Ich werde Onkel. Schon wieder...

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Gilbert
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Gilbert » Dienstag 19. Juni 2018, 10:52

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 10:30
Nicht nur Ex-en würden mich nerven. Auch Schwiegermütter, -väter oder allerbeste Freundinnen etc etc etc. Das hat mitunter wenig mit dem Ex-Status zu tun. Mein Vater neigt zum Mikromanagement und ich war froh das überwunden zu haben. Ich möchte das nicht durch die "kalte Küche" wieder reinkriegen
Das sind solche Situationen, an denen ich denke: "Ihr könnt mir alle mal den Buckel runterrutschen!" Dann drehe ich mich um und widme mich meinen Angelegenheiten. Es ficht mich nicht an.
Es fällt mir schwer zu verstehen, warum das andere Menschen nicht können.....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Montecristo » Dienstag 19. Juni 2018, 11:27

Gilbert hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 10:52
Dann drehe ich mich um und widme mich meinen Angelegenheiten. Es ficht mich nicht an.
Die Frage ist inwiefern man sich nun tatsächlich nach solchen "Anweisungen"/"Vorschlägen" richten muss. Wenn die Partnerin erwartet, dass man das ernst nimmt, hat man ein Problem.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Gilbert » Dienstag 19. Juni 2018, 12:04

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 11:27
Wenn die Partnerin erwartet, dass man das ernst nimmt, hat man ein Problem.
Das mag so sein, daß da die Erwartungen der Partnerin eventuell höher sind.
Ich hatte am Anfang relativ frühzeitig klargestellt, daß mich ein Familien-Gedöns herzlich wenig interessiert. Das betrifft nicht nur die Familie meiner Partnerin, sondern auch meine eigene. Ebenso wollte ich nie in unmittelbarer Nähe irgendeines Familienangehörigen leben.
Das Umfeld, in das man hineingeboren wird, kann man sich nun mal nicht vorher aussuchen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Romeca » Dienstag 19. Juni 2018, 12:36

Hallo

kann es nicht sein, dass der TE sich selbst noch Kinder wünscht und dass es ihn deshalb so aus der Bahn geworfen hat, dass sich nur 40+ Frauen für ihn zu interessieren scheinen?

Zur Thematik Kinder beim Partner, kann ich nur sagen, dass ich selbst mir das derzeit auch nicht vorstellen kann. Momentan könnte ich das einfach nicht ertragen, man bekommt ja so schon ständig vor Augen gehalten, dass Männer durchaus Familien gründen, nur dass das mit einem selbst irgendwie keiner will/wollte. Dann vom eigenen Partner zu sehen, dass eine andere mal wieder gut genug für Familie war.. wie gesagt ich könnte es einfach momentan nicht ertragen.
Klar, kann sein, dass der Mensch dann auch mit mir noch ein Kind wöllte. Bisher kenne ich aber mehr Männer die der Meinung sind "hab ja schon ein Kind, reicht", völlig egal, dass das Kind von einer anderen, als der jetzigen Partnerin ist.

Wie gesagt, es gibt andere und ich weiß das auch. Ändert aber nix daran, dass ich's einfach nicht ertragen könnte.


Grüße

Bergkristall

Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Bergkristall » Dienstag 19. Juni 2018, 13:08

Romeca hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 12:36
Hallo

kann es nicht sein, dass der TE sich selbst noch Kinder wünscht und dass es ihn deshalb so aus der Bahn geworfen hat, dass sich nur 40+ Frauen für ihn zu interessieren scheinen?

Zur Thematik Kinder beim Partner, kann ich nur sagen, dass ich selbst mir das derzeit auch nicht vorstellen kann. Momentan könnte ich das einfach nicht ertragen, man bekommt ja so schon ständig vor Augen gehalten, dass Männer durchaus Familien gründen, nur dass das mit einem selbst irgendwie keiner will/wollte. Dann vom eigenen Partner zu sehen, dass eine andere mal wieder gut genug für Familie war.. wie gesagt ich könnte es einfach momentan nicht ertragen.
Klar, kann sein, dass der Mensch dann auch mit mir noch ein Kind wöllte. Bisher kenne ich aber mehr Männer die der Meinung sind "hab ja schon ein Kind, reicht", völlig egal, dass das Kind von einer anderen, als der jetzigen Partnerin ist.

Wie gesagt, es gibt andere und ich weiß das auch. Ändert aber nix daran, dass ich's einfach nicht ertragen könnte.


Grüße
Versteh mich nicht falsch.
Ich respektiere das.
Nur wie gesagt: Du weisst es vorher nicht.

Da war eine Situation vor einigen Wochen, da lag ich neben meinem Ex und er strich mir durch die Haare und sagte:
"Du wärest bestimmt auch eine ganz tolle Mama."
Und sogar für mich- die ich nie Kinder wollte und das auch jetzt nicht will - hat sich das in dem Moment irgendwie schön angefühlt.

Von ihm wusste ich, dass er immer gern Vater war und ist und dass er durchaus auch ein weiteres Kind noch wollen würde. Auch wenn ich das nie begriffen hab, wenn man eh schon so Viele hat.

Du schreibst es selbst.
Es gibt Solche und Solche.

Davon abgesehen ist die Schlussfolgerung Andere waren gut genug und ich nicht etwas, das ich an deiner Stelle auch noch mal überdenken würde.
AB Tum hat meiner Meinung nach eine Menge Gründe. Vielleicht nicht immer dieselben.
Aber keinesfalls, dass jemand generell nicht gut genug ist.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Romeca » Dienstag 19. Juni 2018, 13:14

@Bergkristall sorry, :oops: hab's nicht dazugeschrieben, bin/war ja selbst kein AB. War doof von mir davon auszugehen, dass mich jeder hier (noch) zuordnen kann.

Das meine Gedankengänge trotzdem nicht unbedingt ganz logisch sind, ist mir schon klar. Ändert halt nur einfach nichts daran, dass ich (aus Frust?) zumindest in letzter Zeit so denke... Bzw. viel eher so empfinde.
Zuletzt geändert von Romeca am Dienstag 19. Juni 2018, 13:18, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Montecristo » Dienstag 19. Juni 2018, 13:15

Romeca hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 12:36
Momentan könnte ich das einfach nicht ertragen, man bekommt ja so schon ständig vor Augen gehalten, dass Männer durchaus Familien gründen, nur dass das mit einem selbst irgendwie keiner will/wollte.
@Bergkristall: Das lässt sich nicht rational steuern. Hier geht es um tiefe Emotionen, die in unserer menschlichen Natur und damit unserer Menschlichkeit begründet sind.

Meine Frau und ich wünschen uns auch Kinder. Es wird wohl etwas dauern. Meine Frau muss beruflich bedingt die "Schwangerschaftsmeldungen" ihrer Kolleginnen entgegen nehmen. Jedesmal ein Tiefschlag. Sie kann das mittlerweile nicht mehr so wegstecken. Ich habe sie zuvor nie so verzweifelt und verbittert erlebt.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Bergkristall » Dienstag 19. Juni 2018, 13:43

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 13:15
Romeca hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 12:36
Momentan könnte ich das einfach nicht ertragen, man bekommt ja so schon ständig vor Augen gehalten, dass Männer durchaus Familien gründen, nur dass das mit einem selbst irgendwie keiner will/wollte.
@Bergkristall: Das lässt sich nicht rational steuern. Hier geht es um tiefe Emotionen, die in unserer menschlichen Natur und damit unserer Menschlichkeit begründet sind.

Meine Frau und ich wünschen uns auch Kinder. Es wird wohl etwas dauern. Meine Frau muss beruflich bedingt die "Schwangerschaftsmeldungen" ihrer Kolleginnen entgegen nehmen. Jedesmal ein Tiefschlag. Sie kann das mittlerweile nicht mehr so wegstecken. Ich habe sie zuvor nie so verzweifelt und verbittert erlebt.
Ist mir schon klar.
Und da hast du auch recht.

Aber der Weg raus aus psychologischen Problemen oder solchen Lebenschwierigkeiten, der führt nur über den Kopf.

Ich geb dir ein Beispiel.
Ist noch nicht so lange her, da bekam ich von meiner Psychologin den Tipp, negative Sätze aufzuschreiben und so zu entlarven, und ihnen dann die objektiv richtigen, positiven gegenüberzustellen.

Wenn sich jetzt zum Beispiel deine Frau ständig selbst sagen würde. "Mit mir stimmt was nicht, weil alle schwanger werden und ich nicht." Dann macht sie sich damit fertig und traurig.
Das sind erst mal tiefe Emotionen klar.
Aber dem kann man gegenüberstellen... was auch immer davon stimmt...: "Wir wurden untersucht und sind gesund. Schwanger werden dauert im Schnitt x Monate. Wir versuchen es und tun quasi unser Bestes etc."
Positive Sätze eben.
Sätze die in der Lage sind, es auf lange Sicht besser zu machen. Die positives Denken fördern.
Und damit dann auf lange Sicht das Wohlbefinden.

Das kannst du für alles anwenden.

Es ist ein Realitätscheck. Nicht mehr und nicht weniger. Klar wird davon nicht sofort alles besser.
Aber meine Erfahrung sagt auf lange Sicht schon.

Im hiesigen Beispiel wäre die Frage war ich wirklich objektiv nicht gut genug für eine FamilienGründung. Oder gab es vielleicht Faktoren in meinem Leben die in den letzten 10 bis 15 oder 20 Jahren meine Partnersuche behindert haben?
So dass ich jetzt weniger hart zu mir sein, mir vergeben sollte, falls ich dieses Bedürfnis habe und einfach mal schauen was jetzt noch geht.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Montecristo » Dienstag 19. Juni 2018, 14:38

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 11:27
Die Frage ist inwiefern man sich nun tatsächlich nach solchen "Anweisungen"/"Vorschlägen" richten muss. Wenn die Partnerin erwartet, dass man das ernst nimmt, hat man ein Problem.
Es ist halt wie vieles im Leben nicht schwarz und weiß. Mein Schwiegervater ist ein netter und kommunikativer Mensch. Als solcher völlig unproblematisch. Nur er ist gleichzeitig ein echter Vereinsmeier und Organisator. Und kann als solcher sehr bestimmend und vereinnahmend sein. Es ist erstmal schön eine solche Vernetzung zu haben, die man als AB natürlich nur erträumen kann. Es gibt Eintrittskarten, die kann man nicht kaufen. Die kann man nur bezahlen, wenn man sie angeboten bekommt. Aber man will natürlich nicht hören, dass dieses und jenes Wochenende bereits fest verplant mit Veranstaltung XY ist.

Wobei dieses Beispiel eigentlich ein Luxusproblem ist... Und eigentlich werden wir ja "Onkel". Stand der Diskussion?
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Brax » Dienstag 19. Juni 2018, 15:08

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 10:30
Nicht nur Ex-en würden mich nerven. Auch Schwiegermütter, -väter oder allerbeste Freundinnen etc etc etc.
Das geht mir auch so. Und es schreckt mich sogar ziemlich von einer Beziehung ab, dass da noch Familie und Freunde zu dem potentiellen Partner dazugehören. Da seh ich viel zu viel, dass sich dann für meinen Geschmack zu viel eingemischt wird oder irgendwelche Leute, die einen im Grunde nicht interessieren, plötzlich Erwartungen an einen haben. Wenn der Partner da nicht die nötige Unabhängigkeit hat, dann würde die Beziehung wohl nicht lange dauern.

"Ihr könnt mir alle mal den Buckel runterrutschen!" Dann drehe ich mich um und widme mich meinen Angelegenheiten. Es ficht mich nicht an.
Es fällt mir schwer zu verstehen, warum das andere Menschen nicht können.....
Das kann eben nicht jeder. Die meisten Menschen sind von Natur aus harmoniebedürftig und wollen, dass ihre Angehörigen zufrieden sind. Und gerade in den Familien, wo es nötig wäre, die anderen den Buckel runterrutschen zu lassen, lernt man oft, dass ein Ausscheren drastische Folgen haben kann bzw. dass man sich die Zuneigung der anderen mit dem "richtigen" Verhalten verdienen muss. Die Angst vor den emotionalen Konsequenzen zu überwinden ist nunmal für viele nicht einfach und für manche unmöglich.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von DerUnsichtbare » Mittwoch 11. Juli 2018, 22:27

Axolotl hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Meine Geschwister sind beide jünger als ich, aber beide schon verheiratet. Und jetzt habe ich erfahren, dass ich bald zum dritten mal Onkel werde.
Damit sind mir dann beide Geschwister um Lichtjahre voraus.
Nach dem was ich gelesen habe, trägst du schon eine große Teilschuld daran, dass du hinterher hängst.
Was genau meinst du damit?
Axolotl hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Und ich, der älteste, wohne immer noch bei unseren Eltern und mache eine schlechte Erfahrung nach der anderen.
Seit meinem letzten Date habe ich nicht mal mehr Lust auf weitere Dates oder ähnliches.
Warum? :gruebel:
Keine Ahnung, die Luft ist einfach raus. Kontakt zu fremden Menschen ist für mich ja sowieso mehr Stress als Spaß. Und beim Gedanken an ein Date kriege ich momentan eher Kopfschmerzen als Vorfreude.
Irgendwie verbinde ich mit Dates nur noch schlechte Gefühle.
Axolotl hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Meine Schwester hat mir eine Bekannte vorgestellt. Haben uns mal getroffen und uns gut unterhalten. War eigentlich ganz okay. Aber irgendwann meinte sie dann, sie müsste jetzt langsam los, zu ihrem Ex, die Tochter abholen. Denn wenn die zu spät ins Bett kommt, dann ist sie in der Schule wieder unaufmerksam. Und die Lehrerin hätte da schon was gesagt, und jetzt, wo sie aufs Gymnasium geht,.....
Was stört dich daran? Klingt doch nach einer verantwortungsvollen Person. Könnte auch andersherum sein, sie könnte ihr Kind komplett vernachlässigen. Wäre dir das lieber?
Darum geht es nicht. Ich habe in dem Moment einfach gemerkt, dass sie so ein vollkommen anderes Leben führt als ich. Lichtjahre entfernt, anderes Universum.
Axolotl hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
Was spricht denn jetzt genau dagegen? Du bist ja auch schon mindestens 36. Ein Alter, in dem man davon ausgeht dass du schon gesetzt, beruflich etabliert und selbstständig bist. Logisch, dass das auch reifere Frauen mit ernsthafteren Intentionen anzieht.
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Ich weiß, jetzt geht gleich das Geschrei los. Aber: Nein, ich habe überhaupt nichts gegen Kinder!
Als kinderlieb würde ich jemanden der Kinder als störenden Anhang ansieht auch nicht bezeichnen.
Das Problem ist nicht das Kind. Ich mag Kinder, hätte gerne selber welche. Aber nicht sofort im Hauruck-Verfahren.
Das Problem ist eher, dass ich da schlechte Erfahrungen gemacht habe. Wenn Sie den Kindesvater vier mal pro Woche sieht, für mich aber nur alle vier Wochen mal Zeit hat, dann wird das einfach nichts. Und das ist weder eine fiktive Situation, noch übertrieben, sondern wirklich so passiert...

Und zum Alter: Frauen über 40 wollen entweder gar keine Kinder (mehr), oder sie wollen sie jetzt gleich und sofort. Biologische Uhr und so. Und das geht mir einfach zu schnell. Ich war 30 Jahre Single (mit kurzer Unterbrechung), ich brauche da mehr Zeit.
Axolotl hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
Ja was fehlt dir denn? Du hast doch selber grade gesagt du bist gar nicht mehr am anderen Geschlecht interessiert. :lach:
Tja, aber alleine sein ist ja trotzdem doof.
Ach, was weiß ich :roll:
"Zieh dir was über's Herz, wenn du raus gehst. Nicht, dass du dich wieder verliebst! Du weißt, wie anfällig du bist!"

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 11. Juli 2018, 23:07

DerUnsichtbare hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 22:27
Was genau meinst du damit?
Wer es sich leisten kann Leute aus oberflächlichen Gründen abzulehnen, zum Beispiel dem Alter, der trägt in meinen Augen eine gewisse Mitschuld daran dass es nicht so klappt wie es soll.
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Keine Ahnung, die Luft ist einfach raus. Kontakt zu fremden Menschen ist für mich ja sowieso mehr Stress als Spaß. Und beim Gedanken an ein Date kriege ich momentan eher Kopfschmerzen als Vorfreude.
Irgendwie verbinde ich mit Dates nur noch schlechte Gefühle.
s.o.
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Darum geht es nicht. Ich habe in dem Moment einfach gemerkt, dass sie so ein vollkommen anderes Leben führt als ich. Lichtjahre entfernt, anderes Universum.
Das klang aber vorher ganz anders. Mit Altlasten etc pp. ;)
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Das Problem ist nicht das Kind. Ich mag Kinder, hätte gerne selber welche. Aber nicht sofort im Hauruck-Verfahren.
Das Problem ist eher, dass ich da schlechte Erfahrungen gemacht habe. Wenn Sie den Kindesvater vier mal pro Woche sieht, für mich aber nur alle vier Wochen mal Zeit hat, dann wird das einfach nichts. Und das ist weder eine fiktive Situation, noch übertrieben, sondern wirklich so passiert...
Und weil es einmal so gelaufen ist, muss es automatisch immer so laufen? :gruebel:
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Und zum Alter: Frauen über 40 wollen entweder gar keine Kinder (mehr), oder sie wollen sie jetzt gleich und sofort. Biologische Uhr und so. Und das geht mir einfach zu schnell. Ich war 30 Jahre Single (mit kurzer Unterbrechung), ich brauche da mehr Zeit.
Heutzutage ist es selbst mit über 50 noch möglich Kinder zu bekommen. Abgesehen davon, wie lange hättest du denn gerne Zeit? Zehn jahre? Angesichts deiner Präferenzen scheint mir das nicht unwahrscheinlich :roll:
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Tja, aber alleine sein ist ja trotzdem doof.
Ach, was weiß ich :roll:
Das ist das Problem :frech:
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Tania » Donnerstag 12. Juli 2018, 00:58

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 23:07
Heutzutage ist es selbst mit über 50 noch möglich Kinder zu bekommen. Abgesehen davon, wie lange hättest du denn gerne Zeit? Zehn jahre?
Für Männer vielleicht. Für Frauen stellt es ein gesundheitliches Risiko dar und klappt nur sehr selten ohne medizinische Hilfe. Aber selbst wenn DerUnsichtbare sich jetzt ne 25jährige angelt und in 10 Jahren Vater wird .. viel Spaß beim Elternabend im Kindergarten mit Ü50 und beim Abiball als Rentner.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Mannanna » Donnerstag 12. Juli 2018, 07:14

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 00:58
Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 11. Juli 2018, 23:07
Heutzutage ist es selbst mit über 50 noch möglich Kinder zu bekommen. Abgesehen davon, wie lange hättest du denn gerne Zeit? Zehn jahre?
Für Männer vielleicht. Für Frauen stellt es ein gesundheitliches Risiko dar und klappt nur sehr selten ohne medizinische Hilfe. Aber selbst wenn DerUnsichtbare sich jetzt ne 25jährige angelt und in 10 Jahren Vater wird .. viel Spaß beim Elternabend im Kindergarten mit Ü50 und beim Abiball als Rentner.
Den Elternabend stelle ich mir eher spaßig vor. Man kann den ganzen jungen Hüpfern Erziehungsmethoden von Anno Dunnemals vorhalten und sie schockieren mit Ansichten wie "Ein 5-Jähriger braucht kein Smart-Phone" oder "Faßt Ihre Leonie-Tabitha-Nicole eben mal in Scheiße, da stribt man nicht von." oder "Kinder werden nicht automatisch krank und dumm, wenn sie mal Pommes anstatt Salat essen, Herr Huckmeier-Strackenberger" oder "Es sind 400m bis zum Kindergarten, da brauchen Sie keinen 300-PS SUV dafür, Frau Nolte!" oder das schlichte "Meine Güte, ich habe früher auch mal den Arsch voll gekriegt und bin trotzdem kein Psychopath geworden" usw.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 12. Juli 2018, 08:05

Mannanna hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 07:14
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 00:58

Für Männer vielleicht. Für Frauen stellt es ein gesundheitliches Risiko dar und klappt nur sehr selten ohne medizinische Hilfe. Aber selbst wenn DerUnsichtbare sich jetzt ne 25jährige angelt und in 10 Jahren Vater wird .. viel Spaß beim Elternabend im Kindergarten mit Ü50 und beim Abiball als Rentner.
Den Elternabend stelle ich mir eher spaßig vor. Man kann den ganzen jungen Hüpfern Erziehungsmethoden von Anno Dunnemals vorhalten und sie schockieren mit Ansichten wie "Ein 5-Jähriger braucht kein Smart-Phone" oder "Faßt Ihre Leonie-Tabitha-Nicole eben mal in Scheiße, da stribt man nicht von." oder "Kinder werden nicht automatisch krank und dumm, wenn sie mal Pommes anstatt Salat essen, Herr Huckmeier-Strackenberger" oder "Es sind 400m bis zum Kindergarten, da brauchen Sie keinen 300-PS SUV dafür, Frau Nolte!"
:good:

Mannanna hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 07:14

oder das schlichte "Meine Güte, ich habe früher auch mal den Arsch voll gekriegt und bin trotzdem kein Psychopath geworden" usw.
:dont:

Weiß man's?
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Mannanna » Donnerstag 12. Juli 2018, 08:09

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 08:05
Mannanna hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 07:14

oder das schlichte "Meine Güte, ich habe früher auch mal den Arsch voll gekriegt und bin trotzdem kein Psychopath geworden" usw.
:dont:

Weiß man's?
Ja nun, immerhin bin ich AB... wenn auch unseriös und SC... Aber nachdem meine Altersgenossen noch die selben Erziehungsmethoden genossen haben und alle Normalos sind, hat's wohl nicht daran gelegen.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Descartes)

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Endura » Donnerstag 12. Juli 2018, 08:27

DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Und ich fühle mich alt. Mich interessieren( bzw. haben bis vor kurzem interessiert) Frauen bis Anfang 30. Für mich interessieren sich - wenn überhaupt - aber nur Frauen über 40 und mit Altlast und Anhang. Und das geht einfach gar nicht.
Für dich interessieren sich schon mal Frauen. Das ist schon mal was. Das ist schon mal sehr viel.
Du hättest nichts gegen eine paar Jahre jüngere, aber wenn sie ein paar Jahre älter ist, das geht gar nicht. Warum eigentlich?

(Ich selbst date gerade eine sieben Jahre ältere.)

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Mannanna » Donnerstag 12. Juli 2018, 08:52

Endura hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 08:27
DerUnsichtbare hat geschrieben:
Sonntag 17. Juni 2018, 22:27
Und ich fühle mich alt. Mich interessieren( bzw. haben bis vor kurzem interessiert) Frauen bis Anfang 30. Für mich interessieren sich - wenn überhaupt - aber nur Frauen über 40 und mit Altlast und Anhang. Und das geht einfach gar nicht.
Für dich interessieren sich schon mal Frauen. Das ist schon mal was. Das ist schon mal sehr viel.
Du hättest nichts gegen eine paar Jahre jüngere, aber wenn sie ein paar Jahre älter ist, das geht gar nicht. Warum eigentlich?

(Ich selbst date gerade eine sieben Jahre ältere.)
Ich glaube, daß Männer i.d.R. nach jungen Frauen "gieren" liegt am evolutionären Steinzeitprogramm, das in uns steckt: Für Fortpflanzung braucht es eine junge, gesunde Frau. Damit sind solche automatische attraktiver für Männer.
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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 12. Juli 2018, 10:27

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 00:58
Für Männer vielleicht. Für Frauen stellt es ein gesundheitliches Risiko dar und klappt nur sehr selten ohne medizinische Hilfe.
Ja natürlich mit medizinischer Hilfe. Dass man mit 50 als Frau tatsächlich noch fruchtbar ist dürfte eine seltene Ausnahme sein. Davon ab, ist es dennoch nicht unmöglich. Fortschritt erlaubt eine Vielzahl an Methoden das noch zu bewerkstelligen.
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 00:58
Aber selbst wenn DerUnsichtbare sich jetzt ne 25jährige angelt und in 10 Jahren Vater wird .. viel Spaß beim Elternabend im Kindergarten mit Ü50 und beim Abiball als Rentner.
Das ist sein Ding. Ich wollte auf etwas Anderes heraus.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Ich werde Onkel. Schon wieder...

Beitrag von Tania » Donnerstag 12. Juli 2018, 10:44

Endura hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 08:27
(Ich selbst date gerade eine sieben Jahre ältere.)
:cheerleader: :cheerleader: :cheerleader: :cheerleader: :vielglueck:

Liebe knüpft ein Band zwischen uns, aber nicht, um uns zurückzuhalten. Es soll uns davor bewahren, abzustürzen, oder dabei helfen, höher hinauszuklettern. (Aus "Unravel Two")

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