischees ja auch gibt.
Klar hat man über einen Briefmarkensammler nicht direkt die hohe Meinung wie über jemanden der in der 2. Bundesliga Fußball spielt, aber ob die Vorurteile stimmen wird erst in der zwischenmenschlichen Interaktion deutlich.
Das ist ja genau wie das Klischee, dass Frauen die Informatik studieren alles richtige Mannsweiber sind. Kann das sein? Ja, durchaus. Gibt es da aber auch viele, die nicht so dem Klischee entsprechen? Ich denke zuhauf.
Es kommt daher eher auf das Individuum an und weniger darauf, was für Hobbys diese Person hat. Wenn man sich sehr schüchtern und unsicher gibt bzw. auch sonst nicht so recht weiß wie man sich zu verhalten hat, dann bekommt man das Label Nerd nicht aufgedrückt, weil man angeblich so skurrile Hobbys hat für die sich keiner sonst begeistert, sondern weil man die Sozialkompetenz oder die Leichtigkeit in sozialen Situationen missen lässt. Da kann man auch in der Bundesliga spielen und es würde sich nichts am Status der Person gravierend ändern.
In meinem näheren Bekanntenkreis gibt es eine Person, die nicht mal 1,70m groß ist und auch eher durchschnittlich aussieht. Diese Person hat sehr häufig Dates und ist bei uns sogar als Herzensbrecher bekannt. Dieser Kerl hat keine schrägen Hobbys, aber schon gewisse Angewohnheiten, die andere Menschen eher hinterfragen würden. So geht er regelmäßig um 2 Uhr morgens laufen. Läuft lieber 40mins zu Fuß zum Fitnessstudio anstatt den Bus/Fahrrad zu nehmen und lädt Frauen auf Dates zum gemeinsam Pilze sammeln im Wald ein.(Das sind keine naturverbundenen Frauen, sondern eher Frauen, die man sonst so auf Instagram als Models kennt)
Redet mit seinen Dates über Philosophie und das Leben allgemein bzw. alles was ihn eben interessiert.
Wenn es danach gehen würden, dass man ja den Massengeschmack treffen muss und möglichst wenig Eigenheiten haben sollte, um erfolgreich zu sein, dann dürfte dieser Kerl ja absolut keinen Erfolg haben.
Da ich ihn persönlich ganz gut kenne, weiß ich aber, dass er ziemlich kompetent ist in der sozialen Interaktion.

Wenn man selbst seine Hobbys/Job vor anderen Menschen als absolut uninteressant ansieht, dann hat man auch wenig Lust darüber zu erzählen und denkt sich, dass meine Interessen ja ehh nicht wichtig sind. Ist meiner Ansicht nach aber eine ziemlich falsche Annahme. Menschen werden nicht durch den Inhalt, sondern durch die übertragenen Emotionen mitgerissen.
Denkt man allerdings selbst, dass alles nicht nennenswert sei, dann bekommt auch der Gegenüber diesen Vibe ab und wie soll er sich für etwas begeistern, wofür du scheinbar auch nicht brennst?

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Dr. House » Dienstag 30. April 2019, 07:06

VollAB hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 01:22
NBUC hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 21:55
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Ähnlich bzgl. der Ansichten aufs Leben. Da hast du recht.
Ziel ist es ja eine private Atmosphäre zu schaffen, in der man den Menschen kennenlernt. Durch Fragen nach den Hobbys lernt man ja keine Menschen kennen, zumindest wenn sie dafür keine Passion hat. Deshalb empfinde ich es als wenig relevant sich da so auf vermeintliche Hobbys zu versteifen. Viel interessanter sind da doch Fragen nach dem Wohlbefinden der Person oder was die Person im Leben gemacht hat und warum.
Selbst eine Abneigung ggü. des Musikgeschmacks des Gegenübers kann zu einer persönlichen Konversation führen, in der die Person die Möglichkeit hat zu erzählen, was ihr an der Musik missfällt.
Die Passion ist nur ein Verstärker. Wenn das Hobby negativ belegt ist, dann vesrtärkt auch die Passion. interessant erzählen zu können kann vielleicht etwas retten, wenn das gegenüber noch halbwegs neutral zum Thema steht.

Das Hobby ist ansonsten genauso - und je nach Passion ein bestimmender - Teil dessen, was die Leute im Leben so gemacht haben und Emotionsträger. Das sagt denke ich deutlich mehr aus, als welche Kneipen man jetzt so weit kennt oder was zuletzt im Kino / BigBrother/ Bundesliga/ ESC lief.

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
Und worüber redet man dann um dort "gut" anzukommen?
Genau hier hapert es vermutlich halt.
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 18:53
A:"Was machst du gerne?"
B:"Reisen und Sport."
A:"Oh cool. In welchen Ländern warst du bereits und was machst du?"
B:"Ich war in Frankreich, Italien, Spanien, Neuseeland, Australien und spiele Fußball. Und du?"
A:"Ist ja interessant. In Frankreich und Italien war ich auch schon und Fußball spiele ich auch"
B:"Hey, echt voll der Zufall. Cool."
(STILLE)
(STILLE)
A:"Und wo warst du in Frankreich?"
B:"Natürlich Paris. Beste haha"
A:"Hahaha, da war ich auch"
B:"Ja, Paris ist schon eine coole Stadt"

Das ist so das typische Gespräch, was ich öfters Mal auf Partys mitbekomme. Ich glaube kaum, dass solche Gespräche da, auch wenn die Themen eher dem Mainstream entsprechen, so besser ankommen.
Klar, als Icebreaker hilft das sicherlich, dass man schon mal ein bisschen reden kann, aber darüber hinaus macht das keinen Unterschied, weshalb ich der Meinung bin, dass Hobbys absolut keine Rolle spielen.
Meiner Erfahrung nach zählt nicht, dass man etwas macht, sondern das "Warum?" dahinter. Dadurch lernt man eine Person kennen. Dass man Fußball spielt hat noch keinem einen Bonus gegeben.
Im Falle vom Paris würde ich annehmen, dass die Leute sich dann auch über Details auszutauschen beginnen und damit dann "Leben zeigen". (was im übrigen von Nerds dann genauso Freak!Reaktionen hervorruft wie umgekehrt ... )

Hobby spielt in dem Sinne eine Rolle, dass ein schlecht angesehenes Hobby Minuspunkte bringt bzw. für viele Nichtmainstreamer das Hobby oder deren Kombination schon das definierende ist. Mit dem Edv-Job läßt sich ja halt so einfach kein Eindruck schinden. (Und fürs Protokoll: Sport auch nicht in Nicht-trend/fansportarten - zumindest unterhalb von "Zeitungsinterviewlevel". Triathlon, Skifahrer oder Profi (oder zumindest einer lokalen Traditionsmannschaft) zieht vielleicht, Tischtennis, Laufen, Schwimmen, ... wiederum :fessel: )
Für mich kann ein Hobby nicht "negativ" besetzt sein. Zumindest nicht in dem Maße als dass es eine Person wirklich langfristig belasten würde. Ja, es gibt durchaus Vorurteile und die habe ich bzgl. z.B. Modelleisenbahnliebhaber oder Briefmarkensammler ja auch. Ich kenne sogar im Bekanntenkreis eine Person, die auf Modelleisenbahnen abfährt und zu seinem Unglück verhält er sich eben auch genau so wie ich es erwarten würde. Die Person hat zwar eine Freundin aus dem fernen Osten, aber er ist eben so der Klischeenerd, den man sich vorstellt, wenn man an Modelleisenbahnliebhaber denkt. Muss das jetzt aber so sein? Keinesfalls. Tendenziell ist das leider aber so, weshalb es diese Klischees ja auch gibt.
Klar hat man über einen Briefmarkensammler nicht direkt die hohe Meinung wie über jemanden der in der 2. Bundesliga Fußball spielt, aber ob die Vorurteile stimmen wird erst in der zwischenmenschlichen Interaktion deutlich.
Das ist ja genau wie das Klischee, dass Frauen die Informatik studieren alles richtige Mannsweiber sind. Kann das sein? Ja, durchaus. Gibt es da aber auch viele, die nicht so dem Klischee entsprechen? Ich denke zuhauf.
Es kommt daher eher auf das Individuum an und weniger darauf, was für Hobbys diese Person hat. Wenn man sich sehr schüchtern und unsicher gibt bzw. auch sonst nicht so recht weiß wie man sich zu verhalten hat, dann bekommt man das Label Nerd nicht aufgedrückt, weil man angeblich so skurrile Hobbys hat für die sich keiner sonst begeistert, sondern weil man die Sozialkompetenz oder die Leichtigkeit in sozialen Situationen missen lässt. Da kann man auch in der Bundesliga spielen und es würde sich nichts am Status der Person gravierend ändern.
In meinem näheren Bekanntenkreis gibt es eine Person, die nicht mal 1,70m groß ist und auch eher durchschnittlich aussieht. Diese Person hat sehr häufig Dates und ist bei uns sogar als Herzensbrecher bekannt. Dieser Kerl hat keine schrägen Hobbys, aber schon gewisse Angewohnheiten, die andere Menschen eher hinterfragen würden. So geht er regelmäßig um 2 Uhr morgens laufen. Läuft lieber 40mins zu Fuß zum Fitnessstudio anstatt den Bus/Fahrrad zu nehmen und lädt Frauen auf Dates zum gemeinsam Pilze sammeln im Wald ein.(Das sind keine naturverbundenen Frauen, sondern eher Frauen, die man sonst so auf Instagram als Models kennt)
Redet mit seinen Dates über Philosophie und das Leben allgemein bzw. alles was ihn eben interessiert.
Wenn es danach gehen würden, dass man ja den Massengeschmack treffen muss und möglichst wenig Eigenheiten haben sollte, um erfolgreich zu sein, dann dürfte dieser Kerl ja absolut keinen Erfolg haben.
Da ich ihn persönlich ganz gut kenne, weiß ich aber, dass er ziemlich kompetent ist in der sozialen Interaktion.

Wenn man selbst seine Hobbys/Job vor anderen Menschen als absolut uninteressant ansieht, dann hat man auch wenig Lust darüber zu erzählen und denkt sich, dass meine Interessen ja ehh nicht wichtig sind. Ist meiner Ansicht nach aber eine ziemlich falsche Annahme. Menschen werden nicht durch den Inhalt, sondern durch die übertragenen Emotionen mitgerissen.
Denkt man allerdings selbst, dass alles nicht nennenswert sei, dann bekommt auch der Gegenüber diesen Vibe ab und wie soll er sich für etwas begeistern, wofür du scheinbar auch nicht brennst?
Wenn du von anderen stetig vorgehalten bekommst, wie langweilig, öde oder sonstwas dein Hobby ist, dann glaubst du es irgendwann selbst. Ist doch klar. Sag dem Kind 100 mal die Herdplatte ist heiß. Irgendwann hat es das begriffen.

Dein letzter Punkt ist daher (für mich) schwer zu verstehen. Man sieht das eigene Hobby häufig ist erst dann als peinlich o.ä. Wenn’s einem diverse Male vorher ins Gesicht (oder durch die Blume) gesagt wurde. Irgendwann fragt man sich: „hat er/sie vielleicht recht?“ Dann beginnen die Selbstzweifel und das so lange, bis einem selbst das eigene Hobby keine Freude mehr macht...
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von zumsel » Dienstag 30. April 2019, 09:23

NBUC hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 16:44
zumsel hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 13:00
Bist du denn dann offen und direkt zu dir? Du kannst dir eingestehen, dass du mit manchen Leuten nicht gut reden kannst. Direktheit verstehe ich darin sich in diesem Fall Menschen zu suchen, die sich das anhören wollen, was du zu sagen hast.
Die direkte Version deines Aussage ist doch: Bleib besser zu Hause du Freak und belästige keine Leute mit deiner ... .
Ich schreibe von "Menschen zu suchen, mit denen man reden kann" und verstanden wird es, warum auch immer, als nieder machen von jemandem. :gruebel: Direktheit verstehe ich in diesem Fall darin zu sagen, dass ich das nicht als normale Kommunikation auf Augenhöhe ansehe, da du die Logik meiner Aussagen umgedreht und mich so dargestellt hast, als würde ich mich über andere stellen. Direktheit ist für mich mich nicht lange aufzuhalten, diesen Austausch zu verlassen und mir andere Situationen zu suchen, in denen ich einen Austausch auf sinnvollerer Basis sehe.
Noli me tangere. :pfarrer: 😂

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 13:00

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 07:06
VollAB hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 01:22
NBUC hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 21:55


Die Passion ist nur ein Verstärker. Wenn das Hobby negativ belegt ist, dann vesrtärkt auch die Passion. interessant erzählen zu können kann vielleicht etwas retten, wenn das gegenüber noch halbwegs neutral zum Thema steht.

Das Hobby ist ansonsten genauso - und je nach Passion ein bestimmender - Teil dessen, was die Leute im Leben so gemacht haben und Emotionsträger. Das sagt denke ich deutlich mehr aus, als welche Kneipen man jetzt so weit kennt oder was zuletzt im Kino / BigBrother/ Bundesliga/ ESC lief.



Genau hier hapert es vermutlich halt.



Im Falle vom Paris würde ich annehmen, dass die Leute sich dann auch über Details auszutauschen beginnen und damit dann "Leben zeigen". (was im übrigen von Nerds dann genauso Freak!Reaktionen hervorruft wie umgekehrt ... )

Hobby spielt in dem Sinne eine Rolle, dass ein schlecht angesehenes Hobby Minuspunkte bringt bzw. für viele Nichtmainstreamer das Hobby oder deren Kombination schon das definierende ist. Mit dem Edv-Job läßt sich ja halt so einfach kein Eindruck schinden. (Und fürs Protokoll: Sport auch nicht in Nicht-trend/fansportarten - zumindest unterhalb von "Zeitungsinterviewlevel". Triathlon, Skifahrer oder Profi (oder zumindest einer lokalen Traditionsmannschaft) zieht vielleicht, Tischtennis, Laufen, Schwimmen, ... wiederum :fessel: )
Für mich kann ein Hobby nicht "negativ" besetzt sein. Zumindest nicht in dem Maße als dass es eine Person wirklich langfristig belasten würde. Ja, es gibt durchaus Vorurteile und die habe ich bzgl. z.B. Modelleisenbahnliebhaber oder Briefmarkensammler ja auch. Ich kenne sogar im Bekanntenkreis eine Person, die auf Modelleisenbahnen abfährt und zu seinem Unglück verhält er sich eben auch genau so wie ich es erwarten würde. Die Person hat zwar eine Freundin aus dem fernen Osten, aber er ist eben so der Klischeenerd, den man sich vorstellt, wenn man an Modelleisenbahnliebhaber denkt. Muss das jetzt aber so sein? Keinesfalls. Tendenziell ist das leider aber so, weshalb es diese Klischees ja auch gibt.
Klar hat man über einen Briefmarkensammler nicht direkt die hohe Meinung wie über jemanden der in der 2. Bundesliga Fußball spielt, aber ob die Vorurteile stimmen wird erst in der zwischenmenschlichen Interaktion deutlich.
Das ist ja genau wie das Klischee, dass Frauen die Informatik studieren alles richtige Mannsweiber sind. Kann das sein? Ja, durchaus. Gibt es da aber auch viele, die nicht so dem Klischee entsprechen? Ich denke zuhauf.
Es kommt daher eher auf das Individuum an und weniger darauf, was für Hobbys diese Person hat. Wenn man sich sehr schüchtern und unsicher gibt bzw. auch sonst nicht so recht weiß wie man sich zu verhalten hat, dann bekommt man das Label Nerd nicht aufgedrückt, weil man angeblich so skurrile Hobbys hat für die sich keiner sonst begeistert, sondern weil man die Sozialkompetenz oder die Leichtigkeit in sozialen Situationen missen lässt. Da kann man auch in der Bundesliga spielen und es würde sich nichts am Status der Person gravierend ändern.
In meinem näheren Bekanntenkreis gibt es eine Person, die nicht mal 1,70m groß ist und auch eher durchschnittlich aussieht. Diese Person hat sehr häufig Dates und ist bei uns sogar als Herzensbrecher bekannt. Dieser Kerl hat keine schrägen Hobbys, aber schon gewisse Angewohnheiten, die andere Menschen eher hinterfragen würden. So geht er regelmäßig um 2 Uhr morgens laufen. Läuft lieber 40mins zu Fuß zum Fitnessstudio anstatt den Bus/Fahrrad zu nehmen und lädt Frauen auf Dates zum gemeinsam Pilze sammeln im Wald ein.(Das sind keine naturverbundenen Frauen, sondern eher Frauen, die man sonst so auf Instagram als Models kennt)
Redet mit seinen Dates über Philosophie und das Leben allgemein bzw. alles was ihn eben interessiert.
Wenn es danach gehen würden, dass man ja den Massengeschmack treffen muss und möglichst wenig Eigenheiten haben sollte, um erfolgreich zu sein, dann dürfte dieser Kerl ja absolut keinen Erfolg haben.
Da ich ihn persönlich ganz gut kenne, weiß ich aber, dass er ziemlich kompetent ist in der sozialen Interaktion.

Wenn man selbst seine Hobbys/Job vor anderen Menschen als absolut uninteressant ansieht, dann hat man auch wenig Lust darüber zu erzählen und denkt sich, dass meine Interessen ja ehh nicht wichtig sind. Ist meiner Ansicht nach aber eine ziemlich falsche Annahme. Menschen werden nicht durch den Inhalt, sondern durch die übertragenen Emotionen mitgerissen.
Denkt man allerdings selbst, dass alles nicht nennenswert sei, dann bekommt auch der Gegenüber diesen Vibe ab und wie soll er sich für etwas begeistern, wofür du scheinbar auch nicht brennst?
Wenn du von anderen stetig vorgehalten bekommst, wie langweilig, öde oder sonstwas dein Hobby ist, dann glaubst du es irgendwann selbst. Ist doch klar. Sag dem Kind 100 mal die Herdplatte ist heiß. Irgendwann hat es das begriffen.

Dein letzter Punkt ist daher (für mich) schwer zu verstehen. Man sieht das eigene Hobby häufig ist erst dann als peinlich o.ä. Wenn’s einem diverse Male vorher ins Gesicht (oder durch die Blume) gesagt wurde. Irgendwann fragt man sich: „hat er/sie vielleicht recht?“ Dann beginnen die Selbstzweifel und das so lange, bis einem selbst das eigene Hobby keine Freude mehr macht...
Als Kind würde ich das noch verstehen, dass man da geistig noch nicht so reif ist und sich von vielen Dingen leicht beeinflussen lassen kann, aber als Erwachsener, der seit Jahren eine Persönlichkeitsentwicklung durchmacht und deutlich mehr Facetten des Lebens kennengelernt hat, sollte man sich als charakterlich stärkere Person von solchen Aussagen wohl kaum beeinflussen lassen.
Wie wäre es denn wenn ich wirklich jedem Menschen mehr vertraue als mir selbst? Erwarte ich von meiner zukünftigen Partnerin, dass sie genau so einen Kerl haben möchte?

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von NBUC » Dienstag 30. April 2019, 13:08

zumsel hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 09:23
Ich schreibe von "Menschen zu suchen, mit denen man reden kann" und verstanden wird es, warum auch immer, als nieder machen von jemandem. :gruebel: Direktheit verstehe ich in diesem Fall darin zu sagen, dass ich das nicht als normale Kommunikation auf Augenhöhe ansehe, da du die Logik meiner Aussagen umgedreht und mich so dargestellt hast, als würde ich mich über andere stellen. Direktheit ist für mich mich nicht lange aufzuhalten, diesen Austausch zu verlassen und mir andere Situationen zu suchen, in denen ich einen Austausch auf sinnvollerer Basis sehe.
Die Suche beinhaltet dann aber eben auch neue Leute anzusprechen. Du hältst effektiv dagegen " aber nicht hier, geh zurück zu Deinesgleichen"
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 30. April 2019, 13:16

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 19:44
Ich finde man kann super zwischen den Zeilen lesen und wenn du auf solche Rahmenbedingungen, die dir fremde Menschen vorgeben eingehst, dann ist es meiner Ansicht nur logisch, dass man da eher negativ gesehen wird. Das ganze nennt sich ja auch Framing und hat soweit ich weiß sogar der ARD ziemliche Kritik eingebracht.

Dass deine Reisen genau so von dir vorgenommen worden sind ist keine bewusste Wahl, aber wie du auf die Suggestiv-Fragen von anderen Menschen eingehst, kannst du sehr wohl bestimmen.
Wenn ich dich im Gespräch als kindischen und sozial inkompetenten Nerd darstelle und du meine Ansicht sogar noch bestätigst, dann liegt wohl klar auf der Hand wohin das ganze Gespräch führen soll. Jedenfalls nicht in das Schlafzimmer.
Wenn ich mich sogar dafür schäme und immer Rechtfertigungen suche, warum ich gerade das gemacht habe und nicht cool am Strand mit meinen 10000 Freunden gelegen habe, dann wird es für meinen Gegenüber umso mehr ersichtlich, dass ich mich nicht so wohl fühle.
Normalos framen aber auf normales Verhalten und alles zu sehr abweichende ist negativ. Das zu erkennen löst das Problem nicht. Ein Dialog ist im Gegensatz zu einem Interview in den Medien nicht öffentlich. In der Öffentlichkeit dagegen gibt es Leser, die sich selbst ein Bild machen können und sollten. Deshalb ist das mit Fragen von Journalisten in der Öffentlichkeit nicht vergleichbar.

Ich antwortete ehrlich und direkt. Mehr nicht. Die Bestätigung der Suggestion, dass hier etwa nur Rentner sind, ist die Wahrheit. Sollte ich etwa lügen und sagen, nein, dein Vorurteil stimmt nicht und der Altersschnitt war bei 27, wenn er bei 65 war und ich die einzige Person unter 45 war? Ich fühle mich nicht wohl, weil ich aus Erfahrung weiß, dass meine Interessen und Eigenschaften schlecht ankommen. Bestimmte Dinge kann man nicht schönreden, wenn man so wie ich Wert auf die Wahrheit legt.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 22:10
Was soll ich dann sagen?

A: Wo warst du zuletzt im Urlaub?
Ich: Zählen auch verlängerte Wochenenden im Inland?
A: Was anderes machst du nicht?
Ich: Nicht über mehrere Wochen oder so, das kann ich mir nicht leisten. Ich fahre immer nur über verlängerte Wochenenden zu Events, die ich besuchen möchte. Die sind aber auch mal im Ausland.
A: Aha. Was für Events?
Ich: (müßte an dieser Stelle zugeben, zu Conventions zu fahren, und auch, was das für Conventions sind, tue es aber aus guten Gründen nicht) Events eben. Unwichtig, was das genau ist.
A: Sag’ mal, was für Events?
Ich: Ist unwichtig.
A: Nee, komm’, sag’ mal!
Ich: Ist unwichtig!
A: … Okay, und wo fährst du dann so hin?
Ich: Nur Ausland oder auch Inland?
A: Erstmal Ausland, man macht ja normalerweise Urlaub im Ausland.
Ich: Also, zuletzt war ich in Haarlem.
A: New York?
Ich: Westlich von Amsterdam, also in den Niederlanden.
A: Aha.

Wenn ich viel Glück habe, ist mein Gegenüber tatsächlich daran interessiert, wie es so ist, in die Niederlande zu reisen. Es würde mich kaum wundern, wenn er da noch nie war – wer reist denn schon in ein Land, das eine Landgrenze mit Deutschland hat und nicht Frankreich ist?

Jemandem, der kein militanter Autofahrer und radikaler Radfahrerhasser ist, könnte ich von den Vorzügen des Radwegesystems in den Niederlanden erzählen. Wer viel öffentliche Verkehrsmittel nutzt, ist vielleicht interessiert am OV-Chipkaart-System, das zwar nicht perfekt ist, sich aber sehr geschmeidig nutzen läßt. Und wer weder Veganer ist noch unbedingt eine Modelfigur halten will, dem könnte ich von gewissen kulinarischen Spezialitäten erzählen, angefangen bei den Fritten, nach denen man deutsches Fastfood mit anderen Augen sieht (wobei belgische Fritten nochmals eine ganz andere Klasse sind, aber in Belgien war ich zu lange nicht mehr), aufgehört bei den Desserts.

Aber wer regelmäßig, womöglich mehrmals im Jahr, um die halbe Welt in die exotischsten Gegenden fliegt, wird sich sicherlich nicht für so etwas Banales wie die Niederlande interessieren – erst recht nicht, wenn darin weder das Amsterdamer Rotlichtviertel noch ein Koffieshop-Besuch nebst Marihuanaschmuggel nach Deutschland vorkommt (oder je nach Zuhörer der Konsum von etwas Fritiertem im legendären ’t Pleintje in Maaskantje Schijndel).

Auf meine nächste geplante Auslandsreise angesprochen, müßte ich mit „Prag“ antworten. Unmittelbar darauf müßte ich erklären, daß das keine Sauftour wird. Dann wiederum müßte ich mich vielleicht sogar noch dafür rechtfertigen, nach Prag zu fahren und daraus eben keine Sauftour zu machen.
Leider verstehen die meisten Normalos das nicht.
Wir sind hier dreifach gestraft: fehlende, Begeisterung auslösende Gesprächsthemen, fast keine Optionen bei unseren Aktivitäten Frauen kennenzulernen und selbst wir mir doch mal Frauen hätten, wäre das nichts, was eine gerne mit machen würde.
Tania hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 23:07
Eigentlich sind solche Gespräche doch ein guter Filter. Die Leute, die mit dem, was man ihnen erzählt, nix anfangen können, gehören meist auch zu den Leuten, mit denen man selbst nix anfangen kann.
Ist aber schlecht, wenn ein Filter alles ausschließt.
Kief hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 00:49
Wenn der Kontakt zu anderen grundsaetzlich nicht funktioniert, dann bringen alle Tipps herzlich wenig.

Erst wenn Du weisst, wie Du nen grundsaetzlichen Kontakt aufrechterhalten kannst, und dies als naechsten Schritt mit Offenheit und Direktheit verknuepfst, dann kannst Du dem funktionierenden Kontakt weitere Qualitaeten hinzufuegen.

Solange Du nicht weisst, ob das Blech vor Dir Kofferraum, Motorhaube, Dach oder Schweller ist, kannst Du auch nicht zuordnen, wo der Heckspoiler ueberhaupt und in welche Position er gehoert.
Die Leute, mit denen es klappt, sind extrem wenige. Ich habe für gut 95 % der Männer und 99,99 % zu viele abschreckende Eigenschaften und Interessen. Es sind die Inhalte, die mich disqualifizieren. Jemand ohne Interesse an Sport, Partys, Reisen, Serien, mag keine Kinder, hat nur Nerd-Hobbys und Beruf, kommt selten gut an. Deswegen sollte ich zu diesen Themen nichts sagen, weil ich mich dadurch disqualifiziere. Es gibt aber Leute, die etwa meine Abneigungen gegenüber Partys und Reisen teilen. Nur sind das nur sehr wenige Männer.
VollAB hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 01:22
Das ist ja genau wie das Klischee, dass Frauen die Informatik studieren alles richtige Mannsweiber sind. Kann das sein? Ja, durchaus. Gibt es da aber auch viele, die nicht so dem Klischee entsprechen? Ich denke zuhauf.
Ich habe das studiert und auf fast alle Frauen, die mehr als zwei Semester im Bachelor geschafft hatten, traf das zu. Dazu waren noch einige lesbisch.
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 07:06
Wenn du von anderen stetig vorgehalten bekommst, wie langweilig, öde oder sonstwas dein Hobby ist, dann glaubst du es irgendwann selbst. Ist doch klar. Sag dem Kind 100 mal die Herdplatte ist heiß. Irgendwann hat es das begriffen.

Dein letzter Punkt ist daher (für mich) schwer zu verstehen. Man sieht das eigene Hobby häufig ist erst dann als peinlich o.ä. Wenn’s einem diverse Male vorher ins Gesicht (oder durch die Blume) gesagt wurde. Irgendwann fragt man sich: „hat er/sie vielleicht recht?“ Dann beginnen die Selbstzweifel und das so lange, bis einem selbst das eigene Hobby keine Freude mehr macht...
So ist es. Ich finde Wellnessreisen und Dokus auf 3sat oder arte super. Sonst würde ich das nicht machen oder schauen. Aber wenn man immer nur gesagt bekommt, wie rentermässig oder langweilig das sei und wie cool doch Fernreisen und Serien wie Games of Thrones sind, dann verliert man irgendwann mal den Glauben dran, dass jemand die eigenen Interessen noch toll findet. Ich sehe etwa bei meinen Reisen vor Ort, wie viele Leute in meinen Alter solche Reisen machen. Gar keine.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 13:40

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 13:16
Normalos framen aber auf normales Verhalten und alles zu sehr abweichende ist negativ. Das zu erkennen löst das Problem nicht. Ein Dialog ist im Gegensatz zu einem Interview in den Medien nicht öffentlich. In der Öffentlichkeit dagegen gibt es Leser, die sich selbst ein Bild machen können und sollten. Deshalb ist das mit Fragen von Journalisten in der Öffentlichkeit nicht vergleichbar.
Das halte ich für unzutreffend. Gegenteilige Erfahrung habe ich gemacht. Eher das, was besonders ist, scheint auch erstmal interessant.
Ferner sollte man nicht jeder Person einen Groll einem gegenüber unterstellen. Das ist nicht förderlich für eine Interaktion.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 13:16
Ich antwortete ehrlich und direkt. Mehr nicht. Die Bestätigung der Suggestion, dass hier etwa nur Rentner sind, ist die Wahrheit. Sollte ich etwa lügen und sagen, nein, dein Vorurteil stimmt nicht und der Altersschnitt war bei 27, wenn er bei 65 war und ich die einzige Person unter 45 war? Ich fühle mich nicht wohl, weil ich aus Erfahrung weiß, dass meine Interessen und Eigenschaften schlecht ankommen. Bestimmte Dinge kann man nicht schönreden, wenn man so wie ich Wert auf die Wahrheit legt.
Du könntest z.B. weniger defensiv antworten und mal unterstreichen, was daran viel toller ist als an den Tätigkeiten die dein Gegenüber toll findet.
Wenn mir jemand direkt ins Gesicht sagt, dass meine Tätigkeiten total langweilig seien, dann würde ich das sicher nicht auf mich sitzen lassen.
Das gehört auch zur Charakterstärke dazu, dass man seine eigenen Ansichten auch vertreten kann ohne sich schlecht zu fühlen.
Wenn man sich natürlich als Loser framen lässt, dann wird man auch als Loser ankommen. Das ist leider die Wahrheit.
Dir sollte nicht die Wahrheit der einzelnen Details wichtig sein, sondern die Wahrheit der Aussage. Du bestätigst ja selbst damit, dass deine Tätigkeiten alle super langweilig und auch für dich uninteressant sind.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 13:16
Leider verstehen die meisten Normalos das nicht.
Wir sind hier dreifach gestraft: fehlende, Begeisterung auslösende Gesprächsthemen, fast keine Optionen bei unseren Aktivitäten Frauen kennenzulernen und selbst wir mir doch mal Frauen hätten, wäre das nichts, was eine gerne mit machen würde.
Jetzt würde mich doch mal interessieren was "Begeisterung auslösende Gesprächsthemen" für dich sind. Diese Frage hattest du mir nämlich noch nicht beantwortet.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 13:16
Ich habe das studiert und auf fast alle Frauen, die mehr als zwei Semester im Bachelor geschafft hatten, traf das zu. Dazu waren noch einige lesbisch.
Und ich kenne einige gutaussehnde Informatikerinnen.

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LonesomeCoder
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 30. April 2019, 13:45

Meine Erfahrungen sind aber so...

Wellness-Reisen bieten aber in der Tat kein Potential für spannende Erzählungen oder Bilder (viel Nacktbereich, Fotos machen ist sogar verboten). Man sitzt oder liegt in der Sauna, Pool oder Ruheraum und es gibt Buffet und Abendessen. Jeden Tag so. Das ist mit einer Australien-Rundreise nicht vergleichbar. Ziel von Wellness-Reisen ist Erholung und nicht Action oder Spannung.

Ich habe nur Informatik "pur" gemeint und über 2. Fachsemester, keine Bindestrich-Informatik wie Wirtschafts- oder Medieninformatik. Da sind die Frauenquoten und Attraktivitäten etwas höher.
Zuletzt geändert von LonesomeCoder am Dienstag 30. April 2019, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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