Resignation

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Re: Resignation

Beitrag von Hoppala » Samstag 27. April 2019, 16:11

Dr. House hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 13:31
Der Grad zwischen "sich öffnen" und "auf die Fresse fallen" ist echt hoch.
Das ist individuell. Und vor allem auch individuell veränderbar.
Dr. House hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 13:31
Du sprichst in deiner Antwort von "Vertrauen" bzw. insbesondere von "anvertrauen" etc., dann bedeutet dass zwangsläufig auch, von seinen Maken (o.ä.) zu berichten: Der Weg ins Verderben... (gerade zu Beginn)
Die Wertung "ins Verderben" ist deine.
Die besondere Schwierigkeit "zu Beginn" baust du ohne Not oder Erfordernis zusätzlich auf.

Nach meiner Erfahrung ist weder das eine noch das andere die Regel.

Es ist eine Frage des Timings. Bzw./und der Dosierung.

Da hilft immer noch nur üben. Üben beinhaltet, auch auf die Fresse zu fallen. Wer das nciht (mehr) aushält, sollte sich für den Anfang Szenarien suchen, in denen es geschützter zugeht. Um erst mal (wieder) genug Vertrauen in sich selbst zu bekommen.
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Re: Resignation

Beitrag von Dr. House » Sonntag 28. April 2019, 11:54

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 16:11

Da hilft immer noch nur üben. Üben beinhaltet, auch auf die Fresse zu fallen. Wer das nciht (mehr) aushält, sollte sich für den Anfang Szenarien suchen, in denen es geschützter zugeht. Um erst mal (wieder) genug Vertrauen in sich selbst zu bekommen.
Ich für meinen Teil mache dahingehend gar nichts mehr. Zu oft wurde mir (auf sehr "nette" Art) klar gemacht, dass ich es besser sein lasse.

12 Jahre Demütigung(en) reichen mir. :hut:
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: Resignation

Beitrag von Hoppala » Sonntag 28. April 2019, 14:12

Dr. House hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 11:54
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 16:11
Da hilft immer noch nur üben. Üben beinhaltet, auch auf die Fresse zu fallen. Wer das nciht (mehr) aushält, sollte sich für den Anfang Szenarien suchen, in denen es geschützter zugeht. Um erst mal (wieder) genug Vertrauen in sich selbst zu bekommen.
Ich für meinen Teil mache dahingehend gar nichts mehr. Zu oft wurde mir (auf sehr "nette" Art) klar gemacht, dass ich es besser sein lasse.

12 Jahre Demütigung(en) reichen mir. :hut:
Das ist natürlich deine Entscheidung.
Auch, ob du deiner Wahrnehmung in dieser Hinsicht genug vertraust.
Auch, ob du das als "Demütigung" bewertest.

Für mich zum Beispiel wäre dein Entschluss, auf dieser von dir genannten Grundlage, die einzige Demütigung - die ich mir nicht antun wollen würde. Entweder ich seh ein, dass ich mich geirrt habe - oder ich halte es weiter für richtig (... dies und das zu tun/zu lernen/zu wollen).

Ich wünsch, dir, das du mit deiner Entscheidung glücklich wirst oder wenigstens zufrieden sein kannst.
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Re: Resignation

Beitrag von alex321 » Donnerstag 2. Mai 2019, 02:03

hierunddort hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juli 2017, 19:25
Manche Menschen hier sehen ihre Lösubg darin, das Thema Liebe/Sex/Beziehungen etc. kompletz hinter sich zu lassen und einfach aufzugeben.
Ehrlich gesagt ist das auch meine Strategie.
Nur wird diese Entscheidung kaum wirklich akzeptiert, es sei blödsinnig und man würde sich vor eventuellen Möglichkeiten verschließen und sowas.
Es ist vielleicht ungewöhnlich, aber warum kann man Menschen in solchen Entscheidungen nicht einfach unterstützen, sondern muss noch ständig latente falsche Hoffnungen hinterherfüttern?
Weil diese Personen es später möglicherweise bitter bereuen könnten? Ich habe auch relativ früh aufgegeben und dann fast 10 Jahre nichts aktiv gemacht in Sachen Partnersuche. Es war der einfachere Ausweg, aber mittlerweile bereue ich es, denn Frauen in meinem Alter (Anfang 30) haben oft schon kleine Kinder und ich denke mir dann immer ich könnte auch schon Vater sein, bin aber noch völlig unerfahren. Von älteren, kinderlosen Menschen habe ich schon oft gehört, dass sie es sehr bereuen früher keine Kinder bekommen zu haben weil das Leben ohne Kinder später recht leer ist.

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Re: Resignation

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 2. Mai 2019, 07:12

alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 02:03
Weil diese Personen es später möglicherweise bitter bereuen könnten? Ich habe auch relativ früh aufgegeben und dann fast 10 Jahre nichts aktiv gemacht in Sachen Partnersuche. Es war der einfachere Ausweg, aber mittlerweile bereue ich es, denn Frauen in meinem Alter (Anfang 30) haben oft schon kleine Kinder und ich denke mir dann immer ich könnte auch schon Vater sein, bin aber noch völlig unerfahren. Von älteren, kinderlosen Menschen habe ich schon oft gehört, dass sie es sehr bereuen früher keine Kinder bekommen zu haben weil das Leben ohne Kinder später recht leer ist.
Kann man auch nicht pauschalisieren.
Ich trauere meine 15 OdBs nach; mit alle weiteren frauen hatte ich freiwillig weder sex noch beziehung; habe auch welche selbst gekorbt.
Und das ich keine kinder habe ist, und war immer, sehr gewollt.
Mir ist selbstverwirklichung wichtig, und kinder wären dabei für mich blockaden gewesen. (Freiberuflicher künstler mit unregelmäßiges einkommen; hätte ich nicht mit kinder kombinieren wollen.)
Da hat jeder so seine eigene wünschvorstellungen, und es gibt schon mehreren ABs die sich keine kinder wünschen.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Resignation

Beitrag von fifaboy1981 » Donnerstag 2. Mai 2019, 10:09

alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 02:03
hierunddort hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juli 2017, 19:25
Manche Menschen hier sehen ihre Lösubg darin, das Thema Liebe/Sex/Beziehungen etc. kompletz hinter sich zu lassen und einfach aufzugeben.
Ehrlich gesagt ist das auch meine Strategie.
Nur wird diese Entscheidung kaum wirklich akzeptiert, es sei blödsinnig und man würde sich vor eventuellen Möglichkeiten verschließen und sowas.
Es ist vielleicht ungewöhnlich, aber warum kann man Menschen in solchen Entscheidungen nicht einfach unterstützen, sondern muss noch ständig latente falsche Hoffnungen hinterherfüttern?
Weil diese Personen es später möglicherweise bitter bereuen könnten? Ich habe auch relativ früh aufgegeben und dann fast 10 Jahre nichts aktiv gemacht in Sachen Partnersuche. Es war der einfachere Ausweg, aber mittlerweile bereue ich es, denn Frauen in meinem Alter (Anfang 30) haben oft schon kleine Kinder und ich denke mir dann immer ich könnte auch schon Vater sein, bin aber noch völlig unerfahren. Von älteren, kinderlosen Menschen habe ich schon oft gehört, dass sie es sehr bereuen früher keine Kinder bekommen zu haben weil das Leben ohne Kinder später recht leer ist.
Richtig möglicherweise, ist aber keinesfalls sicher. Und selbst wenn, dann ist es eben so. Es ist ja nicht so das man schon mit zich Frauen im Bett war und X Beziehungen hatte vlt. auch Kinder und dann sagt, ich möchte das alles nicht mehr und geht z.b. einfach weg. Das wäre dann eine Entscheidung die man sicher vlt. später bereuen könnte. Aber ich wüsste nicht das hier jemand ist bei dem dies der Fall war oder ist.
Du schreibst du bist anfang 30? und hast damit also mit anfang 20 erstmal aufgegeben? siehst du das war noch meine Blüthe Zeit wo ich das meiste versucht habe.
Resigniert weil die aussicht nicht mehr gegeben war habe ich erst mit fast 30.
Habe dann aber gemerkt das es sich viel entspannter und besser lebt. Warum sollte ich daran nun was ändern?
Und ja es wird hier kaum akzeptiert. Fast als wären andere neidisch das manche damit abschließen und zufrieden sind.
Und was interessiert mich heute später? ich lebe doch jetzt, ob ich später noch lebe weis keiner. Es kann schneller zu ende sein als man denkt.

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Re: Resignation

Beitrag von knopper » Donnerstag 2. Mai 2019, 10:55

naja gut das mit dem bereuen und der Blütezeit des Lebens geistert schon irgendwie im Kopf rum wenn ich ehrlich bin. schon allein da es ja von allen Medien immer so propagiert wird. Selbst in Dokus von damals bspw. ("wir hatten viiiileel spaß und haben nächtelang gefeiert, und natürlich gab es viele Frauen", bzw. "es war ne schöne Zeit" :D :D )
Wenn ich sowas dann höre zieht mich das immer irgendwo runter :( und ich frage mich ob man es für eine "gesunde Entwicklung" nicht doch vielleicht erlebt haben sollte.

So rein gar nichts, wie es bei mir der Fall ist, ist halt absolut fernab der Norm, seien wir ehrlich. :hammer:

Ich weiß auch nicht ob ich da noch was "gut machen kann", wenn dann müsste es schnell gehen und innerhalb der nächsten Momate kommen, denn wie schon zuvor geschrieben setzen sich die meisten in meinem Alter "zur Ruhe" das das betrifft.
Heißt zuvor ausgebtobt, n paar Bettgeschichten, One Night Stands, Affären und nun halt Hochzeit + Kinder. ja ich weiß muss natürlich nicht immer so sein, aber scheint wohl der Regelfall.

Ich weiß nicht ob irgendwann der bittere Moment kommt wo ich es bereue und man dann in sone Depression verfällt, mit Heulanfällen und allem drum und dran, und haste nich gesehn.
Da hab ich echt Schiss vor bzw. es macht mit Angst. Evt. ist so ein Schlüsselerlebnis wenn die Eltern sterben, und man dann auch niemanden wirklich hat, wo man sich "ausheulen" kann. Ich weiß es nicht....
Aber nee da hab ich wirklich schiss vor und eigentlich will ich es nicht erleben. Ich will es einfach nicht!

Aber es ist wie in ner Achterbahn, einmal eingestiegen muss man die Fahrt durchziehen mit allen "Verkrampfungen" und Unannehmlichkeiten...bis zum SCHLUSS! Genauso ist das Leben....leider.

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Re: Resignation

Beitrag von huschhusch » Donnerstag 2. Mai 2019, 12:36

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 10:55
naja gut das mit dem bereuen und der Blütezeit des Lebens geistert schon irgendwie im Kopf rum wenn ich ehrlich bin. schon allein da es ja von allen Medien immer so propagiert wird. Selbst in Dokus von damals bspw. ("wir hatten viiiileel spaß und haben nächtelang gefeiert, und natürlich gab es viele Frauen", bzw. "es war ne schöne Zeit" :D :D )
Wenn ich sowas dann höre zieht mich das immer irgendwo runter :( und ich frage mich ob man es für eine "gesunde Entwicklung" nicht doch vielleicht erlebt haben sollte.

So rein gar nichts, wie es bei mir der Fall ist, ist halt absolut fernab der Norm, seien wir ehrlich. :hammer:

Ich weiß auch nicht ob ich da noch was "gut machen kann", wenn dann müsste es schnell gehen und innerhalb der nächsten Momate kommen, denn wie schon zuvor geschrieben setzen sich die meisten in meinem Alter "zur Ruhe" das das betrifft.
Heißt zuvor ausgebtobt, n paar Bettgeschichten, One Night Stands, Affären und nun halt Hochzeit + Kinder. ja ich weiß muss natürlich nicht immer so sein, aber scheint wohl der Regelfall.

Ich weiß nicht ob irgendwann der bittere Moment kommt wo ich es bereue und man dann in sone Depression verfällt, mit Heulanfällen und allem drum und dran, und haste nich gesehn.
Da hab ich echt Schiss vor bzw. es macht mit Angst. Evt. ist so ein Schlüsselerlebnis wenn die Eltern sterben, und man dann auch niemanden wirklich hat, wo man sich "ausheulen" kann. Ich weiß es nicht....
Aber nee da hab ich wirklich schiss vor und eigentlich will ich es nicht erleben. Ich will es einfach nicht!

Aber es ist wie in ner Achterbahn, einmal eingestiegen muss man die Fahrt durchziehen mit allen "Verkrampfungen" und Unannehmlichkeiten...bis zum SCHLUSS! Genauso ist das Leben....leider.




Ich habe auch absolut nichts erlebt, lebte in einer totalen Isolation. Ich hatte Depressionen und Phobien während meiner kompletten Kindheit/ Teenager.
Ich hab auch so gefühlt als hätte ich etwas fundmentales verpasst.
Dann ging ich in eine Klinik, zur Behandlung meiner Depression und Angststörungen, da war ich Anfang 20, war dort ein viertel Jahr.

Danach hab ich beschlossen eine Umschulung zu beginnen, in der Zeit bin ich gereist und hab mich fremden Reisegruppen angeschlossen, war n tolles Erlebnis..

Was ich sagen will, es ist nicht zu spät sich auszutoben, ich kenne Frauen mit 40 und Männer ohne Ehepartner die es krachen lassen. Hey 40 ist das neue 30...
Und denke positiv über dich und mach dich nicht kleiner als du bist.

Ich hab dann angefangen zu flirten, würde dann immer gesagt bei mir wirk es unbeholfen und irgendwie komisch. Ich wollte einen Partner hab weiter gemacht ( und ja ich hab mich geschämt)
Du kannst ruhig einer Frau mal sagen das sie hübsch aussieht, die Kassiererin Z.B. ohne ein Date klar zumachen ;)

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Re: Resignation

Beitrag von AviferAureus » Donnerstag 2. Mai 2019, 18:11

alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 02:03
hierunddort hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juli 2017, 19:25
Manche Menschen hier sehen ihre Lösubg darin, das Thema Liebe/Sex/Beziehungen etc. kompletz hinter sich zu lassen und einfach aufzugeben.
Ehrlich gesagt ist das auch meine Strategie.
Nur wird diese Entscheidung kaum wirklich akzeptiert, es sei blödsinnig und man würde sich vor eventuellen Möglichkeiten verschließen und sowas.
Es ist vielleicht ungewöhnlich, aber warum kann man Menschen in solchen Entscheidungen nicht einfach unterstützen, sondern muss noch ständig latente falsche Hoffnungen hinterherfüttern?
Weil diese Personen es später möglicherweise bitter bereuen könnten? Ich habe auch relativ früh aufgegeben und dann fast 10 Jahre nichts aktiv gemacht in Sachen Partnersuche. Es war der einfachere Ausweg, aber mittlerweile bereue ich es, denn Frauen in meinem Alter (Anfang 30) haben oft schon kleine Kinder und ich denke mir dann immer ich könnte auch schon Vater sein, bin aber noch völlig unerfahren...
Das klingt nachvollziehbar. Bist du denn momentan aktiv bzw. offen für Neues?
alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 02:03
... Von älteren, kinderlosen Menschen habe ich schon oft gehört, dass sie es sehr bereuen früher keine Kinder bekommen zu haben weil das Leben ohne Kinder später recht leer ist.
Das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern kann natürlich sehr unterschiedlich geraten; aber in den meisten Fällen werden erwachsene Kinder für die Eltern sicher eine große Hilfe sein. Früher waren Kinder für deren älter werdende Eltern vielleicht noch wichtiger als in unseren moderenen Zeiten, in denen es Renten- und Pflegekassen, moderne Gesundheitsversorgung, Mobilität, mediale Ablenkungsmöglichkeiten usw. gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade ABs, für die keine sonstigen familiären Verpflichtungen existieren, öfter als ihre Geschwister die Eltern untersützen und ggf. pflegen.

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Re: Resignation

Beitrag von Krausig » Freitag 3. Mai 2019, 10:59

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 15:16
Krausig hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 19:26
schmog hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 12:38


Wozu?
Meine Tagesstruktur habe ich auch so.
:roll: Es ging darum, du hast dich gefragt warum andere trotz psychischer Probleme Glück haben, eine Frau zu finden, du aber nicht. Darauf wollte ich dich drauf hinweisen, was tust du denn dazu um diesem Glück eine Chance zu geben. Daraufhin du: ich habe Tagesstruktur, andere Menschen interessieren mich also nicht.
Merkst du eigentlich wie unsinnig deine Meckerei war? Du hast keine Chance auf solch ein Glück, weil nichts, aber auch gar nichts unternimmst!
Unsinnige Meckerei? Eher berechtigte Meckerei!
Soll ich mich als Stotterer (!) (als einziger im Forum) zum Affen machen und fremde Frauen auf der Strasse ansprechen ??

Das wäre eine AB Schlagzeile wert .... alter Stotterer MAB spricht fremde Frauen an ....

Wenn jemand resignieren darf dann ich! :shock: :roll: :wuetend: :fluchen:
Habe ich von Frauen auf der Straße ansprechen geschrieben?
Nein sondern nur, dass wenn du jemals eine Frau kennenlernen willst, dann musst du auch Möglichkeiten dazu schaffen. Und als Beispiel ein ehrenamtliches Engagment vorgeschlagen. Wenn du aber lieber alleine zu Hause sitzt, dann ist das deine Entscheidung. Nur dann ist es extrem unwahrscheinlich jemals einer an dir interessierten Frau zu begegnen. Mehr wollte ich nicht sagen. Was du machst entscheidest du. Auch wenn du entscheidest zu resignieren.

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Re: Resignation

Beitrag von fifaboy1981 » Samstag 4. Mai 2019, 07:51

Krausig hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 10:59
Habe ich von Frauen auf der Straße ansprechen geschrieben?
Nein sondern nur, dass wenn du jemals eine Frau kennenlernen willst, dann musst du auch Möglichkeiten dazu schaffen. Und als Beispiel ein ehrenamtliches Engagment vorgeschlagen. Wenn du aber lieber alleine zu Hause sitzt, dann ist das deine Entscheidung. Nur dann ist es extrem unwahrscheinlich jemals einer an dir interessierten Frau zu begegnen. Mehr wollte ich nicht sagen. Was du machst entscheidest du. Auch wenn du entscheidest zu resignieren.
Es macht aber wenig Sinn, etwas zu machen NUR um die Chance eine Frau kennen zu lernen zu erhöhen. Das bringt auch wenig, weil du merkst ob jemand an der Sache an sich spass hat, oder nicht. Sicher wird keine Frau zu dir oder Ihm nach Hause kommen und sagen "willst du mein Freund sein?"
Aber wenn ihn eben nunmal nichts interessiert wo Frauen seines Alters sind, dann ises eben so.

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Re: Resignation

Beitrag von NBUC » Samstag 4. Mai 2019, 08:11

Ehrenamt ist zwar nicht völlig falsch, aber eben wieder deutlich unzureichend.
Welches Ehrenamt sollte es denn sein, wo schmog dann Singles in seinem Alter finden könnte?

Wobei das ja fast schon wieder eine der einfacheren Antworten sein könnte, da er zumindest langsam in einen Altersbereich reinkommt, wo Witwen zahlenmäßig relevant werden?

Aber notwendig ist sie immer noch, wenn "Ehrenamt" als mögliche Lösung akzeptabel sein soll.
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Re: Resignation

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 4. Mai 2019, 09:13

fifaboy1981 hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 07:51
Aber wenn ihn eben nunmal nichts interessiert wo Frauen seines Alters sind, dann ises eben so.
Das kann man auch nicht erzwingen. Interessen bekommt man nicht, wenn man sich sie einredet oder dazu zwingt.
NBUC hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 08:11
Ehrenamt ist zwar nicht völlig falsch, aber eben wieder deutlich unzureichend.
Zumindest in meiner Region würde er bei Schützenvereinen, Kriegsgräberverein, VDK oder Parteien viele Leute in seinem Alter finden. Außer dem VDK aber leider fast nur Männer.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Resignation

Beitrag von fifaboy1981 » Samstag 4. Mai 2019, 16:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 09:13
Das kann man auch nicht erzwingen. Interessen bekommt man nicht, wenn man sich sie einredet oder dazu zwingt.
Eben, hier wird oft immer das gleiche vorgeschlagen, vlt. sollte man aber erstmal nach interessen der Leute fragen und dann gezielt vorschläge bringen. Das könnte vlt. dem ein oder anderen eher helfen.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 09:13
Zumindest in meiner Region würde er bei Schützenvereinen, Kriegsgräberverein, VDK oder Parteien viele Leute in seinem Alter finden. Außer dem VDK aber leider fast nur Männer.
Was jetzt auch nicht unbedingt verkehrt ist, wenn man spass dran hat, wäre man zumindest in Gesellschaft. Ich z.b. unterhalte mich lieber locker und nett mit Männern, als mir wieder nen Kopf zu machen bei Frauen usw. nur unterhalten sieht dann zwar wieder anders aus, aber auch nur das.

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Re: Resignation

Beitrag von fredstiller » Sonntag 5. Mai 2019, 21:30

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 10:55
naja gut das mit dem bereuen und der Blütezeit des Lebens geistert schon irgendwie im Kopf rum wenn ich ehrlich bin. schon allein da es ja von allen Medien immer so propagiert wird. (...)
Wenn ich sowas dann höre zieht mich das immer irgendwo runter :( und ich frage mich ob man es für eine "gesunde Entwicklung" nicht doch vielleicht erlebt haben sollte.
Ich weiss, das klingt jetzt vielleicht einfacher gesagt als getan, aber:
Versuche dich mit was anderem abzulenken.
Nimm deinen (mentalen) Fokus und deine Konzentration von der Sache mit den Frauen weg.

Genau wie huschhusch oben schreibt:
huschhusch hat geschrieben:
Donnerstag 2. Mai 2019, 12:36
Danach hab ich beschlossen eine Umschulung zu beginnen, in der Zeit bin ich gereist und hab mich fremden Reisegruppen angeschlossen, war n tolles Erlebnis..
Forder dich beruflich ein bisschen heraus.
Mach einen Sprachkurs, geh ins Ausland reisen.
Kombinier beides zusammen als Sprachaufenthalt.

Ich hab's auch vor zwei Jahren gemacht.
Hat (damals) mental unglaublich gut getan.

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Re: Resignation

Beitrag von Seb-X » Sonntag 5. Mai 2019, 21:52

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 21:30
Forder dich beruflich ein bisschen heraus.
Mach einen Sprachkurs, geh ins Ausland reisen.
Kombinier beides zusammen als Sprachaufenthalt.
Also ich für meinen Teil wäre gern mal im (Berufs-)Leben unterfordert. Das wäre mal eine angenehme Neuerung.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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Re: Resignation

Beitrag von fredstiller » Sonntag 5. Mai 2019, 22:13

Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 21:52
Also ich für meinen Teil wäre gern mal im (Berufs-)Leben unterfordert. Das wäre mal eine angenehme Neuerung.
Vermutlich müsstest du dir nur einen neuen Beruf suchen.

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Re: Resignation

Beitrag von Seb-X » Sonntag 5. Mai 2019, 22:16

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 22:13
Seb-X hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 21:52
Also ich für meinen Teil wäre gern mal im (Berufs-)Leben unterfordert. Das wäre mal eine angenehme Neuerung.
Vermutlich müsstest du dir nur einen neuen Beruf suchen.
Das müsste dann ein Beruf sein, bei dem ich im Job KEINE arbeitsrechtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Arbeitgeber oder Kunden habe. Am besten noch ohne Aufgaben überhaupt. Denn Verpflichtung bzw. Verantwortung und Ängste bzw. Sorgen sind bei mir untrennbar miteinander verbunden.
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Re: Resignation

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 5. Mai 2019, 22:22

fredstiller hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 21:30
Ich weiss, das klingt jetzt vielleicht einfacher gesagt als getan, aber:
Versuche dich mit was anderem abzulenken.
Nimm deinen (mentalen) Fokus und deine Konzentration von der Sache mit den Frauen weg.
Bei mir ist das ABtum eine große, graue Wolke, die mir an allem viel Spaß kostet. Dazu habe ich bei Ablenkungen ein schlechtes Gewissen, da ich bei den für mich interessanten Ablenkungen nicht auf Frauen treffe. Mit steigendem Alter und fortschreitender Entfremdung sowie Rückstand mit sexuellen Erfahrungen wird es auch eher schwerer anstatt einfacher werden. Gilt vor allem für Männer, die ihr Alter nicht mit Einkommen/hoher beruflicher Position kompensieren können und Frauen.
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Re: Resignation

Beitrag von Krausig » Montag 6. Mai 2019, 11:04

fifaboy1981 hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 07:51
Krausig hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 10:59
Habe ich von Frauen auf der Straße ansprechen geschrieben?
Nein sondern nur, dass wenn du jemals eine Frau kennenlernen willst, dann musst du auch Möglichkeiten dazu schaffen. Und als Beispiel ein ehrenamtliches Engagment vorgeschlagen. Wenn du aber lieber alleine zu Hause sitzt, dann ist das deine Entscheidung. Nur dann ist es extrem unwahrscheinlich jemals einer an dir interessierten Frau zu begegnen. Mehr wollte ich nicht sagen. Was du machst entscheidest du. Auch wenn du entscheidest zu resignieren.
Es macht aber wenig Sinn, etwas zu machen NUR um die Chance eine Frau kennen zu lernen zu erhöhen. Das bringt auch wenig, weil du merkst ob jemand an der Sache an sich spass hat, oder nicht. Sicher wird keine Frau zu dir oder Ihm nach Hause kommen und sagen "willst du mein Freund sein?"
Aber wenn ihn eben nunmal nichts interessiert wo Frauen seines Alters sind, dann ises eben so.
Genau, dann ist es eben so. Dann braucht er sich aber auch nicht wundern "warum andere trotz psychischer Probleme Glück haben, eine Frau zu finden, er aber nicht". Nur darauf bezog sich meine Antwort.

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