Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

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Saraj
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Saraj » Dienstag 28. August 2018, 23:05

zumsel hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 22:01
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... sprach der Mann, der nach zwei Minuten Probetraining bereits krepierte. :lach:
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von ComebackCat » Dienstag 28. August 2018, 23:07

Elli hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:56
Mir missfällt halt tatsächlich das hierarchische Denken an dieser Stelle - gar nicht bei Dir persönlich, Tania, sondern im gesellschaftlichen Konsens. Für mich sind (enge) Freundschaften sicher auch was ganz anderes als eine Liebesbeziehung, aber deswegen eben nicht "weniger (wert)". Ich sehe da einfach nicht diese zwangsläufige Hierarchie, auf die die meisten sich offenbar geeinigt haben. Gute Freundschaften halten ja oft auch Jahrzehnte oder ein Leben lang, während Liebesbeziehungen sich da oft nicht ganz so gut bewähren ...
Sehr guter Beitrag. Ist vielleicht auch ein Grundproblem in diesem Forum, dass Liebesbeziehungen komplett überhöht und total idealisiert werden.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von zumsel » Mittwoch 29. August 2018, 06:02

ComebackCat hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 23:07
Elli hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:56
Mir missfällt halt tatsächlich das hierarchische Denken an dieser Stelle - gar nicht bei Dir persönlich, Tania, sondern im gesellschaftlichen Konsens. Für mich sind (enge) Freundschaften sicher auch was ganz anderes als eine Liebesbeziehung, aber deswegen eben nicht "weniger (wert)". Ich sehe da einfach nicht diese zwangsläufige Hierarchie, auf die die meisten sich offenbar geeinigt haben. Gute Freundschaften halten ja oft auch Jahrzehnte oder ein Leben lang, während Liebesbeziehungen sich da oft nicht ganz so gut bewähren ...
Sehr guter Beitrag. Ist vielleicht auch ein Grundproblem in diesem Forum, dass Liebesbeziehungen komplett überhöht und total idealisiert werden.
Von "weniger Wert" hat Tania doch gar nicht gesprochen. Ich kann ihrer Formulierung gut folgen, denn mir geht es genau so. Dass unterschiedliche Beziehungsformen (freundschaftlich, partnerschaftlich usw) unterschiedlich auf einen Wirken halte ich für selbstverständlich. Ich frage mich, warum ihr an dieser Stelle eine Abwertung von Freundschaften registriert, wo keine stattfindet. :gruebel:

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von BartS » Mittwoch 29. August 2018, 09:19

Auch wenn der Kommentar schon über 5 Monate alt ist...
Elli hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:56
Mir missfällt halt tatsächlich das hierarchische Denken an dieser Stelle - gar nicht bei Dir persönlich, Tania, sondern im gesellschaftlichen Konsens. Für mich sind (enge) Freundschaften sicher auch was ganz anderes als eine Liebesbeziehung, aber deswegen eben nicht "weniger (wert)".
Und trotzdem verbringt man mit einem Partner freiwillig deutlich mehr Zeit miteinander als mit einem Freund.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Clochard » Mittwoch 29. August 2018, 10:49

richtig, die Erfahrung lehrt sogar, dass Singlefreunde, wenn sie irgendwann verpartnert sind, kaum noch Zeit für einen haben

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Endura » Mittwoch 29. August 2018, 11:00

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 29. August 2018, 10:49
richtig, die Erfahrung lehrt sogar, dass Singlefreunde, wenn sie irgendwann verpartnert sind, kaum noch Zeit für einen haben
Ganz schlimm bei ehemaligen Single-Freunden des anderen Geschlechts.

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Endura » Mittwoch 29. August 2018, 11:01

Elli hat geschrieben:
Mittwoch 14. März 2018, 13:56
Gute Freundschaften halten ja oft auch Jahrzehnte oder ein Leben lang, während Liebesbeziehungen sich da oft nicht ganz so gut bewähren ...
Auch langjährige Freundschaften können einschlafen oder plötzlich aus ein.

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Cardinal » Mittwoch 29. August 2018, 11:34

Saraj hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 23:05
zumsel hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 22:01
Frauengymnastik
... sprach der Mann, der nach zwei Minuten Probetraining bereits krepierte. :lach:
Beleidige nicht mein anspruchsvolles, hartes Training. :dont:
So lange hält zumsel also bei körperbetonten Aktivitäten durch. :kopfstand: :lach: :gewinner:
Gut zu wissen ...

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von BartS » Mittwoch 29. August 2018, 12:37

zumsel hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 22:01
Wir reden unheimlich viel miteinander ohne, dass uns die Themen ausgehen. Wir sind neugierig auf die Welt da draußen und auf die Welt in uns. Wir machen deshalb auch mal das mit, was der Partner gerne macht und reflektieren es dann humorvoll mit Neckereien oder auch mal tiefsinnig.
Das sind doch alles gemeinsame Interessen! Über sprichwörtlich Gott und die Welt zu reden, ist genauso ein Interesse, was wirklich nicht von allen geteilt wird. Andere möchten beispielsweise ihre Ruhe haben. :D Neugierig auf die Welt zu sein, ist etwas, was man gerne mit einem Partner teilen möchte. Wenn dieser immer wieder sagt, "das interessiert mich nicht", dann wäre das ziemlich ernüchternd. Und gemeinsam über die Themen zu reflektieren, ist auch ein Interesse. Also lieber Zumsel, ich sehe da weit mehr als Sex und Essen, was Dich an gemeinsamen Interessen an Deine Partnerin bindet. :good:
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 29. August 2018, 12:55

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 29. August 2018, 12:37
Das sind doch alles gemeinsame Interessen! Über sprichwörtlich Gott und die Welt zu reden, ist genauso ein Interesse, was wirklich nicht von allen geteilt wird. Andere möchten beispielsweise ihre Ruhe haben. :D Neugierig auf die Welt zu sein, ist etwas, was man gerne mit einem Partner teilen möchte. Wenn dieser immer wieder sagt, "das interessiert mich nicht", dann wäre das ziemlich ernüchternd. Und gemeinsam über die Themen zu reflektieren, ist auch ein Interesse. Also lieber Zumsel, ich sehe da weit mehr als Sex und Essen, was Dich an gemeinsamen Interessen an Deine Partnerin bindet. :good:
Ich glaube viele Menschen haben einfach grundsätzlich ein Problem mit dem Wort Interesse. Ich weiss auch nicht woher das eigentlich kommt, aber das fällt mir hier Forum immer wieder auf. Da wird regelmässig "Interesse" mit "Hobby" und "Tätigkeit" verwechselt. Dabei ist Interesse nur genau das was es heisst: interessiert an etwas (Mensch, Ort, Thema etc.) zu sein. Wahrscheinlich beschäftige ich mich gerade mal mit 1% von meinen Interessen aktiv und trotzdem sind sie da. Darum bin ich jedes Mal irritiert wenn hier so vehement widersprochen wird, dass gemeinsame Interessen wichtig wären. Ich meine will man sich anschweigen? Oder noch viel wichtiger: würde man sich überhaupt zusammenfinden, wenn man Null gemeinsame Interessen hat? Ich kenne allerdings ein paar dieser "Beziehungen", die funktionieren dann so, dass sich der Mann dauernd über "die nervige Freundin" beklagt, lieber mit Kollegen abhängt und auch lieber mit denen in gemeinsamen Urlaub fährt. Eine glückliche Beziehung ist für mich was anderes.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Ruxpin » Mittwoch 5. September 2018, 19:26

Ich finde, dass gemeinsame Hobbys und Interessen nicht das Allerwichtigste in einer Beziehung sind, aber es ist schon von Vorteil, wenn diese nicht vollständig abweichen, so dass man mit den Hobbys und Interessen des Partners zumindest etwas anfangen kann und ihnen gegenüber aufgeschlossen ist.

Ich bin z. B. schon immer Science-Fiction- und Fantasy-Fan gewesen. Ein potenzieller Partner sollte mir dann nicht sagen, dass er das alles blöd, langweilig und unlogisch findet und null damit anfangen kann. Natürlich soll er nicht gleich mit mir auf die Enterprise beamen, durchs Stargate schlendern, eine Rundreise mit der TARDIS machen oder mit mir den Einen Ring suchen gehen, aber er sollte etwas mit diesen Genres anfangen können und nicht schreiend davonlaufen ;).

Toll ist natürlich auch, wenn man den Partner eventuell auch mal für eigene Interessen interessieren kann ;). Geht ja in beide Richtungen. Man muss nicht in allem übereinstimmen, aber für mich wäre sehr wichtig, dass nicht nur Hobbys und Interessen einigermaßen konform gehen, sondern auch das Wesen und der Charakter. Eine gewisse gemeinsame Basis sollte vorhanden sein. Das macht es, schätze ich, einfacher.
Wenn du in den Seilen hängst, mach das Beste draus und schaukel 'ne Runde.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. September 2018, 19:43

Womit wir zu der Nebenfrage kommen:
Wenn die "klassischen" Bereiche Job/Ausbildung und Party(freunde) nicht ergiebig sind, wo bekommt ein AB dann sonst Kontakte und so hoffentlich Gelegenheiten her wenn nicht über gemeinsame Interessen?
Umgekehrt dürfte da eine ausgiebige Flaute in den Interessensgebieten wohl mit ein möglicher Grund fürs AB sein sein - neben der Abwesenheit von Chancen über die klassischen Felder eben... .

@Ruxpin:
Fantasy/SF nur lesen oder auch spielen. Denn bei letzterem war zumindest bei mir langjährig deutlicher Männerüberschuss - auch wenn meine aktuelle Runde sogar erstmals Frauenüberschuss hatte.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Saraj » Mittwoch 5. September 2018, 21:07

Ruxpin hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 19:26
das Wesen und der Charakter
Sehe ich auch so. Die Sicht auf die Dinge. Offenheit für Neues.

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von t385 » Mittwoch 5. September 2018, 22:24

Ruxpin hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 19:26
Ich bin z. B. schon immer Science-Fiction- und Fantasy-Fan gewesen. Ein potenzieller Partner sollte mir dann nicht sagen, dass er das alles blöd, langweilig und unlogisch findet und null damit anfangen kann. Natürlich soll er nicht gleich mit mir auf die Enterprise beamen, durchs Stargate schlendern, eine Rundreise mit der TARDIS machen oder mit mir den Einen Ring suchen gehen, aber er sollte etwas mit diesen Genres anfangen können und nicht schreiend davonlaufen ;).
Also meine Ex-Freundin ist TNG-Fan und es war schon ganz spaßig, regelmäßig Marathons zu veranstalten und dann am Ende darüber zu reflektieren, welche Folge nun die beste oder die lächerlichste des Abends war. Es hat also definitiv Vorteile, sollten gemeinsame Interessen vorhanden sein. :lol:

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Ruxpin » Donnerstag 6. September 2018, 20:19

Saraj hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 21:07
Ruxpin hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 19:26
das Wesen und der Charakter
Sehe ich auch so. Die Sicht auf die Dinge. Offenheit für Neues.
Ja, genau. Offen sein und über den Tellerrand schauen wollen.

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 19:43
@Ruxpin:
Fantasy/SF nur lesen oder auch spielen. Denn bei letzterem war zumindest bei mir langjährig deutlicher Männerüberschuss - auch wenn meine aktuelle Runde sogar erstmals Frauenüberschuss hatte.
Lesen, gucken und Fanfictions schreiben ;).

Früher hatte ich das Gefühl, dass vor allem Science-Fiction eher Männer anspricht. Inzwischen hat sich das relativiert.

t385 hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 22:24
Also meine Ex-Freundin ist TNG-Fan und es war schon ganz spaßig, regelmäßig Marathons zu veranstalten und dann am Ende darüber zu reflektieren, welche Folge nun die beste oder die lächerlichste des Abends war. Es hat also definitiv Vorteile, sollten gemeinsame Interessen vorhanden sein. :lol:
TNG kommt bei mir gleich hinter DS9 :D. Und ja, gerade für einen Star Trek- und SF-Fan ist es doch herrlich, sich mit Gleichgesinnten über die Folgen, die Charaktere, die Handlung und die Details auslassen zu können und zu fachsimpeln. Das würde manch einen, der damit null anfangen kann, in die Flucht schlagen :mrgreen:.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von grenouille » Donnerstag 6. September 2018, 21:44

Finde ich nicht so wichtig.

Klar, wenn man sich gegenseitig von Hobbies und Interessen erzählt, sollte sich keiner der beiden wegdrehen oder direkt das Gähnen anfangen. Ein bisschen interessiert sollte man schon sein, aber man muss nicht komplett mit seinem Partner mitziehen.
Angenommen, ich habe einen Partner, der Fußballfan ist und im Verein spielt, würde ich nicht immer über diesen Sport schimpfen und mich auch mal dazu durchringen, ein Spiel des Vereins anzuschauen.

Sonst: charakterlich sollte es passen und es wäre gut, wenn beide denselben Humor teilen. Wenn ich jetzt noch nach jemandem mit den gleichen Hobbies suchen würde, na dann, gute Nacht. Ist eh schon schwierig genug.
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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von Manfred » Mittwoch 19. September 2018, 13:02

BartS hat geschrieben:
Montag 26. Februar 2018, 13:57
Außerdem, wenn man vorher schon kaum gemeinsame Interessen hat und man findet durch viel Ausprobieren, dass da noch 1-2 Sachen sind, die man noch gemeinsam machen könnte, dann ändert sich an der Gesamtsituation nichts wesentliches. Der Partner ist die Person im Leben, mit der man die meiste freie Zeit verbringt. Ohne diese gemeinsame Interessen steht man vor der Wahl Beziehungen oder Hobbys. Nun könnte man ja sagen, dann macht man seine Hobbys eben weiterhin mit seinen Kumpels und bleibt trotzdem in der Beziehung. Dann frage ich mich aber, wieso man eigentlich einen Partner hat, wenn man mit ihm nicht die Dinge machen kann, die man gerne machen würde?

Was denkt ihr darüber?
Ich erlebe in meinem Umfeld eher Paare, die eher getrennten Hobbys nachgehen. Ein guter Freund von mir ist zum Beispiel begeisterer Schachspieler, sogar im Verein. Seine Frau kann mit Schach genau 0 anfangen. Dafür näht sie begeistert und blüht in ihrem Hobby richtig auf. das gefällt beiden so wie es ist und sie sind jetzt schon über 10 Jahre verheiratet.

"Gemeinsame Interessen" werden meines Erachtens völlig überbewertet. Solange jeder zufrieden mit seinem Hobby ist, kann das einer Beziehung nur gut tun. Ich finde es eher schwierig, wenn Paare selbst beim Hobby "aneinanderkleben".

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Re: Wie wichtig sind gemeinsame Interessen?

Beitrag von BartS » Mittwoch 19. September 2018, 13:22

Manfred hat geschrieben:
Mittwoch 19. September 2018, 13:02
Ich erlebe in meinem Umfeld eher Paare, die eher getrennten Hobbys nachgehen. Ein guter Freund von mir ist zum Beispiel begeisterer Schachspieler, sogar im Verein. Seine Frau kann mit Schach genau 0 anfangen. Dafür näht sie begeistert und blüht in ihrem Hobby richtig auf. das gefällt beiden so wie es ist und sie sind jetzt schon über 10 Jahre verheiratet.
Das Spannende ist, wie verbringen sie die Zeit gemeinsam.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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