Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

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Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von firefly84 » Montag 19. Juni 2017, 20:29

Wie oft denkt ihr an euer Single-Dasein? Ist es vor allem Nachts? Fehlt euch jemand zum Anlehnen? Fehlt euch ein Seelenverwandter? Und vor allem: Wie wirkt sich euer AB-Status auf euer alltägliches Leben aus? Habt ihr deswegen schlechte Stimmung? Denkt ihr tagsüber oft daran? Oder habt ihr auch den Eindruck, dass es eure psychische Stabilität beeinflusst? Beeinflusst das eure Leistungsfähigkeit in Ausbildung, Studium oder im Job? Habt ihr generell Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen? Erzählt mal!

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Szolnay » Montag 19. Juni 2017, 21:13

Ich bin's ja nun nicht mehr, aber wenn ich so zurückblicke, gab es da mehrere Phasen:
  • Mir war aufgrund verschiedener Faktoren schon relativ früh klar, dass ich Probleme haben werde, eine Partnerin zu finden. Dazu kam, dass ich in einer ländlich-katholisch geprägten Gegend groß geworden bin, die jetzt nicht unbedingt für ihren Hang zu sexueller Aufgeschlossenheit bekannt ist. Am Gymnasium waren Pärchen auch in der Oberstufe die Ausnahme. Demzufolge sah ich das Thema während meiner Teenagerzeit eher entspannt. Ich habe mir keine großen Gedanken darum gemacht und auch nicht darunter gelitten.
  • In den späteren Jahren hatten sich meine Denkmuster in dieser Hinsicht komplett verselbständigt und von der Realität entkoppelt. Ich war davon überzeugt, dass mir beim Thema Beziehungen eine Zuschauerrolle zufällt. Und genau so, wie der Zuschauer im Theater nicht auf einmal auf die Bühne gehen und mitspielen kann, war ich mir sicher, dass ich in den Zuschauerraum gehöre und im Spiel aus Flirten, Daten, Beziehungen schließen, Trennen, Sex, ONS etc. nicht mitspielen kann. Demzufolge habe ich auch unbewusst vermieden, irgendwie Aufsehen zu erregen oder im Mittelpunkt zu stehen. Mit der Zeit wurde daraus eine ausgewachsene Soziale Phobie, die sich auch auf andere zwischenmenschliche Beziehungen ausgewirkt hat. Ich wurde immer eigenbrötlerischer und sonderbarer. Gleichzeitig nahm ich aber trotzdem noch in einigen Bereichen am sozialen Leben teil - ich pflegte mein Hobby, das mich regelmäßig in Kontakt mit anderen Menschen bringt, war engagiert und kommunikativ im Büro und dem oberflächlichen Betrachter wäre nicht aufgefallen, dass mit mir was nicht stimmt.
  • Von Zeit zu Zeit war ich auch unglücklich verliebt und habe die jeweilige Frau aus der Ferne angehimmelt (ich war ja Zuschauer, s.o.). In diesen Phasen war es schon schlimm. Gerade abends beim Einschlafen wurde mir bewusst, dass es eine Lücke in meinem Leben gibt. Da ging es nicht nur um das Körperliche, sondern wie Du schreibst, um jemanden zum Anlehnen, der einen versteht, der Seelenverwandter ist. Das hat mich immer ziemlich runter gezogen. Auf die Idee, Kontakt zur jeweiligen Auserwählten zu suchen und ihr mein Interesse zu signalisieren, kam ich gar nicht.
  • Dann habe ich vor einigen Jahren ohne groß die Partnersuche im Hinterkopf zu haben, eine Frau kennengelernt, in die ich mich auf Anhieb verliebt hatte. Weil ich ja bisher immer nur Zuschauer war, hatte ich aber absolut keine Idee, wie ich mit diesen Gefühlen umgehen und vor allem sie ihr gegenüber äußern soll. Wir haben uns ein paarmal getroffen und die Treffen verliefen katastrophal. Ich war gehemmt und unsicher und habe das auch ausgestrahlt. Sie hat den Kontakt eingestellt und mich damit, kurz vor meinem 30. Geburtstag, in ein tiefes Loch gestoßen. Zum ersten Mal habe ich realisiert, was mir fehlt und wie groß die Baustelle in meinem Leben von mir unbemerkt geworden war. Das war dann auch der Punkt, an dem andere Aspekte meines Lebens im großen Stil unter meiner Situation gelitten haben. Im Nachhinein wurde diese Phase als depressive Episode diagnostiziert, ich ging kaum noch unter Menschen, hatte Schlafprobleme und habe stundenlang über meine Situation gegrübelt. Rückblickend betrachtet war das das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich länger als ein paar Tage oder Wochen unter meiner AB-Situation gelitten habe. Dieser im Vergleich zu vorher immens hohe Leidensdruck brachte mich dann zum Therapeuten.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 19. Juni 2017, 21:36

Ich vermute mal das mein leben sehr anders ausgesehen hätte, wann ich bereits während schulzeiten in einen beziehung gelandet wäre.

Ich habe mein leben immer sehr nach meinen beruf ausgerichtet.
Während schulzeiten habe ich mich die fähigkeiten zum comics- und trickfilmzeichnen in meinen freizeit autodidaktisch selbst beigebracht.

Arbeitsstunden waren immer sehr unterschiedlich.
Mehreren auftraggeber verteilt über mehreren städten.
Mal bei krasse deadlines abenden und wochenenden überstunden gemacht, dann mal wieder ein paar wochen nichts um handen.
Nach Deutschland umgezogen, wegen den beruf.
Auch nachdem monate lang in anderen städte und länder gearbeitet.
Hatte mal hehr, mal weniger geld.
Als ewiger junggeselle müßte ich da mit niemanden abstimmen, konnte auf spontan monatenlang beufsmäßig nach China.
War häufig auch abends mit befreundete kollegen unterwegs, spontan und nach lust und laune.
Hatte mit anfang dreißig eine art zweite jugendfase, während meinen erste jahren in Deutschland.
(Und ich kann mich rückziehen wann ich will und so oft wie ich will.)

Wann ich mit 25 geheiratet hätte, wäre wahrscheinlich vieles von den allen nie passiert.

Meinen verheirateten besten kumpel hat versucht etwas ähnliches mit seinen ehe zu kombinieren, das hat nicht lange gedauert bis sie ihm ein ultimatum gestellt hat.



Aber einsam ist es manchmal schon.
Ich vermisse jemanden mit wem ich reden kann über die sachen die mir wichtig sind.
Jemanden den ich unterstutzen kann.
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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Nordlicht84 » Dienstag 20. Juni 2017, 00:12

Vor fast genau drei Jahren ist meine Mutter an Lungenkrebs verstorben. Die Zeit war so mit die Schlimmste überhaupt. Von der Ankündigung der Ärzte, dass sie nichts mehr für sie tun könnten, bis zu ihrem Tod, vergingen gerade mal 2 Monate. Die Zeit kam mir aber endlos lang vor. Ich hatte damals niemanden, mit dem ich wirklich drüber hätte reden können und ich war komplett mit der Situation überfordert. Ich war schlicht nicht in der LAge das ganze zu verarbeiten und war in ihren letzten Tagen nicht für sie da, wie ich es eigentlich hätte sein sollen, wofür ich mir Heute Vorwürfe mache.

Letzen Sommer habe ich mit einer Freundin geredet, mit der ich mein Abi nachgeholt habe. Sie hat, während ihrer Schulzeit und während ihres Studium, mit ähnlichen Problem zu kämpfen gehabt. Ihre Mutter bekam die Diagnose einer seltenen Krebsart, für die es keine Therapie gab. Mit den Jahren siechte sie dahin. Ich hab sie immer dafür bewundert, dass sie sich in der Zeit trotzdem auf Schule/Studium konzentrieren konnte und alles mit 1er-Abschluss abgeschlossen hat.
Sie meinte dann, dass der einzige Grund, warum sie das alles so gut überstanden hat, ihr Freund (jetziger Ehemann) war. Er hat sie umsorgt und ihr den Rücken freigehalten. War für sie da, hat halt alles im Haushalt gemacht, war für sie immer ansprechbar, hat sie umsorgt, war aber auch nicht fordernd, sondern hat ihr auch den Platz gelassen, wenn sie allein sein wollte.
Als sie mir das alles sagte, wäre ich fast in Tränen ausgebrochen, weil ich genau sowas während der Zeit gebraucht hätte.

Mir geht es bei einem Partner aber nicht nur um die schrecklichen Seiten des Lebens, aber ich hab während des Gesprächs gemerkt, wie das so ist, wenn man in einer glücklichen Beziehung steckt. Die schlimmen Tage sind viel erträglicher, weil man sie nicht alleine schultern muss. Die glücklichen sind glücklicher, weil man sie gemeinsam mit jemandem erleben darf, der ähnlich ist und denkt.
Wenn ich jetzt im Sommer draußen bin, vermisse ich beim Wandern das Händchenhalten und austauschen über den Tag. Beim Eisessen sitze ich allein irgendwo und seh Pärchen Hand in Hand lachen und ihr Eis naschen. Ich war seit einem halben Jahr nicht mehr im Kino. Ich war die letzten Jahre mehrfach alleine dort, aber es ist halt nicht das Gleiche, wenn ich allein dort bin, anstatt mit jemandem nach dem Film drüber reden zu können oder in den Sitzen zu kuscheln.

Gleichzeitig sehe ich jüngere Menschen und bin von Neid zerfressen, obwohl ich ihnen ihr Glück gönnen sollte.
Ich habs schon einmal in nem anderen Thread geschrieben, aber ich kann mich noch erinnern, da bin ich nach Haus gefahren und hab ein junges Paar gesehen. Beide so 13-15. Hand in Hand und am lachen am lauen spät-sommerlichen Abend. Ich bin langsam an denen vorbeigefahren, hab dann eine Straße später meinen Wagen geparkt und angefangen zu heulen, weil ich sowas immer wollte und nicht mehr haben werde.

Wenn ich dann noch bedenke, wieviel Zeit, Energie und Geld ich darin versenkt habe, um eine Frau zu bekommen, dann muss ich immer mit dem Kopf schütteln. Mit den Ressourcen hätte ich wahrscheinlich sonst was erreichen können. Aber so hab ich Abende und Tage mit Absuchen von Singlebörsen verbracht, an meinem Profil geschraubt, Fotos gemacht um sie hochzuladen, Frauen angeschrieben, ohne Antworten zu erhalten. Ich bin bis zu 800 km durch Deutschland gereist, um jemanden zu treffen, der mir vorgab, dass er meine Gefühle erwidern würde. Als ich dann zu der Dame zog, ließ sie mich für jemanden sitzen, den sie 2 Wochen kannte.
Sowas wäre mir nie passiert, wenn ich nicht so scheiße unerfahren und naiv wäre, was Frauen angeht. Und so scheiße verzweifelt.

Um die Ausgangsfrage zu beantworten, wie es sich auswirkt....negativ, durch und durch. Es belastet mich und hemmt mich. Es macht mich empfänglich für Soziopathinnen und weibliches Gesocks, die mich und meine Freundlichkeit schon mehr als einmal ausgenutzt haben. Wäre ich kein AB, wäre sowas nie zu einem Problem geworden. Die negativen Erfahrungen, die ich mit Frauen gesammelt habe, stammen alle aus meinen Versuchen eine Partnerin zu finden. Alle sind durchweg negativ. Ich kann über keine Frau, die ich gedatet habe sagen, dass die Erfahrung positiv war und dass ich sie positiv in Erinnerung behalten werde. Über KEINE!
"Frauen sind wie... Kühlschränke! Sie sind 2m hoch, 300 Pfund schwer und verbreiten eine Eiseskälte" Homer

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Casca » Dienstag 20. Juni 2017, 09:38

Ich kann eigentlich allem zustimmen, was in den oberen Posts geschrieben wurde. Wobei ich das eher als Auswirkungen der Beziehungslosigkeit deuten würde.

Das AB-Sein für sich hat für mich vor allem eine Auswirkung: Ich kann nicht mitreden.
Immer wenn das Gespräch irgendwo auf Sex und Beziehung kommt, verstumme ich. Was soll ich dazu auch sagen?

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von firefly84 » Dienstag 20. Juni 2017, 21:06

Casca hat geschrieben:Ich kann eigentlich allem zustimmen, was in den oberen Posts geschrieben wurde. Wobei ich das eher als Auswirkungen der Beziehungslosigkeit deuten würde.

Das AB-Sein für sich hat für mich vor allem eine Auswirkung: Ich kann nicht mitreden.
Immer wenn das Gespräch irgendwo auf Sex und Beziehung kommt, verstumme ich. Was soll ich dazu auch sagen?
Macht dich das in dem Moment wo so ein Gespräch auftaucht denn sehr traurig? Mich macht dieses Thema generell immer traurig. Manchmal alleine wenn ich irgendeinen Film sehe, in dem Rumgemacht wird, oder Heiratsanträge gemacht werden oder was auch immer. Einige Freunde von mir sehen öfter dabei, dass ich "komisch" reagiere. Manchmal will ich mir das gar nicht anmerken lassen.

Und was ich echt nicht mehr hören kann ist "Du wirst schon eine finden." Oder "Hab Geduld, es kommt noch eine Frau." Das höre ich mir seit 11 Jahren an und demnächst werde ich wohl fragen, ob mir derjenige, der das sagt, das auch schriftlich geben kann, inklusive einer Frist. :cry:

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von schmog » Dienstag 20. Juni 2017, 21:31

Ich merkte spätestens mit 20, dass ich grösste Mühe (auf Grund einer traumatischen Heimkindheit) mit dem andern Geschlecht habe, und vermutlich nie eine Partnerin finden werde.
Wenn ich so alleine vor mich hin lebe stört es mich kaum mehr.
(ausser vielleicht, ungeliebt und unbegehrt durchs Leben zu gehen)
Dafür oft um so mehr, wenn ich in der Öffentlichkeit von Paaren und Frauen umgeben bin, oder damit konfrontiert werde. :sadman:
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Casca » Mittwoch 21. Juni 2017, 13:12

firefly84 hat geschrieben:
Casca hat geschrieben:Ich kann eigentlich allem zustimmen, was in den oberen Posts geschrieben wurde. Wobei ich das eher als Auswirkungen der Beziehungslosigkeit deuten würde.

Das AB-Sein für sich hat für mich vor allem eine Auswirkung: Ich kann nicht mitreden.
Immer wenn das Gespräch irgendwo auf Sex und Beziehung kommt, verstumme ich. Was soll ich dazu auch sagen?
Macht dich das in dem Moment wo so ein Gespräch auftaucht denn sehr traurig? Mich macht dieses Thema generell immer traurig. Manchmal alleine wenn ich irgendeinen Film sehe, in dem Rumgemacht wird, oder Heiratsanträge gemacht werden oder was auch immer. Einige Freunde von mir sehen öfter dabei, dass ich "komisch" reagiere. Manchmal will ich mir das gar nicht anmerken lassen.

Und was ich echt nicht mehr hören kann ist "Du wirst schon eine finden." Oder "Hab Geduld, es kommt noch eine Frau." Das höre ich mir seit 11 Jahren an und demnächst werde ich wohl fragen, ob mir derjenige, der das sagt, das auch schriftlich geben kann, inklusive einer Frist. :cry:
Ja klar, wenn es mehr als kurze Bemerkungen sind, macht mich das schon traurig. Zumal sich das Thema, jetzt mit 30, immer mehr in Richtung Beziehung/Ehe/Elternschaft dreht. Bei den reinen Sex-Gesprächen werde ich komischerweise nicht so traurig. Manchmal bin ich davon sogar eher abgestoßen. Kürzlich wurde zum Beispiel das Thema "Finger in den Allerwertesten stecken" angesprochen (sogar eine Frau saß mit am Tisch :roll: ). Da hätte ich in meiner Unbedarftheit natürlich sagen können, dass mich das abstößt. So habe ich mir nur im Stillen gedacht, dass auch nicht alles am Thema Sexualität schön ist. ;)
Aussagen wie "auch für Dich findet sich schon irgendwann die richtige Frau" sind für mich auch nur ein schwacher Trost.
Manchmal überlege ich mir schon, ob eine Art Selbsthilfegruppe mit Leidensgenossen hilfreich sein könnte.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 21. Juni 2017, 15:34

Ja, wirkt sich schon aus. Vor allem, wenn ich verliebte Teenager sehe, werde ich sehr traurig. Alle in meinem Umfeld sind vergeben, nur ich nicht. Paare unternehmen irgendwie nur was allein oder mit anderen Paaren, aber nicht mit einem Single. Deswegen bin ich viel allein, weil Freunde mir sehr oft mit Begründung Unternehmung mit Partner (und immer öfter Kindern) absagen. Andere Singles für Freizeitaktivitäten gibts im meinem Umfeld nicht mehr. Auch keine Solo-Männer, meinte damit nicht zwingend Aktivitäten zum Näher kommen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Simonetta » Mittwoch 21. Juni 2017, 16:59

Klar wirkt sich das AB-Sein auf mein Leben aus, und es ist sicherlich noch kein Tag vergangen, an dem ich nicht daran gedacht habe. Man wird in der Gesellschaft eben ständig damit konfrontiert. In der Öffentlichkeit stört es mich überhaupt nicht, Pärchen zu sehen, aber wenn dann im Bekanntenkreis immer wieder von Kindern, Enkeln, Schwiegerkindern, Ehepartner, Ex-Ehepartner etc. die Rede ist, merke ich schon deutlich, dass ich da irgendwie anders bin - besonders mit über 50.
Es ist schon immer wieder eine Herausforderung, richtig damit umzugehen. Ich habe aber das Glück, in meinem Umfeld nicht alleine zu sein mit dieser Situation. Einigen anderen geht es ähnlich, und wir machen auch vieles zusammen.
Es ist natürlich auch psychisch manchmal belastend, aber ich lasse mich davon nicht herunterziehen und daran hindern, trotzdem das Beste aus meinem Leben zu machen.
Ich möchte nicht irgendwann später, wenn ich vielleicht mal im Altenheim bin, auf ein unglückliches und leeres Leben zurückblicken, sondern auf ein erfülltes Leben trotz Alleinsein. Und dafür muss ich jetzt sorgen. Ich kann ja nunmal keine Partnerschaft erzwingen, aber auch ohne Partner kann man glücklich sein und vieles Schönes erleben.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von firefly84 » Mittwoch 21. Juni 2017, 20:54

Casca hat geschrieben: Ja klar, wenn es mehr als kurze Bemerkungen sind, macht mich das schon traurig. Zumal sich das Thema, jetzt mit 30, immer mehr in Richtung Beziehung/Ehe/Elternschaft dreht. Bei den reinen Sex-Gesprächen werde ich komischerweise nicht so traurig. Manchmal bin ich davon sogar eher abgestoßen. Kürzlich wurde zum Beispiel das Thema "Finger in den Allerwertesten stecken" angesprochen (sogar eine Frau saß mit am Tisch :roll: ). Da hätte ich in meiner Unbedarftheit natürlich sagen können, dass mich das abstößt. So habe ich mir nur im Stillen gedacht, dass auch nicht alles am Thema Sexualität schön ist. ;)
Aussagen wie "auch für Dich findet sich schon irgendwann die richtige Frau" sind für mich auch nur ein schwacher Trost.
Manchmal überlege ich mir schon, ob eine Art Selbsthilfegruppe mit Leidensgenossen hilfreich sein könnte.
Versuch es vielleicht mal. Ich hab auch schon nach Selbsthilfegruppen gesucht aber im Bereich Sexualität findet man hier nur Gruppen wie "Asexuallität", "Homosexualität", "Transsexualität", "Opfer von sexueller Gewalt" für m oder w. Alles nicht meine Themenbereiche. Ich hab fast das Gefühl dass ein unerfülltes Sexleben und Beziehungslosigkeit nicht wirklich als Problem wahrgenommen werden. So nach dem Motto. Du bist lange Single? Ach, da gibt es doch schlimmeres. Für mich gibt es nichts schlimmeres, außer einige Krankheiten.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Lycaeus » Mittwoch 21. Juni 2017, 22:02

firefly84 hat geschrieben: Versuch es vielleicht mal. Ich hab auch schon nach Selbsthilfegruppen gesucht aber im Bereich Sexualität findet man hier nur Gruppen wie "Asexuallität", "Homosexualität", "Transsexualität", "Opfer von sexueller Gewalt" für m oder w. Alles nicht meine Themenbereiche. Ich hab fast das Gefühl dass ein unerfülltes Sexleben und Beziehungslosigkeit nicht wirklich als Problem wahrgenommen werden. So nach dem Motto. Du bist lange Single? Ach, da gibt es doch schlimmeres. Für mich gibt es nichts schlimmeres, außer einige Krankheiten.
Leider bin ich als Niederlander gerade gestern wieder auf ignorieren dieses Problem gestossen. Eine Untersuchung unter Jugendliche und Sexuallität registriert nur bis 25 Jahre obwohl aus Daten schon hervor geht dass es zu diesen Alter noch Unerfahrene gibt. Die World Health Organisation sieht aber schon was ein erfülltes Sexleben bedeutet:

Sexual health

According to the current working definition, sexual health is:

“…a state of physical, emotional, mental and social well-being in relation to sexuality; it is not merely the absence of disease, dysfunction or infirmity. Sexual health requires a positive and respectful approach to sexuality and sexual relationships, as well as the possibility of having pleasurable and safe sexual experiences, free of coercion, discrimination and violence. For sexual health to be attained and maintained, the sexual rights of all persons must be respected, protected and fulfilled.” (WHO, 2006a)

http://www.who.int/reproductivehealth/t ... itions/en/

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von firefly84 » Mittwoch 21. Juni 2017, 23:21

Lycaeus hat geschrieben:
firefly84 hat geschrieben: Versuch es vielleicht mal. Ich hab auch schon nach Selbsthilfegruppen gesucht aber im Bereich Sexualität findet man hier nur Gruppen wie "Asexuallität", "Homosexualität", "Transsexualität", "Opfer von sexueller Gewalt" für m oder w. Alles nicht meine Themenbereiche. Ich hab fast das Gefühl dass ein unerfülltes Sexleben und Beziehungslosigkeit nicht wirklich als Problem wahrgenommen werden. So nach dem Motto. Du bist lange Single? Ach, da gibt es doch schlimmeres. Für mich gibt es nichts schlimmeres, außer einige Krankheiten.
Leider bin ich als Niederlander gerade gestern wieder auf ignorieren dieses Problem gestossen. Eine Untersuchung unter Jugendliche und Sexuallität registriert nur bis 25 Jahre obwohl aus Daten schon hervor geht dass es zu diesen Alter noch Unerfahrene gibt. Die World Health Organisation sieht aber schon was ein erfülltes Sexleben bedeutet:

Sexual health

According to the current working definition, sexual health is:

“…a state of physical, emotional, mental and social well-being in relation to sexuality; it is not merely the absence of disease, dysfunction or infirmity. Sexual health requires a positive and respectful approach to sexuality and sexual relationships, as well as the possibility of having pleasurable and safe sexual experiences, free of coercion, discrimination and violence. For sexual health to be attained and maintained, the sexual rights of all persons must be respected, protected and fulfilled.” (WHO, 2006a)

http://www.who.int/reproductivehealth/t ... itions/en/

Wenn es nach der Definition geht, dann bin ich weit weg von sexual health. Was aber sind sexual rights? Klingt fast so als hätte ich ein recht auf Sex. Schön wär's.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Lycaeus » Mittwoch 21. Juni 2017, 23:46

firefly84 hat geschrieben:
Lycaeus hat geschrieben:
firefly84 hat geschrieben: Versuch es vielleicht mal. Ich hab auch schon nach Selbsthilfegruppen gesucht aber im Bereich Sexualität findet man hier nur Gruppen wie "Asexuallität", "Homosexualität", "Transsexualität", "Opfer von sexueller Gewalt" für m oder w. Alles nicht meine Themenbereiche. Ich hab fast das Gefühl dass ein unerfülltes Sexleben und Beziehungslosigkeit nicht wirklich als Problem wahrgenommen werden. So nach dem Motto. Du bist lange Single? Ach, da gibt es doch schlimmeres. Für mich gibt es nichts schlimmeres, außer einige Krankheiten.
Leider bin ich als Niederlander gerade gestern wieder auf ignorieren dieses Problem gestossen. Eine Untersuchung unter Jugendliche und Sexuallität registriert nur bis 25 Jahre obwohl aus Daten schon hervor geht dass es zu diesen Alter noch Unerfahrene gibt. Die World Health Organisation sieht aber schon was ein erfülltes Sexleben bedeutet:

Sexual health

According to the current working definition, sexual health is:

“…a state of physical, emotional, mental and social well-being in relation to sexuality; it is not merely the absence of disease, dysfunction or infirmity. Sexual health requires a positive and respectful approach to sexuality and sexual relationships, as well as the possibility of having pleasurable and safe sexual experiences, free of coercion, discrimination and violence. For sexual health to be attained and maintained, the sexual rights of all persons must be respected, protected and fulfilled.” (WHO, 2006a)

http://www.who.int/reproductivehealth/t ... itions/en/

Wenn es nach der Definition geht, dann bin ich weit weg von sexual health. Was aber sind sexual rights? Klingt fast so als hätte ich ein recht auf Sex. Schön wär's.
Ja, und deswegen ernst zu nehmen.

Recht auf Sex nicht, aber vielleicht hilft unterstehendes Zitat:

Sexual rights

There is a growing consensus that sexual health cannot be achieved and maintained without respect for, and protection of, certain human rights. The working definition of sexual rights given below is a contribution to the continuing dialogue on human rights related to sexual health (1).

“The fulfilment of sexual health is tied to the extent to which human rights are respected, protected and fulfilled. Sexual rights embrace certain human rights that are already recognized in international and regional human rights documents and other consensus documents and in national laws.
Rights critical to the realization of sexual health include:

Rights critical to the realization of sexual health include:
the rights to equality and non-discrimination
the right to be free from torture or to cruel, inhumane or degrading treatment or punishment
the right to privacy
the rights to the highest attainable standard of health (including sexual health) and social security
the right to marry and to found a family and enter into marriage with the free and full consent of the intending spouses, and to equality in and at the dissolution of marriage
the right to decide the number and spacing of one's children
the rights to information, as well as education
the rights to freedom of opinion and expression, and
the right to an effective remedy for violations of fundamental rights.
The responsible exercise of human rights requires that all persons respect the rights of others.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Automobilist » Donnerstag 22. Juni 2017, 03:39

Offengestanden, es wirkt sich recht positiv aus ! Abgesehen von dem Factum, daß ich die unregelmäßigsten Arbeitszeiten der Welt habe, kann ich aber auch tun und lassen, was ich möchte, ohne auf irgend jemanden ( mit Ausnahme meiner Mutter; sie ist außer mir der letzte Überlebende der Familie ) Rücksicht nehmen zu müssen.
Wenn ich morgen für ein paar Wochen nach ( Ziel beliebig wählbar ) fahren möchte, so steht dem nichts im Wege. Wenn ich morgens um 5 immer noch am Wagen schraube, so stört das niemanden.
Wie das bei anderen Leuten ist - das bekomme ich so gut wie nicht mit; irgendwelche Paare sehe ich äußerst selten ( kann Jahre dauern ) und auf die meisten " vergebenen " Herren bin ich absolut nicht neidisch, da die Damen ohnehin nicht in mein " Beuteschema " paßten...

Hat man ein solches Leben über Dekaden, so möchte man es, so glaube ich, auch nicht mehr missen !
Kinder, Feiern, Geselligkeit usw. kommen in meinem Leben nicht vor - ich könnte aber nicht behaupten, daß mir das fehlte.

Facit : Gar nicht so schlecht, das Ganze.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Elli » Donnerstag 22. Juni 2017, 05:12

Schwer zu sagen, da ich ja nicht weiß, wie mein Leben mit Partner wäre ... Das käme dann wohl auf den Partner an ...

So generell: Ja, mir fehlt da schon was. Vor allem habe ich Sehnsucht nach Kuscheln und regelmäßiger körperlicher Zuwendung. Glaube auch, dass man etwas instabiler ist, wenn man mehr Zeit allein verbringt, da man sich leicht in Sachen reinsteigert und ein regelmäßiges Korrektiv fehlt. Hinzu kommt manchmal die Angst vor zunehmender Einsamkeit in der Zukunft oder auch ganz einfach davor, dass ich es nie erleben werde, wie sich erwiderte Verliebtheit oder eine Beziehung anfühlen. Und diesen Gedanken finde ich schon extrem traurig. Da fehlt halt irgendwo eine Dimension, die man eigentlich gerne erleben würde ... Und ja, es ist tatsächlich so, dass diese Gedanken oft nachts hochkommen bzw. halt vor dem Einschlafen.

Auf der anderen Seite: Vieles, was ich getan habe und tue (Beispiel: aktuell habe ich in Deutschland untervermietet und bin für ein halbes Jahr im Ausland), wäre mit einer Beziehung nur schwer zu vereinbaren. Ich bin sicher nicht so extrem in meiner Lebensführung wie der Automobilist, aber ja, auch ich bin gewöhnt an das Alleinsein und daran, meine Entscheidungen treffen bzw. meinen Neigungen folgen zu können, ohne einen Partner mitbedenken zu müssen.

Neidisch oder eifersüchtig auf Paare bin ich kaum bis gar nicht, weder draußen auf der Straße noch im Freundeskreis (d.h., solange ich selber nicht in einen der beiden verliebt bin ...). Klar gibt es mal Momente, in denen mir irgendwas einen Stich versetzt so nach dem Motto "Warum darf ich das nicht haben?", aber das kommt nicht so häufig vor. Auch Gespräche über Beziehungen finde ich meist unproblematisch. Ich denke also nicht, dass es sich auf meinen (freund- und bekanntschaftlichen) Umgang mit Leuten negativ auswirkt.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 22. Juni 2017, 21:30

Automobilist hat geschrieben:Offengestanden, es wirkt sich recht positiv aus !
(...)
Facit : Gar nicht so schlecht, das Ganze.
Wieviel davon wohl Autosuggestion und Schönreden ist? :gruebel:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Quasimodus » Donnerstag 22. Juni 2017, 21:37

Reinhard hat geschrieben:
Automobilist hat geschrieben:Offengestanden, es wirkt sich recht positiv aus !
(...)
Facit : Gar nicht so schlecht, das Ganze.
Wieviel davon wohl Autosuggestion und Schönreden ist? :gruebel:
wir werden es nie erfahren...genauso wie eine beziehung und sex :lol: :lol:
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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Automobilist » Donnerstag 22. Juni 2017, 21:41

Quasimodus hat geschrieben:
wir werden es nie erfahren...genauso wie eine beziehung und sex :lol: :lol:
Nein; werden wir wohl nicht. Von daher kann die Devise nur heißen : Mache das Beste daraus !
Reinhard hat geschrieben: Wieviel davon wohl Autosuggestion und Schönreden ist? :gruebel:
Wer könnte das beantworten...andererseits : Weshalb nicht nach Positiva suchen ? Gegen die Idee, daß - na ja, wer wohl - mein Leben ändert und hineinschlägt, wie weiland Blücher an der Katzbach, hätte ich aber auch nichts einzuwenden !
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Re: Wie wirkt sich das AB-Sein auf euer Leben aus?

Beitrag von Fluzzi » Montag 26. Juni 2017, 12:19

Es wird langsam besser.

Vor einiger Zeit hat es mich extrem traurig gemacht wenn ich Pärchen auf der Straße gesehen habe.
Das hat nachgelassen, ist aber nicht ganz weg. Bei Pärchen bei denen die Frau mir gefällt passiert es immer noch.
Dann geht das Gedanken Karussell wieder los und ich beginne zu grübeln.

Zu hören das weitaus jüngere Kerle bereits Erfahrungen und Körper Kontakt zu Frauen haben, macht mich extrem traurig.

Wenn ich Ablenkung von dem Thema hab ist aber alles gut. Vor allem mit jemanden zu Chatten oder zu skypen hilft mir extrem um wieder Motivation zu bekommen.

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