Kinder und der Neid

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HenryD.Thoreau
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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von HenryD.Thoreau » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08

Ein Thema was ich in diesem Kontext moch ansprechen muss ist der Generalverdacht.
Leider ist es so das Mann als kinderloser Single ohne Erfahrung nicht gerade mit offenen Armen von Eltern meist Müttern empfangen wird. Da ich mich ein wenig mit Umweltbildung/ Wildnispädagogik beschäftige bemerke ich doch das man irgendwie mit besonderem Auge auf mich schaut und sogar unter Generalverdacht stehe. Ähnliches hat mir auch ein befreundeter Grundschullehrer erzählt.
Man wird schnell als potentieller Kindermissbraucher oder Pädophiler gesehen. Das spricht niemand offen aus, aber manchmal merkt man es an der Reaktion der Eltern und den Fragen der Eltern an das Kind.
Für mich ist das eine große Sorge. Ständig muss man Angst haben, nicht für irgendwas verdächtigt zu werden. Es gibt leider auch Kinder die bewusst lügen, weil sie von den Eltern durch Fragen dazu sogar genötigt werden.

Es gibt leider sehr wenige Männer in der frühkindlichen Bildung. So Generalverdächtigungen sorgen leider nicht für eine Verbesserung. Ich habe selber schon überlegt, eine Arbeit in diesem Bereich anzunehmen. Hätte aber große Sorge mit meinem Familienstand: ledig, Single, kinderlos, Erfahrungslos...
Es ist wirklich traurig, dass es so weit gekommen ist. Die Kirchen tragen da eine große Schuld.
Für mich ist es schwer mit sowas umzugehen. Ich hoffe nie in sowas reinzukommen.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Melli » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:35

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08
Leider ist es so das Mann als kinderloser Single ohne Erfahrung nicht gerade mit offenen Armen von Eltern meist Müttern empfangen wird.
Eigentlich wolltest Du ja ggf. eine Frau mit Kind daten, da mußt Du für die vertrauenswürdig sein.

Gesamtgesellschaftlich ist es schlimm. Es gibt ja auch Frauen, die Kinder mißbrauchen :(
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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Zwerg » Donnerstag 13. Juni 2019, 14:09

Melli hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:35
HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08
Leider ist es so das Mann als kinderloser Single ohne Erfahrung nicht gerade mit offenen Armen von Eltern meist Müttern empfangen wird.
Eigentlich wolltest Du ja ggf. eine Frau mit Kind daten, da mußt Du für die vertrauenswürdig sein.

Gesamtgesellschaftlich ist es schlimm. Es gibt ja auch Frauen, die Kinder mißbrauchen :(
Er glaubt, dass er abgelehnt wird, weil er nicht als vertrauenswürdig (vielleicht pädophil) gilt. Meine Vermutung geht in eine andere Richtung und ob das stimmt kann er nur selbst für sich ehrlich beantworten. Es gibt eine Standardvermutung, was Frauen mit Kindern wohl "suchen" und dieser Standardvermutung entspricht er, so meine Annahme, überhaupt nicht. Da hat weniger damit zu tun, dass er kinderloser Single ist, sondern mit den Gründen dafür.

Wenn eine Frau mit Kind behauptet, sie suche nur einen Partner, aber keinen Vater halte ich das für (entschuldigt die drastische Ausdrucksweise) leeres Geschwätz.

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HenryD.Thoreau
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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von HenryD.Thoreau » Donnerstag 13. Juni 2019, 17:48

Zwerg hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 14:09
Melli hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:35
HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08
Leider ist es so das Mann als kinderloser Single ohne Erfahrung nicht gerade mit offenen Armen von Eltern meist Müttern empfangen wird.
Eigentlich wolltest Du ja ggf. eine Frau mit Kind daten, da mußt Du für die vertrauenswürdig sein.

Gesamtgesellschaftlich ist es schlimm. Es gibt ja auch Frauen, die Kinder mißbrauchen :(
Er glaubt, dass er abgelehnt wird, weil er nicht als vertrauenswürdig (vielleicht pädophil) gilt. Meine Vermutung geht in eine andere Richtung und ob das stimmt kann er nur selbst für sich ehrlich beantworten. Es gibt eine Standardvermutung, was Frauen mit Kindern wohl "suchen" und dieser Standardvermutung entspricht er, so meine Annahme, überhaupt nicht. Da hat weniger damit zu tun, dass er kinderloser Single ist, sondern mit den Gründen dafür.

Wenn eine Frau mit Kind behauptet, sie suche nur einen Partner, aber keinen Vater halte ich das für (entschuldigt die drastische Ausdrucksweise) leeres Geschwätz.
Das würde ich doch gerne noch näher erfahren. Welche Standardvermutung hast du da?

Meiner Erfahrung nach ist eine allerziehende Mutter in meinem Alter ganz anders aufgewachsen wie ich.
Wenn jemand in diesem Alter schon Kinder hat, war das oftmals nicht ganz freiwillig, sondern eher eine Art Unfall. Damit überhaupt so ein "Unfall" passiert, muss man schon in diesem Bereich aktiver sein, als ich es jeh war. So ist der Vater auch nicht gerade der erste Partner.
Daneben gibt es noch konservative Frauen die früh verheiratet sind und früh Kinder bekommen haben, wobei es dann auch zu Scheidungen kommt oder sogar zu Schicksalschlägen.
Aber vielleicht gibt es schon eine Frau mit einem Kind, die doch meinem Charakter entspricht. Das kann ich nicht ausschließen, deshalb schließe ich so eine Frau auch nicht aus. Auch wenn ich selber weiß, dass eine Mutter sich eher weniger auf mich einlassen wird.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von VollAB » Donnerstag 13. Juni 2019, 19:11

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08
Ein Thema was ich in diesem Kontext moch ansprechen muss ist der Generalverdacht.
Leider ist es so das Mann als kinderloser Single ohne Erfahrung nicht gerade mit offenen Armen von Eltern meist Müttern empfangen wird. Da ich mich ein wenig mit Umweltbildung/ Wildnispädagogik beschäftige bemerke ich doch das man irgendwie mit besonderem Auge auf mich schaut und sogar unter Generalverdacht stehe. Ähnliches hat mir auch ein befreundeter Grundschullehrer erzählt.
Man wird schnell als potentieller Kindermissbraucher oder Pädophiler gesehen. Das spricht niemand offen aus, aber manchmal merkt man es an der Reaktion der Eltern und den Fragen der Eltern an das Kind.
Für mich ist das eine große Sorge. Ständig muss man Angst haben, nicht für irgendwas verdächtigt zu werden. Es gibt leider auch Kinder die bewusst lügen, weil sie von den Eltern durch Fragen dazu sogar genötigt werden.

Es gibt leider sehr wenige Männer in der frühkindlichen Bildung. So Generalverdächtigungen sorgen leider nicht für eine Verbesserung. Ich habe selber schon überlegt, eine Arbeit in diesem Bereich anzunehmen. Hätte aber große Sorge mit meinem Familienstand: ledig, Single, kinderlos, Erfahrungslos...
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Höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal.
Ich halte es viel wahrscheinlicher, dass der Kerl eher selbst die Blockade ist, weil ein Kind ja viele implizite Gedanken hervorrufen könnte und man sich selbst nicht gewachsen dafür fühlt. So impliziert ein Kind oft, dass die Frau bereits viel sexuelle Erfahrung sammeln konnte. Also ihre angebliche Phase des Austobens bereits vorbei ist und als vermeintlich ultimatives Statement dafür ein Kind auf die Welt gesetzt hat.
Als jemand der noch keinerlei Erfahrungen hatte und im schlimmsten Fall nicht mal einen Kuss von einer Frau bekommen hat, kann dieser Umstand sicherlich schon sehr überfordernd sein. Es wird klar wie weit man im Vergleich zu der Frau hinterherhängt.

Glaube also kaum, dass Männer, die Single und ohne Erfahrung sind unter Generalverdacht gestellt werden.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von alex321 » Freitag 14. Juni 2019, 19:41

Paare mit Kindern beneide ich schon manchmal, aber eigene Kinder scheinen, wenn überhaupt möglich, noch weit weg zu sein, so dass es keinen Sinn macht mir viele Gedanken darüber zu machen. Ich beneide die Paare deshalb eher um einfachere Dinge wie Umarmungen, Küssen und Kuscheln. Das scheint zumindest noch erreichbar zu sein.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von NeC » Freitag 14. Juni 2019, 22:17

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 17:48
Zwerg hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 14:09
Meine Vermutung geht in eine andere Richtung und ob das stimmt kann er nur selbst für sich ehrlich beantworten. Es gibt eine Standardvermutung, was Frauen mit Kindern wohl "suchen" und dieser Standardvermutung entspricht er, so meine Annahme, überhaupt nicht.
Das würde ich doch gerne noch näher erfahren. Welche Standardvermutung hast du da?
Bei mir hat sich nach bescheidenen zwei Erfahrungen bei der Beziehungsanbahnung mit alleinerziehenden Frauen auch eine Vermutung herausgebildet, die aber wahrscheinlich nochmal anders ist als Deine oder die vom Zwerg. Ich glaube, dass zumindest meine beiden Bekanntschaften lieber ein echtes Patchwork gehabt hätten, weil die Erfahrungen die sie in ihrem bisherigen Leben gemacht hat, dann ähnlicher zu denen des Mannes sind, und das eher ein Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt. Hier noch etwas mehr dazu. (vielleicht interessiert Dich der alte Thread ja auch allgemein)

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Zwerg » Montag 17. Juni 2019, 10:17

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 17:48

Das würde ich doch gerne noch näher erfahren. Welche Standardvermutung hast du da?
Das ist tatsächlich schwer zu umschreiben, ohne in die Gefahr zu geraten, zu verallgemeinern. Zentral ist dabei aus meiner Sicht das Selbstbewusstsein. Das ist wohl ziemlich das Wichtigste was eine allein erziehende Mutter ihrem Kind/ihren Kindern mit auf den Weg geben will. Davon kann "Mann", der automatisch Vorbildfunktion für Kinder hätte, deshalb eigentlich gar nicht genug haben. Ein Überschuss wird eher in Kauf genommen als Defizite. Vielleicht verblassen dahinter andere Eigenschaften wie z.B. Fürsorglichkeit und Zuverlässigkeit fast schon zur Marginalie, die wünschenswert aber nicht essentiell ist. Auf jeden Fall rangiert es in der Rangliste regelmäßig ganz oben. Ziemlich viele Männer gerade hier haben aber genau da ihren Schwachpunkt.

Mit geht es um die Schlussfolgerung die sich daraus ergibt: Nicht die mangelnde Erfahrung ist das Problem, sondern die Gründe dafür. Bei zwei heterosexuellen Singles kann es schon vorkommen, dass die Frau z.B. ihre sexuellen Bedürfnisse priorisiert. Bei einer Frau mit Kind/ern dürfte das sehr selten vorkommen.

Jetzt habe ich doch wieder Verallgemeinerungen vorgenommen, obwohl alles im Leben meist ganz anders läuft....

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Rosarot » Montag 17. Juni 2019, 11:05

Bei Kinderlosigkeit kann ich mich einreihen. Wie ich in meiner Vorstellung schrieb, hatte ich Beziehungen. In der ersten Phase der Verliebtheit spielte ich manchmal mit dem Gedanken, ein Kind wäre schön. Später war ich froh, dass ich mich nicht dazu durchringen konnte, denn ich hätte keinen als Vater meines Kindes haben wollen. Nicht missverstehen, keine Beziehung war schrecklich. Aber es reichte nicht für so ein Projekt.
Meine Partner haben nicht von sich aus gesagt; lass uns doch bald eine Familie gründen. Dass heißt, dass ich die Initiative hätte übernehmen müssen. Meine Befürchtung war, dass ich bei so viel Passivität bald zwei Kinder zu Hause gehabt und der Mann sich überredet gefühlt hätte.
Fast alle wurden nach Ende unserer Beziehung aber mit einer anderen Frau Vater. Aber alle ungeplant. Genau das hätte ich für mich nicht gewollt.

Dazu kam, dass ich erst mit 42 meinen ersten unbefristeten Arbeitsvertrag hatte. Ein Kind hätte Arbeitslosigkeit bedeutet.

Heute bin ich froh, dass ich mich gegen Kinder entschieden habe.

Ich kenne einige Eltern, die ein tolles Verhältnis zu ihren Kindern haben. Das schaue ich mir gerne an, aber zu mir würde es nicht passen. Das sind gesellige Leute, die einen ganz anderen Lebensstil haben, als ich. Ich möchte diese Verantwortung nicht, ich möchte kein Haus, keine Urlaubsreisen und erzwungene Sozialkontakte mit anderen Eltern. Ich will nach der Arbeit auch mal schweigen.

Dazu kenne ich auch viele abschreckende Beispiele. Eltern, die überhaupt keinen guten Draht zu ihren Kindern haben. Da tobt zuhause Krieg und sie könnten auch mit ihrem größten Feind eine Wohnung teilen. Oder wenn Eltern und Kinder sehr verschieden werden und sich nichts zu sagen haben.
Dass was man am Strand oder sonstwo beobachtet, wenn man Familien sieht, ist ja nur eine Momentaufnahme. Hinter der Kulisse sieht es oft ganz anders aus.

Eltern mit kleinen Kindern z.B. sind sehr viel mit der Organisation des Alltags beschäftigt. Die einst liebevolle Beziehung zwischen Mann und Frau ist da oft nicht mehr existent.

Von den vielen Trennungen will ich erst gar nicht anfangen. Welche Beziehung hält denn noch, bis die Kinder groß sind? Oben wurde ja schon geschrieben, dass es sehr realistisch ist, dass die Kinder bei einer Trennung bei der Mutter bleiben und dass der neue Mann mit ihnen den Alltag leben darf. Der biologische Vater entfremdet sich ungewollt von seinen Kindern.

Partner mit schon vorhandenem Kind hat auch Nachteile. Wenn die Beziehung zerbricht, sieht man das Kind nie wieder.

Kind als größter Liebesbeweis? Das sehe ich nicht so. Wenn die biologische Uhr tickt, wollen Frauen oft nach sehr kurzer Beziehungszeit ein Kind oder es passiert "einfach so". Männer werden da manchmal funktionalisiert. Von Liebe würde ich da nicht reden.

Auch wenn es sich jetzt vielleicht nicht so anhört; ich mag Kinder und Jugendliche. Ich arbeite mit Jugendlichen und finde das spannend.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von knopper » Montag 17. Juni 2019, 11:17

bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 19:08

Und es gibt ja auch noch Alternativen wie Pflegekinder oder Adoptivkinder. Eine ehemalige Mitschülerin von mir war ein Adoptivkind. Ich finde, es gibt schon soviele einsame Kinder in den Kinderdörfern und Heimen dieser Welt....ich hatte schon mit Anfang 20 den Wunsch ein Pflegekind aufzunehmen.

nun ja aber auch dafür gibt es grade hierzulande recht strenge Regelungen bis wann das überhaupt geht...

Ich meine die Altersgrenze für Adoption liegt bei 45, oder? Ab da hat man fast keine Chance mehr. Und einen Partner braucht man ebenfalls...denn alleine ein Kind adoptieren, nun ja das gefällt den Behörden weniger.
Von daher ist dies eher eine Option für Paare wo es biologisch eben nicht geht und welche auch noch nicht zu alt sind... AB'S sind da nun völlig außen vor.
HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:08

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Für mich ist das eine große Sorge. Ständig muss man Angst haben, nicht für irgendwas verdächtigt zu werden. Es gibt leider auch Kinder die bewusst lügen, weil sie von den Eltern durch Fragen dazu sogar genötigt werden.

Es gibt leider sehr wenige Männer in der frühkindlichen Bildung. So Generalverdächtigungen sorgen leider nicht für eine Verbesserung. Ich habe selber schon überlegt, eine Arbeit in diesem Bereich anzunehmen. Hätte aber große Sorge mit meinem Familienstand: ledig, Single, kinderlos, Erfahrungslos...
Es ist wirklich traurig, dass es so weit gekommen ist. Die Kirchen tragen da eine große Schuld.
Für mich ist es schwer mit sowas umzugehen. Ich hoffe nie in sowas reinzukommen.
ist leider so, und diesen Eindruck habe ich auch.
...."mit dem muss was nicht stimmen.", "den dieht man auch nie mit Freundin" usw.... der Generalverdacht als MAB ist immer da! Bei Abinen bzw. Partner- / kinderlosen Frauen eher weniger. Ist aber n gesellschaftliches Problem.

Und ja es wird nicht offen ausgesprochen, wie du schon sagst. Und ja unsere abendländische Kultur bzw. "die Kirche" trägt da auch ihren Anteil dran.
alex321 hat geschrieben:
Freitag 14. Juni 2019, 19:41
Ich beneide die Paare deshalb eher um einfachere Dinge wie Umarmungen, Küssen und Kuscheln. Das scheint zumindest noch erreichbar zu sein.
ja, das eigentlich noch mehr als Kinder. Man fragt sich immer wie fühlt sich das genau an? Wie fühlt sich überhaupt Händchen halten an mit ner Frau die man liebt? :hammer: Ja selbst das habe ich noch nie getan.... :D
...und das wird alles mit den Jahren nicht besser.
Viele "Alt-AB's" schreiben hier von den "dunklen Jahren", ab 34, 35.... und ich befürchte sie haben recht... :hammer:

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von AviferAureus » Montag 17. Juni 2019, 12:05

knopper hat geschrieben:
Montag 17. Juni 2019, 11:17
[...] Man fragt sich immer wie fühlt sich das genau an? Wie fühlt sich überhaupt Händchen halten an mit ner Frau die man liebt? :hammer: Ja selbst das habe ich noch nie getan.... :D
...und das wird alles mit den Jahren nicht besser.
Viele "Alt-AB's" schreiben hier von den "dunklen Jahren", ab 34, 35.... und ich befürchte sie haben recht... :hammer:
Ich habe das noch nie gelesen, aber ich glaube es stimmt. Ich glaube, es ist dieses Torschlusspanikalter, das üblicherweise letzte Alter für die Familiengründung. War für mich ein wenig ein Loch, aber auch die Zeit die Zeit einer anschließenden Wandlung (z. B. alle Klamotten ausgetauscht - Armani statt Aldi - bin aber im Laufe der Jahre auch mehr und mehr wieder in die alten Muster zurückgefallen, evtl. auch neue Frisur (das weiß ich gar nicht mehr, weil dann ja auch die kahle Stelle am Hinterkopf kam und damit die UKH)).

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