Leben in einer extravertierten Welt

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Samstag 29. Dezember 2018, 17:57

@Stabil, Ockhams Rasiermesser ist eine gute und bewährte Methode, sich Beobachtungen in der realen Welt anzunähern und eine einfache und plausible Erklärung dazu zu finden. Wenn jemand in seinen Kommentar als erstes auf eine angebliche Begrenztheit in der Anwendung hinweist, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass er in erster Linie eine anerkannte Methode in Misskredit bringen will.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Samstag 29. Dezember 2018, 18:52

BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 12:11
Auch mit Essen kann man Ockham nicht widerlegen. :roll:
Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 15:45
Auch mit Augenrollen kann man die Begrenztheit des Anwendungsbereiches für Ockham's Razor nicht widerlegen.
BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:04
Lieber Stabil, statt Ockhams Rasiermesser eine begrenzte Anwendbarkeit vorzuwerfen, ...
Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:29
Lieber BartS, wie kommst du jetzt auf einen Vorwurf. Ich weiss, du liest das nicht gerne, aber einen Vorwurf an Ockham und sein Messer habe ich nicht geschrieben. Aber vielleicht kannst du darlegen, wie du zu der Assoziation eines Vorwurfes gelangst.
BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:22
Und welche Botschaft wolltest Du mit "Begrenztheit des Anwendungsbereiches für Ockham's Razor" übermitteln?
Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:36
Doch zunächst einmal mache ich dich drauf aufmerksam, dass du meine Frage nicht beantwortet hast. Vielleicht war sie dir in der impliziten Formulierung nicht erkennbar, darum hier nochmals explizit: Wie bist du zu der Assoziation eines Vorwurfs gekommen?
BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:57
Wenn jemand in seinen Kommentar als erstes auf eine angebliche Begrenztheit in der Anwendung hinweist, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass er in erster Linie eine anerkannte Methode in Misskredit bringen will.
Interessant. Jetzt hast du die Vermutung eines Vorwurfs durch den Eindruck des in Misskredit bringen Wollens ersetzt. Das ist also mehr eine Neuformulierung, als eine Beantwortung meiner Frage.

Mir scheint aber, du hast jetzt eine etwas distanziertere Haltung eingenommen. Das meine ich positiv. Die erste Vermutung war noch sehr unmittelbar formuliert. Jetzt schreibst du explizit von einem "Eindruck", das hat schon etwas von Gelassenheit und Abstand - ein Wenig zumindest. Stimmst du dem zu?

Wie ist dieser Eindruck bei dir entstanden? Wie kommst du auf "[Ockhams Razor] in Misskredit bringen Wollen". Ich bin aufs Neue darüber verwundert, dass der Eindruck, den du gewinnst, nicht dem entspricht, was vorher geschrieben wurde. Du hast sicher Gründe für deine Assoziationen, die zu einem derartigen Eindruck führen. Aber offensichtlich sind sie für mich nicht.

Man könnte "in Misskredit bringen" als Hinweis auf eine persönliche Kontroverse deuten. Dem würde ich mich wieder gar nicht anschliessen wollen, da ich eine persönliche Kontroverse nicht sehe. Könntest du dieser Deutung etwas abgewinnen?
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Patti » Samstag 29. Dezember 2018, 20:45

Ist es bei euch auch so, dass ihr in GEsprächen teils nicht mit einbezogen werdet? Gestern war es bei uns so, dass sich eine Kollegin für die letzten Stunden zu uns gesetzt hat und sie hat mit allen außer mit mir gesprochen. Mir fällt das sehr oft auf.. schon komsich, was??

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Samstag 29. Dezember 2018, 21:16

Patti hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 20:45
Ist es bei euch auch so, dass ihr in GEsprächen teils nicht mit einbezogen werdet? Gestern war es bei uns so, dass sich eine Kollegin für die letzten Stunden zu uns gesetzt hat und sie hat mit allen außer mit mir gesprochen. Mir fällt das sehr oft auf.. schon komsich, was??
Das ist mir früher oft passiert. Teils war mir das recht, teils wusste ich nicht, was ich sagen sollte, obwohl ich mich gerne beteiligt hätte, teils wusste ich nicht mal wie ich Menschen gerade anschauen kann, um zumindest Blickkontakt zu erlangen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Siegfried » Samstag 29. Dezember 2018, 22:48

BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 13:23
Strange Lady hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 13:07
Du bist doch sonst immer so wissenschaftlich - wieso wirst du hier so absolut und Universal in deinem Erklärungsanspruch?
:gruebel: Ich weiß jetzt nicht, wo sich das eine mit dem anderen widersprechen muss. Die Wissenschaft beschäftigt sich immer wieder mit absoluten und universalgültigen Aussagen.

Vielleicht liegt hier bei einigen ein Missverständnis vor, dass sie glauben es wurde gesagt, dass nur die Introversion die einzige schlüssige Erklärung dafür sei, dass sich Menschen zurückziehen. Es gibt unendlich viele mögliche Erklärungen, warum ein bestimmter Mensch seine Energie am besten alleine auftanken kann. Dazu gehören auch besagte Eigenschaften wie Eigenbrötler, Denker, Individualisten usw. Nur ist nicht jeder, der sich zurückzieht ein Eigenbrötler. Oder nicht jeder der sich zurückzieht ein Denker. usw. Man kann damit die Eigenschaft für bestimmte Teilgruppen erklären, aber nicht für alle, die es betrifft.

Die Introversion ist ein Erklärungsmodell, die versucht alle Teilgruppen zu integrieren und somit die Erklärung wesentlich vereinfacht und weiterhin zutreffend bleibt. Und so gibt es eben unter den Menschen den introvertierten Eigenbrötler, den introvertierten Denker, den introvertierten Eigenbrötler und Denker, den introvertierten Misanthropen usw.
Introvertiertheit beschreibt aber eher nur ein Symptom aber nicht die Ursache die eher in neuronalen Prozessen zu suchen wäre. Anstatt Introvertiertheit benutze ich jetzt neuronale Prozesse als vereinfachtes Erklärungsmodell. Wenn das jeder macht hab ich irgendwann 50 Modelle für einen komplexen Sachverhalt was alles wieder verwirrend macht wenn jeder von was anderem redet.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Sonntag 30. Dezember 2018, 00:20

Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 18:52
Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:36
Doch zunächst einmal mache ich dich drauf aufmerksam, dass du meine Frage nicht beantwortet hast. Vielleicht war sie dir in der impliziten Formulierung nicht erkennbar, darum hier nochmals explizit: Wie bist du zu der Assoziation eines Vorwurfs gekommen?
BartS hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:57
Wenn jemand in seinen Kommentar als erstes auf eine angebliche Begrenztheit in der Anwendung hinweist, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass er in erster Linie eine anerkannte Methode in Misskredit bringen will.
Interessant. Jetzt hast du die Vermutung eines Vorwurfs durch den Eindruck des in Misskredit bringen Wollens ersetzt. Das ist also mehr eine Neuformulierung, als eine Beantwortung meiner Frage.
Du wolltest von mir wissen, warum ich Deine Aussage als Vorwurf empfunden habe und ich habe es erläutert. Wenn Du die Antwort ungenügend findest, dann tut es mir leid, aber es ist das, was ich dazu denke.
Stabil hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 18:52
Mir scheint aber, du hast jetzt eine etwas distanziertere Haltung eingenommen. Das meine ich positiv. Die erste Vermutung war noch sehr unmittelbar formuliert. Jetzt schreibst du explizit von einem "Eindruck", das hat schon etwas von Gelassenheit und Abstand - ein Wenig zumindest. Stimmst du dem zu?

Wie ist dieser Eindruck bei dir entstanden? Wie kommst du auf "[Ockhams Razor] in Misskredit bringen Wollen". Ich bin aufs Neue darüber verwundert, dass der Eindruck, den du gewinnst, nicht dem entspricht, was vorher geschrieben wurde. Du hast sicher Gründe für deine Assoziationen, die zu einem derartigen Eindruck führen. Aber offensichtlich sind sie für mich nicht.

Man könnte "in Misskredit bringen" als Hinweis auf eine persönliche Kontroverse deuten. Dem würde ich mich wieder gar nicht anschliessen wollen, da ich eine persönliche Kontroverse nicht sehe. Könntest du dieser Deutung etwas abgewinnen?
Bevor Du auf Deine Frage vier(!) neue stellst, könntest Du bitte erstmal auf meine eingehen?
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Sonntag 30. Dezember 2018, 00:27

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 22:48
Introvertiertheit beschreibt aber eher nur ein Symptom aber nicht die Ursache die eher in neuronalen Prozessen zu suchen wäre. Anstatt Introvertiertheit benutze ich jetzt neuronale Prozesse als vereinfachtes Erklärungsmodell. Wenn das jeder macht hab ich irgendwann 50 Modelle für einen komplexen Sachverhalt was alles wieder verwirrend macht wenn jeder von was anderem redet.
Ich würde sagen, dass jeder Charakterzug und Wesenseigenschaft ein Symptom von darunter liegenden neuronalen Prozessen ist. Da wir diese Prozesse selbst nach heutigen Wissensstand kaum verstehen und auch nicht sprichwörtlich in die Köpfe der Menschen reinschauen können, fällt es uns anscheinend leichter, dass Verhalten von Menschen anhand ihres Charakters und Wesen vorherzusagen oder zu erklären.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tintenmalerin » Sonntag 30. Dezember 2018, 01:21

Kief hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 02:50
Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52
Ich wiederhole mich: Mir geht es nicht um seine Erfahrungen, sondern um die Schlüsse, die er daraus zieht.
Aber gut. Bei wem waren deiner Meinung nach unterschwellig Zweifel an seiner Darstellung dabei? Wer hat ihn - bewusst oder unbewusst - dazu aufgefordert, seine Erfahrung zu belegen, zu beweisen, zu verteidigen oder darum zu kämpfen?
Fuer jemanden, den die eigenen Erfahrungen entsprechend belasten, ist der Gespraechstil, mit dem LSC hier meistens zu kaempfen hat, quasi grossflaechig unterlegt mit dem Unterton "Was stimmt denn nicht mit Dir? Warum ist das fuer Dich so ein Problem?"

Ich kann bestimmt ueber die Haelfte der Beitraege der Antworten auf ihn blind auswaehlen, und finde kaum eine Ausnahme.
Unter diesen Umstaenden sind die meisten Schluesse mehr Stressmanagement und ein Stueck weit psychischer Existenzkampf, als dass man Schluesse zur psychischen Stabilisierung umsetzen koennte.
Kognitive Schlussfolgerungen und ein noch so hoher IQ sind nicht umsetzbar ab einem bestimmten Belastungspegel - das ist hier der limitierende Faktor, nicht die gezogenen Schluesse.
Der fettmarkierte Satz ist so verworren formuliert, dass ich Mühe habe, eine Aussage darin zu finden.
Ich finde es wenig sinnvoll, abstrakt darüber zu diskutieren.
Ich kann manchmal auch nicht unbedingt nachvollziehen, warum jemand mit etwas bestimmtem ein Problem hat, aber das finde ich nicht weiter tragisch. Von außen sehen die Dinge eben anders aus.
Und es spielt ja keine Rolle, dass ich das warum nicht verstehe, ich kann ja trotzdem sehen und verstehen, dass die Situation diesen jemand belastet. Dann ist das eben so, Punkt. Ich kenne es auch, dass ein Problem von mir wegdiskutiert wurde, weil mein Gegenüber sich nicht vorstellen konnte, wie man damit ein Problem haben kann. Das ist alles andere als hilfreich.
Außerdem kann ich Fragen stellen. Dafür ist Kommunikation da.
Kief hat geschrieben:
Gegenfrage: Warum sollte ich seinen Prioritäten mehr Gewicht beimessen als meinen eigenen?
Na, ich nehme an, Du hast etwas geschrieben, damit Du etwas erreichst?
Also duerfte es hilfreich sein, wenn Du damit ihn erstmal erreichst?

Kreuzung mit vier Fahrern:
wenn alle auf Vorfahrt pochen, koennen 4 Fahrer von 4 Strassen jeweils dem Fahrer links von sich sagen:
"Du faehrst nicht, ich habe vor Dir Vorfahrt!"
Sie koennen sich gegenseitig ewig blockieren und auf ihr Recht pochen.
Erst wenn einer Ruecksicht zeigt, und als erster nachgibt, kann die Situation schrittweise aufgeloest werden.

Erst wenn es einer hinbekommt, den anderen nicht mehr an dessen Triggern anzurempeln, erst dann kommt man zueinander.
Das klingt, als würde ich seine Sichtweise ignorieren. Was nicht der Fall ist, ich versuche schon, so zu kommunizieren, dass ich meinen Gegenüber auch erreiche. Um meinen Punkt rüberzubringen, riskiere ich dabei auch mal, Trigger anzurempeln. Wenn ich das mitgeteilt kriege, kann ich das durchaus nutzen, um sinnvoller zu kommunizieren.
In dem Beispiel würde ich im Übrigen demjenigen links neben mir die Vorfahrt lassen. Allerdings berührt mich diese Situation auch emotional schlicht nicht.
Kief hat geschrieben:
So, was ist denn mein Bedürfnis? Ich habe nicht den Eindruck, dass du verstanden hast, worum es mir geht.
Du hast oben geschrieben, Dir geht es darum, dass die Schuld nicht zu den Frauen geschoben wird.
Dahinter kann ich mir vorstellen, dass da noch ein Cluster an Thema steht, welches hier aber nicht vertieft wurde.
Das war ein Nebenpunkt, der erst durch seine Antwort auf meinen Beitrag überhaupt aufkam.
Mein ursprüngliche Punkt ist ein anderer.
Siegfried hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 04:14
Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52
Extrovertierte haben es vielleicht leichter, auf sich aufmerksam zu machen, und sie haben mehr Möglichkeiten und Chancen, weil sie tendenziell mehr unter Menschen gehen. Dadurch können sie auch vieles eher nebenher lernen. Aber darüber hinaus müssen sie auch das Interesse ihres Gegenüber wecken, vertiefen und halten. Und sie können genauso schüchtern sein oder Hemmungen haben. Von daher sehe ich nicht, dass es so ein großer Vorteil ist.
Und warum sollte eine introvertierte Frau grundsätzlich keinen introvertierten Mann wollen? Das erschließt sich mir nicht.
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die Frauen an der Stelle das Problem sind.
Meiner Meinung wird hier aneinander vorbei geredet weil schon jeder unter dem Begriff "Introvertiert" und seinen Auswirkungen was anderes versteht. Wenn ich nur von Übergewicht rede und nur von 5 kg ausgehe ist das bei der Partnersuche wohl auch nicht groß hinderlich. Ein anderer geht aber von 50kg+ aus anstatt 5kg und sagt das man damit kaum eine Chance hat. Wenn keiner genau weiß von was man jetzt eigentlich ausgeht kann man ewig aneinander vorbei reden oder die Positionen ganz anders sehen.
Ich habe bereits geschrieben, dass ich es nicht auf die Introversion zurückführe, wenn jemand auch in ruhigen Situationen, mit nur einem Gegenüber, sehr schweigsam ist und nichts zu sagen weiß. Da spielt meiner Meinung nach eher Schüchternheit, Ängste oder Unsicherheit eine Rolle.
Was hält dich zum Beispiel davon ab, über persönliche Themen zu reden?
Das Leben ist einzigartig und wunderschön, selbst wenn es gerade schwer zu ertragen ist.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Siegfried » Sonntag 30. Dezember 2018, 08:26

Tintenmalerin hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 01:21
Siegfried hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 04:14
Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52
Extrovertierte haben es vielleicht leichter, auf sich aufmerksam zu machen, und sie haben mehr Möglichkeiten und Chancen, weil sie tendenziell mehr unter Menschen gehen. Dadurch können sie auch vieles eher nebenher lernen. Aber darüber hinaus müssen sie auch das Interesse ihres Gegenüber wecken, vertiefen und halten. Und sie können genauso schüchtern sein oder Hemmungen haben. Von daher sehe ich nicht, dass es so ein großer Vorteil ist.
Und warum sollte eine introvertierte Frau grundsätzlich keinen introvertierten Mann wollen? Das erschließt sich mir nicht.
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die Frauen an der Stelle das Problem sind.
Meiner Meinung wird hier aneinander vorbei geredet weil schon jeder unter dem Begriff "Introvertiert" und seinen Auswirkungen was anderes versteht. Wenn ich nur von Übergewicht rede und nur von 5 kg ausgehe ist das bei der Partnersuche wohl auch nicht groß hinderlich. Ein anderer geht aber von 50kg+ aus anstatt 5kg und sagt das man damit kaum eine Chance hat. Wenn keiner genau weiß von was man jetzt eigentlich ausgeht kann man ewig aneinander vorbei reden oder die Positionen ganz anders sehen.
Ich habe bereits geschrieben, dass ich es nicht auf die Introversion zurückführe, wenn jemand auch in ruhigen Situationen, mit nur einem Gegenüber, sehr schweigsam ist und nichts zu sagen weiß. Da spielt meiner Meinung nach eher Schüchternheit, Ängste oder Unsicherheit eine Rolle.
Was hält dich zum Beispiel davon ab, über persönliche Themen zu reden?
Was mich davon abhält über persönliches (was umfasst eigentlich alles das persönliche an Themen ?) zu reden ist zum einen mein erbärmliches und langweiliges Privatleben ohne jegliche soziale Kontakte (sitze den aller größten Teil der Zeit alleine zu Hause rum). Soll man die anderen nur den ganzen Tag vorjammern wie beschissen und langweilig es einem ist.... andere persönliche Themen habe ich groß nicht.
Auch sehe ich es als einen gewissen Lernprozess. Da ich sehr viel Zeit alleine verbringe fehlt mir wohl einfach die Übung im sozialverhalten, flirten, necken hab ich z.B. ja auch nie gelernt. Mir fällt auch in ruhigen Situationen meistens überhaupt nichts ein über was ich mit dem Gegenüber überhaupt in ein Gespräch kommen sollte.... der ist quasi wie eine weiße Wand über die man jetzt aus dem Stegreif groß referieren soll.
Man macht sich zwar innerlich Gedanken was könnte ich jetzt fragen oder sagen um das schweigen zu brechen, es fällt einem aber kein Thema ein um das Eis zu brechen, gleichzeitig aber auch unsicher ob dieses oder jenes jetzt ok wäre zu sagen...interessiert das den gegenüber überhaupt, wie könnte es ankommen wenn ich dieses oder jenes sagen würde etc. Je nach Situation ein Mix aus Unsicherheiten.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Sonntag 30. Dezember 2018, 10:20

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 08:26
...
Mich würde interessieren, was du machst, wenn du etas zu deinem Vergnügen tust.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Siegfried » Sonntag 30. Dezember 2018, 12:39

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 10:20
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 08:26
...
Mich würde interessieren, was du machst, wenn du etas zu deinem Vergnügen tust.
Da fällt mir spontan nur Essen und Motorradfahren ein. Ansonsten halte ich mich mit Vergnügen zurück oder mache nur Sachen um die Zeit totzuschlagen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:08

Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52
Richtig, das sagtest du bereits. Du kannst sie nicht wertschätzen und anerkennen, weil sie dir bisher keinen erkennbaren Nutzen gebracht haben.
Damit sagst du aber gleichzeitig, dass du auch solche Stärken hast.
Ja, aber was nutzen Stärken, die kaum bis keine Vorteile bieten?

Es ist eine ziemlich weit verbreitete Variante. Von daher ist "normal" an der Stelle relativ.
Ich habe aber auch den Eindruck, dass soziale Kontakte für dich nicht wegen dem Introvertiertsein Kraft kosten, sondern weil du aufgrund der Erfahrung von fehlendem Verständnis und übergriffigem Verhalten tiefe Begegnungen mit Menschen allgemein vermeidest. Du hast mal geschrieben, dass selbst der Umgang mit sehr vertrauten Menschen für dich grundsätzlich anstrengend ist.
Ich kenne es von mir so, dass ich mit mir vertrauten Menschen locker und entspannt mehrere Stunden bis Tage verbringen kann. In denen ich mich auch zwischenzeitlich gedanklich zurückziehe, aber ohne das es mir insgesamt zu viel wird. Das ist auch eher das, was ich von anderen Introvertierten gelesen habe.
Da ich weiß, wie sich andere gegenüber mir verhalten, macht mir das keine Angst. Für mich sind alle Menschen gleich anstrengend. Kraft tanken geht für mich nur alleine.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Tintenmalerin hat geschrieben:Weil du dein Introvertiertsein als Schwäche siehst, sind alle, die ihre Introversion differenzierter sehen oder sie sogar schätzen, nicht wirklich introvertiert.
Nein, sie sind nur nicht so sehr introvertiert oder leiden nicht so sehr drunter.
Das ist ein Zirkelschluss, dass sie weniger darunter leiden, wenn sie ihr Introvertiertsein nicht als Problem ansehen.
Das sagt aber nichts darüber aus, wie stark introvertiert jemand ist.

Einigen wir uns darauf, dass wir uns darüber nicht einig werden.
Ich möchte aber noch mal betonen, dass ich es falsch finde, einer Frau - die sich wegen ihres eigenen Übergewichts intensiv mit dem Thema Gewicht und Abnehmen auseinander gesetzt hat, und die Erkenntnisse daraus, die ihr selbst dabei geholfen haben, über 80 Kilo dauerhaft abzunehmen, mit anderen in Buchform teilt - zu unterstellen, sie würde ihren Doktortitel nutzen, um mutwillig Falschinformationen zu verbreiten.
Als Erfahrungsbericht kann es schon stimmen. Nur ist eigene Erfahrung keine Wissenschaft.

Extrovertierte haben es vielleicht leichter, auf sich aufmerksam zu machen, und sie haben mehr Möglichkeiten und Chancen, weil sie tendenziell mehr unter Menschen gehen. Dadurch können sie auch vieles eher nebenher lernen. Aber darüber hinaus müssen sie auch das Interesse ihres Gegenüber wecken, vertiefen und halten. Und sie können genauso schüchtern sein oder Hemmungen haben. Von daher sehe ich nicht, dass es so ein großer Vorteil ist.
Um das "einfacher haben" beim Kennenlernen geht es mir. Weil das bei allem am Anfang steht.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:08

Patti hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 20:45
Ist es bei euch auch so, dass ihr in GEsprächen teils nicht mit einbezogen werdet? Gestern war es bei uns so, dass sich eine Kollegin für die letzten Stunden zu uns gesetzt hat und sie hat mit allen außer mit mir gesprochen. Mir fällt das sehr oft auf.. schon komsich, was??
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:38

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 12:39
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 10:20
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 08:26
...
Mich würde interessieren, was du machst, wenn du etas zu deinem Vergnügen tust.
Da fällt mir spontan nur Essen und Motorradfahren ein. Ansonsten halte ich mich mit Vergnügen zurück oder mache nur Sachen um die Zeit totzuschlagen.
Kochst du auch? Was schätzt du besonders?
Hast du eine Maschine? Von Motorrad hab ich auch mal geträumt. Und davon, im Sommer ans Meer zelten fahren.
Womit schlägst du am liebsten die Zeit tot? Ich spiele gern Sudoku, das macht mich munter.
Du hältst dich mit Vergnügen zurück? Das find ich interessant. Da könnte etwas dahinter stehen, das dir noch wichtiger ist, als die Vergnügungen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Sonntag 30. Dezember 2018, 15:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 14:08
Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52
Richtig, das sagtest du bereits. Du kannst sie nicht wertschätzen und anerkennen, weil sie dir bisher keinen erkennbaren Nutzen gebracht haben.
Damit sagst du aber gleichzeitig, dass du auch solche Stärken hast.
Ja, aber was nutzen Stärken, die kaum bis keine Vorteile bieten?
Geht das denn schon wieder los? Es ist jedes Mal das gleiche Spiel und Du durchschaust es nicht. Du hast Stärken, glaubst aber, dass sie Dir keine Vorteile bringen, weil Du sie nicht wertschätzt. Du hörst zehnmal eher auf die Leute, die Dich kritisieren als auf die Leute, die Dich für Deine Art loben. Weißt Du, mit der Einstellung könntest Du wie Lang Lang begnadet Klavier spielen und würdest trotzdem sagen, dass es Dir keine Vorteile bringt.

Ich glaube Dein größtes Problem scheint zu sein, Dich selbst mit Deiner Art zu akzeptieren. Und das Tragische an der Geschichte ist, dass es verdammt schwer ist, sich selbst zu akzeptieren, wenn man ständig sein größter Kritiker ist.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Seb-X » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:19

BartS hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 15:29
Du hast Stärken, glaubst aber, dass sie Dir keine Vorteile bringen, weil Du sie nicht wertschätzt. Du hörst zehnmal eher auf die Leute, die Dich kritisieren als auf die Leute, die Dich für Deine Art loben. Weißt Du, mit der Einstellung könntest Du wie Lang Lang begnadet Klavier spielen und würdest trotzdem sagen, dass es Dir keine Vorteile bringt.

Ich glaube Dein größtes Problem scheint zu sein, Dich selbst mit Deiner Art zu akzeptieren. Und das Tragische an der Geschichte ist, dass es verdammt schwer ist, sich selbst zu akzeptieren, wenn man ständig sein größter Kritiker ist.
Was soll das? Ich akzeptiere mich auch nicht, wie ich bin. So will ich nicht sein. Und LonesomeCoder hat völlig recht, dass es "Stärken" gibt, die nicht überall nützen. Und wenn ich da genau drüber nachdenke, muss ich zugeben, dass ich diese "Stärken" nicht mehr habe. Bei Musikhören und Buchlesen kann ich mich z.B. nicht mehr so gut konzentrieren wie früher. Das liegt garantiert nicht an Facebook & Co., sondern daran, dass ich viel mehr grüble und viel mehr Sorgen haben als früher. Von wegen, man wird lockerer und gelassener mit der Zeit. Ich stelle bei mir einen umgekehrten Prozess fest.
Außerdem braucht man auch die richtigen "Stärken" für die entsprechenden Ziele. Als begnadeter Wenigredner, der nicht sehr leidenschaftlich und schwer begeisterungsfähig ist, hat man es eher schwer, Frauen für sich zu interessieren. Aber klar, darauf kommt dann die Standardantwort, man müsse an sich arbeiten. Aber schauspielen soll man selbstverständlich auch nicht. Und sich zwingen bei geringer Motivation soll man erst recht nicht. Ja, was denn nun?
Ich bin mein größter Kritiker. Wofür soll ich mich denn ständig loben? Dass ich von der Veranlagung eine Mischung aus Klotz und Brechstange bin und es deswegen im Sport stets schwerer habe als die meisten anderen? Dass mich meine Erfahrungen kein bisschen selbstbewusster gemacht haben und ich somit keinen Deut an Selbstsicherheit gewonnen habe in den letzten ca. 20 Jahren? Worauf soll ich da bitte stolz sein? Dass ich mich bei den Frauen nichts traue? Dass ich dafür die anderen Männer beneide, die es schaffen, die immer wieder mal Dates zustandebekommen, auch über's Internet? Dass sich der Neid sofort in Selbsthass verwandelt? Dass man lange Verpasstes nicht nachholen kann? Sorry, aber da fällt mir das Selbstlob echt schwer. Und versucht hab ich es oft. Stets hab ich sofort den Kopf geschüttelt und es als anmaßend empfunden.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Doggo » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:43

Wenn man sich für nichts begeistern kann, nie oder kaum kommuniziert, über nichts reden kann und die gesamte Situation vermeintlich unveränderbar ist dann sage ich dazu knallhart, dass man halt mit dem eigenem "Fluch" leben sollte und muss und das Beste daraus machen sollte. Ganz einfach.
Dann wird das halt nix mit Frauen und fertig.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Seb-X » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:49

Doggo hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 17:43
Wenn man sich für nichts begeistern kann, nie oder kaum kommuniziert, über nichts reden kann und die gesamte Situation vermeintlich unveränderbar ist dann sage ich dazu knallhart, dass man halt mit dem eigenem "Fluch" leben sollte und muss und das Beste daraus machen sollte. Ganz einfach.
Dann wird das halt nix mit Frauen und fertig.
Was soll denn da bitte das Beste sein? Für mich ergibt sich daraus eher die allgemeine Frage, warum noch weiterleiden sollte.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Doggo » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:55

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 17:49
Doggo hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 17:43
Wenn man sich für nichts begeistern kann, nie oder kaum kommuniziert, über nichts reden kann und die gesamte Situation vermeintlich unveränderbar ist dann sage ich dazu knallhart, dass man halt mit dem eigenem "Fluch" leben sollte und muss und das Beste daraus machen sollte. Ganz einfach.
Dann wird das halt nix mit Frauen und fertig.
Was soll denn da bitte das Beste sein? Für mich ergibt sich daraus eher die allgemeine Frage, warum noch weiterleiden sollte.
Das Beste daraus machen im Sinne von Leben einfach als Single führen und versuchen eben das Beste daraus zu machen. Fokus auf sich selbst, auf die Liebsten und Hobbies nachgehen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Seb-X » Sonntag 30. Dezember 2018, 17:59

Doggo hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 17:55
Das Beste daraus machen im Sinne von Leben einfach als Single führen und versuchen eben das Beste daraus zu machen. Fokus auf sich selbst, auf die Liebsten und Hobbies nachgehen.
Dann hast du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen. Da würdest du die ganzen Hindernisse finden, die das verhindern Denn Gefühle und Bedürfnisse verschwinden nicht. Und somit bleibt auch die Wut erhalten. Außerdem fällt mir das Leben generell nicht leicht und genussfähig bin ich nahezu gar nicht.
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