Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

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Isa_01
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Isa_01 » Donnerstag 21. März 2019, 11:18

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:13

Isa_01 hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 11:01
Ich muss auch zugeben, dass ich zu Studienzeiten auch ein wenig herabgesehen habe auf die Leute, die nach eigener Aussage gerne einen Partner haben wollten, weil zu zweit alles leichter geht, auch im Studium. Ich hatte oft den Eindruck, dass es da nicht um Liebe geht, sondern aus rein pragmatischen Gründen jemand gesucht wurde, das fand ich arm. Mittlerweile sehe ich die Dinge etwas anders. Ich würde zwar immer noch nicht so eine Zweckbeziehung eingehen, aber mittlerweile versuche ich weniger streng zu mir und anderen zu sein. Tatsache ist nämlich, dass mich meine "kann ich alleine"-Haltung über die Jahre wahnsinnig viel Kraft gekostet, und mich wohl auch ein Stück weit kaputtgemacht hat.
Wenn ich an mein Umfeld denke, dann sind hier schon recht viele Beziehungen dabei, wo nach 2 oder 3 Jahren kaum mehr Liebe und Romantik vorhanden ist und nur praktische Gründe gegen Trennung und als Single weiterleben oder sich was neues suchen, sprechen.
Solche Beobachtungen mache ich auch immer wieder. Das hilft mir auch insofern da ich dadurch weiss, dass ich diesen Leuten nix zu neiden habe. Wir ABs idealisieren die Beziehungen der Normalos mMn viel zu sehr, viele von denen haben zwar Beziehungen, aber was für welche....

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von inVinoVeritas » Donnerstag 21. März 2019, 12:47

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 20:59

Ich bin 35....ja und in der letzten Zeit war ich oft der einzigste Single, auch in größeren Gruppen mit Gleichaltrigen. Selbst wenn ichs wollte gabs da keine mehr. Ich hab schon ewig keine Singlefrau mehr kennengelernt. Hobby fällt bei mir auch flach, mit weiblichen Bekanntschaften.
Mein Beileid, ich kenne das aus meinem Freundeskreis nur zu gut.
Was hier helfen kann ist die stetige Erweiterung des Bekanntenkreises, z.B. über Freizeitgruppen wo man sich einfach mal anschließen kann (via Facebook Gruppen oder z.B. Spontacts), denn dort ist i.d.R. der Singleanteil recht groß weil sich dort viele einfinden, die entweder neu in der Stadt sind und Anschluss suchen oder aber weil sie in einer ähnlichen Situation sind wie wir selbst ( => verkrusterer Pärchen-Freundeskreis).
MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 20:59
Fand es immer komisch wenn Leute die Wände hochgelaufen sind wenn Sie mal 6 Monate Single waren.
Solche Leute kenne ich auch, das sind aber auch meistens gleichzeitig diejenigen, die mit sich selbst nicht viel anfangen können, sprich: kaum/keine Hobbies oder Interessen, deshalb wird unbedingt ein Partner benötigt um sich „vollständig“ zu fühlen.
Diese Menschen tun mir irgendwo leid, denn sie landen dann auch nicht selten in einer „so lala“ – Beziehung, einfach weil dann der Nächstbeste genommen wird bei dem es so halbwegs passt, nur um nicht mehr Single zu sein.
Gleichzeitig sind das auch noch meistens diejenigen, von denen man dann nichts mehr hört sobald sie wieder in einer Beziehung sind. In den 6 Monaten Singletum wollen sie dauernd was mit dir unternehmen, verbringen gerne Zeit mit dir und sobald wieder irgendjemand „da ist“, ist man abgemeldet.
Auf solche Leute kann ich gut verzichten.

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 20:59
Die glücklichen Paare die ich kenne haben sich auch alle in so formlosen Alltagssituationen kennengelernt. Nix mit Datingplatform oder der tolle Anmachspruch der zum Erfolg geführt hat.
Die Freunde haben mich dann auch noch bestärkt,....nach dem Motto: Du musst nicht der tolle Hecht sein... das passiert einfach so, schau uns an.... und ich hab das geglaubt, war halt zu schön um wahr zu sein.
Jetzt ist´s wohl zu spät.
Das trifft auf die meisten Paare zu, die schon viele Jahre zusammen sind und sich irgendwann Anfang oder Mitte 20 kennengelernt haben, denn dort war das soziale Umfeld noch sehr groß und man hat ständig neue Leute ganz von alleine kennengelernt.
Du kannst deine schlauen Freunde nach dem nächsten „das passiert einfach so, schau uns an....“ – Spruch ja mal fragen, wo sie selbst genau heute – angenommen sie wären plötzlich Single – auf diese Weise eine neue Frau glauben kennenlernen zu können.
Ich mache das regelmäßig wenn so ein Thema aufkommt und schaue dann immer nur in verdutzte Gesichter, das ist dann auch abseits der Tragik des Themas doch auch immer wieder irgendwie witzig. ;)

Ihr habt euch damals bei einer WG-Party mit Studiwohnheim kennengelernt, interessant! Nun sag mir mal, wo du heute mit Mitte 30 noch auf derartige Partys gerätst?
Ihr habt euch auf dem Geburtstag von XY kennengelernt, interessant! Nun sag mir mal, wer hier von unseren Freunden seinen Geburtstag zuletzt in richtig großer Runde gefeiert hat, wo auch Frauen hinkamen die wir nicht schon vorher kannten?
Sie ist die beste Freundin deiner Cousine gewesen und wurde dir damals vorgestellt, interessant! Nun sag mir mal, wo sich solche einmaligen und singulär vorhandenen Konstellationen heute noch in unserem Freundeskreis finden lassen?

Diese Gespräche kommen bei mir persönlich immer wieder auf wenn ich mit Freunden ein paar Bierchen getrunken habe und mittlerweile haben sie es endlich auch realisiert und geben zu, dass sie selbst heute mit ü30 ebenfalls nicht mehr „so nebenher“ eine neue Freundin kennenlernen würden.
Ehrlich gesagt kenne ich kaum ein Paar, das sich mit Anfang 30 mal so „nebenher“ im Alltag kennengelernt hat, wie es im jüngeren Alter vor 10 Jahren Gang und Gäbe war.
Ich sage nicht dass es nicht passiert (z.B. in einem Sportverein, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten, im Job), aber die meisten mir bekannten neuen ü30-Paare haben sich via Onlinedating oder durch einen riesigen Glücksfall (z.B. saßen bei ner Hochzeit am „Singletisch“ und fanden sich sofort sympathisch) kennengelernt.

Zu Spät ist allerdings garnichts! Mit ü30 wird es aber schwerer und man muss im Gegensatz zu damals aktiv etwas dafür tun (wie oben genannt: Bekanntenkreis kontinuierlich erweitern und darüber wiederum neue Leute kennenlernen oder etwa Onlinedating).
Wenn man auf diese Weise seine Chancen erweitert kann es auch klappen, allerdings führt kein Weg an diesen Aktivitäten vorbei, wenn man nicht passiv auf den großen (unwahrscheinlichen) Lottogewinn warten will.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 21. März 2019, 14:53

inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 12:47
Zu Spät ist allerdings garnichts! Mit ü30 wird es aber schwerer und man muss im Gegensatz zu damals aktiv etwas dafür tun (wie oben genannt: Bekanntenkreis kontinuierlich erweitern und darüber wiederum neue Leute kennenlernen oder etwa Onlinedating).
Wenn man auf diese Weise seine Chancen erweitert kann es auch klappen, allerdings führt kein Weg an diesen Aktivitäten vorbei, wenn man nicht passiv auf den großen (unwahrscheinlichen) Lottogewinn warten will.
Hängt auch von der Gesamtsituation ab. Etwa ist es im Onlinedating sehr schwer, wenn Aussehen, Hobby und Beruf nicht zum Überzeugen auf Fotos taugen. Sowas wie Spontacts oder "Neu in"-Gruppen haben nur Ballungsräume. Bekanntenkreis erweitern setzt genug Zeit und Kraft voraus und auch, dass potentielle Partner dabei wären und nicht etwa nur Leute vom eigenen Geschlecht oder doppelt so alte. Generell hast du aber recht, Möglichkeiten gibts noch, nur nicht für jeden und mühsam wird es. Vllt. auch deswegen bleiben so viele schlecht laufende Beziehungen zusammen, jeder weiß, was neues UND besseres würde er nur mehr schwer finden.
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Tania » Donnerstag 21. März 2019, 15:48

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 14:53
Vllt. auch deswegen bleiben so viele schlecht laufende Beziehungen zusammen, jeder weiß, was neues UND besseres würde er nur mehr schwer finden.
Ich bin ja so naiv zu glauben, dass Leute Beziehungen nicht aufgrund der Hoffnung auf "Besseres" aufgeben, sondern weil sie überzeugt sind, dass es ihnen ohne diese Beziehung insgesamt schlechter gehen würde als mit ihr. Von solchen Dingen wie Liebe und Loyalität mal abgesehen.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Zwerg » Donnerstag 21. März 2019, 18:07

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 15:48
Ich bin ja so naiv zu glauben, dass Leute Beziehungen nicht aufgrund der Hoffnung auf "Besseres" aufgeben, sondern weil sie überzeugt sind, dass es ihnen ohne diese Beziehung insgesamt schlechter gehen würde als mit ihr. Von solchen Dingen wie Liebe und Loyalität mal abgesehen.
Treiben sich aber nicht auch auf Singlebörsen eine Menge Leute beiderlei Geschlechts herum, die in Wirklichkeit liiert sind? Ob da nun die Beziehung sowieso schon kaputt ist oder z.B. banale Langeweile eine Rolle spielt - wer weiß das schon? Was Du beschreibst ist eher die eigene innere Einstellung verbunden mit der Hoffnung, dass zumindest der eigene Partner genauso denkt.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Siegfried » Donnerstag 21. März 2019, 18:31

inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 12:47

Mein Beileid, ich kenne das aus meinem Freundeskreis nur zu gut.
Was hier helfen kann ist die stetige Erweiterung des Bekanntenkreises, z.B. über Freizeitgruppen wo man sich einfach mal anschließen kann (via Facebook Gruppen oder z.B. Spontacts), denn dort ist i.d.R. der Singleanteil recht groß weil sich dort viele einfinden, die entweder neu in der Stadt sind und Anschluss suchen oder aber weil sie in einer ähnlichen Situation sind wie wir selbst ( => verkrusterer Pärchen-Freundeskreis).
Bei mir in der Gegend kann man sowas vergessen. Hab mir das mit Neu in.... bei Facebook auch mal angeschaut. Entweder haben Männer was gesucht und kein Schwein hat sich darauf gemeldet oder eine Frau hat mal was gesucht und die hätte gleich mehrere Busse füllen können natürlich nur mit Männern. :crybaby:

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von inVinoVeritas » Donnerstag 21. März 2019, 18:49

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:31
inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 12:47

Mein Beileid, ich kenne das aus meinem Freundeskreis nur zu gut.
Was hier helfen kann ist die stetige Erweiterung des Bekanntenkreises, z.B. über Freizeitgruppen wo man sich einfach mal anschließen kann (via Facebook Gruppen oder z.B. Spontacts), denn dort ist i.d.R. der Singleanteil recht groß weil sich dort viele einfinden, die entweder neu in der Stadt sind und Anschluss suchen oder aber weil sie in einer ähnlichen Situation sind wie wir selbst ( => verkrusterer Pärchen-Freundeskreis).
Bei mir in der Gegend kann man sowas vergessen. Hab mir das mit Neu in.... bei Facebook auch mal angeschaut. Entweder haben Männer was gesucht und kein Schwein hat sich darauf gemeldet oder eine Frau hat mal was gesucht und die hätte gleich mehrere Busse füllen können natürlich nur mit Männern. :crybaby:
Ja damit liegst du natürlich leider richtig, solche Angebote sind tatsächlich wohl eher was für Metropolregionen... ich habe das was du da beschreibst auch schon häufig in der Neu-in-Köln-Gruppe erlebt, aber dennoch gibt es da zum Glück aufgrund der schieren Masse an Mitgliedern auch immer wieder Aktivitäten mit gut verteiltem Geschlechterverhältnis.
Daran sieht man irgendwie aber auch (und ich finde das immer echt traurig), wieviel einsamer und bedürftiger die Männer im Vergleich zu den Frauen sind. :?

Da fällt mir gerade auch ein, dass ich mich doch mal wieder für eine Face2Face Dating Veranstaltung anmelden wollte (weiterer Tipp meinerseits, aber auch hier wieder nur was für größere Städte...), das werde ich sofort mal für den Termin im April oder Mai erledigen. :-)

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 21. März 2019, 18:59

inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:49
Neu-in-Köln-Gruppe
Ist Köln nicht die "Medienhauptstadt", was viele "irgendwas mit Medien studieren"-Frauen anzieht?
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von inVinoVeritas » Donnerstag 21. März 2019, 19:09

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:59
inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:49
Neu-in-Köln-Gruppe
Ist Köln nicht die "Medienhauptstadt", was viele "irgendwas mit Medien studieren"-Frauen anzieht?
Ja das kann gut sein, viele kommen auch fürs Studium nach Köln und bleiben dann anschließend auch hier.

Ich habe gerade mal aus Neugierde "Geschlechterverhältnis Köln" gegoogelt und folgenden Report (zu ganz Deutschland, aufgeschlüsselt nach Bundesländern sowie großen Städten) gefunden, der auf Seite 7 aufzeigt dass es hier in der Altersgruppe 20-44 ein nahezu ausgeglichenes und gutes Verhältnis von Männern und Frauen gibt:
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/publik ... gionen.pdf

Im Gegenzug zeigt sich, dass insbesondere die neuen Bundesländer einen extremen Männerüberschuss aufweisen, was wohl auch dazu passt dass es eher die jungen Frauen sind, die für Job und Studium wegziehen (hin in die alten Bundesländer) und die Männer eher dort zurückbleiben.
In Chemnitz kommen auf 100 Frauen insgesamt 118 Männer! :shock:

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 21. März 2019, 19:24

Krass... aber genau da, wo der meiste Männerüberschuss ist, sind auch die Geburtenraten am höchsten, siehe S. 13. Und der Anteil an unehelichen Geburten. Und wo die Bildung im Schnitt am geringsten ist, ahne ich schon...
Generell gibt es laut diesen Zahlen im Alter zwischen 20 und 44 in DE einen MÜ, außer in Hamburg.
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Ferienhaus » Donnerstag 21. März 2019, 19:28

inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:49
Daran sieht man irgendwie aber auch (und ich finde das immer echt traurig), wieviel einsamer und bedürftiger die Männer im Vergleich zu den Frauen sind. :?
Das erinnert mich ein bisschen an einen Artikel, den ich in der Online-Ausgabe irgendeiner Zeiitung/eines Magazins mal gelesen habe. Sinngemäß wurde dort gesagt, dass Männer von Liebesbeziehungen mehr profitieren, weil - hier geht es um Durchschnittswerte - Männer ein höheres Risiko haben, weniger Freunde zu haben und für den Austausch privater Sorgen für sie oftmals nur richtig die Partnerin bleibt, während Frauen - auch hier wieder, es geht um Tendenzen, kann immer andere Fälle geben - dazu neigen, ein größeres, soziales Netz aus verschiedenen Freundinnen zu haben und denen auch mehr und selbstverständlicher Sorgen und Nöte (also wirklich heftiges) anvertrauen.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von NickP » Freitag 22. März 2019, 01:06

Ferienhaus hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:28
inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:49
Daran sieht man irgendwie aber auch (und ich finde das immer echt traurig), wieviel einsamer und bedürftiger die Männer im Vergleich zu den Frauen sind. :?
Das erinnert mich ein bisschen an einen Artikel, den ich in der Online-Ausgabe irgendeiner Zeiitung/eines Magazins mal gelesen habe. Sinngemäß wurde dort gesagt, dass Männer von Liebesbeziehungen mehr profitieren, weil - hier geht es um Durchschnittswerte - Männer ein höheres Risiko haben, weniger Freunde zu haben und für den Austausch privater Sorgen für sie oftmals nur richtig die Partnerin bleibt, während Frauen - auch hier wieder, es geht um Tendenzen, kann immer andere Fälle geben - dazu neigen, ein größeres, soziales Netz aus verschiedenen Freundinnen zu haben und denen auch mehr und selbstverständlicher Sorgen und Nöte (also wirklich heftiges) anvertrauen.
Denke das, das stimmt. Zumal ich glaube, das männliche Freunde selten über wirklich ernste Themen sprechen. Also die, die mit Gefühlen und so zu tun haben.
Was ich heute Abend mache? Das selbe wie (fast) jeden Abend. Ich sitze vorm PC, surfe hier, surfe da, schalalala und versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen!

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Omomo » Freitag 22. März 2019, 02:01

NickP hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 01:06
Ferienhaus hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:28
inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 18:49
Daran sieht man irgendwie aber auch (und ich finde das immer echt traurig), wieviel einsamer und bedürftiger die Männer im Vergleich zu den Frauen sind. :?
Das erinnert mich ein bisschen an einen Artikel, den ich in der Online-Ausgabe irgendeiner Zeiitung/eines Magazins mal gelesen habe. Sinngemäß wurde dort gesagt, dass Männer von Liebesbeziehungen mehr profitieren, weil - hier geht es um Durchschnittswerte - Männer ein höheres Risiko haben, weniger Freunde zu haben und für den Austausch privater Sorgen für sie oftmals nur richtig die Partnerin bleibt, während Frauen - auch hier wieder, es geht um Tendenzen, kann immer andere Fälle geben - dazu neigen, ein größeres, soziales Netz aus verschiedenen Freundinnen zu haben und denen auch mehr und selbstverständlicher Sorgen und Nöte (also wirklich heftiges) anvertrauen.
Denke das, das stimmt. Zumal ich glaube, das männliche Freunde selten über wirklich ernste Themen sprechen. Also die, die mit Gefühlen und so zu tun haben.
Das tun Frauen glaube ich genau so wenig, wenn man jetzt wirklich von den wirklich ernsten ernsten Themen redet.
Aber tendenziell reden Frauen eher über Dinge, die sie stören und das schafft ja schon gut Abhilfe, während viele Männer das lieber in sich hineinfressen und nicht darüber reden.
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von eggi » Freitag 22. März 2019, 08:44

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:24
Krass... aber genau da, wo der meiste Männerüberschuss ist, sind auch die Geburtenraten am höchsten, siehe S. 13. Und der Anteil an unehelichen Geburten. Und wo die Bildung im Schnitt am geringsten ist, ahne ich schon...
Generell gibt es laut diesen Zahlen im Alter zwischen 20 und 44 in DE einen MÜ, außer in Hamburg.
Das ist echt krass. In manchen Abbildungen grenzt sich die ex DDR farblich vom Rest des Landes ab.
Aber woher kommt der generelle Männerüberschuss auf ganz Deutschland betrachtet? Aus Abb. 3 ergibt sich ja, dass dieser auch schon vor dem gesteigerten Flüchtlingszuzug vorhanden war. Ist die Kindersterblichkeit bei Mädchen höher?

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Tania » Freitag 22. März 2019, 09:10

eggi hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 08:44
Aber woher kommt der generelle Männerüberschuss auf ganz Deutschland betrachtet? Aus Abb. 3 ergibt sich ja, dass dieser auch schon vor dem gesteigerten Flüchtlingszuzug vorhanden war. Ist die Kindersterblichkeit bei Mädchen höher?
Es werden einfach mehr Jungen als Mädchen geboren. Beschwer Dich bei der Natur.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ ... -1.2416789

Der Rest ist dann Binnenmigration. Junge Frauen sind irgendwie eher bereit, für Ausbildung, Job oder Liebe wegzuziehen. Und dann bleiben gerade in strukturschwachen Gegenden überwiegend Männer übrig ...

Ich bin dann mal off. Muss meinen Umzug nach Chemnitz planen ;)

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Kalypso » Freitag 22. März 2019, 16:39

Tania hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 09:10

Ich bin dann mal off. Muss meinen Umzug nach Chemnitz planen ;)
Oha. :lach:
Naja, vielleicht hast du dort mehr Erfolg als ich. ;)
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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von fredstiller » Freitag 22. März 2019, 21:11

MattEagle hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 20:59
Du musst nicht der tolle Hecht sein... das passiert einfach so, schau uns an....
Oder auch nicht. Schau mich an.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Informatiker » Mittwoch 1. Mai 2019, 20:10

Informatiker hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 00:45
Ich habe mich dennoch in die Sportpartnerbörse angemeldet. Mal sehen, ob ich dieses Semester mehr Glück habe. :shylove:
Dieses Semester ist es an der Anmeldung gescheitert. Meine Sportpartnerin in spe und ich waren zu langsam. :crybaby:
Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 01:28
Ich bin in zwei Hochschulgruppen meiner technischen Fakultät. Die Frauenquote ist dort noch schlechter als in den Pflichtveranstaltungen eh schon.
Ich habe dieses Semester eine Pflichtveranstaltung mit den Medizintechnikern, dem einzigen Studiengang mit guter Frauenquote an meiner technischen Fakultät. Mir fällt kein Weg ein in Kontakt zu kommen, da ich schon einige Semester studiere und die Gruppenbildung abgeschlossen ist.
Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 01:28
Für den Anfang würde es mir ausreichen, wenn sich jemand finden würde, der gelegentlich mit ins Theater oder auf einen Poetry-Slam geht. Ich tue mich leider schwer damit allein zu solchen Veranstaltungen zu gehen und dort in kleinere Gruppen dazuzustoßen, die sich bereits kennen. Tipps?
Die Frage ist weiterhin offen.

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Informatiker » Mittwoch 15. Mai 2019, 22:42

Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 12. März 2019, 01:28
Ich bin in zwei Hochschulgruppen meiner technischen Fakultät. Die Frauenquote ist dort noch schlechter als in den Pflichtveranstaltungen eh schon. Selbst im Debattierclub der philosophischen Fakultät sieht die Situation nicht viel besser ausSelbst im Debattierclub der philosophischen Fakultät sieht die Situation nicht viel besser aus.
Ich habe letzte Woche einen neuen Anlauf gestartet und bin zu dem Marx-Lesekreis gegangen. Zehn Männer und eine Frau, obwohl die Frauenquote der philosophischen Fakultät bei über 80 % liegt. :crybaby: Was zur Hölle mache ich falsch?

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Re: Frauen kennenlernen trotz männlich dominierten Freundeskreis

Beitrag von Kief » Mittwoch 15. Mai 2019, 22:54

Informatiker hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 22:42
Zehn Männer und eine Frau, obwohl die Frauenquote der philosophischen Fakultät bei über 80 % liegt. :crybaby: Was zur Hölle mache ich falsch?
Ich war letztes Wochenende auf einer Fortbildung, die von Klima-Aktivisten (darunter auch Schueler, Friday for Future) organisiert wurde.

Mindestens zwei Drittel der Teilnehmer waren Frauen - wenn ich 10 oder 20 Jahre juenger waere, haette ich bestimmt probiert, ob ich mich mit einer von denen verstehe.


K

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