Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

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Reni
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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Reni » Donnerstag 2. Juni 2016, 07:08

Reinhard hat geschrieben:
Tania hat geschrieben:
Reinhard hat geschrieben: OK, ein bisschen detaillierter schon. Vor allem in die Richtung, wie er sich denkt, dass es jetzt weitergehen soll.
Warum sollte den Ehemann interessieren, wie der Lover seiner Frau sich die weitere Entwickelung vorstellt?
War gemeint: wie sich der Ehemann die weitere Entwicklung vorstellt.
Wenn er zum Beispiel eh schon weg wollte ...
Tania hat geschrieben:
Vielleicht schon, wenn man merkt, dass man sich noch in die Augen schauen kann.
Meine Erfahrungen mit betrogenen Männern sind zwar an einer Hand abzählbar (und nein, es waren nicht meine! ) - aber die hatten sämtlich nicht den Wunsch, dem Lover in die Augen zu sehen ... es ging eher in die Richtung, letzteren zu bewegen, mal seine restlichen Zähne zu zählen ...
Und weil Savor relativ wenig dazu kann (nach seiner Darstellung ...), muss er jetzt aufpassen, dass er ihm nicht auf der Straße begegnet? Das wäre mir an seiner (Savors) Stelle zu blöd.
(Aber ich war auch noch nicht in der Situation, also ...)
Und wieso kann er relativ wenig dazu? :gruebel:

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Peter
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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Peter » Donnerstag 2. Juni 2016, 07:43

Tania hat geschrieben:
Peter hat geschrieben: Hat zufällig eine anwesende Dame Lust, mich wehrloses Geschöpf zu verführen?
Wenm Du dazu aufforderst, bist Du mitschuldig. Zumindest wird Deine Frau das so sehen.
Und wenn sie mich unaufgefordert verführt, bin ich unschuldig :gruebel:

Nein, ich bin auf jeden Fall unschuldig! Meine Frau wird mich schon auf die ein oder andere Weise in die Arme der anderen getrieben haben. Die Schuld teilen sich also die Verführerin und meine Frau.

Ich selbst bin dann das arme Opfer und muss auch noch die lästigen Folgen ungerechterweise mit ausbaden.

Also, welche Dame möchte :flirten:
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Tania
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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Tania » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:11

Reni hat geschrieben: Und wieso kann er relativ wenig dazu? :gruebel:
Nun ... er ist Single, also niemandem Rechenschaft schuldig. Er hat einfach mitgenommen, was ihm angeboten wurde - und in seiner emotionalen Verfassung hätte es der Selbstbeherrschung eines Zen-Meisters bedurft, um dem zu widerstehen.

Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, dass es dem TE hilft, wenn wir die Schuldfrage diskutieren? Mal ganz abgesehen davon, dass die irrelevant ist. Das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen - jetzt geht es nur noch darum, es dort möglichst schmerzarm wieder rauszuholen.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Arikari » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:34

Dieser Thread driftet ins Absurde ab, mannomann :omg: Ich fühle mich gerade wie im Mittelalter: die Frau als lüsterne Verführerin - der Mann als Unschuldsengel, der ihren Verführungskünsten erliegt bzw. "als Single niemandem Rechenschaft schuldig ist" und nun entsetzt realisiert, dass das Techtelmechtel der Auslöser (wenn auch nicht die Ursache) für das Auseinanderbrechen der Ehe dieser Frau ist, mit der er seit immerhin 15 Jahren befreundet ist. Dumm gelaufen :roll:

Und ja, ich denke schon, dass der Threadersteller sich ein paar Gedanken um die Schuldfrage machen sollte. Ein bisschen Selbstreflexion hat noch niemandem geschadet. Das hilft ihm vielleicht auch zu entscheiden wo er steht und wohin und was er will.
Zuletzt geändert von Arikari am Donnerstag 2. Juni 2016, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:42

desigual hat geschrieben:Ich finde nicht, dass Savor hier der Böse ist. Er hat sich - so wie ich es gelesen habe - ja nicht wirklich an sie rangemacht, im Gegenteil:
Sie hat überhaupt das Thema angesprochen, dass sie ja vor 15 Jahren durchaus eine Beziehung hätten haben können.
Sie hat ihn zum Kochen zu zweit eingeladen, wenn der Ehemann nicht zu Hause ist.
Sie hat an besagtem Abend "sehr deutlich agiert".

Von außen betrachtet, scheint das Verhalten der Frau unmoralisch, da sie die Situation zum Fremdgehen gezielt herbeigeführt hat. Allerdings kenne ich sie, den Mann, die Umstände nicht; insofern möchte ich sie nicht verurteilen.
Sehe ich ganz genauso! Er hat sich nichts vorzuwerfen. Und was sie gemacht hat, muss sie mit sich selbst (und eventuell ihrem Mann) ausmachen.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:45

Suria hat geschrieben:
Das halte ich für ein Gerücht. Ich wiederum kenne genug Frauen und Männer, die relativ früh geheiratet haben und die es immer noch sind. Eine Freundin von mir hat auch mit 24 ihren Freund geheiratet, mit dem sie vorher 8 Jahre lang zusammen war. Meine Eltern haben auch sehr früh geheiratet, meine Mama war damals sogar noch 19. Du siehst, es funktioniert, auch wenn man sich nicht sexuell austoben konnte. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Fremdgehen sehr leicht ist. Man kann auch den komplizierten Weg wählen und über die Eheprobleme reden und versuchen, sie gemeinsam zu lösen, aber ist nur meine Meinung.

Dann ist meine Auffassung von Ehe vielleicht etwas zu naiv. Wenn ich jemanden heirate, dann auch wirklich aus Liebe und den Menschen, mit dem ich mir vorstellen kann, alt zu werden. Das trifft auch auf meinen Freund zu (und ich hoffe, wir schaffen es bald, in den Bund der Ehe einzutreten). Und ich halte Treue für sehr wichtig, auch wenn ich mich (wie sollte es auch anders sein, als Abine) vorher nicht sexuell austoben konnte. Aber das macht nichts, weil ich das jetzt alles nachholen kann. Und so wie es aussieht, möchte ich keinen anderen zum "Austoben" haben. Ich selbst sorge auch dafür, dass er so denkt.

Ich schließe mit einem Zitat von Danny Dark: "Guten Abend! :hut: "
Woher willst du denn wissen, wie oft deine Bekannten, selbst deine Eltern fremd gegangen sind?
Ich halte fremd gehen fest schon für etwas normales, etwas dem man locker gegenüber stehen sollte.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:54

Suria hat geschrieben:@ Walter: Auch wenn du das nicht lesen wirst (anhand deiner Beiträge erkenne ich, dass du meine Beiträge nicht liest), noch mal extra für dich: Ich habe nicht geschrieben, dass ich von meinem Partner verlangen würde, dass er gefälligst nicht unter der fehlenden Libido zu leiden hat. Ich habe hier eigentlich schon bereits geschrieben, dass ich es traurig finde, wenn ein Mann unter der Sexlosigkeit innerhalb der Beziehung leidet. Und weil du es offenbar genauestens wissen willst: Sollte ich meine Libido vollends verlieren und all meine Versuche, dieses Problem zu beseitigen, scheitern, ich würde mich freiwillig von meinem Mann trennen. Es würde mir das Herz brechen, aber es wäre immer noch besser, als ihn leiden zu sehen. Ich würde aber trotzdem eher diesen Weg wählen, als zu sagen: Von mir aus kannst du deine Bedürfnisse auch außerehelich befriedigen, alleine aufgrund der Tatsache, dass da noch eine dritte Person involviert wäre, die mit verletzt werden könnte.
Diese Reaktion finde ich total unsinnig und falsch. Aber gut, es ist dein Leben. Ich würde jedenfalls (wenn es abgesehen vom Sex in der Beziehung gut läuft) NATÜRLICH meiner Partnerin außerehelichen Sex erlauben. Ja ich wäre sogar froh drum wenn die es genießt.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Reni » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:02

Tania hat geschrieben:
Reni hat geschrieben: Und wieso kann er relativ wenig dazu? :gruebel:
Nun ... er ist Single, also niemandem Rechenschaft schuldig. Er hat einfach mitgenommen, was ihm angeboten wurde - und in seiner emotionalen Verfassung hätte es der Selbstbeherrschung eines Zen-Meisters bedurft, um dem zu widerstehen.

Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, dass es dem TE hilft, wenn wir die Schuldfrage diskutieren? Mal ganz abgesehen davon, dass die irrelevant ist. Das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen - jetzt geht es nur noch darum, es dort möglichst schmerzarm wieder rauszuholen.
Dies hier ist ein Duskussionsforum, von daher... ;)
Aber ich beginne gerade zu verstehen, warum Singlefreunde bei vielen Paaren im engeren Freundeskreis nicht so gern gesehen werden. Natürlich hab ich eine Verantwortung für das was ich tu, wenn ich mit dem Mann einer Freundin schlafe, egal ob ich die treibende Kraft bin, oder mitnehme was mir angeboten wird. Und, ja, ich verstehe auch, wenn sie mein Gesicht am liebsten nicht wiedersehen würde, wenn sie davon erfährt, würde mir umgekehrt nicht anders gehen.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Lazarus Long » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:23

@Peter: Du hättest die Satiere deutlicher machen müssen ....
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
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1767 - 1835

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Lazarus Long » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:23

Lazarus Long hat geschrieben:@Peter: Du hättest die Satire deutlicher machen müssen ....
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Suria » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:24

Krausig hat geschrieben:
Suria hat geschrieben:@ Walter: Auch wenn du das nicht lesen wirst (anhand deiner Beiträge erkenne ich, dass du meine Beiträge nicht liest), noch mal extra für dich: Ich habe nicht geschrieben, dass ich von meinem Partner verlangen würde, dass er gefälligst nicht unter der fehlenden Libido zu leiden hat. Ich habe hier eigentlich schon bereits geschrieben, dass ich es traurig finde, wenn ein Mann unter der Sexlosigkeit innerhalb der Beziehung leidet. Und weil du es offenbar genauestens wissen willst: Sollte ich meine Libido vollends verlieren und all meine Versuche, dieses Problem zu beseitigen, scheitern, ich würde mich freiwillig von meinem Mann trennen. Es würde mir das Herz brechen, aber es wäre immer noch besser, als ihn leiden zu sehen. Ich würde aber trotzdem eher diesen Weg wählen, als zu sagen: Von mir aus kannst du deine Bedürfnisse auch außerehelich befriedigen, alleine aufgrund der Tatsache, dass da noch eine dritte Person involviert wäre, die mit verletzt werden könnte.
Diese Reaktion finde ich total unsinnig und falsch. Aber gut, es ist dein Leben. Ich würde jedenfalls (wenn es abgesehen vom Sex in der Beziehung gut läuft) NATÜRLICH meiner Partnerin außerehelichen Sex erlauben. Ja ich wäre sogar froh drum wenn die es genießt.
Das ist es ja: DU wärst froh drum. ICH aber nicht. ICH würde darunter leiden, wenn ich mit dem Mann zusammen bliebe, mit allem Drum und Dran, nur sich halt den Sex woanders holt. ICH könnte nicht damit leben, sag ich offen und ehrlich. Für MICH wäre in diesem Fall die Trennung das geringere Übel. Und weil mein Gefühlsleben etwas anders ist, als deins, so ist es noch lange nicht unsinnig und falsch.

Suria

Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Suria » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:28

Krausig hat geschrieben:
Suria hat geschrieben:
Das halte ich für ein Gerücht. Ich wiederum kenne genug Frauen und Männer, die relativ früh geheiratet haben und die es immer noch sind. Eine Freundin von mir hat auch mit 24 ihren Freund geheiratet, mit dem sie vorher 8 Jahre lang zusammen war. Meine Eltern haben auch sehr früh geheiratet, meine Mama war damals sogar noch 19. Du siehst, es funktioniert, auch wenn man sich nicht sexuell austoben konnte. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Fremdgehen sehr leicht ist. Man kann auch den komplizierten Weg wählen und über die Eheprobleme reden und versuchen, sie gemeinsam zu lösen, aber ist nur meine Meinung.

Dann ist meine Auffassung von Ehe vielleicht etwas zu naiv. Wenn ich jemanden heirate, dann auch wirklich aus Liebe und den Menschen, mit dem ich mir vorstellen kann, alt zu werden. Das trifft auch auf meinen Freund zu (und ich hoffe, wir schaffen es bald, in den Bund der Ehe einzutreten). Und ich halte Treue für sehr wichtig, auch wenn ich mich (wie sollte es auch anders sein, als Abine) vorher nicht sexuell austoben konnte. Aber das macht nichts, weil ich das jetzt alles nachholen kann. Und so wie es aussieht, möchte ich keinen anderen zum "Austoben" haben. Ich selbst sorge auch dafür, dass er so denkt.

Ich schließe mit einem Zitat von Danny Dark: "Guten Abend! :hut: "
Woher willst du denn wissen, wie oft deine Bekannten, selbst deine Eltern fremd gegangen sind?
Ich halte fremd gehen fest schon für etwas normales, etwas dem man locker gegenüber stehen sollte.
Ich aber nicht. Aber vielleicht habe ich eine andere Auffassung von Beziehung, als du. Ich bin sehr arg monogam veranlagt (müsste mittlerweile schon rübergekommen sein).

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Peter » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:32

Arikari hat geschrieben:Dieser Thread driftet ins Absurde ab, mannomann :omg: Ich fühle mich gerade wie im Mittelalter: die Frau als lüsterne Verführerin - der Mann als Unschuldsengel, der ihren Verführungskünsten erliegt bzw. "als Single niemandem Rechenschaft schuldig ist" und nun entsetzt realisiert, dass das Techtelmechtel der Auslöser (wenn auch nicht die Ursache) für das Auseinanderbrechen der Ehe dieser Frau ist, mit der er seit immerhin 15 Jahren befreundet ist. Dumm gelaufen :roll:
Interessantes Geschlechterbild, das sogar bei Frauen Anklang findet. :buch:
Immer wieder mal was neues im Forum.
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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Tania » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:44

Reni hat geschrieben: Dies hier ist ein Duskussionsforum, von daher... ;).
Schon witzig. Gerade vor ein paar Tagen wurde ich in einem anderen Thread angepfiffen, mich doch etwas sanfter auszudrücken, da viele Nutzer dieses Forum als geschützten Raum im Sinne einer Selbsthilfegruppe sehen und man daher auf gewisse Befindlichkeiten Rücksicht nehmen solle ...

Aber gut, diskutieren wir die Schuldfrage. Ich sehe in diesem Szenario zwei Haupttäter und einen Erfüllungsgehilfen. Uns liegt derzeit nur die Aussage des Letzerem vor. Mir persönlich reicht das nicht, um ein Urteil zu fällen.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 10:48

Suria hat geschrieben:
Krausig hat geschrieben:
Suria hat geschrieben:@ Walter: Auch wenn du das nicht lesen wirst (anhand deiner Beiträge erkenne ich, dass du meine Beiträge nicht liest), noch mal extra für dich: Ich habe nicht geschrieben, dass ich von meinem Partner verlangen würde, dass er gefälligst nicht unter der fehlenden Libido zu leiden hat. Ich habe hier eigentlich schon bereits geschrieben, dass ich es traurig finde, wenn ein Mann unter der Sexlosigkeit innerhalb der Beziehung leidet. Und weil du es offenbar genauestens wissen willst: Sollte ich meine Libido vollends verlieren und all meine Versuche, dieses Problem zu beseitigen, scheitern, ich würde mich freiwillig von meinem Mann trennen. Es würde mir das Herz brechen, aber es wäre immer noch besser, als ihn leiden zu sehen. Ich würde aber trotzdem eher diesen Weg wählen, als zu sagen: Von mir aus kannst du deine Bedürfnisse auch außerehelich befriedigen, alleine aufgrund der Tatsache, dass da noch eine dritte Person involviert wäre, die mit verletzt werden könnte.
Diese Reaktion finde ich total unsinnig und falsch. Aber gut, es ist dein Leben. Ich würde jedenfalls (wenn es abgesehen vom Sex in der Beziehung gut läuft) NATÜRLICH meiner Partnerin außerehelichen Sex erlauben. Ja ich wäre sogar froh drum wenn die es genießt.
Das ist es ja: DU wärst froh drum. ICH aber nicht. ICH würde darunter leiden, wenn ich mit dem Mann zusammen bliebe, mit allem Drum und Dran, nur sich halt den Sex woanders holt. ICH könnte nicht damit leben, sag ich offen und ehrlich. Für MICH wäre in diesem Fall die Trennung das geringere Übel. Und weil mein Gefühlsleben etwas anders ist, als deins, so ist es noch lange nicht unsinnig und falsch.
Ich hab geschrieben, ich finde es unsinnig. Nicht dass es unsinnig ist. ;)
Meine Auffassung von Beziehung ist, ich möchte, dass es meiner Partnerin so gut wie möglich geht. Und wenn das für sie bedeutet Beziehung und außerehelichen Sex und ich damit gut leben kann, dann ist das für uns beide die beste Lösung.
Was ich bei dir nicht so recht verstehen kann, einerseits scheibst du ja, dass dir Sex nicht so wichtig sei, aber gleichzeitig wäre für dich Sex deines Partners mit einer Anderen ein sofortiger Trennungsgrund. Also ist Sex doch wichtig? Diesen Widerspruch kann ich nicht recht nachvollziehen. Aber so ist das wohl mit Emotionen, die sind selten logisch. Auch deswegen vermeide ich sie wo es geht ;)

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Logan 5 » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:10

Aufgrund dieser Aussagen
Krausig hat geschrieben:Ich halte fremd gehen fest schon für etwas normales, etwas dem man locker gegenüber stehen sollte.
Suria hat geschrieben:Ich bin sehr arg monogam veranlagt (müsste mittlerweile schon rübergekommen sein).
glaube ich nicht, dass Ihr so schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommt ;)

Liebe Suria, ich bin da übrigens ganz bei dir :)
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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:24

Logan 5 hat geschrieben:Aufgrund dieser Aussagen
Krausig hat geschrieben:Ich halte fremd gehen fest schon für etwas normales, etwas dem man locker gegenüber stehen sollte.
Suria hat geschrieben:Ich bin sehr arg monogam veranlagt (müsste mittlerweile schon rübergekommen sein).
glaube ich nicht, dass Ihr so schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommt ;)

Liebe Suria, ich bin da übrigens ganz bei dir :)
Das müssen wir ja auch nicht. Sie hat ihre Meinung und ich meine und wir beide drücken sie aus. Alles gut finde ich! :winken:

Suria

Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Suria » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:42

Krausig hat geschrieben:
Suria hat geschrieben:
Krausig hat geschrieben: Ich hab geschrieben, ich finde es unsinnig. Nicht dass es unsinnig ist. ;)
Meine Auffassung von Beziehung ist, ich möchte, dass es meiner Partnerin so gut wie möglich geht. Und wenn das für sie bedeutet Beziehung und außerehelichen Sex und ich damit gut leben kann, dann ist das für uns beide die beste Lösung.
Was ich bei dir nicht so recht verstehen kann, einerseits scheibst du ja, dass dir Sex nicht so wichtig sei, aber gleichzeitig wäre für dich Sex deines Partners mit einer Anderen ein sofortiger Trennungsgrund. Also ist Sex doch wichtig? Diesen Widerspruch kann ich nicht recht nachvollziehen. Aber so ist das wohl mit Emotionen, die sind selten logisch. Auch deswegen vermeide ich sie wo es geht ;)
1. Wo hab ich geschrieben, dass Sex für mich nicht wichtig ist? Ich hab geschrieben, dass der Coitus selbst mir nicht so überlebenswichtig ist, dass ich es fünfmal täglich machen muss. Ich habe ferner geschrieben, dass es im Bett noch andere Sachen gibt, außer den Sex selbst und die ich wiederum meistens schöner finde, als den Coitus selbst. Ich weiß nicht, wie oft ich das mittlerweile geschrieben habe :roll:

2. Wenn der Partner mir fremdgeht, dann ist das für mich ein Vertrauensbruch. Zumal mein Freund so jemand ist, der offen und ehrlich ist und den Mund aufmacht, wenn ihn etwas stört (habe ich während der Beziehung schon zu Genüge erlebt :mrgreen: ) und ich unterstelle mal, dass - sollte ihn mein Sexualverhalten stören (wovon ich nicht ausgehe, anhand seiner Rückmeldungen) - er es auch offen anspricht, anstelle dann direkt zu einer anderen Frau zu rennen und mit ihr fremdzuvögeln. Aber, wie Logan schon bereits sagte, habe ich eine ganz andere Vorstellung von Beziehung als du, so dass wir da wohl nicht auf einen Nenner kommen.

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Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Krausig » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:41

Suria hat geschrieben:
1. Wo hab ich geschrieben, dass Sex für mich nicht wichtig ist? Ich hab geschrieben, dass der Coitus selbst mir nicht so überlebenswichtig ist, dass ich es fünfmal täglich machen muss. Ich habe ferner geschrieben, dass es im Bett noch andere Sachen gibt, außer den Sex selbst und die ich wiederum meistens schöner finde, als den Coitus selbst. Ich weiß nicht, wie oft ich das mittlerweile geschrieben habe :roll:

2. Wenn der Partner mir fremdgeht, dann ist das für mich ein Vertrauensbruch. Zumal mein Freund so jemand ist, der offen und ehrlich ist und den Mund aufmacht, wenn ihn etwas stört (habe ich während der Beziehung schon zu Genüge erlebt :mrgreen: ) und ich unterstelle mal, dass - sollte ihn mein Sexualverhalten stören (wovon ich nicht ausgehe, anhand seiner Rückmeldungen) - er es auch offen anspricht, anstelle dann direkt zu einer anderen Frau zu rennen und mit ihr fremdzuvögeln. Aber, wie Logan schon bereits sagte, habe ich eine ganz andere Vorstellung von Beziehung als du, so dass wir da wohl nicht auf einen Nenner kommen.
Es geht doch gar nicht um heimlich fremd gehen. Es geht darum, dass nach Jahrzehnten vielleicht weder du Lust auf irgendeine Art Sex mit ihm, noch er Lust auf Sex mit dir hat. Ja und wenn ihr beide offen miteinander kommuniziert, dann redet ihr darüber. Das Zusammenleben an sich funktioniert aber gut. Was nun?
Was ich mich nun eben frage, warum würdest du dich dann gleich trennen wollen, wenn dein Partner dir sagen würde, er würde gerne - mit deinem Wissen - Sex mit einer Anderen haben? Ich finde, du misst da dem Sex einen viel zu hohen Stellenwert bei, ich würde das Zusammenleben als viel wichtiger erachten und mich nicht nur wegen etwas Sex trennen wollen.

Suria

Re: Wenn die Vergangenheit die Gegenwart berührt ...

Beitrag von Suria » Donnerstag 2. Juni 2016, 13:04

@ Krausig: Ganz einfach - weil mir das weh tun würde. ICH könnte damit nicht umgehen. Vielleicht würde es mich sogar psychisch fertig machen. Ich wäre traurig, nicht mehr ich selbst. Würde ich mich von ihm trennen, ich würde auch darunter leiden, aber für MICH wäre es eher Ende mit Schrecken. Das erstere Szenario wäre für mich ein Schrecken ohne Ende. Auch das habe ich hier bereits mehrfach geschrieben.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass ich mir vorstellen könnte, dass wenn ich dem Mann das Fremdgehen erlaube und er sieht, wie ich darunter leiden würde, er auch nicht begeistert wäre (ich unterstelle mal, dass ein Mann nicht unbedingt gerne sieht, wenn die Frau, die er liebt, leidet). Durch eine Trennung könnte er praktisch neu anfangen und eine neue Beziehung mit einer tollen Frau mit einer gut funktionierenden Libido anfangen. Eine, die ihm vielleicht auch Sex mit einer dritten Frau erlaubt, wenn auch ihre Libido nicht mehr funktioniert :mrgreen: .
Zuletzt geändert von Suria am Donnerstag 2. Juni 2016, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.

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