Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

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Milkman
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Milkman » Donnerstag 5. Juli 2018, 08:30

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 20:16
Dead Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 19:30
Hoffe nur, dass andere an unseren Mammutpostings keinen Anstoß nehmen.
Ich hoffe, dass nur wenig Mädels sie lesen. Sonst wirst Du beim nächsten Treffen im Bus gnadenlos vollgequatscht. 😜
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Tyralis Fiena
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Tyralis Fiena » Donnerstag 5. Juli 2018, 11:16

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 16:16
Na gut. Ich hatte nur den Eindruck, weil du notwendigerweise wahre und relevante Aspekte aus deinen Betrachtungen systematisch ausklammerst, als seien sie nicht-existent.
Dann ist es halt Spielen.

Gern postulieren wir ein Spiel, bei dem ansonsten unumgängliche Wahrheiten nicht gelten.
Ich will nichts "einreden". Nur weise nur darauf hin, dass zwischen den Spielregeln und der "wahren Wahrheit" eine Diskrepanz besteht, die fürs Thema (siehe Threadtitel) wichtig wäre zu erkennen.
Weder weiss ich, was du für relevant hältst, noch weiss ich etwas von deiner "unumgänglichen wahren Wahrheit". Worauf deine Überzeugungen beruhen bzw. woher sie kommen, weiss ich auch nicht. Ausgangspuntk war für mich lediglich meine eigene Erfahrung , kein Spiel. Und ich denke, ich habe es zumindest gegenüber Stabil hinreichend spezifiziert. Ich erhebe keinen Anspruch, dass zur allgemeinen Wahrheit zu machen. Oder das es für andere pragmatisch sein sollte.
Mir scheint, du gehst stets von einer "axiomatischen Sicht" aus und versuchst dann, jede Aussage genau daran zu messen. Nur rede ich nicht auf der Ebene, noch könnte ich irgendetwas jemals dazu beitragen. Inzwischen ist aus der Maus ein Elefant, wie mir scheint. Für mich war es nicht klar abzusehen, dass du daraus einen Hinweis für andere ableiten wolltest.
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 16:16
Mir scheint es eine öfter entstehende Reaktion, wenn ein Thema bei nicht mehr sinnvoll zu hinterfragenden Grundelementen angekommen ist, die aber leider nicht zum bisher Geglaubten passen wollen; und auch keine neuen relevanten Informationen mehr hinzugefügt werden, die die Grundelemente verändern könnten.
Dann ist Diskreditierung des ungeliebten Themenextrakts (und wahlweise desjenigen, der es zur Grundlage nimmt) ein Mittel der Wahl.
Kann sein, dass hier so allgemein passiert. Wirklich beurteilen kann ich das nicht, dafür lese ich zuwenig im Forum. Wobei sich auch die Frage stellen könnte, ob sich die Diskreditierung nicht vielleicht nur im Geiste desjenigen abspielt, der es als Vermutung hereinstreut. Denkbar wäre es auch, dass das Thema nicht ungeliebt ist. Für mich persönlich ist Diskreditierung bzw. Beliebtheit irrelevant.

Das bei uns beiden Grundelemente zur Diskussion standen, ist mir schlicht völlig entgangen. Benennen kann ich es dementsprechend nicht, womit ich dann wieder da wäre, dass ich so gut wie nichts von deiner Wahrheit kenne.

Vielleicht ist das auch ein Indiz darauf, dass wir beide auf der gedanklichen Ebene so weit auseinanderliegen, dass eine effektive Kommunikation über eine gemeinsame Ebene schwer sein könnte. Und von meiner Seite gebe ich zu, dass ich nicht mit den streng logisch-analytischen, philosophischen Gedankengängen vertraut bin und von daher manchmal Schwierigkeiten habe, deine Beiträge zu verstehen. Ich bin kein Akademiker, insofern sieh es mir nach, wenn mir der Sinn verschlossen bleibt und ich nicht erkennen kann, worauf du eigentlich hinaus willst.

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Arikari » Donnerstag 5. Juli 2018, 12:28

Wahr ist für mich: die letzten vier, fünf Seiten dieses Threads sind für mich unverständlich, haben keine Praxisrelevanz und praktisch nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun. Ich finde es schade, dass anfangs spannende Fragestellungen / Diskussionen oft von einigen wenigen Usern entweder völlig ins Abstrakte gehoben oder in Korinthenkackermanier Wort für Wort auseinandergenommen werden, bis der Sinn völlig verdreht ist. Von Privatfehden einzelner User untereinander ganz zu schweigen. Das Thema Diskussionskultur haben wir oft genug auf dem Programm, aber es musste mal raus, weil der Thread hier Potential hatte und aus meiner Sicht leider komplett gegen die Wand gefahren wurde.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Stabil » Donnerstag 5. Juli 2018, 13:48

Danke für die ausführliche Antwort.
Dead Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 19:30
Stabil hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 18:06
Unsere Intentionen haben Folgen. Immer.
Hm. Was für Folgen meinst du konkret z.B.?
Eh genau die, die du wenig später anführst.
Dead Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 19:30
Bereits vorhandene romantische Intentionen wären durch ihr plötzliches Aussteigen ausgebremst.
In Variante zwei ist es deutlich wahrscheinlicher, dass man das mit einem Schulterzucken hinnimmt und sich vielleicht eher an der Begegnung erfreuen kann.
Dazu kann man noch Mutmassungen anstellen, was das nach einigen Wiederholungen bewirkt.
Auch kann ich mir vorstellen, dass die Frau, wenn sie von der Tür noch einmal zurück blickt etwas anderes sieht.
Dead Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 19:30
Woraus man schlussfolgern kann, dass der Milkman einer ist, der sofort in Liebe entflammt, wenn sich eine im Bus mit ihm unterhält.
Du solltest ein Tshirt tragen mit Gefahrgutkennzeichen: orange Raute mit der Aufschrift "leicht entflammbar". ;)
Auch ich nehme ein paar Erkenntnissse und Ideen aus der Diskussion mit. Danke!
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 5. Juli 2018, 14:29

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 00:02
Vergebung - da meine Meinung bei dieser Anforderungsspanne so oder so auf Abwehrreflexe stößt (anscheinend wird da doch was deutlicher, als es dem Leser lieb ist), halte ich es damit so, wie ich es für richtig halte.
LC, für eine Antwort auf deine Frage lies gern nochmal den Thread von vorn.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 17:55
Mir gehts drum, dass sich eine Frau auf ein Gespräch mit mir einlässt, ich ihre Nummer bekomme und es zu einem Date kommt (ich kenne sie noch nicht) oder meine sexuellen Annäherungen (ich habe sie wo automatisch kennengelernt, wobei diese Frauen aber seit über 5 Jahren alle vergeben sind und auf alle so neu kennengelernten das auch zutrifft) nicht abblockt.
Ist hier nicht Thema. Thema ist, wie du damit umgehst, hnsichtlich wahr, Nutzen und Pragmatismus.
Also keine Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten zum Erfolg haben ich nicht sehe...
Es ist übrigens völlig egal was ich denke, niemand kann Gedanken lesen und eine Frau wird nicht weniger anspruchsvoll oder ich hübscher, je nachdem, wie ich denke. Und wenn ich glauben würde, dass mich generell keine will, würde ich nicht weiter auf Frauen zugehen. Ich bin selbstbewusst und locker, weil ich Stärken habe, die ich für wichtig halte. Nur bin ich bei meiner Erwartungshaltung realistisch. So wie ja auch niemand nach der Abgabe eines Lottoscheins seinen Job aufgeben würde, weil er ja eh gewinnt und dann reich ist. Ne, man sollte schon die Ziehung abwarten. Den Jackpot nicht knacken ist nun mal das deutlich wahrscheinlichere.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 5. Juli 2018, 14:54

Tyralis Fiena hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 11:16
Mir scheint, du gehst stets von einer "axiomatischen Sicht" aus und versuchst dann, jede Aussage genau daran zu messen.
Nein. Aber ich vermute, ich erkenne dein Missverständnis.
Wenn mir (scheinbar komplexe/unlösbare) Probleme begegnen, reduziere ich sie auf die meist sehr wenigen und einfachen, unhinterfragbaren Grundelemente und ihre (dann meist einfach überschauberen) gegenseitigen Abhängikeiten. Von dieser Position aus werden die bisherigen Wahrnehmungen und Eindrücke neu interpretiert. In der Regel ist direkt naheliegend, ob es fürs Problem überhaupt eine klare Lösung geben kann oder nicht (nicht: dann muss man sich.mit Kompromissen zufrieden geben - meistens wollte man genau das anfangs nicht ...). Wenn klare Lösungen möglich sind, werden die gesucht; und zwar systematisch mit Bezug auf die analysierten Grundlagen - denn sonst wird es wieder kompliziert und die Lösungen werden unklar oder lösen nichts mehr.

Im Ergebnis kommen oft Sachen heraus, die man aus - zumeist emotionalen Hindernissen - so anfangs nicht wollte; oder man freut isch, weil man einen Weg erkennt, der vorher nicht auf dem Radar war.
Was, genau besehen, eben gerade das ursprüngliche Problem hervorgerufen hat.

Man kannn die Lösungsmethode irgnorieren und weiter auf "Spontanheilung" hoffen - durchaus legitim, man sollte sich dessen samt Konsequenzen nur bewust sein - oder über seinen "emotionalen Schatten" springen und dem (einem der) so eröffneten Lösungen folgen.

Der Vorteil der Methode ist ihre Klarheit, sowohl im Wege als auch im Ergebnis. Man weiß immer, woran man ist. Der Nachteil ist: eine klare Methode kann penetrant wirken, wenn man andauernd von ihr abweichen will, ohne eine funktionierende Alternative ...

Ob das Problem ein allgmeines oder individuelles ist, ist für die Methode erst mal nicht relevant. Relevant ist nur, dass alle wesentlichen Faktoren bekannt sind. Bzw. man sich nur auf sicher bekannte Faktoren bezieht; und alles, was dann nicht als Grundelement erkennbar ist bzw. auf Grundelemente reduzierbar ist, als nicht lösungsorientiert (Thema: Nutzen!) weglässt.
Tyralis Fiena hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 11:16
Für mich persönlich ist Diskreditierung bzw. Beliebtheit irrelevant.
Sehr unwahrscheinlich. Ich verzichte darauf, den Gegenbeweis zu führen, da ich dann leicht von den Moderatoren verwarnt werden könnte. Es mag dir aber einen Hinweis geben, dass Diskreditierung vielleicht doch auch für dich nicht ganz irrelevant ist ...
Jedenfalls hat alles, was du hier als Antwort auf einen Beitrag schreibst , auch (dis)kreditierende Wirkung innerhalb des Forums. Sei dir dessen bewusst, auch wenn es dir selbst vielleicht nicht wichtig ist.
Tyralis Fiena hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 11:16
Ich bin kein Akademiker, insofern sieh es mir nach, wenn mir der Sinn verschlossen bleibt und ich nicht erkennen kann, worauf du eigentlich hinaus willst.
Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass der Bildungsstand irgendetwas darüber aussagt, ob ein Mensch gut denken kann oder nicht. (Geschweige denn über sonst was.)
Theoretisch sollte wissenschaftliche Methodik das klare Denken unterstützen, tatsächlich habe ich aus Erfahrung große Skepsis, dass das zuverlässig funktioniert. Einen Topp-Werkzeugkasten zu besitzen und wissen, wofür die Werkzeuge gut sind, ist kein Ausweis dafür, damit am Objekt auch anständig umgehen zu können. Ich vermute, dieser Aussage wird der Automobilist klar beipflichten, falls er sie liest.
Mancheiner kommt mit nem rostigen Hammer zu besseren Ergebnissen, als der Inhaber der bestausgerüsteten Werkstatt. Extremfall natürlich, aber es illustriert die Meinung.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 14:29
Also keine Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten zum Erfolg haben ich nicht sehe...
Richtig. Nur ein Hinweis, wo du die Antworten auf deine vorherigen Fragen an mich finden kannst.
Dass du deine Fragen immer wieder veränderst, bis du bei zwingend unbeantwortbaren ankommst, halte ich auch für eines deiner Hindernisse.
Arikari hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 12:28
weil der Thread hier Potential hatte und aus meiner Sicht leider komplett gegen die Wand gefahren wurde.
Immerhin dieses Potential wurde dann ja ausgeschöpft! :-)
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von bettaweib » Donnerstag 5. Juli 2018, 16:24

Dead Milkman hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 08:30
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 20:16
Dead Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Juli 2018, 19:30
Hoffe nur, dass andere an unseren Mammutpostings keinen Anstoß nehmen.
Ich hoffe, dass nur wenig Mädels sie lesen. Sonst wirst Du beim nächsten Treffen im Bus gnadenlos vollgequatscht. 😜
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Tyralis Fiena » Donnerstag 5. Juli 2018, 17:15

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 14:54
Nein. Aber ich vermute, ich erkenne dein Missverständnis.
Wenn mir (scheinbar komplexe/unlösbare) Probleme begegnen, reduziere ich sie auf die meist sehr wenigen und einfachen, unhinterfragbaren Grundelemente und ihre (dann meist einfach überschauberen) gegenseitigen Abhängikeiten. ....
Ah, ok danke. Und ja, das ist ein guter Ansatz, um komplexen Problemen zu begegnen. Das erinnert mich ein wenig an die Salamitaktik (auch wenn die eigentlich in einem anderen Zusammenhang steht). Ich glaube, jetzt wird mir aber auch ein wenig klar, was dein Motiv gewesen sein könnte. Für mich selbst war bzw. ist das kein unlösbares Problem. Wie ich damit für mich selbst umgehe, hatte ich ja schon geschrieben und ich bin damit bisher ausreichend gut gefahren. Von daher erübrigt sich zumindest für mich auch das Thema Spontanheilung. Aber jetzt ist eine pragmatische Herangehensweise offen, wie du den Problemen begegnest.
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 14:54
Sehr unwahrscheinlich. Ich verzichte darauf, den Gegenbeweis zu führen, da ich dann leicht von den Moderatoren verwarnt werden könnte. Es mag dir aber einen Hinweis geben, dass Diskreditierung vielleicht doch auch für dich nicht ganz irrelevant ist ...
Jedenfalls hat alles, was du hier als Antwort auf einen Beitrag schreibst , auch (dis)kreditierende Wirkung innerhalb des Forums. Sei dir dessen bewusst, auch wenn es dir selbst vielleicht nicht wichtig ist.
Erstens glaube ich, dass du mal ganz massiv die Wirkung meiner Beiträge überschätzst und zweitens kann ich dir beim Gegenbeweis mitteilen, dass mich das nicht ängstigt. Wenn es das ist, was ich so vermute, dann kann ich dir nur dazu schreiben, dass ich gut genug weiss, wie es ist, alleine gegen eine ganze Gruppe da zu stehen. Im übrigen liegt mir nichts daran, eine Antipathie zu dir oder zu sonst irgendjemanden aufzubauen oder zu halten.

Deine Herangehensweise an die Probleme wäre übrigens ein guter Anknüpfungspunkt für die Fortführung dieses Threads, wie ich zumindest finde. :hut:

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Stabil » Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12

naptime hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 22:53
...
Hallo Nap,

sorry für die späte Antwort, ich war grad recht beschäftigt und für dein Posting wollte ich mir genug Zeit in einem Stück nehmen. Du beschreibst deine Situation klar und gefasst: Respekt. Du hast dich mit einigen Umständen herum zu schlagen, die nicht einfach zu durchschauen sind und die Kraft und Energie brauchen. Vieles ist gut nachvollziehbar, nur den Satz mit den Elefanten habe ich nicht verstanden. Bezieht sich das darauf, dass du kein Einzelzimmer bewohnst? K.A.

Dass du Einrichtungen des Sozialstaates nutzt, das ist dein gutes Recht. Diese Einrichtungen sind ja dafür geschaffen worden, dass sie genutzt werden. Ich will da nichts schön reden, ich weiss, wie mangelhaft der Sozialstaat funktioniert. Was ich sagen will ist, dass jedem Respekt gebührt, der solche Einrichtungen nutzt, so wie jedem, der in seinem Job seine Arbeit verrichtet. Da mache ich keinen Unterschied.

Ich weiss nicht, wie es dir mit deinem Selbstrespekt geht, was diese Lebensform betrifft. Aber ich weiss, dass dieser Punkt ein zentrales Element ist, wenn man sich überlegt, wie man eigentlich seine Beziehungen zum anderen Geschlecht gestalten will.

Für mich ist das Antworten jetzt ein Wenig schwierig, weil mir ein Stück Hintergrundinfo fehlt. Bitte entschuldige, wenn daher vieles von dem, was ich schreibe, irrelevant erscheint. Du hast nicht beantwortet, ob du für dich Ziele hast, was Beziehung und Kontakt zu Frauen betrifft. Wenn das Absicht ist, dann akzeptiere ich das, wenn es nur übersehen wurde, kannst du es bitte nachholen. Der Satz mit ".. ungeküsst, nicht mal ein Wangenkuss .." hat für mich schon nach vorhandenen Wünschen geklungen.

"Mir wurde zum Beispiel bisher von zwei Frauen unabhängig voneinander gesagt, ich sei der netteste Mensch, den sie je kennengelernt haben.", hast du geschrieben, und dass sie mit dir nicht in Richtung Beziehung weiter sehen wollten. Wie vielen Frauen gibst du eigentlich die Gelegenheit zu solchen Rückmeldungen? Wie viele waren das - vielleicht zum Beispiel - in den letzten drei Jahren?

Was mir auffällt ist, dass du einen sehr harten Gegensatz von Pessimismus und Optimismus erlebst. Das ist so heftig, dass du es richtig körperlich spürst. Realistischer Weise wissen wir aber nicht, was wir erleben werden. Man kann beides loslassen und sich eingestehen, dass man es nicht weiss. Du weisst nicht, ob du allein bleiben wirst, du weisst nicht, ob du Beziehung erleben wirst, wie du sie dir wünscht, du weisst nicht, ob du eine Form von Beziehung erleben wirst, die anders ist, als das, was du dir erwartest.Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir die Unwissenheit ertragen. Das Bewusstsein über die Unwissenheit ist ein folgenreicher Gedanke. Aber man kann dadurch diesem ekelhaften Hin- und Hergezerre zwischen Optimismus und Pessimismus entkommen.

Ich denke, die Überlegungen von User t385 gehen in eine sinnvolle Richtung. (Es gibt sicher auch noch andere.) Frauen, die zumindest die psychiatrischen Einrichtungen und betreutes Wohnen kennen, können sich etwas darunter vorstellen, mit dem man zurechtkommen kann. Da ist schon einmal eine Verständigungsbasis da. Da kann man doch Kontakt kriegen, Bekanntschaften schliessen, vielleicht gemeinsam was unternehmen. Ob da ein Wangenkuss, oder eine Umarmung einmal geschehen wird, das weiss man natürlich nicht. Aber wäre Kontakt und Bekanntschaft für dich attraktiv? - zumindest attraktiv genug, um das zu versuchen - ohne zu wissen, was draus werden kann?

Die von dir erwähnte Logik: "ich komm nicht mal mit meinem eigenen Leben klar, dann muss zumindest mein Partner etwas Halt bieten", ist nicht die einzig mögliche. Da gibt es auch andere. Von der Grundstruktur existiert die Fragestellung bei jedem Paar. Die Übersetzung in die spezielle Lebenssituation ist zunächst schwierig. Es gibt Zeiten, wo man es geniessen kann, dass es beiden gut genug geht. Manchmal braucht einer Unterstützung, und der andere kann stützen - und umgekehrt. Manchmal sind beide am Ende ihrer Kraft angelangt und beide müssen sich aus ihrem Tief rausarbeiten - in Kontakt bleiben und von einander zumindest wissen, womit sich jeder herumschlägt ist wichtig. Für alle diese Konstellationen muss in einer Beziehung die Möglichkeit bestehen. Ist für dich eine solche Logik - zunächst mal für dich selbst - denkbar?

Ich habe jetzt ein paar Überlegungen angestellt in dem Bemühen, deine Beschreibung zu verstehen. Ich verstehe meine Überlegungen nicht als Handlungsempfehlungen und auch nicht als Lösungsvorschläge. Ob das, was ich überlege, für dich überhaupt relevant ist, weiss ich auch nicht, aber vielleicht magst du schreiben, was du dazu denkst.
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von naptime » Donnerstag 5. Juli 2018, 21:03

Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Vieles ist gut nachvollziehbar, nur den Satz mit den Elefanten habe ich nicht verstanden. Bezieht sich das darauf, dass du kein Einzelzimmer bewohnst? K.A.
Das ist ein Sprichwort und bezieht sich auf unangesprochene Probleme, die im Raum stehen aber zu groß sind um wirklich ignoriert zu werden. In meinem Fall also z.B. die psychischen Probleme, Klinikaufenthalte, betreutes Wohnen etc.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Du hast nicht beantwortet, ob du für dich Ziele hast, was Beziehung und Kontakt zu Frauen betrifft
Ich würde mich gerne wenigstens einmal in meinem Leben gewollt fühlen, aber die Hoffnung darauf habe ich mittlerweile eigentlich schon aufgegeben. Die Hoffnung auf eine Beziehung erst recht.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Wie vielen Frauen gibst du eigentlich die Gelegenheit zu solchen Rückmeldungen? Wie viele waren das - vielleicht zum Beispiel - in den letzten drei Jahren?
Durch meine Krankheit fehlen mir sowohl der Rahmen als auch die Kraft viele Frauen kennen zu lernen, das passiert momentan hauptsächlich noch im therapeutischen bzw. Kliniksetting.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Ich denke, die Überlegungen von User t385 gehen in eine sinnvolle Richtung. (Es gibt sicher auch noch andere.) Frauen, die zumindest die psychiatrischen Einrichtungen und betreutes Wohnen kennen, können sich etwas darunter vorstellen, mit dem man zurechtkommen kann. Da ist schon einmal eine Verständigungsbasis da. Da kann man doch Kontakt kriegen, Bekanntschaften schliessen, vielleicht gemeinsam was unternehmen. Ob da ein Wangenkuss, oder eine Umarmung einmal geschehen wird, das weiss man natürlich nicht. Aber wäre Kontakt und Bekanntschaft für dich attraktiv? - zumindest attraktiv genug, um das zu versuchen - ohne zu wissen, was draus werden kann?
Da ich wie oben erwähnt ohnehin hauptsächlich noch Frauen (und Leute allgemein) über Psychiatrien kennen lerne wird das wohl auch die einzige Möglichkeit sein. Aber leider halten sich Kontakte da nie. Die Mitpatienten kommen nach Entlassung wieder in ihr eigenes soziales Umfeld und merken, dass sie eigentlich keine weiteren Kontakte brauchen/wollen. Und viele wollen auch nicht an die Zeit dort erinnert werden.
Ich hab es schon so oft erlebt, dass Leute in der Klinik versprechen, sie würden Kontakt zu mir halten/Zeit mit mir verbringen wollen, nur um sich dann nie wieder zu melden und auch nicht auf Kontaktversuche meinerseits zu reagieren.
In Kliniken gibt es auch immer irgendwelche Regeln gegen Pärchenbildung, aber das interessiert sowieso niemanden. Bisher haben sich bei jedem Klinikaufenthalt mehrere Pärchen gefunden, aber das waren halt immer Männer mit deutlich weniger schwerwiegenden Problemen, die sich da die Frauen geangelt haben. Tut übrigens jedes Mal ziemlich weh zu sehen, dass allen Anderen diese ganze Beziehungsgeschichte so leicht zu fallen scheint. Leuten beim Händchenhalten zusehen zu müssen, die sich in genau dem gleichen Umfeld und über die gleiche Dauer wie ich kennengelernt haben, während ich selbst natürlich weiter ungeliebt bleibe, ist immer nochmal so ein extra Tritt in die Magengegend.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Die von dir erwähnte Logik: "ich komm nicht mal mit meinem eigenen Leben klar, dann muss zumindest mein Partner etwas Halt bieten", ist nicht die einzig mögliche. Da gibt es auch andere. Von der Grundstruktur existiert die Fragestellung bei jedem Paar. Die Übersetzung in die spezielle Lebenssituation ist zunächst schwierig. Es gibt Zeiten, wo man es geniessen kann, dass es beiden gut genug geht. Manchmal braucht einer Unterstützung, und der andere kann stützen - und umgekehrt. Manchmal sind beide am Ende ihrer Kraft angelangt und beide müssen sich aus ihrem Tief rausarbeiten - in Kontakt bleiben und von einander zumindest wissen, womit sich jeder herumschlägt ist wichtig. Für alle diese Konstellationen muss in einer Beziehung die Möglichkeit bestehen. Ist für dich eine solche Logik - zunächst mal für dich selbst - denkbar?
Für mich ist das denkbar, aber leider ist meine Meinung alleine komplett irrelevant.

Stabil
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Registriert: Donnerstag 26. April 2018, 11:07
Geschlecht: männlich
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Ich bin ...: vergeben.
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Wohnort: südlich der Alpen

Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Stabil » Donnerstag 5. Juli 2018, 21:21

[+]
naptime hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 21:03
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Vieles ist gut nachvollziehbar, nur den Satz mit den Elefanten habe ich nicht verstanden. Bezieht sich das darauf, dass du kein Einzelzimmer bewohnst? K.A.
Das ist ein Sprichwort und bezieht sich auf unangesprochene Probleme, die im Raum stehen aber zu groß sind um wirklich ignoriert zu werden. In meinem Fall also z.B. die psychischen Probleme, Klinikaufenthalte, betreutes Wohnen etc.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Du hast nicht beantwortet, ob du für dich Ziele hast, was Beziehung und Kontakt zu Frauen betrifft
Ich würde mich gerne wenigstens einmal in meinem Leben gewollt fühlen, aber die Hoffnung darauf habe ich mittlerweile eigentlich schon aufgegeben. Die Hoffnung auf eine Beziehung erst recht.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Wie vielen Frauen gibst du eigentlich die Gelegenheit zu solchen Rückmeldungen? Wie viele waren das - vielleicht zum Beispiel - in den letzten drei Jahren?
Durch meine Krankheit fehlen mir sowohl der Rahmen als auch die Kraft viele Frauen kennen zu lernen, das passiert momentan hauptsächlich noch im therapeutischen bzw. Kliniksetting.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Ich denke, die Überlegungen von User t385 gehen in eine sinnvolle Richtung. (Es gibt sicher auch noch andere.) Frauen, die zumindest die psychiatrischen Einrichtungen und betreutes Wohnen kennen, können sich etwas darunter vorstellen, mit dem man zurechtkommen kann. Da ist schon einmal eine Verständigungsbasis da. Da kann man doch Kontakt kriegen, Bekanntschaften schliessen, vielleicht gemeinsam was unternehmen. Ob da ein Wangenkuss, oder eine Umarmung einmal geschehen wird, das weiss man natürlich nicht. Aber wäre Kontakt und Bekanntschaft für dich attraktiv? - zumindest attraktiv genug, um das zu versuchen - ohne zu wissen, was draus werden kann?
Da ich wie oben erwähnt ohnehin hauptsächlich noch Frauen (und Leute allgemein) über Psychiatrien kennen lerne wird das wohl auch die einzige Möglichkeit sein. Aber leider halten sich Kontakte da nie. Die Mitpatienten kommen nach Entlassung wieder in ihr eigenes soziales Umfeld und merken, dass sie eigentlich keine weiteren Kontakte brauchen/wollen. Und viele wollen auch nicht an die Zeit dort erinnert werden.
Ich hab es schon so oft erlebt, dass Leute in der Klinik versprechen, sie würden Kontakt zu mir halten/Zeit mit mir verbringen wollen, nur um sich dann nie wieder zu melden und auch nicht auf Kontaktversuche meinerseits zu reagieren.
In Kliniken gibt es auch immer irgendwelche Regeln gegen Pärchenbildung, aber das interessiert sowieso niemanden. Bisher haben sich bei jedem Klinikaufenthalt mehrere Pärchen gefunden, aber das waren halt immer Männer mit deutlich weniger schwerwiegenden Problemen, die sich da die Frauen geangelt haben. Tut übrigens jedes Mal ziemlich weh zu sehen, dass allen Anderen diese ganze Beziehungsgeschichte so leicht zu fallen scheint. Leuten beim Händchenhalten zusehen zu müssen, die sich in genau dem gleichen Umfeld und über die gleiche Dauer wie ich kennengelernt haben, während ich selbst natürlich weiter ungeliebt bleibe, ist immer nochmal so ein extra Tritt in die Magengegend.
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 20:12
Die von dir erwähnte Logik: "ich komm nicht mal mit meinem eigenen Leben klar, dann muss zumindest mein Partner etwas Halt bieten", ist nicht die einzig mögliche. Da gibt es auch andere. Von der Grundstruktur existiert die Fragestellung bei jedem Paar. Die Übersetzung in die spezielle Lebenssituation ist zunächst schwierig. Es gibt Zeiten, wo man es geniessen kann, dass es beiden gut genug geht. Manchmal braucht einer Unterstützung, und der andere kann stützen - und umgekehrt. Manchmal sind beide am Ende ihrer Kraft angelangt und beide müssen sich aus ihrem Tief rausarbeiten - in Kontakt bleiben und von einander zumindest wissen, womit sich jeder herumschlägt ist wichtig. Für alle diese Konstellationen muss in einer Beziehung die Möglichkeit bestehen. Ist für dich eine solche Logik - zunächst mal für dich selbst - denkbar?
Für mich ist das denkbar, aber leider ist meine Meinung alleine komplett irrelevant.
danke für die umfangreiche Antwort.
Ich würde mich gerne wenigstens einmal in meinem Leben gewollt fühlen, aber die Hoffnung darauf habe ich mittlerweile eigentlich schon aufgegeben. Die Hoffnung auf eine Beziehung erst recht.
"Eigentlich" klingt nach nicht ganz aufgegeben.
Sich im Leben gewollt fühlen. Das scheint der Kern zu sein und es ist zunächst noch wichtiger, als Beziehung.

Ich wünsche dir Kraft und Glück für das Auffinden von Spuren dieses "sich im Leben gewollt Fühlens". Das kann dich stärken.
Alles Gute für Dich!
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LonesomeCoder
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 6. Juli 2018, 17:24

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 14:54
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 14:29
Also keine Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten zum Erfolg haben ich nicht sehe...
Richtig. Nur ein Hinweis, wo du die Antworten auf deine vorherigen Fragen an mich finden kannst.
Ich weiß nicht, welche Aussagen du meinst. Bitte zitiere sie.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von zumsel » Freitag 6. Juli 2018, 18:41

Männer, was ist los mit euch ?
Sind wir hier bei der judäischen Volksfront oder bei der Volksfront von Judäa ?

- Genau wie in der Szene aus "das Leben des Brian" wird hier postuliert und theoretisiert bis zum erbrechen. Bezug zur Praxis nicht erkennbar. Ich habe da keinen Bock mehr drauf. Seid ihr überhaupt Menschen mit Emotionen und Gefühlen, die ihr mit Erlebnissen verbindet ? Dann redet darüber!
Ihr wollt Feedback ? OK.

Wenn ich mit euch irgendwo sitzen würde und die Absicht hätte euch kennenzulernen wäre ich nach kurzem schon desillusioniert und desinteressiert und würde schnell das Weite suchen und euch ghosten, weil eure Gesprächsführung so dermaßen abgespaced ist, dass ich sie nichtmal mit Alkohol ertragen könnte.

Gespräche, die mit etwas bringen sind Unterhaltungen, in denen beide Seiten etwas von sich erzählen. Ich habe den Anfang gemacht und wenn nicht das selbe von euch zurück kommt, dann habt ihr halt ne Chance vertan.

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Teetrinker » Freitag 6. Juli 2018, 19:38

zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Wenn ich mit euch irgendwo sitzen würde und die Absicht hätte euch kennenzulernen wäre ich nach kurzem schon desillusioniert und desinteressiert und würde schnell das Weite suchen und euch ghosten, weil eure Gesprächsführung so dermaßen abgespaced ist, dass ich sie nichtmal mit Alkohol ertragen könnte.

Gespräche, die mit etwas bringen sind Unterhaltungen, in denen beide Seiten etwas von sich erzählen. Ich habe den Anfang gemacht und wenn nicht das selbe von euch zurück kommt, dann habt ihr halt ne Chance vertan.
Woher kennst Du die Gesprächsführung der entsprechenden Leute??? Sag jetzt bitte nicht "na aus diesem Thema!"... Merkt man selbst.

Mit der vertanen Chance (welche?) scheinen die entsprechenden Leute wohl auch nicht ganz unglücklich zu sein. Ich finde zumsels Meldung leicht komisch. Wo sind wir denn, daß einer so tut, als kenne er die anderen, ihnen durch die Blume sagt, wie ... er sie findet ("würde schnell das Weite suchen" usw) und dann noch beansprucht, man müsse nach seiner Pfeife tanzen und so tut, als wäre sein Rückzug deren Strafe...
Solche Menschen sind es vielmehr, mit denen so gut wie niemand zu tun haben will :roll:

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von naptime » Freitag 6. Juli 2018, 20:21

zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Seid ihr überhaupt Menschen mit Emotionen und Gefühlen, die ihr mit Erlebnissen verbindet ? Dann redet darüber!
Ihr wollt Feedback ? OK.
Okay, ich werde ausschließlich abgewiesen und fühle mich deshalb minderwertig, unliebbar und generell scheiße. Die dazu führenden Umstände und Gründe habe ich ja schon erklärt. Was rätst du jemandem wie mir, dem blinder Optimismus nicht weiterhelfen wird?

zumsel

Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von zumsel » Freitag 6. Juli 2018, 20:23

Teetrinker hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 19:38
zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Wenn ich mit euch irgendwo sitzen würde und die Absicht hätte euch kennenzulernen wäre ich nach kurzem schon desillusioniert und desinteressiert und würde schnell das Weite suchen und euch ghosten, weil eure Gesprächsführung so dermaßen abgespaced ist, dass ich sie nichtmal mit Alkohol ertragen könnte.

Gespräche, die mit etwas bringen sind Unterhaltungen, in denen beide Seiten etwas von sich erzählen. Ich habe den Anfang gemacht und wenn nicht das selbe von euch zurück kommt, dann habt ihr halt ne Chance vertan.
Woher kennst Du die Gesprächsführung der entsprechenden Leute??? Sag jetzt bitte nicht "na aus diesem Thema!"... Merkt man selbst.

Mit der vertanen Chance (welche?) scheinen die entsprechenden Leute wohl auch nicht ganz unglücklich zu sein. Ich finde zumsels Meldung leicht komisch. Wo sind wir denn, daß einer so tut, als kenne er die anderen, ihnen durch die Blume sagt, wie ... er sie findet ("würde schnell das Weite suchen" usw) und dann noch beansprucht, man müsse nach seiner Pfeife tanzen und so tut, als wäre sein Rückzug deren Strafe...
Solche Menschen sind es vielmehr, mit denen so gut wie niemand zu tun haben will :roll:
Ich habe ein offenes Feedback gegeben, wie das Geschriebene bei mir ankommt.
In diesem Zusammenhang interessiert es doch erstmal nicht, was die anderen denken. Es ist mein Eindruck.
Du magst andere Eindrücke haben. Dann nenn sie doch anstatt meine schlecht zu machen.

Du zerpflückst und interpretierst meinen Post ("Zumsel beansprucht", "Zumsel will, dass alle nach seiner Pfeife tanzen", "Zumsel steckt Menschen schnell in Schubladen", "Zumsel redet durch die Blume"...). Wer hat denn hier überhaupt noch Lust von sich zu erzählen, wenn die Mehrheit der Leute nichts über sich preisgeben, aber gleichzeitig anderen ans Bein pinkeln ?

Nimm meine Worte so wie ich sie schreibe. Was du da interpretierst hat wenig mit mir zu tun sondern mit einem fiktiven Zumsel, den es nur in deiner Fantasie gibt. Vielleicht nützt es dir mich so zu verstehen wie du es tust (Siehe Threadthema). Mir aber nicht. Und deswegen mache ich den Mund auf.

:mrgreen:

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Reinhard » Freitag 6. Juli 2018, 22:34

naptime hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 20:21
zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Seid ihr überhaupt Menschen mit Emotionen und Gefühlen, die ihr mit Erlebnissen verbindet ? Dann redet darüber!
Ihr wollt Feedback ? OK.
Okay, ich werde ausschließlich abgewiesen und fühle mich deshalb minderwertig, unliebbar und generell scheiße. Die dazu führenden Umstände und Gründe habe ich ja schon erklärt. Was rätst du jemandem wie mir, dem blinder Optimismus nicht weiterhelfen wird?
:umarmung2: :umarmung2: :umarmung2:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Stabil » Samstag 7. Juli 2018, 08:16

zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Wenn ich mit euch irgendwo sitzen würde und die Absicht hätte euch kennenzulernen wäre ich nach kurzem schon desillusioniert und desinteressiert und würde schnell das Weite suchen und euch ghosten, weil eure Gesprächsführung so dermaßen abgespaced ist, dass ich sie nichtmal mit Alkohol ertragen könnte.
Das könnte als mimosenhaft und frustriert gesehen werden. Du nörgelst und machst andere verantwortlich, für das was passiert.
[+]
zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:54
Ich halte es für männlich keine Mimose zu sein, die sich ständig auf den Schlipps getreten fühlt und alles ausdiskutieren muss.
Wo ist da die von dir oft beschworene Stärke, der "supergeile Humor", die Einfühlsamkeit?
[+]
zumsel hat geschrieben:
Donnerstag 21. Juni 2018, 07:25
- ich einen supergeilen Humor habe, der mir das Leben erleichtert
...
- ich in erster Linie für mich verantwortlich bin
- ich ein sehr einfühlsamer Mensch bin

Alles ok, kann ja jedem passieren.

Aber wo bleibt jetzt das viel gepriesene "Alles wird gut"? Wie wendest du das hier an?
[+]
zumsel hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 19:27
Das war bei mir keine bloße Hoffnung. Vielmehr war es eine Überzeugung, die mich manch schwere Stunde hat überstehen lassen. Die Überzeugung, dass ich irgendwann einen Zustand erlebe, in der meine Seele das bekommt, wonach sie sich sehnt.
Wie wirkt es?

Meine persönliche Fragen an dich:
Merkst du, wie du emotional eine Achterbahn rauf und runter fährst?
Welchen Eindruck gewinnst du, wenn du dich selbst auf dieser Achterbahnfahrt aus der Distanz betrachtest?
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Polarfuchs » Samstag 7. Juli 2018, 08:57

Stabil hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 08:16
zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:41
Wenn ich mit euch irgendwo sitzen würde und die Absicht hätte euch kennenzulernen wäre ich nach kurzem schon desillusioniert und desinteressiert und würde schnell das Weite suchen und euch ghosten, weil eure Gesprächsführung so dermaßen abgespaced ist, dass ich sie nichtmal mit Alkohol ertragen könnte.
Das könnte als mimosenhaft und frustriert gesehen werden. Du nörgelst und machst andere verantwortlich, für das was passiert.
[+]
zumsel hat geschrieben:
Freitag 6. Juli 2018, 18:54
Ich halte es für männlich keine Mimose zu sein, die sich ständig auf den Schlipps getreten fühlt und alles ausdiskutieren muss.
Wo ist da die von dir oft beschworene Stärke, der "supergeile Humor", die Einfühlsamkeit?
[+]
zumsel hat geschrieben:
Donnerstag 21. Juni 2018, 07:25
- ich einen supergeilen Humor habe, der mir das Leben erleichtert
...
- ich in erster Linie für mich verantwortlich bin
- ich ein sehr einfühlsamer Mensch bin

Alles ok, kann ja jedem passieren.

Aber wo bleibt jetzt das viel gepriesene "Alles wird gut"? Wie wendest du das hier an?
[+]
zumsel hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 19:27
Das war bei mir keine bloße Hoffnung. Vielmehr war es eine Überzeugung, die mich manch schwere Stunde hat überstehen lassen. Die Überzeugung, dass ich irgendwann einen Zustand erlebe, in der meine Seele das bekommt, wonach sie sich sehnt.
Wie wirkt es?

Meine persönliche Fragen an dich:
Merkst du, wie du emotional eine Achterbahn rauf und runter fährst?
Welchen Eindruck gewinnst du, wenn du dich selbst auf dieser Achterbahnfahrt aus der Distanz betrachtest?
Zumels Post finde ich klar, strukturiert und sehr lebendig. Im Gegensatz zu den anderen Posts, die ich schwer verständlich finde.

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Re: Wahr ist, was nützt. Pragmatismus bei ABs

Beitrag von Gilbert » Samstag 7. Juli 2018, 09:14

Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 08:57
Zumels Post finde ich klar, strukturiert und sehr lebendig. Im Gegensatz zu den anderen Posts, die ich schwer verständlich finde.
:daumen:
Das sehe ich auch so.
Manche sollten schlichtweg aufpassen, daß sie nicht in ein unsägliches Geschwurbel abdriften.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

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