Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

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knopper
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von knopper » Mittwoch 7. Februar 2018, 22:14

hmm und was mir noch grade zu dem Thema einfällt...jeder kennt doch sicherlich jemanden über den man so sagt "na der vögelt doch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... das ist nicht normal!" usw...Klingt aus dieser Aussage aber nicht doch ein wenig der Neid heraus?
Was wäre wenn man selber so wäre bzw. die Fähigkeit hätte Frauen so leicht rum zubekommen... würde man es dann wirklich sein lassen? oder findet man insgeheim sein Leben nicht doch irgendwie spannender und würde es gern mal probieren wenn man nur könnte?

Sagen wir mal man hat nen TOP-Body, die Damen rennen einem hinterher...sieht dann wirklich immer noch die Moral?
Ich meine letztendlich ist es Trieb, denn jeder hat, und das jemand sich diesem mit richtigem Sex und nicht nur mit Selbstbefriedigung entledigen kann lässt einen doch schon irgendwie mit einem gewissen Neid daneben da stehen oder nicht?
Wie seht ihr das?

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Glockenspiel » Mittwoch 7. Februar 2018, 23:03

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 22:14
hmm und was mir noch grade zu dem Thema einfällt...jeder kennt doch sicherlich jemanden über den man so sagt "na der vögelt doch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... das ist nicht normal!" usw...Klingt aus dieser Aussage aber nicht doch ein wenig der Neid heraus?
Was wäre wenn man selber so wäre bzw. die Fähigkeit hätte Frauen so leicht rum zubekommen... würde man es dann wirklich sein lassen? oder findet man insgeheim sein Leben nicht doch irgendwie spannender und würde es gern mal probieren wenn man nur könnte?

Sagen wir mal man hat nen TOP-Body, die Damen rennen einem hinterher...sieht dann wirklich immer noch die Moral?
Ich meine letztendlich ist es Trieb, denn jeder hat, und das jemand sich diesem mit richtigem Sex und nicht nur mit Selbstbefriedigung entledigen kann lässt einen doch schon irgendwie mit einem gewissen Neid daneben da stehen oder nicht?
Wie seht ihr das?
Meiner Ansicht nach ist es auf jeden Fall Neid. Gerade um sich selbst wieder stark zu machen, in dem man diese Person abwertet.
Man selbst würde es natürlich NIE machen.
Deine Frage, ob Männer, die die Möglichkeiten hätten das auch auszunutzen ist daher sehr interessant. Kenne keinen Mann, der seine Möglichkeiten da nicht ausgenutzt hat und mit so vielen Frauen wie möglich geschlafen hat. Dies war natürlich nur eine Phase. Irgendwann hat es ihnen nicht mehr ausgereicht und sie haben sich dann wirklich auf eine Freundin fixiert und waren damit glücklich.
Gibt denke ich dennoch einige Ausnahmen, die es tun könnten, aber es nicht machen, weil sie eben nicht so ticken und es sie nicht befriedigt.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von FrankieGoesTo... » Donnerstag 8. Februar 2018, 06:52

Denke auch, dass da aus Neid einfach eine Attitude gemacht wird, um damit besser klarzukommen und vor sich selbst besser dazustehen. Bestimmt nicht bei allen, aber bei vielen.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Solstice » Donnerstag 8. Februar 2018, 07:35

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 22:14
hmm und was mir noch grade zu dem Thema einfällt...jeder kennt doch sicherlich jemanden über den man so sagt "na der vögelt doch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... das ist nicht normal!" usw...Klingt aus dieser Aussage aber nicht doch ein wenig der Neid heraus?
Da wird bei Männern häufig Neid dahinterstecken. Andererseits kenne ich auch so einen Kerl, und der scheint trotzdem nicht besonders glücklich zu sein. Weil er einfach keine stabile Beziehung führen kann. Während alle aus dem Freundeskreis mit ihren Partnern zusammenleben, heiraten, Kinder bekommen und Häuser bauen fühlt man sich als "Superstecher" scheinbar auch irgendwann abgehängt.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Batman » Donnerstag 8. Februar 2018, 18:21

Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 8. Februar 2018, 07:35
knopper hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 22:14
hmm und was mir noch grade zu dem Thema einfällt...jeder kennt doch sicherlich jemanden über den man so sagt "na der vögelt doch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... das ist nicht normal!" usw...Klingt aus dieser Aussage aber nicht doch ein wenig der Neid heraus?
Da wird bei Männern häufig Neid dahinterstecken. Andererseits kenne ich auch so einen Kerl, und der scheint trotzdem nicht besonders glücklich zu sein. Weil er einfach keine stabile Beziehung führen kann. Während alle aus dem Freundeskreis mit ihren Partnern zusammenleben, heiraten, Kinder bekommen und Häuser bauen fühlt man sich als "Superstecher" scheinbar auch irgendwann abgehängt.
Ich weiß von einem Freund, sein Bekannter (40+) er sagt selbst, er habe es mit einer Beziehung versucht, doch das ist nix für ihn. Er möchte seine Freiheiten und mehr auch nicht. Damit ist er offenbar glücklich.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Rob_HBS » Donnerstag 8. Februar 2018, 19:15

Ich meine letztendlich ist es Trieb, denn jeder hat, und das jemand sich diesem mit richtigem Sex und nicht nur mit Selbstbefriedigung entledigen kann lässt einen doch schon irgendwie mit einem gewissen Neid daneben da stehen oder nicht?
Wie seht ihr das?
nicht jeder hat diesen trieb und neid ist es schon gar nicht...
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von anbandoned » Donnerstag 8. Februar 2018, 19:49

Einige Freunde in meinem Freundeskreis haben auch immer ständig neue Mädels am Start. Wirklich neidisch bin ich aber nicht auf die Jungs, weil die im Gegensatz zu mir auch schon viel erreicht haben im Leben und dementsprechend es ein leichtes Spiel für sie ist... sind auch ziemlich smarte, selbstbewusste Jungs muss man auch sagen :D
Ich bin da für meine Unfähigkeit bei einer Frau zu landen im großen und ganzen schon selber Schuld und hätte früh genug die weichen für ein erfülltes Leben stellen sollen
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von sensu » Dienstag 13. Februar 2018, 00:40

Solstice hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 08:56

Ganz wichtiger Beitrag bzw. insgesamt wichtiger Thread. Gerade weil alle mir persönlich bekannten ABs sich auf dieser Moralische-Überlegenheits-Schiene sehen.
Mich eingeschlossen, aber ich versuche mich gerade davon zu lösen.

Warum es mir wichtig ist/war, mich vom "Affenniveau" abzuheben? Ich weiß nicht, also ein Großteil ist auf jeden Fall Erziehung (Schule und Elternhaus) und was mir in den Medien gespiegelt wurde.

Es gibt ja nunmal diese Doppelmoral:
  • Einerseits ist es normal für Jungs und Männer und auch nicht verabscheuenswürdig
  • Andererseits wird das Thema "mannlicher Sexualtrieb" total tabuisiert (teils kriminalisiert), "das sagt man doch nicht", schöne Körper betrachten und sie "geil" finden ist oberflächlich und sexistisch, dass Männer Frauen im Alltag auf den Arsch gucken und sich (hinter ihrem Rücken natürlich) anstupsen und grinsen finden viele Frauen wohl widerwärtig statt schmeichelhaft, und irgendwoher wird es schon kommen dass viele ABs Frauen auf ein Podest stellen.

hm, Moralische-überlegenheits-schiene.. danke für den hinweis! das kommt mir sehr bekannt vor - zumindest in den letzten jahren, wo ichs wohl eher etwas aufgegeben habe.. früher fand ich es eigentlich schön und auch nichts verwerfliches, (hatte oft freundinnen die das pure gegenteil von mir waren und sich sehr auslebten) und ich finde immer noch es soll jeder das machen was und wie es für ihn stimmt aber zu diesem schmerz kommt so was, dass man denkt - ach ich bin nicht so blöd ich mach das nicht.. dabei mag ich flirten eigentlich (also nicht unbedingt die harten sprüche da hab ich auch oft das gefühl das ist eine kompensation)

diese doppelmoral gibts auch bei frauen. immer schön sexy aber ja nicht zuviel was haben. toll im bett aber äh...woher kommt die erfahrung dazu?? also nicht dass man die haben müsste - aber da sind soviele erwartungen..
hauptsache die anderen bestimmen wie ich zu sein habe..;)
die problematik mit der männlichen sexualität versteh ich allerdings - denn für mich gibt es extrem viele subtile unterschiede was flirten und anmache betrifft - und je nach thematik, also wenn grenzen schon ein problem sind, ist das natürlich bedrohlich..- ich bin bei solchen debatten auch immer hin und hergerissen zwischen "ich kenn die angst und die unguten erfahrungen und ich finde auch "gerne mit gesundem respekt" aber denke die armen männer werden da in ihrer sexualität total mies hingestellt und es werden sich nämlich genau die männer dann gedanken machen, oder ein schlechtess gewissen haben, die damit eben nicht gemeint sind! (die anderen denken doch wahrscheinllich gar nicht so weit..) (nichtsdestotrotz finde ich die debatte übrigens gut und wichtig..)
und das gefühl von männliche körper beim ankucken toll zu finden (nicht nur hübsch oder sonst anziehend) kannte ich nur eine phase im leben wo ich das wohl zuliess - und ganz überrascht war dass das ja eigneltich "nur" eine totale freude am anderen geschlecht (schon nur kucken!! mensch wer glaubt denn das.. :kopfstand: ) ist und seither versteh ichs etwas besser;)) ich empfand es vorher eher als degradiert werden auf den körper..
naja;)

ich weiss nicht warums nicht einfach toll, schön und ok sein kann. :umarmung2:
aber man braucht wohl einfach den mut selber zu dem Gefühl zu stehen was in einem wirklich drinn ist.. :kuss:

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Thomas90 » Dienstag 13. Februar 2018, 06:50

Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 8. Februar 2018, 07:35
knopper hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 22:14
hmm und was mir noch grade zu dem Thema einfällt...jeder kennt doch sicherlich jemanden über den man so sagt "na der vögelt doch alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist.... das ist nicht normal!" usw...Klingt aus dieser Aussage aber nicht doch ein wenig der Neid heraus?
Da wird bei Männern häufig Neid dahinterstecken. Andererseits kenne ich auch so einen Kerl, und der scheint trotzdem nicht besonders glücklich zu sein. Weil er einfach keine stabile Beziehung führen kann. Während alle aus dem Freundeskreis mit ihren Partnern zusammenleben, heiraten, Kinder bekommen und Häuser bauen fühlt man sich als "Superstecher" scheinbar auch irgendwann abgehängt.
Ja dem Stimme ich zu. Gerade früher war es bei den anderen Kerlen die ich so um mich hatte so dass man gemerkt hat wie es einerseits die selbstbewussten mit einem riesig grossen Ego gab die angeblich schon unzählige Mädels im Bett hatten und dann die, welche noch single waren und es ihnen angemerkt hat dass aus ihnen der Neid sprach wenn sie spitze Kommentare abließen.

Da wird dein Kumpel wohl innerlich einen sehr ausgeprägten Familiensinn haben nehme ich an. Ich nehme an dass rummachen ohne Gefühle wohl für kurze Zeit ein gutes Gefühl gibt und die Sehnsucht nach Nähe befriedigt aber hinterher isz es doch wieder relativ schnell vorbei und es ist alles wieder beim Alten. Ich für mich fühle es innerlich irgendwie selbst wenn ich belanglosen Sex haben könnte würde es mich nicht glücklich machen, sondern hinterher würde ich mich womöglich noch einsamer fühlen. Zwar gab es auch bei mir die Zeit in der ich von meinem Trieb her unbedingt wissen wollte wie das so ist, einer Frau näher zu kommen aber das ist dann immer relativ schnell dem Gedanken gewischen und der Frage was denn solche Bettgeschichten überhaupt bringen. Wenn ich mal alt und grau bin ist es immerhin die Partnerin, die Familie (Kinder) oder die engsten Freunde die da sein werden und mit denen man die schönste Zeit verbracht hat. Daher möchte ich auch nur einer Frau näher kommen wenn es mit etwas ernsthaften verbunden ist. :D
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Solstice » Dienstag 13. Februar 2018, 09:51

sensu hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 00:40
ich weiss nicht warums nicht einfach toll, schön und ok sein kann. :umarmung2:
aber man braucht wohl einfach den mut selber zu dem Gefühl zu stehen was in einem wirklich drinn ist.. :kuss:
:umarmung2:
Thomas90 hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 06:50
Da wird dein Kumpel wohl innerlich einen sehr ausgeprägten Familiensinn haben nehme ich an.
Als Jugendlicher und junger Erwachsener war es halt noch "super cool" nach jeder Party eine andere Frau mit nach Hause zu nehmen. Viele haben ihn bewundert und beneidet. Er dachte wohl, das würde ewig so weiter gehen.
Jetzt sind aber alle erwachsen, verpartnert und haben ganz andere Prioritäten... seine Geschichten jucken niemanden mehr.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Thomas90 » Dienstag 13. Februar 2018, 21:23

Solstice hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 09:51
sensu hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 00:40
ich weiss nicht warums nicht einfach toll, schön und ok sein kann. :umarmung2:
aber man braucht wohl einfach den mut selber zu dem Gefühl zu stehen was in einem wirklich drinn ist.. :kuss:
:umarmung2:
Thomas90 hat geschrieben:
Dienstag 13. Februar 2018, 06:50
Da wird dein Kumpel wohl innerlich einen sehr ausgeprägten Familiensinn haben nehme ich an.
Als Jugendlicher und junger Erwachsener war es halt noch "super cool" nach jeder Party eine andere Frau mit nach Hause zu nehmen. Viele haben ihn bewundert und beneidet. Er dachte wohl, das würde ewig so weiter gehen.
Jetzt sind aber alle erwachsen, verpartnert und haben ganz andere Prioritäten... seine Geschichten jucken niemanden mehr.
Ja so ist es. Früher macht sowas immer Eindruck und man ist der King sozusagen. Bin ich ganz froh drum dass diese Zeit vorbei ist und Wert auf andere Dinge gelegt wird. :D
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von PeterKloeppel » Mittwoch 14. Februar 2018, 20:39

Ich bin jetzt nicht sicher ob das schon abgehandelt wurde, aber Sigmund Freud (Psychologe) hat sich doch auch sehr mit dem Thema beschäftigt.

Er sagt denke ich im Grunde, dass eine grundlegende Libido und das Lustprinzip in jeder menschlichen Psyche vorhanden ist. Dass es angeboren sei und ein Trieb sei, der nicht zu unterdrücken ist. Wenn ich mich nicht irre leitet er daraus auch ab, dass jede Aktion des Menschen sexualisiert werden kann, auch wenn die wahre Intention harmlos ist.
Nach Freud dreht sich also alles im Alltag um Sex? Ein Selbsterhaltungstrieb wie Nahrung und Wasser?

Ich denke heutzutage versuchen viele genau diese Theorie zu widerlegen. Sei es Asexualität o.ä. Oder es widerlegen zu müssen, dass man sich eben doch sehr vom primitiven Tier unterscheidet.

Denken wir nicht doch in jeder Alltagssituation sexuell?

Hat sich jemand mit dieser Art von Psychologie beschäftigt? Ergibt das Sinn oder ist das alles schon überholt in 2018?

lieschenmueller

Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von lieschenmueller » Montag 19. Februar 2018, 18:42

Mich stört im Wesentlichen nur, dass Sex immer so in den Schmutz gezogen wird.
Und Männer oder auch Frauen, die Sex mit einem Menschen in Erwägung ziehen oder ausführen, den sie eigentlich verachten. Das hat schon fast was Psychopathisches.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 19. Februar 2018, 20:17

lieschenmueller hat geschrieben:
Montag 19. Februar 2018, 18:42
Mich stört im Wesentlichen nur, dass Sex immer so in den Schmutz gezogen wird.
Und Männer oder auch Frauen, die Sex mit einem Menschen in Erwägung ziehen oder ausführen, den sie eigentlich verachten. Das hat schon fast was Psychopathisches.
Ja, viele sagen dann immer das ist ecklig, wo ich mir denke, wenn das so eklig warum zum teufel machst du das dann selbst? :mrgreen:
oder auch in der disco wenn welche knutschen, schauen alle die da vorbei laufen hin als hätten sie das noch nie vorher gesehen oder gemacht, während ich dem ganzen keine Aufmerksamkeit mehr schenke :mrgreen: :lol:

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von asymetric » Dienstag 20. Februar 2018, 00:16

knopper hat geschrieben:
Dienstag 6. Februar 2018, 15:48
Ja ich will halt irgendwie der einzige sein...aber das entspricht nun mal überhaupt nicht der Natur...auch wenn man sich mal in der Tierwelt so umschaut. Immer gibt es ein Gerangel, immer gibt es mehrere Männchen, und immer wird konkurriert.

Das langsam einzugestehen bzw. auch einzusehen fällt natürlich mit ü30 zunehmend schwerer....
Konkurenz ist immer ein elementarer Teil des Lebens. (genauso wie Kooperation)
Es werden sich immer die durchsetzen die stärker, smarter und skrupelloser sind. Diese drei Faktoren sind essentiell, wenn du dieser Realität etwas machen, etwas erreichen willst. Egal auf welchen Gebiet. Dabei gilt das Minimumgesetz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz


(Eine Einsicht die für mich als Idealist bitter war, aber wie sagte Morpheus zu Neo? "Bedenke alles was ich dir anbieten kann ist die Wahrheit, nichts weiter" - die Wahrheit ist nicht immer schön, sie ist eben nur wahr, ist real, im Gegensatz zu der schönen Illusion)

Ich kann zu einem gewissen Grad Nokonformist nachvollziehen, auch ich hätte lieber eine Welt die weniger brutal, primitiv und scheisse ist. Aber ich kann in dieser Welt nichts durch wollen ändern. Nur durch Können. Dazu muss ich erstmal verstehen was funktioniert, und was nicht.

Mich kotzt dieses mMn übermässig zur Schau gestellte Schwanzdenken auch an, ich verpacke sowas lieber etwas - dezenter, smarter. Aber ich habe aufgehört seine Existenz in mir zu leugnen. Der Trieb ist da, mal mehr mal weniger.
knopper hat geschrieben:
Dienstag 6. Februar 2018, 15:26
Also ehrlich gesagt war das bei mir immer auch der Anstand... "Das macht man eben nicht gleich", "Die Frau will nicht von dir belästigt werden", "das kommt zu primitiv rüber" usw... das kreist halt immer im Kopf
...und ist ja nun zudem auch noch brandaktuell wenn wir auf die #meetoo Debatte schauen.

Von der Frau selber kam allerdings nie etwas worauf ich schließe das meine Ganze Erscheinung nichts sexuell anziehendes an sich hat....oder es waren eben immer die falschen Frauen ich weiß es nicht.
Das sind so die Gründe.
Kürzlich mal die These das sich Frauen nur von Männer sexuelle belästigt fühlen, welche sie als unattraktiv empfinden.
Ich frage mich, was muss ich tun, muss ich an mir ändern, um auf Frauen sexuell attraktiv zu wirken?

Was ist dazu nötig?
Was entspricht so schon irgendwo ein klitzekleines bisschen meiner Natur, das ich es, wenn ich es etwas mehr kultiviere zu einem festen Aspekt von mir machen kann?
Was kann ich nicht, weil es mir einfach zuwider ist?
Warum ist es mir zuwider?
Ist es mir zuwider weil es mir anerzogen wurde zuwider zu sein, und ist mir somit vlt nur fremd - ungewohnt oder passt es tatsächlich nicht in mein Wertesystem?

Wie weit kann ich mich "dehnen" und immer noch ich selbst sein, ohne mich zu verbiegen?

Du trainierst du irgendwo, ergo konkurierst du mit der Schwerkraft bzgl der Position der Trainingsgewichte im Raum. Das was du willst ist irgendwo schon ein Teil von dir. Du musst es auf ein Gebiet anwenden, wo du es noch nicht gemacht hast.
Wenn Brutale Stärke (im Sinne von eisenharten Selbstbewusstsein) nicht deiner Natur entspricht, dann kannst du auch versuchen es vlt smarter anzugehen.

Teetrinker hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 13:06
... zumsels Aufforderung kann natürlich sehr gerne gefolgt werden, aber bitte lieber in den soften Unterforen bzw. privaten Nachrichten.
Schränke den Zweifel ein, und er verliert seine Nützlichkeit.

jim-dandy hat geschrieben:
Mittwoch 7. Februar 2018, 15:50
.....Daher: Embrace your inner monkey! :mrgreen:

Und wie immer gilt hier: Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Man kann sich durchaus als sexuelles Wesen präsentieren, ohne, dass man dabei sabbernd wie ein perverser Lüstling dem anderen Geschlecht hinterhergafft und jegliche Anstandsgrenzen überschreitet. ;)
+1

Danke auch den anderen für ihre Einsichten!
Liebe wird aus Mut gemacht.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 20. Februar 2018, 07:38

asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 00:16

Konkurenz ist immer ein elementarer Teil des Lebens. (genauso wie Kooperation)
Es werden sich immer die durchsetzen die stärker, smarter und skrupelloser sind. Diese drei Faktoren sind essentiell, wenn du dieser Realität etwas machen, etwas erreichen willst. Egal auf welchen Gebiet. Dabei gilt das Minimumgesetz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz


(Eine Einsicht die für mich als Idealist bitter war, aber wie sagte Morpheus zu Neo? "Bedenke alles was ich dir anbieten kann ist die Wahrheit, nichts weiter" - die Wahrheit ist nicht immer schön, sie ist eben nur wahr, ist real, im Gegensatz zu der schönen Illusion)

Ich kann zu einem gewissen Grad Nokonformist nachvollziehen, auch ich hätte lieber eine Welt die weniger brutal, primitiv und scheisse ist. Aber ich kann in dieser Welt nichts durch wollen ändern. Nur durch Können. Dazu muss ich erstmal verstehen was funktioniert, und was nicht.
Ich bin im grunde idealist, kein pragmatiker.
Die welt wird unschön von allen konkurrenzverhalten, und wird möglichst asbald daran zu grunde gehen, zumindestens was das jetzige eko-system angeht.

Das die stärkeren, smarteren und skrupelloseren die besseren chancen im leben haben ist mir auch bewusst.
Aber das ziel heiligt für mich den mitteln nicht, und ich habe mich entschieden kein teil des problems zu sein und den feind nicht bei zu treten. Das ansammeln von geld, macht und status(symbole) war in mein leben noch nie ein leitmotiv. Das alles interessiert mich nicht, warum mein leben daran verschwenden?

Auch wann das vielleicht meine chancen auf der partnermarkt verringert - aber die art golddiggerinnen die darauf abfahrt interessiert mich eh null.
Ich denke, das wann ich mal geld, macht und status hätte, ich jede frau die interesse an mich zeigt mistrauen würde, glauben würde das es ihr nicht um mich als person geht, aber um al das oberflächliche zeug. Das das einzige was für sie an meinen perönlichkeit wirklich wichtig wäre, wie sehr ich mich in den konkurrenzkampf durchsetzen kann. Es wären keine frauen die ich zutrauen würde, das sie mich auch in meine schlechte zeiten unterstützen würden.
Für mich ist die jetzige gesellschaft ziemlich leer, oberflächlich und grausam, und ich fühle mich besser desto weniger uch daran aktiv teilnehmen müß.

Die welt kann ich nicht ändern.

In wie fern ich an diese wahnsinn mit teilnehme schon.
Und es gibt immer nischen wo man reinpasst.
Und nische-frauen die da auch das status-spiel nicht mitspielen wollen.

Pragmatismus ist eine der schlimmsten wörter die ich kenne.
Pramatismus hat mich noch nie das geringste glück gebracht.
Meine pragmatische entscheidungen waren immer meine schlechteste entscheidungen.

Ich glaube, ich bleibe idealist....
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

Unchained

Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Unchained » Dienstag 20. Februar 2018, 11:30

asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 00:16
knopper hat geschrieben:
Dienstag 6. Februar 2018, 15:48
Ja ich will halt irgendwie der einzige sein...aber das entspricht nun mal überhaupt nicht der Natur...auch wenn man sich mal in der Tierwelt so umschaut. Immer gibt es ein Gerangel, immer gibt es mehrere Männchen, und immer wird konkurriert.

Das langsam einzugestehen bzw. auch einzusehen fällt natürlich mit ü30 zunehmend schwerer....
Konkurenz ist immer ein elementarer Teil des Lebens. (genauso wie Kooperation)
Es werden sich immer die durchsetzen die stärker, smarter und skrupelloser sind. Diese drei Faktoren sind essentiell, wenn du dieser Realität etwas machen, etwas erreichen willst. Egal auf welchen Gebiet. Dabei gilt das Minimumgesetz.
Ich wundere mich immer wieder darüber, wie unterschiedlich Menschen die Welt erleben. Wenn ich in eine Disco gehe und mir die nach aktuellem Schönheitsideal attraktivste Frau raussuche, ja, dann muss ich was drauf haben, toll tanzen können, super aussehen und witzige Sprüche bringen. Und nebenbei sollte mein Geld locker sitzen. ABER in einem ganz normalen Lebensbereich mit ganz normalen Männern und Frauen, wo bitte ist denn da ein ständiges Konkurrenzgerangel? Die allerwenigsten Menschen, die ich kennen, haben ständig mehrere Verehrer im Schlepptau. Bin ich wirklich so ignorant, dass ich meine vermeintliche Konkurrenz nicht wahrnehme?
asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 00:16
Kürzlich mal die These das sich Frauen nur von Männer sexuelle belästigt fühlen, welche sie als unattraktiv empfinden.
Ich frage mich, was muss ich tun, muss ich an mir ändern, um auf Frauen sexuell attraktiv zu wirken?

Was ist dazu nötig?
Was entspricht so schon irgendwo ein klitzekleines bisschen meiner Natur, das ich es, wenn ich es etwas mehr kultiviere zu einem festen Aspekt von mir machen kann?
Was kann ich nicht, weil es mir einfach zuwider ist?
Warum ist es mir zuwider?
Ist es mir zuwider weil es mir anerzogen wurde zuwider zu sein, und ist mir somit vlt nur fremd - ungewohnt oder passt es tatsächlich nicht in mein Wertesystem?

Wie weit kann ich mich "dehnen" und immer noch ich selbst sein, ohne mich zu verbiegen?
Du wirst genau in dem Moment scheitern, in dem Du versuchst, DEN Frauen zu gefallen, denn die gibt es nicht! Wenn Du eine Discomaus beeindrucken willst, lerne tanzen und einen auf dicke Hose machen, wenn Du eine schüchterne und zurückhaltende Frau beeindrucken willst, lerne auf sie einzugehen, einfühlsam und vielleicht beschützend zu sein und ihr Tempo mitzugehen.

In meinen Augen ist es aber der völlig falsche Weg, sich erst ändern zu wollen ohne zu wissen, was genau das Ziel ist.

asymetric
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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von asymetric » Dienstag 20. Februar 2018, 21:48

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Die welt wird unschön von allen konkurrenzverhalten, und wird möglichst asbald daran zu grunde gehen, zumindestens was das jetzige eko-system angeht.
Mag sein, doch deine Art geht unter noch bevor die ganzen Ellenbogenmenschen untergehen. Das finde ich scheisse, denn eigentlich sind mir die Idealisten und Träumer viel lieber als die Pragmatiker. Erstere bringen Fortschritt, bringen Veränderung. Letztere erhalten den Status Quo.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Das ansammeln von geld, macht und status(symbole) war in mein leben noch nie ein leitmotiv. Das alles interessiert mich nicht, warum mein leben daran verschwenden?
Geld, Macht und Statussymbole gehen mir am Arsch vorbei.
Ich will nur eine Macht - die Macht über meine eigene Situation, über mich, ich will Freiheit, ich will Weisheit.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Pragmatismus ist eine der schlimmsten wörter die ich kenne.
Pramatismus hat mich noch nie das geringste glück gebracht.
Meine pragmatische entscheidungen waren immer meine schlechteste entscheidungen.

Ich glaube, ich bleibe idealist....
Noch vor vlt 10 - 12 Jahren hätte ich NIE gedacht das man mich als pragmatisch betrachten könnte, und doch bin ich jetzt zweifelos pragmatischer als du. Früher hätte es mir weh getan. Heute nicht mehr. Tja - Perspektivwechsel...

Wenn die Bösen immer gewinnen, sterben die Guten irgendwann aus.

Daher verkaufte ich quasi die Hälfte meiner Seele an den Teufel namens "Realität", wurde zum "Teil-Pragmatiker" um zu überleben. Und versuche mit der anderen Hälfte noch etwas gutes zu bewirken. Und wenn es nur im kleinen Umfeld ist. Und solange ich noch merke wie es mir fetzt wenn ich es schaffe, so lange weis ich noch das dieser Teil noch lebt.
Die Realität ist hart und grausam. Aber andererseits auch wunderschön. Du bist ein Teil davon, ob du es willst oder nicht.
:umarmung:

@Unchained

Konkurenz auf dem Arbeitsmarkt, in der Wirtschaft, Sonderangebote im Supermarkt, Wohnungsmarkt, überall dort wo etwas knapp ist. Und wenn es das Sonnenlicht im Wald ist, wodurch die eigentlich zu dicht gepflanzten Bäume höher wachsen als normal.

Statistisch betrachtet gibt es DIE Frauen sehr wohl.

Wenn man Fühlen und Denken aller Menschen auf diesem Planten vergleichen würde, gäbe es sicher auch zwischen manchen Männern und manchen Frauen erhebliche Gemeinsamkeiten (schon kulturell bedingt). Doch diese Gemeinsamkeiten sind mMn kleiner als die Gemeinsamkeiten aller Männer, und aller Frauen untereinander.

Das Männliche Prinzip zieht das Weibliche an, und vice versa.
Klar gibt es daneben noch nen Haufen charakterliche Unterschiede, unterschiedliche Wertsysteme, Vorlieben und individuelle Geschmäcker.

Ich will einfach meine männlichen Aspekte stärker kultivieren um dadurch sexuell attraktiver zu werden.
Das ändert nichts an Charakter, Wertvorstellungen usw, weder meinen, noch die der anderen, das hebt keine dort bestehenden Inkompatibilitäten auf. Soll es auch gar nicht, die sind ne völlig andere Geschichte.

Aber es erhöht allgemein meine allgemeine Attraktivität, und somit auch meine Attraktivität für den Kreis mit denen ich kombatibel bin.

Die Frage ist, welche Aspekte würden bspw die Discomaus, wie auch die Schüchterne BEIDE attraktiv finden?
Liebe wird aus Mut gemacht.

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Re: Dreht sich denn der ganze Alltag nur um Sex?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. Februar 2018, 13:56

asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 21:48
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Die welt wird unschön von allen konkurrenzverhalten, und wird möglichst asbald daran zu grunde gehen, zumindestens was das jetzige eko-system angeht.
Mag sein, doch deine Art geht unter noch bevor die ganzen Ellenbogenmenschen untergehen. Das finde ich scheisse, denn eigentlich sind mir die Idealisten und Träumer viel lieber als die Pragmatiker. Erstere bringen Fortschritt, bringen Veränderung. Letztere erhalten den Status Quo.
Ach wirklich?
Gehe ich runter?
Seit wann denn?
asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 21:48
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Das ansammeln von geld, macht und status(symbole) war in mein leben noch nie ein leitmotiv. Das alles interessiert mich nicht, warum mein leben daran verschwenden?
Geld, Macht und Statussymbole gehen mir am Arsch vorbei.
Ich will nur eine Macht - die Macht über meine eigene Situation, über mich, ich will Freiheit, ich will Weisheit.
Ich habe ein großteil meines lebens das gemacht was ich machen wollte, in einen Nische halbwegs außerhalb der realität.
Weisheit, was ist wohl weisheit?
Und freiheit finde ich nur dort, wo mich der gesellsschaft nichts aufdrängt.

asymetric hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 21:48
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 07:38
Pragmatismus ist eine der schlimmsten wörter die ich kenne.
Pramatismus hat mich noch nie das geringste glück gebracht.
Meine pragmatische entscheidungen waren immer meine schlechteste entscheidungen.

Ich glaube, ich bleibe idealist....
Noch vor vlt 10 - 12 Jahren hätte ich NIE gedacht das man mich als pragmatisch betrachten könnte, und doch bin ich jetzt zweifelos pragmatischer als du. Früher hätte es mir weh getan. Heute nicht mehr. Tja - Perspektivwechsel...

Wenn die Bösen immer gewinnen, sterben die Guten irgendwann aus.

Daher verkaufte ich quasi die Hälfte meiner Seele an den Teufel namens "Realität", wurde zum "Teil-Pragmatiker" um zu überleben. Und versuche mit der anderen Hälfte noch etwas gutes zu bewirken. Und wenn es nur im kleinen Umfeld ist. Und solange ich noch merke wie es mir fetzt wenn ich es schaffe, so lange weis ich noch das dieser Teil noch lebt.
Die Realität ist hart und grausam. Aber andererseits auch wunderschön. Du bist ein Teil davon, ob du es willst oder nicht.
:umarmung:
Ich würde in letzter zeit auch zu einige pragmatische lösungen gezwungen.
Nichts davon macht mir spaß.
Die meisten meiner entscheidungen der letzten jahren waren eher aus angst geboren.
Momentan ist mein leben eher unschön, und ich sehe auf der schnelle keine möglichkeiten viel daran zu ändern.
Keiner meinen jetzigen optionen würden mich viel freude bereiten.
So schön finde ich deine realität nicht, ich bevorzüge die nischen.

Aber viel glück mit deinen lösung.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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