Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Batman » Samstag 12. Mai 2018, 20:33

Man muss mit sich zufrieden sein, den genau das strahlt man auf den anderen aus.
Stabil hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 20:20

Möglichkeiten Problematiken in diesem Bereich an zu gehen zeigt beispielsweise Nathaniel Branden im Buch: Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls.
Danke :hut: habe es mir eben bestellt.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 13. Mai 2018, 15:37

Bei den Pickup-Sachen muss man aber aufpassen, nicht als empathieloser und uneinsichtiger Sozialroboter zu werden. Fehler eingestehen oder einer Frau rechtgeben kann auch mal richtig und angebracht sein und ist nicht immer zwingend ein Zeichen von Schwäche.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 17:03

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:37
Bei den Pickup-Sachen muss man aber aufpassen, nicht als empathieloser und uneinsichtiger Sozialroboter zu werden. Fehler eingestehen oder einer Frau rechtgeben kann auch mal richtig und angebracht sein und ist nicht immer zwingend ein Zeichen von Schwäche.
Vollkommen richtig.
Da sind die PU Beratungs Anbieter inzwischen auch schon drauf gekommen. Aber die von dir angemerkten Fehler werden immer noch begangen.
Interessanter Weise geht Mark Manson ("Models", 2011) noch einen Schritt weiter. Er macht sehr deutlich darauf aufmerksam, dass das Stehen zu seiner Verletzlichkeit und Schwäche auf einer anderen Ebene ein Stärke darstellt und als attraktiv wahrgenommen wird.

Nachdem du deiner Anmerkung keinen Bezug angegeben hast, sag ich noch vorsichtshalber dazu, dass Nathaniel Branden kein PU Autor ist, sondern Psychologe. Und man sollte wissen dass mit Selbstwertgefühl nicht das Demonstrieren von Alpha Status im PU gemeint ist. Diese beiden Dinge liegen auf völlig verschiedenen Ebenen.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Teetrinker » Montag 14. Mai 2018, 22:28

Stabil hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 20:20
AviferAureus hat geschrieben:
Samstag 12. Mai 2018, 19:33
Niemand möchte eine andere Person beleidigen, indem man ihr ein minderwertiges, von anderen bereits verschmähtes Produkt (quasi ein verschimmeltes Brot oder einen verrotteten Apfel) anbietet.
Ganz genau, das ist die Selbstbeschreibung, mit der man sich im "ABtum" gefangenhält.
Unerfahren bleibt man in aller Regel aufgrund mangelnder Aktivität und/oder mangelnder Attraktivität. Es kann durchaus sein, daß dahinter auch irgendwo solche Selbstbeschreibungen stecken. Aber nicht vergessen sollte man, daß diese - gerade bei AB sehr häufig - auch schlicht vollkommen wahre Beschreibungen der Wirklichkeit sind. Natürlich: Inwieweit Aussagen zutreffen hängt immer von Voraussagen usw ab und da ist die gemeine Welt deutlich flexibler als zB eine Naturwissenschaft.

Das bedeutet aber nicht, daß man sich einfach mit Allgemeinplätzen herausreden kann ("jeder ist etwas besonderes" bzw. mehr aufs Individuum bezogene Aussagen) - so beliebt dies auch ist (vgl. Postersprüche, Ratgeber, Pop usw.).

Man mag als Mensch tatsächlich so besonders sein, wie es ist - man bleibt aber auch als Mensch, als (potentieller) Partner mehr oder minder beliebt. Etwa, weil man fies und gemein ist oder keinen Humor hat. Oft auch, weil man nicht soooo schön ist (zB sehr klein, schlecht gepflegte Zähne, starkes Übergewicht usw usf).

Selbst gegen sowas wird noch geredet, es soll doch nur auf den einzelnen bzw. das einzelne Paar ankommen, das sich findet. Das ist so falsch nicht. Aber wenn nur ein sehr mariginaler Bruchteil sich für einen interessiert, dann ist auch das Realität. Ein daher rührender Optimismus ist berechtigt, aber auch nicht mehr als der Erfahrungsbericht eines Lottogewinners.

Was ich sagen will ist: Man soll sich nicht einreden lassen, die eigene Sicht der Dinge wäre verkehrt, nur weil sie negativ ist. Jede Sicht muss sich an der Wirklichkeit messen lassen. Falls man ein attraktiver Kerl ist und eine negative Sicht hat gibt es zB viel Grund, seine Sicht zu überdenken. Übrigens ist wenig unattraktiver, als schlecht "falsch" zu spielen, sich also für besser zu halten und zu geben als man ist. So verschlechtert man sogar seinen AB-Zustand, nämlich indem man sich lächerlich macht. Der beste Weg zur Besserung beginnt meistens mit realistischen Selbsteinschätzungen. Wer um sein Wesen als verschmähtes Produkt weiß, der hat anderen schon einen Großteil der Startkilometer voraus. :hut:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Dienstag 15. Mai 2018, 07:12

Teetrinker hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 22:28
Der beste Weg zur Besserung beginnt meistens mit realistischen Selbsteinschätzungen.
Absolute Zustimmung: zu einem guten Weg gehört eine realistische Selbsteinschätzung.
Damit das realistische Selbstbild auch hilfreich ist, ist es unbedingt nötig, zugleich auch Selbstakzeptanz zu leben.
Teetrinker hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 22:28
Wer um sein Wesen als verschmähtes Produkt weiß ...
Solche Metaphern sind zu wenig realistisch und enthalten zu wenig Wertschätzung gegenüber der eigenen Person.
Hilfreich ist es, die sich diesen bildhaften Vergleich mit "verschmähtem Produkt", "faulenem Apfel" oder "verschimmeltem Brot" los zu lassen. Da steckt zu viel Abwertung drin und das beeinflusst das eigene Unbewusste. Man boykottiert sich selbst damit - so zu sagen.

Man kommt besser weiter, wenn man da weniger dramatisch eine nüchterne Beschreibung wählt:
Ein Mensch, bei dem das Aufnehmen von Beziehung aus bestimmten oder aus unbekannten Gründen noch nicht funktioniert hat.
Das macht offener für die Entwicklung in die gewünschte Richtung. Es ist realistisch und selbstakzeptierend.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von canarias » Dienstag 15. Mai 2018, 14:47

Teetrinker hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 22:28
Unerfahren bleibt man in aller Regel aufgrund mangelnder Aktivität und/oder mangelnder Attraktivität. Es kann durchaus sein, daß dahinter auch irgendwo solche Selbstbeschreibungen stecken. Aber nicht vergessen sollte man, daß diese - gerade bei AB sehr häufig - auch schlicht vollkommen wahre Beschreibungen der Wirklichkeit sind. Natürlich: Inwieweit Aussagen zutreffen hängt immer von Voraussagen usw ab und da ist die gemeine Welt deutlich flexibler als zB eine Naturwissenschaft.
Ich frage die Frau ganz gerne, "erzähl doch mal was über dich". Weniger gezielte Fragen stellen, sondern einfach aus dem Leben was erzählen, was frei gestaltet werden kann. Ich nutze das ganz gerne um an verschiedenen Stellen etwas einzuhaken, damit das Gespräch nicht einseitig ist, sondern flüssiger wird.

Werde ich jedoch zuerst mit so einer offenen Frage konfrontiert muss ich ja den Anfang machen und bei mir gibt's dann einfach nicht so viel. Von zu Hause weggerannt, 5 x umgezogen, mehr krank wie gesund, aber.... zum Glück noch eine Arbeitsstelle. Das ist alles nicht so prickelnd und hier merkt man mir auch an, dass ich vieles erst recht spät im Leben gelernt hab und Probleme mit diesem non-verbalem Zeugs habe. Frau ist ja nicht blöd.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Teetrinker » Dienstag 15. Mai 2018, 17:11

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 07:12
Teetrinker hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 22:28
Wer um sein Wesen als verschmähtes Produkt weiß ...
Solche Metaphern sind zu wenig realistisch und enthalten zu wenig Wertschätzung gegenüber der eigenen Person.
Hilfreich ist es, die sich diesen bildhaften Vergleich mit "verschmähtem Produkt", "faulenem Apfel" oder "verschimmeltem Brot" los zu lassen. Da steckt zu viel Abwertung drin und das beeinflusst das eigene Unbewusste. Man boykottiert sich selbst damit - so zu sagen.
Vielleicht hast Du recht, was "weniger realistisch" angeht. Zuerst dachte ich: Was kann es denn für eine bessere Metapher als etwa "Ladenhüter" geben? Das ist doch die totale Entsprechung mit dem AB-Begriff. Dann fiel mir ein, daß man evtl unterscheiden muss, ob man schon durch seine Existenz im Angebot ist oder erst ab einer gewissen Aktivität? Gefühlt bin ich sogar eher beim zweiten, andererseits ist mensch auch schon durch bloßes Da-Sein auf dem Markt.

Was das andere angeht vermute ich, daß wir die Wirkung solcher Metaphern wohl einfach nur anders einschätzen. Ich glaube, man kann sowas durchaus gebrauchen, ohne daß es auf einen groß wirkt. Bzw. auf mich, da wirkt nichts negativ auf mein Unbewußtes. Ich meine sowas weder zynisch noch sarkastisch und auch nicht spezifisch wertend. Kurz ausgedrückt einfach "ist so - na und?" Wahrscheinlich bin ich da aber unterschiedlich als viele andere, denn überall liest und hört man von der Macht der Worte. Aber ich versuche es in Zukunft vielleicht mit neutralen Beschreibungen. Aber jetzt noch nicht ;) eine Mindestaussage steckt ja so oder so drin, nämlich, daß man es bisher ver***kt hat. Das gute ist: das ist ja nur der Ausgangspunkt und heißt nicht viel, denn es soll ja weitergehen, zB mit Überlegungen wie, daß es wahrscheinlich Gründe hat und man was ändern könnte.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Dienstag 15. Mai 2018, 21:22

Teetrinker hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 17:11
Ich glaube, ...
Natürlich kannst du das halten wie du willst. Schliesslich lebst ja du mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen und deines Handelns.

In der Pschologie und der Psychotherapie ist die Wirkung von Metaphern sehr wohl bekannt. Und ich habe erfahren, wie sie mein Denken beeinflussen. Welche Metaphern ich verwende, ob ich Metaphern verwende und welche Situationsbeschreibungen ich überhaupt verwende, das wirkt - bewusst und unbewusst. Darum habe ich mir angewöhnt, sie sehr bewusst und begrenzt ein zu setzen. Das ist wirkungsvolles Selbstcoaching. Ich kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Rob_HBS » Dienstag 15. Mai 2018, 21:48

hm, wir haben alle das problem, dass uns gesellschaft und medien sagen wollen, wer "ein richtiger mann" bzw "eine richtige frau" ist. klar, manche sagen als jungfrau bist du kein richtiger mann. andere meinen, du bist erst mit kind eine richtige frau. andere fühlen sich nur mit führerschein und dicker karre als richtiger mann und wieder andere meinen sie müssen unfassbar viel kohle haben um richtiger mann oder frau zu sein.

so what?

nachdem ich hier einiges gelesen habe, versuche ich mir ein bild zu machen: ja vermutlich ist diese hürde(bürde "jungfräulichkeit" für männer wohl ne größere nummer als für frauen, aufgrund der meiner meinung nach unglaublich anachronistischen rollenverteilung von mann und frau und vermutlich fühlen sich wirklich viele kerle da nicht als "richtiger mann".

andererseits begegnen mir fast täglich seltsame typen die vermutlich alle viel sex haben aber trotzdem totale pfeifen, unfassbare idioten oder entsetzlich unsympathische vollpfosten sind - auch kerle die sich wie kleinkinder benehmen, nix in der birne haben aber den starken max markieren. typen ohne vorstellungen von normen, werten, anstand und moral, ohne benehmen und empathie - und diese gestalten sollen also "richtige männer" sein? nur weil sie ihr ding mal irgendwann irgendwo reingesteckt haben? DAS macht also den unterschied? klingt das im verhältnis nicht schon ein wenig... seltsam?

soll jeder für sich beurteilen - wie gesagt, ich verstehe das subjektive empfinden sich selbst quasi für einen loser zu halten oder gerade vonf rauen für solch einen gehalten zu werden - aber meiner meinung nach gibt es da ganz andere baustellen, die ausmachen wer und was man(n) ist.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Teetrinker » Dienstag 15. Mai 2018, 22:41

Rob_HBS hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 21:48
typen ohne vorstellungen von normen, werten, anstand und moral, ohne benehmen und empathie - und diese gestalten sollen also "richtige männer" sein? nur weil sie ihr ding mal irgendwann irgendwo reingesteckt haben? DAS macht also den unterschied?
Dein Unverständnis kann man eigentlich gut verstehen, vor allem mit dem restlichen Absatz, den ich jetzt nicht mitzitiert habe. Vor allem, weil es mir um was anderes geht. Dieses "nur weil sie" ist ein Denkfehler, so isoliert kann man das nicht betrachten, das müsste dann schon eine alle anderen Lebensumstände kontrollierende in vitro Situation sein. Der Maßstab wäre ziemlich beschränkt, es geht nicht darum, ob jemand durch oder wegen "Sex" (wie oft und unter welchem Umständen auch immer) ein "richtiger Mann" ist, sondern vielmehr ums andere Ende. Man könnte das sicher auch mit "notwendig"/"nicht hinreichend" formulieren.

Fest steht ja jedenfalls, daß "man" in einem deutlich die Pubertät übertreffendem Alter als Jungfrau kein richtiger Mann ist. Deswegen müssen andere, die sexuell aktiv sind, noch lange nicht richtige Männer sein. Das macht also gerade nicht - wie rob hbs irrtümlicherweise vermutete - den Unterschied.
Ich kann mir gut vorstellen, daß einige nun wieder denken "wer sagt denn das eigentlich?" oder so. Ihr habt recht, es gibt da kein Gesetz oder andere Festlegungen. Ich gehe nur von den natürlichen Entwicklungen des Menschen aus und schätze, daß - obwohl kein Natur- oder Menschengesetz dahintersteht - die meisten Menschen auch davon ausgehen, daß Menschen sexuell sind und handeln und dies gemäß ihrer zeitlichen Entwicklung, also nicht erst mit Anfang 50 im Bordell oä.

Was mich eigentlich noch interessieren würde ist, warum Normen, Werte, Anstand, Moral so eine große Bedeutung haben sollen bzw unter welchen Umständen (ich vermute, daß jeder irgendwelche Normen, Werte usw hat). Das kommt mir manchmal ein wenig suspekt vor, als gäbe es da ein "richtig" / "falsch". An sowas glaube ich jedenfalls nicht. :coolgun:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Rob_HBS » Dienstag 15. Mai 2018, 23:07

Was mich eigentlich noch interessieren würde ist, warum Normen, Werte, Anstand, Moral so eine große Bedeutung haben sollen bzw unter welchen Umständen (ich vermute, daß jeder irgendwelche Normen, Werte usw hat). Das kommt mir manchmal ein wenig suspekt vor, als gäbe es da ein "richtig" / "falsch". An sowas glaube ich jedenfalls nicht. :coolgun:
nun, da diese dinge eh nur oberflächlich sind und wenn der gesellschaftliche lack ab ist der urzeitliche affenmensch hervorbricht - oder wenn 2 tage das internet ausfällt, kannman das durchaus hinterfragen.

trotzdem hoffe ich einfach, dass sich der mensch eben durch genannte dinge irgendwie vom tier unterschiedet.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von canarias » Mittwoch 16. Mai 2018, 09:15

Rob_HBS hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 21:48
andererseits begegnen mir fast täglich seltsame typen die vermutlich alle viel sex haben aber trotzdem totale pfeifen, unfassbare idioten oder entsetzlich unsympathische vollpfosten sind - auch kerle die sich wie kleinkinder benehmen, nix in der birne haben aber den starken max markieren. typen ohne vorstellungen von normen, werten, anstand und moral, ohne benehmen und empathie - und diese gestalten sollen also "richtige männer" sein? nur weil sie ihr ding mal irgendwann irgendwo reingesteckt haben? DAS macht also den unterschied? klingt das im verhältnis nicht schon ein wenig... seltsam?
+1
und so manche lullen permanent in Richtung Sex, ich glaube aber eher deshalb weil ihr Ding vielleicht doch nicht jede drin haben will... Von denen gibt's genug.
Rob_HBS hat geschrieben: "richtige Männer"
... diese triviale Denkweise bei manchen. Und das sind dann die, die in ganz tollen Beziehungen ihr Leben planen und unsere Gesellschaft "voranbringen". Wie gut, dass ich bereits aus etwas gesetzterem Alter über diese Matschbirnen nur schmunzeln kann.

Mein Nachbar ist der allerbeste darin. Sein Ding steckt mit knappen 60 noch überall drin, wenns nach ihm geht. Keine Frau, die auf sich was hält, bleibt lange. Ein richtiger Blender und sowas von verknallt in sein fettes Auto. Wäre alles noch besser, wenn man nicht wg. Steuerhinterziehung schon im Knast gelandet wäre. Aber der ist halt ein "richtiger Mann"... :wuetend: :mrgreen:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von knopper » Mittwoch 16. Mai 2018, 11:03

canarias hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 09:15
Wäre alles noch besser, wenn man nicht wg. Steuerhinterziehung schon im Knast gelandet wäre. Aber der ist halt ein "richtiger Mann"... :wuetend: :mrgreen:

he he yeah, das gehört quasi zum guten Ton.... oder sagen wir zum Badboy-Image.
Das Schlimme ist das selbst da viele drüber hinwegsehen nach dem Motto "na du lässt du eben nicht alles wegnehmen vom Staat, Tiger!...grrrr, finde ich sexy" :D

...ja super männlich und selbstbewusst... :mrgreen:

:wuetend:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 16. Mai 2018, 11:24

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 11:03
canarias hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 09:15
Wäre alles noch besser, wenn man nicht wg. Steuerhinterziehung schon im Knast gelandet wäre. Aber der ist halt ein "richtiger Mann"... :wuetend: :mrgreen:

he he yeah, das gehört quasi zum guten Ton.... oder sagen wir zum Badboy-Image.
Das Schlimme ist das selbst da viele drüber hinwegsehen nach dem Motto "na du lässt du eben nicht alles wegnehmen vom Staat, Tiger!...grrrr, finde ich sexy" :D

...ja super männlich und selbstbewusst... :mrgreen:

:wuetend:
Es ist doch müßig darüber zu diskutieren, inwieweit persönliche Verfehlungen zu dem Eindruck führen, er sei ein 'richtiger Mann'.
Ich erkenne daraus, daß er offenbar im Gegensatz zu uns ABs gewiß kein Schisser ist und es ihm leichter fällt, andere Menschen für sich zu gewinnen.
Eine großartige Beziehung erwächst nicht daraus, daß ein >perfektes< Paar sich findet, sondern wenn ein >nicht perfektes< Paar lernt, sich an den persönlichen Gemeinsamkeiten zu erfreuen.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Mittwoch 16. Mai 2018, 16:37

canarias hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 14:47
Ich frage die Frau ganz gerne, "erzähl doch mal was über dich". Weniger gezielte Fragen stellen, sondern einfach aus dem Leben was erzählen, was frei gestaltet werden kann. Ich nutze das ganz gerne um an verschiedenen Stellen etwas einzuhaken, damit das Gespräch nicht einseitig ist, sondern flüssiger wird.
Ja, das lässt sich kultivieren. Ich liebe das, wenn Frauen von sich erzählen und es wird schnell erkennbar, ob ich sie mögen kann oder eher nicht.

Ich würde sagen, die Gegenrichtung lässt sich auch kultivieren und üben. Die ist aber für mich persönlich schwieriger. Geschichten formulieren. Lebensabschnitte zusammenfassen. Über mich selbst schreiben hilft mir. Positives Formulieren tut auch im Sinne von Psychohygiene gut. Rückblicken lässt sich immer wieder Gutes finden, das uns aufrecht hielt und das uns überleben liess.

Es geht nicht um Lügen und Angeberei. Es glaube, es geht darum, zu zeigen, dass man das Gute und Schöne im Leben erkennen und schätzen kann.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Brax » Mittwoch 16. Mai 2018, 17:03

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 11:03
canarias hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 09:15
Wäre alles noch besser, wenn man nicht wg. Steuerhinterziehung schon im Knast gelandet wäre. Aber der ist halt ein "richtiger Mann"... :wuetend: :mrgreen:

he he yeah, das gehört quasi zum guten Ton.... oder sagen wir zum Badboy-Image.
Das Schlimme ist das selbst da viele drüber hinwegsehen nach dem Motto "na du lässt du eben nicht alles wegnehmen vom Staat, Tiger!...grrrr, finde ich sexy" :D

...ja super männlich und selbstbewusst... :mrgreen:

:wuetend:
Du glaubst doch jetzt nicht im Ernst, dass er deswegen "Erfolg" hat (wenn man das überhaupt so nennen kann, wenn keine Frau lange bleibt)?

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von knopper » Mittwoch 16. Mai 2018, 17:44

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 17:03
Du glaubst doch jetzt nicht im Ernst, dass er deswegen "Erfolg" hat (wenn man das überhaupt so nennen kann, wenn keine Frau lange bleibt)?

ja...neee, ist wieder ein wenig zu kurz gedacht ich, bzw. aus AB-Sicht, ich weiß. :D
Man sieht halt nur erstmal die "Frauen bereitwillig mit ihm ins Bett...oha wie macht der das, will ich auch!" ...aber das kann ja jetzt kein erstrebenswertes Ziel sein, nein.

Wenn keine Frau lange bleibt, muss es wohl doch so ein paar "Leichen im Keller" geben die ich als AB evt. nicht habe. Das relativiert es dann wieder. :D

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Brax » Mittwoch 16. Mai 2018, 19:37

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 17:44
ja...neee, ist wieder ein wenig zu kurz gedacht ich, bzw. aus AB-Sicht, ich weiß. :D
Man sieht halt nur erstmal die "Frauen bereitwillig mit ihm ins Bett...oha wie macht der das, will ich auch!" ...aber das kann ja jetzt kein erstrebenswertes Ziel sein, nein.
Das meinte ich gar nicht. Ich meinte das "du lässt dir nicht alles vom Staat wegnehmen... sexy".
Er wird wohl kaum deswegen Erfolg bei Frauen haben, weil er Steuern hinterzieht. Das wird er bestimmt nicht vor sich hertragen; eine Frau, die ihn gerade erst kennenlernt, weiß das also erstmal gar nicht. Sie wird sich wegen anderer Eigenschaften zu ihm hingezogen fühlen.

Ich greife das auf, weil man das hier öfters liest: Mann mit schlechten Eigenschaften hat Freundin, also müssten Frauen schlechte Eigenschaften toll finden.
Dass die betreffenden Männer ihre schlechten Eigenschaften erstmal verbergen und es etwas anderes ist, was die Frauen anzieht, ist eigentlich viel logischer, oder?

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Rob_HBS » Mittwoch 16. Mai 2018, 19:38

knoppers ansatz geht schon in die richtige richtung, natürlich hat er das bewusst zugespitzt. aber es passt schon, dass vermutlich ein berufskiller "männlicher" rüberkommt als ein sparkassenangestellter :D
Ich greife das auf, weil man das hier öfters liest: Mann mit schlechten Eigenschaften hat Freundin, also müssten Frauen schlechte Eigenschaften toll finden.
Dass die betreffenden Männer ihre schlechten Eigenschaften erstmal verbergen und es etwas anderes ist, was die Frauen anzieht, ist eigentlich viel logischer, oder?
die männer verbergen diese schlechten eigenschaften nicht sondern präsentieren die als gute eigenschaften - und dieses "selbstbewusstsein", also etwas negatives noch als toll zu verkaufen ist das, was wohl so manche frau anziehend findet.
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Beitrag von Gilbert » Mittwoch 16. Mai 2018, 20:26

Rob_HBS hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 19:38
die männer verbergen diese schlechten eigenschaften nicht sondern präsentieren die als gute eigenschaften - und dieses "selbstbewusstsein", also etwas negatives noch als toll zu verkaufen ist das, was wohl so manche frau anziehend findet.
Jep, so nach dem Motto: "Guten Tag Madame, ich weiß wie eine JVA von innen aussieht, weil ich dort wegen Steuerhinterziehung einsaß. Darf ich Sie zum Beischlaf bitten.....?" :tanzen2:
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