Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 19. August 2018, 19:09

Ausnahmen gibts immer, es heißt ja auch Wahrscheinlichkeit und nicht Sicherheit :)
Aber dass im Lotto keinen Jackpot gewinnen wohl deutlich wahrscheinlicher ist als doch oder das der hier https://peopledotcom.files.wordpress.co ... 1-435b.jpg von deutlich mehr Frauen als sexy empfunden wird als der hier https://i.kym-cdn.com/entries/icons/fac ... melvin.jpg wirst du bestimmt auch so sehen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 19. August 2018, 19:27

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 10:17
keine leichte Frage und viele User stürzt der Gedanke, sich bei der Partnerwahl gegen viele Geschlechtsgenossen durchsetzen zu müssen, in eine Depression.
Woher weißt du eigentlich, dass es bei einer Frau, die dich interessiert, es gerade, also gleichzeitig, viele andere Männer mit demselben Interesse gibt (Onlinesuche jetzt mal ausgenommen)? Das mit der Konkurrenz trifft doch oft nicht zu. Als ob jede Frau rund um die Uhr mit Verehrern zu tun hätte.
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Siegfried » Sonntag 19. August 2018, 19:42

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:09
...ist als doch oder das der hier https://peopledotcom.files.wordpress.co ... 1-435b.jpg von deutlich mehr Frauen als sexy empfunden wird als der hier https://i.kym-cdn.com/entries/icons/fac ... melvin.jpg wirst du bestimmt auch so sehen.
Ach quatsch! Der untere muss nur autentisch er selbst bleiben dann kann er doch locker so leicht an Dates kommen wie David Beckham. :lach:

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Endura » Sonntag 19. August 2018, 19:48

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:27
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 10:17
keine leichte Frage und viele User stürzt der Gedanke, sich bei der Partnerwahl gegen viele Geschlechtsgenossen durchsetzen zu müssen, in eine Depression.
Woher weißt du eigentlich, dass es bei einer Frau, die dich interessiert, es gerade, also gleichzeitig, viele andere Männer mit demselben Interesse gibt (Onlinesuche jetzt mal ausgenommen)? Das mit der Konkurrenz trifft doch oft nicht zu. Als ob jede Frau rund um die Uhr mit Verehrern zu tun hätte.
Ich schließe von Frauen die ich gut kenne, und die keinen Mangel an Bewerbern haben (und wenn sie mal keine Dates haben, dann weil sie entweder gerade keine Lust darauf haben bzw. In einer Beziehung sind) auf gleich attraktive Frauen, an denen ich interessiert bin.
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Seb-X » Sonntag 19. August 2018, 20:13

Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:48
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:27
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 10:17
keine leichte Frage und viele User stürzt der Gedanke, sich bei der Partnerwahl gegen viele Geschlechtsgenossen durchsetzen zu müssen, in eine Depression.
Woher weißt du eigentlich, dass es bei einer Frau, die dich interessiert, es gerade, also gleichzeitig, viele andere Männer mit demselben Interesse gibt (Onlinesuche jetzt mal ausgenommen)? Das mit der Konkurrenz trifft doch oft nicht zu. Als ob jede Frau rund um die Uhr mit Verehrern zu tun hätte.
Ich schließe von Frauen die ich gut kenne, und die keinen Mangel an Bewerbern haben (und wenn sie mal keine Dates haben, dann weil sie entweder gerade keine Lust darauf haben bzw. In einer Beziehung sind) auf gleich attraktive Frauen, an denen ich interessiert bin.
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.
Hast du meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen?
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Endura » Sonntag 19. August 2018, 20:28

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:13
Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:48
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:27
Woher weißt du eigentlich, dass es bei einer Frau, die dich interessiert, es gerade, also gleichzeitig, viele andere Männer mit demselben Interesse gibt (Onlinesuche jetzt mal ausgenommen)? Das mit der Konkurrenz trifft doch oft nicht zu. Als ob jede Frau rund um die Uhr mit Verehrern zu tun hätte.
Ich schließe von Frauen die ich gut kenne, und die keinen Mangel an Bewerbern haben (und wenn sie mal keine Dates haben, dann weil sie entweder gerade keine Lust darauf haben bzw. In einer Beziehung sind) auf gleich attraktive Frauen, an denen ich interessiert bin.
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.
Hast du meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen?
Ok Nachtrag, auch offline mangelt es nicht an Bewerbern. Ich hab das Gefühl online ist für viele Frauen nur eine nette zusätzliche Möglichkeit. Manche probieren es erst gar nicht Online, weil die Offlinewelt bereits genug Möglichkeiten hergibt.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 19. August 2018, 20:31

Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:48
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht
warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich
ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.
Mal eine Verständnisfrage:
Was hat eine Fickvermittlung wie Tinder mit dem Theme 'Beziehungen' zu tun?

Das jede Frau, völlig unabhängig von ihrem Aussehen und ihrem Alter, wenn sie
einigen Tausend Männern ihre 'tindertypische' Paarungsbereitschaft mitteilt, eine
große Zahl Angebote ist trivial und der asymetrischen Sexualität von Mann und
Frau geschuldet :roll:

Wenn mir ein Frau so von den tollen Chancen bei tinder vorschwärmen würde,
wäre meine Antwort je nach Laune:
- Warum lebst du dann noch nicht in einer stabilen Partnerschaft?
- Wenn es dir so egal ist, kannst du auch Geld dafür nehmen.
- Ich suche eine feste dauerhaft Beziehung und kein 'Tinderdate'
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Endura » Sonntag 19. August 2018, 20:34

Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:31
Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:48
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht
warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich
ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.
Mal eine Verständnisfrage:
Was hat eine Fickvermittlung wie Tinder mit dem Theme 'Beziehungen' zu tun?
Weil das heute als seriöse Plattform zum Suchen von Beziehungen gilt.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 19. August 2018, 20:36

Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:28
... auch offline mangelt es nicht an Bewerbern.
Irgendwie hast du da was nicht verstanden. Solange die Frau auf der
Suche ist, war es wohl bisher mindestens ein Bewerber zu wenig ;-)

Und dieser eine könntest du sein!
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 19. August 2018, 20:40

Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:34
Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:31
Was hat eine Fickvermittlung wie Tinder mit dem Theme 'Beziehungen' zu tun?
Weil das heute als seriöse Plattform zum Suchen von Beziehungen gilt.
Wenn man an vegane Ernährung, Ufos, die BILD und Aluhüte glaubt,
schadet das sicher auch nicht mehr ;-)
Zuletzt geändert von Esperanza am Montag 20. August 2018, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Verstehst du das unter respektvoller Diskussion? Ich nicht. Der Smiley macht es auch nicht besser. Wenn du nicht der gleichen Meinung bist, kannst du das auch formulieren ohne dich über den anderen lustig zu machen.
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Stabil » Sonntag 19. August 2018, 21:38

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 18:36
Ja, im Unterbewusstsein, was ich gern als "Reptilienhirnteil" von gesamten Hirn bezeichne, gibts keine Kondome und auch nicht das Wissen drüber, dass es schon mehr Menschen auf dem Planeten gibt, als dieser dauerhaft verkraften kann. Auch die Kriterien zur Partnerwahl kommen bei vielen von daher.

Jeder sollte seine Sexualität so gestalten, wie er oder sie will. Für mich persönlich macht Monogamie im Kondomzeitalter nur mehr Sinn, wenn Kinder da sind. Sonst finde ich keinen logischen Grund dafür, warum Liebe und Sexualität eine 1:1 Beziehung zwischen zwei Menschen sein muss und keine M:N-Relation sein darf. Der Vorteil von Polygamie wäre, dass ein Partner nicht mehr alles bieten muss und damit die Anforderungen sinken. Es steht jedem frei, das anders zu sehen und meine Sichtweise nicht gut zu finden. Ich bin da keinem böse. Ich wäre für "freie Liebe".
Aber was ist der Grund, warum es keine Konkurrenz geben darf? Warum Exklusivrechte gefordert werden?
Es gibt zwar ein unbewusst wirksames evolutionäres Erbe auf Reptilienniveau. Du übersiehst, dass es aber auch noch ein unbewusst wirksames evolutionäres Erbe aus der Säugetierentwicklung und aus der Entwicklung der MENSCHHEIT gibt. Darum setzt du Unterbewusstsein mit "Reptilienhirnteil" gleich. Die evolutionäre Psychologie ist um einiges komplexer als das. Ich schlage vor, dass du dich da einliest - falls es dich wirklich interessiert. Deine Sichtweise ist sehr unvollständig. Aber von "nicht gut" habe ich nicht geschrieben. Auch dein Wunschdenken von "freier Liebe" und "Polygamie" bewerte ich nicht. Ich schätze nur die Wahrscheinlichkeit der Wunscherfüllung als gering ein.

In unserem evolutionären Erbe ist eben nicht nur das Paaren um jeden Preis vorhanden, sondern auch der Wunsch, sich mit den Partnern zu paaren, die so aussehen und sich so verhalten, als würden daraus gesunde, starke und wieder fortpflanzungsfähige Kinder entstehen. Und es ist der Wunsch da, sich mit zuverlässigen Partnern zu binden. Diese genetisch angelegten Programme sind gelegentlich im Widerspruch und im Wettstreit zu einander, aber sie sind vorhanden.

Der Wunsch, sich mit zuverlässigen Partnern zu binden ist vorhanden, weil eine zuverlässige gemeinsame Elternschaft in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit einen enormen Überlebensvorteil der Kinder bewirkte. Zuverlässig bedeutet aus biologischen Gründen für die beiden Geschlechter unterschiedliches: Die grösste Gefahr, der eine Frau im evolutionären Kontext ausgesetzt war, ist das verlassen Werden. Die grösste Gefahr für den Mann ist in dem Kontext die Vergeudung seiner Lebenszeit und -energie für Kinder, die nicht seine sind.

Aus diesen Gründen, die man in der Fachliteratur detailliert nachlesen kann, ist der Wunsch nach einer zuverlässigen 1:1 Bindung unbewusst neben anderen Wünschen angelegt. Das betrifft den Bereich Beziehung und Partnerschaft im engeren Sinn.

Im Bereich F+ und Affären ist das andere genetische Programm wirksam: Der unbewusste Wunsch, gesunde Kinder zu zeugen. Da das Kinderkriegen für die Frauen so ungleich aufwändiger ist, sind sie in dem Bereich auch ungleich wählerischer. Die Frauen riskieren ja eine Schwangerschaft beim Sex und ihr Leben bei einer Geburt. Darum sind sie unbewusst so erpicht auf gesunde, gesund aussehende, starke Männer, mit noch ein paar evolutionär relevanten Attributen.

Wenn man sich jetzt eine Utopie mit freier Liebe und Polyirgendwas basteln möchte, die auch funktionieren soll, dann sollte sie den evolutionären Gegebenheiten Rechnung tragen. Dafür habe ich mich auch einmal interessiert, aber nichts aussichtsreiches gesehen.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von knopper » Sonntag 19. August 2018, 22:46

Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:48
Und von meinen weiblichen Bekannten bekam ich schon oft zu hören: "Ich verstehe nicht warum du keine Dates hast, ich brauche mich nur auf Tinder anzumelden, und hab gleich ein paar." Tja, wenn das für jeden so einfach wäre.
du das kenn in auch bzw. das berühmte "mach ma" oder auch "wenn du nur auf Sex aus bist dann geh auf tinder, die Männer da suchen das alle"... ja nee schon klar. :D
Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:28
Ich hab das Gefühl online ist für viele Frauen nur eine nette zusätzliche Möglichkeit. Manche probieren es erst gar nicht Online, weil die Offlinewelt bereits genug Möglichkeiten hergibt.
jep genau! Ich sage nur "täglich 2-3 mal angesprochen" und solche Geschichten...natürlich nicht alle.

Glaube der wirklich einzige Ausweg für uns ist halt dieses "Spielchen" mitzuspielen, in die typische Rolle zu schlüpfen, also die aktive, und somit irgendwann mal Erfolg haben.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 20. August 2018, 00:35

Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:36
Irgendwie hast du da was nicht verstanden. Solange die Frau auf der
Suche ist, war es wohl bisher mindestens ein Bewerber zu wenig ;-)

Und dieser eine könntest du sein!
Ergänzung: ein GEEIGNETER Bewerber.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 21:38
In unserem evolutionären Erbe ist eben nicht nur das Paaren um jeden Preis vorhanden, sondern auch der Wunsch, sich mit den Partnern zu paaren, die so aussehen und sich so verhalten, als würden daraus gesunde, starke und wieder fortpflanzungsfähige Kinder entstehen. Und es ist der Wunsch da, sich mit zuverlässigen Partnern zu binden. Diese genetisch angelegten Programme sind gelegentlich im Widerspruch und im Wettstreit zu einander, aber sie sind vorhanden.

Der Wunsch, sich mit zuverlässigen Partnern zu binden ist vorhanden, weil eine zuverlässige gemeinsame Elternschaft in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit einen enormen Überlebensvorteil der Kinder bewirkte. Zuverlässig bedeutet aus biologischen Gründen für die beiden Geschlechter unterschiedliches: Die grösste Gefahr, der eine Frau im evolutionären Kontext ausgesetzt war, ist das verlassen Werden. Die grösste Gefahr für den Mann ist in dem Kontext die Vergeudung seiner Lebenszeit und -energie für Kinder, die nicht seine sind.

Aus diesen Gründen, die man in der Fachliteratur detailliert nachlesen kann, ist der Wunsch nach einer zuverlässigen 1:1 Bindung unbewusst neben anderen Wünschen angelegt. Das betrifft den Bereich Beziehung und Partnerschaft im engeren Sinn.

Im Bereich F+ und Affären ist das andere genetische Programm wirksam: Der unbewusste Wunsch, gesunde Kinder zu zeugen. Da das Kinderkriegen für die Frauen so ungleich aufwändiger ist, sind sie in dem Bereich auch ungleich wählerischer. Die Frauen riskieren ja eine Schwangerschaft beim Sex und ihr Leben bei einer Geburt. Darum sind sie unbewusst so erpicht auf gesunde, gesund aussehende, starke Männer, mit noch ein paar evolutionär relevanten Attributen.

Wenn man sich jetzt eine Utopie mit freier Liebe und Polyirgendwas basteln möchte, die auch funktionieren soll, dann sollte sie den evolutionären Gegebenheiten Rechnung tragen. Dafür habe ich mich auch einmal interessiert, aber nichts aussichtsreiches gesehen.
Alles richtig - wenn früher oder später Kinder geplant sind. Ist das nicht der Fall, ist es egal, ob Sex mit einer Person in "gesunde, starke und wieder fortpflanzungsfähige Kinder" münden würde und ob die andere Person eine "zuverlässige gemeinsame Elternschaft" ermöglichen würde.
Verhütung => Keine Kinder => Keine Elternschaft. Da das so einfach und klar ist, sollte hier eine Übersteuerung des Unterbewusstseins (das keine Verhütung und damit keinen Sex ohne Ziel "Kinder", die man auch großziehen muss, kennt) möglich sein.
Es gibt ja auch Leute, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, obwohl doch bei diesen auch im Unterbewusstsein der Fortpflanzungstrieb vorhanden ist. Das wird bei denen aber durch andere Punkte wie z.B. die negativen Auswirkungen auf die Karriere, weniger Freiheit oder die bereits vorhandene Überbevölkerung oder auch nachteilige Eigenschaften wie die Veranlagung für schwere Krankheiten nicht weitergeben wollen, sich als Elternteil ungeeignet einschätzen, nicht genug Zeit, Geld, emotionale Stabilität bieten können, usw., übersteuert.
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Teenage Kicks » Montag 20. August 2018, 05:35

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 19:09
https://i.kym-cdn.com/entries/icons/fac ... melvin.jpg
Wenn Du mit so einem T-Shirt zum nächsten AB Treffen kommst, gehst Du garantiert nicht alleine nach Hause :mrgreen:

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Endura » Montag 20. August 2018, 05:36

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 00:35
Verhütung => Keine Kinder => Keine Elternschaft. Da das so einfach und klar ist, sollte hier eine Übersteuerung des Unterbewusstseins (das keine Verhütung und damit keinen Sex ohne Ziel "Kinder", die man auch großziehen muss, kennt) möglich sein.
Dir ist hoffentlich klar, dass es keine 100% zuverlässige Verhütung gibt. Die Möglichkeit einer ungewollten Schwangerschaft gibt es immer.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von inVinoVeritas » Montag 20. August 2018, 10:10

Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:40
Endura hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:34
Schneeleopard hat geschrieben:
Sonntag 19. August 2018, 20:31
Was hat eine Fickvermittlung wie Tinder mit dem Theme 'Beziehungen' zu tun?
Weil das heute als seriöse Plattform zum Suchen von Beziehungen gilt.
Wenn man an vegane Ernährung, Ufos, die BILD und Aluhüte glaubt,
schadet das sicher auch nicht mehr ;-)
Auf welcher Grundlage bildest du dir diese Meinung eigentlich?
Ich hatte immerhin mit über 60 verschiedenen Frauen Dates dank Tinder und das Gegenteil ist der Fall. Es ging eigentlich immer um ein seriöses Kennenlernen mit Beziehungsabsichten. Sowohl der Schriftwechsel als auch die anschließenden Dates unterscheiden sich in keinster Weise mit jenen von z.B. Parship.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von knopper » Montag 20. August 2018, 10:32

inVinoVeritas hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:10
Sowohl der Schriftwechsel als auch die anschließenden Dates unterscheiden sich in keinster Weise mit jenen von z.B. Parship.
hm heißt du warst also auch auf Parship? Weil da heißt es ja immer "ja das ist was anderes, da sind die ganzen Idioten vorher rausgefiltert"...also das man da halt realistischere Chancen hat. Aber stimmt das wirklich? Kann natürlich auch nur n Werbeversprechen sein.
Wie sind da seine Erfahrungen?

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Schneeleopard » Montag 20. August 2018, 10:34

inVinoVeritas hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:10
Auf welcher Grundlage bildest du dir diese Meinung eigentlich?
Ich hatte immerhin mit über 60 verschiedenen Frauen Dates dank Tinder und das Gegenteil ist der Fall. Es ging eigentlich immer um ein seriöses Kennenlernen mit Beziehungsabsichten. Sowohl der Schriftwechsel als auch die anschließenden Dates unterscheiden sich in keinster Weise mit jenen von z.B. Parship.
Oh ... das gefällt mir und war mir in der Form neu.

Ich kenne die Cliquen meiner Söhne und dort sieht
man in Tinder was für schnelle horzontale Abenteuer.

Hast du am Ende über Tinder eine Beziehung begonnen?
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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von Endura » Montag 20. August 2018, 10:38

Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:34
inVinoVeritas hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:10
Auf welcher Grundlage bildest du dir diese Meinung eigentlich?
Ich hatte immerhin mit über 60 verschiedenen Frauen Dates dank Tinder und das Gegenteil ist der Fall. Es ging eigentlich immer um ein seriöses Kennenlernen mit Beziehungsabsichten. Sowohl der Schriftwechsel als auch die anschließenden Dates unterscheiden sich in keinster Weise mit jenen von z.B. Parship.
Oh ... das gefällt mir und war mir in der Form neu.

Ich kenne die Cliquen meiner Söhne und dort sieht
man in Tinder was für schnelle horzontale Abenteuer.

Hast du am Ende über Tinder eine Beziehung begonnen?
Wie alt sind deine Söhne? Zur Info, meine Bekannten die Tinder zur Beziehungssuche nutzen sind alle schon über 30.

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Re: Wie versucht ihr euch gegen die "Konkurrenz" zu behaupten?

Beitrag von inVinoVeritas » Montag 20. August 2018, 10:45

Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:34
inVinoVeritas hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 10:10
Auf welcher Grundlage bildest du dir diese Meinung eigentlich?
Ich hatte immerhin mit über 60 verschiedenen Frauen Dates dank Tinder und das Gegenteil ist der Fall. Es ging eigentlich immer um ein seriöses Kennenlernen mit Beziehungsabsichten. Sowohl der Schriftwechsel als auch die anschließenden Dates unterscheiden sich in keinster Weise mit jenen von z.B. Parship.
Oh ... das gefällt mir und war mir in der Form neu.

Ich kenne die Cliquen meiner Söhne und dort sieht
man in Tinder was für schnelle horzontale Abenteuer.

Hast du am Ende über Tinder eine Beziehung begonnen?
Wie alt sind deine Söhne denn ungefähr?
Ich frage weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass z.B. bei den 18-24 Jährigen "anders" getindert wird, als bei den 28-35 Jährigen (in der Range bewege ich mich).
Das hätte dann aber meiner Meinung nach auch nichts mit Tinder an sich zu tun, denn als ich damals Anfang 20 das Online-Dating entdeckt habe (bildkontakte.de, Einslive-Liebesalarm, neu.de, Kissnofrog.de, StudiVZ, etc.) bin ich mit den meisten meiner Dates sehr häufig beim ersten Treffen im Bett gelandet. Da wurde halt nicht primär nach einer ernsthaften Beziehung gesucht... :mrgreen:

Nein ich habe keine Beziehung mit einer Tinderella begonnen, liegt aber daran dass die Hürde bei mir sehr hoch ist um mich zu verlieben. Eindeutige Angebote gab es allerdings mehrere, bei den ganz wenigen Frauen die mich begeistert haben hat es dann aber leider nicht auf Gegenseitigkeit beruht oder es gab andere Gründe, warum es für mich dann trotzdem nicht gepasst hat. Beispiel Unternehmensberaterin, die kaum Freizeit hat und wo intensiv im Terminkalender gesucht werden muss, wann in 2 Wochen vielleicht mal Zeit für das nächste Date wäre. Auf sowas habe ich keine Lust.
Ich kenne allerdings mehrere Paare, die sich dank Tinder oder Lovoo gefunden haben.

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