Offenheit gegenüber anderen Menschen

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Seerose
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Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Seerose » Freitag 21. Oktober 2016, 20:37

In letzter Zeit habe ich bei mir selber beobachtet, dass ich anderen Menschen gegenüber gar nicht richtig offen sein kann und gar nicht viel von mir preisgeben möchte.*
Das mag zum Einen daran liegen, dass ich gar nicht so viel über mich zu erzählen habe. So spannend ist mein Alltag einfach nicht.
Zum Anderen fällt es mir aber auch schwer, mich gegenüber anderen Menschen zu öffnen. Und dabei ist es egal, ob ich die Person neu kennenlerne oder schon kenne. Ich habe da manchmal so eine Art eigene "Zensur" im Kopf, die nur Ausgewähltes von mir preisgibt. Ich denke, das ist ein stückweit bei jedem so: Man erzählt ja nicht jedem alles. Aber bei mir habe ich den Eindruck, ich mauere mich ein.

*(Ausnahmen gibt es, die kommen aber meistens nicht über den üblichen Kennenlernprozess im alltäglichen privaten, beruflichen oder Freizeit- Leben zustande. Ich habe z. B. gemerkt, dass mir das Kennenlernen hier im Forum einfacher fällt als im echten Leben.)

Kennt ihr das auch?
Wie kommt man da raus? Ja, schon klar, am besten mal vorsichtig mehr von sich erzählen, aber wenn das so einfach wäre, hätte ich das wohl schon automatisch gemacht.
Könnte das eine Mitursache des AB-Tums sein?

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Gahaltan » Freitag 21. Oktober 2016, 20:53

ja bestimmt.
wenn man will, dass sich jemand für einen begeistert, dann muss man seine persönlichkeit schon nach draußen projizieren, sonst löst man nichts aus.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von NBUC » Freitag 21. Oktober 2016, 20:55

[quote="Seerose...

Kennt ihr das auch?
Wie kommt man da raus? Ja, schon klar, am besten mal vorsichtig mehr von sich erzählen, aber wenn das so einfach wäre, hätte ich das wohl schon automatisch gemacht.
Könnte das eine Mitursache des AB-Tums sein?[/quote]

Wird durchaus des öfteren so sein.
Einmal liefert man damit keine (zusätzliche) Angriffsfläche für Mobbingsversuche oder anderweitige negative soziale Rückmeldung.
Andererseits kommt da auch die Überlegung und ggf abschlägige Erfahrung, was die anderen denn an einem interessant finden könnten.

Aber ohne erkennbare Merkmale gibt es dann eben gar keine soziale Rückmeldung - worauf auch bzw. man irritiert zusätzlich Leute, die einen so nicht einschätzen können.

Dummerweise gibt es tatsächlich Themen und Herangehensweisen, die dann auch nicht förderlich sind.
Wieder andere Themen sind den meisten Leuten tatsächlich völlig egal, weil es nicht in ihre Erfahrungswelt passt und man kann sie damit entsprechend ebenfalls irritieren.
Und ohne Erfahrung fehlt mir zumindest die Fähigkeit das abzuschätzen bzw. positive Themen zu erkennen und zu besetzen.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Brax » Freitag 21. Oktober 2016, 20:58

Seerose hat geschrieben:..., dass ich gar nicht so viel über mich zu erzählen habe. So spannend ist mein Alltag einfach nicht.
Ich erlebe eine Menge. Trotzdem kann ich irgendwie nie was erzählen. Ich weiß einfach nicht, wie. Und was den anderen daran interessieren könnte. Oder ich finde es selbst nicht interessant genug. Und das, was mich selbst tatsächlich beschäftigt oder interessiert, möchte ich meistens gar nicht erzählen, weil es mir zu privat ist.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 21. Oktober 2016, 21:37

Es gibt menschen, sogar frühere ODBs, met wem ich mühelos drei stunden am telefon raatschen konnte, und
es gibt menschen, wo ich nach drei sätze bereits nicht mehr weiß was zu sagen (und umgekehrt).
Leider gibt es von den letzten art wesentlich mehr beispiele als von den ersten...

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von BicycleRepairman » Samstag 22. Oktober 2016, 00:51

Seerose hat geschrieben:Könnte das eine Mitursache des AB-Tums sein?
Natürlich, man müsste aber schon wie ein griechischer Halbgott aussehen,dass ein Wunsch-Partner-Kandidat die wortlose abweisende Hülle ignorieren und diese Wand des Schweigens durchbrechen wollen würde, um dann das wahre Ich an die Oberfläche zu zerren. Realistischer ist es, in die Schublade "Schweigsamer Langweiler" gesteckt zu werden. Ich bin schweigsam, und "Leute" fesseln, begeistern, etc kann ich auch nicht. Ich lerne auch eigentlich? niemanden kennen; dazu müsste ich ja auch etwas von diesen "Leuten" wollen, und das kommt eigentlich? nicht vor. Meine sehr raren Sozialkontakte sind die Abfallprodukte räumlicher Nähe über einen längen Zeitraum... Dank meiner diagnostizierten schizoiden Persönlichkeitsstörung juckt mich das nicht wirklich. Es gibt Leute, die sassen x Jahre mit mir in einem Schulzimmer/ arbeiteten x Jahre mit mir in einer Halle, und wussten am Schluss nichts mehr als die Tatsache, dass ich mindestens einen Vor- und einen Nachnamen habe.
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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Automobilist » Samstag 22. Oktober 2016, 01:31

@ Gahaltan :
Gahaltan hat geschrieben:ja bestimmt.
wenn man will, dass sich jemand für einen begeistert, dann muss man seine persönlichkeit schon nach draußen projizieren, sonst löst man nichts aus.
Leider besteht auch die Möglichkeit, nicht die mindeste Begeisterung auszulösen...

Ansonsten halte ich es mit Ovid und sage " Bene qui latuit, bene vixit ".
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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Sonnenklar » Sonntag 23. Oktober 2016, 10:31

Bei mir hat es auch einfach sehr viel mit Scham (auch Fremdschämen) zu tun, warum ich mich gegenüber anderen Menschen nicht wirklich öffnen kann.

Zwar kann ich schon recht schnell und früh über allgemeine Themen offen reden, aber wenn es um mich geht, dann bin auch auffallend damit total überfordert und blockiert.

Ebenso bin ich auch überhaupt nicht gesellig und wenn die Menschen sich total irgendwann öffnen und Spaß haben und Party machen wollen ist mir dies äußerst peinlich, wie sich Menschen dann verhalten und damit möchte ich dann überhaupt nichts zu tun haben und verschwinde dann auch schnell wieder aus diesen Situationen.

Kommt natürlich sehr häufig vor in der Karnevalszeit, Public Viewing während eines Fußballturniers, Konzerte usw.

Der Haken ist da natürlich für mich, man lernt nicht wirklich Menschen kennen und dass macht mir schon zu schaffen, weil ich einfach nicht weiß (trotz auch schon einiger Therapien), wie ich da was ändern könnte, denn gerade den Wunsch nach einer Partnerin habe ich schon, aber ich verhalte mich automatisch immer wieder so, dass daraus eigentlich nichts werden kann.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Happy » Sonntag 23. Oktober 2016, 10:44

Seitdem mir bewusst geworden ist, dass andere Leute auch viel Uninteressantes erzählen versuche ich bewusst mehr aus mir raus zu gehen, mich bei Gesprächen mehr einzubringen etc. Meist klappt das schon ganz gut. Es gibt aber auch Tage , da bin ich einicht echt langweiliger Gesprächspartner. :mrgreen:

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Reinhard » Sonntag 23. Oktober 2016, 10:48

Sonnenklar hat geschrieben:Bei mir hat es auch einfach sehr viel mit Scham (auch Fremdschämen) zu tun, warum ich mich gegenüber anderen Menschen nicht wirklich öffnen kann.

Zwar kann ich schon recht schnell und früh über allgemeine Themen offen reden, aber wenn es um mich geht, dann bin auch auffallend damit total überfordert und blockiert.

Ebenso bin ich auch überhaupt nicht gesellig und wenn die Menschen sich total irgendwann öffnen und Spaß haben und Party machen wollen ist mir dies äußerst peinlich, wie sich Menschen dann verhalten und damit möchte ich dann überhaupt nichts zu tun haben und verschwinde dann auch schnell wieder aus diesen Situationen.

Kommt natürlich sehr häufig vor in der Karnevalszeit, Public Viewing während eines Fußballturniers, Konzerte usw.

Der Haken ist da natürlich für mich, man lernt nicht wirklich Menschen kennen und dass macht mir schon zu schaffen, weil ich einfach nicht weiß (trotz auch schon einiger Therapien), wie ich da was ändern könnte, denn gerade den Wunsch nach einer Partnerin habe ich schon, aber ich verhalte mich automatisch immer wieder so, dass daraus eigentlich nichts werden kann.
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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Arsonist » Sonntag 23. Oktober 2016, 11:21

Happy hat geschrieben:Seitdem mir bewusst geworden ist, dass andere Leute auch viel Uninteressantes erzählen versuche ich bewusst mehr aus mir raus zu gehen, mich bei Gesprächen mehr einzubringen etc. Meist klappt das schon ganz gut. Es gibt aber auch Tage , da bin ich einicht echt langweiliger Gesprächspartner. :mrgreen:
So ähnlich geht es mir auch. 95% der Menschen die ich kennen lerne sind einfach nur langweilig. Zudem haben die meisten ein vollkommen übersteigertes Selbstbewusstsein. Ich habe das Gefühl dass alle mehr oder weniger das Gleiche erzählen, immer der gleiche Smalltalk. Das ist auch der Grund warum ich nicht mehr auf Frauen zugehe weil Frauen um ein Vielfaches langweiliger sind als Männer.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Automobilist » Sonntag 23. Oktober 2016, 12:58

Sonnenklar hat geschrieben:
Ebenso bin ich auch überhaupt nicht gesellig und wenn die Menschen sich total irgendwann öffnen und Spaß haben und Party machen wollen ist mir dies äußerst peinlich, wie sich Menschen dann verhalten und damit möchte ich dann überhaupt nichts zu tun haben und verschwinde dann auch schnell wieder aus diesen Situationen.

Kommt natürlich sehr häufig vor in der Karnevalszeit, Public Viewing während eines Fußballturniers, Konzerte usw.
Zu einem gewissen Grade Zustimmung. Derartige Situationen wie " Fußball " etc. kämen bei mir allerdings nicht vor; für Menschen, welche über die Stränge schlagen und sich nicht gesittet und discipliniert verhalten wollen oder können, habe ich in aller Regel nur einen piquierten Blick übrig - es kann auch bis zu kalter Verachtung gehen ( wenn beispielsweise im Unmaße dem Alkohol zugesprochen wird ). Rasches Verschwinden wäre in der Tat angesagt...
Arsonist hat geschrieben: So ähnlich geht es mir auch. 95% der Menschen die ich kennen lerne sind einfach nur langweilig. Zudem haben die meisten ein vollkommen übersteigertes Selbstbewusstsein. Ich habe das Gefühl dass alle mehr oder weniger das Gleiche erzählen, immer der gleiche Smalltalk. Das ist auch der Grund warum ich nicht mehr auf Frauen zugehe weil Frauen um ein Vielfaches langweiliger sind als Männer.
Erfreulicherweise bleiben mir derlei " Unterhaltungen " meist erspart. Den Procentsatz würde ich allerdings höher ansetzen...Ob die Damenwelt noch langweiliger ist, als die Herren es sind - das zu beurteilen ist für mich mangels Vergleich nicht möglich.
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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Siegfried » Sonntag 23. Oktober 2016, 18:48

Ich kann anderen gegenüber auch nicht wirklich offen sein. Zum einen wohl aus unvermögen und zum Teil auch aus Scham.
Morgen ist wieder Miontag morgen und man trifft wieder auf seine Arbeitskollegen. Tja, was soll man da erzählen wenn man wie jedes Wochenende nur alleine Zuhause vor der Glotze oder dem PC hängt ?... das jetzt offen zuzugeben ist mir einfach nur peinlich. Also hält man lieber die Schnauze wenn es um privates geht. Andersrum wüßte ich auch gar nicht so genau was ich die anderen überhaupt fragen sollte oder ein Gespräch beginne. Außer irgendwelche floskeln wie "wie geht's" und wenn dann zurückkommt "ganz ok" ist das Gespräch auch schon beendet. Auf Partys oder die jetzt wieder anstehenden Oktoberfeste ist es auch nicht besser. Während die anderen Spass haben, am Party machen sind sitzt man nur still dabei und ist gefrustet weil man sich nicht gehen lassen kann und in diese Partystimmung nicht eintauchen kann.
Als Resultat kommt halt eben auch nur raus das man Menschen auch nur sehr oberflächlich kennenlernt. Tiefere Freundschaften oder auch Partner lernt man so natürlich auch nicht kennen da man schon viel früher als stiller langweiler, komischer Kautz etc. abgestempelt wird.
Sicherlich trägt das einen großen Teil neben der Optik zum AB-Tum bei.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von schmog » Sonntag 23. Oktober 2016, 18:53

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 23. Oktober 2016, 21:40

Mein Privatleben geht niemanden etwas an.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von One One Seven » Sonntag 23. Oktober 2016, 21:49

Nonkonformist hat geschrieben:Es gibt menschen, sogar frühere ODBs, met wem ich mühelos drei stunden am telefon raatschen konnte, und
es gibt menschen, wo ich nach drei sätze bereits nicht mehr weiß was zu sagen (und umgekehrt).
Leider gibt es von den letzten art wesentlich mehr beispiele als von den ersten...

Gegenüber fremden bin ich selten offen.
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Ich denke es hat mit Sympathie zu tun.
Wenn man sich nach kurzer Zeit nix mehr zu sagen hat und die Themen ausgehen, dann passt es vielleicht einfach nicht.
Entweder man kommt ins Gespräch, ist einander sympathisch und hat einen potentiellen Freund / Kumpel am anderen Ende oder es ich einfach nur ein netter Bekannter.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 23. Oktober 2016, 22:34

One One Seven hat geschrieben:
Nonkonformist hat geschrieben:Es gibt menschen, sogar frühere ODBs, met wem ich mühelos drei stunden am telefon raatschen konnte, und
es gibt menschen, wo ich nach drei sätze bereits nicht mehr weiß was zu sagen (und umgekehrt).
Leider gibt es von den letzten art wesentlich mehr beispiele als von den ersten...

Gegenüber fremden bin ich selten offen.
Ich brauche zeit um für menschen auf zu wärmen.
Ich denke es hat mit Sympathie zu tun.
Wenn man sich nach kurzer Zeit nix mehr zu sagen hat und die Themen ausgehen, dann passt es vielleicht einfach nicht.
Entweder man kommt ins Gespräch, ist einander sympathisch und hat einen potentiellen Freund / Kumpel am anderen Ende oder es ich einfach nur ein netter Bekannter.
Ich denke, es hat eher mit gemeinsame interessem zu tun.
Es gibt sympatische menschen, inklusive sogar een paar wenigen meiner OdBs, wo uns die gesprächsthemen flott ausgegangen sind,
während es menschen gab die ich eigentlich nicht wirklich gemocht habe, und es trotzdem längeren gespräche gab.
Das geheimnis ist wahrscheinlich die kombination von sympathie und gemeinsamkeiten.
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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Elli » Montag 24. Oktober 2016, 20:36

Bei mir hängt es, wie der Nonkonformist geschrieben hat, auch von Sympathie und Gemeinsamkeiten ab, wie offen ich sein kann - zudem auch vom Rahmen und ehrlich gesagt auch vom Alkoholpegel.

Ich bin an sich der Frauentyp, den man nach dem Weg oder nach Kleingeld fragt (offene Ausstrahlung) - ertappe mich aber mitunter auch beim vorschnellen Abblocken (gerade wenn es ums Flirten geht) und ärgere mich hinterher darüber. Allerdings ertappe ich mich genauso oft dabei, sehr persönliche Sachen allen möglichen Leuten zu erzählen, die das eigentlich nichts angeht. Das ist eine komische Mischung bei mir. Oft ist es auch so, dass ich zwar schlecht auf andere zugehen kann, aber sehr offen bin, wenn sie ihrerseits auf mich zukommen.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Montecristo » Montag 24. Oktober 2016, 20:49

Seerose hat geschrieben:In letzter Zeit habe ich bei mir selber beobachtet, dass ich anderen Menschen gegenüber gar nicht richtig offen sein kann und gar nicht viel von mir preisgeben möchte.
Wollte irgendwann mal einen Thread mit einem aktuellen Erlebnis aufmachen. Kapere dafür diesen. :mrgreen:

Der Freundeskreis meiner Freundin ist sehr AB-lastig. Eine HC-Abine (die böse 40 nähert sich) überlegt mal wieder, ob sie über Singlebörse auf die Suche gehen soll. Wohl lange Diskussion. Eigentlich will sie ja. Aber es mag sie sowieso keiner.

Und schlussendlich:

ANDERE MENSCHEN MACHEN NUR PROBLEME.


Als ich das hörte, meinte ich zur meiner Freundin: Wenn man einen Partner hat, dann ist der halt die GANZE Zeit da und lässt sich nicht abschalten. Die Antwort war, dass es ihr manchmal so vorkommt, als wenn ich das gerne machen würde. Es ist wohl ein AB-typisches Problem mit typischem Reflex: Am besten sofort dichtmachen. Dann hat man seine Ruhe.

Guten Abend :winken: :schlafen:
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Offenheit gegenüber anderen Menschen

Beitrag von Reinhard » Montag 24. Oktober 2016, 21:21

Montecristo hat geschrieben:
Seerose hat geschrieben:In letzter Zeit habe ich bei mir selber beobachtet, dass ich anderen Menschen gegenüber gar nicht richtig offen sein kann und gar nicht viel von mir preisgeben möchte.
Wollte irgendwann mal einen Thread mit einem aktuellen Erlebnis aufmachen. Kapere dafür diesen. :mrgreen:

Der Freundeskreis meiner Freundin ist sehr AB-lastig. Eine HC-Abine (die böse 40 nähert sich) überlegt mal wieder, ob sie über Singlebörse auf die Suche gehen soll. Wohl lange Diskussion. Eigentlich will sie ja. Aber es mag sie sowieso keiner.
Ach ... schick mal die Adresse. :mrgreen:
Montecristo hat geschrieben: Und schlussendlich:

ANDERE MENSCHEN MACHEN NUR PROBLEME.
Ja, das stimmt. Aber sie machen auch Probleme, wenn man sie nicht als Partner hat ... :sadman:

Ein Partner wäre doch vor allem ein Beistand dabei, die Probleme, die von anderen Menschen kommen anzuwehren. Dass man sich nicht mehr wie Rambo alleine selber durchkämpfen muss ...
Montecristo hat geschrieben: Als ich das hörte, meinte ich zur meiner Freundin: Wenn man einen Partner hat, dann ist der halt die GANZE Zeit da und lässt sich nicht abschalten. Die Antwort war, dass es ihr manchmal so vorkommt, als wenn ich das gerne machen würde. Es ist wohl ein AB-typisches Problem mit typischem Reflex: Am besten sofort dichtmachen. Dann hat man seine Ruhe.

Guten Abend :winken: :schlafen:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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