Leben in einer extravertierten Welt

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Morkel

Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Morkel » Mittwoch 13. Februar 2019, 17:50

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 01:04
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 00:05
Morkel hat geschrieben:
Samstag 2. Februar 2019, 14:28
...
SEI DOCH STILL WENN DU KEINE AHNUNG HAST!!!!!!!!1111
(...)
ER hat wieder angefangen, nicht ich!
Ich kann weder das eine noch das andere erkennen.
Ich kann auch nicht erkennen, dass sich deine Antwort auf einen von Morkel erwähnten Aspekt bezieht.
Dies nur als Hinweis, dass es andere Perspektiven auf die Problematik geben kann als deine.
Danke. Mein Beitrag wurde anscheinend zumindest von einigen verstanden. Ansonsten ist hier jedes weitere Wort nur Perlen vor die Säue. Es bleibt LSC nur zu wünschen, dass er doch noch irgendwann einen Weg aus seinem inneren Sumpf und seiner ewigen Opferrolle findet.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 13. Februar 2019, 18:36

AB-Wagen hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 05:45
Hier mal ein anderes Beispiel, diesmal kein gefaketes Asi-TV, sondern Realität: https://www.youtube.com/watch?v=sLv4bXvF9LE
Wer Jens Schauder ist, ist mir völlig egal.
Oh eine wenig intelligente Person, die mit peinlichen Videos verzweifelt versucht, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhaschen und dabei nicht merkt, wie sie sich mit jedem Versuch weiter ins Abseits stellt. Interessiert mich nicht. Solche Leute soll man am besten nicht beachten. Videos von solchen Leuten schaue ich gar nicht.
Morkel hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:50
Danke. Mein Beitrag wurde anscheinend zumindest von einigen verstanden. Ansonsten ist hier jedes weitere Wort nur Perlen vor die Säue. Es bleibt LSC nur zu wünschen, dass er doch noch irgendwann einen Weg aus seinem inneren Sumpf und seiner ewigen Opferrolle findet.
Ein Störenfried bedankt sich bei dem anderen Störenfried. Wie süß :shylove:
Du schnallst es noch immer nicht: ich gebe wieder, wie mich ANDERE durch ihre Täterschaft aufgrund meinem kindlichen Äußeren zum Opfer machen! Und du bist einer dieser Täter davon, weil du mir mein Leid absprichst!
Bist gemeldet, bevor ich mich zu einer Beleidigung hinreißen lasse.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Kief » Mittwoch 13. Februar 2019, 19:15

Morkel hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:50
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 01:04
Dies nur als Hinweis, dass es andere Perspektiven auf die Problematik geben kann als deine.
Danke. Mein Beitrag wurde anscheinend zumindest von einigen verstanden. Ansonsten ist hier jedes weitere Wort nur Perlen vor die Säue. Es bleibt LSC nur zu wünschen, dass er doch noch irgendwann einen Weg aus seinem inneren Sumpf und seiner ewigen Opferrolle findet.
Hoppala hat bereits in anderen Threads bezueglich seiner "hilfreichen" Beitraege Rueckmeldungen erhalten, dass er teils arg zweifelhafte Fruechte saet.

Das Problem ist nicht die Anzahl der Worte an LSC.
Sondern zu verstehen (bzw. einzusehen), was hilft - und was nicht.
Und wenn ich mir LSCs Reaktion so ansehe, dann wage ich zu prognostizieren, dass solche Beitraege ihm tatsaechlich schaden statt zu helfen.


K
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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 13. Februar 2019, 19:20

Richtig, gar nichts hilft es mir, es schadet nur. Strange Lady brachte schon den guten Vergleich mit Rassismus: was hilft es einem Ausländer, der Opfer von Rassismus wurde, zu sagen, das er sich das ganze nur einbilde und jeder unabhängig von seiner Herkunft und Hautfarbe die gleichen Chancen hat? Richtig nichts. Und dazu spricht es ihm noch eine negativen Erfahrungen ab. Und falsch ist es auch noch, Rassismus gibt es nunmal.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Tania » Mittwoch 13. Februar 2019, 19:22

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 19:20
Richtig, gar nichts hilft es mir, es schadet nur.
Manchmal frag ich mich echt, wie Du das aufhältst.

Bin aber irgendwie froh, dass Du es tust :umarmung2:

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 13. Februar 2019, 19:30

Danke :) Ich bin wegen den immer unterschätzt werden, vielen Anfeindungen und nie was zugetraut bekommen es von klein auf gar nicht anders gewohnt. Und dann tun manche noch so, ich MÜSSTE meine negativen Erfahrungen aufgrund meiner Eigenschaften ignorieren und DÜRFTE mein Leid nicht mehr darstellen. Das zeigt eindrucksvoll, wie fehl am Platz hier manche Leute sind.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Bummi » Freitag 15. Februar 2019, 17:09

Den letzten Beiträgen stimme ich im Großen und Ganzen zu.

Mir wird oft gesagt, dass ich zu hart zu mir bin, mich viel zu schlecht mache.
Dabei ist das nur ein Spiegel der Umwelt.
Ich sehe mich in diesen Momenten schlicht und ergreifend so, wie mich andere Menschen sehen und sahen.
Beispiel: Das Aussehen - *
So für mich finde ich mich ganz in Ordnung. Wenn ich nun sage: ich sehe scheiße aus, dann ist das Echo der Umwelt die mir in der Mehrheit vermitteltet, dass ich scheiße aussehe. Ich habe das im Laufe der Zeit alles reflektiert und komme zu der Überzeugung: Ich sehe scheiße aus.
Bin ich dann zu hart zu mir und ist diese Härte wirklich hausgemacht?


*(es geht nicht nur ums Aussehen, nur ein Beispiel. Es gäbe andere Beispiele, die mich mehr beschäftigen, mir aber an dieser Stelle zu nah sind.)

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Michael Knight » Freitag 15. Februar 2019, 20:03

Bummi hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 17:09
Den letzten Beiträgen stimme ich im Großen und Ganzen zu.

Mir wird oft gesagt, dass ich zu hart zu mir bin, mich viel zu schlecht mache.
Dabei ist das nur ein Spiegel der Umwelt.
Ich sehe mich in diesen Momenten schlicht und ergreifend so, wie mich andere Menschen sehen und sahen.
Beispiel: Das Aussehen - *
So für mich finde ich mich ganz in Ordnung. Wenn ich nun sage: ich sehe scheiße aus, dann ist das Echo der Umwelt die mir in der Mehrheit vermitteltet, dass ich scheiße aussehe. Ich habe das im Laufe der Zeit alles reflektiert und komme zu der Überzeugung: Ich sehe scheiße aus.
Bin ich dann zu hart zu mir und ist diese Härte wirklich hausgemacht?


*(es geht nicht nur ums Aussehen, nur ein Beispiel. Es gäbe andere Beispiele, die mich mehr beschäftigen, mir aber an dieser Stelle zu nah sind.)
Mehrheitsmeinungen würde ich nicht als Gradmesser sehen. Denn es gibt ja immer auch noch eine Minderheit, die eine andere Meinung vertritt. Wenn sechs Leute mein Aussehen als "scheiße" einschätzen, zwei mit "neutral" und zwei mit "gut", dann ist mein Aussehen immer noch für 40% der Befragten zumindest ok. Man könnte genauso gut auf diese Minderheit hören und sich sagen, dass man für zwei von fünf Menschen gut genug aussieht.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte immer sehr merkwürdige Brillen auf. Darunter waren Kreationen wie pink-violett und gelb-grün, über die jeder den Kopf geschüttelt hat. Als wir dann mal gefragt haben, warum er nicht etwas dezenteres nehmen würde, sagte er mit einer Selbstverständlichkeit: "Mir muss die Brille gefallen". Er stand da mit seinem starken Selbstbewusstsein über der subjektiven Meinung der Kollegen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Stabil » Freitag 15. Februar 2019, 20:13

Michael Knight hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 20:03
Bummi hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 17:09
Den letzten Beiträgen stimme ich im Großen und Ganzen zu.

Mir wird oft gesagt, dass ich zu hart zu mir bin, mich viel zu schlecht mache.
Dabei ist das nur ein Spiegel der Umwelt.
Ich sehe mich in diesen Momenten schlicht und ergreifend so, wie mich andere Menschen sehen und sahen.
Beispiel: Das Aussehen - *
So für mich finde ich mich ganz in Ordnung. Wenn ich nun sage: ich sehe scheiße aus, dann ist das Echo der Umwelt die mir in der Mehrheit vermitteltet, dass ich scheiße aussehe. Ich habe das im Laufe der Zeit alles reflektiert und komme zu der Überzeugung: Ich sehe scheiße aus.
Bin ich dann zu hart zu mir und ist diese Härte wirklich hausgemacht?


*(es geht nicht nur ums Aussehen, nur ein Beispiel. Es gäbe andere Beispiele, die mich mehr beschäftigen, mir aber an dieser Stelle zu nah sind.)
Mehrheitsmeinungen würde ich nicht als Gradmesser sehen. Denn es gibt ja immer auch noch eine Minderheit, die eine andere Meinung vertritt. Wenn sechs Leute mein Aussehen als "scheiße" einschätzen, zwei mit "neutral" und zwei mit "gut", dann ist mein Aussehen immer noch für 40% der Befragten zumindest ok. Man könnte genauso gut auf diese Minderheit hören und sich sagen, dass man für zwei von fünf Menschen gut genug aussieht.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte immer sehr merkwürdige Brillen auf. Darunter waren Kreationen wie pink-violett und gelb-grün, über die jeder den Kopf geschüttelt hat. Als wir dann mal gefragt haben, warum er nicht etwas dezenteres nehmen würde, sagte er mit einer Selbstverständlichkeit: "Mir muss die Brille gefallen". Er stand da mit seinem starken Selbstbewusstsein über der subjektiven Meinung der Kollegen.
Die Mehrheit der Kardinäle war der Meinung, dass die Sonne um die Erde kreise. Wäre Gallileo damals gut beraten gewesen, sich danach zu richten?

Ich weiss, das Thema ist komplexer. Wir suchen uns die Spiegel aus und ob wir die Spiegelbilder für relevant erachten - beziehungsweise welche.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Bummi » Freitag 15. Februar 2019, 20:52

Michael Knight hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 20:03
Bummi hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 17:09
Den letzten Beiträgen stimme ich im Großen und Ganzen zu.

Mir wird oft gesagt, dass ich zu hart zu mir bin, mich viel zu schlecht mache.
Dabei ist das nur ein Spiegel der Umwelt.
Ich sehe mich in diesen Momenten schlicht und ergreifend so, wie mich andere Menschen sehen und sahen.
Beispiel: Das Aussehen - *
So für mich finde ich mich ganz in Ordnung. Wenn ich nun sage: ich sehe scheiße aus, dann ist das Echo der Umwelt die mir in der Mehrheit vermitteltet, dass ich scheiße aussehe. Ich habe das im Laufe der Zeit alles reflektiert und komme zu der Überzeugung: Ich sehe scheiße aus.
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*(es geht nicht nur ums Aussehen, nur ein Beispiel. Es gäbe andere Beispiele, die mich mehr beschäftigen, mir aber an dieser Stelle zu nah sind.)
Mehrheitsmeinungen würde ich nicht als Gradmesser sehen. Denn es gibt ja immer auch noch eine Minderheit, die eine andere Meinung vertritt. Wenn sechs Leute mein Aussehen als "scheiße" einschätzen, zwei mit "neutral" und zwei mit "gut", dann ist mein Aussehen immer noch für 40% der Befragten zumindest ok. Man könnte genauso gut auf diese Minderheit hören und sich sagen, dass man für zwei von fünf Menschen gut genug aussieht.

Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte immer sehr merkwürdige Brillen auf. Darunter waren Kreationen wie pink-violett und gelb-grün, über die jeder den Kopf geschüttelt hat. Als wir dann mal gefragt haben, warum er nicht etwas dezenteres nehmen würde, sagte er mit einer Selbstverständlichkeit: "Mir muss die Brille gefallen". Er stand da mit seinem starken Selbstbewusstsein über der subjektiven Meinung der Kollegen.
In meinem Beispiel ging es nicht um eine lächerliche Brille, die nicht jedem gefällt.

Ich schrieb doch, dass ich nicht zu empfindlich bin und einiges wegstecken kann.

Der Beitrag sollte auch keine Kritik sein.
Ich finde es nur immer interessant, wie bestürzt viele auf Selbstabwertungen oder Selbstgeisselungen reagieren. So als wäre das bei einem schon immer so gewesen.

Ist natürlich auch wieder ganz gut, wenn darauf nicht mit Zustimmung reagiert wird.

Was ich damit sagen wollte ist:
Es hat meistens einen Grund, weshalb Leute sowas machen.
Selbstabwertung kann auch dem Selbstschutz dienen.

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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 15. Februar 2019, 22:07

Michael Knight hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 20:03
Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte immer sehr merkwürdige Brillen auf. Darunter waren Kreationen wie pink-violett und gelb-grün, über die jeder den Kopf geschüttelt hat. Als wir dann mal gefragt haben, warum er nicht etwas dezenteres nehmen würde, sagte er mit einer Selbstverständlichkeit: "Mir muss die Brille gefallen". Er stand da mit seinem starken Selbstbewusstsein über der subjektiven Meinung der Kollegen.
Eine freiwillig selbstgewählte Eigenschaft kann geändert werden, wenn die verletzenden Kommentare darüber zu viel werden und die Äußerer dieser Kommentare nicht zu einer Unterlassung bewegt werden können.
Das unterscheidet auffällige Brillen, Klamotten, Frisuren, Piercings usw. von vorgegebenen Eigenschaften wie Introvertiertheit.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Valkyrja » Dienstag 26. Februar 2019, 00:23

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 18:36
weil du mir mein Leid absprichst!
Lieber LSC,

auch wenn es kein Trost für dich ist, ich kann dich gut verstehen.

Ich weiss auch, wie es ist, sich mit den Äusserungen anderer rumschlagen zu müssen, die darauf hinauslaufen, dass man ja irgendwie/irgendwo selbst schuld sei, man den Fehler bei sich suchen müsse, mal überlegen müsse, wo man seinen Eigenanteil sieht.

Und das man etwas ändern kann, wenn man nur wirklich will, sich anstrengt und reinkniet.
Habe ich versucht, mein Gott, was habe ich mich angestrengt.... so sehr, dass ich seelisch komplett daran zerbrochen bin, das hatte mir zu allem anderen den Rest gegeben.

Dann auch Aussagen nach dem Motto, dass nichts sein kann, was nicht sein darf, ob ich mir nicht alles nur einbilde.etc....

Und letztlich würde ich ja übertreiben und wohl auch lügen.

Ich erlebe Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und ja auch Feindseligkeit bis zum heutigen Tag, nur kratzt es mich halt heute nicht mehr.
Ich habe mich in meinem Leben eingerichtet, wie auf einer Insel und alles bleibt aussen vor.
Ich bin ohnehin extrem Intro, daher macht es für mich keinen Unterschied. Ich vermisse niemanden in meinem Leben.

Natürlich war nicht jeder nur unfreundlich, nicht jeder Mensch dem ich begnete auch ein Mobber, aber es war dann eben wie der Tropfen auf der Lotusblüte. Man blieb nirgendwo hängen, durfte nirgendwo bleiben, man wurde geduldet, aber war nie Willkommen.

Ich behandel jeden Menschen so, wie ich auch behandelt werden möchte und ich kann mich nicht erinnern, anderen mit Absicht etwas angetan zu haben, was all das rechtfertigen würde.
Meine blosse Anwesenheit reichte.

Ich bin ein Mensch, für den es ganz offensichtlich keinen Platz auf der Welt gibt.
Ich scheine neben meiner unattrakrivität als Frau, einen Makel mit mir rumzutragen, den ich selber nicht, aber dafür alle anderen sehen können.
Ich habe lange versucht zu ergründen, was es sein könnte, habe versucht zu übertünchen, mich zu verbiegen, anzupassen etc... er blieb weiterhin sichtbar.
Ich habe es heute akteptiert und wende mich anderen Dingen im Leben zu.

Ich kann LSC gut verstehen, denn er, wie ich auch, wissen was es heisst und bedeutet, nicht die passende Optik zu haben, WIRKLICH aus dem Rahmen zu fallen, nicht einfach nur 'übersehen' zu werden, was vermutlich eines der Hauptprobleme der meisten hier ist, sondern ein Freak zu sein, und daher auch keine Wertschätzung, Anerkennung oder Zuneigung zu erfahren, geschweige denn als Mann/Frau gewollt zu werden.

Nicht mal als kleines Mädchen erschien ich so liebenswert, dass mich irgendwer in sein Herz schloss, oder geschweige mir in meiner Situation half.
Ich war immer nur ein garstiges Kind.

Mit meiner Optik gehe ich heute allerdings sehr offensiv um, es interessiert mich nicht mehr, was andere sagen, oder denken, oder ob sie lachen.

Das viele erfahrene Leid in einem kann nur jemand verstehen, der es selbst in diesem Ausmass erlebt hat. Nur wer in meiner Haut steckt, weiss was es heisst, Ich zu sein

Wenn einer die Erfahrungen und das Leid, welches er erfahren musste und/oder muss, als 'relativ' bewertet, als änderbar oder sooo schlimm kann es doch nicht sein, der wertet den anderen damit ab.
Er relativiert seine Empfindungen, seine Trauer, seine Erfahrungen, sein Wissen.
Das ist nicht hinnehmbar!

Respektiert das Leben des anderen doch als das was es ist, das Leben eines anderen. Eines Menschen, in dessen Schuhen ich keinen Schritt gegangen bin.

Ich halte LSC für clver genug, dass er Optionen genutzt, so er sie gehabt hätte und wenn sie noch so klein gewesen wären.

Ich habe ein relativ klares Bild von ihm im Kopf und mir geht seine Verzweiflung, die offensichtliche Hoffnungslosigkeit seiner Lage, nahe.

Ich wünsche dir, lieber LSC dennoch alles nur erdenklich Gute.

Sorry für das OT!
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Kief » Dienstag 26. Februar 2019, 01:20

Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 00:23
Ich scheine neben meiner unattrakrivität als Frau, einen Makel mit mir rumzutragen, den ich selber nicht, aber dafür alle anderen sehen können.
Ich habe lange versucht zu ergründen, was es sein könnte, habe versucht zu übertünchen, mich zu verbiegen, anzupassen etc... er blieb weiterhin sichtbar.
Ich habe es heute akteptiert und wende mich anderen Dingen im Leben zu.
Diesbezueglich habe ich einen Ansatzpunkt gefunden.
Ich weiss das noch nicht tiefer zu ergruenden, weil ich dies auszuwerten derzeit keine Zeit habe, aber will zumindest den Ansatzpunkt bereitstellen.



Ganz prinzipiell: je staerker wir unter Stress stehen, desto weniger flexibel sind wir.
Irgendwann wechseln wir in instinkthafteres Verhalten.

Dabei habe ich in einer Weiterbildung vier typische Stressreaktionen aufgezeigt bekommen, die man jeweils noch untergliedern kann (habe das als aktiv/passiv interpretiert).
Jeder Mensch kann in mindestens eine oder mehrere davon verfallen.
Bei mir koennen fast alle auftreten, je nach Aufgabenstellung - aber eine von den vieren ist hier relevant.
Und zwar die kaempferische Stressreaktion. (Als Rebell bzw. Tyrann.)
Die relevante Nebenwirkung dieser Stressreaktion ist, dass man dabei unsympathisch wird, und andere Personen dann in den Konflikten die Empfindung haben: "Gerade Du nicht!"
Selbst wenn die anderen inhaltlich zustimmen, ist die Stress-Ausstrahlung dann so unsympathisch, dass dem Rebell/Tyrann dann spontan (zeitweise) die Unterstuetzung vorenthalten wird.

Das mag der beschissene Vorgesetzte sein, der seinen cholerischen Anfall bekommt, oder ein Rumpelstilzchen-Rebell, der auf sein Recht gemaess §sowieso beharrt.



Ich habe das nur zufaellig herausgefunden, weil ich eine entsprechende Rueckmeldung erhielt, sehr zeitnah zu dieser Weiterbildung - und dadurch diese Verknuepfung ziehen konnte.
Jedenfalls nehme ich jetzt an, muss ich mir dies Thema nochmal tefer anschauen, sobald meine Existenzgruendung in eine Wartephase kommt.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser raetselhafte, unsichtbare Makel genau diesem Mechanismus entspringt.


K
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Valkyrja » Dienstag 26. Februar 2019, 09:23

Kief hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 01:20
Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 00:23
Ich scheine neben meiner unattrakrivität als Frau, einen Makel mit mir rumzutragen, den ich selber nicht, aber dafür alle anderen sehen können.
Ich habe lange versucht zu ergründen, was es sein könnte, habe versucht zu übertünchen, mich zu verbiegen, anzupassen etc... er blieb weiterhin sichtbar.
Ich habe es heute akteptiert und wende mich anderen Dingen im Leben zu.
Diesbezueglich habe ich einen Ansatzpunkt gefunden.
Ich weiss das noch nicht tiefer zu ergruenden, weil ich dies auszuwerten derzeit keine Zeit habe, aber will zumindest den Ansatzpunkt bereitstellen.



Ganz prinzipiell: je staerker wir unter Stress stehen, desto weniger flexibel sind wir.
Irgendwann wechseln wir in instinkthafteres Verhalten.

Dabei habe ich in einer Weiterbildung vier typische Stressreaktionen aufgezeigt bekommen, die man jeweils noch untergliedern kann (habe das als aktiv/passiv interpretiert).
Jeder Mensch kann in mindestens eine oder mehrere davon verfallen.
Bei mir koennen fast alle auftreten, je nach Aufgabenstellung - aber eine von den vieren ist hier relevant.
Und zwar die kaempferische Stressreaktion. (Als Rebell bzw. Tyrann.)
Die relevante Nebenwirkung dieser Stressreaktion ist, dass man dabei unsympathisch wird, und andere Personen dann in den Konflikten die Empfindung haben: "Gerade Du nicht!"
Selbst wenn die anderen inhaltlich zustimmen, ist die Stress-Ausstrahlung dann so unsympathisch, dass dem Rebell/Tyrann dann spontan (zeitweise) die Unterstuetzung vorenthalten wird.

Das mag der beschissene Vorgesetzte sein, der seinen cholerischen Anfall bekommt, oder ein Rumpelstilzchen-Rebell, der auf sein Recht gemaess §sowieso beharrt.



Ich habe das nur zufaellig herausgefunden, weil ich eine entsprechende Rueckmeldung erhielt, sehr zeitnah zu dieser Weiterbildung - und dadurch diese Verknuepfung ziehen konnte.
Jedenfalls nehme ich jetzt an, muss ich mir dies Thema nochmal tefer anschauen, sobald meine Existenzgruendung in eine Wartephase kommt.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass dieser raetselhafte, unsichtbare Makel genau diesem Mechanismus entspringt.


K
Hallo Kief,

vielen Dank für deinen Denkansatz.
Stress kenne ich in meinem Leben ja mehr als genug, auch ständige existentielle Sorgen etc...

Erst seit dem ich durch das hiesige Jobcenter betreut wurde, konnte ich zum ersten mal abschalten.
Meine grösste Angst war zu allem Hartz4, aber genau das war das Beste, was mir passieren konnte.
Ich wurde wirklich unterstützt, zum ersten mal in meinem Leben.
Das es mir heute recht gut geht und ich mich stabilisieren und mal durchatmen konnte, habe ich dem Jobcenter zu verdanken.

Die haben mir wirklich durch aktive Unterstützung geholfen. Das ich heute eine Psychotherapeutin habe, das wesentliche Dinge geregelt sind, das das mit der Rente läuft, ich mit dem Versorgungsamt klarkomme...etc... das habe ich alles ihnen zu verdanken.
Ich hatte niemals Druck, nur den, den ich mir damals selber machte, wo ich noch dachte, ich müsse um jeden Preis funktionieren.

Ich werde das ebenfalls mal verfolgen, denn ich leide an chronischen Stresssymptomen und einer chronischen PTBS und noch ein paar weiteren Dingen.

Bis vor ein paar Jahren stand ich wirklich nur inter Stress, habe alles verdrängt etc...

Man kann vor sich selbst aber nicht davon laufen und ich möchte die Zeit die noch vor mir liegt, vor allem in Frieden verbringen.

Ich werde das für mich mal weiterververfolgen.

Viele Grüsse und einen schönen Tag :)
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 26. Februar 2019, 17:35

Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 00:23
auch wenn es kein Trost für dich ist, ich kann dich gut verstehen.

Ich weiss auch, wie es ist, sich mit den Äusserungen anderer rumschlagen zu müssen, die darauf hinauslaufen, dass man ja irgendwie/irgendwo selbst schuld sei, man den Fehler bei sich suchen müsse, mal überlegen müsse, wo man seinen Eigenanteil sieht.

Und das man etwas ändern kann, wenn man nur wirklich will, sich anstrengt und reinkniet.
Habe ich versucht, mein Gott, was habe ich mich angestrengt.... so sehr, dass ich seelisch komplett daran zerbrochen bin, das hatte mir zu allem anderen den Rest gegeben.

Dann auch Aussagen nach dem Motto, dass nichts sein kann, was nicht sein darf, ob ich mir nicht alles nur einbilde.etc....

Und letztlich würde ich ja übertreiben und wohl auch lügen.

Ich erlebe Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und ja auch Feindseligkeit bis zum heutigen Tag, nur kratzt es mich halt heute nicht mehr.
Ich habe mich in meinem Leben eingerichtet, wie auf einer Insel und alles bleibt aussen vor.
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Natürlich war nicht jeder nur unfreundlich, nicht jeder Mensch dem ich begnete auch ein Mobber, aber es war dann eben wie der Tropfen auf der Lotusblüte. Man blieb nirgendwo hängen, durfte nirgendwo bleiben, man wurde geduldet, aber war nie Willkommen.

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Meine blosse Anwesenheit reichte.

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Ich habe lange versucht zu ergründen, was es sein könnte, habe versucht zu übertünchen, mich zu verbiegen, anzupassen etc... er blieb weiterhin sichtbar.
Ich habe es heute akteptiert und wende mich anderen Dingen im Leben zu.

Ich kann LSC gut verstehen, denn er, wie ich auch, wissen was es heisst und bedeutet, nicht die passende Optik zu haben, WIRKLICH aus dem Rahmen zu fallen, nicht einfach nur 'übersehen' zu werden, was vermutlich eines der Hauptprobleme der meisten hier ist, sondern ein Freak zu sein, und daher auch keine Wertschätzung, Anerkennung oder Zuneigung zu erfahren, geschweige denn als Mann/Frau gewollt zu werden.

Nicht mal als kleines Mädchen erschien ich so liebenswert, dass mich irgendwer in sein Herz schloss, oder geschweige mir in meiner Situation half.
Ich war immer nur ein garstiges Kind.

Mit meiner Optik gehe ich heute allerdings sehr offensiv um, es interessiert mich nicht mehr, was andere sagen, oder denken, oder ob sie lachen.

Das viele erfahrene Leid in einem kann nur jemand verstehen, der es selbst in diesem Ausmass erlebt hat. Nur wer in meiner Haut steckt, weiss was es heisst, Ich zu sein

Wenn einer die Erfahrungen und das Leid, welches er erfahren musste und/oder muss, als 'relativ' bewertet, als änderbar oder sooo schlimm kann es doch nicht sein, der wertet den anderen damit ab.
Er relativiert seine Empfindungen, seine Trauer, seine Erfahrungen, sein Wissen.
Das ist nicht hinnehmbar!

Respektiert das Leben des anderen doch als das was es ist, das Leben eines anderen. Eines Menschen, in dessen Schuhen ich keinen Schritt gegangen bin.

Ich halte LSC für clver genug, dass er Optionen genutzt, so er sie gehabt hätte und wenn sie noch so klein gewesen wären.

Ich habe ein relativ klares Bild von ihm im Kopf und mir geht seine Verzweiflung, die offensichtliche Hoffnungslosigkeit seiner Lage, nahe.

Ich wünsche dir, lieber LSC dennoch alles nur erdenklich Gute.
Danke, gibt doch noch Menschen, die mich verstehen und nicht nur so tun, als sei ich faul und dumm und suche nur Ausreden. Chancen nicht genutzt zu haben, werfe ich mir nicht vor. Wünsche dir auch alles Gute :)

Was ich nicht kann: alleine zufrieden sein, trotzt extremer Introvertiertheit habe ich das Bedürfnis nach sozialen Kontakten und auch Sex. Aber zeitlich viel weniger als intensiv als "Normalos".
Bin ich in der Freizeit alleine daheim und mache was, was mir Kraft gibt, gehts mir schlecht, weil ich mir vorwerfe, die Zeit nicht zu Aktivitäten zum Kennenlernen von Frauen zu nutzen.
Gehe ich aus und in eine Bar oder ein Event, dann gehts mir schlecht, weil dort alleine (mein Umfeld ist komplett vergeben und da wird nur mehr selten was mit mir unternommen, wenn, dann müsste ich immer können, bin ja kinderloser Single...) bösen Blicken und teils auch Kommentaren ausgesetzt bin, selbst bei Annäherungsversuchen nur Ablehnung erfahre und erlebe, wie andere Männer Erfolg habe und ich kostbare Kraft für Dinge verbrate, bei denen ich eigentlich schon vorher wissen hätte können, das ich nichts positives davon habe.
Dazu scheint aufm Land zumindest in meiner Branche kaum ein Aufstieg im Beruf möglich zu sein. Aber ich brauche die Ruhe und die Möglichkeit einer schönen, großen Wohnung, bin gern die meiste Freizeit daheim.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Valkyrja » Dienstag 26. Februar 2019, 18:40

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 17:35
Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 00:23
auch wenn es kein Trost für dich ist, ich kann dich gut verstehen.

Ich weiss auch, wie es ist, sich mit den Äusserungen anderer rumschlagen zu müssen, die darauf hinauslaufen, dass man ja irgendwie/irgendwo selbst schuld sei, man den Fehler bei sich suchen müsse, mal überlegen müsse, wo man seinen Eigenanteil sieht.

Und das man etwas ändern kann, wenn man nur wirklich will, sich anstrengt und reinkniet.
Habe ich versucht, mein Gott, was habe ich mich angestrengt.... so sehr, dass ich seelisch komplett daran zerbrochen bin, das hatte mir zu allem anderen den Rest gegeben.

Dann auch Aussagen nach dem Motto, dass nichts sein kann, was nicht sein darf, ob ich mir nicht alles nur einbilde.etc....

Und letztlich würde ich ja übertreiben und wohl auch lügen.

Ich erlebe Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und ja auch Feindseligkeit bis zum heutigen Tag, nur kratzt es mich halt heute nicht mehr.
Ich habe mich in meinem Leben eingerichtet, wie auf einer Insel und alles bleibt aussen vor.
Ich bin ohnehin extrem Intro, daher macht es für mich keinen Unterschied. Ich vermisse niemanden in meinem Leben.

Natürlich war nicht jeder nur unfreundlich, nicht jeder Mensch dem ich begnete auch ein Mobber, aber es war dann eben wie der Tropfen auf der Lotusblüte. Man blieb nirgendwo hängen, durfte nirgendwo bleiben, man wurde geduldet, aber war nie Willkommen.

Ich behandel jeden Menschen so, wie ich auch behandelt werden möchte und ich kann mich nicht erinnern, anderen mit Absicht etwas angetan zu haben, was all das rechtfertigen würde.
Meine blosse Anwesenheit reichte.

Ich bin ein Mensch, für den es ganz offensichtlich keinen Platz auf der Welt gibt.
Ich scheine neben meiner unattrakrivität als Frau, einen Makel mit mir rumzutragen, den ich selber nicht, aber dafür alle anderen sehen können.
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Ich kann LSC gut verstehen, denn er, wie ich auch, wissen was es heisst und bedeutet, nicht die passende Optik zu haben, WIRKLICH aus dem Rahmen zu fallen, nicht einfach nur 'übersehen' zu werden, was vermutlich eines der Hauptprobleme der meisten hier ist, sondern ein Freak zu sein, und daher auch keine Wertschätzung, Anerkennung oder Zuneigung zu erfahren, geschweige denn als Mann/Frau gewollt zu werden.

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Mit meiner Optik gehe ich heute allerdings sehr offensiv um, es interessiert mich nicht mehr, was andere sagen, oder denken, oder ob sie lachen.

Das viele erfahrene Leid in einem kann nur jemand verstehen, der es selbst in diesem Ausmass erlebt hat. Nur wer in meiner Haut steckt, weiss was es heisst, Ich zu sein

Wenn einer die Erfahrungen und das Leid, welches er erfahren musste und/oder muss, als 'relativ' bewertet, als änderbar oder sooo schlimm kann es doch nicht sein, der wertet den anderen damit ab.
Er relativiert seine Empfindungen, seine Trauer, seine Erfahrungen, sein Wissen.
Das ist nicht hinnehmbar!

Respektiert das Leben des anderen doch als das was es ist, das Leben eines anderen. Eines Menschen, in dessen Schuhen ich keinen Schritt gegangen bin.

Ich halte LSC für clver genug, dass er Optionen genutzt, so er sie gehabt hätte und wenn sie noch so klein gewesen wären.

Ich habe ein relativ klares Bild von ihm im Kopf und mir geht seine Verzweiflung, die offensichtliche Hoffnungslosigkeit seiner Lage, nahe.

Ich wünsche dir, lieber LSC dennoch alles nur erdenklich Gute.
Danke, gibt doch noch Menschen, die mich verstehen und nicht nur so tun, als sei ich faul und dumm und suche nur Ausreden. Chancen nicht genutzt zu haben, werfe ich mir nicht vor. Wünsche dir auch alles Gute :)

Was ich nicht kann: alleine zufrieden sein, trotzt extremer Introvertiertheit habe ich das Bedürfnis nach sozialen Kontakten und auch Sex. Aber zeitlich viel weniger als intensiv als "Normalos".
Bin ich in der Freizeit alleine daheim und mache was, was mir Kraft gibt, gehts mir schlecht, weil ich mir vorwerfe, die Zeit nicht zu Aktivitäten zum Kennenlernen von Frauen zu nutzen.
Gehe ich aus und in eine Bar oder ein Event, dann gehts mir schlecht, weil dort alleine (mein Umfeld ist komplett vergeben und da wird nur mehr selten was mit mir unternommen, wenn, dann müsste ich immer können, bin ja kinderloser Single...) bösen Blicken und teils auch Kommentaren ausgesetzt bin, selbst bei Annäherungsversuchen nur Ablehnung erfahre und erlebe, wie andere Männer Erfolg habe und ich kostbare Kraft für Dinge verbrate, bei denen ich eigentlich schon vorher wissen hätte können, das ich nichts positives davon habe.
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Lieber LSC,

ich glaube, dass du weder dumm, noch faul oder generell unfähig bist.
Du steckst in einem für dich tiefgreifendem Konflikt mit dir selbst, wenn es einerseits um deine Bedürfnisse und andererseits um deine Wünsche ans Leben geht.

Ich denke, ich kann das schon gut nachvollziehen.

Ich habe den Vorteil, mit mir alleine zufrieden sein zu können, dass war ein sehr langer Weg für mich und auch kein leichter.

Aber es geht mir so weit gut, das kann ich durchaus von mir behaupten.

Es ist natürlich schwer, in einer so extrem extrovertierten Welt klarzukommen, die für andere Dinge, die nicht dem Mainstream entsprechen, immer weniger Platz und Raum bietet.

Ich wünsche dir, lieber LSC, dass du es schaffst, diesen Konflikt in dir zu lösen und deine Ruhe findest, wie immer sie auch aussehen mag.

Es wird dann erheblich besser, man wird klarer und der Geist freier.

Ich glaube dir, dass in deinem Fall das Aussehen in allen Belangen eine grosse Rolle spielt.

Wer deine Beschreibung über dich gelesen hat und nur ein wenig Fantasie und Empathie in sich hat, der wird sich vielleicht ein wenig vorstellen können, in welcher Hölle du lebst und was es bedeutet, unter diesen Umständen in dieser Welt leben zu müssen.

Menschen wir sind weit weg von dem, was sich 'Normalität' nennt.

Liebe Grüsse
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 26. Februar 2019, 18:47

Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:40
Du steckst in einem für dich tiefgreifendem Konflikt mit dir selbst, wenn es einerseits um deine Bedürfnisse und andererseits um deine Wünsche ans Leben geht.
Danke, du beschreibst mich sehr gut :)
Auf der einen Seite sehne mich nach Kontakt zu Menschen und beim Zurückdenken an die schönsten Momente im Leben waren das alles Momente mit anderen Menschen und nie welche, wo ich alleine was gelesen oder gesehen/gezockt habe, aber auf der anderen Seite strengen mich Kontakte als Intro so an und die viele Ablehnung und Unterschätzung, die ich wegen meiner Außenwirkung und Intro sein (etwa kaum Verständnis für Bedarf an Alleine-Seit oder mich an lauten Orten wie einem Bierzelt oder Disco nicht wohl fühlen) erfahre, machen das auch nicht besser. Also Menschen meiden und alleine glück werden. Nur da beißt sich die Katze in den Schwanz...
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Valkyrja » Dienstag 26. Februar 2019, 18:57

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:47
Valkyrja hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:40
Du steckst in einem für dich tiefgreifendem Konflikt mit dir selbst, wenn es einerseits um deine Bedürfnisse und andererseits um deine Wünsche ans Leben geht.
Danke, du beschreibst mich sehr gut :)
Auf der einen Seite sehne mich nach Kontakt zu Menschen und beim Zurückdenken an die schönsten Momente im Leben waren das alles Momente mit anderen Menschen
Siehst du und das ist bei mir genau umgekehrt.

Die besten Zeiten hatte ich immer alleine, immer.

Ich habe mich ja auch viele Jahre im Kontakte und Freundschaften bemüht und meine Bedürfnisse nicht wahrhaben wollen.
Aber für mich war das ein grosser Fehler und ich habe mich dazu an Menschen abgearbeitet, die es nicht wert waren und mich im schlimmsten Fall massiv enttäuschten, oder denen ich noch im besten Falle im Grunde vollkommen gleichgültig war, ich wollte es halt nur nie wahrhaben.
Ich wollte halt dazugehören und habe dafür alles in Kauf genommen, bis hin zur völligen Verleugnung meiner kompletten Persönlichkeit.

Ich wünschte, ich könnte dir etwas von meiner Gelassenheit abgeben, aber ich fürchte, dass du den Weg nur selber gehen kannst.

Ich drücke dir dafür die Daumen :good:
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 26. Februar 2019, 19:12

Ich weiß nicht, ob das mit Worten ausgedrückt werden kann, aber ich frage trotzdem :)
Wie gelang es dir, das Abmühen zu sozialen Kontakten einzustellen und beim alleine daheim sein nicht mehr das Gefühl zu haben, was zu verpassen? Oder falls du alleine Dinge wie in ein Cafe oder Freibad gehen machst, mit den bösen Blicken und den glücklichen Paaren und Freundesgruppen klarzukommen?
Irgendwie ist in mir noch immer die Hoffnung, dass Menschen mit dem Alter reifer und damit weniger oberflächlich werden.
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Re: Leben in einer extravertierten Welt

Beitrag von Valkyrja » Dienstag 26. Februar 2019, 19:45

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:12
Ich weiß nicht, ob das mit Worten ausgedrückt werden kann, aber ich frage trotzdem :)
Wie gelang es dir, das Abmühen zu sozialen Kontakten einzustellen und beim alleine daheim sein nicht mehr das Gefühl zu haben, was zu verpassen? Oder falls du alleine Dinge wie in ein Cafe oder Freibad gehen machst, mit den bösen Blicken und den glücklichen Paaren und Freundesgruppen klarzukommen?
Irgendwie ist in mir noch immer die Hoffnung, dass Menschen mit dem Alter reifer und damit weniger oberflächlich werden.

Ich kann dir die erste Frage nur so beantworten, dass dies völlig auf sich selbst gestellt sein schon in mir drin gewesen sein muss.

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, war ich die ersten 5 Jahre meines Lebens 22 von 24 Stunden am Tag isoliert in meinem Zimmer eingeschlossen.
Gelegentlich wurde ich missbraucht, manchmal hatte ich Freigang in der Wohnung für eine Stunde oder zwei, wenn meine Mutter mal Lust hatte.

Ich konnte mich schon in der Zeit mit mir selbst beschäftigen und auseinandersetzen.
Die wenigen Sinneseindrücke, welche ich durch rausschauen durch das Fenster sammelte, waren sehr intensiv.
Ich sehe auch heute noch alles klar vor mir.

Gesprochen habe ich mit mir selbst.

Die Nachbarn hatten wohl mal mitbekommen, dass meine Mutter uns (mein Bruder war noch ein Säugling) rund um die Uhr einsperrte und rief die Feuerwehr.
Die holte uns auch raus, nach einigen Tagen im Krankenhaus wurden wir jedoch wieder zurückgebracht und alles war beim Alten.

Ich kenne echten Hunger und Durst, habe Fliegen und Käfer von Fenstern und Wänden gesammelt, um sie zu essen (Marienkäfer schmecken übrigens sehr ekelhaft!) Und habe meinen Pipitopf leergetrunken.
Ich habe sogar den Fensterkitt probiert und Putz von den Wänden gekratzt.

Wenn ich mal draussen war, habe ich Pakete mit trockenen Nudeln in mein Zimmer geschmuggelt, um was im Magen zu haben.
Wenn meine Mutter das mitbekam, gab es natürlich ein Donnerwetter.

Als wir später mal in einer Dachgeschosswohnung lebten, habe ich Plastiktüten in den Kippfenstern befestigt, um wenigstend ab und an mal etwas zu trinken zu haben.

Ich denke, dass ich heute den Focus so gut auf mich alleine richten kann, ist sicher auch mit in dieser Zeit begründet.

Im Wesentlichen ist es etwas, wo ich denke, dass es schon irgendwie vorhanden sein muss, wie meine generelle Introvertiertheit.

Allein geht es mir gut.

Ich kann dir da leider kein Patentrezept geben, es tut mir leid.

Ich habe keine Angst etwas zu verpassen, weil ich das was ich wahrnehmen möchte, ja auch wahrnehme.
Gut, in ein Freibad würde ich nie gehen, aber ich blende die Menschen um mich herum aus.
Sie sind für mich nicht existent, was sagen ist unrelevant, in den meisten Fällen eh nur Geplapper.

Ich gehe aufs Konzert oder sonstwohin, geniesse weswegen ich gekommen bin und gehe wieder.

Ich gehe ja auch ins Fitnessstudio und laufe und so... ich habe innerlich eine Position bezogen, wie auf einer Insel.

Ich denke, dieses Können ist meiner frühesten Kindheit geschuldet.


Zum letzten Satz:

Sorry, aber vergiss es.

Ich will nicht sagen, dass es keine Ausnahmen geben könnte, aber die sind so rar....

Ich glaube für die Themen Optimismus und Hoffnung bin ich nicht die richtige Ansprechpartnerin.

Ich sehe in der Welt nichts Gutes, dieser Planet ist für mich kein lebenswerter Ort, die Menschheit im Gesamten betrachtet, das Allerletzte.
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