Was macht das AB-Dasein mit einem?

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knopper
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Donnerstag 4. Juli 2019, 22:28

Oreo hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 18:52
Es arbeitet in mir, mal mehr mal weniger. Zurzeit ist es nicht ohne und verfolgt mich auch im Alltag. Ich bin unkonzentriert und mir passieren blöde Fehler.

Es ist komisch, auf der einen Seite habe ich die Hoffnung, dass sich bald etwas ändert, andererseits immer wieder das Gefühl, dass ich extrem weit davon entfernt bin.
kenne das Gefühl gut! manchmal hat man solche Tage, wo man denkt "eyy na klar wird das noch was, bist doch im Grunde ganz normal" , man is gut drauf, erzählt ganz locker mit Frauen usw... und dann an anderen Tagen sieht man Pärchen, sieht man rumgeflirte usw.... und denkt sich "shit das wird doch niiee was" :(

ja und wnen es einen zu sehr beschäftigt ist man auf jeden Fall unkonzentriert und nix macht mehr so richtig Spaß...

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Neveryoung » Donnerstag 4. Juli 2019, 23:34

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 10:41
Neveryoung hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juli 2019, 23:06

Ohja, absolut! Habe ich schon bei unzähligen Dates erlebt, alle Frauen hatten keine Ahnung was man tun könnte, ich musste IMMER etwas vorgeben was wir machen sollen und das taten wir dann auch.

Und das gefällt den Frauen sehr, geführt zu werden und Abenteuer zu erleben.
ja ist so! Leider auch mein Problem, da ich dann absolut keinen Plan hab :hammer: AB eben :D
Ich denke das ist nicht nur ein Problem der Erfahrung, sondern auch der Lokalität. Ich komme vom Land. Würde ich z.B. durch Online-Dating überhaupt mal in die Verlegenheit eines Dates kommen, dann würde dies mit absoluter Sicherheit darauf hinauslaufen, dass die Frau aus einer größeren Stadt kommt, was in Folge heißen würde, dass ich derjenige wäre, der die längere Fahrt auf sich nehmen würde.
Ich würde an einen Ort fahren, an dem Sie sich (mutmaßlich) besser auskennt als ich, womit die Planung zwangsläufig bei Ihr liegen müsste. Schließlich kann ich an einem Ort, an dem ich mich nicht auskenne auch nichts planen.
Nicht unbedingt, du könntest trotzdem sagen was gemacht wird, wie z.B etwas bestimmtes essen oder trinken gehen, und sie muss dann die passende Lokalität aussuchen, notfalls einfach Google anschmeißen mit dem Handy, das geht heutzutage ganz schnell und unkompliziert.

Oder sich im Vorfeld informieren, so habe ich mich mal im Vorfeld informiert als ich in eine 100km entfernte Stadt wegen einem Date fuhr, sah ich dass unweit davon ein kleines Volksfest stattfand, ich habe sie dorthin entführt und sie war begeistert. Natürlich entführt im übertragenen Sinne... ;)
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Krausig » Freitag 5. Juli 2019, 08:45

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 11:31
Aber so wie du im ersten Absatz geschrieben hast, mein Leben für eine andere Person aufgeben, nur damit ich sagen kann, ich bin verpartnert und hin und wieder Sex zu haben, nein danke.
Ich habe das gemacht und bin froh drum. Aber jeder Jeck ist anders!

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Krausig » Freitag 5. Juli 2019, 08:47

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00
Schließlich kann ich an einem Ort, an dem ich mich nicht auskenne auch nichts planen.
So ein Unsinn zu Zeiten in denen manch sich über alles im Internet informieren kann.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 5. Juli 2019, 09:15

Krausig hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 08:45
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 11:31
Aber so wie du im ersten Absatz geschrieben hast, mein Leben für eine andere Person aufgeben, nur damit ich sagen kann, ich bin verpartnert und hin und wieder Sex zu haben, nein danke.
Ich habe das gemacht und bin froh drum. Aber jeder Jeck ist anders!
Für eine frau in den ich irrsinnig verliebt bin kann ich mich kompromisse vorstellen.
Aber für sex oder für frauen im allgemein? Oder nur um nicht länger alleine zu sein?
Nö.
Eine frau die mich grundsätzlich nicht so will so wie ich bin, ist eine frau die zu mir nicht passt.
Und keine frau ist es mir wert, eine dauerrolle für sie zu spielen, wie Rosarot es für ihren partner gemacht hat.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 5. Juli 2019, 09:33

Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 5. Juli 2019, 10:20

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Ich habe schon beziehungen observiert wo der dominante partner verlangt hat das er/sie sich völlig nach ihm/ihr richtet.
Das frühere freundeskreis war untersagt, eine eigenen musikgeschmack war untersagt, die eigene religiöse und politische meinung, alles.

Meine eigene eltern sind dafür ein gutes beispiel.
Meine mutter hat es auf dauer nicht mit sich machen lassen und deswegen gab es mindestens ein drittel der zeit riesenstreit und wochenlangen eisiges schweigen.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Krausig » Freitag 5. Juli 2019, 10:32

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Sein Leben aufgeben klingt etwas dramatisch. Interpretiere es in dem Sinne, mein Leben hat sich in sehr vielen Punkten radikal geändert.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Freitag 5. Juli 2019, 10:48

Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:20
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Ich habe schon beziehungen observiert wo der dominante partner verlangt hat das er/sie sich völlig nach ihm/ihr richtet.
Das frühere freundeskreis war untersagt, eine eigenen musikgeschmack war untersagt, die eigene religiöse und politische meinung, alles.
oha heftig! Also darauf hätte ich auch keinen Bock, bzw. das wäre dann ne Beziehung nicht wert. Nein also seine Freiheiten sollte man schon behalten.
Unterm Pantoffel stehen, und mich rumkommandieren lassen...nee ich glaube da bin ich sowieso allergisch gegen und würde so eine Frau erst gar nicht in Betracht ziehen. :D :D

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 5. Juli 2019, 10:59

Krausig hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:32
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Sein Leben aufgeben klingt etwas dramatisch. Interpretiere es in dem Sinne, mein Leben hat sich in sehr vielen Punkten radikal geändert.
Ich bezog mich jetzt auch mehr auf die ursprüngliche Formulierung von LC. Weil es auch nicht das erste Mal ist, das er das schreibt.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Krausig » Freitag 5. Juli 2019, 11:13

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:59
Krausig hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:32
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Sein Leben aufgeben klingt etwas dramatisch. Interpretiere es in dem Sinne, mein Leben hat sich in sehr vielen Punkten radikal geändert.
Ich bezog mich jetzt auch mehr auf die ursprüngliche Formulierung von LC. Weil es auch nicht das erste Mal ist, das er das schreibt.
Nun, er kommt mir hier vor, als sei er sehr erstarrt, unflexibel in seiner Lebensweise. Insofern kann ich mir durchaus vorstellen, dass er starke Änderungen im Lebensablauf als "sein Leben aufgeben" interpretiert. Aber vielleicht schreibt er selbst mehr dazu.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 5. Juli 2019, 12:21

Krausig hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 11:13
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:59
Krausig hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 10:32

Sein Leben aufgeben klingt etwas dramatisch. Interpretiere es in dem Sinne, mein Leben hat sich in sehr vielen Punkten radikal geändert.
Ich bezog mich jetzt auch mehr auf die ursprüngliche Formulierung von LC. Weil es auch nicht das erste Mal ist, das er das schreibt.
Nun, er kommt mir hier vor, als sei er sehr erstarrt, unflexibel in seiner Lebensweise. Insofern kann ich mir durchaus vorstellen, dass er starke Änderungen im Lebensablauf als "sein Leben aufgeben" interpretiert. Aber vielleicht schreibt er selbst mehr dazu.
Gut, ich meine ich finds ja okay, wenn man von sich sagt absolut kein Beziehungsmensch zu sein. Muss er ja auch nicht. Ich finds bloss etwas befremdlich, wenn man fast schon behauptet, Menschen in Beziehung hätten -- überspitzt gesagt -- kein Leben mehr. Bei ihm klingt das halt schon meist danach. Da werden teilweise ganz absurde Bilder eines Gefängnisses gezeichnet.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 5. Juli 2019, 13:12

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Ich meine damit etwa Hobbys aufgeben (z.B. Videospiele - "weil zu kindisch" oder Motorradfahren - "weil zu gefährlich"), anderer Beruf suchen müssen (d.h. einer mit weniger/keinen Überstunden oder Dienstreisen), umziehen müssen, nahezu keine Zeit mehr für Freunde oder nicht gemeinsame Hobbys haben (ist vllt. nur aufm Land so, wo einige wegen lange Pendeln oder Zweitwohnsitz unter der Woche Freizeit nur am WE haben), komplett neu einkleiden, usw. meine ich damit. Alles Beispiele auf meinen Umfeld. Monogamie schreckt mich als freiheits- und unabhängigkeitsliebenden Menschen auch ab.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 5. Juli 2019, 15:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 13:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Ich meine damit etwa Hobbys aufgeben (z.B. Videospiele - "weil zu kindisch" oder Motorradfahren - "weil zu gefährlich"), anderer Beruf suchen müssen (d.h. einer mit weniger/keinen Überstunden oder Dienstreisen), umziehen müssen, nahezu keine Zeit mehr für Freunde oder nicht gemeinsame Hobbys haben (ist vllt. nur aufm Land so, wo einige wegen lange Pendeln oder Zweitwohnsitz unter der Woche Freizeit nur am WE haben), komplett neu einkleiden, usw. meine ich damit. Alles Beispiele auf meinen Umfeld. Monogamie schreckt mich als freiheits- und unabhängigkeitsliebenden Menschen auch ab.
Solche Menschen sollten sich wohl eher fragen, weshalb sie mit jemandem dermassen Inkompatiblen zusammen sind... :hammer: Finds ja irgendwie immer lustig, wenn Beispiele von extrem inkompatiblen Paaren (mit total unterschiedlichen Interessen, Lebensstilen und Prioritäten) als Argument gegen eine Beziehung gebracht werden... Ich meine was will man damit beweisen? Dass nicht zusammen passt, was nicht zusammen passt? Well, say hello to Captain Obvious…

btw. und natürlich kennt ausnahmslos jeder im Forum irgendjemand, bei dem die Beziehung ganz extrem beschissen ist. :lach: Was mich allerdings an diesen Anekdoten mehr interessieren würde: weshalb trennen sich die Personen aus den Erzählungen dann nicht? :gruebel:
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Polarfuchs » Freitag 5. Juli 2019, 15:38

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 15:29
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 13:12
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 09:33
Komisch, in meinem Umfeld musst eigentlich niemand "sein Leben aufgeben". Oder habe ich da einfach eine andere Definition davon? :gruebel:
Ich meine damit etwa Hobbys aufgeben (z.B. Videospiele - "weil zu kindisch" oder Motorradfahren - "weil zu gefährlich"), anderer Beruf suchen müssen (d.h. einer mit weniger/keinen Überstunden oder Dienstreisen), umziehen müssen, nahezu keine Zeit mehr für Freunde oder nicht gemeinsame Hobbys haben (ist vllt. nur aufm Land so, wo einige wegen lange Pendeln oder Zweitwohnsitz unter der Woche Freizeit nur am WE haben), komplett neu einkleiden, usw. meine ich damit. Alles Beispiele auf meinen Umfeld. Monogamie schreckt mich als freiheits- und unabhängigkeitsliebenden Menschen auch ab.
Solche Menschen sollten sich wohl eher fragen, weshalb sie mit jemandem dermassen Inkompatiblen zusammen sind... :hammer: Finds ja irgendwie immer lustig, wenn Beispiele von extrem inkompatiblen Paaren (mit total unterschiedlichen Interessen, Lebensstilen und Prioritäten) als Argument gegen eine Beziehung gebracht werden... Ich meine was will man damit beweisen? Dass nicht zusammen passt, was nicht zusammen passt? Well, say hello to Captain Obvious…

btw. und natürlich kennt ausnahmslos jeder im Forum irgendjemand, bei dem die Beziehung ganz extrem beschissen ist. :lach: Was mich allerdings an diesen Anekdoten mehr interessieren würde: weshalb trennen sich die Personen aus den Erzählungen dann nicht? :gruebel:
Möglicherweise führen manche Menschen lieber eine schlechte Beziehung als beziehungslos zu sein. In einer Beziehung zu leben hat einfach einen sehr hohen Stellenwert. :gruebel:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Gatem » Freitag 5. Juli 2019, 15:39

Neveryoung hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 23:34
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00
Ich denke das ist nicht nur ein Problem der Erfahrung, sondern auch der Lokalität. Ich komme vom Land. Würde ich z.B. durch Online-Dating überhaupt mal in die Verlegenheit eines Dates kommen, dann würde dies mit absoluter Sicherheit darauf hinauslaufen, dass die Frau aus einer größeren Stadt kommt, was in Folge heißen würde, dass ich derjenige wäre, der die längere Fahrt auf sich nehmen würde.
Ich würde an einen Ort fahren, an dem Sie sich (mutmaßlich) besser auskennt als ich, womit die Planung zwangsläufig bei Ihr liegen müsste. Schließlich kann ich an einem Ort, an dem ich mich nicht auskenne auch nichts planen.
Nicht unbedingt, du könntest trotzdem sagen was gemacht wird, wie z.B etwas bestimmtes essen oder trinken gehen, und sie muss dann die passende Lokalität aussuchen, notfalls einfach Google anschmeißen mit dem Handy, das geht heutzutage ganz schnell und unkompliziert.

Oder sich im Vorfeld informieren, so habe ich mich mal im Vorfeld informiert als ich in eine 100km entfernte Stadt wegen einem Date fuhr, sah ich dass unweit davon ein kleines Volksfest stattfand, ich habe sie dorthin entführt und sie war begeistert. Natürlich entführt im übertragenen Sinne... ;)
Naja, ginge natürlich schon. Fände ich aber dennoch irgendwie falsch. Derjenige, der sich besser auskennt, sollte auch derjenige sein, der sagt wo's langgeht.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Krausig » Freitag 5. Juli 2019, 15:49

Gatem hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 15:39
Neveryoung hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 23:34
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00
Ich denke das ist nicht nur ein Problem der Erfahrung, sondern auch der Lokalität. Ich komme vom Land. Würde ich z.B. durch Online-Dating überhaupt mal in die Verlegenheit eines Dates kommen, dann würde dies mit absoluter Sicherheit darauf hinauslaufen, dass die Frau aus einer größeren Stadt kommt, was in Folge heißen würde, dass ich derjenige wäre, der die längere Fahrt auf sich nehmen würde.
Ich würde an einen Ort fahren, an dem Sie sich (mutmaßlich) besser auskennt als ich, womit die Planung zwangsläufig bei Ihr liegen müsste. Schließlich kann ich an einem Ort, an dem ich mich nicht auskenne auch nichts planen.
Nicht unbedingt, du könntest trotzdem sagen was gemacht wird, wie z.B etwas bestimmtes essen oder trinken gehen, und sie muss dann die passende Lokalität aussuchen, notfalls einfach Google anschmeißen mit dem Handy, das geht heutzutage ganz schnell und unkompliziert.

Oder sich im Vorfeld informieren, so habe ich mich mal im Vorfeld informiert als ich in eine 100km entfernte Stadt wegen einem Date fuhr, sah ich dass unweit davon ein kleines Volksfest stattfand, ich habe sie dorthin entführt und sie war begeistert. Natürlich entführt im übertragenen Sinne... ;)
Naja, ginge natürlich schon. Fände ich aber dennoch irgendwie falsch. Derjenige, der sich besser auskennt, sollte auch derjenige sein, der sagt wo's langgeht.
Warum? Muss immer alles logisch vorausberechnet werden? Ist es nicht vielleicht viel spannender, wenn derjenige, der sich weniger auskennt was raus sucht? Weil der der sich auskennt vielleicht mal was Neues mitbekommt?

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 5. Juli 2019, 15:50

Polarfuchs hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 15:38
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 15:29
Solche Menschen sollten sich wohl eher fragen, weshalb sie mit jemandem dermassen Inkompatiblen zusammen sind... :hammer: Finds ja irgendwie immer lustig, wenn Beispiele von extrem inkompatiblen Paaren (mit total unterschiedlichen Interessen, Lebensstilen und Prioritäten) als Argument gegen eine Beziehung gebracht werden... Ich meine was will man damit beweisen? Dass nicht zusammen passt, was nicht zusammen passt? Well, say hello to Captain Obvious…

btw. und natürlich kennt ausnahmslos jeder im Forum irgendjemand, bei dem die Beziehung ganz extrem beschissen ist. :lach: Was mich allerdings an diesen Anekdoten mehr interessieren würde: weshalb trennen sich die Personen aus den Erzählungen dann nicht? :gruebel:
Möglicherweise führen manche Menschen lieber eine schlechte Beziehung als beziehungslos zu sein. In einer Beziehung zu leben hat einfach einen sehr hohen Stellenwert. :gruebel:
Sicher, das ist alles möglich. Aber das ist dann deren freie Entscheidung. Ist für mich deshalb kein Argument dafür um zu zeigen wie "scheisse" doch Beziehungen im Allgemeinen sind.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von yes_or_no » Freitag 5. Juli 2019, 16:12

Ich glaub dass eigene Hobbies und stabiler Freundeskreis für ne Beziehung sogar förderlich sind.
Weil man dann selbstständiger wirkt und das dem anderen ja auch eine Sicherheit gibt, wenn man weiß, dass wenn es Probleme gibt, man damit nicht allein da steht, sondern auch noch die Freunde dahinter stehen, die den Partner dann ebenfalls aufmuntern und man nicht alleine verantwortlich ist. Oder wenn man selbst mal wenig Zeit hat, weiß man, dass der Partner dann ja seinen Hobbies nachgehen kann und nicht in ein Loch fällt oder so, nur weil man mal weniger Zeit hat.

Natürlich alles in Maßen, wenn man pro Monat nur nen Tag für die Freundin übrig hätte, ists natürlich schon besser, man lässt es.
Aber ganz so streng wie einige das sehen, sollt man es nicht sehen.

Ich komm auch aus ner Familie, wo die Eltern ziemlich falsche Werte vermittelt haben, was glaube ich auch meine "Sozialphobie" und "Bindungsprobleme" begünstigt hat. In Wahrheit scheint das ganze Leben doch etwas schöner zu sein, wie meine Eltern es mir weis machen wollten und man "darf" mehr wie meine Eltern es mir beigebracht haben, das ganze Leben ist bunter und vielfältiger wie meine Mutter es mir einreden wollte und ich kann glaube ich auch mehr wie die mir zugetraut hätten.
Man darf da draußen auch mal aus der Reihe tanzen und anders sein, auch wenn manche Eltern einem das vielleicht nie gezeigt haben, dass man das darf. Ist natürlich schwer, sich aus alten Mustern und eingetrichterten Denkweisen zu lösen, aber ich mags schaffen.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von alex321 » Freitag 5. Juli 2019, 16:55

yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 16:12
Ich komm auch aus ner Familie, wo die Eltern ziemlich falsche Werte vermittelt haben, was glaube ich auch meine "Sozialphobie" und "Bindungsprobleme" begünstigt hat. In Wahrheit scheint das ganze Leben doch etwas schöner zu sein, wie meine Eltern es mir weis machen wollten und man "darf" mehr wie meine Eltern es mir beigebracht haben, das ganze Leben ist bunter und vielfältiger wie meine Mutter es mir einreden wollte und ich kann glaube ich auch mehr wie die mir zugetraut hätten.
Man darf da draußen auch mal aus der Reihe tanzen und anders sein, auch wenn manche Eltern einem das vielleicht nie gezeigt haben, dass man das darf. Ist natürlich schwer, sich aus alten Mustern und eingetrichterten Denkweisen zu lösen, aber ich mags schaffen.
In manchen Belangen bist du glaube ich eine weibliche Version von mir ... :gruebel: schon seltsam wenn man da einen Absatz liest der fast genauso von einem selbst kommen könnte. Ist mir schon ein paar mal passiert im AB Treff. ABs haben oft ähnliche Biographien und Probleme wie es scheint.

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