Leben in einer extravertierten Welt

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Siegfried
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Siegfried » Freitag 28. Dezember 2018, 04:14

Tintenmalerin hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:52

LonesomeCoder hat geschrieben:Natürlich hat deine Aussage einen Wert. Die Frage ist nur: wie repräsentativ ist sie? Ich glaube dir schon, nur scheint die Mehrheit der Frauen anders zu sein.
Tintenmalerin hat geschrieben:[...]
Es ging mir gar nicht darum, ob Extravertierte es leichter haben oder nicht, sondern darum, dass nicht die introvertierten Frauen Schuld sind, weil sie keine introvertierten Männer wollen. Ich bin davon überzeugt, dass es genug Frauen gibt, die Introversion nicht mit Desinteresse, Ablehnung oder Schwäche verwechseln und sie im Gegensatz zu schätzen wissen. Sowohl introvertierte wie extravertierte Frauen.
Aber mir geht es gerade um das fett markierte :) Ja, es gibt Frauen, die auf Intros stehen. Nur wie groß ist deren Anteil?
Extrovertierte haben es vielleicht leichter, auf sich aufmerksam zu machen, und sie haben mehr Möglichkeiten und Chancen, weil sie tendenziell mehr unter Menschen gehen. Dadurch können sie auch vieles eher nebenher lernen. Aber darüber hinaus müssen sie auch das Interesse ihres Gegenüber wecken, vertiefen und halten. Und sie können genauso schüchtern sein oder Hemmungen haben. Von daher sehe ich nicht, dass es so ein großer Vorteil ist.
Und warum sollte eine introvertierte Frau grundsätzlich keinen introvertierten Mann wollen? Das erschließt sich mir nicht.
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die Frauen an der Stelle das Problem sind.

Meiner Meinung wird hier aneinander vorbei geredet weil schon jeder unter dem Begriff "Introvertiert" und seinen Auswirkungen was anderes versteht. Wenn ich nur von Übergewicht rede und nur von 5 kg ausgehe ist das bei der Partnersuche wohl auch nicht groß hinderlich. Ein anderer geht aber von 50kg+ aus anstatt 5kg und sagt das man damit kaum eine Chance hat. Wenn keiner genau weiß von was man jetzt eigentlich ausgeht kann man ewig aneinander vorbei reden oder die Positionen ganz anders sehen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 08:52

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:12
Ob ein Rat primär für den Beratenen nützlich wird, liegt primär am Beratenen selbst.
Die Intention des Beratenden - und ob er primär helfen oder sich wichtig tun will - ist dafür kein Faktor, der irgendwas verändert.
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Morkel » Freitag 28. Dezember 2018, 10:08

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 08:52
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:12
Ob ein Rat primär für den Beratenen nützlich wird, liegt primär am Beratenen selbst.
Die Intention des Beratenden - und ob er primär helfen oder sich wichtig tun will - ist dafür kein Faktor, der irgendwas verändert.
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
Möglich. Wobei ich hier im Forum eher den umgekehrten Fall beobachte und die Beratenen diesen Freifahrtschein gerne und oft für sich selbst beanspruchen. Indem sie alle Tipps pauschal als dummes Geschwätz und Wuchtigtuerei abwehren, um sich nur ja nicht mit diesen oder gar mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen.
Zuletzt geändert von Morkel am Freitag 28. Dezember 2018, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Freitag 28. Dezember 2018, 10:28

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 08:52
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:12
Ob ein Rat primär für den Beratenen nützlich wird, liegt primär am Beratenen selbst.
Die Intention des Beratenden - und ob er primär helfen oder sich wichtig tun will - ist dafür kein Faktor, der irgendwas verändert.
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
Tja, Meinungsfreiheit endet eben nicht dort, wo du etwas nicht mehr verstehst und auch nicht dort, wo du Personen abwertend als Dummschwätzer bezeichnest.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 10:33

Morkel hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:08
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 08:52
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:12
Ob ein Rat primär für den Beratenen nützlich wird, liegt primär am Beratenen selbst.
Die Intention des Beratenden - und ob er primär helfen oder sich wichtig tun will - ist dafür kein Faktor, der irgendwas verändert.
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
Möglich. Wobei ich hier im Forum eher den umgekehrten Fall beobachte und die Beratenden diesen Freifahrtschein gerne für sich selbst beanspruchen. Indem sie alle Tipps pauschal als dummes Geschwätz und Wuchtigtuerei abwehren, um sich nur ja nicht mit diesen oder gar mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen.
Es hat allerdings kein User das Axiom aufgestellt, dass die Nützlichkeit von Ratschlägen in keinster Weise von der Intention des Ratnehmers abhängt. Umgekehrt wurde das aber behauptet.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 10:37

Lieber Stabil, es gibt Dummschwätzer, überall auf der Welt. Ich habe hier aber keine konkrete Personen als Dummschwätzer bezeichnet. Also könntest Du Deine Empörung vielleicht ein stückweit runterschrauben. Danke.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tania » Freitag 28. Dezember 2018, 10:45

Kief hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 02:50
. der Gespraechstil, mit dem LSC hier meistens zu kaempfen hat, quasi grossflaechig unterlegt mit dem Unterton "Was stimmt denn nicht mit Dir? Warum ist das fuer Dich so ein Problem?"

Ich kann bestimmt ueber die Haelfte der Beitraege der Antworten auf ihn blind auswaehlen, und finde kaum eine Ausnahme.
LSC schildert sich bzw. seine Situation als
- ausgesprochen körperlich unattraktiv
- sexuell unerfahren
- wenig Sozialkontakte und kaum fähig, neue aufzubauen
- maximal an 4 Tagen pro Monat verfügbar, die teilweise auch noch mit bestehenden Sozialkontakten geteilt werden müssen
- nur an unverbindlichen Sachen wie Affäre oder Plusfreundschaft interessiert
- nicht offen für Modelle, bei denen er seine Bettgefährtin finanziell unterstützt

Bei dieser Ausgangssituation gibt es eigentlich nur zwei Richtungen, in die die Reaktionen gehen können:

A) Mit diesen Rahmenbedingungen stehen die Chancen echt mies - der Affärenmarkt ist hart umkämpft und die Frauen wählen nicht nach Gefühlen, sondern danach, ob der Mann das liefern kann, was sie wollen (ob nun optisch, zeitlich, sexuell, finanziell - LSC ist überall nicht in der Spitzengruppe); und um eine Plusfreundschaft zu starten, braucht man erstmal ne Freundschaft mit ner sexuell bedürftigen Frau. Also lass es und hoffe höchstens noch auf einen Glücksfall.

Oder

B) Ändere die Rahmenbedingungen - wenigstens einen der genannten Punkte musst Du doch ändern können.

Und da Variante B deutlich konstruktiver ist, geht halt ein Großteil der Antworten in diese Richtung.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 10:55

P.S.: Das passt eigentlich sehr gut zur Überschrift "Leben in einer extravertierten Welt", was in den letzten Postings passiert ist. Ich höre das ausdrücklich nur von extrovertierten Menschen, dass sie im Grunde keine Verantwortung für das übernehmen wollen, was sie von sich geben. Sie behaupten sogar, dass es allein an den Empfängern liegt, wenn sie Aussagen als wenig hilfreich oder anmaßend ansehen. Sorry, aber mal an die Hoppalas und Morkels dieser Welt gerichtet, habt ihr euch mal überlegt, wie eine zwischenmenschliche Kommunikation noch funktionieren soll, wenn man die Verantwortung allein auf den Empfänger abwälzt?

Es sind auch eher die Extro und kaum die Intros, die sich bei der Bitte, in der Kommunikation in welcher Beziehung auch immer etwas zurückhaltender zu agieren, die sich in ihrer Freiheit bedroht fühlen. Ich erlebe das sehr häufig, wenn ich mit der Bahn im Ruhebereich fahre. Schätzungsweise 90% der dort sitzenden Personen halten sich auch an der allgemeinen Maßgabe, sich dort "ruhiger" zu verhalten. Es gibt aber einige, die meinen, dass sie in ihrer gewohnten Lautstärke mit dem Nachbarn reden können oder in ihr Handy reinbrüllen. Wenn man sie darauf mal hinweist, nehmen sie das teilweise mit einem Knurren hin, fühlen sich aber ungerecht behandelt, dass ausgerechnet sie sich zurückhalten müssen.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Morkel » Freitag 28. Dezember 2018, 11:12

Tania hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:45
Bei dieser Ausgangssituation gibt es eigentlich nur zwei Richtungen, in die die Reaktionen gehen können:

A) Mit diesen Rahmenbedingungen stehen die Chancen echt mies - der Affärenmarkt ist hart umkämpft und die Frauen wählen nicht nach Gefühlen, sondern danach, ob der Mann das liefern kann, was sie wollen (ob nun optisch, zeitlich, sexuell, finanziell - LSC ist überall nicht in der Spitzengruppe); und um eine Plusfreundschaft zu starten, braucht man erstmal ne Freundschaft mit ner sexuell bedürftigen Frau. Also lass es und hoffe höchstens noch auf einen Glücksfall.

Warum nicht? Das halte ich gerade in so Fällen wie LSC für den deutlichen realistischeren und konstruktiveren Ratschlag. Anstatt sich den Rest seines Lebens weiter fertigzumachen ist es doch besser zumindest ein Stück weit Frieden zu schließen mit seinem (in seinen Augen) "Schicksal".

Oder

B) Ändere die Rahmenbedingungen - wenigstens einen der genannten Punkte musst Du doch ändern können.

Und da Variante B deutlich konstruktiver ist, geht halt ein Großteil der Antworten in diese Richtung.
Setzt aber ein Mindestmaß an Selbstreflexion und Eigeninitiative voraus, und dass man eben nicht alles sofort mit "Dummschwatz" abfrühstückt, und sich wieder in seinen Status Quo zurückzieht. Gerade bei sehr allgemein formulierten Ratschlägen wie deinem ist das doch so sicher wie das Amen in der Kirche, und bei den Härtefällen hier alles andere als konstruktiv.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Freitag 28. Dezember 2018, 12:25

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 08:52
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
Stabil hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:28
Tja, Meinungsfreiheit endet eben nicht dort, wo du etwas nicht mehr verstehst und auch nicht dort, wo du Personen abwertend als Dummschwätzer bezeichnest.
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:37
Lieber Stabil, es gibt Dummschwätzer, überall auf der Welt. Ich habe hier aber keine konkrete Personen als Dummschwätzer bezeichnet. Also könntest Du Deine Empörung vielleicht ein stückweit runterschrauben. Danke.
LieberBartS, dein Posting geht an meinem Beitrag komplett vorbei. Ich weiss nicht, wie du da jetzt einen Zusammenhang konstruiert hast.

Nirgends habe ich behauptet, dass du eine konkrete Person als Dummschwätzer bezeichnet hast. Wozu erwähnst du offensichtliches extra?

Von welcher Empörung schreibst du da? Da interpretierst du etwas, was nicht da steht. Wozu das denn?
Du bittest um etwas, was ohnehin bereits offensichtlich gegeben ist. Meine Empörung ist nicht nur runtergeschraubt, sie ist sogar in diesem Fall nicht existent. Meine Empörung bleibt für wichtigere Angelegenheiten als dein obiges Posting reserviert.

Mir geht es nur um das, was ich angesprochen habe, die Meinungsfreiheit. Die ist nun mal ein Freifahrtschein (im Rahmen der Gesetze und der Forenregeln) für alle.

Dass du meinst, es gäbe Dummschwätzer auf der Welt, ist zwar ein Menschenbild, das ich nicht teile, aber diese Differenz halte ich nicht unmittelbar für diskussionsbedürftig.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Morkel » Freitag 28. Dezember 2018, 12:55

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:55
P.S.: Das passt eigentlich sehr gut zur Überschrift "Leben in einer extravertierten Welt", was in den letzten Postings passiert ist. Ich höre das ausdrücklich nur von extrovertierten Menschen, dass sie im Grunde keine Verantwortung für das übernehmen wollen, was sie von sich geben. Sie behaupten sogar, dass es allein an den Empfängern liegt, wenn sie Aussagen als wenig hilfreich oder anmaßend ansehen. Sorry, aber mal an die Hoppalas und Morkels dieser Welt gerichtet, habt ihr euch mal überlegt, wie eine zwischenmenschliche Kommunikation noch funktionieren soll, wenn man die Verantwortung allein auf den Empfänger abwälzt?

Es sind auch eher die Extro und kaum die Intros, die sich bei der Bitte, in der Kommunikation in welcher Beziehung auch immer etwas zurückhaltender zu agieren, die sich in ihrer Freiheit bedroht fühlen. Ich erlebe das sehr häufig, wenn ich mit der Bahn im Ruhebereich fahre. Schätzungsweise 90% der dort sitzenden Personen halten sich auch an der allgemeinen Maßgabe, sich dort "ruhiger" zu verhalten. Es gibt aber einige, die meinen, dass sie in ihrer gewohnten Lautstärke mit dem Nachbarn reden können oder in ihr Handy reinbrüllen. Wenn man sie darauf mal hinweist, nehmen sie das teilweise mit einem Knurren hin, fühlen sich aber ungerecht behandelt, dass ausgerechnet sie sich zurückhalten müssen.
Ach ich wusste bis jetzt gar nicht dass ich ein ungeouteter Extro bin :gruebel:

Aber gut, damit dein scheinbar aus genau 2 Schubladen bestehendes Weltbild nicht kaputtgeht, bin ich halt ein Extro für dich :mrgreen:

Bis eben hatte ich dich ja noch halbwegs ernstgenommen. Aber nach diesem Posting denke ich dass ich mich besser den Silvestervorbereitungen widme. Auf die "die bösen Extros und die armen Intros"-Platte hab ich grad keinen Bock.

In diesem Sinne: Guten Rutsch euch allen

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Doggo » Freitag 28. Dezember 2018, 12:57

Streitet man sich immer noch ob unsere Ratschläge hier hilfreich sind?

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tania » Freitag 28. Dezember 2018, 14:00

Morkel hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 11:12
Gerade bei sehr allgemein formulierten Ratschlägen wie deinem ist das doch so sicher wie das Amen in der Kirche, und bei den Härtefällen hier alles andere als konstruktiv.
Welchen Ratschlag meinst Du denn? Ich hab doch gerade nur die zwei Grundtendenzen der vertretenen Antworten umrissen.

Ich hab mit LSC schon öfter über seine Situation diskutiert. Meine konkreten Ideen, z.B.
- die Nachteile durch finanzielle Zuwendungen ausgleichen, oder
- Sozialkontakte ausbauen, um eine Freundschaft zu finden, die man um eine sexuelle Komponente erweitern kann, oder
- beruflich deutlich kürzer treten, um Zeit für eine Beziehung zu haben.

konnte oder wollte er aus sehr gut dargelegten Gründen nicht umsetzen. Also blieb aus meiner Sicht nur Variante A. Aber das muss ich nicht dauernd wiederholen. Und es ist auch nur MEINE Sicht. Ob er sich ihr anschließt oder ob er weiter versucht, etwas zu verändern, oder ob er regelmäßig das Universum wegen dessen Unfairness verfluchen will, ist allein seine Entscheidung.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Hoppala » Freitag 28. Dezember 2018, 14:52

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 08:52
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 01:12
Ob ein Rat primär für den Beratenen nützlich wird, liegt primär am Beratenen selbst.
Die Intention des Beratenden - und ob er primär helfen oder sich wichtig tun will - ist dafür kein Faktor, der irgendwas verändert.
Hoppala, das hört sich für mich wie ein Freifahrtschein für Dummschwätzer an, den größten Mist zu verbreiten.
Merkwürdig. Die Intention des Beratenden ist ja nun gerade direkt wörtlich lesbar aus der Bewertung ausgenommen. Da es um das geht, was der Beratene daraus macht.
Und gerade das, was für den Zusammenhang in meiner Darstellung unwesentlich ist, wird nun von dir wertend aufgegriffen.

Eine sinnvolle Kritk in dieser Richtung wäre gewesen, darauf hinzuweisen, dass demnach auch aus Dummschwätz ein guter (oder natürlich auch schlechter) Rat für den Beratenen werden kann. Gilt übrigens auch für einen in bester Absicht und Kenntnis gegebenen Rat.
Weshalb man diesen Faktor ersatzlos auf beiden Seiten der Gleichung streichen kann.

Wenn die Intention des Beratenden eine Rolle spielt, dann wäre die Frage zu klären, wie die sich auf die Problemintention des Beratenden beziehen soll, wenn der Beratene selbst diese Intention noch gar nicht vollumfänglich dargelegt hat (was im Forum sowieso praktisch unmöglich ist), zugleich aber letztlich der einzige Richter ist, ob ihm etwas nützlich erscheint oder nicht.
Unerfüllbare Anforderungen lasse ich gern außen vor, wenn ein Problem angegangen werden soll.
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:33
Es hat allerdings kein User das Axiom aufgestellt, dass die Nützlichkeit von Ratschlägen in keinster Weise von der Intention des Ratnehmers abhängt.
Das wäre ja auch Unsinn. Die Intention des Ratnehmers ist unabdingbar für die Bewertung des Ratschlags.
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:55
Ich höre das ausdrücklich nur von extrovertierten Menschen, dass sie im Grunde keine Verantwortung für das übernehmen wollen, was sie von sich geben.
Das hast du auch hier nicht gehört bzw. gelesen.
Das interpretierst du nur. Und diese Interpretation lässt Faktoren außer Acht, die von mir schlicht nicht erwähnt wurden, weil sie für die ursprüngliche Aussage nicht relevant sind.

Inwieweit ein Rückschluss: A behauptet in einem Forum dies (auch wenn die Behauptung nur in den Munde gelegt ist), und ist deshalb Persönlichkeitstyp X, irgendwie sinnvoll ist, soll jeder selbst entschieden.
Ich halte es für eine Nullaussage.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 15:17

Stabil hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 12:25
dein Posting geht an meinem Beitrag komplett vorbei.
Oh mann. :roll: Dieses ständige 'Dein Beitrag geht an meinem völlig vorbei' geht mir echt auf den Wecker. Wann wird man mal eine Aussage von Dir lesen wie 'ja, das habe ich gesagt' oder 'meinen Beitrag kann man so verstehen, wie von Dir geschildert' oder einfach nur 'dann habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt'? Kurzum, wann übernimmst Du mal Verantwortung für das, was Du von Dir gibst? Wie kommst Du eigentlich mit Menschen im realen Welt zurecht?
Stabil hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 12:25
Mir geht es nur um das, was ich angesprochen habe, die Meinungsfreiheit. Die ist nun mal ein Freifahrtschein (im Rahmen der Gesetze und der Forenregeln) für alle.
Die Meinungsfreiheit ist kein Anrecht im privaten Umfeld alles und jeder Person gegenüber von sich zu geben, was ihm gerade in den Sinn kommt. Es ist ein Recht, dass der Staat seinen Bürgern gegenüber einräumt. Zudem zerstört ungefiltertes Senden jede Kommunikation und soziales Gefüge. Wer diese Grundsätze nicht verstanden hat, so wie Du, der muss sich wirklich nicht wundern, dass er in seiner Art zu Kommunizieren an seinen Mitmenschen scheitert.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Cascade » Freitag 28. Dezember 2018, 15:20

Also ich weiß nicht, aber ich persönlich glaube, einige hängen die ganze Thematik viel höher als es eigentlich notwendig wäre.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Kief » Freitag 28. Dezember 2018, 15:20

Tania hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:45
Kief hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 02:50
. der Gespraechstil, mit dem LSC hier meistens zu kaempfen hat, quasi grossflaechig unterlegt mit dem Unterton "Was stimmt denn nicht mit Dir? Warum ist das fuer Dich so ein Problem?"

Ich kann bestimmt ueber die Haelfte der Beitraege der Antworten auf ihn blind auswaehlen, und finde kaum eine Ausnahme.
Bei dieser Ausgangssituation gibt es eigentlich nur zwei Richtungen, in die die Reaktionen gehen können:

A) Mit diesen Rahmenbedingungen stehen die Chancen echt mies - [ ... ]. Also lass es und hoffe höchstens noch auf einen Glücksfall.
Oder B) Ändere die Rahmenbedingungen - wenigstens einen der genannten Punkte musst Du doch ändern können.

Und da Variante B deutlich konstruktiver ist, geht halt ein Großteil der Antworten in diese Richtung.
In Deiner Analyse gehst Du allein auf die inhaltliche Ebene ein.
Du gehst

a) davon aus, dass eine inhaltliche Antwort sinnvoll oder notwendig ist, und
b) Du gehst ueber andere Ebenen hinweg, als ob sie aus der Gleichung rausnehmbar waeren.

Tatsaechlich ist inhaltliche Arbeit fruehestens dann sinnvoll, wenn auf den anderen Ebenen keine groesseren Stolpersteine mehr bestehen.
(Dass er Schwierigkeiten bei der Umsetzung hat, sortiere ich komplett auf die inhaltliche Ebene.)
Die wenigen Antworten auf Augenhoehe gehen vollkommen unter, unter den vielen Beitraegen, die ihn unterschwellig angreifen und noch mehr belasten.
Diese Antworten gehen auf die falsche Ebene ein - und die meisten dieser Antworten machen es eher schlimmer als besser.

Solange die Person, um die es geht (beispielsweise LSC) das Gespraechsklima nicht als ruecksichtsvoll und vertrauenswuerdig empfindet, solange kannst Du froh sein, wenn ueberhaupt eine Antwort kommt. Dass LSC es immer wieder schafft, darauf hinzuweisen, dass ihn dies oder jenes belastet, obwohl er emotional solchen Gegenwind erhaelt, das ist unter diesen Umstaenden eine erstaunliche Leistung von LSC. :good:
Ich glaube nur ganz wenige wie NBUC oder so koennen das ueberhaupt einschaetzen, wie viel Kraft das kostet, unter derartigem Sperrfeuer noch nach konstruktiven Optionen zu sondieren.
(Mir selbst wird spei-uebel, wenn ich sehe, wie oft LSC solche Hinweise bringt bzw. brachte, und drauf herumgetrampelt wird, das voellig uebergangen wird. Das ist der Anteil, bei dem ich intensiv Resonanz entwickle.)

Zusammengefasst:
Solange diese Grundlage instabil ist, dass das Gespraechsklima !!subjektive!! Qualitaeten hinbekommt,
solange ist inhaltliche Arbeit nur bedingt angebracht und hilfreich. Oder sogar kontraproduktiv.


K

PS: ich hab das mal dozierend formuliert, um den ganzen "Kannst Du das nachvollziehen?"-Sermon zu verkuerzen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Kief » Freitag 28. Dezember 2018, 15:21

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 15:17
Zudem zerstört ungefiltertes Senden jede Kommunikation und soziales Gefüge. Wer diese Grundsätze nicht verstanden hat, so wie Du, der muss sich wirklich nicht wundern, dass er in seiner Art zu Kommunizieren an seinen Mitmenschen scheitert.
LOL
:good:


K

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von BartS » Freitag 28. Dezember 2018, 15:39

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 14:52
Wenn die Intention des Beratenden eine Rolle spielt, dann wäre die Frage zu klären, wie die sich auf die Problemintention des Beratenden beziehen soll, wenn der Beratene selbst diese Intention noch gar nicht vollumfänglich dargelegt hat (was im Forum sowieso praktisch unmöglich ist), zugleich aber letztlich der einzige Richter ist, ob ihm etwas nützlich erscheint oder nicht.
Du setzt Deine Aussagen auf eine recht verquere Logik auf. Sie beruht darauf, dass niemand wissen könne, welche wahre Intention der Beratene hat. Kommunikation beruht aber auf der Annahme, dass man eine ungefähre Vorstellung vom Wesen der anderen Menschen hat. Diese Vorstellung muss weder vollständig, noch perfekt sein. Soziale Beziehungen gelingen schon, wenn man ahnt, wie es dem anderen geht und wie er sich fühlt. Findet man auch unter dem Stichwort Empathie. Wenn man aber weit von dem weg ist, was der andere denkt und fühlt, dann scheitern die Beziehungen und vorher die Kommunikation.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 14:52
Unerfüllbare Anforderungen lasse ich gern außen vor, wenn ein Problem angegangen werden soll.
Du bist derjenige, der eine unerfüllbare Anforderung aufstellt. Für die Kommunikation und Problemlösungen genügt aber schon eine pragmatische Sichtweise, ein gutes Einfühlungsvermögen und eben auch die passende Intention dem Empfänger gegenüber.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 14:52
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:33
Es hat allerdings kein User das Axiom aufgestellt, dass die Nützlichkeit von Ratschlägen in keinster Weise von der Intention des Ratnehmers abhängt.
Das wäre ja auch Unsinn. Die Intention des Ratnehmers ist unabdingbar für die Bewertung des Ratschlags.
Natürlich ist es Unsinn, genauso wie Deine Aussage vorher Unsinn ist.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 14:52
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 10:55
Ich höre das ausdrücklich nur von extrovertierten Menschen, dass sie im Grunde keine Verantwortung für das übernehmen wollen, was sie von sich geben.
Das hast du auch hier nicht gehört bzw. gelesen.
Das interpretierst du nur.
Du tust mir einfach menschlich leid. Wirklich. Du bist unfähig zu eigenen Aussagen zu stehen, sondern redest Dich zum widerholten Mal damit heraus, dass nur Dein Gegenüber das so interpretiert. Ich empfinde das als Armut im Leben, nicht zu dem stehen zu können, was man sagt und schreibt. Ich hab hier schon jede Menge Mist im Forum verzapft und musste über die Jahre eine Menge lernen. Aber letztlich kann ich sagen, dass ich selbst dafür verantwortlich war und bin. Auch für die Missverständnisse, die ich bei anderen ausgelöst habe.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Hoppala » Freitag 28. Dezember 2018, 15:41

BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 15:17
Oh mann. :roll: Dieses ständige 'Dein Beitrag geht an meinem völlig vorbei' geht mir echt auf den Wecker.
Das kann ich verstehen.
Leider greifst du überdurchschnittlich oft Aspekte auf, die im Beitrag gar nicht angespochen sind.
Da wäre erst mal zu klären, ob und warum diese Aspekte relevant sind. Und ich habe den Eindruclk: oft sind sie das für dich, aber nicht für den anderen. Und deine Argumente,warum sie relevant seien, sind auch für mich oft nicht schlüssig, geschweige zwingend.
Warum sollte ich mich dann darüber streiten - auch wenn du es 100mal als wesentlich ansiehst? Ich habe diesen Aspekt nicht erwähnt, ich halte ihn nicht für relevant, du kannst mir nicht deutlich machen, dass er das wäre, ich diskutiere ihn nicht.
Ich schreibe hier "ich", obwohl du Stabils Beitrag konkret zum Anlass nimmst. Denn dieses Muster bemerke ich bei dir öfter, auch wenn es um meine Beiträge geht.

Kurzum, wann übernimmst Du mal Verantwortung für das, was Du von Dir gibst? Wie kommst Du eigentlich mit Menschen im realen Welt zurecht?
BartS hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 15:17
Zudem zerstört ungefiltertes Senden jede Kommunikation und soziales Gefüge.
Nur gut, dass das hier im Forum strukturell so weit reduziert ist, dass es maximal mal punktuell vorkommen kann.
Abgesehen davon, dass man fragen kann, wer denn hier überhaupt "ungefiltert sendet".
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