Was ist einfacher

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Birdfood
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Birdfood » Freitag 25. März 2016, 18:43

George Munn hat geschrieben:Du schreibst es ja selbst "in gewissem Umfang". Nichts anderes habe ich geschrieben, wenn Du nochmal genau liest. Wo ich Schwarz-Weiß-Malerei betreibe ist mir schleierhaft.
Weil du gleich von Abhängigkeit geschrieben hast. Ein bisschen abhängig ist man immer in einer Partnerschaft, das gehört dazu.
Wenn ich einen anderen Menschen glücklich machen kann freue ich mich, das bedeutet aber auch, daß das Glück des anderen auch von mir abhängig ist.
Dein Beitrag war halt sehr einseitig und besser entschleiern kann ich es dir jetzt auch nicht.
I can´t find on google but it´s delicious

Tyralis Fiena
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Tyralis Fiena » Freitag 25. März 2016, 19:05

George Munn hat geschrieben: Die Aufgabe eines Partners/Partnerin sollte nicht sein den eigenen Partner zu therapieren.
Das Leben ist halt auch keine Schatzkiste in die man hinein greifen kann.

Und selbst wenn Du diese Partnerin gefunden hast. Willst Du Dein Lebensglück von Ihr abhängig machen? Ich würde nicht wollen, dass ich allein für das Glück meiner Partnerin verantwortlich bin. Was wenn ich mal einen miesen Tag habe wo mir nicht nach verständnisvoll zumute ist? Beide Seiten müssen wissen wo Sie stehen in Ihrem Leben.
Sehe ich für mich selbst auch als richtig und es ist für mich auch ein Grund, einer Partnerschaft aus dem Weg zu gehen (mindestens solange bis alles im Kopf und im Leben wieder im Lot ist). Nur würde ich die eigene Entscheidung nicht als allgemeinen Maßstab anbringen. Und bei den zahllosen Graustufen gibt es sicher genug Paare, wo es trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) der psychischen Verfassung beider Seiten irgendwie läuft.

@Querdenkerin:
Bisher erschien mir Variante 1 einfacher. Dafür brauche ich auch nichts zu tun. Ich bin wohl auch zu faul, zum Körbe sammeln (zumal es sich für mich aus meinen derzeitigen Umständen heraus vernünftigerweise eh ausschliesst, diesen Weg zu beschreiten).

Querdenkerin
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Querdenkerin » Dienstag 29. März 2016, 18:25

Hallo an Alle,

also erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten und ich muss hier noch einiges in meinem Kopf sortieren.
Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde aber ich war für ein paar Tage weg und irgendwie sollte man nicht den Fehler machen, vorher einen Thread zu öffnen.

Mir erscheint mittlerweile Option 1 sinnvoller (Stimmt "einfacher" klingt etwas komisch).
Eigentlich scheint jedes Streben richtig. Egal ob es die Suche nach jemanden ist oder nach der Methode mit der man momentan mit der Situation am besten klar kommt.
Ich hatte in den letzten Jahren immer die Option 2 angewendet und komme so langsam an einem Punkt wo ich nicht mehr weiter weiß.

Es ging immer nach dem gleichen Schema: Kontaktanzeige gelesen - geschrieben - Korb eingefangen....oder selber eine Kontaktanzeige aufgegeben, geschrieben und wieder nix. Zwischendurch gab es zwar Dates aber die waren nach dem ersten Treffen gleich beendet (Gut auch von meiner Seite gab es "Absagen") Jedesmal waren die Hoffnungen auf irgendetwas, sei es auf nur eine Freundschaft noch die schönere Begleiterscheinung.

Nun habe ich so langsam das Gefühl, dass mein AB-Sein mit dem fortschreitenden Alter (Wir reden hier von nicht mal Mitte 35) hinderlich ist. Zumindest bilde ich mir das so ein.

Zu Option 1: Da kenne ich momentan keine Strategie, die mein AB-Sein oder mich im Allgemeinen akzeptabler macht. Dabei hocke ich nicht den ganzen Tag zuhause. Nur habe ich selten Gelegenheit, Menschen auf dem zweiten Blick kennenzulernen.
Ja, man muss sich erstmal selbst lieben bzw. akzeptieren ehe man von anderen geliebt wird aber dummerweise greift da ein Rad ins andere. Wenn man nie von anderen geliebt (außer von der Famiele) wird man wohl kaum Selbstakzeptanz aufbauen können.

LG Querdenkerin
Es heißt ja, das jeder Topf einen Deckel findet. Scheinbar bin ich eine Auflaufform. Vielleicht findet sich ja irgendwo eine Folie, die besser zu mir passt.

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