#metoo macht es auch nicht einfacher!

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Einsamkeit_is_doof
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#metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Samstag 2. Dezember 2017, 16:28

Hallo liebe Leidensgenossen,

mit meinen 32 Jahren sehne ich mich wie viele andere hier im Forum nach einer Frau. Meine Sehnsucht wird immer grösser und ich merke, dass ich immer mehr darunter leide keine Frau an meiner Seite zu haben. Besonders wenn man auf der Strasse glückliche Paare sieht, dann tut es besonders weh. Jedoch komme ich immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich wohl nie in meinem Leben eine Partnerin bekommen werde. :crybaby:
Und #metoo macht die Sache auch nicht viel einfacher... :wuetend: Vor allem wenn ich lese, was manche Frauen als sexuelle Belästigung ansehen. Zum Beispiel wurde von einer Frau berichtet, die sich darüber beklagte, dass ihr ein Kollege zugezwinkert hat. Eine andere beschwerte sich, dass man sie "eine hübsche Kollegin" genannt hat. Vielleicht sehe ich das falsch, aber für mich ist das keine sexuelle Belästigung :gruebel:
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will echte sexuelle Belästigung nicht beschönigen oder gar gutheißen, aber wenn schon ein anlächeln oder ein harmloses Kompliment als sexuelle Belästigung ausgelegt wird, sehe ich schwarz für meine Zukunft. :hammer:
Vor kurzem sagte sogar eine Bekannte von mir, dass sie froh ist kein Mann zu sein, da es ja jetzt sehr schwierig sei eine Frau kennenzulernen und alles als sexuelle Belästigung ausgelegt wird.

Tja, so traurig es ist, aber ich werde mein Leben wohl leben müssen ohne jemals von einer Frau geliebt zu werden. Ganz ehrlich, das macht mir Angst... :crybaby:
Wenn einem die Sch... bis zum Hals steht, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen!

Sonnenklar
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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Sonnenklar » Samstag 2. Dezember 2017, 16:58

Solche Frauen, die nach Deinen Beispielen dies schon als sexuelle Belästigung sehen, haben sowieso einen an der Klatsche, da sollte generell jeder Mann die Finger von lassen.

Und generell kann es für mich nur eine sexuelle Belästigung sein, wenn man nicht die Hände bei sich behalten kann.

Ansonsten sollte man natürlich schon genau überlegen, wann und wo ich eine Frau anfasse.

Dies sollte allerdings auch andersrum gelten und dass habe ich auch schon erleben müssen, das eine Frau mir mal auf einer Tanzfläche unter das TShirt gegangen ist und meine Brust gestreichelt hat und als ich dann das gleiche machen wollte, habe ich eine Ohrfeige dafür kassiert und außerdem wurde ich aus der Disco noch rausgeschmissen, weil es bei mir sexuelle Belästigung gewesen sein soll, aber die Frau hat natürlich nicht angefangen und nichts gemacht.

Und dass nennt man heute Gleichberechtigung, ganz toll.

:twisted:

Finkk
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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Finkk » Samstag 2. Dezember 2017, 17:04

Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 16:58
Dies sollte allerdings auch andersrum gelten und dass habe ich auch schon erleben müssen, das eine Frau mir mal auf einer Tanzfläche unter das TShirt gegangen ist und meine Brust gestreichelt hat und als ich dann das gleiche machen wollte, habe ich eine Ohrfeige dafür kassiert und außerdem wurde ich aus der Disco noch rausgeschmissen, weil es bei mir sexuelle Belästigung gewesen sein soll, aber die Frau hat natürlich nicht angefangen und nichts gemacht.
Nur weil dich jemand berührt, heißt es nicht, dass du freie Fahrt hast die Person auch zu berühren. Du müsstest hier noch an deinem Verständnis von menschlicher Interaktion und körperlichen Grenzen arbeiten.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Samstag 2. Dezember 2017, 17:08

Also wenn mich eine Frau so anfassen würde und anfangen würde mich unter meinem T-Shirt zu streicheln, würde ich auch denken, dass ich das auch darf... :specht:
Wenn einem die Sch... bis zum Hals steht, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen!

Bergkristall

Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Bergkristall » Samstag 2. Dezember 2017, 17:34

Es macht generell sehr wenig Sinn als Frau was zu dieser Art Thread beizutragen.
Ich werd das daher auch nicht weiter verfolgen.
Nur eins:
Gerade heute las ich einen sehr schönen Beitrag dazu im Magazin Neon.

Zwei Beiträge eigentlich.

Die dort angebotene Erklärung war sehr einfach und einleuchtend und erklärt möglicherweise auch die von dir als ach so schrecklich zitierten Beschwerden der Frauen.

1. Sag einer Frau, dass sie in dem Kleid sexy ist bei einem Flirt oder Date = völlig o.k. und normal
2. Sag dasselbe im beruflichen Kontext oder bei einer sonstigen Situation (politische Diskussion etc.) wo es einfach nicht hingehört kann es eben belästgend empfunden werden.

Weil der Kontext einfach nicht passt.

Ich finde, dass kann jeder bei allem Gejammer verstehen.
Wenn nicht:
Viel Spaß beim Weiterjammern.

Die metoo Kampagne hat so viel ans Tageslicht gebracht, was zeigt, wie wichtig und überfällig sie war.
Mehr davon und zwar bis auch der Letzte verstanden hat, dass man keiner Frau einfach an den Hintern greifen darf!

Reinhard
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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Reinhard » Samstag 2. Dezember 2017, 17:55

Finkk hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 17:04
Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 16:58
Dies sollte allerdings auch andersrum gelten und dass habe ich auch schon erleben müssen, das eine Frau mir mal auf einer Tanzfläche unter das TShirt gegangen ist und meine Brust gestreichelt hat und als ich dann das gleiche machen wollte, habe ich eine Ohrfeige dafür kassiert und außerdem wurde ich aus der Disco noch rausgeschmissen, weil es bei mir sexuelle Belästigung gewesen sein soll, aber die Frau hat natürlich nicht angefangen und nichts gemacht.
Nur weil dich jemand berührt, heißt es nicht, dass du freie Fahrt hast die Person auch zu berühren. Du müsstest hier noch an deinem Verständnis von menschlicher Interaktion und körperlichen Grenzen arbeiten.
Naja, eigentlich schon. Soweit wie der andere geht, so weit kann man gefahrlos auch selber gehen. So an und für sich ... wenn man die Berührung selbst nicht möchte, hat man ja selber erst die Möglichkeit die Handlungen des anderen abzuwehren oder zu beschränken oder anzusprechen. Wobei es noch ein Zeitfenster für gemeinsames gegenseitiges Erkunden gibt, also "vor einer Stunde" gilt dann nicht mehr.

Die große Ausnahme dabei ist "einem Mann an die Brust fassen" versus "einer Frau an die Brust fassen" ... :!:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Sonnenklar » Samstag 2. Dezember 2017, 18:11

In dem Fall ist es für mich eigentlich gleich, ob männliche oder weibliche Brust und meine Hand war auch gerade erst am Bauchnabel vorbei.

Was ich halt generell nicht OK finde, was eine Frau sich als Recht nimmt, darf ein Mann noch lange nicht und dass kann es nicht sein.

Ansonsten die Antatscherei gegenüber Frauen oder noch mehr, also wo ein Mann sich einfach das Recht rausnimmt, kann und darf natürlich auch nicht sein.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von orthonormal » Samstag 2. Dezember 2017, 18:25

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 17:34
Die metoo Kampagne hat so viel ans Tageslicht gebracht, was zeigt, wie wichtig und überfällig sie war.
Interessehalber: Was genau?
“If I were hitting on you, you'd know it because you'd be feeling uncomfortable and a little sad for me.” – Dr. Rajesh Koothrapalli

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Giebenrath » Samstag 2. Dezember 2017, 19:13

Ich bin mir auch noch nicht sicher, was die me-too-Kampagne ans Tageslicht gebracht hat. Zumindest ist sie in ihrer Wirkung zutiefst widersprüchlich. Die Kampagnenhaftigkeit verschleiert zumindest die tiefen Widersprüche innerhalb der feministischen Bewegung.

Die Komplexität der Thematik in diesem Zeit-Artikel ganz gut beschrieben:
Lasst uns uneinig bleiben!
Drei Frauen, drei Meinungen über einen guten, richtigen Feminismus. Das Ziel ist klar, der Weg nicht. Deshalb dürfen wir Andersdenkende nicht als Antifeministen ablehnen.
Von Antje Schrupp


Sind Frauen und Männer einfach immer und überall gleichzubehandeln - oder sind Frauen und Männer immer und überall geschlechtsspezifisch verschieden zu behandeln, um Frauen vor Männern zu schützen? Gleichheits- und Differenzfeminismus sind eigentlich unvereinbar. Trotzdem ist beides Feminismus.
Einfache Antworten auf komplexe Fragen, kann es nicht geben. Einfache Antworten ergeben nur Sinn, wenn man sie als Dogmen hinnimmt. Dann zählen nur noch postfaktische Argumente: "Das macht man aber nicht." "Das wissen doch alle." (So einfach ist eben nicht.)
Wenn einzelne Frauen auf Widersprüche oder Kritikpunkte hinweisen, wird das zu oft als Verrat an der Sache gedeutet. Für Männer, die das gleiche tun, kann natürlich auch immer der genetische Fehlschluss angewendet werden.
Give a man a mask and he will show his true face. - Oscar Wilde

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Pierre » Samstag 2. Dezember 2017, 20:21

Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 16:58
Dies sollte allerdings auch andersrum gelten und dass habe ich auch schon erleben müssen, das eine Frau mir mal auf einer Tanzfläche unter das TShirt gegangen ist und meine Brust gestreichelt hat und als ich dann das gleiche machen wollte, habe ich eine Ohrfeige dafür kassiert und außerdem wurde ich aus der Disco noch rausgeschmissen, weil es bei mir sexuelle Belästigung gewesen sein soll, aber die Frau hat natürlich nicht angefangen und nichts gemacht.

Und dass nennt man heute Gleichberechtigung, ganz toll.
Kann auch sein dass sie das absichtlich inszenieren, um diesen Effekt zu erzielen - so als Zeitvertreib wenn ihnen langweilig ist. Jedenfalls in mittelprächtigen Großstadtdiscos wo man die Leute nicht kennt. Das wär dann die verschärfte Form von denen, die sich vor mir aufbauen und mich anfahren, was mir einfiele, ich hätte sie angeschaut!

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Finkk » Samstag 2. Dezember 2017, 20:40

Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 18:11
In dem Fall ist es für mich eigentlich gleich, ob männliche oder weibliche Brust und meine Hand war auch gerade erst am Bauchnabel vorbei.
Na wenn es dir egal ist, dann ist ja alles paletti. :good:

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Sonnenklar » Samstag 2. Dezember 2017, 20:58

Finkk hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 20:40
Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 18:11
In dem Fall ist es für mich eigentlich gleich, ob männliche oder weibliche Brust und meine Hand war auch gerade erst am Bauchnabel vorbei.
Na wenn es dir egal ist, dann ist ja alles paletti. :good:
So wie Du dies jetzt verstehen willst natürlich nicht ;) , aber in meiner genannten Situation finde ich jetzt nicht, dass man da unterscheiden sollte.

Wenn man einfach meine männliche Brust streichelt, dann sehe ich da ein gleiches Recht, dann auch ihre Brust streicheln zu können, da kann jetzt geschlechtsspezifisch meiner Meinung nach nicht unterschieden werden.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Carmen1452 » Samstag 2. Dezember 2017, 21:34

Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 16:58
Dies sollte allerdings auch andersrum gelten und dass habe ich auch schon erleben müssen, das eine Frau mir mal auf einer Tanzfläche unter das TShirt gegangen ist und meine Brust gestreichelt hat und als ich dann das gleiche machen wollte, habe ich eine Ohrfeige dafür kassiert und außerdem wurde ich aus der Disco noch rausgeschmissen, weil es bei mir sexuelle Belästigung gewesen sein soll, aber die Frau hat natürlich nicht angefangen und nichts gemacht.

Und dass nennt man heute Gleichberechtigung, ganz toll.

:twisted:
Das ist ja mal echt ein Erlebnis krass. Als ich als hätte dir dann keine Ohrfeige geknallt. Ich wäre dir wahrscheinlich gar nicht unter Shirt gegangen. Irgenwie muss mir ja klar sein das der andere das dann auch macht. Vielleicht hat sie das ganze wirklich irgendwie provoziert. Solche Frauen soll es ja wohl geben.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Finkk » Samstag 2. Dezember 2017, 21:38

Sonnenklar hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 20:58
Wenn man einfach meine männliche Brust streichelt, dann sehe ich da ein gleiches Recht, dann auch ihre Brust streicheln zu können, da kann jetzt geschlechtsspezifisch meiner Meinung nach nicht unterschieden werden.
Frauen haben keine männliche Brust, von daher ist die angebliche Berührungssymmetrie hier gar nicht gegeben, selbst wenn sie relevant wäre. Aber ich merke schon, dass eine Diskussion hier auch zwecklos ist.

George Munn

Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von George Munn » Samstag 2. Dezember 2017, 22:23

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 16:28
Vielleicht sehe ich das falsch, aber für mich ist das keine sexuelle Belästigung :gruebel:
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will echte sexuelle Belästigung nicht beschönigen oder gar gutheißen, aber wenn schon ein anlächeln oder ein harmloses Kompliment als sexuelle Belästigung ausgelegt wird, sehe ich schwarz für meine Zukunft. :hammer:
Vor kurzem sagte sogar eine Bekannte von mir, dass sie froh ist kein Mann zu sein, da es ja jetzt sehr schwierig sei eine Frau kennenzulernen und alles als sexuelle Belästigung ausgelegt wird.
Es ist juristisch recht genau definiert, was sexuelle Belästigung ist.
Ich kann jedem nur empfehlen sich dahingehend schlau zu machen und sich ein entsprechendes Selbstbewusstsein anzueignen um sich von derlei Kampagnen nicht verunsichern zu lassen.

Ich halte von #metoo jedenfalls nicht besonders viel und ich warte immer noch auf die juristischen Verurteilungen. Bis diese nicht vorliegen, wüsste ich nicht, weshalb man den "bösen" Männern etwas vorwerfen sollte. Soweit ich weiß gilt in den meisten Rechtsstaaten nämlich die Unschuldsvermutung und soweit ich weiß gilt für Frauen der selbe Gesetzeskatalog wie für Männer. #metoo ist für mich bisher eher ein Zeichen dafür, dass Frauen besonderer als andere Menschen sind bzw. das einige Frauen sich als besonderer ansehen und daher meinen Sie könnten ohne juristische Verhandlung Menschen öffentlich diskreditieren.

Dazu haben sich ja auch schon Juristen aus unserem Land entsprechend geäußert, was ich persönlich sehr richtig und gut finde.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Versingled » Samstag 2. Dezember 2017, 22:29

George Munn hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 22:23
Dazu haben sich ja auch schon Juristen aus unserem Land entsprechend geäußert, was ich persönlich sehr richtig und gut finde.
Und hat Jörg Kachelmann deswegen seinen Job bei der ARD zurückbekommen? Nein! Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass er für den vorverurteilenden Verein gar nicht mehr arbeiten möchte ...
Ja, es gilt juristisch die Unschuldsvermutung. Medial und gesellschaftlich gilt sie bei weitem nicht.
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von One One Seven » Samstag 2. Dezember 2017, 22:33

Hirn einschalten und die Situation richtig einschätzen.
Wenn man im beruflichen Umfeld Komplimente macht, sollte man einfach vorsichtig und mit Zurückhaltung agieren.
Zuzwinkern würde ich höchstens einer guten Kollegin mit Tendenz zur Kumpeline, die das nicht falsch versteht. Ansonsten hat so ein Typ auf der Arbeit als angemessene Reaktion vielleicht den Mittelfinger oder eine Beschwerde verdient und soll sich nicht beschweren.
Respektvoll und mit Bedacht handeln, dann sehe ich da wenig Konfliktpotential.

George Munn

Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von George Munn » Samstag 2. Dezember 2017, 22:37

Versingled hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 22:29
George Munn hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 22:23
Dazu haben sich ja auch schon Juristen aus unserem Land entsprechend geäußert, was ich persönlich sehr richtig und gut finde.
Ja, es gilt juristisch die Unschuldsvermutung. Medial und gesellschaftlich gilt sie bei weitem nicht.
Umso wichtiger, dass sich öffentlich dazu geäußert wird und entsprechend Kritik formuliert wird.

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Finkk » Samstag 2. Dezember 2017, 22:43

Versingled hat geschrieben:
Samstag 2. Dezember 2017, 22:29
Ja, es gilt juristisch die Unschuldsvermutung. Medial und gesellschaftlich gilt sie bei weitem nicht.
Zum Glück. Die Vermutung, dass ein Angeklagter unschuldig ist, beinhaltet ja schon die Vermutung, dass das Opfer lügt und somit zumindest moralisch schuldig ist. Es wäre ja noch schöner, wenn man menschlich so weit verkommt, dass man seine moralischen Vorstellungen und Beurteilungen von derartigen Institution wie Staat und Gericht abhängig machen würde.

Der nächst Schritt ist dann, dass man erst einmal davon ausgeht, dass das eigene Kind lügt, wenn es erzählt es wurde von jemandem schlecht behandelt, weil es gilt ja die Unschuldsvermutung. :good:

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Re: #metoo macht es auch nicht einfacher!

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 2. Dezember 2017, 22:52

Selbst bei Hack A Day wird mittlerweile über diesen ganzen Scheiß diskutiert, kann man nicht wenigstens dort das ignorieren? Das ist eine Technikseite!! https://hackaday.com/2017/12/01/we-need ... important/ :wuetend:
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