Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

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Hast du naturwissenschaftlichen Hintergrund oder entsprechende Interessen?

(m) Ich bin Naturwissenschaftler (Mathematiker, Ingenieure, Informatiker zählen auch)
27
31%
(m) Ich bin lediglich am Thema interessiert (starkes Sci-Fi Interesse und ähnliches zähle ich mal dazu)
12
14%
(m) Nichts damit zu tun
20
23%
(w) Ich bin Naturwissenschaftler (Mathematiker, Ingenieure, Informatiker zählen auch)
9
10%
(w) Ich bin lediglich am Thema interessiert (starkes Sci-Fi Interesse und ähnliches zähle ich mal dazu)
5
6%
(w) Nichts damit zu tun
14
16%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 87

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Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Skorpion » Freitag 4. März 2016, 10:44

Simple Sache. Mir fällt immer wieder auf, dass gar nicht wenige hier naturwissenschaftlichen Hintergrund haben oder zumindest gewisses Wissen/Interesse zeigen. Ich möchte jetzt einfach mal Zahlen dazu. Meine Erwartung ist, dass der Anteil der MINTler hier höher ist als in der Bevölkerung insgesamt. Ich bitte darum, dass völlig vom AB-Tum Unbetroffene nicht abstimmen, Kommentare jeglicher Art natürlich trotzdem gerne.

Ich selbst bin zum Beispiel Physiker und kenne einen weiteren Physiker, dem es sehr ähnlich wie mir geht.
Zuletzt geändert von Skorpion am Freitag 4. März 2016, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von orthonormal » Freitag 4. März 2016, 10:56

Ingenieure zählen dazu, Ingenieurinnen aber nicht? ;)

Doch, doch, es gibt tatsächlich welche, wenn auch nicht viele.
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Skorpion » Freitag 4. März 2016, 11:18

orthonormal hat geschrieben:Ingenieure zählen dazu, Ingenieurinnen aber nicht? ;)

Doch, doch, es gibt tatsächlich welche, wenn auch nicht viele.
Oops :mrgreen:

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Einsamer Igel » Freitag 4. März 2016, 11:54

Ich liege zwischen 4 und 5, habe mich nun aber mal für "lediglich Interesse" entschieden, auch wenn das nicht ganz korrekt ist. Naturwissenschaftler ist aber genausowenig korrekt.
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Logan 5 » Freitag 4. März 2016, 12:13

Ich liege zwischen 2 und 3, Tendenz wohl eher 3 (auch wenn ich Sci-Fi mag ;) )
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 4. März 2016, 13:12

Ich wollte ganz früher mal astrofysiker werden, aber hatte nicht das dazu benötigte talent
für mathematik.

Habe ziemlich viele bücher gelesen - astrofysik, urknall, quantenfysik, evolutionsbiologie,
etc. Habe auch eine vorliebe für science fiction.

Habe mich dann beruflich meinen anderen nerd-vorliebe gewitmet; die für comics und trickfilm...

Entweder die klinisch-sterile empirische ansicht, oder märchen, um den grausamen realität zu
entfliehen - down to earth, mit beiden beinen im alltagsleben war ich noch nie, und wollte ich
eigentlich auch niemals sein.
Zu belanglos, zu routinemäßig und zu langweilig.
Mein ganzes leben ist eigentlich eine flucht weg aus den alltag.
Und was diese ganze ewige status-wettbewerb mit anderen angeht, in unserem leistungsgesellschaft;
zu primitiv und zu anstrengend; desto weiter davon weg, desto besser.
Ich habe es immer bevorzügt zu lesen oder zu zeichnen, als um neue menschen kennen zu lernen.
Ich hatte eigentlich nie den bedürfnis gezielt auf fremden zu zu gehen; die menschen die ich kenne
begegnete ich entweder früher in der schule, und später im beruf.

Ich verbrachte meinen zeit lieber zwisschen meinen comic/trickfilmfiguren, quarks, hadronen, mesonen
usw, als in (sport)vereine, diskos, kneipen, usw.

Aber gut, da ist man im Big Bang Theory bereich, und nicht im visir der meisten normalo-frauen....


EDIT:

Mein cousin ist computerprogrammierer, gelernter mathematiker/astrofysiker; seine lebenspartner
seit über 25 jahre, ist Professor Dr. in der zooologie, beruflich wissenschaftsberaterin; so geht es
natürlich auch....
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Freitag 4. März 2016, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Logan 5 » Freitag 4. März 2016, 13:38

Also inzwischen 11 Forianer/-innen die einen eindeutigen naturwissenschaftlichen Hintergrund haben.
Leider gehöre ich ja nicht dazu. Meine Bitte daher an euch: könntet ihr relativ zeitnah das Beamen erfinden? Mindestens 2 Personen aus dem Forum wären euch auf ewig dankbar ;)

Hoffentlich bin ich mit meinem Anliegen nicht zu sehr vom Thema abgewichen. Wenn doch, bitte ich um Nachsicht.
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Reni » Freitag 4. März 2016, 13:40

Logan 5 hat geschrieben:Also inzwischen 11 Forianer/-innen die einen eindeutigen naturwissenschaftlichen Hintergrund haben.
Leider gehöre ich ja nicht dazu. Meine Bitte daher an euch: könntet ihr relativ zeitnah das Beamen erfinden? Mindestens 2 Personen aus dem Forum wären euch auf ewig dankbar ;)

Hoffentlich bin ich mit meinem Anliegen nicht zu sehr vom Thema abgewichen. Wenn doch, bitte ich um Nachsicht.
Erst noch sagen, Entfernung ist kein Problem und dann schummeln wollen... :) :dont:

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Lonely » Freitag 4. März 2016, 13:42

Logan 5 hat geschrieben:Meine Bitte daher an euch: könntet ihr relativ zeitnah das Beamen erfinden?
Wenn Ihr dann schon mal dabei seid: Ein Fluxkompensator wär auch nicht schlecht! :pfeif:
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 4. März 2016, 13:46

Für mich zusätzlich ein replicator und ein holodeck.

Vor allem ein holodeck.....
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Logan 5 » Freitag 4. März 2016, 13:48

Reni hat geschrieben:Erst noch sagen, Entfernung ist kein Problem und dann schummeln wollen...
Du weißt ja nicht, WO wir uns hinbeamen wollen ;)
Lonely hat geschrieben:Wenn Ihr dann schon mal dabei seid: Ein Fluxkompensator wär auch nicht schlecht!
Aber bitte eingebaut in ein etwas bequemeres und schöneres Fahrzeug, als ein DeLorean (jetzt bitte nicht auf mich einschlagen)
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Brax » Freitag 4. März 2016, 14:31

Die Frage für Frauen wäre eigentlich, ob sie in "Frauenberufen" arbeiten. Naturwissenschaftlerin zu sein sollte bei einer Frau ja nicht zum ABtum führen, da sie in ihrem Studium und auf der Arbeit dann von haufenweise Männern umgeben ist.

Ich bin (w) und studiere Linguistik - das ist dann wohl das Gegenstück zu (m) Naturwissenschaftler.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von uhu72 » Freitag 4. März 2016, 14:42

Oder generell geschlechtstypische Berufe, muss ja nicht immer gleich ein Studium voraussetzen.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Skorpion » Freitag 4. März 2016, 14:49

@ Brax: Da ist etwas dran.

Zur Erklärung: Mir ging es tatsächlich vor allem um die Männer. Bei MINT-Männern herrscht oft das Vorurteil, dass sie eine Tendenz zu geringerer sozialer Kompetenz haben und dass sie "komisch" sein können, aus meiner Sicht nicht zu Unrecht. Frauenmangel kommt oben drauf. Für Frauen ist der MINT Bereich wohl tatsächlich ein weitaus geringeres Hindernis, aber auch da interessiert mich das Thema.

Jedenfalls hab ich das deshalb so explizit auf Naturwissenschaften gelegt. Ist auch schwierig, allgemeine geschlechterspezifische Berufe wirklich festzulegen.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Hoppala » Freitag 4. März 2016, 14:50

Da merkt man der Umfrage doch gleich an, dass sie mit "naturwissenschaftlichem Hintergrund" erstellt wurde.
Denn unter Aspekten der Sozialforschung sind da gleich derart viele Tendenzen vorgegeben, dass es ein Wunder wäre, wenn die erwünschte Antwort ("Ja, viele" nicht dabei heraus kommt. :mrgreen:

Wenn man die sozialen Verhaltenweisen der Menschen als Natur begreift, hat ja sogar die abstrakt-theoretischste Soziologie "naturwissenschaftlichen Hintergrund". Und was ist mit der Naturphilosophie? Wenn man schon Mathematiker dazu zählt (theoretischer und damit naturlosgelöster geht's ja kaum ...)

Bereits der Titel wird überwiegend solche ansprechen, die das hier im Forumsumfeld für sich als Thema/Problem definieren.

Antwort 2 dann fasst das Thema gleich mal so weit, dass man es schon anklicken kann, wenn man einen Schraubenzieher zuhause hat und damit umgehen kann (außer damit in der Nase bohren).

Ich bin kein Naturwissenschaftler. Aber ich habe in der Schule genug Grundlagen gelernt, um im Alltag immer wieder deutlich mehr von diesen Dingen zu verstehen als der Durchschnitt. Ich kann mit gängigen physikalischen Einheiten umgehen, umrechnen und soweit nötig (zum Beispiel bei Reparaturen), wende ich das an. Ebenso, wenn es um größere Zusammenhänge (Öko und so) geht, und mir die von Interessengruppen genannten Zahlen fragwürdig erscheinen. Dann wird mal eben überschlägig nachgerechnet. Erinnnere ich ich nicht, greif ich zum Formelbuch (aus Schulzeiten gerettet - erfreulicherweise unterliegt das ja nicht dem fortwährenden Erneuerungsdrang, mit dem die Computer- und Telefonhersteller und Datenkleptomanen unsere Welt verschlimmbessern). Ich habe genug Science Fiction gelesen, um Science von Fiction unterscheiden zu können (98% der so benannten Erzählgattungen sind Fiction pur).

Ich hätte mich eigentlich bis zur Umfrage als "Nichts damit zu tun" einsortiert. Aber als geisteswissenschaftlich gebildeter Mensch bin ich selbstverständlich am Thema interessiert.

Das hat mich imme rgewundert: Das überzeugte "Naturwissenschaftler" bzw,. MINTler so oft an Geisteswissenschaften uninteressiert sind. Für wen betreiben sie denn ihre Forschungen, nutzen ihre Erkenntnisse, bauen ihre Gerätschaften? Ohne gewisses geisteswissenschaftliches Interesse fehlt doch die Grundlage, um den Kontext für sich selbst ordnen zu können.
So wie ein Geisteswissenschaftler, der sich auf die natürlichen Grundlagen so gar nicht versteht, auch nur ein Fachidiot ist. Wissenschaft und Idiotie stehen zumindest in einem gewissen Konflikt, oder nicht?
Und alles beruht gemeinsam auf Philosophie.

Es gibt ja sogar geisteswissenschaftlich Interessierte, die genau deshalb SF lesen - weil sich in der Kategorie auch vereinzelt utopische (also mit Gesellschaftsfantasien spielende) Romane verbergen, die für Verkaufszwecke mit etwas "Zukunftstechnologie" aufgepeppt werden; aber Science steht nun gar nicht im Vordergrund. Enterprise & Co sind ein typisches Beispiel für eine utopische Erzählung (etwas platt und bis zur Unsichtbarkeit dünn ausgewalzt, aber immerhin).


Also zur Selbstbestätigung und Selbstrechtfertgung, dass überzeugte "Naturwissenschaftler" es sich besonders schwer im sozialen Umgang mit Menschen machen, ist die Umfrage auf jeden Fall bestens geeignet!
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Skorpion » Freitag 4. März 2016, 15:27

Ich trenne gedanklich ganz bewusst die Antwortmöglichkeiten 1 und 2. Ich halte nur den Schritt von Möglichkeit 1 zu 3 für zu drastisch, und deshalb habe ich eine weitere eingefügt.
Ohne gewisses geisteswissenschaftliches Interesse fehlt doch die Grundlage, um den Kontext für sich selbst ordnen zu können.
Ist jetzt nicht so, dass mich geisteswissenschaftliche Themen nicht interessieren. Im Gegenteil, ich bin an einem Institut für Friedensorschung. Aber die allermeisten Physiker wollen einfach nur das Universum besser verstehen, eine bessere Festplatte bauen, oder einen leistungsstärkeren Laser konstruieren. Bei Grundlagenforschung gibt es z.B. i.a. überhaupt keinen übergeordneten Kontext, in den man das einordnen müsste.

Es geht vor allem um die Denkweise. Ein Physiker macht zum Beispiel Beobachtungen und zieht seine Schlüsse. Er vertraut darauf, dass die Welt sich logisch verhält. Etwas, das sich auf das Liebesleben allerdings überhaupt nicht anwenden lässt! Da versuchen dann viele, alles zu analysieren (man muss sich nur im Forum umschauen, der Thread von sameoldguy z.B.), es lässt sich aber einfach nicht analysieren. Mathematiker werden da sogar noch deutlich mehr indoktriniert während des Studiums, meine Mathe-Semester haben mir gereicht. Logik, Logik, Logik, alles andere zählt nicht. Und deshalb zähle ich Mathematiker ohne Zögern dazu.

In meinem Freundeskreis gibt es mit mir zwei Physiker (einer ich). Beide sind oder waren ABs. Der Informatiker bei uns war Spätstarter und hat immer noch ganz massive Probleme. Es entspricht halt einfach meiner Beobachtung, dass MINTler sozial weniger kompetent sind. Kann am Studium liegen, kann auch daran liegen, dass solche Leute sich einem derartigen Studium eher hingezogen fühlen.
Es gibt ja sogar geisteswissenschaftlich Interessierte, die genau deshalb SF lesen - weil sich in der Kategorie auch vereinzelt utopische (also mit Gesellschaftsfantasien spielende) Romane verbergen, die für Verkaufszwecke mit etwas "Zukunftstechnologie" aufgepeppt werden; aber Science steht nun gar nicht im Vordergrund. Enterprise & Co sind ein typisches Beispiel für eine utopische Erzählung (etwas platt und bis zur Unsichtbarkeit dünn ausgewalzt, aber immerhin).
Ist mir alles klar. Beim sehr starken Sci-Fi Interesse ging es mir zum Teil um den "Nerd-Faktor" (man verzeihe mir die Wortwahl). Wie gesagt, ist gedanklich getrennt von Antwortmöglichkeit 1.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Versingled » Freitag 4. März 2016, 15:32

Nonkonformist hat geschrieben:Für mich zusätzlich ein replicator und ein holodeck.

Vor allem ein holodeck.....
Also einer meiner Kollegen heißt mit Nachnamen Holo ... ich frag mal wie der Stand der Entwicklung ist ... :mrgreen:
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Hoppala » Freitag 4. März 2016, 16:37

Skorpion hat geschrieben:Aber die allermeisten Physiker wollen einfach nur das Universum besser verstehen, eine bessere Festplatte bauen, oder einen leistungsstärkeren Laser konstruieren. Bei Grundlagenforschung gibt es z.B. i.a. überhaupt keinen übergeordneten Kontext, in den man das einordnen müsste.
Das ist ganz eindeutig falsch, bzw. bereits eine Aussage / Zustandsbeschreibung, die den sozialen Kontext igoriert/nicht kennt. Müssen wir jetzt nicht diskutieren. Ich geb's nur zur Kenntns. Wissenschaft KANN sich nicht außerhalb des gesellschaflichen Kontextes bewegen, und wissenschaftliche Ethik kann sich nicht auf ein "funktioinert besser" beschränken. Allein schon das "besser" impliziert notwendigerweise eine ethisch-normative Positionierung. Das ist sozusagen Naturgesetz. :mrgreen: Und bezieht man nicht bewusst Position, kann man leicht als nützlicher (Fach)Idiot benutzt werden. Was ich dann wieder alles andere als wissenschaftlich finde (aber das ist fraglos eine gänzlich unwissenschaftliche Wertung).
Skorpion hat geschrieben:Es geht vor allem um die Denkweise. Ein Physiker macht zum Beispiel Beobachtungen und zieht seine Schlüsse.
Tun Geisteswissenschaftler auch.
Skorpion hat geschrieben:Er vertraut darauf, dass die Welt sich logisch verhält.
Ernsthaft? Dann hat er seine Wissenschaft nicht verstanden. Du meinst vielleicht: Er vertraut darauf, die Welt mit logischen Modellen gedanklich handhabbar machen zu können. (Und auch mit dem "Vertrauen" wäre ich mir nicht so sicher ...)
Aber das machen Geisteswissenschaftler nicht anders. Dude, it's philosophy!
Skorpion hat geschrieben:Etwas, das sich auf das Liebesleben allerdings überhaupt nicht anwenden lässt!
Kommt drauf an, was man mit welcher Methode darüber erfahren will. "Überhaupt nicht" ist eindeutig falsch.
Skorpion hat geschrieben:Da versuchen dann viele, alles zu analysieren (man muss sich nur im Forum umschauen, der Thread von sameoldguy z.B.), es lässt sich aber einfach nicht analysieren. Mathematiker werden da sogar noch deutlich mehr indoktriniert während des Studiums, meine Mathe-Semester haben mir gereicht. Logik, Logik, Logik, alles andere zählt nicht. Und deshalb zähle ich Mathematiker ohne Zögern dazu.
Richtig. das individuelle Liebesleben lässt sich mit diesen Mtehoden nur sehr begrenzt verbessern. Das sollte einem aber das wissenschaftliche Denken schon sagen! Anders gesagt: die geschilderte Methodik passt nicht zum Problem. Da versagt das logische Denken schon im Ansatz. Logik ist übrigens nur einer von vielen Wegen zur Erkenntis von Wahrheit; ich hoffe, das lernen Mathematiker auch mal so zwischendurch.
Skorpion hat geschrieben:In meinem Freundeskreis gibt es mit mir zwei Physiker (einer ich). Beide sind oder waren ABs. Der Informatiker bei uns war Spätstarter und hat immer noch ganz massive Probleme. Es entspricht halt einfach meiner Beobachtung, dass MINTler sozial weniger kompetent sind. Kann am Studium liegen, kann auch daran liegen, dass solche Leute sich einem derartigen Studium eher hingezogen fühlen.
Das kann ja durchaus sein. Vielleicht, vielleicht nicht. Da können enorm viele Faktoren jenseits der persönlichen Denkobjekt-Vorlieben eine Rolle spielen.

Mein Einwand bezog sich darauf, dass diese Umfrage keinerlei Beleg dafür oder dagegen liefern KANN. Also Scheitern vorprogrammiert. Was mir der Idee, besonders wissenchaftlich/logisch zu denken, im Ansatz zu widersprechen scheint ... und das wiederum könnte vielleicht interessant sein?
Skorpion hat geschrieben:Ist mir alles klar. Beim sehr starken Sci-Fi Interesse ging es mir zum Teil um den "Nerd-Faktor" (man verzeihe mir die Wortwahl). Wie gesagt, ist gedanklich getrennt von Antwortmöglichkeit 1.
Das sind dann schon mal 2 nicht ganz unwesentliche Vorgaben. Woher kennt die der geneigte Abstimmende, um seine Antwort zu tarieren? (Außer, dass du es hier soeben erwähnt hast).
Welche weiteren impliziten Vorgaben stecken drin? Und das sind dann erst die dir bewussten / bewusst werdenden! Und über alle kann der geneigte Abstimmer ganz anderer Ansicht sein, ohne dass du oder er/sie es ahnen.

Stichwort Reliabilität. Soviel Wissenschaft muss sein :mrgreen:
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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Nemo » Freitag 4. März 2016, 17:14

Warum eigentlich nicht MINT-Hintergrund? Wäre besser als naturwissenschaftlicher Hintergrund. Als Ingenieur sehe ich mich zum Beispiel nicht als Naturwissenschaftler, sondern als Technikwissenschaftler. Denn ich forsche nicht an Phänomenen der Natur, sondern wie ich diese technisch nutzbar mache. Und ein Informatiker hat auch keinen wirklichen naturwissenschaftlichen Hintergrund.
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

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Re: Naturwissenschaftlicher Hintergrund?

Beitrag von Mannanna » Freitag 4. März 2016, 17:42

Erfinden, erfinden, erfinden... Ich habe doch gerade erst die Zugverspätungen erfunden. Was denn jetzt noch alles? :fluchen:
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Descartes)

"Man will immer, was man nicht hat, und wenn man's hat, ist's langweilig" (Rainald Grebe, "Krümel")

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