Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Brax » Mittwoch 27. Juni 2018, 03:15

Neuling92 hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 20:06
an der Ausstrahlung oder dem Charakter gelegen haben.
Vielleicht.

Aber vielleicht wart ihr euch in ihren Augen tatsächlich nicht ähnlich? Es gibt ja noch mehr Attribute als den Bauchumfang und die Haarfarbe.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von fidelchen » Mittwoch 27. Juni 2018, 06:47

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juni 2018, 03:15
Neuling92 hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 20:06
an der Ausstrahlung oder dem Charakter gelegen haben.
Vielleicht.

Aber vielleicht wart ihr euch in ihren Augen tatsächlich nicht ähnlich? Es gibt ja noch mehr Attribute als den Bauchumfang und die Haarfarbe.
Unwahrscheinlich...

Optik (umso älter umso eher) ist nur ein Teil der männlichen Attraktivität und zudem steht noch die Frage im Raum wie „gut“ bzw. passend die kennenlernphase lief.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Glockenspiel » Mittwoch 27. Juni 2018, 14:11

Neuling92 hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 20:06
So richtig verstehe ich das aber immer noch nicht mit dem Aussehen und der Typfrage. Ich hatte schon paar mal den Fall, dass besagte Frau micht nicht attraktiv fand, dann aber später eine Affäre oder Beziehung mit jemanden hatte, der vom Typ her genauso war (in diesem Fall schlank & blond). Also kann es doch dann in diesem Fall nur an der Ausstrahlung oder dem Charakter gelegen haben. Wieso sollte man sonst Person A einen Korb geben und Person B, welche sehr ähnlich ist ein "Ja".

Ich glaube das das Auftreten und die Austrahlung da recht viel ausmachen und somit indirekt auch das Aussehen beeinflussen.
Naja also erstmal ist jeder Mensch individuell verschieden. Da ist "schlank & blond" kein wirklicher Indikator. Ich kenne schlanke und blonde Menschen, die meiner Ansicht nach hässlich aussehen und schlanke und blonde Menschen, die meiner Ansicht nach sehr attraktiv sind.

Und natürlich denke ich auch, dass die Ausstrahlung eine große Rolle spielt.
Ob man mit jemandem zusammenkommt oder nicht, hängt ja auch noch von weiteren Faktoren, wie z.B. der Persönlichkeit ab. Vielleicht ist er ja auch einfach ein sehr cooler Typ und die Frau mag ihn wegen seines Charakters.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 29. Juni 2018, 17:43

"Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?" Bzgl. Freundschaft und unter Kollegen ja.
Bzgl. sexuellen Kontakten, vor allem bei jüngeren Leuten (meine damit so unter 50) nein. Zu unattraktiv und der Charakter wird erst gar nicht bekannt, da Frau den Mann gar nicht kennenlernen will oder sie trotz des Wissens darüber keinen sexuellen Kontakt will und stattdessen dafür lieber einen Schönling will. Umgekehrt gilt aber: Aussehen macht den Charakter zweitrangig. Je besser jemand aussieht, desto mehr charakterliche Schwächen kann sich jemand erlauben. Gilt für beide Geschlechter. Manche schöne Menschen nutzen das aus und geben sich beim Charakter keine Mühe, da sie wissen, dass sie wegen dem Aussehen genug Begehrung erfahren. Ich will damit nicht sagen, dass alle schönen Menschen einen schlechten Charakter haben, nur manche nutzen das eben aus. Dabei übersehen aber andere, dass sie nicht wegen ihrem schlechten Verhalten, sondern trotzdem wegen ihres Aussehens begehrt sind.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Glockenspiel » Freitag 29. Juni 2018, 20:58

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 17:43
"Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?" Bzgl. Freundschaft und unter Kollegen ja.
Bzgl. sexuellen Kontakten, vor allem bei jüngeren Leuten (meine damit so unter 50) nein. Zu unattraktiv und der Charakter wird erst gar nicht bekannt, da Frau den Mann gar nicht kennenlernen will oder sie trotz des Wissens darüber keinen sexuellen Kontakt will und stattdessen dafür lieber einen Schönling will. Umgekehrt gilt aber: Aussehen macht den Charakter zweitrangig. Je besser jemand aussieht, desto mehr charakterliche Schwächen kann sich jemand erlauben. Gilt für beide Geschlechter. Manche schöne Menschen nutzen das aus und geben sich beim Charakter keine Mühe, da sie wissen, dass sie wegen dem Aussehen genug Begehrung erfahren. Ich will damit nicht sagen, dass alle schönen Menschen einen schlechten Charakter haben, nur manche nutzen das eben aus. Dabei übersehen aber andere, dass sie nicht wegen ihrem schlechten Verhalten, sondern trotzdem wegen ihres Aussehens begehrt sind.
Unsinn.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Mediin » Freitag 29. Juni 2018, 21:02

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 17:43
nn der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?" Bzgl. Freundschaft und unter Kollegen ja.
Bzgl. sexuellen Kontakten, vor allem bei jüngeren Leuten (meine damit so unter 50) nein. Zu unattraktiv und der Charakter wird erst gar nicht bekannt, da Frau den Mann gar nicht kennenlernen will oder sie trotz des Wissens darüber keinen sexuellen Kontakt will und stattdessen dafür lieber einen Schönling will. Umgekehrt gilt aber: Aussehen macht den Charakter zweitrangig. Je besser jemand aussieht, desto mehr charakterliche Schwächen kann sich jemand erlauben. Gilt für beide Geschlechter. Manche schöne Menschen nutzen das aus und geben sich beim Charakter keine Mühe, da sie wissen, dass sie wegen dem Aussehen genug Begehrung erfahren. Ich will damit nicht sagen, dass alle schönen Menschen einen schlechten Charakter haben, nur manche nutzen das eben aus. Dabei übersehen aber andere, dass sie nicht wegen ihrem schlechten Verhalten, sondern trotzdem wegen ihres Aussehens begehrt sind.
Sehr richtig.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Frangipani210 » Freitag 29. Juni 2018, 21:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 17:43
"Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?" Bzgl. Freundschaft und unter Kollegen ja.
Bzgl. sexuellen Kontakten, vor allem bei jüngeren Leuten (meine damit so unter 50) nein. Zu unattraktiv und der Charakter wird erst gar nicht bekannt, da Frau den Mann gar nicht kennenlernen will oder sie trotz des Wissens darüber keinen sexuellen Kontakt will und stattdessen dafür lieber einen Schönling will. Umgekehrt gilt aber: Aussehen macht den Charakter zweitrangig. Je besser jemand aussieht, desto mehr charakterliche Schwächen kann sich jemand erlauben. Gilt für beide Geschlechter. Manche schöne Menschen nutzen das aus und geben sich beim Charakter keine Mühe, da sie wissen, dass sie wegen dem Aussehen genug Begehrung erfahren. Ich will damit nicht sagen, dass alle schönen Menschen einen schlechten Charakter haben, nur manche nutzen das eben aus. Dabei übersehen aber andere, dass sie nicht wegen ihrem schlechten Verhalten, sondern trotzdem wegen ihres Aussehens begehrt sind.
Trifft nicht auf jeden Menschen zu, aber im Kern hast du schon recht.

Was ich auch sehr interessant finde: Einige Männer regen sich darüber auf, dass sich manche Frauen eher für das Arschloch als für den netten Kerl von nebenan entscheiden.
Dieses Phänomen habe ich aber auch schon sehr oft umgekehrt erlebt.
Da interessiert sich der Mann eher für das Miststück als für die nette Frau und wird am Ende genauso verarscht, wie die Frau, die auf das Arschloch reingefallen ist.
Es geht also immer von beiden Geschlechtern aus und ist eben nicht einseitig. Wollte ich nur mal kurz nebenbei anmerken.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von marwie » Samstag 30. Juni 2018, 00:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 17:43
"Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?" Bzgl. Freundschaft und unter Kollegen ja.
Bzgl. sexuellen Kontakten, vor allem bei jüngeren Leuten (meine damit so unter 50) nein. Zu unattraktiv und der Charakter wird erst gar nicht bekannt, da Frau den Mann gar nicht kennenlernen will oder sie trotz des Wissens darüber keinen sexuellen Kontakt will und stattdessen dafür lieber einen Schönling will. Umgekehrt gilt aber: Aussehen macht den Charakter zweitrangig. Je besser jemand aussieht, desto mehr charakterliche Schwächen kann sich jemand erlauben. Gilt für beide Geschlechter. Manche schöne Menschen nutzen das aus und geben sich beim Charakter keine Mühe, da sie wissen, dass sie wegen dem Aussehen genug Begehrung erfahren. Ich will damit nicht sagen, dass alle schönen Menschen einen schlechten Charakter haben, nur manche nutzen das eben aus. Dabei übersehen aber andere, dass sie nicht wegen ihrem schlechten Verhalten, sondern trotzdem wegen ihres Aussehens begehrt sind.
Was verstehst du unter gutem und schlechtem Charakter? Ich denke, eine wichtige Rolle spielt das Selbstbewusstsein, welches bei gutaussehenden und sportlichen Menschen wohl tendenziell besser ist als bei weniger gut aussehenden. Wenn man sehr gut oder sehr schlecht aussieht, spielt das Aussehen wohl eine entscheidendere Rolle, aber bei durchschnittlichem Aussehen (und die Varianz ist da relativ gross) spielt das Verhalten eine wichtigere Rolle als das Aussehen.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 30. Juni 2018, 01:09

Frangipani210 hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 21:29
Was ich auch sehr interessant finde: Einige Männer regen sich darüber auf, dass sich manche Frauen eher für das Arschloch als für den netten Kerl von nebenan entscheiden.
Dieses Phänomen habe ich aber auch schon sehr oft umgekehrt erlebt.
Da interessiert sich der Mann eher für das Miststück als für die nette Frau und wird am Ende genauso verarscht, wie die Frau, die auf das Arschloch reingefallen ist.
Es geht also immer von beiden Geschlechtern aus und ist eben nicht einseitig. Wollte ich nur mal kurz nebenbei anmerken.
Ja, das stimmt, manche Männer sind da auch nicht besser.
marwie hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:27
Was verstehst du unter gutem und schlechtem Charakter? Ich denke, eine wichtige Rolle spielt das Selbstbewusstsein, welches bei gutaussehenden und sportlichen Menschen wohl tendenziell besser ist als bei weniger gut aussehenden. Wenn man sehr gut oder sehr schlecht aussieht, spielt das Aussehen wohl eine entscheidendere Rolle, aber bei durchschnittlichem Aussehen (und die Varianz ist da relativ gross) spielt das Verhalten eine wichtigere Rolle als das Aussehen.
Mit schlechtem Charakter meine ich z.B.: rücksichtslos, arbeitet mit Druck und Angst, spielt falsche Tatsachen vor oder macht falsche Versprechungen, verschweigt wichtiges, nutzt andere Menschen für sich aus, egoistisch, naiv, bildungsfern, empathilos, uneinsichtig, eingebildet, arrogant, aggressiv, gewaltbereit, nimmt anderen Rechte wie erteilt einer Frau Kontaktverbot zu anderen Männern (und manche Frauen finden das noch toll, weil es ein Zeichen von Liebe sein soll...).
Es gibt auch andere Quellen für Selbstbewusstsein. Ich ziehe meins aus meinen geistigen Fähigkeiten.
Was aber ein großer, starker Mensch deutlich besser kann, ist mit Druck, Angst und Bedrohung arbeiten. Mit so einer negativen Form von Selbstbewusstsein arbeiten auch manche Männer (dass jeder große und starke Mann so ist, will ich damit nicht sagen; nur manche nutzen ihre einschüchternde Wirkung aus). Vor allem bei labilen Frauen mit wenig Selbstbewusstsein scheinen diese damit viel Erfolg zu haben.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von fidelchen » Samstag 30. Juni 2018, 06:34

lol jetzt sind wir schon mit bei einer Variante der Arschlochtheorie gekommen.

Schonmal daran gedacht das eher ein Verhalten das dem Gegenüber suggeriert „ich bin was besonderes!“ anziehend ist? Gutes Aussehen selbst bringt dir als Mann nur ein paar Sekunden etwas. Wenn du das durch deine Ausstrahlung und Verhalten nicht passend darstellst hast du den Bonus schnell verloren. Genau das tun gerade die von dir gennanten Grossen und Gutaussehende Männer auch. Sie glauben ja auch (unteranderem) deswegen ansich selbst. Ich kenne auch kleine und nicht gutaussehende Männer die erfolgreich sind. Ich kenne sogar ein der ein wirklich richtiges Arschloch gegenüber Frauen (und Männern) ist und 1,60 gross ist und super erfolgreich bei Frauen ist. Ich kenne aber auch grosse und gutaussehende Männer die wenig Selbstbewusst wirken und wenig erfolg haben. Aber ich kenne kein Mann ohne jegliche Art von Selbstbewusstsein gegenüber Frauen und sehr gut aussieht (ein Freund von mir passt da gut in dieses Bild) und erfolgreich ist. Bitte erkläre das mal, wenn das Aussehend bei Männern so ausschlaggebend ist?

Davon mal abgesehen das es kein schlechtes Selbstbewusstsein sondern höchstens ein falsches Selbstbewusstsein (zu hoher Selbstwert) gibt, welcher aber sicherlich nicht nachteilhaft für die Partnersuche (höchstens zum Erhalt) ist.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Siegfried » Samstag 30. Juni 2018, 09:49

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 01:09
marwie hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:27
Was verstehst du unter gutem und schlechtem Charakter? Ich denke, eine wichtige Rolle spielt das Selbstbewusstsein, welches bei gutaussehenden und sportlichen Menschen wohl tendenziell besser ist als bei weniger gut aussehenden. Wenn man sehr gut oder sehr schlecht aussieht, spielt das Aussehen wohl eine entscheidendere Rolle, aber bei durchschnittlichem Aussehen (und die Varianz ist da relativ gross) spielt das Verhalten eine wichtigere Rolle als das Aussehen.
Mit schlechtem Charakter meine ich z.B.: rücksichtslos, arbeitet mit Druck und Angst, spielt falsche Tatsachen vor oder macht falsche Versprechungen, verschweigt wichtiges, nutzt andere Menschen für sich aus, egoistisch, naiv, bildungsfern, empathilos, uneinsichtig, eingebildet, arrogant, aggressiv, gewaltbereit, nimmt anderen Rechte wie erteilt einer Frau Kontaktverbot zu anderen Männern (und manche Frauen finden das noch toll, weil es ein Zeichen von Liebe sein soll...).
Es gibt auch andere Quellen für Selbstbewusstsein. Ich ziehe meins aus meinen geistigen Fähigkeiten.
Was aber ein großer, starker Mensch deutlich besser kann, ist mit Druck, Angst und Bedrohung arbeiten. Mit so einer negativen Form von Selbstbewusstsein arbeiten auch manche Männer (dass jeder große und starke Mann so ist, will ich damit nicht sagen; nur manche nutzen ihre einschüchternde Wirkung aus). Vor allem bei labilen Frauen mit wenig Selbstbewusstsein scheinen diese damit viel Erfolg zu haben.

Sind es denn auch die richtigen geistigen Fähigkeiten ?
Wenn juckt es ob du vielleicht gut im Kopfrechnen bist oder eine oder zwei Programmiersprachen toll beherrschst.
Da kommt der dir geistig unterlegene Hartz IV Assi daher und schleppt dann die Frau ab an die du auch interessierst warst weil der in der Situation wohl dir in den richtigen geistigen Fähigkeiten überlegen war.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von NBUC » Samstag 30. Juni 2018, 10:25

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 09:49
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 01:09
marwie hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:27
...Ich denke, eine wichtige Rolle spielt das Selbstbewusstsein, ...
...
Es gibt auch andere Quellen für Selbstbewusstsein. Ich ziehe meins aus meinen geistigen Fähigkeiten.
...

Sind es denn auch die richtigen geistigen Fähigkeiten ?
Wenn juckt es ob du vielleicht gut im Kopfrechnen bist oder eine oder zwei Programmiersprachen toll beherrschst.
Da kommt der dir geistig unterlegene Hartz IV Assi daher und schleppt dann die Frau ab an die du auch interessierst warst weil der in der Situation wohl dir in den richtigen geistigen Fähigkeiten überlegen war.
Das ziegt meines Erachtens vor Allem, dass "Selbstbewußtsein" überbewertet wird. Es ist wie die Optik Teil des ersten Eindrucks, aber sie steht dann im Gegensatz zu dieser (außer es war nur tolles Makeup etc. ...) auch direkt wieder auf dem Prüfstand. Und wenn dann die Quelle des Selbstvertrauens nicht als positiv gewertet wird, schlägt das dann negativ voll durch.
Enstprechendes gilt denek ich auch für die "Begeisterung" für eine Sache. Auch das hebt erst einmal kurz die Aufmerksamkeit und regt ggf zu positiven Assoziatioenn an - bis diese Frage dann eben aufgeklärt wird.

Was dann nach der ersten Hürde an Hobbies oder Wissensgebieten gut ankommt ist dann eben eine Frage, wo dises Element auf der persönlichen Wertungsskala der Zielperson liegt. Diese persönliche Skala tendiert aber dazu ebenfalls über die Gesellschaft gesehen Cluster zu bilden bzw. durch soziale Dynamiken und Medien von dieser mit geformt zu werden, so dass die Art dieses Elements dann wiederum eine Auswirlung darauf hat, mit welcher Chance man auf positive (oder negative) Reaktion hoffen kann.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Talbot » Samstag 30. Juni 2018, 12:38

marwie hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:27
Was verstehst du unter gutem und schlechtem Charakter? Ich denke, eine wichtige Rolle spielt das Selbstbewusstsein, welches bei gutaussehenden und sportlichen Menschen wohl tendenziell besser ist als bei weniger gut aussehenden. Wenn man sehr gut oder sehr schlecht aussieht, spielt das Aussehen wohl eine entscheidendere Rolle, aber bei durchschnittlichem Aussehen (und die Varianz ist da relativ gross) spielt das Verhalten eine wichtigere Rolle als das Aussehen.
+1.
Selbstbewusstsein und ein entsprechendes Auftreten+Verhalten würde ich ebenfalls als deutlich wichtigeren Aspekt nennen.
Jedenfalls außerhalb von extremen Ausnahmepositionen wie extrem gutem/schlechtem Aussehen.
Für den Großteil der Männer, die halt irgendwo im Durchschnittsbereich liegen, spielt das Aussehen da keine so große/relevante Rolle.
Umso weniger oberflächlich die Art der Beziehung und des Kennenlernens ist umso mehr trifft das auch zu.
Natürlich ist es deutlich schwerer für den Durchschnittstypen als für einen sehr gut aussehenden Mann ein krasses Frauenheld zu werden, der jede Woche ne andere Frau aus dem Club mitnimmt, aber erstens gilt das längst nicht in dem Ausmaß für die Chancen auf feste Beziehungen und die Chancen in Freundeskreisen/der Arbeit/den Hobbys und zweitens wird man deswegen alleine niemals zum AB, wenn da nicht noch andere Probleme vorliegen.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von fidelchen » Samstag 30. Juni 2018, 20:59

Hmmm ihr seht aber die Vorteile von Selbstbewusstsein sehr einseitig.

Erstens ist Selbstwert nur soweit maßgeblich verantwortlich soweit man dieses Gegenüber Frauen hat. Jemand der ein tolles „Selbstbewusstsein“ im Beruf besitzt aber dennoch sich für nicht genug hält um bei einer Frau zu landen wird dennoch Probleme haben.

Zweitens ist nicht unbedingt nur der attraktivitäts Bonus bei richtigen Selbstbewusstsein so bedeutend, sondern die Tatsache das diese Person es auch immer und immer weiter versucht und direkt und ehrlich kommuniziert was sie will. So ein Mensch wird unweigerlich irgendwann erfolg haben und das ohne große Mühen, da die Abweisungen eben nur förderliche Schritte zum Ziel waren.

Das sind eher die Gründe warum ein hoher Selbstwert so entscheidend ist, auch wenn es ein attraktivitätsbonus gibt.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Thomas90 » Dienstag 3. Juli 2018, 09:28

fidelchen hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 20:59
Hmmm ihr seht aber die Vorteile von Selbstbewusstsein sehr einseitig.

Erstens ist Selbstwert nur soweit maßgeblich verantwortlich soweit man dieses Gegenüber Frauen hat. Jemand der ein tolles „Selbstbewusstsein“ im Beruf besitzt aber dennoch sich für nicht genug hält um bei einer Frau zu landen wird dennoch Probleme haben.

Zweitens ist nicht unbedingt nur der attraktivitäts Bonus bei richtigen Selbstbewusstsein so bedeutend, sondern die Tatsache das diese Person es auch immer und immer weiter versucht und direkt und ehrlich kommuniziert was sie will. So ein Mensch wird unweigerlich irgendwann erfolg haben und das ohne große Mühen, da die Abweisungen eben nur förderliche Schritte zum Ziel waren.

Das sind eher die Gründe warum ein hoher Selbstwert so entscheidend ist, auch wenn es ein attraktivitätsbonus gibt.
Das ist richtig. Für meine Begriffe findet man sich ja auch selbst in gewisser Weise attraktiv wenn man ein gesundes Selbstbewusstsein hat. Also nicht unbeidingt im großen oder gar abgehobenen Maße aber eben soweit, dass man dies ausstrahlen kann und das dann überwiegt gegenüber dem bloßen Aussehen.

Viele neigen leider dazu sich kleiner zu machen als man ist. Besonders bei Ihrem Aussehen sind sie sehr selbstkritisch, wenn man veremeindlich nicht die Modelmaße entspricht. Aber hier stellt sich die Frage, was überhaupt Attraktivität ist. Ist das nicht eine völlig individuelle Sache? Jeder Mensch hat schließlich andere Vorlieben und legt Wert auf andere Dinge und dies finde ich auch gut so. Sonst wäre die Welt ganz schn langweilig ;)
Vorstellungsthread:

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von t385 » Dienstag 3. Juli 2018, 14:01

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 09:49
Sind es denn auch die richtigen geistigen Fähigkeiten ?
Wenn juckt es ob du vielleicht gut im Kopfrechnen bist oder eine oder zwei Programmiersprachen toll beherrschst.
Da kommt der dir geistig unterlegene Hartz IV Assi daher und schleppt dann die Frau ab an die du auch interessierst warst weil der in der Situation wohl dir in den richtigen geistigen Fähigkeiten überlegen war.
Es geht um Fähigkeiten, die die Menschheit voranbringen. Früher, zu Einsteins Zeiten, war Intelligenz sexy. Heutzutage muss man eher ein Hallodri sein und dem Hedonismus frönen. Kennt jemand die österreichische Band Wanda? Genau mit dieser Attitüde, welche die Band transportiert, ist man heutzutage bei den Frauen erfolgreich.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Axolotl » Dienstag 3. Juli 2018, 15:40

t385 hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 14:01
Es geht um Fähigkeiten, die die Menschheit voranbringen. Früher, zu Einsteins Zeiten, war Intelligenz sexy.
Das kann man ja aber nun wirklich nur schwer vergleichen. Die Welt vor 100 jahren sah ja noch komplett anders aus. Damals gab es nur Prolatariat auf der einen und die Eliten auf der anderen Seite. Und wenn man es da geschafft hat zu studieren, dann hatte man sich Richtung Elite bewegt und war dadurch schon interessant.

Die klar definierten Grenzen gibt es nicht mehr. Es gibt keine klassischen Eliten und niederen Stände mehr. Und dadurch ist Intelligenz auch ein Alltagsgut geworden. Ich überspitze mal, aber heute könnte selbst ein Schimpanse einen Bachelor bekommen. Und gefühlt jeden den man auf der Straße fragt hat auch einen akademischen Abschluss in irgendeinem sinnlosen Fach (meistens BWL :mrgreen: ) oder hat zumindest mal ne Uni von Innen gesehen.

Auf jeden Fall ist Bildung und auch höhere Bildung heute für jeden erreichbar. Und damit fehlt das Alleinstellungsmerkmal.
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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Reinhard » Dienstag 3. Juli 2018, 21:25

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 15:40
t385 hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 14:01
Es geht um Fähigkeiten, die die Menschheit voranbringen. Früher, zu Einsteins Zeiten, war Intelligenz sexy.
Das kann man ja aber nun wirklich nur schwer vergleichen. Die Welt vor 100 jahren sah ja noch komplett anders aus. Damals gab es nur Prolatariat auf der einen und die Eliten auf der anderen Seite. Und wenn man es da geschafft hat zu studieren, dann hatte man sich Richtung Elite bewegt und war dadurch schon interessant.

Die klar definierten Grenzen gibt es nicht mehr. Es gibt keine klassischen Eliten und niederen Stände mehr. Und dadurch ist Intelligenz auch ein Alltagsgut geworden. Ich überspitze mal, aber heute könnte selbst ein Schimpanse einen Bachelor bekommen. Und gefühlt jeden den man auf der Straße fragt hat auch einen akademischen Abschluss in irgendeinem sinnlosen Fach (meistens BWL :mrgreen: ) oder hat zumindest mal ne Uni von Innen gesehen.
Die Zeiten kommen wieder. Die Vermögenskonzentration steigt ...

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 15:40
Auf jeden Fall ist Bildung und auch höhere Bildung heute für jeden erreichbar. Und damit fehlt das Alleinstellungsmerkmal.
Wenn es für jeden erreichbar ist, und manche vielleicht nur deshalb studieren "weil man das heute so macht" und nicht, weil man es im Beruf braucht, dann ist es aber auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Tania » Dienstag 3. Juli 2018, 22:36

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 15:40
Auf jeden Fall ist Bildung und auch höhere Bildung heute für jeden erreichbar. Und damit fehlt das Alleinstellungsmerkmal.
So weit ich informiert bin, gibt es für höhere Bildung - angefangen mit dem Gymnasium bis hin zur Uni - immer noch Zugangsvoraussetzungen. Sie ist also nicht für jeden erreichbar. Zumindest nicht praktisch - theoretisch könnte natürlich fast jeder, der fleißig lernt, auch studieren. Genauso wie theoretisch auch jeder, der fleißig baggert, einen passenden Partner finden könnte ;)

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Re: Kann der Charakter das Aussehen zweitrangig machen?

Beitrag von Talbot » Dienstag 3. Juli 2018, 23:15

t385 hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 14:01
Es geht um Fähigkeiten, die die Menschheit voranbringen. Früher, zu Einsteins Zeiten, war Intelligenz sexy. Heutzutage muss man eher ein Hallodri sein und dem Hedonismus frönen. Kennt jemand die österreichische Band Wanda? Genau mit dieser Attitüde, welche die Band transportiert, ist man heutzutage bei den Frauen erfolgreich.
Und die Erkenntnis mit der Intelligenz nimmst du nochmal woher genau?
Es wurden ja durchaus schon Beispiele aus der früheren Menschheitsgeschichte genannt, dass auch einige der intelligentesten Menschen der Geschichte offensichtlich nicht besonders begehrt bei Frauen waren.
Dazu kommt noch, dass niemand von uns alt genug ist, um live miterlebt zu haben was genau auf irgendwelchen Partys vor 80,100 oder sogar 150 Jahren abging und auf welchen Typ Mann die Frauen damals so geflogen sind, daher ist alles dazu nur blindes Rumraten/Mutmaßen.
Wenn man sich mal so das Groupieverhalten bei den Beatles/den Rolling Stones oder Elvis anguckt, dann scheint das jedenfalls nicht weniger verrückt zu sein als zu heutigen Zeiten und lässt auch nicht umbedingt auf größere Beliebtheit von Intelligenz vor 40-50 Jahren hinzudeuten.
Ich würde drauf wetten, dass das bei Frauen beliebte Verhalten von Männern in früheren Generationen nicht groß anders war als heutzutage.
Abgesehen natürlich von der Rolle des gesellschaftlichen Statuses/der Wahrscheinlichkeit der materiellen Sicherheit innerhalb einer Ehe.
Was das angeht gab es natürlich in früheren Generationen eine ganz anderen Stellenwert dieser Aspekte, besonders wenn man die Relevanz der Mitsprache der Eltern bei der Entscheidung für/gegen einen Mann in früheren Zeiten betrachtet.
Diese Aspekte haben in der heutigen Zeit und mit der vorangeschrittenen Emanzipation natürlich an Bedeutung verloren, wobei ich das nicht mit einer geringeren Relevanz von Intelligenz zusammenbringen würde.
Schließlich ging es dabei weniger um Intelligenz als um den gesellschaftlichen Status/die materielle Sicherheit.
Und weder damals noch heute muss schließlich gesellschaftlicher Status/materielle Sicherheit zwangsläufig mit Intelligenz einhergehen.

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