Frauen wollen doch gar nicht

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Arrow

Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Arrow » Freitag 17. Juni 2016, 23:22

Zumindest im öffentlich leben.
Im Bestenfall ist man Luft, im schlechtesten Fall wird man noch böse angeschaut, weiß der Himmel warum.
Fängt schon bei der Ausstrahlung an, die meisten scheinen neutral-negativ drauf zu sein.
Und dann kommt öfters noch die Aussage das man nicht angesprochen werden will oder gar angeschaut.

Ja mei dann bleibt doch alleine, aber wenn ich dann in Online Chats oder Foren bin muss ich mir das jumgejammere wieder geben das keiner Interesse hat.
Sowas wie Tinder hat dazugeführt das keiner mehr gut genug ist.

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Walter
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Walter » Freitag 17. Juni 2016, 23:35

Gehört eigentlich in den allg. Frustthread :mrgreen:
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Freitag 17. Juni 2016, 23:48

Wenn du mit dieser frustrierten Einstellung als Frau auf mich zugehen würdest... Ich hätte auch kein Bock auf dich. Und ja, das merkt man (frau) auch, wenn du es zu überspielen versuchst.

Such dir Ziele im Leben abseits der Frauenwelt, spannende Hobbies, gute Freunde, einfach Dinge die dir ganz persönlich Spaß machen. Geh weg um Spaß zu haben, nicht um jemand kennen zu lernen. Sei offen für das was kommt und nicht enttäuscht, wenn nichts kommt. Dann klappts auch mit den Mädels. Zumindest besser.

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von NBUC » Samstag 18. Juni 2016, 07:37

Fly Away hat geschrieben:Wenn du mit dieser frustrierten Einstellung als Frau auf mich zugehen würdest... Ich hätte auch kein Bock auf dich. Und ja, das merkt man (frau) auch, wenn du es zu überspielen versuchst.

Such dir Ziele im Leben abseits der Frauenwelt, spannende Hobbies, gute Freunde, einfach Dinge die dir ganz persönlich Spaß machen. Geh weg um Spaß zu haben, nicht um jemand kennen zu lernen. Sei offen für das was kommt und nicht enttäuscht, wenn nichts kommt. Dann klappts auch mit den Mädels. Zumindest besser.
Und wieder wäre das ein Platzregen über dem Phrasenschwein ... :wuetend: .

Ohne die richtige Teilmenge aus den Plattitüden bringt das exakt 0 oder ist gar hinderlich.

Hab die beziehungsbezogen falschen, aber damit der neutral gelesenenen Definition immer noch entsprechenden Ziele und Hobbies, genauso ahnungslose gute Freunde, die falschen Dinge, die einem Spaß machen und geh zu Orten weg, wo z.B. einfach quasi keine Frauen/potentiellen Partnerinnen sind um Spaß zu haben und du bist schlicht und einfach raus.
Wo nichts ist, wird einem auch das "offen" bleiben nichts helfen und wo darüber keine Enttäuschung herrscht, gibt es dann auch keinen Leidensdruck da je was dran zu ändern - bis man irgendwann viel später völlig abgehängt dann doch aufwacht!


Das mit dem frustriert sein mag richtig sein, aber ist dann eben genau die Scheißsituation ohne Berufserfahrung ab einem gewissen Alter kein Job, ohne Job keine Berufserfahrung. Und die Frustration fällt ja auch nicht ohne Anlass vom Himmel.
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Sonnenklar » Samstag 18. Juni 2016, 09:51

Arrow ich bin bei Dir, denn diese Situationen habe ich auch sehr oft und denke dann auch, mein Gott was sind die Weiber besch...t.

In solchen Situationen wie Du sie beschrieben hast, lache ich sie dann innerlich häufig regelrecht wegen ihrem Verhalten aus und dann kommen innerlich einige wohl recht diskriminierende Sprüche, was aber mir selbst dann einfach nur gut tut.

Musst Du mal ausprobieren, vielleicht hilft es und Du hast ja damit keinem geschadet.

:boxing:


Wo ich mich aber häufig über Frauen (gibt aber natürlich auch Ausnahmen ;) ) ärgere ist im Alltag, wenn man mit ihnen z.B. bei Behördengängen, im Handel bei Themen wie Service, Dienstleistungen am Kunden und auch im Job selber zu tun hat.

Was mir immer häufiger auffällt, Frauen lassen sich einfach nichts sagen, mit Frauen kann man keine Lösungen finden, sondern sie kennen nur einen Weg zum Ergebnis und andere Wege gibt es einfach nicht.

Häufig habe ich auch den Eindruck, Frauen lieben es, Männer auflaufen zu lassen (z.B. in Behörden).

Und da gibt es noch viele Dinge, wo ich mich fast tagtäglich über Frauen ärgere, weil man auch gerade wegen den für mich als Mann unlogischen Denk/- und Verhaltensweisen der Frauen einfach nicht weiterkommt.

Wahrscheinlich gibt es auch Dinge, die Frauen über die Männer berichten können und damit auch aufzeigen, dass Frauen und Männer und andersrum eigentlich nicht zusammenpassen. ;)

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 09:57

NBUC hat geschrieben:Und wieder wäre das ein Platzregen über dem Phrasenschwein ... :wuetend: .
Ich weiß, dass sich das in der Situation blöd anhört. Es stimmt aber trotzdem. Ich bin mir sicher: Wenn du mit dieser Grundhaltung auf eine Frau triffst, dann wird es garantiert nichts. Mit einer anderen Einstellung gibt es im Umkehrschluss keine Erfolgsgarantie, aber es wird erheblich leichter.
Hab die beziehungsbezogen falschen, aber damit der neutral gelesenenen Definition immer noch entsprechenden Ziele und Hobbies, genauso ahnungslose gute Freunde, die falschen Dinge, die einem Spaß machen und geh zu Orten weg, wo z.B. einfach quasi keine Frauen/potentiellen Partnerinnen sind um Spaß zu haben und du bist schlicht und einfach raus.
Erstens: Selbstverständlich muss man auch daran arbeiten, Gelegenheiten herzustellen, bei denen man überhaupt jemanden kennen lernen kann. Ich behaupte aber mal, dass das die wesentlich leichtere Übung ist, wenn die Grundhaltung stimmt. Man muss eben ein bisschen aktiv werden, was ausprobieren. Wenn Onlinedating nichts für einen ist, dann halt für einen Kurs bei der Volkshochschule anmelden, beim Shoppen die Augen offen halten, etc. etc.. Gelegenheiten gibt es überall!

Zweitens: Von sich zu denken, dass man die "falschen Hobbies und Freunde" hat, ist immer noch nicht die richtige Einstellung. Was du gerne machst, das machst du gerne und deine Freunde sind deine Freunde, unabhängig von irgendwelchen Frauen. Punktaus. DAS ist Selbstbewusstsein, und nur so hast du auch eine Chance, eine Partnerin kennen zu lernen, die auch in dein Lebenskonzept passt. Was hast du davon, dich um 180° zu verdrehen und Dinge zu machen die dich total ankotzen, mit Leuten die dich total ankotzen, nur um jemand kennen zu lernen, den dann wiederum total ankotzen würde was du tust? Und wenn dein Hobby halt nun mal Zocken ist...es gibt mittlerweile auch Mädels die das gerne machen oder zumindest okay finden.

Das soll einen nun natürlich nicht davon abhalten, auch mal seinen Horizont zu erweitern und was neues auszuprobieren.
Wo nichts ist, wird einem auch das "offen" bleiben nichts helfen und wo darüber keine Enttäuschung herrscht, gibt es dann auch keinen Leidensdruck da je was dran zu ändern - bis man irgendwann viel später völlig abgehängt dann doch aufwacht!
Und was tut? Das würde mich echt interessieren!

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von NBUC » Samstag 18. Juni 2016, 10:03

Arrow hat geschrieben:Zumindest im öffentlich leben.
Im Bestenfall ist man Luft, im schlechtesten Fall wird man noch böse angeschaut, weiß der Himmel warum.
Fängt schon bei der Ausstrahlung an, die meisten scheinen neutral-negativ drauf zu sein.
Und dann kommt öfters noch die Aussage das man nicht angesprochen werden will oder gar angeschaut.

Ja mei dann bleibt doch alleine, aber wenn ich dann in Online Chats oder Foren bin muss ich mir das jumgejammere wieder geben das keiner Interesse hat.
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Und noch mal zum Original:

Ich nehme mal stark an auch Frauen haben öfters einen Grund für ihr Verhalten und ihre Laune und folgend ihre Ausstrahlung. Und es gibt eben kein Anrecht auf irgendwelches Interesse von jemandem (OK, bei höflichem Ansprechen hat man meines Erachtens ein Anrecht auf eine ebenso höfliche Ablehnung)

Das Recht zu jammern wiederum fällt bei so einer aktiven Haltung natürlich weg , doppelt dann in den Fällen, wo man oder hier frau eben nicht selbst aktiv wird und bedient werden will (die allgemeine negative Ausstrahlung sollte mann hingegen nicht so hoch hängen. Es gibt genug Probleme allgemeiner Art, dass auch für viele Frauen genug übrig bleiben, um ihnen auch ohne Männer den Tag zu versauen 8-) ).
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Montecristo » Samstag 18. Juni 2016, 10:08

@Arrow: Suche dort, wo Du finden kannst. Ignoriere den Rest. Alles andere bringt nix.
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von NBUC » Samstag 18. Juni 2016, 10:27

@ flyaway

Es stimmt in der Richtung, dass es eine weitere Belastung für die Bemühungen ist. Es ist aber letztlich für die aktive Veränderung völlig irrelevant, weil wie du es selbst sagst es auch keiner (oder kaum einer) faken kann.
Und man beschließt eben genauso wenig "Ungefrustet" zu sein, wie man beschließt Berufserfahrung zu haben oder Selbstvertrauen. Das sind die Marker/ sichtbaren Symptome für Dinge, die eben bisher im Leben angefallen sind.

Ja, man muss daran Arbeiten Gelegenheit zu schaffen. Aber das hat eben nichts mit deiner obigen Liste zu tun oder widerspricht dieser sogar deutlichst.

Fuck Grundhaltung - Die Grundhaltung ist das Ergebnis der Erfahrungen. Mit dem Ansatz auf der abstrakten Grundhaltung aufzubauen sagst du effektiv: Vergiss es, denn die notwendige Basis hast du nicht. Im Gegenteil entmutigst du Leute tatsächlich etwas anzufangen und zu "arbeiten", obwohl sie eben die schlechten Erfahrungen gemacht haben.

Und "arbeiten" macht in weiten Teilen keinen Spaß. Es heißt sich in unbekannte oder gar bekannte, aber mit Frustrations- oder gar Traumatisierungserfahrung gefüllte Bereiche hinein zu bewegen bzw. solche, die man bisher weil sie keinen Spaß machen, gemieden hat.

Falsche Hobbies und Freunde sind auch keine Einstellungssache, sondern je nachdem für das Ziel Partnersuche einfach Tatsache. Wenn da keine potentiellen Partnerinnen sind und der Freundeskreis entsprechend einseitig (und meist ähnlich ahnungslos) ist, ist das für die Partnersuche einfach toxisch - egal wie viel Spaß das macht und wie gut die Freunde nach Freundschaftskriterien gemessen sind.

Das hat auch nichts mit Selbstvertrauen zu tun, sondern mit klarem Denken.

Was tun?
Wer hier HC-Ab ist der hat natürlich keine Antwort darauf. Das wäre dann eher eine Aufgabe für die "Checker".

Ich vermute, das würde primär damit beginnen zu versuchen den Freundeskreis und davor wohl den Bekanntenkreis in eine Richtung zu diversitieren welche eben dann potentielle Beziehungskandidaten umfasst (und für die größte theoretische Schnittmenge heißt das wohl in RichtungMainstream gehen).

Wie das im Einzelnen funktioniert weis ich auch nicht - meine Bemühungen in die Richtung waren bisher auch von magerstem Erfolg - aber es wird sicher nicht funktionieren, wenn ich bei aus meiner Sicht Spaß und Spannung bleibe und wenn man entsprechend investiert ist Enttäuschung, wenn es denn mal wieder nicht hinhaut, nur völlig natürlich.
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 11:01

NBUC hat geschrieben:Es stimmt in der Richtung, dass es eine weitere Belastung für die Bemühungen ist. Es ist aber letztlich für die aktive Veränderung völlig irrelevant, weil wie du es selbst sagst es auch keiner (oder kaum einer) faken kann.
Es geht hier auch nicht darum etwas zu faken! Etwas zu überspielen oder zu schauspielern ist der völlig falsche Ansatz, wie ich finde. Es geht darum, sich selbst eindringlich bewusst zu machen, dass das Leben mehr zu bieten hat als Partnerschaften. Selbstverständlich ist man frustriert, wenn man lange oder gar immer Single ist. Das ist doch völlig normal. Aber man hat zu einem großen Teil selbst in der Hand, wie weit man dieser Frustration Platz einräumt.

Stellen wir uns mal zwei imaginäre Personen ohne Beziehungserfahrung vor und polemisieren ein bisschen, um die Aussage deutlicher zu machen.

Person A ist total gefrustet, weil kein Partner. Und zwar so gefrustet, dass man ihm immer und überall seine schlechte Laune darüber ansieht. Andere Lebensbereiche laufen nebenher, "was man halt so tut", aber ohne jedwede Begeisterung, ohne Freund/Freundin ist doch eh alles irgendwie scheiße, oder? Und sowieso, es liegt an den Frauen, an der Zeit in der wir leben und alle sind so schrecklich oberflächlich.

Person B ist ebenfalls gefrustet, weil kein Partner. Es gibt Momente, in denen das weh tut, sehr sogar. Aber Person B fokussiert sich nicht komplett auf das Problem, sondern gestaltet das Leben aktiv. Setzt sich berufliche und private Ziele, geht Hobbies nach bei denen man das Unglücklich-sein mal für eine Weile vergisst und einfach glücklich ist oder hat Ehrgeiz im Beruf. Den Single-Status findet Person B natürlich auch traurig, schiebt es aber nicht auf die Zeit, die bösen Männer/Frauen sondern zu einem Teil auf "einfach Pech" und zu einem anderen Teil auf "selbst verantwortlich". Die Dinge, die Person B ändern kann ohne sich selbst komplett zu verbiegen geht er an, die anderen versucht er zu akzeptieren.

Das sind jetzt Extrembeispiele für eine völlig unterschiedliche Grundhaltung. Nehmen wir nun an, beide Personen treffen auf einen Menschen, der sich für sie interessieren könnte... Wer hat nun die besseren Karten? Im Umkehrschluss heißt das nicht, dass man nur deshalb von A zu B wandern sollte.. Ich bin überzeugt davon, dass "B" auch generell mehr vom Leben hat.

Natürlich muss man auch daran arbeiten, die Komfortzone zu verlassen. Aber ich würde behaupten, dass das die wesentlich leichtere Übung ist, sobald man den Weg von A nach B vollzogen hat.

Ich machs mal etwas plakativer.. Ich habe lange Zeit gedacht und gehandelt wie Person A. Ich habe mein Studium und den anschließenden Job wirklich nicht gemocht, alle meine Freunde waren vergeben oder hatten ständig was am Laufen und ich habe mich gefühlt wie der letzte Dreck. Mein Hobby war Onlinegaming, auf alles andere hatte ich kein Bock. Schuld waren die Frauen, die sich doch eh nur für die Machoarschlöcher interessieren, und sowieso, das Leben ohne Beziehung ist scheiße.

Es hat einige knallharte Landungen auf dem Boden gebraucht um zu realisieren, dass KEINE Frau auf dieser Welt, die noch alle Tassen im Schrank hat, sich in irgendeiner Weise so einen depressiven Idioten antun möchte. So eine Last hängt man sich nicht freiwillig an die Backe. Jemand, der sein Lebensglück von einer Partnerschaft abhängig macht? Super! Und ganz abgesehen davon wollte ich auch nicht so weiter vegetieren, Freundin hin oder her.

Das war vor einigen Jahren. Seit dem habe ich mich grundlegend verändert. Ich habe den Job gekündigt, mich in eine Richtung entwickelt die wesentlich besser zu mir passt, meinen Freundeskreis "reorganisiert" und mich mit Leuten umgeben, mit denen ich wirklich gerne weggehe und einfach Spaß habe. Ja, ich musste auch meine Komfortzone erweitern und üben, mal auf Frauen zuzugehen, oder einfach neue Hobbies auszuprobieren - So bin ich zum Sport gekommen (und das war ein langer und steiniger Weg!) und habe ein paar andere Interessen entdeckt. Mein Kriterium war immer: Ich mache das nicht um attraktiver zu wirken, ich mache das um selbst glücklicher zu werden.

Heute habe ich immer noch keine Partnerin. Das ist manchmal schade und tut weh, aber im großen und ganzen bin ich zufrieden. Ich komme in alltäglichen Situationen (beim Einkaufen! In der Stadt! In irgendwelchen Vorträgen! Beim Feiern.. Im Kino. Bei Starbucks...) mit Frauen locker ins Gespräch. Oft kommt nichts bei rum als ein netter kleiner Plausch, manchmal ist Symphatie da und man trifft sich wieder, einige Male kam eine kurze Affaire inkl. Sex dabei raus. Es wurde bisher nie mehr daraus, aber okay, es läuft eben nicht immer. Trotzdem, ich hätte das noch vor ein paar Jahren NIEMALS für möglich gehalten.

Wenn du mich heute fragst, was der springende Punkt war: Es war schon wichtig, den Horizont zu erweitern und aktiv Kontakte zu suchen. VIEL wichtiger und auch VIEL schwieriger war dabei aber aus meiner Sicht, ein offener und einigermaßen zufriedener Mensch zu werden.

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von schmog » Samstag 18. Juni 2016, 11:29

Fly Away hat geschrieben:
Ich machs mal etwas plakativer.. Ich habe lange Zeit gedacht und gehandelt wie Person A. Ich habe mein Studium und den anschließenden Job wirklich nicht gemocht, alle meine Freunde waren vergeben oder hatten ständig was am Laufen und ich habe mich gefühlt wie der letzte Dreck. Mein Hobby war Onlinegaming, auf alles andere hatte ich kein Bock. Schuld waren die Frauen, die sich doch eh nur für die Machoarschlöcher interessieren, und sowieso, das Leben ohne Beziehung ist scheiße.

Es hat einige knallharte Landungen auf dem Boden gebraucht um zu realisieren, dass KEINE Frau auf dieser Welt, die noch alle Tassen im Schrank hat, sich in irgendeiner Weise so einen depressiven Idioten antun möchte. So eine Last hängt man sich nicht freiwillig an die Backe. Jemand, der sein Lebensglück von einer Partnerschaft abhängig macht? Super! Und ganz abgesehen davon wollte ich auch nicht so weiter vegetieren, Freundin hin oder her.
Ich sehe das auch so wie A.
Ich bin der lebende AB Beweis (dass es leider so ist wie Eingangs beschrieben) immerhin schon 58 und nie hatte eine Frau über eine Freundschaft hinaus Interesse an mir. :?
Was soll ich da positiv sehen oder gelassen nehmen? Mir läuft die Zeit brutal davon. Fast jeder in meinem RL Umfeld lebt seit Jahren in Beziehungen.
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von NBUC » Samstag 18. Juni 2016, 11:33

Einmal glaube ich, dass du da zwei Sachen unzulässig vermischst: Frust wegen Singlesein und generellen Lebensfrust.

Wer an sich mit dem Leben zufrieden ist, hat sicher einen kleinen Bonus beim ersten Eindruck. Dazu muss es aber überhaupt erst einmal Kontakt danach geben und dann kommt eben der zweite Blick ... .
Der Effekt ist damit sicher vorhanden, aber meines Erachtens geringfügig, solange die restlichen Randbedingungen nicht stimmen.

Dazu kommt, dass wer mit dem Leben zurecht kommt viel mehr Gelegenheit und Anlass hat sich erst gar keien Gedanken zu machen über Beziehungudn gerade keinen Beziehungsfrust aufkommen zu lassen. Wenn das aber mit einer beziehungsungünstigen Umgebung zusammenfällt, wird kaum jemand beziehunsgtechnisch relevantes seine poistive Grundhaltung sonst aus genügender Nähe mitbekommen und zusätzlich die als Mann wohl noch immer mehrheitlich dringend notwendige Aktivität ausfallen.

Das heißt nicht, dass der generell unzufriedene Frustie nun tatsächlich aktiv wird, aber er hat zumindest deutlich mehr Druck.

Und um jetzt zum Nähkästchen zu kommen:
Ich war dann lange Zeit Person B - sogar ohne den Frust und "offen" für die paar Kandidatinnen, die alle paar Jahre mal vorbeischneiten. Und es gab keinerlei Anlass daran etwas zu ändern (Job lief gut, sportliche Erfolge, interessantes Hobby, weitergehende Interessen, größeren Freundes/Bekanntenkreis (wenn auch nahezu alles ähnlich interessierte Kerle)..., nur eben weitgehend frei von Partnerpotential) bis dann irgendwann sehr viel später dann eine so einen massiven Eindruck gemacht hat, dass ich mich umgeschaut habe und dann doch feststellen mußte "Hier hast du etwas böse verbockt/ die Jahre sträflich vernachlässigt" mit den entsprechenden negativen emotionalen Folgen, aber zumindest auch Änderungsbemühungen.

Und wenn du dich da gewandelt hast, z.B. vom Onlinegaming weg, Freundeskreis gewechselt, trotz erheblichen Startproblemen mit Sportangefangen, hast du ja genau das Gegenteil gemacht, was du hier erst propagiert hast.

Horizont erweitern hingegen ist der nächste Kandidat für Phrasenschwein. Es kommt nämlich nicht auf die Veränderung an sich an, sondern auf die richtige Richtung. Es gibt genug Veränderungen, die nichts helfen oder mit dem zusätzlichen Zeit- udn Energieaufwand gar schädlich sind.
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Nasobem » Samstag 18. Juni 2016, 11:50

Arrow hat geschrieben:Zumindest im öffentlich leben.
Im Bestenfall ist man Luft, im schlechtesten Fall wird man noch böse angeschaut, weiß der Himmel warum.
Fängt schon bei der Ausstrahlung an, die meisten scheinen neutral-negativ drauf zu sein.
Und dann kommt öfters noch die Aussage das man nicht angesprochen werden will oder gar angeschaut.
Möglicherweise liegt es daran, dass du den Frauen auf die Nerven gehst oder dass sie dich als aufdringlich wahrnehmen? Einen Grund wird es ja schon geben, wenn du ausschliesslich solche Reaktionen erfährst.

Christoph

Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Christoph » Samstag 18. Juni 2016, 12:28

Man muss schon irgendwie das Glück haben auf eine Frau zu stoßen, die keinen Freund hat und gerade akut auf Suche ist. Bei einem Partnermarkt, auf dem sich deutlich mehr Männer als Frauen aufhalten, ist die Wahrscheinlichkeit für uns Männer nicht gerade die beste.

Als belästigend wahrgenommen zu werden (oder so wahrgenommen werden zu können) ist tatsächlich ein Punkt, der auch mich stark hemmt.

Insgesamt wäre schon viel geholfen, wenn manche Ablehnung einfach netter und höflicher zum Ausdruck käme. Ich kenne mehrere Männer (mich selber mit eingeschlossen), die nach mehreren negativen Erfahrungen kaum mehr die Motivation aufbringen können überhaupt noch eine Frau anzusprechen (zusammen mit allgemeiner Schüchternheit wird es geradezu unmöglich noch aktiv zu werden).

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 13:16

schmog hat geschrieben:Ich sehe das auch so wie A.
Das ist schade! Schon irgendwo nachvollziehbar, bei dieser Vorgeschichte. Aber wie gesagt, ich bin überzeugt davon, dass man mit dieser Einstellung niemals fündig wird.
schmog hat geschrieben:Was soll ich da positiv sehen oder gelassen nehmen?
Noch mal: Es ist völlig verständlich, dass man unglücklich und traurig über den Umstand ist, dass man lange alleine ist. Aber eine Partnerschaft ist nicht alles im Leben. Wenn du NUR unglücklich und traurig bist, gar keine anderen Säulen hast auf die du dich stützen kannst, keinerlei Momente im Leben hast die du genießen oder einfach positiv erleben kannst - Dann wirst du auch ziemlich sicher keine Partnerin finden. Was soll sie denn an dir mögen, wenn du dich nicht mal selbst magst?

Darf ich fragen, was du mit deinen 58 Jahren für konkrete Schritte unternommen hast, um deine Situation zum positiven zu ändern?

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 13:27

NBUC hat geschrieben:Einmal glaube ich, dass du da zwei Sachen unzulässig vermischst: Frust wegen Singlesein und generellen Lebensfrust.
Erstens schreit einem der generelle Lebensfrust aus dem ursprünglichen Beitrag des Threaderstellers ja nur so ins Gesicht. Zweitens kann man so etwas nicht immer so sauber trennen.
NBUC hat geschrieben:Wer an sich mit dem Leben zufrieden ist, hat sicher einen kleinen Bonus beim ersten Eindruck. Dazu muss es aber überhaupt erst einmal Kontakt danach geben und dann kommt eben der zweite Blick ... .
Der Effekt ist damit sicher vorhanden, aber meines Erachtens geringfügig, solange die restlichen Randbedingungen nicht stimmen.
Nein! Umgekehrt wird ein Schuh draus. 90% der menschlichen Kommunikation findet auf nonverbaler Ebene statt. Wenn du immer mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter durch die Welt läufst, dann wird es gar nicht erst zu einem Kontakt kommen, im Resultat sind die Frauen "neutral-negativ" dir gegenüber eingestellt, wie es der Threadersteller formuliert hat. Ein freundliches, ungespieltes, aufgeschlossenes Lächeln ist kein "kleiner Bonus" sondern schlicht die Voraussetzung, damit überhaupt mal ein potentiell interessanter Kontakt zustande kommt.
Dazu kommt, dass wer mit dem Leben zurecht kommt viel mehr Gelegenheit und Anlass hat sich erst gar keien Gedanken zu machen über Beziehungudn gerade keinen Beziehungsfrust aufkommen zu lassen. Wenn das aber mit einer beziehungsungünstigen Umgebung zusammenfällt, wird kaum jemand beziehunsgtechnisch relevantes seine poistive Grundhaltung sonst aus genügender Nähe mitbekommen und zusätzlich die als Mann wohl noch immer mehrheitlich dringend notwendige Aktivität ausfallen.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was du mir damit sagen möchtest.
Ich war dann lange Zeit Person B - sogar ohne den Frust und "offen" für die paar Kandidatinnen, die alle paar Jahre mal vorbeischneiten. Und es gab keinerlei Anlass daran etwas zu ändern (Job lief gut, sportliche Erfolge, interessantes Hobby, weitergehende Interessen, größeren Freundes/Bekanntenkreis (wenn auch nahezu alles ähnlich interessierte Kerle)..., nur eben weitgehend frei von Partnerpotential) bis dann irgendwann sehr viel später dann eine so einen massiven Eindruck gemacht hat, dass ich mich umgeschaut habe und dann doch feststellen mußte "Hier hast du etwas böse verbockt/ die Jahre sträflich vernachlässigt" mit den entsprechenden negativen emotionalen Folgen, aber zumindest auch Änderungsbemühungen.
Was hast du denn verbockt? Was hättest du aus heutiger Sicht anders gemacht?
Und wenn du dich da gewandelt hast, z.B. vom Onlinegaming weg, Freundeskreis gewechselt, trotz erheblichen Startproblemen mit Sportangefangen, hast du ja genau das Gegenteil gemacht, was du hier erst propagiert hast.
Nein! Ich habe GENAU das getan, was ich propagiert habe. Meine Einstellung zum Leben und zu Partnerschaften geändert. Ich war es leid, mich aus Frustration hängen zu lassen und jegliche Änderungsbemühungen daran aufzuhängen, ob sie mich in der Partnerschaftsfrage weiter bringen können oder nicht. Ich habe angefangen, Dinge zu tun, die mir gut tun, ganz unabhängig vom Thema Beziehung. Und gerade durch diese andere Lebenseinstellung fällt es mir nun leichter, Frauen kennen zu lernen.

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Korgan » Samstag 18. Juni 2016, 13:30

Meine Erfahrung ist auch das Frauen im Allgemeinen einfach keine Männer kennenlernen wollen, weiss der Teufel warum. Dann kann ichs auch nicht ändern.

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 13:35

Christoph hat geschrieben:Man muss schon irgendwie das Glück haben auf eine Frau zu stoßen, die keinen Freund hat und gerade akut auf Suche ist. Bei einem Partnermarkt, auf dem sich deutlich mehr Männer als Frauen aufhalten, ist die Wahrscheinlichkeit für uns Männer nicht gerade die beste.
Das Geschlechterverhältnis ist in etwa 50:50. Polygame Beziehungen sind in Deutschland unüblich. Wieso also mehr Männer als Frauen auf dem Partnermarkt?
Als belästigend wahrgenommen zu werden (oder so wahrgenommen werden zu können) ist tatsächlich ein Punkt, der auch mich stark hemmt.
Versuche mal, sanfter einzusteigen und nicht jeden Kontakt vorher schon darauf abzuklopfen, ob sich daraus was entwickeln könnte oder nicht. Das ist eine irrsinnige Erwartungshaltung. Also einfach mal unverbindlichen Smalltalk üben ...

Beispiel: Ich war neulich in einem Restaurant, in dem es gerade ein Angebot gab.. Hinter mir zwei junge Frauen, die sich darüber unterhalten haben, aber nicht sicher wussten wie die Konditionen waren. Ich habe mich eingeklingt, weil ich bescheid wusste, freundlich geholfen, daraus hat sich eine ganz nette kleine Unterhaltung entsponnen und ich habe erfahren, dass eine von beiden im Cafe nebenan arbeitet. Zum Abschluss sagte sie, dass ich ja mal vorbei kommen könnte. Das war unverbindlich und nett, unkrampfig. So etwas kann man regelmäßig erleben, wenn man einfach offen auf die Leute zugeht, ohne immer einen Hintergedanken zu haben. Wenn Sympathie da ist, entwickelt es sich dann schon weiter. Wenn nicht, ist es auch kein Weltuntergang, dann wars halt eine nette Unterhaltung.

Ok, man muss auch ein bisschen abschätzen können wann es völlig unangemessen ist jemanden anzusprechen. Dazu braucht es ein bisschen Übung. Aber was ist schlimmer? Ein paar Körbe zu bekommen oder gar nicht weiter zu kommen?
Insgesamt wäre schon viel geholfen, wenn manche Ablehnung einfach netter und höflicher zum Ausdruck käme. Ich kenne mehrere Männer (mich selber mit eingeschlossen), die nach mehreren negativen Erfahrungen kaum mehr die Motivation aufbringen können überhaupt noch eine Frau anzusprechen (zusammen mit allgemeiner Schüchternheit wird es geradezu unmöglich noch aktiv zu werden).
Da stimme ich zu. Patzige Reaktionen gehen gar nicht, einen Korb sollte man als Frau am besten nett, aber direkt formulieren. Trotzdem: Abhaken, weitermachen. Anders geht nichts!

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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von schmog » Samstag 18. Juni 2016, 13:48

Fly Away hat geschrieben:
schmog hat geschrieben:Ich sehe das auch so wie A.
Das ist schade! Schon irgendwo nachvollziehbar, bei dieser Vorgeschichte. Aber wie gesagt, ich bin überzeugt davon, dass man mit dieser Einstellung niemals fündig wird.
schmog hat geschrieben:Was soll ich da positiv sehen oder gelassen nehmen?
Noch mal: Es ist völlig verständlich, dass man unglücklich und traurig über den Umstand ist, dass man lange alleine ist. Aber eine Partnerschaft ist nicht alles im Leben.
Wenn du NUR unglücklich und traurig bist, gar keine anderen Säulen hast auf die du dich stützen kannst, keinerlei Momente im Leben hast die du genießen oder einfach positiv erleben kannst - Dann wirst du auch ziemlich sicher keine Partnerin finden. Was soll sie denn an dir mögen, wenn du dich nicht mal selbst magst?

Darf ich fragen, was du mit deinen 58 Jahren für konkrete Schritte unternommen hast, um deine Situation zum positiven zu ändern?
Ich bin nicht NUR unglücklich, nur mit dem älterwerden täglich etwas mehr. (Wie kürzlich eine suchende Frau im TV sagte, es fehlt auf Dauer einfach etwas wichtiges im Leben)
Mit 20, 25 oder 30 sah ich es noch relativ locker.
Ich sehe durchaus auch Sachen positiv und hocke nicht 365 Tage lang zu Hause und brüte vor mich hin.
In meinem innersten fühle ich mich nicht liebenswert und schlecht.
Diese tolle NegativBotschaft bekam ich mit auf meinen Lebensweg in den Heimen.

Da ich mich oft so fühle nicht viele, weil ich Angst vor Ablehnung und Zurückweisung habe. PB geht auch nicht da ich nirgends ein Bild einstellen kann/will. Ich wartete eher auf einen Zufall.
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

Fly Away
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Re: Frauen wollen doch gar nicht

Beitrag von Fly Away » Samstag 18. Juni 2016, 14:02

Hast du schon mal an eine Psychotherapie gedacht, um deine Vergangenheit aufzuarbeiten und ggf. auch eine Verhaltensänderung zu unterstützen? Rumsitzen und warten wird sicher nicht besonders helfen...

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