Ist der Zug abgefahren?

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 15:22

knopper hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:18
naja Sex soll ja sogar auch schon recht anstrengend sein
Zocken wäre demzufolge auch anstrengend ;)

knopper, du gibst mir langsam ein Bild von einem Fuckboy, der nur keine Chancen hat, aber wenn dann würde er sie nutzen :)

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von knopper » Freitag 11. Oktober 2019, 15:25

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:22

knopper, du gibst mir langsam ein Bild von einem Fuckboy, der nur keine Chancen hat, aber wenn dann würde er sie nutzen :)
ich weiß das du das aus mir rauslocken willst...aber nein dem ist nicht so, sonst wäre ich ja wohl kaum noch HC-AB.
passt nicht so ganz zusammen....

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von ComebackCat » Freitag 11. Oktober 2019, 15:27

bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:58
t385 hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:48
bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:32
Meiner Meinung nach begünstigt dieses moderne Männerverhalten nur noch mehr die eh schon vorhandene Bindungsunfähigkeit.
Aber das ist doch auch modernes Frauenverhalten oder warum gerade nur die Männer?
Weil wir Frauen Sex und Gefühle nicht so gut voneinander trennen können.
Während der Mann nur an den Sex denkt, sagen wir uns "oh, der ist aber toll, den mag ich :shylove: " Häufig will die Frau früher oder später mehr, der Mann aber nicht.
Dann besteht das Problem ja eher darin, dass die Frau zu früh mit dem Mann ins Bett geht und man sollte sich vielleicht vorher erstmal kennen lernen.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von bettaweib » Freitag 11. Oktober 2019, 15:31

ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:27
bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:58
t385 hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:48
Aber das ist doch auch modernes Frauenverhalten oder warum gerade nur die Männer?
Weil wir Frauen Sex und Gefühle nicht so gut voneinander trennen können.
Während der Mann nur an den Sex denkt, sagen wir uns "oh, der ist aber toll, den mag ich :shylove: " Häufig will die Frau früher oder später mehr, der Mann aber nicht.
Dann besteht das Problem ja eher darin, dass die Frau zu früh mit dem Mann ins Bett geht und man sollte sich vielleicht vorher erstmal kennen lernen.
Ja, stimmt. Würde ich auch so bevorzugen.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von ComebackCat » Freitag 11. Oktober 2019, 15:33

bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:31
ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:27
bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:58


Weil wir Frauen Sex und Gefühle nicht so gut voneinander trennen können.
Während der Mann nur an den Sex denkt, sagen wir uns "oh, der ist aber toll, den mag ich :shylove: " Häufig will die Frau früher oder später mehr, der Mann aber nicht.
Dann besteht das Problem ja eher darin, dass die Frau zu früh mit dem Mann ins Bett geht und man sollte sich vielleicht vorher erstmal kennen lernen.
Ja, stimmt. Würde ich auch so bevorzugen.
Ja, ich auch. Aber irgendwie ist das meistens nicht die Regel, glaube ich.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 15:33

knopper hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:25
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:22

knopper, du gibst mir langsam ein Bild von einem Fuckboy, der nur keine Chancen hat, aber wenn dann würde er sie nutzen :)
ich weiß das du das aus mir rauslocken willst...aber nein dem ist nicht so, sonst wäre ich ja wohl kaum noch HC-AB.
passt nicht so ganz zusammen....
Man kann von der Einstellung her ein Fuckboy sein. Kenne so einige Männer, die gerne rumvögeln würden und keine Beziehung(zumindest der Beziehung wegen) suchen, aber die Möglichkeiten für sie nicht existieren, weil sie keiner haben will :D
Daher ist für mich ein Fuckboy nicht unbedingt jemand, der gut bei Frauen ankommt, sondern es kann auch der stille Nerd sein, der, wenn er die Chancen bekäme, einen ähnlichen Lifestyle wie viele Fuckboys bevorzugen würden.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von ComebackCat » Freitag 11. Oktober 2019, 15:47

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:33
knopper hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:25
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:22

knopper, du gibst mir langsam ein Bild von einem Fuckboy, der nur keine Chancen hat, aber wenn dann würde er sie nutzen :)
ich weiß das du das aus mir rauslocken willst...aber nein dem ist nicht so, sonst wäre ich ja wohl kaum noch HC-AB.
passt nicht so ganz zusammen....
Man kann von der Einstellung her ein Fuckboy sein. Kenne so einige Männer, die gerne rumvögeln würden und keine Beziehung(zumindest der Beziehung wegen) suchen, aber die Möglichkeiten für sie nicht existieren, weil sie keiner haben will :D
Daher ist für mich ein Fuckboy nicht unbedingt jemand, der gut bei Frauen ankommt, sondern es kann auch der stille Nerd sein, der, wenn er die Chancen bekäme, einen ähnlichen Lifestyle wie viele Fuckboys bevorzugen würden.
Ja, gut. Also wenn ich die Chance bekäme, würde ich beim FC Liverpool im Sturm spielen. Aber das ist ja alles rein hypothetisch und ziemlich tautologisch. Jeder Mensch hätte wohl ein deutlich anderes Leben, wenn sich ihm entsprechende Chancen bieten würden.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 15:56

ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:47
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:33
knopper hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:25


ich weiß das du das aus mir rauslocken willst...aber nein dem ist nicht so, sonst wäre ich ja wohl kaum noch HC-AB.
passt nicht so ganz zusammen....
Man kann von der Einstellung her ein Fuckboy sein. Kenne so einige Männer, die gerne rumvögeln würden und keine Beziehung(zumindest der Beziehung wegen) suchen, aber die Möglichkeiten für sie nicht existieren, weil sie keiner haben will :D
Daher ist für mich ein Fuckboy nicht unbedingt jemand, der gut bei Frauen ankommt, sondern es kann auch der stille Nerd sein, der, wenn er die Chancen bekäme, einen ähnlichen Lifestyle wie viele Fuckboys bevorzugen würden.
Ja, gut. Also wenn ich die Chance bekäme, würde ich beim FC Liverpool im Sturm spielen. Aber das ist ja alles rein hypothetisch und ziemlich tautologisch. Jeder Mensch hätte wohl ein deutlich anderes Leben, wenn sich ihm entsprechende Chancen bieten würden.
Es geht um die Einstellung.
Wenn ich als Frau wüsste, dass er ein Fuckboy wäre, ich aber eine Beziehung suche, dann würde ich mich ja nicht auf ihn einlassen. Das weiß ich bei Männern, die viele Frauen im Bett hatten eher als bei jemandem, der noch Jungfrau ist. Die Einstellungen von den beiden unterscheidet sich also nicht.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Solalala » Freitag 11. Oktober 2019, 16:44

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:33

Man kann von der Einstellung her ein Fuckboy sein. Kenne so einige Männer, die gerne rumvögeln würden und keine Beziehung(zumindest der Beziehung wegen) suchen, aber die Möglichkeiten für sie nicht existieren, weil sie keiner haben will :D
Vor einiger Zeit konnte man im Internet in einem amerikanischen Magazin eine längere Reportage über Tinder lesen:

https://www.vanityfair.com/culture/2015 ... -of-dating

Da wird dargestellt, dass "die Männer" in einem sexuellen Selbstbedienungsladen leben. Grundlage des ganzen ist oft, dass die Männer weder bejahen, noch verneinen, dass sie auf der Suche nach einer Beziehung sind. Würden sie es (wahrheitswidrig) bejahen, so kämen sie sich selber als Arschlöcher vor, würden sie es verneinen, so wären sie für die Frauen uninteressant, weil die halt doch auf der Suche nach was ernsterem sind.

Der Vollständigkeit halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei den Männern um junge, solvente Berufstätige handelt, die mutmaßlich in Williamsburg leben und ihre knappe Freizeit zwischen Fitneßstudio, Café und Bar aufteilen.

Ich denke, es war schon immer so, dass Männer sich auf Beziehungen eingelassen haben, weil sie Sex wollten und Frauen sich auf Sex eingelassen haben, weil sie eine Beziehung/Familie/Kinder haben wollten. Häufig eine win-win-Situation, häufig der Ausgangspunkt für gescheiterte Ehen, Frustrationen und Unglück.

Es gab sicherlich schon immer Männer, die eine Beziehung/Ehe versprochen oder in Aussicht gestellt haben, um mit der Dame in die Kiste zu steigen. Das Internet hat dazu geführt, diesen Vorgang beispiellos zu beschleunigen. Tendenziell führt das dazu, dass viele Frauen sich mit Affären begnügen (müssen), viele Männer leer ausgehen und einige Männer in einem Pubertätstraum leben. Wenn man, wie ich, davon ausgeht, dass solide Bindungen eine gute Sache sind, ist damit niemanden gedient.

Was tun?

Die Kommunistische Partei der Volksrepublik China hat in ihrer unendlichen Weisheit entschieden, Druck auf die jungen Frauen auszuüben. Zuckerbrot und Peitsche. Verspotten der unverheirateten berufstätigen Frauen und anpreisen der Männer, die nicht über Eigentumswohnung und Auto verfügen, als "Sonderangebotsmänner": die Wohnung ist zwar zur Miete, dafür ist der Mann so dankbar, eine Frau gefunden zu haben, dass er auch beim Wickeln hilft, anstatt mit seinen Kumpels zu saufen. Die artikulierten jungen Chinesinnen finden es natürlich zum Kotzen, dass ausgerechnet eine auf eine auf den dialektischen Materialismus basierende Partei ihnen nahelegt, dem Materialismus abzuschwören.

Kollektive Ansätze sind bei uns natürlich nicht durchzusetzen. Schwer vorstellbar, dass Frauen jetzt nicht mehr mit Männern in die Kiste steigen, um den allgemeinen Marktwert des Geschlechtsverkehrs hochzuhalten.

Pragmatismus bei der Partnerwahl? Gibt's sicherlich schon immer. Aber hier die Schmerzgrenze auszuloten, macht auch keinen Spaß.

Die Politik könnte sicher was tun, indem sie wieder mehr Schutz vor den allgemeinen Lebensrisiken übernimmt, so dass Familiengründung, Scheidung etc. nicht mehr zum Existenzrisiko wird. Ebenfalls könnte sie dafür sorgen, dass mehr Chancenähnlichkeit zwischen "oben" und "unten" besteht.

Der und die einzelne kann meines Erachtens nur seinen bzw. ihren individuellen Weg finden.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Solalala » Freitag 11. Oktober 2019, 16:47

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:56
Es geht um die Einstellung.
Wenn ich als Frau wüsste, dass er ein Fuckboy wäre, ich aber eine Beziehung suche, dann würde ich mich ja nicht auf ihn einlassen. Das weiß ich bei Männern, die viele Frauen im Bett hatten eher als bei jemandem, der noch Jungfrau ist. Die Einstellungen von den beiden unterscheidet sich also nicht.
Ich denke auch, dass am Anfang einer Beziehung ein gewisser Anfangsenthusiasmus vorhanden sein sollte. Und der dürfte in den meisten Fällen eher von denjenigen aufzubringen sein, die nicht schon unzählige Anbahnungsphasen und Trennungen hinter sich haben.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Lonely_Boy18 » Freitag 11. Oktober 2019, 16:52

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 13:07
Genau da liegt m.E. das größte Risiko: dass der/die neue Partner/in so gar nicht glücklich darüber ist, wenn Schatzi mit jemandem abhängt, mit dem er/sie früher mal im Bett war. Eine wirklich enge Freundschaft ist da nur selten möglich.
Witzig, gerade soetwas mitbekommen. Am Wochenende habe ich Zeit mit meinem Kumpel verbracht. Er steckt neuerdings wieder in einer festen Beziehung. Vorher hatte er längere Zeit keine, aber eine Freundschaft+. Über die Arbeit hat er nun seine neue Freundin kennengelernt. Bevor die beiden überhaupt zusammengekommen sind, gab es bereits Streit. Für seine neue Freundin sei es eigentlich ein No-Go mit Männern eine Beziehung anzufangen, die vorher eine Freundschaft+ hatten. Seine neue Freundin hat ihn deswegen u.a. schon bei WhatsApp ent-/blockiert etc. Letztendlich sind sie nun doch zusammen und er hat ihr zuverstehen gegeben, dass sie nicht über seine Freundschaften entscheidet, ansonsten wird er ganz schnell Schluss machen. Und so ein Drama solle sie auch besser bleiben lassen und Anliegen persönlich kommunizieren.

Meine Bemerkung dazu war, dass ich ihm da beipflichte, man sollte sich nicht vom anderen manipulieren lassen. Nun denn :lol:. In den folgenden Stunden unserer gemeinsamen "Aktivitäten" vergingen tatsächlich kaum einmal 15 Minuten, ohne dass Madame (seine neue Freundin) nicht per Sprachnachricht oder direkt per Anruf irgendwelche Nichtigkeiten wissen wollte. Das reichte von "Was soll ich zur Arbeit anziehen?" (u.a. Bilder und intime Details über das Hinterteil) bis hin zu konkreten Fragen, wie sie ihre Arbeit auf der Arbeitsstelle zu ereldigen hätte (mein Kumpel ist quasi ein Chef dort, hatte aber Urlaub). Teilweise bestanden die langen Sprachnachrichten auch einfach aus längerem Wirrwarr ohne erkennbarem Ziel. Anfangs war es noch witzig sich darüber zu amüsieren, später ging es mir und dann auch ihm, nurnoch auf die Nerven. Ihm rutschte dabei auch die Aussage raus: Falls du sie jemals kennenlernen solltest, sag ihr bitte nicht, dass sie strohdumm ist. Ich finde sie halt aber süß :shock: :roll: :lach:.

Naja. Die Dame hat es auf jeden Fall geschafft, dass ich sie ohne viele Informationen (ein Bild, Sprachnachrichten mit Stimme, Verhalten) direkt als nervig empfinde und nicht kennenlernen möchte. Was sie auf der Arbeit trägt ist doch irrelevant, da mein Freund ohnehin nicht da ist. Ihn hat es nicht interessiert, stieß bei ihm auf Unverständnis. Eifersüchtig machen? Logik :specht:? Konkrete Fragen zu Arbeitsabläufen könnte man zudem auch Mitarbeitern vor Ort stellen. Stattdessen Privatanrufe während der Arbeitszeit :daumen: ? Dieses Beispiel zeigt mir wieder eines für mich eindeutig auf: Eine Beziehung kommt für mich nur mit Menschen in Frage, die einen dementsprechenden Bildungsgrad haben und länger als fünf Minuten das Smartphone aus den Fingern legen können. Allers andere wird auf Dauer zu 99% scheitern. Falls gebildete Frauen wirklich so beliebt und noch anspruchsvoller sind, wirds echt schwierig. Jedenfalls sollte ich mal vor der Wahl stehen Beziehung mit Frau wie oben oder keine, dann keine! Da gehe ich echt lieber zu einer Professionellen und verzichte darauf. In unserer Stadt gibt es bekanntlich Auswahl wie im Otto-Katalog :holy:.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Freitag 11. Oktober 2019, 19:03

bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:32
NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 11:57
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 01:33
Naja, Freundschaft+ ist meistens eine Affäre. Fällt das + weg, ist man meist auch nicht mehr befreundet.
Nee. Wenn das so wäre, bräuchte man kein extra Wort dafür. "Affäre" gibt es ja schon. Ich verweise nochmal auf Tanias Beitrag genau über Deinem.
Freundschaft Plus bedeutet für die meisten Männer nur Sex mit den positiven Annehmlichkeiten einer Beziehung. Nicht mehr und nicht weniger.

Freundschaft ist das so gut wie nie. Weder davor und schon garnicht danach.
Es ist eine neue, moderne Paarkonstellation.

Meiner Meinung nach begünstigt dieses moderne Männerverhalten nur noch mehr die eh schon vorhandene Bindungsunfähigkeit.
Es ist eine neue, moderne Paarkonstellation, da stimme ich zu.
Sie wird möglich durch einen entspannteren Umgang mit Sexualität und der gleichberechtigten Selbstbestimmung beider Partner.

Beim Rest bin ich anderer Meinung. Diese neue Konstellation ermöglicht Frauen genauso wie Männern, echte Zärtlichkeit und Nähe zu erfahren, ohne einen typischen Lebenspartner gefunden zu haben. Und ja: eine solche Konstellation könnte auch das Leben von bindungsunfähigen oder -unwilligen Menschen erfüllter und damit lebenswerter machen.

Allerdings bedingt die gleichberechtigte Selbstbestimmung auch, dass man selbst auf sich aufpasst. Wenn eine Seite beginnt sich zu verlieben und mehr zu wollen, wird es schwierig. Das ist dann aber keine Freundschaft+ mehr, sondern eben eine toxische Beziehungsanbahnungssituation. Sicherlich hofft man, dass sich auch der Partner verliebt, und man ein klassisches Liebespaar wird. Und hält an dieser Idee fest, weil man so dem geliebten Partner wenigstens weiterhin nahe ist, und ihm ggf. mehr Zeit geben möchte, sich doch noch zu verlieben. Je länger das nicht passiert, desto enttäuschter und verbitterter wird man, und dem ganzen wird nach und nach immer mehr selbst die freundschaftliche Basis entzogen.

Umso wichtiger ist es klar und ehrlich zu kommunizieren, was man fühlt und sich wünscht, und das mit dem Gegenüber abzugleichen. Leider ist das nicht immer leicht oder angenehm.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 19:15

NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:03
bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:32
NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 11:57

Nee. Wenn das so wäre, bräuchte man kein extra Wort dafür. "Affäre" gibt es ja schon. Ich verweise nochmal auf Tanias Beitrag genau über Deinem.
Freundschaft Plus bedeutet für die meisten Männer nur Sex mit den positiven Annehmlichkeiten einer Beziehung. Nicht mehr und nicht weniger.

Freundschaft ist das so gut wie nie. Weder davor und schon garnicht danach.
Es ist eine neue, moderne Paarkonstellation.

Meiner Meinung nach begünstigt dieses moderne Männerverhalten nur noch mehr die eh schon vorhandene Bindungsunfähigkeit.
Es ist eine neue, moderne Paarkonstellation, da stimme ich zu.
Sie wird möglich durch einen entspannteren Umgang mit Sexualität und der gleichberechtigten Selbstbestimmung beider Partner.

Beim Rest bin ich anderer Meinung. Diese neue Konstellation ermöglicht Frauen genauso wie Männern, echte Zärtlichkeit und Nähe zu erfahren, ohne einen typischen Lebenspartner gefunden zu haben. Und ja: eine solche Konstellation könnte auch das Leben von bindungsunfähigen oder -unwilligen Menschen erfüllter und damit lebenswerter machen.

Allerdings bedingt die gleichberechtigte Selbstbestimmung auch, dass man selbst auf sich aufpasst. Wenn eine Seite beginnt sich zu verlieben und mehr zu wollen, wird es schwierig. Das ist dann aber keine Freundschaft+ mehr, sondern eben eine toxische Beziehungsanbahnungssituation. Sicherlich hofft man, dass sich auch der Partner verliebt, und man ein klassisches Liebespaar wird. Und hält an dieser Idee fest, weil man so dem geliebten Partner wenigstens weiterhin nahe ist, und ihm ggf. mehr Zeit geben möchte, sich doch noch zu verlieben. Je länger das nicht passiert, desto enttäuschter und verbitterter wird man, und dem ganzen wird nach und nach immer mehr selbst die freundschaftliche Basis entzogen.

Umso wichtiger ist es klar und ehrlich zu kommunizieren, was man fühlt und sich wünscht, und das mit dem Gegenüber abzugleichen. Leider ist das nicht immer leicht oder angenehm.
Das ist der wünschenswerte Zustand, aber in der Realität sieht es anders aus.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 11. Oktober 2019, 19:24

"Ist der Zug abgefahren?"
Eigentlich nie. Aber wie oft Züge fahren und wie die Beförderungsbedingungen sind, ist je nach Lebensphase extrem verschieden. So ab 30 fahren deutlich weniger als mit 30 und meist ist ein konkreter Wunsch nach Heiraten und Kindern Teil der Bedingungen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Freitag 11. Oktober 2019, 19:28

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:15
Das ist der wünschenswerte Zustand, aber in der Realität sieht es anders aus.
Was genau sieht in der Realität anders aus?
Meinst Du, die Partner sind nicht offen zueinander und spielen einander etwas vor? Weil:
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 01:33
einer von beiden mehr Gefühle für den anderen hegt, es aber natürlich nicht zugeben will, da ansonsten das ganze Konstrukt zusammenfallen würde. Also schweigt man und genießt die Zweisamkeit, auch wenn es meist eine tickende Zeitbombe ist. Man lebt im Hier und Jetzt und will nicht an morgen denken.
Das mag so sein. Aber dann scheitert es doch am eigenen Unvermögen, selberverantwortlich eine Beziehung so zu führen, wie man sich das wünscht. Oder nicht?

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 19:38

NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:28
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:15
Das ist der wünschenswerte Zustand, aber in der Realität sieht es anders aus.
Was genau sieht in der Realität anders aus?
Meinst Du, die Partner sind nicht offen zueinander und spielen einander etwas vor? Weil:
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 01:33
einer von beiden mehr Gefühle für den anderen hegt, es aber natürlich nicht zugeben will, da ansonsten das ganze Konstrukt zusammenfallen würde. Also schweigt man und genießt die Zweisamkeit, auch wenn es meist eine tickende Zeitbombe ist. Man lebt im Hier und Jetzt und will nicht an morgen denken.
Das mag so sein. Aber dann scheitert es doch am eigenen Unvermögen, selberverantwortlich eine Beziehung so zu führen, wie man sich das wünscht. Oder nicht?
Das was bettaweib schon gut dargestellt hat. Freundschaft existiert nur wenn es auch Sex gibt und meist will einer etwas vom andern.

Edit: Kann viele Gründe haben. Kann daran liegen, dass einer von beiden eben gar nicht mehr will. Kann daran liegen, dass man Ausschau nach etwas "besserem" hält(gerade bei Männern sehr oft der Fall). In deinem Idealszenario gehst du ja davon aus, dass beide daran gleichermaßen arbeiten wollen. Bei solch Involvement kannste direkt eine Beziehung anfangen ;)
Darüber hinaus denke ich die wenigstens Menschen sind gar nicht in der Lage solche "modernen" Beziehungen zu führen.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Freitag 11. Oktober 2019, 20:01

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:38
Das was bettaweib schon gut dargestellt hat. Freundschaft existiert nur wenn es auch Sex gibt und meist will einer etwas vom andern.
Hm, okay, da kommen wir wohl nicht überein. In beiden Fällen würde ich das eben gar nicht als Freundschaft-Plus bezeichnen.
Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:38
In deinem Idealszenario gehst du ja davon aus, dass beide daran gleichermaßen arbeiten wollen. Bei solch Involvement kannste direkt eine Beziehung anfangen ;)
Nee. Für mich bedeutet Freundschaft-Plus ja gerade, dass bei beiden Einigkeit darüber besteht, dass es keine klassische Paarbeziehung sein soll. Freundschaft und sexuelle Anziehung (und ein vertrauensvoller, ehrlicher Umgang miteinander) ist eben noch nicht alles, was zu einer Paarbeziehung gehört. Ich hätte auch gedacht, dass da eigentlich gar nicht mehr so viel fehlt ... und das, was noch fehlt, würde sich doch bestimmt bald einstellen, wenn man schon so weit ist. Aber das Leben hat immer noch ein paar Überraschungen parat.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 20:11

NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 20:01
Nee. Für mich bedeutet Freundschaft-Plus ja gerade, dass bei beiden Einigkeit darüber besteht, dass es keine klassische Paarbeziehung sein soll. Freundschaft und sexuelle Anziehung (und ein vertrauensvoller, ehrlicher Umgang miteinander) ist eben noch nicht alles, was zu einer Paarbeziehung gehört. Ich hätte auch gedacht, dass da eigentlich gar nicht mehr so viel fehlt ... und das, was noch fehlt, würde sich doch bestimmt bald einstellen, wenn man schon so weit ist. Aber das Leben hat immer noch ein paar Überraschungen parat.
Ja, das wäre eben der wünschenswerte Idealzustand. Den gibt es aber in aller Seltenheit.
In einer Weltvorstellung, wo man mehrere Menschen lieben kann und es keine Eifersucht gibt, dann vielleicht.
Freundschaft+ ist eben vom Konzept her schon ziemlich fehlerhaft und übersieht menschliche Gefühle.

Und wenn du dich mal in der Situation befunden hast, die ich dick unterstrichen habe, dann gehörtest du ja zu der Kategorie von Menschen, die sich mehr erhofft haben.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Lazarus Long » Freitag 11. Oktober 2019, 20:16

Ich find, es hat was komisches, wenn hier etwas zur Freundschaft plus geadelt wird, um dann zu sagen, daß es eben gerade keine Freundschaft, sondern eher eine Affaire ist.

Wie mir unterdessen klar geworden ist, wurde mir vor über 30 Jahren eine Freundschaft plus von einer Frau angeboten, ich war aber zu doof es zu verstehen.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Freitag 11. Oktober 2019, 20:31

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 20:11
Freundschaft+ ist eben vom Konzept her schon ziemlich fehlerhaft und übersieht menschliche Gefühle.
Das sehe ich nicht so. Es ist erstmal nur eine weitere Möglichkeit, die uns offen steht, wenn wir uns dafür entscheiden. Es ist nicht einfach und auch kein Patentrezept, und es hat Schattenseiten, die andere Beziehungsmodelle nicht haben. Deshalb ist es auch okay, wenn man davon lieber die Finger lassen möchte. Aber manchen Menschen kann es auch (zumindest eine Zeitlang) helfen.

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 20:11
NeC hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 20:01
Freundschaft und sexuelle Anziehung (und ein vertrauensvoller, ehrlicher Umgang miteinander) ist eben noch nicht alles, was zu einer Paarbeziehung gehört. Ich hätte auch gedacht, dass da eigentlich gar nicht mehr so viel fehlt ... und das, was noch fehlt, würde sich doch bestimmt bald einstellen, wenn man schon so weit ist. Aber das Leben hat immer noch ein paar Überraschungen parat.
Und wenn du dich mal in der Situation befunden hast, die ich dick unterstrichen habe, dann gehörtest du ja zu der Kategorie von Menschen, die sich mehr erhofft haben.
Erhofft ist nicht das richtige Wort. Ich war fest davon ausgegangen, dass man sich automatisch verliebt, wenn man so weit schon ist. Das sich diese Gefühle aber trotz Zuneigung, Vertrauen und auch gegenseitiger sexueller Anziehung nicht automatisch einstellen, war eine Überraschung. Es ist zwar irgendwie schade, aber auch okay so. Man kann es nicht erzwingen.

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