Was ist einfacher

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Querdenkerin
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Was ist einfacher

Beitrag von Querdenkerin » Mittwoch 23. März 2016, 22:48

Hallo,

ich habe da mal eine Frage, die mir im Kopf herumschwirrt. Was ist "scheinbar" einfacher:

1. Einen Weg zu finden, mit dem jetzigen AB-Dasein Kopfmäßig klar zukommen (Wenn ja, was waren oder sind eure Vorgehensweisen)

oder

2. weiter auf die Suche zu gehen und bei jedem Korb/Misserfolg (blöder Begriff, ich weiß) depressiver zu werden.

Irgendwie stelle ich mir Version 1 vor, dass es eher zu bewerkstelligen ist ohne dass man im Kopf wuschiger wird. Aber ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Liebe Grüße

Querdenkerin
Es heißt ja, das jeder Topf einen Deckel findet. Scheinbar bin ich eine Auflaufform. Vielleicht findet sich ja irgendwo eine Folie, die besser zu mir passt.

George Munn

Re: Was ist einfacher

Beitrag von George Munn » Mittwoch 23. März 2016, 23:42

Wichtig ist primär mit sich selbst zufrieden zu sein. Dann hauen einen auch mögliche Körbe nicht so sehr aus den Socken. Wenn ich auf Partnersuche gehe nur um nicht allein zu sein, ist das nicht zielführend. Ich sage mir immer. Es ist wie es ist. Das ist halt mein Problem mit dem ich mich rumplagen muss. Andere Menschen haben andere Probleme und jeder muss irgendwie mit seinem Päckchen klar kommen.

Wenn ich depressiv auf Partnersuche gehe, ändert es doch nichts daran ob ich dann einen Partner finde. Das würde bedeuten das eigene Glück davon abhängig zu machen ob man einen Partner hat. Und wenn der Partner dann einen verlässt? Dann muss ich wieder depressiv werden und mir schnell einen neuen suchen. Das kann nicht die Lösung sein.

Wenn man alleine auch mit sich zufrieden ist und sich selbst das persönliche Glück erarbeitet, wirkt das auf andere Menschen anziehend. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Problem mit dem fehlenden Partner von alleine löst, viel größer.

Du musst Dich ja auch nicht auf eine der beiden Antworten festlegen. Du bist an niemanden gebunden und kannst jederzeit für Dich alleine sein oder "auf die Pirsch" gehen. Wie es Dir beliebt. Lebe so wie es Dich glücklich macht.

Kopf hoch! Du bist wie Du bist und das ist in Ordnung.

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Tintenmalerin » Mittwoch 23. März 2016, 23:55

George Munn hat geschrieben:Du musst Dich ja auch nicht auf eine der beiden Antworten festlegen. [...]
Genau.
Ich sehe da auch keinen großen Unterschied. Beides ist im Grunde resignieren. Kann ich gut nachvollziehen, danach ist mir auch oft. Aber es sind doch nicht die einzigen Alternativen.
Sinnvoller wäre es, etwas an seiner Einstellung oder seiner Vorgehensweise zu ändern.

Leichter fiele es mir, es einfach nicht mehr zu versuchen, also Variante 1. Aber das hängt mit meiner generellen Antriebslosigkeit zusammen, kommt also eigentlich auch nicht in Frage.
Zuletzt geändert von Tintenmalerin am Mittwoch 23. März 2016, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von ABChancenlos » Mittwoch 23. März 2016, 23:57

Das Leben is nie einfach, Querdenkerin. Und die Schmerzen in Zusammenhang mit Deinem "Punkt 2" hatte u. habe ich auch oft. Aber wenn man daraus dann den Schluss zieht, konsequent "zumacht" u. sich nicht öffnet für die Liebe, dann.... dann ist alles verloren!
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Leontes » Donnerstag 24. März 2016, 00:45

Querdenkerin hat geschrieben:Hallo,
ich habe da mal eine Frage, die mir im Kopf herumschwirrt. Was ist "scheinbar" einfacher:
1. Einen Weg zu finden, mit dem jetzigen AB-Dasein Kopfmäßig klar zukommen (Wenn ja, was waren oder sind eure Vorgehensweisen)
oder
2. weiter auf die Suche zu gehen und bei jedem Korb/Misserfolg (blöder Begriff, ich weiß) depressiver zu werden.
Ich suche nicht mehr gezielt nach einer Partnerschaft, sondern versuche offener für Begegnungen zu sein. Das nimmt viel Druck aus der Sache. Es liegt in der Natur der Partnersuche, dass die Mehrzahl der Versuche scheitert. Schließlich müssen sich 2 Personen finden, die sich gegenseitig eine Partnerschaft vorstellen können. Allerdings sollte man auch nicht zögern, deutliche Signale zu senden, sobald die/der Andere in Betracht kommt. Ein Nein mag zwar entäuschend sein, noch schlimmer ist aber eine verpasste Gelegenheit.

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Waldmeister » Donnerstag 24. März 2016, 06:21

Einfacher ist wohl nichts tun. Aber willst du das? Woran glaubst du liegt es das du so viele Körbe bekommst?

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Nightflyer » Donnerstag 24. März 2016, 06:49

Ich finde die Version 2 die bessere Lösung, auch wenn es nicht die leichtere ist.
Lieber versuche ich etwas zu erreichen und scheitere daran, als mir später Vorwürfe machen zu müssen: "Ach, hätte ich mich nur mal bemüht." Sich auf Dauer einzureden, dass man sich mit seinem AB-Sein glücklich fühlt, endet meist in Frust und Depressionen. Solange man sucht, wahrt man sich zumindest noch die Chance, dass es vielleicht irgendwann doch mit einem Partner klappen könnte.

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 24. März 2016, 07:08

Ich neige (und neigte) immer zu option 1)

Ich war nie aktiv auf der suche nach eine beziehung, habe nie aktiv nach frauen gesucht,
In perioden das ich nicht verliebt war, hatte ich auch kaum ein bedürfnis nach einen beziehung,
ich komm alleine eigentlich schon klar.

Aber ich hatte ein art leben wo ich auch ohne aktiv auf der suche zu sein ständig neue
frauen begegnete, frauen die auch mal interesse an mir zeigten, und verliebte mich dann
auch so ab und zu. Und dann wollte ich mit den frauen in den ich mich verliebte schon eine
beziehung. Bis jetzt ist das mir nicht gelungen; wahrscheinlich mehr deswegen das ich
mich selbst immer wieder sabotiert habe, als das ich keine wirklich chancen gehabt habe.
(Und ja, jede korb hat mich depressiver gemacht.)

Aber auch wann ich völlig passiv war gab es frauen die ein anfangsinteresse zeigten
immer auch so, ganz von alleine, ohne das ich deswegen suchen müßte, oder mich
aktiv um deren aufmerksamkeit bemühen müßte.

2), Auf der suche gehen, habe ich noch nie gemacht, und ich habe mich trotzdem 15
mal verliebt, es gab sogar frauen die mich auf dates gefragt haben, etc.

Wann das nicht den fall ist, wann man nicht von alleine interessante personen begegnet,
müß man natürlich aktiver auf der suche gehen, wann man unbedingt eine beziehung will.
Aber wie gesagt, wann ich nicht in einen spezifischen frau verliebt bin, ist meine
beziehungswünsch (und bedarf nacht sex) so niedrich, das ich mich keine weitere mühe
gebe. Manchmal war ich sogar froh, wann ich mal eine periode nicht verliebt war; verliebt
sein ist für mich ziemlich anstrengend, Das ist jetzt so, aber auch wann ich noch 18 war,
das war bei mir immer so.

Aber ich glaube nicht das es in den bereich rationelle optionen gibt. Entweder man kommt
mit das AB-Dasein zurecht, oder auch nicht, ich denke nicht das es da ein schalter im kopf gibt.
Man ist gestrickt so wie man gestrickt ist, und müß seine eigene bedürfnisse nachgehen.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

Endura

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Endura » Donnerstag 24. März 2016, 07:42

George Munn hat geschrieben:Wenn man alleine auch mit sich zufrieden ist und sich selbst das persönliche Glück erarbeitet, wirkt das auf andere Menschen anziehend. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Problem mit dem fehlenden Partner von alleine löst, viel größer.
Und wenn das nicht funktioniert? Ewig alleine bleiben? Alleine schon dieser Gedanke macht mich deprimiert.

Endura

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Endura » Donnerstag 24. März 2016, 07:47

Nightflyer hat geschrieben:Sich auf Dauer einzureden, dass man sich mit seinem AB-Sein glücklich fühlt, endet meist in Frust und Depressionen. Solange man sucht, wahrt man sich zumindest noch die Chance, dass es vielleicht irgendwann doch mit einem Partner klappen könnte.
Meine Jugendjahre, in denen ich nicht einmal auf die Idee gekommen wäre, das andere Geschlecht könnte sich für mich interessieren, waren die glücklichsten meines Lebens.
Suchen und nichts Finden, das machte mich auf Dauer depressiv. Mittlerweile suche ich schon lange nicht mehr. Ich habe einfach zu wenig zu bieten um realistische Chancen zu haben.

Endura

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Endura » Donnerstag 24. März 2016, 08:03

Querdenkerin hat geschrieben:1. Einen Weg zu finden, mit dem jetzigen AB-Dasein Kopfmäßig klar zukommen (Wenn ja, was waren oder sind eure Vorgehensweisen
Meine Vorgehensweise war: Bis 20 bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, beim anderen Geschlecht landen zu können.

Dann bin ich regelmäßig abends ausgegangen, und hab mir einreden lassen, dass ich schon noch die Richtige finden werde. Leider hat sich das nicht erfüllt. Die Langzeitfolge war Depression. Ich würde gerne wieder die lockere Geisteshaltung von vor 20 haben.

Bloom

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Bloom » Donnerstag 24. März 2016, 08:18

Ich denke eine Mischung aus beidem ist gut. Einfach das Leben leben, mit Freunden treffen, neue Dinge erleben, Hobbys die einem Spaß machen. Sport ist wie ich mittlerweile finde auch sehr wichtig, nicht nur für die körperliche Gesundheit sondern auch für die mentale Gesundheit.
Wenn dann mal ein ODB ins Leben tritt, einfach den Korb abholen und weiter leben (denn sein wir ehrlich man kann sich nicht dagegen wehren jemanden toll zu finden). Klar man könnte darauf verzichten sich die Körbe abzuholen das Problem ist aber dass man sich dann später immer die Frage stellt: "Was wäre wenn?" aus eigener Erfahrung kann ich sagen das diese Frage für sehr viel mehr Seelischen Schmerz verantwortlich ist als es ein Korb jemals sein könnte.

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Lonely » Donnerstag 24. März 2016, 08:26

Bloom hat geschrieben:Ich denke eine Mischung aus beidem ist gut. Einfach das Leben leben, mit Freunden treffen, neue Dinge erleben, Hobbys die einem Spaß machen. Sport ist wie ich mittlerweile finde auch sehr wichtig, nicht nur für die körperliche Gesundheit sondern auch für die mentale Gesundheit.
Wenn dann mal ein ODB ins Leben tritt, einfach den Korb abholen und weiter leben (denn sein wir ehrlich man kann sich nicht dagegen wehren jemanden toll zu finden). Klar man könnte darauf verzichten sich die Körbe abzuholen das Problem ist aber dass man sich dann später immer die Frage stellt: "Was wäre wenn?" aus eigener Erfahrung kann ich sagen das diese Frage für sehr viel mehr Seelischen Schmerz verantwortlich ist als es ein Korb jemals sein könnte.
+1 Dem kann ich absolut zustimmen - besonders dem letzten Satz!
- Dafür sorgen, dass es einem auch ohne Partner gut geht
- trotzdem offen sein für alles was kommt und Chancen nutzen
- Körbe gelassener nehmen
"You can´t always get what you want. But if you try sometimes you just might find you get what you need." - The Rolling Stones

"You spend your life waiting for a moment that just don´t come. Well, don´t waste your time waiting!" - Bruce Springsteen

Endura

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Endura » Donnerstag 24. März 2016, 10:41

George Munn hat geschrieben:Wenn ich depressiv auf Partnersuche gehe, ändert es doch nichts daran ob ich dann einen Partner finde. Das würde bedeuten das eigene Glück davon abhängig zu machen ob man einen Partner hat. Und wenn der Partner dann einen verlässt? Dann muss ich wieder depressiv werden und mir schnell einen neuen suchen. Das kann nicht die Lösung sein.
Soll ich als Depressiver die Partnersuche sein lassen, bis ich irgendwann "geheilt" bin. Das kann ja nicht die Lösung sein. Vielleicht ist gerade eine verständnisvolle Partnerin die Lösung.

Lanthan

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Lanthan » Donnerstag 24. März 2016, 11:27

Ich möchte als Anregung Lösung 3 Präsentieren: An deinem Umgang mit Misserfolgen arbeiten, so dass sie dich nicht depressiv machen.

NBUC
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Re: Was ist einfacher

Beitrag von NBUC » Donnerstag 24. März 2016, 12:36

Lanthan hat geschrieben:Ich möchte als Anregung Lösung 3 Präsentieren: An deinem Umgang mit Misserfolgen arbeiten, so dass sie dich nicht depressiv machen.
Und was beinhaltet das "dran arbeiten"?

Ansonsten:
Das mit der Frage was "besser" ist, wird von der individuellen Chance und der Bedürfnislage abhängen.

Je nach Art und Stärke des Bedüfnisses wird jemand unterschiedlich stark leiden wenn er oder sie das Ganze komplett dran gibt.
(und ist dann in Relation eine Beziehung an sich eben auch ein unterschiedlich großer EInfluss auf die Lebensqualität.)

DIe Fare ist auch, was verspricht man sich/ sucht man in einer Beziehung. Ein Knackpunkt dürfte die Familienplanung sein. Ohne Familienplanung kann man das ab einem gewissen Alter (wo die Situation dann eh verkorkst ist) auch hervorragend vor sich her schieben, ohne etwas zu verpassen.
Wer Familie will, muss bis zu einem bestimmten Alter aktiv geworden sein, oder es wird ganz schwer bis unmöglich.

Umgekehrt ist die Farge, ob sich das "aufgeben" tatsächlich so durchziehen läßt. Ich habe nicht einmal "aufgegeben gehabt" sondern war fest überzeugt, dass Beziehungen reiner Wahnsinn sind. Bis eben mir jeamnd eine bis dahin nicht vorstellbare rale Alternative aufgezeigt hat - undn dann war es das mit der zufriedenen sicheren Überzeugung.

Dazu kommt für mich, dass es nicht mal die echten Körbe sind als Knackpunkt, sondern bereits das Finden von Kandidatinnen. (In einer SB oder RL Situation schon bei der Knontaktaufnahem abgebügelt zu werden zähle ich nicht als Korb, auch wenn es trotzdem nicht zu Wiederholungen reizt. Aber es ist halt kein Schlag gegen das EGO.)

Ohne akutem OdB habe ich halt nur den Druck von dem Hintergedanken Familie (und der wird auch erst einmal schon wieder merklich schwächer) , so dass 1 für mich bisher erheblich einfacher ist.
Einzige Frage ist halt ob das immer so bleibt.

Ich habe meinen Terminkalender eh bis zum Bersten voll, da wäre jede "künstliche" Suche erst einmal eine Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Als nächstes käme danndie nächste Frage nach der möglichen Verbesserung als Resultat: was würde ich da finden, was mir während meiner üblichen Aktivitäten nicht über den Weg laufen kann und was würde mir das konkret an Lebensqualität bringen.
Weil letztlich sind die Momente, wo mir ein Partner merklich fehlt, genau die Momente, wo ich ein tolles Erlebnis gerne teilen würde.
Und auch wenn sich mit einem "künstlich" gefundenen Partner vielleicht auch etwas noch nicht absehbares Neues ergeben könnte, wären diese Partner in der "Basisversion Beziehung" wie gefunden bei den Entsprechungen zu den bisherigen gerne zu teilenden Erlebnissen dann ja auch wieder nicht dabei!
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Valentin » Donnerstag 24. März 2016, 12:52

Querdenkerin hat geschrieben:Hallo,

ich habe da mal eine Frage, die mir im Kopf herumschwirrt. Was ist "scheinbar" einfacher:
1. Einen Weg zu finden, mit dem jetzigen AB-Dasein Kopfmäßig klar zukommen (Wenn ja, was waren oder sind eure Vorgehensweisen)
oder
2. weiter auf die Suche zu gehen und bei jedem Korb/Misserfolg (blöder Begriff, ich weiß) depressiver zu werden.

Irgendwie stelle ich mir Version 1 vor, dass es eher zu bewerkstelligen ist ohne dass man im Kopf wuschiger wird. Aber ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Liebe Grüße

Querdenkerin
Ich denke, diesbezüglich gibt es keine Lösung. Beide erwähnten Optionen sind schwierig und unangenehm für Dich. Dies ist nachvollziehbar. Und da dies so ist, bietet sich der Vergleich, was einfacher ist, nicht an.
Du kannst nicht alleine für eine Änderung der Situation sorgen. Vor diesem Hintergrund würde ich Dir nötige Gelassenheit wünschen.
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Endura

Re: Was ist einfacher

Beitrag von Endura » Donnerstag 24. März 2016, 13:04

NBUC hat geschrieben:Ohne akutem OdB habe ich halt nur den Druck von dem Hintergedanken Familie (und der wird auch erst einmal schon wieder merklich schwächer) , so dass 1 für mich bisher erheblich einfacher ist.

Ein weiters Problem: Mit akutem OdB habe ich kein Interesse an anderen Frauen. Ich hatte mal fast 10 Jahre lang ein OdB, aber ich hatte sie nicht einmal angesprochen (komischerweise sind wir heute auf Facebook befreundet).

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 24. März 2016, 14:28

NBUC hat geschrieben:
Lanthan hat geschrieben:Ich möchte als Anregung Lösung 3 Präsentieren: An deinem Umgang mit Misserfolgen arbeiten, so dass sie dich nicht depressiv machen.
Und was beinhaltet das "dran arbeiten"?
Die eigene Wertung des Erlebens zu verändern. Persönlich andere Konsequenzen ziehen. Anderes erleben und anders erleben. Persönliche Perspektiven/Prioritäten und - nochmal - Wertungen verändern. So dass sich das gerade Erlebte (Präsenz) besser anfühlt. Und vielleicht das früher Erlebte nicht mehr so negativ wirkt.
Im Endeffekt: einen anderen emotonalen Zugang erreichen.
NBUC hat geschrieben:Ich habe meinen Terminkalender eh bis zum Bersten voll, da wäre jede "künstliche" Suche erst einmal eine Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Wenn du weder an deinem Terminkalender noch an den Positionen, die da stehen, was ändern willst: dann stellen sich doch deine gazen Überlegungen gar nicnt? Dann läuft halt alles so weiter wie bisher.
NBUC hat geschrieben:Als nächstes käme danndie nächste Frage nach der möglichen Verbesserung als Resultat: was würde ich da finden, was mir während meiner üblichen Aktivitäten nicht über den Weg laufen kann und was würde mir das konkret an Lebensqualität bringen.
Du spekulierst schon weider über ungelegte Eier. So werden sie nie gelegt werden. (Sorry .. Ostern und so ...). Du willst imner scho vorher wissen, wie es sich anfühlt, und wehe, es ist nicht zwangsläufig besser - das ist es aber NIE (im voraus).
An dem Erfolg von Dingen, die man nicht tut, zu zweifeln, ist eine wunderbar sinnlose und nie zu widerlegende Beschäftigung.

Und außerdem theoretisierst du viel zu viel. Da bekommt man ja schon beim Lesen und Versuch, es nachzuvollziehen, Kopfschmerzen. Deine humorvolle Herangehensweise ist deutlich wirkkräftiger.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Was ist einfacher

Beitrag von NBUC » Donnerstag 24. März 2016, 16:16

Hoppala hat geschrieben:
NBUC hat geschrieben:Ich habe meinen Terminkalender eh bis zum Bersten voll, da wäre jede "künstliche" Suche erst einmal eine Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Wenn du weder an deinem Terminkalender noch an den Positionen, die da stehen, was ändern willst: dann stellen sich doch deine gazen Überlegungen gar nicnt? Dann läuft halt alles so weiter wie bisher.
Du siehst das zu beschränkt,. Es ist kein ganz oder gar nicht.

Es ist eine individuelle Beurteilung jeder Einzelmaßnahme auf ihre Chancen und/oder Anforderungen.
Nur bei hohen Anforderungen und keiner erkennbaren Chancenverbesserung (oder gar drohender Verschlechterung) : Nein danke.
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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